03: Kapitel 23 - einschl. Kapitel 34

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  • Wie schon geschrieben, fühlt euch von mir bitte nicht gedrängt, ich nutze nur das freie WE, danach werde ich schlagartig langsamer.


    Traumschlange... das erinnert mich an die australischen Aborigines. Aber diese Traumschlangen hier haben nichts damit zu tun, das sind ja grauslige Viecher!
    Und was für eine perfide Sache, dass man die Begegnung mit ihnen vergisst und ihnen so immer wieder in die Fänge laufen kann (wenn man sie überlebt)
    Ich dachte schon beim ersten Unbehagen der beiden Schmiede, dass sie den Weg doch schon öfter genommen hatten und warum sie dann da keinen guten Rastplatz kennen. Aber das wird dann ja durch das Vergessen erklärt, nicht mal Aufschreiben hat ihnen etwas genutzt. Mal schauen, ob das Brandzeichen ihnen diesmal besser hilft.


    Maleni wird schon wieder verletzt. Seit sie von ihrem eigentlichen Plan und Weg abgewichen ist, scheint sie ziemlich verletzlich geworden zu sein. Natürlich ist sie immer noch wehrhafter als die meisten anderen Menschen, aber im Vergleich zu vorher gerät sie nun von einer Katastrophe in die nächste, ist auf fremde Hilfe angewiesen und absolut nicht mehr Herrin der Situation.


    Was genau die beiden Schmiede von ihr wollen, ist mir noch nicht klar. Aber sie vermuten auf jeden Fall eine Xyi in ihr und wollen mehr wissen. Aber sie drängen sie nicht, wahrscheinlich ist ihnen klar, dass sie dann gar nichts mehr aus ihr herausbekommen würden.
    Elgor mag sie wohl auch wirklich, Umbert sieht sie mehr als Mittel zum Zweck, wobei er ihr wohl sicher auch nichts Böses will.


    Maleni ist nun in einer ziemlichen Zwickmühle. Die beiden Schmiede haben sie zweimal gerettet und ihr sehr geholfen. Aber ihre Geschwisterschaft möchte die beiden besser tot sehen. Wenn die wüssten, dass die beiden längst wissen/vermuten, dass es die Xyi wirklich gibt...


    Das Kapitelende ist ja fies gewählt. Es sieht so aus, als würden die beiden doch nicht unbehelligt abreisen können, aber wer erwischt sie?


    Und wer oder was ist dieser mysteriöse Mann, der immer wieder kurz auftaucht?


    Die Geschwisterschaft scheint wirklich sehr gut über alles informiert zu sein, was im Land so passiert. Die Botschaften, die da hin und her gehen, zeigen das recht deutlich. Aber da frage ich mich weiterhin, wenn sie so einen guten Überblick haben und in der Lage sind, immer wieder an den richtigen Strippen zu ziehen, um etwas zu beenden oder hinauszuzögern - warum können sie dann nicht mehr tun und dem Land wieder Frieden bringen? Das "Gleichgewicht der Kräfte" scheint mir kein allzu guter Zustand für den Großteil der Menschen zu sein.

  • Traumschlange... das erinnert mich an die australischen Aborigines. Aber diese Traumschlangen hier haben nichts damit zu tun, das sind ja grauslige Viecher!
    Und was für eine perfide Sache, dass man die Begegnung mit ihnen vergisst und ihnen so immer wieder in die Fänge laufen kann (wenn man sie überlebt)
    Ich dachte schon beim ersten Unbehagen der beiden Schmiede, dass sie den Weg doch schon öfter genommen hatten und warum sie dann da keinen guten Rastplatz kennen. Aber das wird dann ja durch das Vergessen erklärt, nicht mal Aufschreiben hat ihnen etwas genutzt. Mal schauen, ob das Brandzeichen ihnen diesmal besser hilft.


    Ich denke, diese Schlangen sind auch ein magisches Überbleibsel, vielleicht ein missglücktes Experiment (wer weiß wozu und wer gern solch einen Drogenrausch hatte, Der Schmied sagt ja, dass Seher davon beflügelt wurden) und einfach deshalb noch da, weil sie vergessen machen können und das hat ihre Ausrottung verhindert. Angepasst eben.



    Maleni wird schon wieder verletzt. Seit sie von ihrem eigentlichen Plan und Weg abgewichen ist, scheint sie ziemlich verletzlich geworden zu sein. Natürlich ist sie immer noch wehrhafter als die meisten anderen Menschen, aber im Vergleich zu vorher gerät sie nun von einer Katastrophe in die nächste, ist auf fremde Hilfe angewiesen und absolut nicht mehr Herrin der Situation.


