02: Kapitel 13 - einschl. Kapitel 22

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  • Ich hab jetzt am WE etwas mehr Zeit, dafür nächste Woche nur ganz wenig - aber fühlt euch von mir bitte nicht gehetzt, ich bin ja eigentlich gar nicht zur Leserunde angemeldet ;D


    Dass Maleni die Verfolger irgendwie überleben muss, war an dieser Stelle des Buches klar. Womit sollten sonst die anderen hunderten von Seiten gefüllt sein?
    Als sie mal so eben 7 Männer mit ihren Wurfsternen und Blaspfeilen außer Gefecht setzt, war ich schon echt beeindruckt und recht zuversichtlich, aber dann wendet sich das Blatt und alleine wäre sie da wohl nicht mehr heil rausgekommen.


    Ich hätte eigentlich gedacht, dass Elgor ihr zu Hilfe eilt, aber der war es anscheinend nicht? Oder wechseln seine Augen die Farbe? ;)
    In diesen vorgeblich so einsamen Bergen schleichen aber dann eine ganze Reihe Gestalten durch die Gegend! Die beiden Schmiede, der blauäugige Krieger, der Xyi-Bruder...
    Warum konnte sich Maleni nicht letzterem anschließen? Achso, der hatte ja seine eigenen Ziele.


    Diese Geschwisterschaft ist sehr rätselhaft. Sie behaupten, die einzigen zu sein, die das Richtige tun, aber letztlich sind sie offensichtlich eine Gemeinschaft von Attentätern? Kann das der richtige Weg sein, hier mal einen umzubringen und dann da den nächsten? Bringt das dem Land Stabilität und Frieden wieder oder hält es den Krieg nur irgendwie im Gleichgewicht? Aber wenn sie es besser wissen, warum überlegen sie sich dann keinen Weg, der wirklich zu etwas führt?


    Nein, so ganz überzeugt bin ich von den Xyi und ihren Zielen und Methoden noch nicht. Obwohl sie natürlich beeindruckend sind, die Szene in dem Wirtshaus war verwirrend, aber zeigte auch die Fähigkeiten dieser Leute.


    Andererseits geht damit einher ein vollkommener Vertrauensverlust in alle anderen Menschen. Maleni tat mir in diesem Abschnitt so leid, wie sie sich immer wieder selbst ermahnt, Elgor und Umbert zu vertrauen oder sie nett zu finden. Denn Nettigkeit ohne Hintergedanken gibt es in ihrer Welt nicht.
    Ihr Leben wurde damals von der Xyi Frau gerettet, aber um welchen Preis? Und wielange wird es Maleni überhaupt noch geben, bis sie ganz zu Taryah wird?


  • Diese Geschwisterschaft ist sehr rätselhaft. Sie behaupten, die einzigen zu sein, die das Richtige tun, aber letztlich sind sie offensichtlich eine Gemeinschaft von Attentätern?


    Nun, auch in unserer Welt gibt es Leute mit Sendungsbewusstsein, sei es religiös oder ideologisch motiviert, die sich im Recht glauben ...

  • Definitiv. Die diversen Fyrsthen werden sich ja auch alle als die wahren Herrscher sehen.
    Aber während ich im ersten Abschnitt die Geschwisterschaft noch hauptsächlich als Retter von Maleni gesehen habe, fange ich nun schon eher an, sie zu hinterfragen.


  • Definitiv. Die diversen Fyrsthen werden sich ja auch alle als die wahren Herrscher sehen.
    Aber während ich im ersten Abschnitt die Geschwisterschaft noch hauptsächlich als Retter von Maleni gesehen habe, fange ich nun schon eher an, sie zu hinterfragen.


