10: Seite 479 - Ende (Kap. 11 + 12)

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  • Die Reise ist zu Ende!


    Starn und Prijatu finden auf Cochada mit den Siedlern eine neue Heimat. Wie schön. Und tatsächlich trägt ihre Liebe Früchte. Der Beginn einer neuen Ära in der Zeitrechnung der Menschen: das erste Kind, das auf Cochada geboren werden wird.


    Prijatu erwähnt, dass das Kind die Sagas von Ohm Follker hören will. Da musste ich nun wirklich schmunzeln. :D


    Kara geht gestärkt und gereift hervor. Der Abschied von Starn am Holo war sehr bewegend. :'(


    Einiges ist etwas anders gekommen als erwartet. Rila bittet Ugron den Rotraum betreten bzw. erleben zu dürfen. Es wird sie für immer verändern. Die SQUID wird zum Teil des Schwarms. Rilas Mutter legt alte Vorurteile ab und versucht neue Wege zu gehen, um das Überleben zu sichern. Sehr schön, dass sie sich diesen neuen Gedankengängen öffnet und "Andersartige" nicht mehr als "minderwertig" oder "bedrohlich" empfindet, sondern auch die Vorteile einer "Veränderung" sehen kann. Überleben bedeutete in der Evolution immer Veränderung, Anpassung, Weiterentwicklung. Das Leben als Metamorphose, als ewigen Wandel. Ein schöner und wahrhaftiger Gedanke. Letztendlich ist unser aller Leben nur ein Wimpernschlag, gemessen an der Zeitrechnung des Universums. Und dennoch trägt jedes, noch so bedeutungslos erscheinende Geschöpf, zum Rad des Lebens bei und formt so eine Welt von morgen.


    Das Universum, das Leben...ein gigantisches, buntes Mosaik, in dem jeder von uns "nur" ein Teilchen ist und dennoch etwas beiträgt zum großen Ganzen!


    Nun muss ich alles erst noch einmal sacken lassen, um noch mal Stellung dazu zu nehmen.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

    Einmal editiert, zuletzt von TippendeTastatur ()

  • Ich habe es gestern vor dem Schlafengehen zu Ende gelesen und das Ende war genauso, wie ich es erwartet hatte, nämlich dass Starn auf dem Planeten zurückbleiben wird. Und natürlich ist Prijatu schwanger ;)


    Ein bisschen tut mir die Admiralin gegen Ende leid, denn im Grunde verliert sie an einem Tag ihre beiden Kinder. Auch wenn die Squid beim Schwarm bleibt, so steht Rila nicht mehr im Dienste der Marlin.


    Wird es eigentlich eine Fortsetzung geben? Denn ich hätte schon gerne gewusst, was aus der Menschenzivilisation geworden ist, ob sie noch leben und wenn ja wo und wie? ;D


    Ich hab nun vergessen in welchem Leseabschnitt das eigentlich war, aber in meinem Kopf geistert das Wort "Sternweh" und ich fand es unglaublich schön. :-[

  • Obwohl es im 7. Leseabschnitt gepostet wurde, kopiere ich diese Spekulation mal hier herein, damit niemand durch die Diskussion gespoilert wird:

    Nicht wirklich. Irgendeine Verbindung muss es aber geben. Kann die SQUID in den Tiefen des Universums das geeignete Genmaterial spüren, das sie braucht, um sich fortzupflanzen? Oder ist es einfach nur ein unglaublicher Zufall?


    Was haltet Ihr von der Theorie?
    Ist die SQUID einsam und sehnt sich nach Artgenossen - und fährt nun zweigleisig? Einmal eine indirekte Befruchtung über Ugrôn mit der kompatiblen Rila (wobei sie diese Kompatibilität schon während der Schlacht um G'olata gespürt haben müsste), und zum Zweiten eine direkte bei Ugrôn?

  • Was haltet Ihr von der Theorie?
    Ist die SQUID einsam und sehnt sich nach Artgenossen - und fährt nun zweigleisig? Einmal eine indirekte Befruchtung über Ugrôn mit der kompatiblen Rila (wobei sie diese Kompatibilität schon während der Schlacht um G'olata gespürt haben müsste), und zum Zweiten eine direkte bei Ugrôn?


    Aber das hatte doch auch ein großes Risiko, denn nicht nur einmal wollte Ugron ihr enfliehen und ohne sie Leben, somit hätte das ganze auch anders ausgehen können und sie hätte ihn für immer verloren.

