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  • Über ein Wiedertreffen würde ich mich sehr freuen! :)


  • Hach, nach euren tollen Rezensionen freue ich mich jetzt ganz besonders darauf, dieses Buch im Urlaub lesen zu können.


    Oh ja das glaube ich dir :) das ist ein so schönes Buch 8) du wirst deine Freude haben.
    Wenn wir uns nicht mehr lesen, wünsche ich dir einen schönen Urlaub :lesen:


  • Hach, nach euren tollen Rezensionen freue ich mich jetzt ganz besonders darauf, dieses Buch im Urlaub lesen zu können.


    Ich wünsch Dir einen tollen Urlaub - auch wenn noch ein paar Tage Zeit bis dahin ist.
    Das Buch ist wirklich großartig... aber Du wirst Taschentücher brauchen. Garantiert!


    glg!
    ys

  • Hallo zusammen,


    abschließend möchte ich mich noch bei Euch allen bedanken! Nicht nur das Buch hat mir große Freude gemacht, sondern auch unser Austausch an dieser Stelle.
    Vielen Dank auch für Eure zeitnahen Rezensionen - Ihr seid großartig! Wer es noch nicht gemacht hat: darf ich Euch noch bitten, Eure Rezension auch auf der Hauptseite einzustellen? Hier ist einmal der direkte Link.


    Ein ganz besonders herzliches Dankeschön geht an Dich, Iris! :-* Dafür, dass Du uns so aufmerksam begleitet hast. Ich hoffe, dass wir uns bald wieder einmal hier lesen!
    Bis dahin wünsche ich Dir alles Gute, viel Freude beim Schreiben und natürlich auch viel Erfolg mit "Die silberne Spieldose"!


    Herzliche Grüße
    Tabea


    PS. Leider war Ostern doch recht turbulent, daher folgt meine Rezension in den kommenden Tagen.

  • Liebe Tabea,


    danke. :bussi: Das war ganz leicht, da ihr immer sehr interessierte Fragen gestellt habt. Ich fand es schön, wie wir über meinen Roman diskutiert haben. Ihr seid schon ein ganz besonderer Haufen, weil ihr in die Tiefe geht und nicht einfach nur Seiten verschlingt.
    Wir lesen uns ganz sicher wieder, wenn ihr möchtet. 8) Ich arbeite bereits an einem Folgetitel. Bis dahin freue ich mich über die begeisterten Resonanzen und die Wellen, die meine Spieldose schlägt. :) Sobald ich weiß, wann die US-Fassng erscheint, meld ich mich an dieser Stelle.
    Danke für alles, und bleibt gesund, bis wir uns wiederlesen. :bussi:


    Alles Liebe, Schalom und bis bald
    Iris/Mina

  • Ihr Lieben!


    Heute habe ich ein paar Neuigkeiten für euch. Ich hoffe, ich darf das hier posten. ;)
    In der Mittelbayerischen Zeitung ist ein großer Artikel über die Spieldose, August Kastenhuber und seiner Enkelin erschienen, bei der auch meine Premierenlesung stattgefunden hat. Schaut mal:


    http://www.mittelbayerische.de…ebt-21853-art1509490.html


    Außerdem habe ich gerade erfahren, dass "Die silberne Spieldose" in diesem Ebook-Portal zum "Buch des Monats Mai" nominiert wird. 8)


    http://de.kindofbook.com/


    Die Abstimmung geht vom 9.-21. Mai. Man muss sich zwar dort anmelden, aber das geht ganz unkompliziert. Ich würde mich natürlich total freuen, wenn ihr meinem Buch eure Stimmen geben würdet.


    Danke und ganz liebe Grüße
    Iris/Mina :winken: :bussi:

  • Hallo Iris, ich habe mich registriert und werde auf alle Fälle für dein Buch stimmen 8) :winken:


    Und....Zwei Freundinnen von mir haben sich dein Buch schon gekauft :lesen:

    Liebe Grüße Kerstin

    Einmal editiert, zuletzt von kessi69 ()

  • So, dann auch endlich meine Rezension:


    Johann Blumenthal, ein Silberschmied mit einer noch jungen Familie aus Altona, beschließt 1914 freiwillig für das Deutsche Kaiserreich in den Krieg zu ziehen. Für ihn scheint es eine gute Möglichkeit, als Jude seinen Patriotismus zu beweisen, zu sein. Zum Abschied schenkt er seinem 4jährigen Sohn Paul eine sehr hübsche, fein ziselierte Spieldose aus Silber - mit einer berührenden Widmung. Was er nicht ahnen kann, ist, dass dieses Abschiedsgeschenk ein verbindendes Element zwischen den verschiedenen Generationen der Blumenthals werden wird - ein Symbol der Liebe, Verbundenheit und vor allem der Hoffnung.


    Fast 50 Jahre später gelangt die Spieldose in die Hände von Lilian Morrison, die nicht im Entferntesten ahnt, was dieser kleine Schatz aus ihrem Erbe mit ihr zu tun haben könnte...


    Auf 320 Seiten erzählt die Autorin Mina Baites eine dichte Geschichte, die mehrere Jahrzehnte umfasst. Sie hat mich berührt und mich weder während der Lektüre noch im Anschluss losgelassen. Besonders beeindruckt hat mich, dass sich aufgrund der großen Zeitspanne der Fokus auf die Figuren zwangsläufig verschieben musste und dennoch nie die Nähe zu den einzelnen Charakteren verloren gegangen ist. Dabei schafft es die Autorin die Waagschale realistisch zu halten: in den dunkelsten Jahren der deutschen Geschichte kann es nicht nur glückliche Wendungen geben - soviel sollte klar sein.


    Auch wenn es kleinere Missverständnisse im Text gibt (z.B. über die Größe einer Brigade oder aber bei den Autoren, deren Werke den Bücherverbrennungen anheim fielen), so schmälert dies in meinen Augen keinesfalls die Leistungen der Autorin. Denn das Buch zeigt sehr gekonnt, wie sich die Gesellschaft vor der Mobilmachung zum Ersten Weltkrieg über die sogenannten Rassegesetze des Dritten Reiches bis hin zum Holocaust verändert. Genau hier beweist die Autorin großes Feingefühl und zeigt anhand einzelner Personen, die Nachbarn oder Freunde der Blumenthals waren, wie sie sich von blindem Hass haben leiten lassen... Aber Baites zeigt auch, dass es in all den unbegreiflich grausamen Zeiten Menschen gab, die nicht vergessen haben, dass es auch möglich ist, Gutes zu tun und zu helfen.


    Für mich war es eine intensive Lektüre, die mich nicht selten traurig oder gar wütend gemacht hat, die es aber auch geschafft hat, immer wieder Hoffnung keimen zu lassen und mich schlussendlich sogar ein wenig glücklich gemacht hat. Auf jeden Fall ein Buch das nachhallt - was ich bei diesem Thema sehr wichtig finde.
    Für mich war regelrecht spürbar, dass die Autorin Mina Baites viel Herzblut hinein gesteckt hat.


    *****


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  • Suse

    Hat das Thema geschlossen