    Das ist eine schwierige Sache. Ich habe die Gesellschaft nicht als Retter gesehen, zumindest nicht ohne Hintergedanken. Die Aktion, Maleni zu retten wäre eine genauso unbefohlene Sache gewesen, wie Malenis Erlösung der beiden Mädchen. Das hätte sein können. Ich habe daran gedacht. Aber als Retter kann eine Gesellschaft von Assassinen nicht gelten. So schön und künstlerisch wie sie morden, so effektiv ihre Arbeit auch ist (ich kann nicht umhin, dem Bewunderung zu zollen) es sind Mörder und jemanden zum Mörder auszubilden bedeutet, ihm ein Gewissen zu nehmen, in gewisser Weise jemanden zu einer funktionierenden Maschine zu machen. Ohne das eigentliche Ziel zu kennen, ohne eine eigene Moral dahinter, nur Gehorsam, das kann keine Rettung sein.



    Nun, ich hatte gehofft, dass Maleni die Fähigkeiten ihrer "Schwester" irgendwann für selbst gestellte Ziele einsetzen zu können. Nun wissen wir, worin die Gefahr liegt. Die Persönlichkeit Maleni soll schließlich ganz verschwinden. Weiß das Maleni? In diesem Abschnitt erfahren wir zwar, dass Taryah es weiß und Maleni es befürchtet, aber weiß sie, dass dies das Ziel ihrer Ausbildung ist?



    Ich hab jetzt am WE etwas mehr Zeit, dafür nächste Woche nur ganz wenig - aber fühlt euch von mir bitte nicht gehetzt, ich bin ja eigentlich gar nicht zur Leserunde angemeldet ;D


    Ich muss mich auch beeilen, aber das ist ja das Schöne der Leserunde, Papier - hmm Coputerdateien?? sind geduldig.


    Dass Maleni die Verfolger irgendwie überleben muss, war an dieser Stelle des Buches klar. Womit sollten sonst die anderen hunderten von Seiten gefüllt sein?
    Als sie mal so eben 7 Männer mit ihren Wurfsternen und Blaspfeilen außer Gefecht setzt, war ich schon echt beeindruckt und recht zuversichtlich, aber dann wendet sich das Blatt und alleine wäre sie da wohl nicht mehr heil rausgekommen.


    Mich hat sehr gewundert, dass sie nicht eher Gift genommen hat, denn für sie war es ausweglos und sich soweit bringen zu lassen, dass sie wehrlos ist war etwas entäuschend. Zumal es auch nicht Maleni war, die gekämpft hat oder? Hat sie nicht Taryah rausgelassen?



    Ich hätte eigentlich gedacht, dass Elgor ihr zu Hilfe eilt, aber der war es anscheinend nicht? Oder wechseln seine Augen die Farbe? ;)


    Ich dachte auch, die beiden Schmiede werden ihr helfen, nachdem sie gesehen hatten, wie sie schon vordezimiert hat. Wer ist dieser Retter. Er scheint eine eigene Art zu sein. Kann er Menschen vereisen?

    In diesen vorgeblich so einsamen Bergen schleichen aber dann eine ganze Reihe Gestalten durch die Gegend! Die beiden Schmiede, der blauäugige Krieger, der Xyi-Bruder...
    Warum konnte sich Maleni nicht letzterem anschließen? Achso, der hatte ja seine eigenen Ziele.


    Scheinbar hat jeder seine eigenen Ziele und darf diese auch nicht eigenmächtig änders, aber es werden auch immer wieder Informationen abgesetzt. Scheinbar haben alle in der Region den Auftrag bekommen, den Weg der Schwester zu überwachen. Ein wenig schlampig sind sie schon, denn wenn sie immernoch den Verbleib der Soldaten suchen zeugt das nicht gerade von guten Fähigkeiten. Schließlich dürften die Pferde sehr auffallend sein und einfache Soldaten haben sie auch gefunden.


    Diese Geschwisterschaft ist sehr rätselhaft. Sie behaupten, die einzigen zu sein, die das Richtige tun, aber letztlich sind sie offensichtlich eine Gemeinschaft von Attentätern? Kann das der richtige Weg sein, hier mal einen umzubringen und dann da den nächsten? Bringt das dem Land Stabilität und Frieden wieder oder hält es den Krieg nur irgendwie im Gleichgewicht? Aber wenn sie es besser wissen, warum überlegen sie sich dann keinen Weg, der wirklich zu etwas führt.


