02: Kapitel 13 - einschl. Kapitel 22

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Nein, so ganz überzeugt bin ich von den Xyi und ihren Zielen und Methoden noch nicht. Obwohl sie natürlich beeindruckend sind, die Szene in dem Wirtshaus war verwirrend, aber zeigte auch die Fähigkeiten dieser Leute.


    Ich weiß auch noch nicht so recht, was ich von diesen Xyi halten soll. Sind sie wirklich die Guten?

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"


  • Die Aktion, Maleni zu retten wäre eine genauso unbefohlene Sache gewesen, wie Malenis Erlösung der beiden Mädchen. Das hätte sein können. Ich habe daran gedacht.


    Ja, daran habe ich auch gedacht. Immerhin konnte die Xyi von damals nicht wissen, dass Maleni überleben würde und so konnte ihr auch nicht befohlen werden sie zu retten, oder?

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Ich dachte auch, die beiden Schmiede werden ihr helfen, nachdem sie gesehen hatten, wie sie schon vordezimiert hat. Wer ist dieser Retter. Er scheint eine eigene Art zu sein. Kann er Menschen vereisen?


    Sie könnten es ja noch immer sein! Sie hatten doch im ersten Abschnitt etwas von Magie aus dem alten Reich erzählt, eventuell kennen die beiden sich aus und diese Magie verändert ihre Augenfarbe? Kann natürlich auch ganz anders sein und wirklich jemand anderes ;D

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"


  • Kapitel 17: " Pantheiger" wieder so ein Wort, das mich schmunzeln lässt. Zum Glück bin ich Astrophysiker und kein Germanist ;)


    :totlach: :unschuldig: :-[

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Was wir noch gar nicht erwähnt haben, sind diese Geheimbotschaften an den Enden einiger Kapitel. Diese finde ich sehr interessant und sie geben etwas Einblick in die Gedankenwelt der Xyi. Überraschend fand ich aber auch, dass sie nicht wissen wo Taryah/Maleni gerade ist. Das sollte ja eigentlich kein Problem sein, wenn man festgestellt hat, dass zwei Gruppen von Soldaten sich auf die Suche begeben haben. Man müsste ja nur beiden folgen. Aber vermutlich ist das zu viel Aufwand für die Xyi, um einen der ihren zu retten oder zu suchen. Sie sind sich bestimmt sicher, dass Maleni nichts verraten würde, wenn Soldaten sie in die Hände bekommen, also haben sie eigentlich eine sichere Zukunft... schade :( Hoffentlich passen die Schmiede gut auf Maleni auf!

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Stimmt, diese Nachrichten am Ende finde ich auch sehr spannend, weil man so einen kleinen Einblick in die Seite bzw. der Arbeitsweise und Gedankenwelt der Xyi Einblick erhält. Aber irgendwie alarmieren mich diese Botschaften. Warum kann ich nicht genau erklären.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Auf jeden Fall! Ich lese sie auch immer ganz aufmerksam, damit ich nichts verpasse, was eventuell eine geheime Botschaft sein könnte :D

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"


  • Ja, diese Gesellschaft der Xyi ist auf jeden Fall toll dargestellt. Teilweise scheinen sie eine Legende und ein Mythos zu sein.


    Und wenn die Xyi dann noch die Menschen umbringen, die ein wenig längere Zeit mit einem der Brüder und Schwestern verbracht haben, bleibt man auch eine Legende bzw. Mythos, der nicht greifbar ist.


  • Stimmt, diese Nachrichten am Ende finde ich auch sehr spannend, weil man so einen kleinen Einblick in die Seite bzw. der Arbeitsweise und Gedankenwelt der Xyi Einblick erhält. Aber irgendwie alarmieren mich diese Botschaften. Warum kann ich nicht genau erklären.


    Genauso geht es mir auch, mich alarmieren diese Berichte ebenfalls, warum kann ich nicht genau sagen. Irgendwie hat das was von Bespitzelung.


  • Ich glaube nicht, dass Maleni im vollen Umfang sich dessen bewusst ist - sonst würde sie stärker gegen Taryah ankämpfen. Im zweiten Abschnitt gab es ja diese Stelle, wo beide um die Oberhand gekämpft haben.


    Dennoch sind sie EINE Person.


  • Stimmt, diese Nachrichten am Ende finde ich auch sehr spannend, weil man so einen kleinen Einblick in die Seite bzw. der Arbeitsweise und Gedankenwelt der Xyi Einblick erhält. Aber irgendwie alarmieren mich diese Botschaften. Warum kann ich nicht genau erklären.


    Diese kleinen Nachrichten die teilweise am Kapitelende sind, ginde ich auch sehr alamierend und beunruhigend. Irgendwie haben sie etwas bedrohliches...