    Vermutlich ist das deshalb so, weil sie sich in den "normalen" Dingen bisher immer auf ihre Familie verlassen konnte. alles war immer genau geplant. Sie hat den Plan umgeschmissen und nun muss sie für sich selbst sorgen, aber ohne die Anforderungen der Familie zu vergessen.


    Was genau die beiden Schmiede von ihr wollen, ist mir noch nicht klar. Aber sie vermuten auf jeden Fall eine Xyi in ihr und wollen mehr wissen. Aber sie drängen sie nicht, wahrscheinlich ist ihnen klar, dass sie dann gar nichts mehr aus ihr herausbekommen würden.
    Elgor mag sie wohl auch wirklich, Umbert sieht sie mehr als Mittel zum Zweck, wobei er ihr wohl sicher auch nichts Böses will.


    Ich vermute ganz klassisch eine Prophezeiung dahinter. Irgendwas in der Art, dass das alte Reich und dessen Einheit wieder kommt, wenn eine starke, mutige junge Frau.....
    Sie suchen ja nicht direkt Maleni, sondern scheinbar nur eine Frau, die so ist wie sie. Die Suche dauert wohl schon eine Zeit.


    Maleni ist nun in einer ziemlichen Zwickmühle. Die beiden Schmiede haben sie zweimal gerettet und ihr sehr geholfen. Aber ihre Geschwisterschaft möchte die beiden besser tot sehen. Wenn die wüssten, dass die beiden längst wissen/vermuten, dass es die Xyi wirklich gibt...


    Ich befürchte, das wissen sie. Wenn sie die Schmiede am Leben lassen, dann sicher nur aus der gleichen Neugier, die wir gerade haben. Wer sind sie und was wollen sie. sie handeln völlig anders als normal erwartet wird. Außerdem befürchtete man ja, dass sie überlaufen könnte. Habe mich gefragt, zu wem wohl, oder wohin. zu den Söldnern ja sicherlich nicht. Vielleicht wissen die Xyi mehr über die Schmiede. Nun, Maleni hat sich entschieden. Nicht zuletzt um die beiden nicht selbst töten zu müssen. Leider ist das aber so als würde sie die beiden selbst töten, denn sie warnt sie nicht und rechnet damit, dass sie umgebracht werden. nicht gerade nett, oder?


    Das Kapitelende ist ja fies gewählt. Es sieht so aus, als würden die beiden doch nicht unbehelligt abreisen können, aber wer erwischt sie?


    sicher wird sie niemand umbringen. Dazu sind sie zu aufwendig in die Geschichte gebracht. Das ist ein geschickter Cliffhänger, aber ich habe keine Angst um sie.


    Und wer oder was ist dieser mysteriöse Mann, der immer wieder kurz auftaucht?


    Ich denke es ist einer von den alten, magisch begabten Wesen, die eben noch existieren. Ich denke, entweder kennt er die gleiche Prophezeiung, die die Schmiede antreibt, oder er hat sie sogar in die Welt gesetzt. Er beobachtet und beschützt Maleni deswegen. Deshalb war er auch mit ihrer Entscheidung, schon zu gehen nicht einverstanden. Hofft er nur, oder weiß er, dass sie die Richtige ist?


    Die Geschwisterschaft scheint wirklich sehr gut über alles informiert zu sein, was im Land so passiert. Die Botschaften, die da hin und her gehen, zeigen das recht deutlich. Aber da frage ich mich weiterhin, wenn sie so einen guten Überblick haben und in der Lage sind, immer wieder an den richtigen Strippen zu ziehen, um etwas zu beenden oder hinauszuzögern - warum können sie dann nicht mehr tun und dem Land wieder Frieden bringen? Das "Gleichgewicht der Kräfte" scheint mir kein allzu guter Zustand für den Großteil der Menschen zu sein.


    Also in der realen Welt hat es zumindest eine Zeit lang Frieden gebracht. Wenn die Moral herrscht, jeder gegen jeden, dann ist ein Gleichgewicht wirklich Frieden fördernd. Ich bin allerdings auch für Einheit und Gleichberechtigung der Völker, aber das ist so schwer zu machen, wie wir ja sehen.

  • Die Schlangen fand ich wirklich heftig und gruselig. Aber ganz schön tricky, ihre Opfer vergessen zu lassen. Da bleibt dann höchstens ein komisches Gefühl über. Und der Biss ist normalerweise tödlich. Maleni hat sicherlich nur überlebt, weil sie an Gift gewöhnt ist. Sie hat ganz schön viel Glück dabei und wird auch noch aufopferungsvoll von Elgor gepflegt. Ob er sich in sie verliebt hat? Ein wenig vielleicht. Er scheint viel reifer zu sein, als sein Alter es vermuten lässt.