    Sie sind der Meinung, dass sie das Richtige tun und es keinen anderen Weg gibt. Davon gibt es heute mehr als genug Menschen. Eigentlich kann es nicht der richtige Weg sein, denn wenn man nur die Ausführenden umbringt, aber nicht die Ursachen beseitigt. Meist wächst einem Monster schnell ein Kopf wieder nach.



    Nein, so ganz überzeugt bin ich von den Xyi und ihren Zielen und Methoden noch nichtbwohl sie natürlich beeindruckend sind, die Szene in dem Wirtshaus war verwirrend, aber zeigte auch die Fähigkeiten dieser Leute.


    Ich bin überhaupt nicht überzeugt von ihren Zielen und Methoden. Es wäre eine Lösung, das Land zu einen, aber dieses Ziel haben sie scheinbar nicht und Menschenleben spielen keine Rolle. Bei aller Kameradschaft und Familie Das hatten die Nazis auch.
    Trotzdem bin ich gespannt auf diese Organisation. Die Ausbildung ist ja schon sehr intensiv und ausgeklügelt. Da kommen vermutlich auch nicht alle durch. Ich würde auch gern wissen, ob denn überhaupt ein gesellschaftliches Ziel dahinter steckt oder ob es am Ende nur ein machtbesessener Führer ist.



    Andererseits geht damit einher ein vollkommener Vertrauensverlust in alle anderen Menschen. Maleni tat mir in diesem Abschnitt so leid, wie sie sich immer wieder selbst ermahnt, Elgor und Umbert zu vertrauen oder sie nett zu finden. Denn Nettigkeit ohne Hintergedanken gibt es in ihrer Welt nicht.
    Ihr Leben wurde damals von der Xyi Frau gerettet, aber um welchen Preis? Und wielange wird es Maleni überhaupt noch geben, bis sie ganz zu Taryah wird?


    Ja so geht es mir auch. Aber auch Tarya tut mir leid, denn sie ist die künstlerische, selbstbewußte Seite von Maleni. Es scheint aber so, als ob eine von beiden sterben muss. Oder findet Ju da noch eine Möglichkeit, sie wieder als eine, gestärkte Persönlichkeit hervorgehen zu lassen?


    Ich habe Angst, dass sie die Schmiede töten muss. Hoffentlich findet sie einen anderen Weg, denn die werden sich nicht so einfach umbringen lassen und es wäre wohl ein sehr großer Schritt in Richtung des Verschwindens von Maleni.

  • Die Schmiede sind interessant. sie haben ein Ziel, welches uns nicht verraten wird. Ich habe das Gefühl, dass hier eine Kraft ist, die sich mehr Gedanken um die Probleme des Reiches macht und ganz sicher nicht einverstanden ist mit der Gesellschaft der Attentäter, obwohl sie diese kennen. Sie scheinen mehr zu wissen als sie wissen dürften. Also sie wissen auch was Maleni ist und der Ältere weiß wohl auch, dass es nicht bekömmlich ist allzulange mit ihr zusammen zu sein, während der jüngere wohl daran glaubt, sie da raus zu holen? Macht mir so den Eindruck.

  • Gegen 12 Gegner zu kämpfen ist durchaus ein anspruchsvolles Vorhaben oder anders gesagt: unmöglich zu schaffen. 8 Gegner zur Strecke zu bringen, ist allerdings eine beachtliche Leistung. Ich würde zu gerne wissen, wer dieser blauäugige Held ist. Da kommen einem ja direkt romantische Gedankengänge... :flirt:


    Diese Brüder und Schwester scheinen doch sehr reserviert zu sein. Vermutlich sind sie alle Einzelkämpfer und halten es mit Freundschaften bzw. generell mit Gefühlen nicht so. Dann wäre man ja auch nicht so ein effektiver Mörder. Mir behagt diese Gruppe auch nicht so richtig. Ich weiß nicht, was ich davon zu halten habe. Ich glaube, da hält sich jemand eine Armee inklusive Gehirnwäsche für seine eigenen perfiden Zwecke.


    Dass Maleni ein zweites Mal ein Massaker miterleben musste, ist wohl mehr, als eine kleine Kinderseele ertragen kann. Sie tat mir da richtig leid. Ich denke, dass sie dort bereits eine Grenze überschritten hat und für Taryah ein Platz geschaffen wurde.


