Allgemeine Fragen an Robert Corvus

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  • pingwingTV:
    Ich gebe jetzt einfach mal meinen Senf als Leser zu Grauwacht dazu, der übrigens mein Lieblingsroman von Robert ist: rein vom Lesegefühl überwiegt die Fantasy ganz stark, das Sci-Fi-Feeling kommt erst bei am Schluss. Mehr möchte ich aber nicht zu dazu schreiben, um nicht zu viel zu verraten.

    Das würde ich genauso unterschreiben. Den Herren am Sci-Fi-Stammtisch war es größtenteils zu fantasylastig ;) Mir hat's sehr gut gefallen, aber ich komme auch eher aus der Fantasy-Ecke.


    Sternenflut von David Brin.
    ...
    Die Hauptfiguren im Roman Sternenflut stellen eine Raumschiffbesatzung aus intelligenten Delfinen - und deren Denkweise ist faszinierend beschrieben ...

    Das hört sich gut an :)

    "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)


  • pingwingTV:
    Ich gebe jetzt einfach mal meinen Senf als Leser zu Grauwacht dazu, der übrigens mein Lieblingsroman von Robert ist: rein vom Lesegefühl überwiegt die Fantasy ganz stark, das Sci-Fi-Feeling kommt erst bei am Schluss. Mehr möchte ich aber nicht zu dazu schreiben, um nicht zu viel zu verraten.


    Vielen Dank für deine Einschätzung, das hilft mir.
    Auch an Hirilvorgul und and den Autoren selbst.


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    Sternenflut klingt auch interessant.
    Aber zuerst möchte ich auf alle Fälle Dune noch einmal lesen. Bald steht auch mein re-read zu Pillars of the Earth und World Without End (Ken Follett) an, weil im September der dritte Teil zur Kingsbridge-Serie rauskommt, oh yeah! Das heißt, mein ReRead/Nochmal-lesen-Slot ist momentan ausgefüllt.


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    Auf meinem SuB liegt noch "Das Ufer der Frauen" von Pamela Sargent (die hat auch was im Star Trek-Bereich geschrieben), will dieses 750-Seiten-Werk jemand mit mir lesen? :D
    Inhaltsangabe: https://www.goodreads.com/book…38384-das-ufer-der-frauen


  • Hast du beim Roman-Schreiben eigentlich den https://de.wikipedia.org/wiki/Bechdel-Test im Hinterkopf oder sowas in der Art oder gar nicht?


    Von diesem Test habe ich erst gehört, als ich bereits einige Romane veröffentlicht habe. Ich bin dann meine Geschichten im Kopf durchgegangen und kam (und komme noch immer) zu dem Schluss: Locker bestanden - bei mir wimmelt es von eigenständigen Frauenfiguren!
    Fairerweise muss man aber sagen, dass der Roman als Textform üblicherweise viel Personal aufbietet, von daher ist dann recht wahrscheinlich, dass auch mindestens zwei eigenständige Frauenrollen dabei sind. Viel leichter als bei einem Spielfilm, in dem üblicherweise viel weniger Sprechrollen auftauchen als in einem Roman.


  • Fairerweise muss man aber sagen, dass der Roman als Textform üblicherweise viel Personal aufbietet, von daher ist dann recht wahrscheinlich, dass auch mindestens zwei eigenständige Frauenrollen dabei sind. Viel leichter als bei einem Spielfilm, in dem üblicherweise viel weniger Sprechrollen auftauchen als in einem Roman.

    Interessanter Hinweis - so habe ich das bisher noch nie gesehen.

    "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)

  • Da kommt es wohl aufs Genre an. Wenn man sich die ganzen Frauenromane so anschaut, dann bestehen die alle den Bechdel-Test nicht. :D


    Ich habe gar nicht gewusst, dass Grauwacht auch Sci-Fi-Elemente beinhaltet. Es liegt noch auf meinem SuB, werde ich aber jetzt sehr zeitnah lesen.


    Die Wüstenplaneten-Romane könnte ich tatsächlich nochmal lesen. Die haben mir richtig gut gefallen und es schon so furchtbar lange her, dass ich sie gelesen habe.


    Kann das sein, Bernd, dass Du Feuer der Leere so konzipiert hast, dass du eventuell einen Nachfolgeroman schreiben könntest?

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Ich habe gar nicht gewusst, dass Grauwacht auch Sci-Fi-Elemente beinhaltet.


    Der Roman war sogar für den wichtigsten deutschen SF-Preis nominiert, den Kurd-Laßwitz-Preis.