    Die innere Zerissenheit von Maleni, nicht vertrauen zu dürfen, obwohl sie sich doch tief in ihr danach sehnt, ein wenig Vertrauen und Geborgenheit zu erfahren, hat mich doch sehr traurig gemacht. Was haben die Xyi bloß aus ihr gemacht? Alles menschliche haben sie ihr eigentlich genommen. Ich hoffe, sie wird für sich einen Weg finden, wie sie Gefühle wieder zulassen kann.


    Die "Familie" beobachtet sie natürlich. Der Versuch, die Schmiede in den Trauernden Gott zu locken, hat glücklicherweise nicht funktioniert. Wer weiß, wer da eine gute Nase von den beiden hatte, vermutlich Umbert. Ich glaube er weiß ganz genau, wie das System funktioniert.


    Rheas Idee mit der Prophezeiung finde ich gar nicht so schlecht. Da könnte etwas dran sein. Denn die Schmiede suchen eindeutig nach einer Person (die nicht unbedingt Maleni sein muss, aber wohl sehr gut sein könnte). Nur auf was hoffen sie?


    Ich glaube nach wie vor nicht, dass die Xyi uneigennützig handelt. Da steckt mehr dahinter. Und Frieden ist ein großes Wort, das schaffen wir in der realen Welt ja noch weniger, obwohl wir das Wissen unserer Vorfahren haben und eigentlich klüger und weiser sein sollten...eigentlich.


    Das der Abschnitt mit so einem bösen Cliffhanger endet, ist ja wirklich gemein. Muss ich direkt weiterlesen.


    :lesen: :lesen: :lesen:

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Ich denke es ist einer von den alten, magisch begabten Wesen, die eben noch existieren. Ich denke, entweder kennt er die gleiche Prophezeiung, die die Schmiede antreibt, oder er hat sie sogar in die Welt gesetzt. Er beobachtet und beschützt Maleni deswegen. Deshalb war er auch mit ihrer Entscheidung, schon zu gehen nicht einverstanden. Hofft er nur, oder weiß er, dass sie die Richtige ist?


    Der Blauäugige ist wirklich mysteriös. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass er einer der letzten magischen Wesen ist. Und wenn es tatsächlich eine Prophezeiung ist, wird er sie kennen. Dass er Maleni beschützt, ist eindeutig. Schade, dass er sich so wenig zu erkennen gibt. Vielleicht könnte er Malenis Vertrauen gewinnen. Denn irgendwie fühlt sie sich zu ihm hingezogen, obwohl sie ihre "Gefühle" ja nicht richtig zuordnen kann. Sie hat damit ja recht wenig Erfahrung.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Was für ein gemeines Abschnittsende... >:(


    Maleni ändert sich...
    "Nun war sie von diesem Pfad abgekommen und hatte etwas Seltsames entdeckt - ein Gewissen außerhalb dessen, was die Geschwisterschaft der Xyi vorschrieb" ( S226) .


    Und ich denke, wenn man einen Job hat, bei dem das Gewissen "ausgeschaltet ist" (von der Geschwisterschaft bewußt ausgeschaltet wurde, sage ich mal... ) dann ist an diesem Job etwas faul.


    Sicherlich ist es immer auch so, daß man bestimmte Dinge in seinem "Job" erledigt, hinter denen man nicht völlig steht. Und dass eben auch die "Vorgesetzten manchmal mehr Überblick über Sinn und Unsinn haben über das, was vor sich geht.


    Aber so wie hier, NICHTS zu wissen, NIEMANDEM zu trauen und einfach nur "zu tun" , noch dazu wo es um Menschenleben geht... da kann nichts wirklich Gutes dahinterstecken.


    Ich fand das schon ziemlich gruselig, wie Malenis Reise bis zum Hauptquartier ablief...
    Und die eine Stelle, an der sie über ihre neue Familie nachdenkt, und dass sie dort Liebe, Freude etc zu finden hofft.
    Ich glaube nicht, daß ein siebenjähriges Kind in dieser Situation so denkt, aber ich denke dass das auf jeden Fall ist, was ein Kind vom Leben erwartet. (Ohne es in Worte zu fassen, meine ich)
    Aber ich fand es herzzerreißend, das zu lesen und zu wissen, dass diese neue Familie eben "ganz anders" sein wird. :(

  • In diesem Abschnitt gibt es einiges an Grusel. Das beginnt mit den Traumschlangen, deren Gift einen gemeinerweise dieselben vergessen lässt. Maleni überlebt nur aufgrund ihrer Xyi-Ausbildung.