    Die Schmiede finde ich nach wie vor seltsam. Und ich gehe da mit Rhea konform und vermute ähnliches. Und vielleicht war Umbert ja tatsächlich selbst mal ein Assassine, der aus dem "Verein" ausgetreten ist. Obwohl ich eher glaube, dass ein Austritt nur mit dem Tod möglich ist.


    Ich bin gespannt, wie es weitergeht. :lesen:

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Dieser Abschnitt brachte neue Erkenntnisse - und warf jede Menge Fragen auf, und beides ist gut so!
    Aber der Reihe nach.


    Erst einmal hat mich Taryah sehr beeindruckt. Acht Gegner ausgeschaltet - holla die Waldfee! Und dann kam der rätselhafte blauäugige Helfer und rettet sie. Erst dachte ich, das sei einer der Schmiede, aber offenbar ist er es nicht. Später kommt dann noch raus, dass er auch noch zwölf Tote vereisen kann. Das bringt mich zur Frage, ob wir es hier mit einem Menschen zu tun haben. Und warum vereist er sie? Und warum hilft er Maleni?


    Die beiden Schmiede gefallen mir, allerdings deutet der Wortschatz des Älteren an, dass es wohl doch mehr sind als zwei einfache Handwerker. Vielleicht stellen sie deshalb so wenige Fragen, weil sie sich vor Gegenfragen fürchten? Ich bin gespannt, was Maleni noch herausfindet. Und hoffentlich muss Taryah sie nicht töten.


    Die Rückblenden schreiten chronologisch weiter voran. Gut gemacht, so ist das "nur" ein temporal verschobener Subplot, damit kann ich gut umgehen (ja, Doctor Who und Zurück in die Zukunft helfen manchmal 😊)


    Über die Xyi habe ich mir auch Gedanken gemacht. Sie verlangen bedingungslosen Gehorsam, das finde ich fragwürdig. Und meiner Ansicht nach hilft es wenig, einzelne Herrscher/Feldherren o.ä. umzubringen, wenn die Strukturen der acht Reiche nicht gleichzeitig geändert werden. Insofern unterliegen die Xyi einem Denkfehler, finde ich.


    Was mir sonst noch so auffiel:
    Kapitel 14: die Soldaten hassen Frauen, die sich nich an "die Regeln " halten. Diese "Regeln" müssen ganz schön chauvinistisch sein. ;D


    Kapitel 16: "Komm mit, wenn du leben willst". Schöne Grüße von Terminator: Genisys 8)


    Kapitel 17: " Pantheiger" wieder so ein Wort, das mich schmunzeln lässt. Zum Glück bin ich Astrophysiker und kein Germanist ;)

    Fantastic! Allons-y! Geronimo! Oh, brilliant!


  • Und meiner Ansicht nach hilft es wenig, einzelne Herrscher/Feldherren o.ä. umzubringen, wenn die Strukturen der acht Reiche nicht gleichzeitig geändert werden. Insofern unterliegen die Xyi einem Denkfehler, finde ich.


    Oder sie wollen die Struktur gar nicht nachhaltig verändern ;)


  • Das ist eine schwierige Sache. Ich habe die Gesellschaft nicht als Retter gesehen, zumindest nicht ohne Hintergedanken. Die Aktion, Maleni zu retten wäre eine genauso unbefohlene Sache gewesen, wie Malenis Erlösung der beiden Mädchen. Das hätte sein können. Ich habe daran gedacht. Aber als Retter kann eine Gesellschaft von Assassinen nicht gelten. So schön und künstlerisch wie sie morden, so effektiv ihre Arbeit auch ist (ich kann nicht umhin, dem Bewunderung zu zollen) es sind Mörder und jemanden zum Mörder auszubilden bedeutet, ihm ein Gewissen zu nehmen, in gewisser Weise jemanden zu einer funktionierenden Maschine zu machen. Ohne das eigentliche Ziel zu kennen, ohne eine eigene Moral dahinter, nur Gehorsam, das kann keine Rettung sein.


