04: S. 224 - 300, Kapitel 16 - 22

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  • Ich denke es gibt schon gute Gründe, warum sich Liv ihrem Vater direkt an den Hals wirft...
    Aber trotzdem passt es nicht wirklich zu ihr, einfach alles zu glauben, was er ihr sagt.
    Und eigentlich weiß sie ja noch nicht mal, OB er denn wirklich ihr Vater ist.


    Wie gesagt: ich traue hier gerade niemandem über den Weg...


    Außer Liv, aber die weiß ja selber nichts ;)


    Und Joyce packe ich mal auch "zu den Guten" (ich möchte daß er da ist ;) ), aber das bedeutet ja nicht, daß er nicht (aus welchem Grund auch immer... immerhin kommt er in Handschellen in die Schule) auf der verkehrten Seite gelandet ist.

  • Wie gesagt: ich traue hier gerade niemandem über den Weg...


    Außer Liv, aber die weiß ja selber nichts ;)


    Ja das macht Susanne echt gut :)
    Sie lässt Liv und mit ihr auch uns ziemlich im Dunkeln, so das die Paranoia sich so richtig ausbreiten kann.
    Zwischendrin möchte man sich nach Wanzen umschauen und einen Hut aus Alufolie basteln, damit "Sie" einen nicht abhören können. Aber wie heißt es so schon, das man paranoid ist heißt ja nicht das niemand hinter einem her ist ;)


  • Ich gebe Lilli da recht, 16 Jahre ist in meinen Augen immer noch sehr jung und da sie ihren Stiefvater ja nie wirklich akzeptiert hat sehnt sie sich natürlich nach ihrem richtigen Vater. Bestimmt hat sie sich ihn auch schon vorgestellt und ausgemalt wie sie ihn zum ersten mal treffen würde usw. Da wäre ich auch erst mal überglücklich wenn er denn tatsächlich auftaut


    Hm, aber nicht zu jung um an Liebe und Sex mit Jayce zu denken und es auch zu wollen...so schlecht hatte sie es doch beim Stiefvater und Mama nicht gehabt oder?


    Ich denke da, an die Sache mit dem Zimmer teilen...das hat sie ja schon extrem hysterisch gemacht hat....Zimmer teilen das kann sie nicht...als wäre das der Untergang ihres Lebens. Deshalb empfinde ich hier ihre Einstellung nur als Suche nach einem neuen Rettungsanker ...ihr Papa..

  • Kurze Frage zur Seite 300 fast am Ende der Seite. Wieso ist Liv ein Schluchzen "peinlich"
    und auch das Trösten ihres Vater.


    Sie hat doch viel in der letzten Tag mitgemacht...dann sollten doch Gefühle keine Problem sein. Und eine Schulter zum Trösten kann noch sehr hilfreich sein, wenn man gefühlsmäßig am Ende ist...also der Akku leer.


  • Hm, ich kann mir schon vorstellen, dass man sich im ersten Moment einfach freut, dass der Vater, den man ein Leben lang vermisst hat, doch noch lebt und nun endlich da ist. Ich glaube, ich würde da auch nicht sofort alles hinterfragen, sondern wäre einfach mal glücklich und würde abwarten, wie sich alles entwickelt.


    Aber sie glaubt ja sofort die Geschichte vom bösen Professor X, und das ist nicht normal. Mit 16 sollte man etwas mehr denken, auch wenn natürlich erst mal Freude ist ......................... den das würde ja ihr ganzes bisheriges Leben in Frage stellen und die Mutter die bis kurzen noch eine gute Mutter war, sehr schlecht machen!!

  • Die Seltsamkeiten gehen weiter: (eher chaotisch, da ich mir in diesem Abschnitt keine Notizen gemacht habe!)


    Miki, die plötzlich wieder auftaucht, aber zu müde ist um irgendetwas zu berichten. Außerdem ist sie dann nur extrem begeistert von dem PC-Paradies, das ihr geboten wurde.
    Das alles klingt alles zusammen ziemlich nach Gehirnwäsche. Allerdings ist es auch logisch, das Potential eines Schülers (und nachdem sie die Firewall zu einem guten Teil umgehen konnte, hat sie eindeutig großes Potiential bewiesen), auch wirklich zu nutzen und zu fördern. Vor allem, weil es Miki ja ganz offensichtlich gut gefällt!


    Ganz allgemein: der Verdacht von Gehirnwäsche bzw ev sogar Experimenten an Schülern taucht immer wieder auf.


    Und dann ist da ja noch Mr Holland, wo ich auch nicht weiß, was ich von ihm halten soll. Er ist zwar Vertrauenslehrer und Jayce schätzt ihn auch positiv ein, aber er stellt sich so offensichtlich auf Livs Seite (mit dem Telefonat und vor allem mit der Aussage "Mr. Nygren sollte es nicht erfahren.."), dass es schon ein wenig zu viel ist. Welche Hintergedanken hat er? Welche Ziele verfolgt er?