    A propos Xyi: hier wird es noch grusliger, finde ich. Wie diese systematisch der kleinen Maleni Mißtrauen gegenüber jedem Nicht-Xyi einimpfen - das ist stärker Tobak. Gut, dass Maleni langsam beginnt, die m.E. ethisch fragwürdige "Konditionierung" der Xyi zu hinterfragen, wenn nicht gar zu durchbrechen. Ich meine das in Bezug auf die Schmiede.


    A propos Schmiede: spätestens jetzt ist klar: das sind keine gewöhnlichen Handwerker. Vielmehr haben sie eine "verborgene Agenda" (Rhea vermutet eine Prophezeiung als Ursache, ich habe bisher im Text jedoch keinen Anhaltspunkt für eine solche Prophezeiung gefunden. Daher werde ich erstmal nur von einer "Agenda" reden). Worin besteht diese Agenda? Gehören die Schmiede am Ende zu einer weiteren weitreichenden Geheimorganisation? Und was genau wollen sie von Maleni? Fragen über Frsgen.


    A propos Fragen: Mr. Blue Eyes ist vermutlich auch kein Mensch, das wird mehr und mehr deutlich, finde ich. Aber was will er von Maleni? Und welche Botschaft wollte er durch das Vereisen und Zusammenbinden der zwölf Leichen aussenden, und an wen? Egal, seine Botschaft ist in der Hierarchie der Armee hängengeblieben durch Unglauben. Magie gibt's nicht. Gez. Dana Scully 😊


    Schön finde ich übrigens die immer wieder auftretenden Kassiber, Versand per Buzzard (Raubvogel als Nachrichtentransportmedium, analog den Raben in Game of Thrones). Auch sie sind vom Kontext her manchmal gruslig.


    Ein paar Gedanken zu Predorenn: ob dieser Staat das Goldene Zeitalter war, bezweifle ich auch stark. Sicher war er das nicht für jeden Staatsbürger! Mich erinnert es an Österreich-Ungarn kurz vor dem Ersten Weltkrieg. Der Krieg der Acht Reiche dagegen erinnert mich sehr an den Dreißigjährigen Krieg. Die Welt braucht dringend ein Gegenstück zum Westfälischen Frieden - aber dazu müssten alle Beteiligten wollen - auch die Xyi.


    Gag des Abschnitts war Malenis naive Frage im Damals im Gasthaus: "Überfallen euch oft Gäste?" "Nicht, wenn sie klug sind". :( ;D 8) :D

    Fantastic! Allons-y! Geronimo! Oh, brilliant!


  • A propos Xyi: hier wird es noch grusliger, finde ich. Wie diese systematisch der kleinen Maleni Mißtrauen gegenüber jedem Nicht-Xyi einimpfen - das ist stärker Tobak. Gut, dass Maleni langsam beginnt, die m.E. ethisch fragwürdige "Konditionierung" der Xyi zu hinterfragen, wenn nicht gar zu durchbrechen. Ich meine das in Bezug auf die Schmiede.


    Ich denke, dass autoritäre Systeme, die Zeit genug haben, Kinder zu indoktrinieren, immer Menschen schaffen, die erst einmal nichts hinterfragen. Denkt an Nord-Korea!

  • Ju, ja, daß das "so passiert" (außerhalb von Büchern) macht es um so gruseliger.
    Generell sollen ja Soldaten eher weniger hinterfragen sondern vor allem Befehlen gehorchen. Nicht so krass wie hier, aber in jedem System ist es ja so, daß Soldaten in erster Linie Befehlsempfänger sind.

  • Schön finde ich übrigens die immer wieder auftretenden Kassiber, Versand per Buzzard (Raubvogel als Nachrichtentransportmedium, analog den Raben in Game of Thrones). Auch sie sind vom Kontext her manchmal gruslig.


    Ja, die guten alten Brieftauben gibt es in vielen Variationen. Finde ich auch gut. Auch Harry Potter hatte seine Eule. Im Mittelalter oder mittelalterähnlichen Zeiten gibt es leider kein WhatsApp :D

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Ja, die guten alten Brieftauben gibt es in vielen Variationen. Finde ich auch gut. Auch Harry Potter hatte seine Eule. Im Mittelalter oder mittelalterähnlichen Zeiten gibt es leider kein WhatsApp :D


    Die Buzzarde habe ich kreiert, damit ich Tiere habe, die mehr können als Tauben. Und sie können tatsächlich mehr.


  • Maleni wird schon wieder verletzt. Seit sie von ihrem eigentlichen Plan und Weg abgewichen ist, scheint sie ziemlich verletzlich geworden zu sein. Natürlich ist sie immer noch wehrhafter als die meisten anderen Menschen, aber im Vergleich zu vorher gerät sie nun von einer Katastrophe in die nächste, ist auf fremde Hilfe angewiesen und absolut nicht mehr Herrin der Situation.


    Ja... wobei wir ja nicht wissen, wieviel ihr sonst passiert. Es klingt aber schon so als sei alles so gut ausgetüftelt, daß beim Rückzug alles glatt läuft.
    Schon krass, wie anders daß dann ohne die Rückendeckung abläuft.
    Aber nun - gegen 12 Männer zu kämpfen ist natürlich mehr als man schaffen kann... Und mit den Schlangen (sehr gruselige Viecher !!) wäre sie ja sonst gar nicht in Berührung gekommen, da sie eine andere Route genommen hätte.



    Was genau die beiden Schmiede von ihr wollen, ist mir noch nicht klar. Aber sie vermuten auf jeden Fall eine Xyi in ihr und wollen mehr wissen. Aber sie drängen sie nicht, wahrscheinlich ist ihnen klar, dass sie dann gar nichts mehr aus ihr herausbekommen würden.
    Elgor mag sie wohl auch wirklich, Umbert sieht sie mehr als Mittel zum Zweck, wobei er ihr wohl sicher auch nichts Böses will.


    Ja, so schätze ich die beiden auch ein.
    Eigentlich schade, daß sei nicht mehr Zeit hatten, ich glaube bei ihnen wäre Maleni besser aufgehoben. Was natürlich nur so ein Gefühl ist, da wir ja noch gar nicht wissen, wer & was die beiden sind. Und auf jeden Fall verfolgen sie irgendeinen Plan.
    Wobei die Begegnung mit Maleni ja nur zufällig sein kann, normalerweise wäre sie ja nicht in die Berge gegangen. Also, es war nicht planbar, sie dort zu treffen.
    Möglicherweise halten die beiden nach "irgendeiner/irgendeinem Xyi" Ausschau.


    Die Idee mit der Prophezeiung gefällt mir :daumen:



    Maleni ist nun in einer ziemlichen Zwickmühle. Die beiden Schmiede haben sie zweimal gerettet und ihr sehr geholfen. Aber ihre Geschwisterschaft möchte die beiden besser tot sehen. Wenn die wüssten, dass die beiden längst wissen/vermuten, dass es die Xyi wirklich gibt...


    Ich finde das wirklich schrecklich, daß man Menschen die einem das Leben gerettet haben so "prophylaktisch" (weil sie ein Sicherheitsrisiko sind bzw sein könnten) umbringt. Und EIGENTLICH müßten sie nach den Regeln der Xyi sterben weil sie "zu viel wissen".
    (Also, auch bei Menschen die einem nicht das Leben gerettet haben finde ich es schlimm, aber hier ist es noch mal absurder)


    Da fragt man sich dann, für WELCHE Menschen tun die Xyi das was sie tun, für das "gemeine Volk" ja scheinbar nicht, weil sie das ja bedenkenlos metzeln, wenn es ihnen "zu nahe kommt".

  • Nun erfahren wir noch etwas mehr über den früheren Kronrat von Predorenn, jedenfalls was man sich so darüber erzählt: er bestand aus magiebegabten Männern und Frauen - und diese Begabung war nichts, was man lernen konnte, sondern sie war vererbt. Wie hat der Kronrat aber diese Magie eingesetzt? Warum wurde damals der Frieden aufs Spiel gesetzt, um den Kronrat abzusetzen bzw. vielleicht sogar auszulöschen?


    Dann ein neues Rätsel: die alte Hauptstadt Cahersyg, deren Lage vergessen ist, in der man aber Antworten finden könnte. Hier stellt sich mir direkt die Frage, ob es wirklich niemanden mehr gibt, der die Ruinen aufspüren könnte. Vielleicht Umbert?


    Apropos Umbert und Elgor: ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass sie mehr sind als nur fahrende Schmiede. Woher kann Umbert so gut mit einem Schwert umgehen? Und warum wird immer wieder erwähnt, dass Elgor oftmals einen "alten" Gesichtsausdruck in seinem jugendlichen Gesicht trägt? Ist er gar nicht so jung? Könnten die beiden Überlebende der damaligen Magiebegabten sein? Ab und an hatte ich das Gefühl, dass Elgor und der Blauäugige womöglich ein und dieselbe Person sein könnten. In jedem Fall ist der Blauäugige nicht damit einverstanden, dass Maleni sich einfach aus dem Staub macht. Von was für einer Schuld spricht er, die sie zu begleichen hat? Meint er damit ihre Schuld den Schmieden gegenüber oder spricht er vielmehr auf ihre Seelenspaltung an?


    Und was haben sie mit Maleni vor? Sie pflegen sie also nicht nur aus reiner Nächstenliebe, sondern haben lange auf jemanden wie sie gewartet. Ich denke, hierbei geht es darum, dass sie Mitglied der Xyi ist - vielleicht wollen Umbert und Elgor irgendwie in diese geheime Gemeinschaft eindringen. Oder geht es um das Geheimnis der Seelenspaltung? Andererseits scheinen die beiden Schmiede selbst nicht so ganz überzeugt zu sein, was ihre Ziele in Bezug auf Maleni betreffen.


    Umbert weiß mehr über die Xyi, da bin ich mir sicher; mich würde brennend interessieren, woher und ob bzw. in welchem Zusammenhang er schon einmal mit ihnen in Verbindung gekommen ist. Oder ist er doch ein ehemaliger Bruder, das würde seine Kampfkunst erklären und dass er über die Xyi Bescheid weiß. Aber müsste die Gesellschaft ihn nicht erkannt haben?


    Diese Traumschlangen sind ja gruslig, vor allem, weil man immer wieder diese gefährlichen Zwischenfälle vergisst. Ich musste ja beinahe lachen, als Umbert feststellt, dass er die letzten Zusammentreffen eigentlich dokumentiert hatte, aber nie in sein Büchlein geschaut hat ;D
    Wenn es stimmt, dass man mithilfe des Schlangengifts Vergangenheit, Gegenwart und die Zukunft klar schauen kann, dann denke ich mir, dass die Szene mit dem wichtigsten und schönsten Augenblick in Malenis Leben, eine Vision der Zukunft ist. Der Augenblick, der die Erfüllung ihrer Seele bringt und sie zum Meisterwerk macht - bedeutet das, dass Maleni dann verschwunden und nur noch Taryah sein wird? Ob das so erstrebenswert ist, habe ich allerdings meine Zweifel. Allerdings wird diese Zeremonie schiefgehen, Maleni sieht überall Feuer.


    Die halluzinogene Wirkung des Schlangengifts war übrigens toll beschrieben. Folgende Sätze z.B. finde ich absolut phantastisch - ich habe sie mir regelrecht auf der Zunge zergehen lassen:
    "Das blassgelbe Blut troff unendlich langsam aus den toten Reptilienkörpern und klirrte kristallen, wenn es in Malenis Kopf auf dem steinern Boden auftraf."
    Oder: "Es heißt, das Traumschlangenbiss würde Licht in die Falten der Erinnerung bringen."


    Die Xyi setzen sich also aus den Brüdern und Schwestern, dem Schemenrat und einem Großmeister, Vater genannt, zusammen. Um wen handelt es sich bei dem Großmeister? Ist das der Mann, der die kleine Maleni damals im/am Berg in diesem Nebel an die Hand genommen hat? Und immer noch frage ich mich, welche Ziele die Xyi verfolgen? Sie scheinen aktiv in das politische Geschehen einzugreifen, immerhin sind sie in der Lage, Feldzüge zu stoppen und wahrscheinlich auch zu initiieren.


    Dass der Bruder, den Maleni in den Bergen getroffen hat, von der Herberge "Zum tanzenden Gott" gesprochen hatte, hatte ich zwischenzeitlich vergessen :-[ Und obwohl wir in den Rückblicken davon erfahren, dass das Netzwerk der Xyi u.a. Herbergen unterhält, fiel der Groschen bei mir ziemlich spät. Ich wäre sehenden Auges in die Falle gelaufen, aber Umbert ahnt glücklicherweise etwas. Im ersten Moment bin ich wirklich erschrocken, dass sich die Drei womöglich tatsächlich in der Xyi-Herberge befinden könnten. Ich war so erleichtert, dass das nicht der Fall ist . Allerdings lässt der letzte Satz in diesem Abschnitt dann doch wieder bei mir sämtliche Alarmglocken schrillen :o


    Dass Kardred von Harknis eigene Ziele verfolgt, davon scheinen die Xyi noch nichts zu wissen - ich bin gespannt, wenn er wirklich seinen Feldzug durchziehen will, wie sich das auswirken wird. Ich kann mir beinahe nicht vorstellen, dass er nicht unter Beobachtung der Xyi stehen soll, denn immerhin müssen sie ja sichergehen, dass auch wirklich alles planmäßig verläuft.


  • Maleni wird schon wieder verletzt. Seit sie von ihrem eigentlichen Plan und Weg abgewichen ist, scheint sie ziemlich verletzlich geworden zu sein. Natürlich ist sie immer noch wehrhafter als die meisten anderen Menschen, aber im Vergleich zu vorher gerät sie nun von einer Katastrophe in die nächste, ist auf fremde Hilfe angewiesen und absolut nicht mehr Herrin der Situation.