    Ja, das hast Du schön auf den Punkt gebracht, Rhea.

  • Andererseits geht damit einher ein vollkommener Vertrauensverlust in alle anderen Menschen. Maleni tat mir in diesem Abschnitt so leid, wie sie sich immer wieder selbst ermahnt, Elgor und Umbert zu vertrauen oder sie nett zu finden. Denn Nettigkeit ohne Hintergedanken gibt es in ihrer Welt nicht.


    Ja, das ging mir auch so... ich finde das unfassbar, Menschen so... abzurichten, daß sie wirklich niemandem (mehr) vertrauen.
    Das "Kämpfer" ein gesundes Mißtrauen haben müssen ist klar, aber das müsste ja auch jeder andere der alleine in den Bergen unterwegs ist und dort Fremde trifft.


    Die Xyi sind also wirklich nur als Kampfmaschinen gedacht, die nichts als die Erfüllung ihrer Aufträge im Sinn haben.


    Was das betrifft, war die Szene im Gasthaus aber eher ungewöhnlich, oder ? Sonst heißt es doch (mehrmals) dass das eher Einzelkämpfer sind und das man eher nichts von den anderen weiß ?!

  • Das Buch liest sich weiterhin toll... zu schade, daß ich es innerhalb einer Leserunde lese, sonst wüßte ich LÄNGST wie es ausgeht 8)
    Ich habe noch keinerlei Ahnung über irgendwelche Hintergründe, aber das stört mich überhaupt nicht... je länger die Verwirrung anhält, desto länger ist ja die Geschichte ;D
    Mit den Grausamkeiten komme ich bislang auch gut zurecht (hatte ja anfangs Bedenken, ob das Buch zu düster ist für mich). Es wird ja auch nichts ausgewalzt sondern eben nur soweit beschrieben wie es nötig ist. Also, nicht lecker, aber erträglich.
    Und das Drumherum nimmt ja viel mehr Raum ein als die Kämpfe.


    Maleni... bzw Taryah soll also die Schmiede umbringen.
    Krass, nur weil die beiden einige Zeit mit ihr gereist sind. Und die Möglichkeit besteht dass sie jetzt zu viel wissen.
    Das ist dann auch wieder etwas, was mich an den Xyi zweifeln läßt, denn irgendwie um das Wohl der Bevölkerung kann es ihnen ja nicht gehen, wenn sie die wegen solcher sehr vagen "Befürchtungen" darnieder metzeln.


    Gesellschaften in denen das Leben eines einzelnen (egal ob Mitglied oder nicht) so wenig (bzw gar nichts) wert ist sind mir sehr suspekt !!

  • Dieser Abschnitt ist ziemlich mysteriös, finde ich. Wer ist dieser blauäugige Kämpfer, der Maleni gegen die Soldaten beistand und diese gut verschnürt zurückschickt. Er scheint ihr weiterhin zu folgen, wenn sie ihn nochmal kurz tatsächlich gesehen haben will, aber er vermeidet den direkten Kontakt. Ich denke, er "wusste" irgendwie, dass Maleni überleben wird und hat sie deswegen zurückgelassen bzw. ihre Sachen zusammengepackt. Evtl. wusste er auch, dass die Schmiede in der Nähe sind.
    Warum hat er die toten Soldaten zurückgeschickt und sie nicht einfach irgendwo versteckt? Und was hat es mit dem Vereisen auf sich?


    Kann es sein, dass es sich bei dem Blauäugigen vllt. um einen Urgorrn handelt? Meistens verbirgt sich hinter einer Legende immer ein Fünkchen Wahrheit, daher denke ich, dass irgendwas an diesen mystischen Wesen dran ist. Ob sie allerdings für alles mögliche verantwortlich sein sollen, daran habe ich meine Zweifel - es ist immer bequemer, wenn man einen Sündenbock hat und sich nicht selbst mit der unschönen Wahrheit auseinandersetzen muss. Und das mit den riesigen Ungeheuern würde dann auch nicht ganz so passen.


    Jedenfalls war der Kampf ganz schön knapp für Maleni und ohne Hilfe würde sie sicherlich nicht mehr leben. Zuerst dachte ich, dass Elgor und Umbert ihr zur Hilfe gekommen seien und war schon überrascht, woher einer von ihnen so gut mit der Waffe umgehen konnte.
    Warum hat der Fremde gerade ihr geholfen?


    Umbert und Elgor sind mir sympathisch und ich hoffe sehr, dass sie weder von Maleni/Taryah noch von einem sonstigen Xyi-Geschwister umgebracht werden. Und ich bin mir nicht sicher, ob es stimmt, dass sie den blauäugigen Krieger nicht gesehen haben wollen. Diese Blicke, die die beiden immer wieder wechseln, sind doch irgendwie verdächtig.


    Auch Maleni entdeckt allmählich ihr Mitgefühl für die beiden Schmiede und dass sie sich in deren Gegenwart wohlfühlt. Ein Mitglied der Xyi zu sein, bedeutet lebenslange Einsamkeit - auch ein trauriges Schicksal. Ich bin gespannt, wie sie sich in Bezug auf Elgor und Umbert entscheiden wird und wie Taryah darauf reagiert, wenn Maleni zunehmend empathischer wird.


    Was geschieht, wenn Maleni eines Tages beschließen würde, dass sie nicht mehr eine Assassinin sein möchte, das würde sicherlich ihr Tod bedeuten, weil das unter Ungehorsam läuft. Die Ausbildung zum Assassinen ist ziemlich fundiert, die Frauen und Männer werden zu perfekten Kampfmaschinen ausgebildet. Erschreckend finde ich aber, dass das zweite tödliche Ich im Laufe der Zeit immer mehr die Oberhand gewinnt.


    Der Xyi-Orden weiß aber ziemlich gut über Malenis Schritte Bescheid, nur von dem Blauäugigen haben sie auch noch nichts mitbekommen.


    Die Schockstarre der kleinen Maleni und wie allmählich die grausame Wahrheit in ihr Bewusstsein sickert, war sehr eindrücklich beschrieben - ich habe die Einsam- und Hoffnungslosigkeit des Mädchens selbst gespürt. Aber die Kleine musste schnell lernen, sich zur Wehr zu setzen, schon bevor ihre Ausbildung zur Schemenjägerin begann.


    Die Gespräche zwischen Umbert, Elgor und Maleni über die Gegenwart und Vergangenheit finde ich immer sehr spannend, vor allem sagt Umbert viele wahre Dinge, wie z.B. dass jeder Einzelne sich für den Garten der Lüste entscheiden würde, aber zusammen als Menschheit immer wieder versagt. Die Feststellung, dass sich Intelligenz offensichtlich nicht addiert, können wir in unserer Welt ebenfalls tagtäglich machen.


    Und Malenis Frage, warum man das goldene Zeitalter des Kronrats brutal beendet hat, habe ich mir auch schon mehrmals gestellt, ob nicht doch einiges im Argen lag.


  • Diese Geschwisterschaft ist sehr rätselhaft. Sie behaupten, die einzigen zu sein, die das Richtige tun, aber letztlich sind sie offensichtlich eine Gemeinschaft von Attentätern? Kann das der richtige Weg sein, hier mal einen umzubringen und dann da den nächsten? Bringt das dem Land Stabilität und Frieden wieder oder hält es den Krieg nur irgendwie im Gleichgewicht? Aber wenn sie es besser wissen, warum überlegen sie sich dann keinen Weg, der wirklich zu etwas führt?


    Nein, so ganz überzeugt bin ich von den Xyi und ihren Zielen und Methoden noch nicht. Obwohl sie natürlich beeindruckend sind, die Szene in dem Wirtshaus war verwirrend, aber zeigte auch die Fähigkeiten dieser Leute.


    Genau die gleichen Zweifel habe ich ebenfalls, zumal wir nichts über die genaue Zielsetzung der Gemeinschaft wissen und wer über die Aufträge entscheidet. Vielleicht sind die Hintermänner/-Frauen von Xyi in Wirklichkeit die Urrgorn, die damit für Unruhe sorgen ;D



    Das ist dann auch wieder etwas, was mich an den Xyi zweifeln läßt, denn irgendwie um das Wohl der Bevölkerung kann es ihnen ja nicht gehen, wenn sie die wegen solcher sehr vagen "Befürchtungen" darnieder metzeln.


