09: Seite 425 - Seite 478 (Kap. 10)

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  • Es war aber schon alles sehr unblutig. Sprühverband druff un jut.^^

    Stimmt. Aber immerhin ein bisschen ausführliches "Mann gegen Mann" bzw. "Frau gegen Giat."
    Und was bin ich froh, wenn es die ein oder andere Konstante in meinem Lese-Leben gibt. :totlach:

    "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)

  • Die Weltraumschlacht war sehr spannend, die MARLIN ist ja sehr in Mitleidenschaft gezogen worden. Ich dachte schon, dass sie zum Schluss als Wrack im Weltraum treibt. Die SQUID kam ja wirklich im allerletzten Moment zur Rettung.


    Und dann dieser Kristallwald, wunderschön beschrieben. Ich hoffe sehr, dass Prijatu und Starn gemeinsam dort bleiben :herz:


    Und es sind immer noch keine sympathischen Protagonisten gestorben, das hat mich sehr verwundert. Noch nicht einmal ein Haustier ;). Da ist Bernd normalerweise etwas blutiger in seinen Büchern.



    Glücklicherweise entscheidet sich die SQUID und/oder Ugrôn, dem Schwarm zu helfen und ist auch sehr entscheidend bei dieser Schlacht. Die Menschen wären vermutlich alle tot. Dafür sind auch Rila und ihr Kind gerettet. Vermutlich ging es auch nur darum. Wären sie nicht, hätte sich die SQUID eventuell nicht im Kampf eingemischt. Zuzutrauen wäre es ihr.


    Das denke ich auch, es ging in erster Linie um das Kind, und bei Ugrôn möglicherweise auch um Rila.

    Liebe Grüße Claudia

    Einmal editiert, zuletzt von Delena ()

  • Wie wird es wohl ausgehen, tja so viele Seiten sind es ja nun nicht mehr.


    Starn und Prijatu werden auf Cochada bleiben.


    Ugrôn bleibt auf der SQUID, Rila wird ihm wohl folgen, denn sie ist immer noch verschossen in ihn, auch wenn er sich seit ihrem Kennenlernen sehr verändert hat. Das Kind nimmt sie natürlich mit, das wird auch im Sinne der SQUID sein.


    Der Schwarm, bzw. die MARLIN macht sich auf die Suche nach den Menschen, die vor ihnen auf Cochada waren.


    Kara, keine Ahnung, die ist mir aber auch immer noch egal.

  • Puh, der Angriff der Giats war gewaltig und ging für die MARLIN sehr knapp aus. Nur gut, dass Rila den bombenbestückten Angreifer rechtzeitig erkannt und ausschalten konnte. Dass Herr Zmitt wahrscheinlich nicht mehr lebt, finde ich sehr schade, irgendwie hoffe ich noch auf ein Wunder, aber das sieht schlecht aus.


    Die ganze Zeit während der Angriffe habe ich mich gewundert, dass Rila so gar nicht an Amida gedacht hat (ein schöner Name, finde ich, auch sein Ursprung), aber kein Wunder, wenn sie davon ausgegangen ist, dass die Schwangerschaftsstation längst geräumt sein sollte. Gut, dass sich Ulsike über die Anweisungen hinwegsetzt und Rila anfunkt, denn bis Ugrôn mit der SQUID der MARLIN beistehen konnte, wäre es zu spät für die Föten gewesen.


    Das grüne Leuchten, welches von dem Syntho-Uterus ausging und zu dem Knall und der Schockwelle führte, stammte das von Amida, auch wenn er danach ganz friedlich in seiner Kugel trieb?


    Als das Triebwerk der MARLIN verloren ist und damit die Chance vertan, in den Rotraum zu flüchten, zudem die eigenen Kampfdrohnen noch umprogrammiert wurden, hatte ich eigentlich keine große Hoffnung mehr für die MARLIN. Aber Ugrôn und Mutter verhindern die finale Katastrophe: Wahnsinn, wie groß die SQUID sein muss, dass sie ihre Fangarme komplett um die MARLIN legen kann. Ich war schon erleichtert, bis dann das Giat-Großkampfschiff auftauchte und ich beinahe wieder einen Herzinfarkt bekommen hätte. Und dann erfahren wir, wozu der Gesang der SQUID in der Lage sein kann – ganz großes Kino. Kein Wunder, dass das zweite Großkampfschiff der Giats das Weite sucht.


    Während ich im vorigen Abschnitt nicht sicher war, ob es für Ugrôn so gut wäre, wieder an Bord der SQUID zu gehen, war ich am Ende froh, dass er ihrem Rufen nachgegeben hat. Mutter hätte sonst garantiert nicht in den Kampf eingegriffen, wenn es nicht sein Wunsch gewesen wäre. Und wenn Rila und Amida nicht an Bord der MARLIN gewesen wären, hätte es sicherlich auch anders ausgesehen. Aber für Ugrôn/ihr Kind tut sie alles, selbst, wenn sie dabei schwere Verletzungen einstecken muss.


    Auf Cochada kam Ugrôn nochmal schwer ins Zweifeln, was ihn und Mutter angeht. Wollte Ugrôn sich umbringen, als er nach Starns Blaster griff, weil er der Herr über seine Existenz bleiben wollte? Am Ende des Abschnitts scheint er eher wieder mit sich und Mutter im Reinen zu sein, mal sehen, wie lange es anhält.


    Spannend ist auch, warum gerade Ugrôn von der SQUID ausgewählt wurde, wenn seine Überlegungen richtig sind. Demnach hat Mutter die von ihr beherbergten Menschen gentechnisch manipuliert, so dass sie ein entsprechendes Trägergefäß für ihr Kind bekommen konnte. Wie es die Menschen ebenfalls getan haben bzw. tun.


    Gut gefällt mir Korgo, der Ugrôn besser einschätzen kann als Starn, so scheint es.


    Das Flecken Land mit den erdähnlichen Pflanzen muss ja wirklich idyllisch sein. Schön fand ich den Satz von Starn: „Wir sind alle Menschen“, sagte Starn fest. „Uns verbindet viel mehr, als uns trennt.“ Den Satz sollten sich manche Menschen vor Augen halten. Und noch schöner finde ich die Liebe zwischen ihm und Prijatu, dass er immer mit ihr zusammenbleiben möchte. Wer weiß, vielleicht klappt das ja auf Cochada, falls sie auf einem der Raumschiffe des Schwarms eine Möglichkeit haben. Wenn doch einige Menschen auf Cochada ansiedeln möchten, hoffe ich, dass es eine bunte Truppe wird, die aus den Fehlern der Vergangenheit ihre Lehren ziehen wird und es wirklich schafft, mit den Cochadern friedlich zu leben.


    All das, was Prijatu herausfindet, finde ich sehr spannend und mich interessiert es nun ebenfalls brennend, warum niemand mehr in der Basis ist bzw. wo ihre Bewohner abgeblieben sind, wenn die Anlage auf Langfristigkeit angelegt wurde.


    Ich bin gespannt, wie das Buch ausgehen wird: ob es eine Aufspaltung von Schwarm und Siedlern geben wird, so dass Cochada auch eine Art Rückzugsgebiet für die Menschen sein kann. Allerdings ist die Gefahr durch die Giats dann noch größer, wenn die Menschen auf einem festen Planeten sitzen und nicht ausweichen können. Außer es würde die SQUID und vielleicht auch ihr Kind um Cochada patrouillieren ;D