  • Was für ein schönes und sanftes Ende: Starn und Prijatu leben auf Cochada und Prijatu ist schwanger. Für Nachkommen ist bei den Siedlern also auch gesorgt. Die Giats sind auch friedlich, sie scheinen die Cochader ja mehr routinemäßig zu kontrollieren, als alles andere. Sowas wie ein vertragsgebundener Waffenstillstand also...


    Respekt an Demetra, dass sie zwar mit sich hadert, aber dann beide Kinder ihren Weg gehen lässt. Die Szene, wo sich Starn von allen verabschiedet und sich dann auch noch mit Kara aussöhnt, war großartig, danke dafür, Robert.


    Und nochmal Respekt an Demetra, dass sie sich persönlich bei Ugrôn bedankt. Auch eine sehr schöne Szene, als Demetra sagt, sie akzeptiert die SQUID so, wie sie ist und die Besatzung tritt hervor mit ihren missgestalteten Körpern... Es ist für Menschen wohl sehr schwer zu akzeptieren, dass jemand "anders" ist. Aber Kommunikation würde helfen, Barrieren zu überwinden...


    Und zu guter Letzt geht Rila zu Ugrôn auf die SQUID, was aber auch keine Überraschung ist.


    Vielen Dank schon mal an Robert für das schöne Buch, an eine Rezension und ein Leserundenfazit setze ich mich später :)

  • Hmmm....ich habe also jetzt noch einmal etwas über das Ende nachgedacht. Es ist tatsächlich so, wie Doscho bereits anmerkte, ein "sanftes" Ende, dass ich so eigentlich nicht erwartet habe. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es das Ende ist, das der Geschichte zu wünschen gewesen wäre. Es ist natürlich ein Ende, das den Leser aussöhnt gewissermaßen, aber ich bin da etwas im Zwiespalt, ob das Ende genauer betrachtet, nicht zu harmonisch ausfällt für solch ein Abenteuer. Man kann wirklich nicht sagen, dass ich unzufrieden mit dem Ende wäre. Dennoch bleibt ein leichter Beigeschmack, dass es vielleicht doch zu "rund" ausfällt. Es bleibt zwar einiges auch offen, aber im Prinzip bekommt jeder was er braucht oder möchte und DAS ist vielleicht nicht so ganz passend im Hinblick darauf, dass ja doch sehr komplexe Themen in der Geschichte aufgegriffen werden. Vielleicht ist mir das Ende zu "perfekt". Da hätte vermutlich doch noch eine bedeutendere Figur über die Klinge gehen müssen, denn meistens bekommt eben nicht jeder das Passende. Die Giats waren mir doch arg schnell zu friedlich. Ihr sehr, ich winde mich etwas. Ich möchte das nicht falsch verstanden wissen. Das Ende ist absolut in Ordnung...aber ich schätze mal, dass ich mir da noch etwas Tiefgang gewünscht hätte im Hinblick darauf, dass eine Figur vielleicht doch noch einen Preis bezahlen muss für das ein oder andere o.ä Für Ugron hätte vielleicht den Tod finden können, in dem er sich für Rila und seinen Sohn, eine neue Generation "opfert", in dem er sie beschützt o.ä So viele philosophische Fragen schwangen in der Geschichte stets mit, dass ich da gern noch die ein oder andere Prise von gehabt hätte am Ende. Unabhängig davon, bin ich absolut begeistert von dem Roman und den spektakulären "Bildern", die der Autor hier gezaubert hat.


    Der Anfang und das Ende...Was am Anfang nicht rund genug war, war mir am Ende vielleicht zu rund. So könnte man es evtl. formulieren.


    Wie empfindet ihr das so?

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  • Ja, das Ende kommt überraschend, vor allem mit Kapitel 10 im Hintergrund, da gebe ich dir vor allem in Hinblick auf die Giats recht. Die Menschheit wird permanent angegriffen, die MARLIN liegt so gut wie in Trümmern, dann kommt die SQUID und macht einen Gegenangriff und schwupp sind die Giats ruhig und es kommt zu einem Waffenstillstand. Es ist schön, dass es so ist, aber es kommt recht überraschend und plötzlich.