    Kann das sein, Bernd, dass Du Feuer der Leere so konzipiert hast, dass du eventuell einen Nachfolgeroman schreiben könntest?


    Ich konnte ja lange keine eigenständige Science-Fiction in den Verlagen unterbringen. Deswegen habe ich in Feuer der Leere sehr viele Elemente hineingepackt, die ich an diesem Genre mag. Dabei ist ein so vielfältiger Hintergrund entstanden, dass ich mir sehr gut vorstellen kann, dass er auch für weitere Geschichten eine Bühne abgibt. ;)

  • Gibt es schon Termine für Leserunden zu "Grünes Gold" und "Silberflamme"?
    Ich hoffe, wir lesen wieder gemeinsam :)

  • Wir puzzeln gerade die Termine für Leserunden zu Grünes Gold und Silberflamme zusammen. ;)


    Falls jemand nach dieser Leserunde auf den Geschmack gekommen ist, weitere Science-Fiction von mir zu lesen, kann ich einen Abstecher ins BattleTech-Universum empfehlen, wo ich unter Bernard Craw geschrieben habe. Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich um Soldatengeschichten. Die meisten Figuren haben also einen militärischen Hintergrund. Damit ist aber noch nicht alles zu BattleTech gesagt. Dort findet man ...
    ... LosTech: Die Menschheit hat viel ihres technischen Wissens verloren. Deswegen kann man echte Hochtechnologie kaum noch herstellen. Wer ein überlichtschnelles Raumschiff zerstört, begeht ein Kriegsverbrechen ...
    ... richtig abgedrehte Religionen: Wegen des mangelnden Technikverständnisses kann man kaum Funkbotschaften zwischen den Sternsystemen verschicken. Das Monopol darauf hat ComStar - und für die niederen Ränge dieser Organisation ist die Betätigung einer Hyperfunkmaschine schlicht eine Beschwörung. Dass sie mit ihren Gesten bestimmte Schaltfelder betätigen, wissen nur die Eingeweihten.
    ... coole Gesellschaftssysteme: Zum Beispiel ein Sternenimperium, in dem eine Mischung aus Maoismus und Kastenwesen herrscht. Oder ein Matriarchat, in dem alles käuflich ist (Plutokratie).
    ... Agenten und Intriganten, uralte Fehden und Liebe, die zwischen den Sternen blüht.


    Bei BattleTech gibt es (praktisch) keine Aliens, die meisten Planeten sind mehr oder minder erdähnlich, und die Technik ist in vielen Bereichen nicht allzu weit von dem entfernt, was wir kennen.


    Wer neugierig geworden ist:


    Karma ist mein BattleTech-Erstling. Ein vergleichsweise kurzer, abgeschlossener Roman über einen Überfall auf eine Vakuumwelt.


    Präludium ist der Auftakt der Andurienkriege-Reihe. Kein kompakter Roman, sondern ein Kaleidoskop vieler Episoden, von denen manche zusammenhängen. Dadurch bekommt man einen schönen Eindruck von der Vielfalt dieses Universums.
    Zorn dreht sich um die Invasion eines Planeten und den Versuch, diesen unter Kontrolle zu bekommen (was sich als wesentlich schwieriger erweist als die eigentliche Eroberung). Die Print-Version ist beim Verlag ausverkauft, aber einige Händler haben sie noch, und das eBook bekommt man natürlich auch noch.
    Gier ist mein romantischster Roman überhaupt, mit einer Liebesbeziehung mit vier Beteiligten in ungünstiger Kombination. Es ist zwar der dritte Teil der Andurienkriege-Reihe, lässt sich aber gut eigenständig lesen - vor allem, wenn man vorher die kleine "Lese"probe aus Präludium anhört, die ich als Audiodatei auf meine Andurienkriege-Seite gestellt habe.


    Wenn sich eine Handvoll Interessenten findet, würde ich natürlich auch dazu bei einer Leserunde dabei sein. ;)

  • Ich bin dank der Leserunde hier auch auf den Geschmack gekommen und habe auf Ebay ein Buchpaket mit "Grauwacht" ersteigert - ich bin mal gespannt, wie das dann so ist :)


  • Ich bin dank der Leserunde hier auch auf den Geschmack gekommen und habe auf Ebay ein Buchpaket mit "Grauwacht" ersteigert - ich bin mal gespannt, wie das dann so ist :)

    Ganz anders, aber auch sehr gut :)

    "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)

  • Suse

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