08: Seite 374 - Seite 424 (Teil Kap. 8 + Kap. 9)

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  • Hier könnt Ihr zum Inhalt von Seite 374 bis Seite 424 (Kapitel 8 ... und dann sind wir runtergegangen." und Kapitel 9) schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • So, mal wieder ein Abschnitt, den ich mir aufteile - also erst mal den Rest von Kapitel 8.


    Definitiv ein Höhepunkt des Buches (ich will jetzt nicht "der" Höhepunkt schreiben, auf den gut 100 Seiten, die noch ausstehen, kann noch viel passieren ;) ). Rila kommt schon wieder durch und mittlerweile habe auch ich größten Respekt vor Starn - wie er in dem Chaos und in der Situation eines Gefangen noch relativ ruhig Kommandos geben und diskutieren kann ist große Klasse.
    Ignid stirbt... Klar, es ist immer schade, wenn ein näher bezeichneter Charakter stirbt, aber zu Ignid hatte ich jetzt nicht den größten Bezug, die ist immer relativ neutral und oberflächlich in meinem Gedächtnis geblieben. Insofern traurig, aber für mich nicht wirklich tragisch. Das ist dann eher die Art ihres Todes... richtig skrupellos von den Cochadern. Überhaupt, alles war nur für Ansehen und Beachtung der Konzerne? Ich stell' mir gerade vor, was passieren würde, wenn statt einem Streik die Leute von der Verdi sowas machen würden, um Beachtung für ihre Forderungen zu bekommen :o
    Der Fund der Bergbaugeräte ist ja auch interessant - dann muss es ja vor den Cochadern ein Bindeglied zwischen Cochadern und Menschen gegeben haben und von denen sind dann die Geräte. Da muss es dann eine natürliche Evolution gegeben haben...


    Mal wieder ein schöner Spruch, der Starns Entschlossenheit gut zusammenfasst:


    Zitat von Buch (S. 389)

    "Es kommt nicht darauf an, wie ich mir eine bessere Welt vorstelle", sagte er entschlossen. "Ich bin ein Mensch."


    Und in all dem Chaos kommt die SQUID mit Ugrôn zurück... ich bin gespannt, wie's weitergeht!

  • Ohja! Und wieder ein grandioser, bildgewaltiger Abschnitt. 8)


    Rila ist unverletzt geblieben. Also erst einmal aufatmen. :D Bei der Beschreibung von Xeramel und Xytara hatte ich ja heftiges Kopfkino! ;D Gut, ok sie werden wohl nicht zur sexiest woman alive gewählt aber...jedenfalls fand ich diese aufeinander optimierten "Zwillinge" sehr originell.


    Prijatu & Starn....oder wo die Liebe hinfällt. :D Anfangs war das doch sehr befremdlich für mich, aber nun muss ich eingestehen, dass Prijatu trotz ihrer sagen wir mal "exotischen" Optik, durchaus sympathische Eigenschaften hat. Kann ich Starns Zuneigung zu ihr zunächst nicht verstehen, so sehe ich nun klarer. Sie ist absolut zuverlässig. Vielleicht einer der zuverlässigsten Charaktere, neben Starn, der ebenfalls weiterhin souverän das Chaos meistert. Nebenbei scheinen Prijatus weibliche Vorzüge auch etwas "netter" gestaltet zu sein, wie die der XX-Twins. ;) so als Bonus zum netten Charakter. :D


    Auch Kara kann weiter punkten. Das vermeintlich unreife Küken zögert nicht und baut sich vor einem Cochader auf. Die schmerzlichen Blitze steckt sie einigermaßen gut weg. Sehr mutig die Kleine! Sie setzt sich wirklich für Schwächere ein und trällert nicht nur hohle Phrasen. :daumen:


    Dann muss der Trupp den Tod Ignids verkraften, der von den Cochadern absichtlich herbeigeführt wurde. Die Cochader opfern sie, um ihren Forderungen beim Konzern Gischama Nachdruck zu verleihen! Starn ist entsetzt und macht dies auch deutlich.
    Kara findet Trost in Eroks Armen. Starn scheint darüber erleichtert zu sein. Irgendwie tat sie ihm wohl leid, dennoch war er einfach froh, diesen Part nicht übernehmen zu müssen.


    Dann werden diese Raupenfahrzeuge entdeckt und meine bereits seit längerem gehegten Gedanken, dass auf Cochader schon mal etwas Menschliches im Spiel war, werden verstärkt. Und dann kommt diese HAMMERSZENE: Xytara ;) klappt ihre Handflächen zurück und fährt ihre Blaster aus! 8) Wow! Da habe ich, glaube ich, mit offenem Mund gelesen. Ein irres Bild, wie ich finde.


    Doch wir kriegen noch mehr spektakuläres Kopfkino serviert: Der Anblick der gigantischen SQUID, wie sie über dem Planeten verharrt. Irre! Da stockte mir doch für einen Moment der Atem. Man erinnere sich an ihre Ausmaße. Welch gewaltiger Anblick!
    Respekt, dass Rila sich diesen Poncho aus dem Cochaderkittel überwirft. *grusel* Wenn man an die Textur der Cochader denkt, ::) ich glaube, ich wäre eher nackt gegangen :totlach:


    Dann taucht Ugron auf...ganz stilecht aus einem Tentakel. Auch ein tolles Bild, wie sie sich wieder begegnen.


    Haaa! Von wegen Ugron interessiert sihc nicht für seinen Sohn! :P Ich wusste, dass er so nicht tickt. Natürlich interessiert ihn sein Kind und die Besonderheiten, die es in sich trägt. :) Auch er will verstehen, was vor sich geht. Er bekommt ein besseres Gespür für die Menschen und in welcher Not sie sich eigentlich befinden immer wieder neue Nahrung erschließen zu müssen. Man könnte also sagen, DURCH die Augen seines Sohnes kann er die menschliche Sichtweise der Dinge erstmal besser wahrnehmen. Vielleicht liegt es auch ein bisschen daran, dass er in dem Moment eben nicht auf der SQUID ist. Es folgt die mysteriöse Untersuchung durch zahlreiche Scans und wieder verhärtet sich mein gehegter Verdacht bzgl. Menschen-Cochader, Verwandtschaft / Ursprung...Metamorphose und Entwicklung. Die Nebel lichten sich. Aber dann: ETWAS wächst IN Ugron??? Wirklich? