09: Seite 425 - Seite 478 (Kap. 10)

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  • Da ist sie nun, die Schlacht mit den Giats. Der Anfang des Kapitels hat mich stark an das erste Kapitel erinnert - mit dem Unterschied, dass ich diese Szene nun wesentlich entspannter aufgenommen habe.


    Herr Zmitt ist gestorben :'( Da bin ich wirklich traurig, den habe ich gemocht mit seinen Exkursen zur griechischen Antike. Aber so, wie sich das Szenario zuspitzt, werden wohl so ziemlich alle auf der MARLIN sterben, die Giats sind ja gnadenlos...


    Die Beschreibung des Kristallwalds auf Cochada ist mal wieder traumhaft - hier möchte man doch gern leben :) Auch die Basis wirkt sehr gemütlich, wobei ich hier eher eine funktionale Einrichtung erwartet hätte.


    Rila ist genauso eine gute Anführerin wie ihr Bruder. Eine schwierige Wahl, sich zwischen Zivilisten und Föten zu entscheiden, aber in der Hinsicht ist sie wohl befangen, es geht ja auch um ihren Sohn.
    Was ist das, was auf Seite 457 passiert? War das Rilas und Ugrôns Sohn? Es wirkte auf mich fast so...


    Mal wieder ein sehr schöner Dialog:


    Korgo: "Vernunft ohne Hoffnung ist trostlos."
    Ugrôn: "Und was ist Hoffnung ohne Vernunft?"
    Prijatu: "Eine Entscheidung."


    Und dann der abschließende Angriff der SQUID... Hoffentlich reicht diese "Machtdemonstration" für Friedensverhandlungen...


  • So, nun ist die Reise im Feuer der Leere beinahe am Ende angelangt. ;)
    Neben Euren Eindrücken zu diesem vorletzten Leseabschnitt interessiert mich vor allem Eure Spekulation dazu, wie es wohl letztlich ausgehen wird - also, was denkt Ihr, was Euch im letzten Leseabschnitt erwartet?
    Was wird aus Starn, Prijatu, Ugrôn, Kara - aus der SQUID, dem Schwarm und Cochada?


    Ich denke bzw. hoffe, dass Starn & Prijatu auf Cochada eine neue Heimat finden und dort einen gemeinsamen Weg finden können. Überhaupt hat diese zarte Liebesgeschichte zwischen Starn und der exotischen Prijatu der Liebesgeschichte von Rila & Ugron den Rang abgelaufen. :D Die Art und Weise wie Starn Prijatu anhimmelt, beinahe schon verehrt, sie berührt, wie sie gemeinsam ihre Hand ins Wasser tauchen. Zauberhaft...sehr berührend. Trotz oder gerade wegen ihrer Andersartigkeit einfach ein Traumpaar. :flirt: ich bin verzückt. Eine "leise" Liebe, die nicht polternd daher kommt von wegen wilde Leidenschaften und schweißnasse Körper usw...sondern ganz zärtlich und fragil und doch beständig. Das hat mir sehr gut gefallen. Starn kontinuierlich souverän, zieht gar nicht in Erwägung Prijatu ziehen zu lassen, von daher hoffe ich, sie bleiben auf Cochada.


    Bei Ugron habe ich die leise Befürchtung, dass er die Geschichte nicht überleben wird. Vielleicht weil er einfach seinen Zweck erfüllt hat, sobald sein Sohn so weit ist, um etwas noch Besseres mit der SQUID werden. Vielleicht verwandelt Ugron sich auch in einen Cochader und "überlebt" zwar, aber er wird nie mehr wie vorher sein. Das ist ja schon jetzt so, die Metamorphose schreitet ja unentwegt weiter voran. Ugron wird seinen Sohn und Rila in Sicherheit bringen.


    Rila...hmm schwierig. Ich weiß nicht, ob sie bei ihrem Sohn bleiben wird. Die SQUID wird so von Cochada angezogen, dass sicher auch der Platz von Ugrons Sohn auf diesem Planeten sein könnte. Aber ob Rila dort bleiben will? Ich vermute eher nicht, sie ist eine Soldatin, will wieder in einen Jäger steigen. Das hat man schon gemerkt, nachdem sie ihr Kind in der Station abgegeben hatte. Im Grunde war sie glaube ich froh, wieder völlig einsatzbereit zu sein. Bei Rila bin ich mir sehr unsicher, wie sie sich letztendlich entscheiden wird.


    Kara bleibt sicher auch auf Cochada. Sie wird vielleicht einfach eine "gerechtere" Welt aufbauen wollen. Ich denke mir, sie wird sich dort wohl fühlen, in dem sie Gutes bewirken kann.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Die Vegetation auf Cochada ist so schön beschrieben, dass es mir wirklich nahe geht. Da verdrücke ich beinahe mit Starn ein Tränchen, beim Anblick dieser unfassbar schönen Blätter, die das Licht so zauberhaft zerstreuen! Unglaublich schöne Bilder. Das hat mich sehr berührt. Die Vollkommenheit der Schöpfung. Sehr ergreifend.