    Was ich aber allerdings sehe, ist, dass viele Personen einen Lernprozess und eine Charakterentwicklung mitmachen. Vor allem bei Demetra habe ich das zum Schluss gespürt: Sie lässt ihre beiden Kinder ziehen und lernt vielleicht auch, dass man manche Dinge friedlich und ohne militärischen Drill lösen kann. Im Gegensatz dazu lernt Kara, dass nicht immer alles eitel Sonnenschein ist und man auch für seine Ziele kämpfen sollte. Die Beziehung von Starn und Prijatu auf Cochada ist meiner Ansicht nach auch ein Kompromiss: Es wurde ja im Buch erwähnt, dass Starn nicht zurück auf die MARLIN kann, aber auf der ESOX ist auch kein Platz für ihn, dafür ist er zu traumatisiert. Ob die Beziehung zu einer ESOXerin nicht sogar eine Art "Therapie" ist, kann man auch spekulieren. Und Prijatus Platz ist eigentlich ja auf der ESOX, das sagt sie auch, woanders wird sie eben als "die von der ESOX" wahrgenommen...
    So kann man eigentlich mit ziemlich jedem Charakter verfahren. Es ist immer irgendwo ein Kompromiss dabei, ein Lernprozess, eine Erfahrung und Charakterentwicklung. Das mochte ich eigentlich ganz gerne.


    Und die beiden Kinder von Ugrôn und das Kind von Starn und Rila sind auch ein schönes Hintertürchen für eine potenzielle Fortsetzung ;)


  • Ja, das Ende kommt überraschend, vor allem mit Kapitel 10 im Hintergrund, da gebe ich dir vor allem in Hinblick auf die Giats recht. Die Menschheit wird permanent angegriffen, die MARLIN liegt so gut wie in Trümmern, dann kommt die SQUID und macht einen Gegenangriff und schwupp sind die Giats ruhig und es kommt zu einem Waffenstillstand. Es ist schön, dass es so ist, aber es kommt recht überraschend und plötzlich.


    Was ich aber allerdings sehe, ist, dass viele Personen einen Lernprozess und eine Charakterentwicklung mitmachen. Vor allem bei Demetra habe ich das zum Schluss gespürt: Sie lässt ihre beiden Kinder ziehen und lernt vielleicht auch, dass man manche Dinge friedlich und ohne militärischen Drill lösen kann. Im Gegensatz dazu lernt Kara, dass nicht immer alles eitel Sonnenschein ist und man auch für seine Ziele kämpfen sollte. Die Beziehung von Starn und Prijatu auf Cochada ist meiner Ansicht nach auch ein Kompromiss: Es wurde ja im Buch erwähnt, dass Starn nicht zurück auf die MARLIN kann, aber auf der ESOX ist auch kein Platz für ihn, dafür ist er zu traumatisiert. Ob die Beziehung zu einer ESOXerin nicht sogar eine Art "Therapie" ist, kann man auch spekulieren. Und Prijatus Platz ist eigentlich ja auf der ESOX, das sagt sie auch, woanders wird sie eben als "die von der ESOX" wahrgenommen...
    So kann man eigentlich mit ziemlich jedem Charakter verfahren. Es ist immer irgendwo ein Kompromiss dabei, ein Lernprozess, eine Erfahrung und Charakterentwicklung. Das mochte ich eigentlich ganz gerne.


    Und die beiden Kinder von Ugrôn und das Kind von Starn und Rila sind auch ein schönes Hintertürchen für eine potenzielle Fortsetzung ;)


    Ja, mit Demetra stimme ich dir zu. Im Bezug auf die SQUID denke ich, dass sie ja doch sehr deutlich ihre Macht demonstriert hat. Gestört habe ich mich eher daran, dass die Giats plötzlich nicht so gerne auf den Planeten runter möchten, weil ihnen das Tragen der Anzüge so unangenehm war. Da hatte ich mir die Giats anders vorgestellt. Bzw sie anders eingeschätzt. Ja, natürlich hat jede Figur einen Lernprozess durchgemacht. Demetra kam am Ende besonders zur Geltung, da sie Toleranz gelernt hat und dass "Andersartigkeit" nicht etwas "schlechtes" sein muss usw. Ich meinte eigentlich eher, dass das Ende insgesamt eine sehr sanfte Landung war. Das hat mich richtig überrascht.

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  • Echt jetzt? "Sagas von Ohm Follkner" ???:totlach: :totlach: :totlach: Was hat dich denn da geritten, Bernd? :elch: :elch: :elch:



    HAPPY END auf allen Ebenen. :herz:


    Ich finde das Ende durchaus passend, auch wenn für Bernds Verhältnisse relativ wenige Verluste zu beklagen sind, die dem Leser am Herzen liegen.


    Das Ende ist aber meiner Meinung nach auch so konzipiert, dass nichts wirklich sicher ist, dass viele Dinge unausgesprochen bleiben. Ob es zum Beispiel tatsächlich mit den Giats Frieden geben wird, weiß man doch noch gar nicht. Es ist so schön eine Atmosphäre wie "die Ruhe vor dem Sturm", wie bei einem Thriller, wo der Mörder schon unterwegs ist, das Opfer aber noch ahnungslos ihrem Leben frönt.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • .., auch wenn für Bernds Verhältnisse relativ wenige Verluste zu beklagen sind, die dem Leser am Herzen liegen.


    Ich bitte zu würdigen, dass die Luftquallen überlebt haben und wohlauf sind. ;D
    Noch eine Sache, die man vermutlich leicht überliest: Habt Ihr auf Rilas Nachnamen in ihrer letzten Szene geachtet? Da fehlt jetzt etwas, das vorher immer da war ... ;)


  • Echt jetzt? "Sagas von Ohm Follkner" ???:totlach: :totlach: :totlach: Was hat dich denn da geritten, Bernd? :elch: :elch: :elch:


    Ist das so eine Art "Corvus-Insider"? Eine Anspielung auf einen anderen Roman?



    Noch eine Sache, die man vermutlich leicht überliest: Habt Ihr auf Rilas Nachnamen in ihrer letzten Szene geachtet? Da fehlt jetzt etwas, das vorher immer da war ... ;)


    Ich habe gestutzt und dachte, dass es ein Fehler war... Heißt das, durch die Blume ausgedrückt, dass sich Rila von Reck getrennt hat?


  • Ist das so eine Art "Corvus-Insider"? Eine Anspielung auf einen anderen Roman?


    Ja, Ohm Follker ist ein Skalde in der Phileasson-Saga.
    Von diesen Anspielungen gibt es immer mal wieder welche in meinen Büchern. Die Rauschpflaster nehmen zum Beispiel Titel meiner älteren Bücher auf: "Taladur" (Die Türme von Taladur), "Dornrose" (Im Schatten der Dornrose) ... Und der Verweis auf meinen Erstling Sanguis B. findet sich in beinahe jedem meiner Romane - in diesem Fall auf Seite 82.



    Ich habe gestutzt und dachte, dass es ein Fehler war... Heißt das, durch die Blume ausgedrückt, dass sich Rila von Reck getrennt hat?


    Ja, natürlich: Sie ist "glücklich geschieden". :) Das bahnt sich in der vorherigen Szene an:
    [quote author=S. 485f]
    In diesem Moment beschloss sie, mit Reck zu sprechen. Das Leben war zu wertvoll, um es an den falschen Mann zu verschwenden.[/quote]

  • Ist das so eine Art "Corvus-Insider"? Eine Anspielung auf einen anderen Roman?



    Ich habe gestutzt und dachte, dass es ein Fehler war... Heißt das, durch die Blume ausgedrückt, dass sich Rila von Reck getrennt hat?


    Ja, genau Doscho. Das ist ein Insider. :D Ohm Follker ist eine sehr beliebte Figur in der Phileasson-Saga (unbedingt lesen!!!), die gerne das ein oder andere Liedchen trällert. ;D


    Und jaaaaa ich habe es auch überlesen vor Aufregung. Aber es stimmt wohl, Rila trennt sich anscheinend von Reck. Daher fehlt ein Teil des bisherigen Nachnamens. Ist eben die Frage, wer sich von wem getrennt hat. Reck, weil er die ganze Story mit Ugron und dem Resultat sprich Kind erfahren hat? Oder hat Rila es geschafft sich endgültig zu lösen? Recks ungestümes Verhalten lässt eigentlich eher darauf schließen, dass ER sich getrennt hat, weil es ihm zu blöd war. Oder sie haben sich einvernehmlich getrennt. ::) Können wir uns vermutlich aussuchen. ;) Kopfkino....

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  • [/quote]


    Bei DEM Gespräch wäre ich ja zu gerne dabei gewesen! :totlach: Mir klingen noch Recks Frotzeleien im Ohr. :D

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  • Wird es eigentlich eine Fortsetzung geben? Denn ich hätte schon gerne gewusst, was aus der Menschenzivilisation geworden ist, ob sie noch leben und wenn ja wo und wie? ;D


    Diese Frage habe auch ich mir nach Beendigung des Romans gestellt! Einiges wüsste ich ( bei aller Phantasie, die ich gerne nutze, um die Geschichte weiterzudenken ) gerne genauer. Cochada ist immer noch ein Planet, der mir Rätsel aufgibt. Das gilt auch für die anderen ( überlebenden ) Raumschiffe des Schwarms! Jedes einzelne könnte seine eigene Geschichte erzählen und es wäre interessant, ihr Schicksal weiter zu verfolgen.
    Über die Veränderung Rilas im Rotraum kann ich nur spekulieren. Hat sie diesen gefährlichen "Ausflug" überhaupt überlebt? Auch da hätte ich mir ein weniger offenes Ende gewünscht.
    Und das Wesen, das sich in Ugron entwickelt hat! Da bin ich so schlau wie zuvor....


  • Die Giats sind auch friedlich, sie scheinen die Cochader ja mehr routinemäßig zu kontrollieren, als alles andere. Sowas wie ein vertragsgebundener Waffenstillstand also...


    Die bösen Giats haben mich einigermaßen überrascht! Ja, sie sind effiziente Tötungsmaschinen, aber das sind die Soldaten der MARLIN auch ( von denen der anderen Raumschiffe erfährt man nichts ). Aber ich habe sie mir noch viel übler vorgestellt, völlig kompromisslos und vor allem unbesiegbar. Wo sie hinkommen, überlebt niemand!
    Und jetzt leben sie doch tatsächlich in mehr friedlicher als agressiver Koexistenz zumindest mit den Cochadern! Und halten sich an den Waffenstillstand! Der dank der SQUID möglich gemacht wurde.
    Ich bin skeptisch. Aber das nutzt nichts, da das Buch ja nicht weitergeht.... ( ich hacke gedanklich wieder auf einer Fortsetzung herum! )


  • Rilas Mutter legt alte Vorurteile ab und versucht neue Wege zu gehen, um das Überleben zu sichern.


    Mehr oder minder unfreiwillig! Was soll sie denn tun? Was nutzt es ihr, wenn sie sich gegen etwas sträubt, das sie weder ändern noch aufhalten kann? Sie lässt, erwartungsgemäß, ihre Vernunft siegen. Was von einer so hochrangigen Soldatin auch gar nicht anders zu erwarten war.
    Aber mal ehrlich - da hat sie nun zwei Kinder und beide tun sich mit Wesen/Menschen ( wobei ich mir auf letzteres bezogen bei Ugron nicht sicher bin ) zusammen, die entweder optimiert sind oder mitten in einer Metamorphose mit ungewissem Ausgang stecken.... Das muss ganz schön hart für sie sein!
    Umso größere Anerkennung muss ihre Haltung verdienen. Sie fügt sich in das Unvermeidliche und ordnet sich den Prioritäten unter, die eben dem Überleben der Flotte und damit der verbliebenen Menschheit in all ihren Variationen dienen muss

  • Der Anfang und das Ende...Was am Anfang nicht rund genug war, war mir am Ende vielleicht zu rund. So könnte man es evtl. formulieren.


    Interessante Überlegung! Mir persönlich hat so viel dach Beendigung des Buches gefehlt, ist so manches offen geblieben, dass ich über die Bezeichnung "rund" für das Ende überrascht war!
    So macht sich der Schwarm in unbekannte Welten auf, um sich vor den Giats in Sicherheit zu bringen, die ja eigentlich durch einen Waffenstillstand gebunden sind... Aber man traut ihnen nicht - und ich halte das für realistisch. Die Zukunft des Schwarms ist also ungewiss. Und gefährlich ist ihre Reise sowieso. Daran hat sich nichts geändert.
    Ugron und Rila huschen in den Rotraum - was Rila vielleicht nicht überleben wird... Und ihr Sohn? Egoisten die beiden...
    Starn und Prijatu auf Cochada. Sind sie dort in Sicherheit? Vielleicht für den Moment. Aber - den Giats trauen auch sie nicht. Eigentlich müssen sie sich ständig in die unterirdischen Anlagen zurückziehen, um nicht bemerkt zu werden.
    Ein Happy End sieht anders aus....