  • Also der Kampf mit 12 Soldaten war doch echt spannend. Ich konnte mir richtig gut vorstellen wie sie zuckend am Boden lagen. Leider hat sie doch nicht alle erledigen können und so bekam sie Hilfe von einem Fremden. Wer er wohl ist??? Und dann verschwand er einfach.
    Aufgewacht ist Maleni/Taryah bei Umbert und Elgor, den Schmieden. Die beiden sind mir immer noch ein Rätsel? Von da an reisen, sie alle zusammen durch das Gebirge, allerdings muss Maleni aufpassen was sie sagt, denn sie dürfen nicht zu viel von ihr wissen.
    im nächsten Kapitel sind wir wieder bei der 7 Jahre alten Maleni, die mit der Schemenjägerin mit geht und die ihr eine neue Familie verspricht.
    Maleni und die Schmiede reisen jetzt zusammen durch das Gebirge, da es sicherer ist, mit mehr Leuten zu reisen. Maleni ist immer auf der Hut und muss aufpassen was sie sagt. Elgor steht wohl auf Maleni, die damit ja so gar nichts anfangen kann.
    Endlich erfahren wir was mit den 12 toten Soldaten passiert ist und wie man auf die Tänzerin als Mörderin gekommen ist. Was meines erachtens nicht schwer war, immerhin war sie die einzige die bei ihm war als er starb. Ich glaube hätte sie nicht den Abstecher zu den Mädchen gemacht, wäre sie sauber entkommen.
    Beim Waschen trifft Maleni/Taryah auf einen Bruder allerdings fängt sie an unvorsichtig zu sein, durch das Reisen mit den Schmieden. Der Bruder legt ihr nahe, die schmiede später zu eliminieren, da sie zu viel über sie wissen könnten. Dann taucht der Fremde wieder auf der sie gerettet, allerdings weiß sie nicht ob das nur Einbildung war oder echt!
    Die 7 Jahre alte Maleni ist mit der Schemenjägerin mit gegangen. allerdings darf keine Unnützen Fragen stellen, ihr tun die Füße vom ganzen Laufenweh. Als sie in einer taverne ankommen, wird Maleni freundlich empfangen. sie beschließt alles für ihre neue Familie zu tun. allerdings greifen dann die Söldner an und versteckt sich wieder, denn sie denkt ihre neue Familie wird auch getötet. sie bewaffnet sich und merkt erst spät das sie einen Söldner tötet.
    Wieder bei Maleni und den Schmieden in der gegenwart angekommen, merkt maleni das es doch mehr in dieser grausamen Welt gibt. Und sie ist hin und hergerissen zwischen den Akt sie zu töten oder sie am leben zulassen.


    Die Geheimnachrichten der Xyi am ende der Kapitel finde ich toll. die von Kapitel 22 macht mir allerdings ein bißchen Angst. gruselig fand ich auch wie der Bruder davon sprach, das Taryah an ihren Aufgaben wachsen würde und Maleni immer kleiner wird.
    Was sind Urgorrn und wie darf ich sie mir vorstellen? Was ist eigentlich aus Maleni's Bruder geworden Hat er überlebt? Könnte er der geheimnisvolle Fremde sein, der sie gerettet hat?


    Das Buch finde ich super. es wird auf jedenfall ein Jahreshighlight bei mir. es gab schon lange kein Buch mehr was mich so begeistert hat.


  • Definitiv. Die diversen Fyrsthen werden sich ja auch alle als die wahren Herrscher sehen.
    Aber während ich im ersten Abschnitt die Geschwisterschaft noch hauptsächlich als Retter von Maleni gesehen habe, fange ich nun schon eher an, sie zu hinterfragen.


    So habe ich das am Anfang auch gesehen. Ich bin mir da aber nicht mehr so sicher, vorallem nach der Unteredung mit dem Bruder.

  • Ja, das ging mir auch so... ich finde das unfassbar, Menschen so... abzurichten, daß sie wirklich niemandem (mehr) vertrauen.
    Das "Kämpfer" ein gesundes Mißtrauen haben müssen ist klar, aber das müsste ja auch jeder andere der alleine in den Bergen unterwegs ist und dort Fremde trifft.


    Die Xyi sind also wirklich nur als Kampfmaschinen gedacht, die nichts als die Erfüllung ihrer Aufträge im Sinn haben.


    Was das betrifft, war die Szene im Gasthaus aber eher ungewöhnlich, oder ? Sonst heißt es doch (mehrmals) dass das eher Einzelkämpfer sind und das man eher nichts von den anderen weiß ?!


    Der Wirt Drakju sagte ja zu Maleni: Er wäre nur ein entfernter Verwandter. Ich glaube im Netzwerk der Xyi, gibt es auch Leute, die normale Jobs machen wie Wirt oder Koch. Schließlich müssen die Schemenjäger ja auch irgendwo unter kommen. Ohne Verbündete würde auch das Netzwerk der Xyi nicht so gut funktionieren.


  • Aber vermutlich ist das zu viel Aufwand für die Xyi, um einen der ihren zu retten oder zu suchen. Sie sind sich bestimmt sicher, dass Maleni nichts verraten würde, wenn Soldaten sie in die Hände bekommen, also haben sie eigentlich eine sichere Zukunft... schade :( Hoffentlich passen die Schmiede gut auf Maleni auf!


    Maleni bzw. Taryah hat doch im ersten Abschnitt erzählt, das wenn sie gefangen genommen wird, ihr keiner ihrer Schwestern oder Brüdern helfen wird. Sie wurde doch darauf gedrillt nichts zu verraten. Und zu sterben falls es notwendig ist.

  • Der Wirt Drakju sagte ja zu Maleni: Er wäre nur ein entfernter Verwandter. Ich glaube im Netzwerk der Xyi, gibt es auch Leute, die normale Jobs machen wie Wirt oder Koch. Schließlich müssen die Schemenjäger ja auch irgendwo unter kommen. Ohne Verbündete würde auch das Netzwerk der Xyi nicht so gut funktionieren.


    Es sind aber keine einfachen Verbündeten, sondern alles gehören zur Familie. Es sind ehemalige Schemenjäger, die als Rentner praktisch eine andere Funktion übernommen haben. Sie haben keine Verbündeten außerhalb der Familie, das würde nicht in ihr Prinzip der absoluten Geheimhaltung passen.

  • Aber somit bleibt es doch irgendwie ungewöhnlich...
    Bzw wäre das ja erstaunlich "menschlich", wenn die Rentner dann quasi "in WGs" leben könnten/dürften.