    Gesellschaften in denen das Leben eines einzelnen (egal ob Mitglied oder nicht) so wenig (bzw gar nichts) wert ist sind mir sehr suspekt !!


    Stimmt, das stößt mir auch etwas sauer auf.

  • Ich denke, er "wusste" irgendwie, dass Maleni überleben wird und hat sie deswegen zurückgelassen bzw. ihre Sachen zusammengepackt. Evtl. wusste er auch, dass die Schmiede in der Nähe sind.


    Ja,ich habe auch vermutet, daß er weiß das die Schmiede in der Nähe sind. Sonstwürde es ja wenig Sinn machen, sie zu retten, aber liegen zu lassen.



    Warum hat er die toten Soldaten zurückgeschickt und sie nicht einfach irgendwo versteckt? Und was hat es mit dem Vereisen auf sich?


    Das Vereisen ist ja gruselig... und macht irgendwie nur Sinn, wenn er "auf sich aufmerksam machen nöchte", oder ? Wenn er unauffälig sein will, hätte er sie in der Tat am besten versteckt... oder eben zumindest "ungeeist" gelassen.


    Umbert und Elgor sind mir sympathisch und ich hoffe sehr, dass sie weder von Maleni/Taryah noch von einem sonstigen Xyi-Geschwister umgebracht werden.


    *unterschreib*


    Was geschieht, wenn Maleni eines Tages beschließen würde, dass sie nicht mehr eine Assassinin sein möchte, das würde sicherlich ihr Tod bedeuten, weil das unter Ungehorsam läuft.


    Ja, das habe ich auch so verstanden: "austreten aus dem Verein" ist nicht möglich...
    Und wenn sie schon so "kurzzeitige Reisegefährten" umbringen wollen ist es ja nur logisch daß ein "Ehemaliger" nicht am Leben bleiben darf.


  • Das Vereisen ist ja gruselig... und macht irgendwie nur Sinn, wenn er "auf sich aufmerksam machen nöchte", oder ? Wenn er unauffälig sein will, hätte er sie in der Tat am besten versteckt... oder eben zumindest "ungeeist" gelassen.


    Damit hast du recht, durch das Vereisen macht er die Soldaten erst recht neugierig - und wenn er das öfters macht, dann ist es wie eine Visitenkarte, die er hinterlässt.


  • Elgor ist auf jeden Fall sehr rätselhaft. Maleni merkt auch irgendwo im zweiten Abschnitt, dass Elgor relativ alt und weise erscheint - und auch seine Art zu reden scheint ja recht ungewöhnlich zu sein. Ich frag mich, was hinter ihm steckt - und wir werden bestimmt noch ein bisschen etwas von ihm lesen - auf jeden Fall hoffe ich, dass er nicht gleich im nächsten Abshnitt verschwindet oder sogar ermordet wird. Auch sein Schmiedegeselle ist interessant - er scheint sich an der Gesellschaft von Maleni zu erfreuen- was diese natürlich ordentlich durcheinanderbringt. Toll fand ich, wie sie sich immer wieder ermahnt und überlegt, was er mit diesem Lachen erreichen will..wie sie von dessen Art irritiert ist :)
    Ja in den Bergen scheint recht viel los zu sein, einige Leuten sind in diesen Bergen unterwegs..Wer wohl der Geheimnisvolle mit den blauen Augen ist? Ich bin jetzt schon total neugierig - obwohl wir ja nicht viel vom ihm/ihr erfahren haben :)
    Ja, diese Gesellschaft der Xyi ist auf jeden Fall toll dargestellt. Teilweise scheinen sie eine Legende und ein Mythos zu sein. Aber ob sie wirklich so einen tollen Einblick in das Geschehen haben und wer gibt die Befehle? Die obere Schicht scheint ja recht undurchsichtig zu sein und in einer Machtposition, da kann die falsche Person schon schlimmes anstellen..Da scheint ja auch keiner aus Loyalität Fragen zu stellen, sondern erledigt einfach seinen Auftrag - einfach weil es befohlen wurde und schon irgendeinen tiefen Sinn haben muss ::)
    Ja, Maleni scheint einen hohen Preis bezahlt zu haben, dass sie am Leben bleiben kann..Sie ist innerlich doch recht zerrüttet und definitiv nicht ganz ausgeglichen..Auch scheint Maleni zu Gunsten von Taryah immer mehr zu verschwinden..Auf diese Seelenspalterei bin ich auch schon sehr gespannt..
    Auf jeden Fall werden einige interessante Aspekte angesprochen und ich bin gespannt, in wie weit diese geklärt werden :)