    Dann tauchen die Giats auf und es geht richtig zur Sache....ich hatte ganz heftiges Kopfkino. Dann der Showdown auf der Schwangerschaftsstation! Wirklich wahnsinnig spannend. Ugrons Sohn demonstriert zum ersten Mal etwas von seiner Macht...das hat mich neugierig gemacht. Sehr packende Kampfszenen, wirklich toll inszeniert.


    S. 465: "Vernunft ohne Hoffnung ist trostlos."
    "Und was ist Hoffnung ohne Vernunft?", fragte Ugron.
    "Eine Entscheidung", sagte Prijatu ohne den Blick von Starn zu wenden.


    Am Ende des Abschnitts der spektakuläre Auftritt der SQUID in perfekter Teamarbeit mit Ugron. Diese Bilder! Wie die Tentakel der SQUID die Raumfähren der Giats von der MARLIN pflücken. Das fand ich einfach absolut genial.


    Nun liegt er vor mir: der letzte Abschnitt dieser so einzigartigen Geschichte. :'( Also werde ich ihn mir genüsslich auf der Zunge zergehen lassen, wie eine allerletzte Praline und frage mich, wie es weitergeht. Ich bin gespannt.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

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  • So, nun ist die Reise im Feuer der Leere beinahe am Ende angelangt. ;)
    Neben Euren Eindrücken zu diesem vorletzten Leseabschnitt interessiert mich vor allem Eure Spekulation dazu, wie es wohl letztlich ausgehen wird - also, was denkt Ihr, was Euch im letzten Leseabschnitt erwartet?
    Was wird aus Starn, Prijatu, Ugrôn, Kara - aus der SQUID, dem Schwarm und Cochada?


    Puuh...


    Zunächst mal der Schwarm: Ich denke, er wird in der Form nicht mehr existieren. Es hatten wohl alle Schiffe beim Kampf gegen die Giats Verluste, insofern wäre es gerecht, wenn man auch hier die verbliebenen Personen entscheiden lassen würde, wo sie leben wollen: Auf dem Raumschiff (dann eher auf der Suche nach einem anderen Planet) oder auf Cochada.
    Cochada wird massiv aufgebaut werden. Vorrangig muss man sich gegen die Giats schützen, sollte es nicht doch zu Friedensverhandlungen kommen. Und wenn hier jeder, unabhängig von seiner Art willkommen ist, dann werden hier auch Starn und Prijatu bleiben. Da hat Prijatu ja recht: Auf die ESOX kann Starn nicht, da ist er zu traumatisiert. Und die MARLIN ist nicht mehr.
    Ugrôn scheint sich durchgerungen zu haben und bleibt auf der SQUID. Vielleicht versucht er auf seine Art, die Leute zu missionieren. Solang er nicht in alte Gewohnheiten verfällt und alle für blöd hält, weil sie nichts verstehen, kann er das gut machen.
    Kara bleibt pazifistisch und hilfsbereit - auch wenn sie lernen muss, das man wohl nicht mit jedem Frieden schließen kann. Ich denke, sie organisiert mit Korgo das Leben auf Cochada.


    Aber vermutlich kommt eh alles komplett anders... ;)


  • Rila mag befangen sein. Doch einmal abgesehen davon, in einer solchen Situation: Das Ende der Menschheit könnte immerhin bevorstehen! Da würde ich auch die Rettung der KInder, der Sicherung der Greise vorziehen. Klingt vielleicht hart, aber diese Menschen wollen überleben. Und dafür benötigt sie Nachkommen, eine neue Generation dringender, als Greise. Das ist zwar nicht schön, aber in dieser Situation sicher von elementarer Bedeutung und überlebensstrategisch sinnvoller.

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  • Dieser Abschnitt fand ich super spannend und ich habe so richtig diese Sci-Fi-Atmosphäre gespürt. Besonders der Kampf von und um Rila fand ich sehr gut beschrieben. Da hatte ich kurz die Angst, dass Bernd Rila opfern wird.


    Die Entdeckung auf Cochada ist sensationell. Tatsächlich waren wohl Menschen dort und haben eine alternative Lebensform geschaffen und anscheinend so, dass man sie nicht sofort bemerkt. Jetzt ist für mich auch sonnenklar, dass Starn und Prijatu dort bleiben werden.