  • Nein Bernd, das ist doch jetzt nicht wahr, oder? die Squid zwingt den Giats wirklich Frieden auf? Mein Wunsch geht in Erfüllung? Naja, etwas modifiziert, denn sie macht es nicht in freier Zusammenarbeit mit den Menschen, sondern um ihr Junges zu retten. Das zeigt, dass sie sich bisher sehr aus dem Kampf der Menschen gegen die Giats rausgehalten hat, sie hat die Menschen kämpfen lassen und sich rausgehalten. Nun kämpft sie um ihr Kind- eine Mutter eben!
    Die Raumschlacht war etwas Schlaglichtartig, irgendwie sind sie aus den Situationen herausgekommen, aber wie? Wo ist jetzt eigentlich das Kind? Nun sind sie schon wieder beim Antrieb und eigentlich ist alles verloren. Also so wie ich Bernd kennengelernt habe, würde jetzt die Marlin untergehen und alle mit ihr. Eigentlich die Menschen überhaupt, denn die Giats sind ihnen überlegen.


    Vielen Dank für die Beschreibung der Station auf dem Planeten. Es war ein Schwelgen in Möglichkeiten! Leider ist sie verlassen und das hat sicher seinen Grund. Ich befürchte, dass mir der Grund nicht gefallen könnte.


    Wie geht es weiter? Ich denke Ugron wird sich zunehmend verwandeln und als Ableger der Squid mit dieser weiter reisen. Rila wird das akzeptieren und sich mit ihrem Kind vermutlich nicht auf Dauer auf der Squid aufhalten, die Marlin wird es aber nicht mehr geben, also denke ich, sie wird zunächst auf dem Planeten bleiben und sie werden einen Weg finden dieses Mischlingskind aufzuziehen und seine Kräfte zu steuern. Die Kräfte sind ja gewaltig (so interpretiere ich den Lichtangriff in der Sanistation).


    Starn und Prijatu sind auf dem Planeten und sie haben mit der Entschlüsselung genug zu tun. Allerdings weiß ich nicht, was sie erfahren werden und ob es dann noch opportun ist auf dem Planeten zu bleiben. Ich bin sehr misstrauisch. Genmanipulation zur Verbesserung des Menschen - ja, das ist ein freiwilliger Akt. Genmanipulation an Pflanzen - naja, ich rede auch mit Pflanzen, aber ich billige ihnen keine eigene Intelligenz zu. Allerdings die Genmanipulation, die hier auf dem Planeten stattgefunden hat, finde ich ziemlich unverantwortlich und arrogant. eine intelligente Rasse zu züchten, um sie als Sklaven zu nutzen, finde ich ethisch nicht vertretbar. Also was waren das für "Menschen"?
    Kara sollte eigentlich auch auf dem Planeten bleiben, sie wollte doch helfen. Sie könnte ich mir durchaus als eine Anführerin eines Aufstandes vorstellen, so wie es Sofie Mendes in Gottes Kinder getan hat, vermutlich mit ähnlichem "Erfolg".

  • Zunächst mal der Schwarm: Ich denke, er wird in der Form nicht mehr existieren. Es hatten wohl alle Schiffe beim Kampf gegen die Giats Verluste, insofern wäre es gerecht, wenn man auch hier die verbliebenen Personen entscheiden lassen würde, wo sie leben wollen: Auf dem Raumschiff (dann eher auf der Suche nach einem anderen Planet) oder auf Cochada.


    Einen Planeten suchen mag ja sein, aber nur, wenn es wirklich einen Frieden gibt, auf den die Menschen vertrauenn können. Mit der Verteilung auf eventuell noch reparable Schiffe könnte ich mir vorstellen, aber wir wissen über die anderen Schiffe sehr wenig. Die Esox und die Mutter haben ja sehr spezielle Art die Mannschaft zu integrieren, das dürfte für außenstehende schwer sein.


    Cochada wird massiv aufgebaut werden.


    Ich nehme an, da haben die Einwohner auch mitzureden? Und wir sollten auch noch vorher wissen, warum die Station leer ist.


    Ugrôn scheint sich durchgerungen zu haben und bleibt auf der SQUID. Vielleicht versucht er auf seine Art, die Leute zu missionieren.