    Ja, ein kurzer Moment der Ablenkung - und zack, schon ist sie wieder verletzt. Taryah wäre das nie passiert, dass sie mitten im Kampf an ihre Mitkämpfer denken und sich dadurch ablenken lassen würde. Aber in Maleni treten verschüttet geglaubte Gefühle zutage, wie Mitgefühl und Sorge um andere Menschen.



    Und der Biss ist normalerweise tödlich. Maleni hat sicherlich nur überlebt, weil sie an Gift gewöhnt ist. Sie hat ganz schön viel Glück dabei und wird auch noch aufopferungsvoll von Elgor gepflegt. Ob er sich in sie verliebt hat? Ein wenig vielleicht. Er scheint viel reifer zu sein, als sein Alter es vermuten lässt.


    Ich denke auch, dass sie nur durch die frühere Sensibilisierung in der Lage war, das Gift zu überleben. Ob sich Elgor in sie verliebt hat, habe ich mich auch gefragt - oder sind das eher eine Art brüderliche oder väterliche Gefühle? Mir kommt gerade der Gedanke, ob Maleni vielleicht von einem der magiegabten Kronratmitglieder damals abstammen könnte und Umbert und Elgor das erkannt haben.



    Die innere Zerissenheit von Maleni, nicht vertrauen zu dürfen, obwohl sie sich doch tief in ihr danach sehnt, ein wenig Vertrauen und Geborgenheit zu erfahren, hat mich doch sehr traurig gemacht. Was haben die Xyi bloß aus ihr gemacht? Alles menschliche haben sie ihr eigentlich genommen. Ich hoffe, sie wird für sich einen Weg finden, wie sie Gefühle wieder zulassen kann.


    Das finde ich auch sehr traurig, auch wenn ich verstehe, dass diese Gefühle für einen Assassinen hinderlich sind, aber durch den unbedingten Gehorsam wurde ihre ja keine andere Möglichkeit gelassen. Ich hoffe ebenfalls sehr, dass sie dieses neu entdeckte Gefühl in ihr weiterhin neugierig nachspürt.



    Rheas Idee mit der Prophezeiung finde ich gar nicht so schlecht. Da könnte etwas dran sein. Denn die Schmiede suchen eindeutig nach einer Person (die nicht unbedingt Maleni sein muss, aber wohl sehr gut sein könnte). Nur auf was hoffen sie?


    Ich finde die Idee ebenfalls gut - und mich würde dann interessieren, woher Umbert und Elgor von dieser Prophezeiung wissen. Haben sie vielleicht doch schon die alte vergessene Hauptstadt und damit Antworten gefunden?



    Denn irgendwie fühlt sie sich zu ihm hingezogen, obwohl sie ihre "Gefühle" ja nicht richtig zuordnen kann. Sie hat damit ja recht wenig Erfahrung.


    Da sie sich sowohl zu dem Blauäugigen als auch zu Elgor hingezogen fühlt, hatte ich die Vermutung, ob es sich bei den beiden um eine Person handeln könnte. Falls Elgor magiebegabt ist, könnte es ihm ja möglich sein, sich zu "tarnen".



    Gag des Abschnitts war Malenis naive Frage im Damals im Gasthaus: "Überfallen euch oft Gäste?" "Nicht, wenn sie klug sind". :( ;D 8) :D


    Ja, an der Stelle musste ich auch lachen ;D



    Ich finde das wirklich schrecklich, daß man Menschen die einem das Leben gerettet haben so "prophylaktisch" (weil sie ein Sicherheitsrisiko sind bzw sein könnten) umbringt. Und EIGENTLICH müßten sie nach den Regeln der Xyi sterben weil sie "zu viel wissen".
    (Also, auch bei Menschen die einem nicht das Leben gerettet haben finde ich es schlimm, aber hier ist es noch mal absurder)


    Mich regt die hierfür gängige "Politik" der Xyi auch zunehmend auf - warum sind sie so extrem darauf bedacht, nur als Legende dazustehen?




    Da fragt man sich dann, für WELCHE Menschen tun die Xyi das was sie tun, für das "gemeine Volk" ja scheinbar nicht, weil sie das ja bedenkenlos metzeln, wenn es ihnen "zu nahe kommt".


    Das frage ich mich allerdings auch. Wer legt bei den Xyi fest, was denn gut für die Acht Reiche sein soll? Der Großmeister und der Schemenrat oder nur der Großmeister? Und das Beste für die Reiche muss ja nicht unbedingt wirklich das Beste für die Menschen sein, denn einem Frieden scheinen sie in all den Jahrzehnten nicht näher gekommen zu sein.


    Achja, da ich vermute, dass Elgor und der Blauäugige eine Person sein könnten: das könnte auch erklären, warum sich Umbert und Elgor immer solch seltsamen Blicken zuwerfen, als Maleni sie in den Bergen fragte, ob sie noch jemanden gesehen hätten.

  • Ein spannender Abschnitt. Ich fand die Traumschlangen auch gruselig und vor allem, dass man sie vergessen kann. Besonders interessant dagegen fand ich, dass die beiden Schmiede das schon sehr häufig erlebt haben mussten. Umbert blättert ja in seinem Notizbuch und findet über Jahrzehnte hinweg Eintragungen über diese Traumschlagen.



    Ich vermute ganz klassisch eine Prophezeiung dahinter. Irgendwas in der Art, dass das alte Reich und dessen Einheit wieder kommt, wenn eine starke, mutige junge Frau.....
    Sie suchen ja nicht direkt Maleni, sondern scheinbar nur eine Frau, die so ist wie sie. Die Suche dauert wohl schon eine Zeit.


    Hm, ich denke, dass Umbert und Elgor auch Überbleibsel des alten Predorenn sind. Vielleicht haben sie mit Magie ihr Leben verändert und sind auf der Suche nach weiteren Magiebegabten. Es scheint ja auch so, als wäre auch der Blauäugige Teil ihrer Reisegruppe. Und wo kam das Feuer, das über die Traumschlangen hereinbrach, her? Beherrscht Umbert vielleicht Feuer, so wie der Blauäugige Eis?

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Ich befürchte, das wissen sie. Wenn sie die Schmiede am Leben lassen, dann sicher nur aus der gleichen Neugier, die wir gerade haben. Wer sind sie und was wollen sie. sie handeln völlig anders als normal erwartet wird. Außerdem befürchtete man ja, dass sie überlaufen könnte. Habe mich gefragt, zu wem wohl, oder wohin. zu den Söldnern ja sicherlich nicht. Vielleicht wissen die Xyi mehr über die Schmiede. Nun, Maleni hat sich entschieden. Nicht zuletzt um die beiden nicht selbst töten zu müssen. Leider ist das aber so als würde sie die beiden selbst töten, denn sie warnt sie nicht und rechnet damit, dass sie umgebracht werden. nicht gerade nett, oder?


    Ich denke, dass Maleni am Ende die Schmiede retten wird und dann mit ihnen und dem Unbekannten fliehen muss. Sie wird sich aufgrund der Schuld den beiden Schmieden verbunden fühlen. Dann wären alle Parteien hinter ihnen her.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"


  • Die innere Zerissenheit von Maleni, nicht vertrauen zu dürfen, obwohl sie sich doch tief in ihr danach sehnt, ein wenig Vertrauen und Geborgenheit zu erfahren, hat mich doch sehr traurig gemacht. Was haben die Xyi bloß aus ihr gemacht? Alles menschliche haben sie ihr eigentlich genommen. Ich hoffe, sie wird für sich einen Weg finden, wie sie Gefühle wieder zulassen kann.


    Bisher war ich ja von der gespaltenen Seele nicht so angetan, aber ich denke ab jetzt wird es durchaus spannend. Maleni wird bestimmt versuchen die Schmiede zu retten, während Taryah sicher immer versuchen wird die Schmiede umzubringen.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"


  • Ob er sich in sie verliebt hat? Ein wenig vielleicht. Er scheint viel reifer zu sein, als sein Alter es vermuten lässt.


    Ich denke das beruht auf Gegenseitigkeit. Ich finde man merkt auch bei Maleni, dass sie sich ein bisschen in ihn verliebt hat. Ich denke auch, dass er VIEL reifer und vielleicht sogar VIEL älter ist als er aussieht oder vorgibt. Mal sehen wie es weitergeht! Auf jeden Fall sehr spannend!

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"


  • Möglicherweise halten die beiden nach "irgendeiner/irgendeinem Xyi" Ausschau.


    Umbert sagt am Ende ja zu Elgor, dass es eine andere geben wird. Maleni war vielleicht auch nicht die erste. Ich denke, dass wir annehmen, dass sie genau nach Maleni suchen, hängt mit den Gefühlen von Elgor zusammen. Er möchte sie ja unbedingt bei sich behalten und da wir nicht wissen warum, können wir nicht einschätzen, ob es nur seine Gefühle sind oder wirklich etwas das Maleni ist/hat/sein könnte.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"


  • Dann ein neues Rätsel: die alte Hauptstadt Cahersyg, deren Lage vergessen ist, in der man aber Antworten finden könnte. Hier stellt sich mir direkt die Frage, ob es wirklich niemanden mehr gibt, der die Ruinen aufspüren könnte. Vielleicht Umbert?


    Ich hoffe ja sehr, dass sich die Reisegruppe - sofern sie sich wieder irgendwann vereinen wird - dorthin begeben wird bzw. zumindest auf die Suche begeben wird. Das fände ich sehr toll.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"