    Ugrôn ist für mich allerdings kein sympathischer Charakter mehr und ich kann mir nicht mehr vorstellen, dass sich Rila weiter zu ihm hingezogen fühlt. Außerdem geht mir langsam sein Gejammer auf den Keks. Immerhin weiß er jetzt, dass er zur SQUID gehört. Wer ist schon frei? Ja, das ist tatsächlich eine große Frage. Wer ist schon frei?


    Glücklicherweise entscheidet sich die SQUID und/oder Ugrôn, dem Schwarm zu helfen und ist auch sehr entscheidend bei dieser Schlacht. Die Menschen wären vermutlich alle tot. Dafür sind auch Rila und ihr Kind gerettet. Vermutlich ging es auch nur darum. Wären sie nicht, hätte sich die SQUID eventuell nicht im Kampf eingemischt. Zuzutrauen wäre es ihr.



    Herr Zmitt ist gestorben :'( Da bin ich wirklich traurig, den habe ich gemocht mit seinen Exkursen zur griechischen Antike. Aber so, wie sich das Szenario zuspitzt, werden wohl so ziemlich alle auf der MARLIN sterben, die Giats sind ja gnadenlos...


    Das habe ich auch sehr bedauert, auch wenn es bei so einem Kampf natürlich auch Verluste geben muss.



    Das fand ich auch sehr schön. Überhaupt gefallen mir die vielen kleinen philosophischen Fragen in diesem Buch unglaublich gut.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • So, nun ist die Reise im Feuer der Leere beinahe am Ende angelangt. ;)
    Neben Euren Eindrücken zu diesem vorletzten Leseabschnitt interessiert mich vor allem Eure Spekulation dazu, wie es wohl letztlich ausgehen wird - also, was denkt Ihr, was Euch im letzten Leseabschnitt erwartet?
    Was wird aus Starn, Prijatu, Ugrôn, Kara - aus der SQUID, dem Schwarm und Cochada?


    Starn und Prijatu bleiben auf der Cochander. Ich befürchte, dass sich Ugrôn Rila und sein Kind zu sich holen wird. Kara ist mir ziemlich egal. Die SQUID wird sich erholen, ebenso die MARLIN und der verbleibende Schwarm. Ich hoffe, dass es Frieden mit den Giats gibt oder zumindest einen Waffenstillstand. Und dass es auf den letzten Seiten nicht doch noch zu Toten kommt... auch keine Tiere.


    Gibt es überhaupt Tiere auf der Cochander? Wenn es eine ähnliche Form wie die Erde hat, müsste es doch auch Tiere geben, oder?

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Auch die Basis wirkt sehr gemütlich, wobei ich hier eher eine funktionale Einrichtung erwartet hätte.


    Es kommt wohl ein bisschen darauf an, für welche Zeitdauern ein Einsatz in einer solchen Basis geplant ist. Wenn das Langzeitmissionen sind, müssen sich die Leute dort auch ein wenig wohlfühlen ...



    ich bin verzückt.


    :D



    Vielleicht verwandelt Ugron sich auch in einen Cochader


    Hm, außer dass die SQUID und die Cochader beide ein "aquatisches" Äußeres haben, verbindet sie doch nicht viel, oder? Ulsike erkennt das, was in Ugrôn heranwächst, mithilfe eines Rotraumscanners ... Die Cochader dagegen sind Lebewesen unseres (Einstein-)Universums.



    beim Anblick dieser unfassbar schönen Blätter, die das Licht so zauberhaft zerstreuen! Unglaublich schöne Bilder. Das hat mich sehr berührt. Die Vollkommenheit der Schöpfung. Sehr ergreifend.


    Glaubt Ihr, diese speziellen Bäume in dem Tal sind wirklich "Schöpfung" im Sinne von "natürlich entstanden"? Sie haben immerhin den Effekt, Ortungsstrahlen abzuhalten ...



    Wie die Tentakel der SQUID die Raumfähren der Giats von der MARLIN pflücken. Das fand ich einfach absolut genial.


    ... und sehr ungewöhnlich für ein Raumgefecht, das sich eigentlicht - wie im ersten Leseabschnitt - über sehr große Distanzen abspielt.



    Cochada wird massiv aufgebaut werden. Vorrangig muss man sich gegen die Giats schützen, ...


    Diese Option besteht nicht: Man kann einen Planeten nicht gegen einen Angriff aus dem All schützen - im Zweifel können die Giats so lange weit draußen im All Meteoriten auf halbe Lichtgeschwindigkeit bringen und gegen Cochada steuern, bis mal einer durchkommt. Cochada kann ebenso wenig ausweichen wie G'olata im ersten Leseabschnitt ...



    Dieser Abschnitt fand ich super spannend und ich habe so richtig diese Sci-Fi-Atmosphäre gespürt.


    :freu:



    Tatsächlich waren wohl Menschen dort und haben eine alternative Lebensform geschaffen und anscheinend so, dass man sie nicht sofort bemerkt.


    Was haltet Ihr von dieser These - um es ganz prosaisch runterzubrechen:
    Die Menschen haben damals gemerkt, dass es Promethium im System gibt, und wollten dieses Element haben, weil es für sie hohen Wert hat.
    Sie haben die Vorfahren der Cochader "geimpft", was deren Evolution Richtung Intelligenz beschleunigt hat, und sie kulturell beeinflusst, sodass sie eine Zivilisation entwickeln, die Promethium hortet.
    Damit haben sich die Menschen ideale Handelspartner geschaffen.
    Nebenbei mögen sie noch einige andere Ziele verfolgt haben, wie etwa, die Flora und Fauna auf dem Planeten so zu verändern, dass Cochada als "Nahrungslieferant" taugt. Oder eine Basis zu errichten, die für Forschung, Erholung, etc. taugt.



    Dafür sind auch Rila und ihr Kind gerettet. Vermutlich ging es auch nur darum. Wären sie nicht, hätte sich die SQUID eventuell nicht im Kampf eingemischt. Zuzutrauen wäre es ihr.


    Dafür spricht auch, dass sie ihre Kampffähigkeiten in diesem Gefecht erstmals einsetzt. Auch andere Großraumschiffe sind ja schon an die Giats verloren gegangen (die JELLY und die ANEMON werden in früheren Leseabschnitten erwähnt), ohne dass die SQUID eingegriffen hätte.

  • Bei der Frage nach dem, was uns wohl im letzten Leseabschnitt erwarten mag, muss ich passen!
    Da dieses Buch mein erster Science-Fiction-Roman ist, habe ich keine Ahnung, wie ein solcher üblicherweise ausgeht. Happy End? Das halte ich hier für unwahrscheinlich. Es ist so viel Schlimmes passiert, dass ich mir nicht vorstellen kann, wie man daraus ein versöhnliches Ende schaffen könnte.


    Im vorletzten Leseabschnitt ging es vorwiegend ums Überleben. Aber damit ist der Rest der Menschheit ja schon seit Jahrhunderten beschäftigt.
    Und es geht darum, Leben zu retten. Wertvolles Leben. Aber ist nicht jedes Leben wertvoll? Für Ugron gilt das offensichtlich nur für Rila und seinen Sohn.


    Also gehe ich davon aus, dass beide, mitsamt Ugron, am Ende des Romans überleben werden, zumal die Giats fürs erste geschlagen sind und die MARLIN oder das, was von ihr übrig geblieben ist, in letzter Minute gerettet wurde.
    Aber die SQUID ist stark angeschlagen, und Ugron, der Erwählte, mit ihr. Der Rotraum wird sie heilen. Beide, denn schon jetzt sind sie untrennbar miteinander verbunden.


    Er und Rila? Ich weiß nicht recht. Es geht über mein Fassungsvermögen hinaus, mir vorzustellen, dass Rila in einem sich weiter verändernden Ugron ( er verliert ja zusehens sein menschliches Aussehen! ) noch den Mann sehen kann, in den sie sich zu Anfang des Romans verliebt hat. Andererseits - Liebe kann Grenzen sprengen.
    Und da ist ja immer noch das andere Wesen, Gebilde..., - was auch immer, in Ugrons Körper. Was genau das ist, wird sich hoffentlich aufklären.


    Starn und Prijatu. Sie werden auf jeden Fall zusammenbleiben. Aber wo? Auf der ESOX ist es unmöglich, auch die.MARLIN ist keine ernsthafte Option. Aber es deutet sich auch bereits an ( und würde auch passen ), dass sie dies auf dem seltsamen Planeten Cochada tun werden, der noch so viele Geheimnisse birgt. Da sehe ich auch noch nicht klar, und möchte mehr wissen über die Menschen, die dort den Kristallwald und die Höhlen angelegt haben. So hoffe ich darauf, dass im letzten Leseabschnitt noch für diesbezügliche Klärung gesorgt wird.


    Kara. Als Koexistentialistin, die sich bewährt und ihren Mut und ihre Ernsthaftigkeit unter Beweis gestellt hat, sehe ich ihre Zukunft durchaus in verantwortlicher diplomatischer Position, gerade jetzt, wo es darum geht, dass die Admiralin Egron einen Waffenstillstand mit den Giats aushandeln soll. Vielleicht wirkt Kara daran mit? Sowas ähnliches strebte sie doch schließlich an...


    Wie auch immer, - ich bin neugierig auf das Ende des Romans, den ich durchweg spannend fand, dessen technische und wissenschaftliche Details mich jedoch oft genug überfordert und mir das Verständnis erschwert haben. Und wie ich schon vermutete - wegen des häufigen Überlesens solcher Passagen ist mir so manches mit Sicherheit entgangen....

  • Glücklicherweise entscheidet sich die SQUID und/oder Ugrôn, dem Schwarm zu helfen und ist auch sehr entscheidend bei dieser Schlacht. Die Menschen wären vermutlich alle tot. Dafür sind auch Rila und ihr Kind gerettet. Vermutlich ging es auch nur darum. Wären sie nicht, hätte sich die SQUID eventuell nicht im Kampf eingemischt. Zuzutrauen wäre es ihr.


    Es ging ursprünglich gewiss vor allem um Rila und den Sohn. Die beiden sind das Leben, das bewahrt werden muss.
    Dennoch hege ich die leise Hoffnung, dass es auch ein wenig um den Schwarm insgesamt gegangen sein mag.
    Wie auch immer, die Szene, in der SQUID der MARLIN zu Hilfe kommt und sie mit ihren Armen umfasst, war für mich eine der schönsten im ganzen Roman. Und eine Demonstration der enormen Kraft des lebendigen Raumschiffes, das sich den übermächtigen Giats gegenüber als durchaus ebenbürtig gezeigt hat. Nach wie vor sehe ich in der SQUID ein gütiges Wesen....


  • Was haltet Ihr von dieser These - um es ganz prosaisch runterzubrechen:
    Die Menschen haben damals gemerkt, dass es Promethium im System gibt, und wollten dieses Element haben, weil es für sie hohen Wert hat.
    Sie haben die Vorfahren der Cochader "geimpft", was deren Evolution Richtung Intelligenz beschleunigt hat, und sie kulturell beeinflusst, sodass sie eine Zivilisation entwickeln, die Promethium hortet.
    Damit haben sich die Menschen ideale Handelspartner geschaffen.
    Nebenbei mögen sie noch einige andere Ziele verfolgt haben, wie etwa, die Flora und Fauna auf dem Planeten so zu verändern, dass Cochada als "Nahrungslieferant" taugt. Oder eine Basis zu errichten, die für Forschung, Erholung, etc. taugt.


    Das ist wirklich SEHR prosaisch - und desillusionierend! Ich möchte mir diesen Hintergrund nur ungern vorstellen, und doch passt er, ist realistisch. Nicht Schönheit und Ästhetik, sondern Nutzen, Zweckmäßigkeit, Gier, Profit!
    Soviel zur Weiterentwicklung der menschlichen Spezies! Sie hat Optimierung dringend nötig....


  • Aber ist nicht jedes Leben wertvoll? Für Ugron gilt das offensichtlich nur für Rila und seinen Sohn.


    Ist nicht genau das zutiefst menschlich? Ein Mann sorgt sich zuvorderst um seine Frau und sein Kind. Ein Computer, dem man einprogrammiert: "Alle Leben sind gleich", wird nach seinem Algorithmus anders entscheiden - denn er hat keine menschlichen Bindungen.



    Es geht über mein Fassungsvermögen hinaus, mir vorzustellen, dass Rila in einem sich weiter verändernden Ugron ( er verliert ja zusehens sein menschliches Aussehen! ) noch den Mann sehen kann, in den sie sich zu Anfang des Romans verliebt hat. Andererseits - Liebe kann Grenzen sprengen.


    Oh ja. In meinem erweiterten Bekanntenkreis gibt es jemanden mit einem Geschlechtsidentitätsproblem. Derjenige lebt in einer Partnerschaft, und der Partner sagt: "Ganz egal, ob du dich für eine Geschlechtsangleichung entscheidest oder nicht - ich liebe dich, und ich bleibe bei dir. Dein Geschlecht ist mir egal." Ich glaube, diese Haltung können nur wenige einnehmen - aber sie ist im Wortsinne "menschenmöglich".



    Nach wie vor sehe ich in der SQUID ein gütiges Wesen....


    Ich weiß nicht, ob man sie in solche Kategorien einordnen kann. Sicher, sie hat in dieser Schlacht den Waffenstillstand erzwungen, zuvor eine menschliche Kolonie aufgenommen und deren Nachfahren über Generationen hinweg in ihrem Innern am Leben erhalten ... Aber sie hätte die Menschen an Bord auch allesamt getötet, als einige von ihnen Ugrôn gefangen genommen hatten, und das Bad auf Cochada hat den Planetariern auch wenig Freude bereitet. Als Ameise geht man einem Menschen wohl lieber aus dem Weg, auch wenn dieser Mensch gern ab und zu einen Brotkrumen fallen lässt. Wenn man sich als Mensch mit einem Wesen wie der SQUID einlässt - sollte man sich vielleicht ein Beispiel an der Ameise nehmen?
    Andererseits kommt man auch nicht vorwärts, wenn man jeder Gefahr aus dem Wege geht, und Ugrôn hat sicher ein Verständnis des Universums erreicht, das kein anderer Mensch jemals errungen hat.