    Nein, ich glaube nicht, dass er missioniert. Das hat er die ganze Zeit nicht gemacht. Er versteht jetzt besser und er wird immer besser verstehen. Er wird zur Squid werden und im Rotraum zuhause sein und seine menschliche Seite wird ihn befähigen, die Menschen besser zu unterstützen. Vielleicht nimmt er auch irgendwann Menschen auf?


    Kara bleibt pazifistisch und hilfsbereit - auch wenn sie lernen muss, das man wohl nicht mit jedem Frieden schließen kann. Ich denke, sie organisiert mit Korgo das Leben auf Cochada.


    Bleibt sie pazifistisch, wenn sie den Unterprivilegierten helfen will? Bin ich gespannt. Vielleicht findet sie einen friedlichen Weg, z.B. indem man diese von außen etablierte "Regierung" rausnimmt oder weiter manipuliert?


    Aber vermutlich kommt eh alles komplett anders... ;)


    Könnte sein :D würde ich von Bernd eigentlich erwarten.


  • Puh, der Angriff der Giats war gewaltig und ging für die MARLIN sehr knapp aus.


    Knapp? Hat sie überhaupt überlebt? Ich denke es sind vielleicht noch ein paar Menschen zu retten, aber das Schiff war doch ziemlich am Ende, oder?


    Das grüne Leuchten, welches von dem Syntho-Uterus ausging und zu dem Knall und der Schockwelle führte, stammte das von Amida, auch wenn er danach ganz friedlich in seiner Kugel trieb?


    Das denke ich. Sehr unschuldig wehrhaft :)



    Während ich im vorigen Abschnitt nicht sicher war, ob es für Ugrôn so gut wäre, wieder an Bord der SQUID zu gehen, war ich am Ende froh, dass er ihrem Rufen nachgegeben hat. Mutter hätte sonst garantiert nicht in den Kampf eingegriffen, wenn es nicht sein Wunsch gewesen wäre. Und wenn Rila und Amida nicht an Bord der MARLIN gewesen wären, hätte es sicherlich auch anders ausgesehen. Aber für Ugrôn/ihr Kind tut sie alles, selbst, wenn sie dabei schwere Verletzungen einstecken muss.


    Ich denke nicht, dass es Ugrons Wunsch war, der Mutter dazu bringt so massiv einzugreifen. Es ist Mutter, die spürt, dass Rila und das Kind in Gefahr sind und sie sagt zu Ugron, dass es lebenswertes Leben zu retten gilt. Es ist ihr Kind und sie kämpft für das Kind so sehe ich das. Ugrion denkt erst später an Rila und das Kind, er ist noch zu sehr damit beschäftigt gewesen, was er eigentlich ist und warum er so ist.



    Auf Cochada kam Ugrôn nochmal schwer ins Zweifeln, was ihn und Mutter angeht. Wollte Ugrôn sich umbringen, als er nach Starns Blaster griff, weil er der Herr über seine Existenz bleiben wollte? Am Ende des Abschnitts scheint er eher wieder mit sich und Mutter im Reinen zu sein, mal sehen, wie lange es anhält.


    Ich dachte auch, dass er Selbstmord begehen wollte und ich dachte nicht, dass ausgerechnet Korgo sein sollte, der ihn davon abbringt, aber es scheint geklappt zu haben. Wie?



    Spannend ist auch, warum gerade Ugrôn von der SQUID ausgewählt wurde, wenn seine Überlegungen richtig sind. Demnach hat Mutter die von ihr beherbergten Menschen gentechnisch manipuliert, so dass sie ein entsprechendes Trägergefäß für ihr Kind bekommen konnte. Wie es die Menschen ebenfalls getan haben bzw. tun.


    Ich habe auch überlegt, warum gerade Ugron. Vermutlich weil er sich lange in der Squid versteckt hat und somit isoliert und ruhig war und der Squid zugänglich?