  • Definitiv. Die diversen Fyrsthen werden sich ja auch alle als die wahren Herrscher sehen.
    Aber während ich im ersten Abschnitt die Geschwisterschaft noch hauptsächlich als Retter von Maleni gesehen habe, fange ich nun schon eher an, sie zu hinterfragen.


    Bei mir ist es ebenfalls so. Im ersten Abschnitt hatte ich noch ein bisschen einen anderen Eindruk von den Xyi. Am Anfang schienen sie mir so, dass sie für Recht und Ordnung sorgen und den Frieden erlangen wollen - auch weil die Perspektive, wie über diese Gesellschaft geredet wurde, doch relativ einseitig war. Auch durch den Einblick in die Vergangenheit, in Malenis Schicksal, erhalten wir ein bisschen einen kleinen Einblick - auch durch diese Geheimberichte an die Geschwisterschaft und durch den Bruder, der plötzlich mitten in den Bergen auftaucht - so ganz geheuer sind sie mir nicht mehr..Irgendwas scheint ein bisschen komisch an der ganzen Sache zu sein..


  • Ich gestehe, ich mag Bücher über Assassinen - ich mag die Art und Weise, ihre Darstellung :) Spätestens seit Brent Weeks Schatten-Reihe bin ich irgendwie dieser Art leicht unterfallen und ich lese gerne Bücher, die von Auftragsmörder handeln :) Ich bin auch total gespannt, was wir wohl noch über diese Organisation erfahren werden..Ganz so toll kann sie ja eignetlich nicht sein, wie Maleni sie eigentlich derzeit sieht. Hoffentlich erfahren wir noch ein bisschen was über dessen Struktur und deren Ziele, beziehungsweise dessen Umsetzung..
    Das mit Maleni und Taryah habe ich mir auch schon überlegt. Ich glaube nicht, dass Maleni im vollen Umfang sich dessen bewusst ist - sonst würde sie stärker gegen Taryah ankämpfen. Im zweiten Abschnitt gab es ja diese Stelle, wo beide um die Oberhand gekämpft haben. Ich glaube, dass Maleni da ein bisschen bewusst wird, wie gefährlich Taryah auch für sie selber eigentlich sein kann..
    Ich glaube eigentlich nicht, dass die Schmiede getötet werden. Ich hoffe einfach, dass wir noch ein bisschen etwas von ihnen erfahren :)


  • [..]
    Erst einmal hat mich Taryah sehr beeindruckt. Acht Gegner ausgeschaltet - holla die Waldfee! Und dann kam der rätselhafte blauäugige Helfer und rettet sie. Erst dachte ich, das sei einer der Schmiede, aber offenbar ist er es nicht. Später kommt dann noch raus, dass er auch noch zwölf Tote vereisen kann. Das bringt mich zur Frage, ob wir es hier mit einem Menschen zu tun haben. Und warum vereist er sie? Und warum hilft er Maleni?


    Ob dieser Blauäugige vielleicht eins dieser magischen Wesen ist, von der Ergor (hieß der so, manchmal hasse ich mein schlechtes Namensgedächnis) ergählt hat..Wie hieß denn diese magische Rasse, die angeblich so gigantisch war? Irgendwas mit U..
    Vielleicht gibt es über die auch ganz viele Anekdoten und Ausschmückungen und sind doch nicht so riesenhaft, wie erzählt wurde..