    Der Tee in der Kognitionsstunde? Gruselig! Prof X versucht mit allen Mitteln irgendetwas zu erfahren. In Hypnose vermischt sich dann das Bild des Prof mit dem Bild ihres Vaters. Weiß Liv da schon, dass ihr Vater und Prof X Zwillinge sind? Das weiß ich jetzt nicht mehr so genau!


    Irgendwann nennt Miki Liv auch Livvy - das hat sie vorher noch nie gemacht. Warum jetzt?


    Und dann wird Liv auch noch einmal entführt... und zwar diesmal mit Jayce Hilfe.
    Jetzt hat sie wenigstens die Chance, ihren Vater kennenzulernen. Ob das allerdings wirklich so positiv ist, bezweifle ich ein wenig. Natürlich ist es interessant für Liv mit ihrem totgeglaubten Vater zu reden - aber ich verstehe nicht, warum das Kampfküken nicht ein wenig misstrauischer ihm gegenüber ist.
    Seine Erklärung wegen der Trennung von Livs Mutter ist fadenscheinig. Und wo war er die letzten 12 Jahre?
    Und außerdem: Viktor benützt Liv für seine Interessen. Schon rein der Anhänger, der sie zu seiner Spionin gemacht hat, ohne dass sie davon gewußt hat.
    Dazu wird mir Arvid dann doch gleich etwas sympathischer!


    Immer wieder ist hier die Rede von Zielen und Aufgaben... aber was genau das sein soll, ist nicht wirklich klar. Oder hab ich etwas überlesen?


    :winken:

  • Das könnte der Grund möglicherweise für ab auf die Insel sein. Tom lebt und befindet sich in der Rehe auf Hinwirken des Onkels, also noch der Gute.


    Aber warum verheimlicht der Onkel das dann? Dafür gibt es doch wirklich keinen Grund, oder?


    Meine Vermutung ist das tatsächlich der Professor Vater von beiden Mädchen ist. Sein Zwilling hat sich als falscher Professor an die Schwester von Astrid rangemacht um Zugang zu den Mädchen und dem Professor uns seiner Organisation zu bekommen. Nachdem das aufgeflogen ist wurden die Mädels im Alter von 4 Jahren getrennt und eine wuchs weite in ihrer normalen Familie auf die andere ging an die Schwester, die von da an quasi auf der Flucht war. Daher auch die Jahre als Reisereporterin.


    Das ist ja eine spannende Theorie - durchaus möglich, dieses Szenario!


    Aber sie glaubt ja sofort die Geschichte vom bösen Professor X, und das ist nicht normal. Mit 16 sollte man etwas mehr denken, auch wenn natürlich erst mal Freude ist ......................... den das würde ja ihr ganzes bisheriges Leben in Frage stellen und die Mutter die bis kurzen noch eine gute Mutter war, sehr schlecht machen!!


    Das stört mich auch an Livs Verhalten. Dass sie keine Sekunde dran denkt, dass ihre Mutter vielleicht doch wirklich gute Gründe für eine Trennung hatte.
    Andererseits weiß ich nicht ob ich damit nicht eindeutig zu viel von einer 16jährigen verlange! Den totgeglaubten Vater wiederzusehen muss verwirrend genug sein!


    Da stimme ich dir zu ;)


    Ich auch.... :wahrsager:

  • Und zwischen all diesen Verwirrungen frage ich mich schon auch, welche Rolle die Mutter in dem ganzen Theater spielt. Warum sie sich so uninteressiert verhält und warum sie nicht ehrlicher mit ihrer Tochter redet bzw schon vorher geredet hat.
    :tststs:


  • Und zwischen all diesen Verwirrungen frage ich mich schon auch, welche Rolle die Mutter in dem ganzen Theater spielt. Warum sie sich so uninteressiert verhält und warum sie nicht ehrlicher mit ihrer Tochter redet bzw schon vorher geredet hat.
    :tststs:


    Genau dieses Verhalten der Mutter ist es doch auch, was Liv in die Arme ihres Vaters treibt.

  • In die Arme des Vaters, der die letzten 12 Jahre durch Abwesenheit geglänzt hat?
    :winken:


    Genau! Liv hat ihn ja für tot gehalten, hat ihm also für seine Abwesenheit keine Schuld geben können.
    Aber das Letzte, was sie von ihrer Mutter weiß, ist, dass diese sie einfach abgeschoben hat.

  • Hallo Lilli33,


    Ich fürchte, wir plaudern ein wenig aneinander vorbei: was Du als Argumentation für den Vater nimmst, sind für mich Argumente gegen ihn!