    Gut gefällt mir Korgo, der Ugrôn besser einschätzen kann als Starn, so scheint es.


    Das hat mich sehr gewundert. Ich war nicht mit Starn einverstanden, Korgo gehen zu lassen.


    Das Flecken Land mit den erdähnlichen Pflanzen muss ja wirklich idyllisch sein. Schön fand ich den Satz von Starn: „Wir sind alle Menschen“, sagte Starn fest. „Uns verbindet viel mehr, als uns trennt.“ Den Satz sollten sich manche Menschen vor Augen halten. Und noch schöner finde ich die Liebe zwischen ihm und Prijatu, dass er immer mit ihr zusammenbleiben möchte. Wer weiß, vielleicht klappt das ja auf Cochada, falls sie auf einem der Raumschiffe des Schwarms eine Möglichkeit haben. Wenn doch einige Menschen auf Cochada ansiedeln möchten, hoffe ich, dass es eine bunte Truppe wird, die aus den Fehlern der Vergangenheit ihre Lehren ziehen wird und es wirklich schafft, mit den Cochadern friedlich zu leben.


    Eine schöne Hoffnung! Würde ich teilen, aber nicht bei einem Buch dieses Autors. :unschuldig:


    All das, was Prijatu herausfindet, finde ich sehr spannend und mich interessiert es nun ebenfalls brennend, warum niemand mehr in der Basis ist bzw. wo ihre Bewohner abgeblieben sind, wenn die Anlage auf Langfristigkeit angelegt wurde.


    Ich finde das auch sehr spannend.


    Ich bin gespannt, wie das Buch ausgehen wird: ob es eine Aufspaltung von Schwarm und Siedlern geben wird, so dass Cochada auch eine Art Rückzugsgebiet für die Menschen sein kann. Allerdings ist die Gefahr durch die Giats dann noch größer, wenn die Menschen auf einem festen Planeten sitzen und nicht ausweichen können. Außer es würde die SQUID und vielleicht auch ihr Kind um Cochada patrouillieren ;D


    Das wäre aber eine Strafarbeit für die Squid. Kreisen wie ein Satellit, willst du das wirklich einem so netten Raumschiff zuordnen?


  • Das denke ich. Sehr unschuldig wehrhaft :)


    Ja! Superszene übrigens! Und für mich eine Beweis, eine Demonstration der enormen Kraft, die von der SQUID und den Ihren ausgeht, - selbst wenn sie noch nicht einmal "geboren" sind!
    Da kann man sich ja zurechtphantasieren, wie Klein-Amida sich mal entwickeln mag....


  • Die Weltraumschlacht war sehr spannend, die MARLIN ist ja sehr in Mitleidenschaft gezogen worden. Ich dachte schon, dass sie zum Schluss als Wrack im Weltraum treibt.


    Weit davon entfernt ist sie ja auch nicht. ;)



    Kara, keine Ahnung, die ist mir aber auch immer noch egal.


    :D



    Die ganze Zeit während der Angriffe habe ich mich gewundert, dass Rila so gar nicht an Amida gedacht hat (ein schöner Name, finde ich, auch sein Ursprung), ...


    Bei mir persönlich liegt der Ursprung des Namens im großen Konglomerat nutzlosen Wissens. Ich habe als Teenager "Shogun" von James Clavell gelesen. In diesem dicken Schinken kommen kurz die Amida Tong vor, ein Mörderbund, der sich auf den gütigen Buddha Amida beruft. Das fand ich damals schon so skurril, dass ich es mir gemerkt habe. :D



    Das grüne Leuchten, welches von dem Syntho-Uterus ausging und zu dem Knall und der Schockwelle führte, stammte das von Amida, auch wenn er danach ganz friedlich in seiner Kugel trieb?


    Eine naheliegende Annahme, oder? ;)



    Ich war schon erleichtert, bis dann das Giat-Großkampfschiff auftauchte und ich beinahe wieder einen Herzinfarkt bekommen hätte.