    Das ist wirklich SEHR prosaisch - und desillusionierend! Ich möchte mir diesen Hintergrund nur ungern vorstellen, und doch passt er, ist realistisch. Nicht Schönheit und Ästhetik, sondern Nutzen, Zweckmäßigkeit, Gier, Profit!


    Ich frage mich, ob man das so schwarz/weiß sehen muss.
    In meinem Geschichte-Leistungskurs haben wir natürlich über den Marshallplan gesprochen. Der Lehrer ist mit uns alle Vorteile durchgegangen, die die USA von diesem Plan hatten - er hat die eigenen Exporte angekurbelt, einen Absatzmarkt für US-Produkte in Europa geschaffen, das von den USA dominierte NATO-Bündnis gestärkt, etc.
    Und am Ende meinte er: "Die USA haben also auch aus Eigennutz gehandelt. Und wisst ihr was? Das ist sehr beruhigend. Vertraut niemals jemandem, der behauptet, er handele rein altruistisch. Vermutlich hat er seine wahren Motive nur gut verborgen."
    Entscheidend ist eher, dass der Marshallplan der jungen Bundesrepublik extrem geholfen hat.
    Den Cochadern hat das Eingreifen der Menschheit Intelligenz und Zivilisation gebracht. Vermutlich haben sie nun eine erheblich höhere Lebenserwartung und -qualität. Ja, die Menschen haben davon profitiert (oder wollten es) - aber wenn die Cochader hätten entscheiden können - hätten sie diese Intervention abgelehnt und lieber als Tiere weitergelebt?


  • Was denkt Ihr, was Euch im letzten Leseabschnitt erwartet?
    Was wird aus Starn, Prijatu, Ugrôn, Kara - aus der SQUID, dem Schwarm und Cochada?


    Allein schon, da im Buch nicht mehr viel Platz bleibt, wird im letzten Leseabschnitt bestimmt noch einiges offen bleiben.


    Starn und Prijatu bleiben zusammen, soviel ist klar. Im Gegensatz zu den anderen fand ich gerade die Passage "Was ist Hoffnung ohne Vernunft? - Eine Entscheidung." nicht gut. Zum einen war sie mir zu schmalzig und außerdem passt mir die Antwort nicht. Sie wirkt einfach zurechtgelegt, damit es auf die beiden und eben ihre Entscheidung passt.
    Wollt ihr meine Antwort auf die Frage hören? Hoffnung ohne Vernunft? -> Kara. :D
    Aber zurück zum Thema. Starn und Prijatu werden auf Cochada bleiben, das ist ganz klar die einzige Alternative, wenn man ESOX und MARLIN ausschließen kann. Ich hoffe, dass sie und ihre Liebe, die ich toll beschrieben fand (die feinen Ausdrücke, die nur Starn an Prijatus Mimik ablesen kann und die Anerkennung jeder Kleinigkeit) nicht im letzten Abschnitt untergehen, also die Giats Cochada vernichten.


    Ugron und die Squid sind die Retter des Tages und heizen den Giats ganz schön ein. :boxen: Trotzdem liest man gut heraus, dass eben die Squid auch nicht unsterblich ist. Dass sich Ugron nun für die Squid entschieden hat, liegt irgendwo nahe bei der körperlichen Veränderung, die er durchläuft. Erschreckend fand ich, dass Ugron so spät erst mit der Squid in den Raumkampf eingreift. Ich dachte schon, Rila wäre ihm nicht mehr so wichtig, aber dann unternimmt er ja doch wirklich alles, um die MARLIN zu retten. Kollateralschaden auch in Form von Menschen wurde einfach hingenommen. Es tat mir irgendwie total Leid, um die Infanteristen, die sich gerade auf seinen Befehl hin im Transfer befanden, als Ugron die sofortige Ablösung von der MARLIN befahl, und die dadurch verloren waren. :( Ugron wird wohl bei der Squid bleiben. Ob er wirklich eine neue Squid schafft, das wird noch interessant. Und mit welcher bleibt er dann verbunden? Mit beiden? Das wären dann schon ganz schön viele Stimmen im Kopf. Wenn sich die Menschen allerdings so mehr Raumschiffe generieren können, die sich gegen die Giats auch ganz gut zur Wehr setzen können, könnte darin in ferner Zukunft der endgültige Sieg über die Giats liegen.


    Um Rila hatte ich mich schon etwas gesorgt. Es stellte sich mir die Frage, wie wichtig sie noch für den Fortgang der Geschichte ist. Ugron entscheidet sich für die Squid und das Baby wächst ja so schon ohne Rila auf und könnte später dann an den Vater übergeben werden. Wofür wäre Rila dann noch gut? Ohne hätte das Kind aber nicht überlebt, sie kam ja gerade noch rechtzeitig. :schwitzen:
    Mir ging es genauso wie Doscho. Rilas Raumkampf erinnerte an den ersten Abschnitt, war aber weitaus angenehmer zu lesen. Die Fortbewegung in der MARLIN ohne Absorber muss wirklich sehr schwierig sein, wenn man nur Zivilist ist. ^^ Finde die Entscheidung, lieber die neue, junge Generation zu retten absolut nachvollziehbar.
    Wenn man die Giats beschrieben bekommt, kann man verstehen, dass sie es so weit gebracht haben. Schon wer sich körperlich derart den Anforderungen anpassen kann, der sieht wenig Grenzen.
    Ob Rila Ugron noch lieben kann? Keine Ahnung, aber ihr eigenes Kind kommt anscheinend ja auch nach dem Vater, sie muss also in gewisser Weise eh damit leben, wenn sie ihr Kind nicht verstößt, was ich nicht glaube.


    Was aus Kara wird, kann ich am wenigsten sagen. Glaube nicht, dass sie bei Starn und Prijatu bleiben wird. Es tat ihr doch nicht gut, die beiden glücklich zusammen zu sehen. Sie wird wohl mit ihrem Helfersyndrom beim Wiederaufbau der MARLIN mit anpacken. ;)


    Bei einigen Personen hatte ich anfangs erwartet, dass sie etwas mehr im Buch vorkommen (Herr Zmitt und Koichi), aber habe sie nicht vermisst. Mir ging der Tod von Herrn Zmitt auch nicht nahe. Koichis Aktion wirkte ziemlich dumm, dafür dass er so intelligent war. Da wurde er eben mehr von seinen Gefühlen beherrscht als durch seinen Intellekt.


    Es bleibt immer noch ungeklärt, wie die erste Begegnung mit den Giats ausfiel, oder mit der Squid. Und welche Beziehung haben Rila und die Squid?

    Liebe Grüße

    Juliane

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  • Jetzt ging es aber nochmal so richtig zur Sache. Ich hatte schon Angst, dass Robert diesmal ein Buch ohne Gemetzel geschrieben hat ;) Und Klein-Ugron darf schon mal andeuten, wozu er einst fähig sein wird. :) Was das sein wird, deutet sich ja an, als die SQUID die Muskeln spielen lässt.


    Es ging ursprünglich gewiss vor allem um Rila und den Sohn. Die beiden sind das Leben, das bewahrt werden muss.
    Dennoch hege ich die leise Hoffnung, dass es auch ein wenig um den Schwarm insgesamt gegangen sein mag.
    Wie auch immer, die Szene, in der SQUID der MARLIN zu Hilfe kommt und sie mit ihren Armen umfasst, war für mich eine der schönsten im ganzen Roman. Und eine Demonstration der enormen Kraft des lebendigen Raumschiffes, das sich den übermächtigen Giats gegenüber als durchaus ebenbürtig gezeigt hat. Nach wie vor sehe ich in der SQUID ein gütiges Wesen....

    "Gütig" wäre vielleicht nicht das erste Wort meiner Wahl, aber auf jeden Fall zähle ich sie zu den Guten ;) Die von dir erwähnte Szene hat mich auch sehr beeindruckt. Zum ersten Mal wird auch richtig deutlich wie mächtig die SQUID wirklich ist. Wahnsinn.



    Glaubt Ihr, diese speziellen Bäume in dem Tal sind wirklich "Schöpfung" im Sinne von "natürlich entstanden"? Sie haben immerhin den Effekt, Ortungsstrahlen abzuhalten ...

    Nein, aber sind erschaffen worden und offensichtlich sowohl wunderschön als auch zweckmäßig. Vollkommener kann doch eine Schöpfung gar nicht sein. ;)


    Ehrlich gesagt ist das für mich die einzige logische Erklärung, die sich mir aufdrängt, seit klar war, dass die Fahrzeuge, die Starn, Rila und Prijatu gefunden haben, für eine menschenähnliche Anatomie gebaut wurden. Dass die Menschen damals den Cochadern entwicklungstechnisch überlegen gewesen sein müssen, kann man daraus schließen, dass sie ihnen eingeschärft haben, die Gegend der Höhle sei eine verbotene Zone. Das hat sich offensichtlich tief in das kollektive Hirn der Planetenbewohner gebrannt.

    "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)


  • Wollt ihr meine Antwort auf die Frage hören? Hoffnung ohne Vernunft? -> Kara. :D


    Ja, die hätte diese Antwort ebenfalls geben können. ;)



    Ob er wirklich eine neue Squid schafft, das wird noch interessant. Und mit welcher bleibt er dann verbunden? Mit beiden? Das wären dann schon ganz schön viele Stimmen im Kopf.


    Wie schätzt Ihr seine Chancen ein, eine solche Geburt zu überleben?



    Rilas Raumkampf erinnerte an den ersten Abschnitt, war aber weitaus angenehmer zu lesen.


    Glaubt Ihr, das liegt daran, dass diese Szenen anders beschrieben waren - oder daran, dass Ihr durch ein paar hundert Seiten Feuer der Leere gestählt seid?



    Ob Rila Ugron noch lieben kann? Keine Ahnung, aber ihr eigenes Kind kommt anscheinend ja auch nach dem Vater, sie muss also in gewisser Weise eh damit leben, wenn sie ihr Kind nicht verstößt, was ich nicht glaube.


    Eine andere Frage ist, inwieweit sie ein solches Kind erziehen kann, das Fähigkeiten besitzen wird, die ihr völlig fremd sind.



    Koichis Aktion wirkte ziemlich dumm, dafür dass er so intelligent war.


    Intelligenz ist keine generelle Fähigkeit, sondern bezieht sich immer auf einen Kontext. Es gibt ja auch viele hochintelligente Leute, die dennoch Kettenraucher sind - obwohl man leicht einsehen kann, dass das Kettenrauchen nicht eben schlau ist. Koichy ist ein mathematisch-logisches Genie, aber vom Soldatenberuf mit seinen Kampfeinsätzen hat er keine Ahnung.



    Ich hatte schon Angst, dass Robert diesmal ein Buch ohne Gemetzel geschrieben hat ;)


    In dieser Hinsicht besteht keine Gefahr. ;D


  • Wie schätzt Ihr seine Chancen ein, eine solche Geburt zu überleben?


    Ich schätze Ugrons Chancen, die Geburt seines Kindes zu überleben, noch ganz gut ein. Immerhin hat er den Rotraum auch überlebt. Für die Geburt wird er wahrscheinlich auch extra gestärkt werden über seine Veränderungen. Ob er danach wohl wieder ganz zu dem Ugron wird, der er vor seiner Schwangerschaft war?



    Glaubt Ihr, das liegt daran, dass diese Szenen anders beschrieben waren - oder daran, dass Ihr durch ein paar hundert Seiten Feuer der Leere gestählt seid?


    Von beidem etwas. Klar kam man mit den Begriffen jetzt am Ende des Buches einfacher klar, sie fanden sich aber auch nicht in ähnlicher Ballung (bilde ich mir zumindest ein).



    Eine andere Frage ist, inwieweit sie ein solches Kind erziehen kann, das Fähigkeiten besitzen wird, die ihr völlig fremd sind.


    Wenn sie es schon nicht selber austrägt, wer sagt, dass sie es dann selber erzieht? Die Außeneinsätze im Jäger können - wie sie selbst sagte - über sehr lange Zeiträume gehen und sie wird weiter als Soldatin tätig sein wollen schätzungsweise.



    Intelligenz ist keine generelle Fähigkeit, sondern bezieht sich immer auf einen Kontext. Es gibt ja auch viele hochintelligente Leute, die dennoch Kettenraucher sind - obwohl man leicht einsehen kann, dass das Kettenrauchen nicht eben schlau ist. Koichy ist ein mathematisch-logisches Genie, aber vom Soldatenberuf mit seinen Kampfeinsätzen hat er keine Ahnung.


    Ahnung hin oder her. Normalerweise sollte einem der Menschenverstand soweit sagen, dass es nicht besonders klug ist, einfach aus seiner Deckung zu rennen und wild um sich zu schießen. Das wirkt wie ein letzter Verzweiflungsakt. Mir gefällt die Idee, dass seine Emotionen auf einmal alles überlagerten und er damit nicht umzugehen wusste (Vulkanier lassen grüßen).
    Intelligenz ist - so wie ich es früher in Päda gelernt habe - schon eine Fähigkeit, und zwar die, sein Wissen situationsangepasst möglichst erfolgreich zu benutzen. Was bringt es einem, wenn man viel im Kopf hat, aber es nicht sinnvoll/intelligent anzuwenden weiß. In dem Sinne agierte Koichi in dem Moment nicht intelligent, bei den Astridenzentrifugen war das ganz anders, aber da hast du Recht, das war eben auch sein Fachgebiet und die nötigen Algorithmen hat er da im Kopf sicher schon x-mal durchlaufen. Genau genommen weiß man also nicht, ob Koichi überhaupt sonderlich intelligent war, sondern nur, dass er einen hohen IQ hatte. Wonach die Kompetenzstufen vergeben werden, wird ja nicht weiter definiert.



    In dieser Hinsicht besteht keine Gefahr. ;D


    Es war aber schon alles sehr unblutig. Sprühverband druff un jut.^^