    Wir denken diesbezüglich einfach verschieden :five:


    Ich wünsche Dir noch angenehme Lesestunden!


    :winken:

  • Dass Miki verschwunden war und dann so seltsam wiederkam, hat mich echt stutzig gemacht. Alles wirkt immer mehr wie eine Gehirnwäsche.
    Aber ich muss sagen, dass ich auch Livs Vater nicht traue. Ich glaube, dass ihre Mutter ihn nicht ohne Grund verlassen hat und sie vielleicht auch deswegen 12 Jahre dank ihrer Arbeit durch die Gegend gereist ist.


    Was mich momentan noch wundert, ist, dass alle Jugendlichen irgendwas besonders gut können, aber Liv nicht. Aber sie muss irgendeine Fähigkeit oder Gabe haben. Da bin ich auf die Auflösung gespannt.


    Jayce finde ich faszinierend, aber auch gefährlich und belastend. Er tut mir echt leid. Hat Liv deshalb unter Hypnose Schmerzen gehabt? Weil Jayce irgendwas in ihrem Kopf "kaputt" machen musste, damit ihr Gedächtnis geheilt wird? Das würde es erklären. Ich hoffe, dass er doch irgendwann seine Gabe besser nutzen kann.
    Dass er Liv hintergeht finde ich auch nicht toll, auch wenn sie ihm nicht böse zu sein scheint.


    Ach und das Tom gefunden wurde, finde ich klasse, aber irgendwie glaube ich nicht, dass wirklich Livs Vater für ihn zahlt. Seine Reaktion war so komisch, also könnte doch ihr Onkel der Wohltäter sein oder? Ich bin aber froh, dass er lebt und behandelt wird. Er scheint für Liv ein Anker zu sein.


    Auf jeden Fall traue ich niemandem und lese nun den Rest um zu wissen, wie es ausgeht.


  • Ich denke es gibt schon gute Gründe, warum sich Liv ihrem Vater direkt an den Hals wirft...
    Aber trotzdem passt es nicht wirklich zu ihr, einfach alles zu glauben, was er ihr sagt.
    Und eigentlich weiß sie ja noch nicht mal, OB er denn wirklich ihr Vater ist.


    Ich stimme dir dazu. Aber ich denke, dass sie einfach immer ihren echten Vater vermisst hat und im ersten Moment einfach nur froh ist, dass er lebt und er ist zuerst auch nett zu ihr. Da merkt man auch, dass sie "erst" 16 ist, dazu passt es, auch wenn ich bei ihr eine andere Reaktion erwartet hätte.


  • Genau dieses Verhalten der Mutter ist es doch auch, was Liv in die Arme ihres Vaters treibt.


    Genauso ist es. Aber ich verstehe ihre Mutter da auch nicht. Hätte sie mit Liv über alles gesprochen, wäre für Liv alles einfacher gewesen und schwieriger für ihren Vater an sie heranzukommen.


  • In die Arme des Vaters, der die letzten 12 Jahre durch Abwesenheit geglänzt hat?


    ysa, er hat doch nicht "mit Abwesenheit geglänzt" sondern er war tot...
    Also, Liv hat ihr Leben lang gedacht daß er tot ist und hat ihn einfach vermisst und auch nicht gedacht, das er sie verlassen hat oder hintergeht oder so.


    Andererseits erfährt sie ja jetzt, das er eben nicht tot war... und ich hätte bei einem Charakter wie Liv eher erwartet, daß sie direkt "Hallo, wo warst Du die ganze Zeit ?!" fragt, anstatt sich ihm direkt in die Arme zu werfen.


    Ich weiß nicht, ob da einfach die Erleichterung und Freude, doch noch einen Vater zu haben so groß ist, das man erstmal alles andere ausblendet ?


    Und dazu eben das Gefühl, von der Mutter abgeschoben worden zu sein... was verletzlicher macht und den Wunsch "jemanden zu haben" sicher verstärkt.


    Ich kann der Geschichte durchaus folgen, aber komplett rund ist Livs Verhalten für mich hier nicht.


    Was die Mutter betrifft, geht es mir wie Euch: Warum redet sie nicht mit ihrer Tochter !?!?
    Wenn ich mir vorstelle, meine Kinder so zu behandeln, sie so "im Regen stehen zu lassen" ... - puh.


    Aber möglicherweise steht sie ja unter Druck oder wird gar (von wem auch immer) gezwungen, sich rauszuhalten.

  • Dazu fällt mir auch noch eine Frage ein, da Liv ja diese Kette von ihrem Vater hat. Hat sie die seit ihrem vierten Lebensjahr oder erst seit jetzt? Ich kann mir nicht vorstellen das sie die Kette schon als ganz kleines Kind getragen hat ................................... aber warum kommt ihr es dann nicht komisch vor, das sie plötzlich die Kette hat?