    ;D



    Aber für Ugrôn/ihr Kind tut sie alles, selbst, wenn sie dabei schwere Verletzungen einstecken muss.


    Dieser Punkt ist in der Diskussion bislang ein wenig untergegangen: Die SQUID hat zwar das Giat-Großraumschiff zerstört, aber sie hat sich nicht als unverwundbar erwiesen. Wenn weitere Großraumschiffe sie attackiert hätten, hätte am Ende möglicherweise eine Niederlage gestanden. Allerdings sicher auch mit weiteren Verlusten aufseiten der Giats.



    Nein Bernd, das ist doch jetzt nicht wahr, oder? die Squid zwingt den Giats wirklich Frieden auf? Mein Wunsch geht in Erfüllung?


    Man muss die Leserinnen auch mal mit einer unerwarteten Wendung schocken, habe ich mir gedacht. ;D



    ... sie werden einen Weg finden dieses Mischlingskind aufzuziehen und seine Kräfte zu steuern. Die Kräfte sind ja gewaltig (so interpretiere ich den Lichtangriff in der Sanistation).


    ... und kein Mensch hat Erfahrung mit diesen Kräften. Der Umgang mit dem Kind wird durchaus gefährlich sein - insbesondere, solange es selbst noch nicht abzuschätzen vermag, was es anrichten kann.



    eine intelligente Rasse zu züchten, um sie als Sklaven zu nutzen, finde ich ethisch nicht vertretbar.


    "Sklaven" ist eine sehr negative Sichtweise. "Handelspartner" wäre auch nicht falsch ...



    Das wäre aber eine Strafarbeit für die Squid. Kreisen wie ein Satellit, willst du das wirklich einem so netten Raumschiff zuordnen?


    Nachdem Mutter die Bewohner einer untergehenden Kolonie gerettet und deren Nachfahren über Generationen am Leben gehalten hat, könnte ihr wohl niemand verübeln, wenn sie einfach alle absetzen und dann ihrer Wege ziehen würde ... Oder wie seht Ihr das?


  • Nachdem Mutter die Bewohner einer untergehenden Kolonie gerettet und deren Nachfahren über Generationen am Leben gehalten hat, könnte ihr wohl niemand verübeln, wenn sie einfach alle absetzen und dann ihrer Wege ziehen würde ... Oder wie seht Ihr das?


    Könnte sie machen, aber wird sie nicht tun, denn die Menschen sind wenigstens eine Aufgabe, das schützt vor grüner Langeweile. Was allerdings passiert, wenn ihr nicht mehr langweilig ist und sie ein neues Hobby findet, wer weiß...
    Schließlich wird sie Oma oder Mutter oder was????


  • So, nun ist die Reise im Feuer der Leere beinahe am Ende angelangt. ;)
    Neben Euren Eindrücken zu diesem vorletzten Leseabschnitt interessiert mich vor allem Eure Spekulation dazu, wie es wohl letztlich ausgehen wird - also, was denkt Ihr, was Euch im letzten Leseabschnitt erwartet?
    Was wird aus Starn, Prijatu, Ugrôn, Kara - aus der SQUID, dem Schwarm und Cochada?


    Da ich in diesem Abschnitt meinen Beitrag eingestellt habe, ohne zuvor die anderen Beiträge zu lesen, habe ich inzwischen schon den letzten Abschnitt gelesen :-[ Es ging anders aus, als ich erwartet habe, aber das schreibe ich dann dort.


  • Herr Zmitt ist gestorben :'( Da bin ich wirklich traurig, den habe ich gemocht mit seinen Exkursen zur griechischen Antike. Aber so, wie sich das Szenario zuspitzt, werden wohl so ziemlich alle auf der MARLIN sterben, die Giats sind ja gnadenlos...


    Herr Zmitts Tod hat mich auch traurig gemacht :'(



    Mal wieder ein sehr schöner Dialog:


    Ohja, diesen Dialog habe ich auch zweimal gelesen, das war wieder so eine Stelle, die man sich auf der Zunge hat zergehen lassen können.



    Ugrons Sohn demonstriert zum ersten Mal etwas von seiner Macht...das hat mich neugierig gemacht. Sehr packende Kampfszenen, wirklich toll inszeniert.


    Wenn Amida schon als Fötus solche Macht hat, wie ist das dann erst, wenn er "geboren" und ausgewachsen ist :o ;D
    Was meint ihr, wenn er noch in Rilas Bauch gewesen wäre, ob das ihr so gut bekommen wäre, als er seine Macht einsetzt?



    Da hat Prijatu ja recht: Auf die ESOX kann Starn nicht, da ist er zu traumatisiert. Und die MARLIN ist nicht mehr.


    Und falls die MARLIN doch noch zu retten sein sollte, kann Prijatu dort auch nicht leben, immer mit der Furcht, wegen ihrer Andersartigkeit und ihrer Herkunft angefeindet zu werden. Gerade bei Demetra müsste sie sehr vorsichtig sein.



    Glaubt Ihr, diese speziellen Bäume in dem Tal sind wirklich "Schöpfung" im Sinne von "natürlich entstanden"? Sie haben immerhin den Effekt, Ortungsstrahlen abzuhalten ...


    Als die Blätter der Bäume näher beschrieben wurden, hatte ich auch meine Zweifel, ob sie tatsächlich durch natürliche Selektion entstanden sind, oder vielleicht eher von den "ersten" Menschen angepasst wurden.



    So weit hatte ich das noch gar nicht durchdacht - das ist ja eigentlich ganz schön clever. Und nun glaube ich noch weniger, dass die Bäume sich unbeeinflusst entwickelt haben. Zumal sie sich ja auch von einem Punkt aus ausgebreitet haben.



    Dafür spricht auch, dass sie ihre Kampffähigkeiten in diesem Gefecht erstmals einsetzt. Auch andere Großraumschiffe sind ja schon an die Giats verloren gegangen (die JELLY und die ANEMON werden in früheren Leseabschnitten erwähnt), ohne dass die SQUID eingegriffen hätte.


    Ich bin auch davon überzeugt, dass die SQUID nicht eingegriffen hätte, wenn Ugrôn nicht Rila und seinen Sohn hätte retten wollen.


  • Bei mir persönlich liegt der Ursprung des Namens im großen Konglomerat nutzlosen Wissens. Ich habe als Teenager "Shogun" von James Clavell gelesen. In diesem dicken Schinken kommen kurz die Amida Tong vor, ein Mörderbund, der sich auf den gütigen Buddha Amida beruft. Das fand ich damals schon so skurril, dass ich es mir gemerkt habe. :D


    Das ist ja echt schräg :D :D



    Dieser Punkt ist in der Diskussion bislang ein wenig untergegangen: Die SQUID hat zwar das Giat-Großraumschiff zerstört, aber sie hat sich nicht als unverwundbar erwiesen. Wenn weitere Großraumschiffe sie attackiert hätten, hätte am Ende möglicherweise eine Niederlage gestanden. Allerdings sicher auch mit weiteren Verlusten aufseiten der Giats.


    Ja, ich hatte auch etwas Sorge, vor allem als das zweite Giatsschiff auftauchte, dass sie womöglich die SQUID bezwingen und töten könnten.



    Nachdem Mutter die Bewohner einer untergehenden Kolonie gerettet und deren Nachfahren über Generationen am Leben gehalten hat, könnte ihr wohl niemand verübeln, wenn sie einfach alle absetzen und dann ihrer Wege ziehen würde ... Oder wie seht Ihr das?


    ... und Ugrôn mit sich nimmt, denn ohne wird sie sicher niemals gehen.

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen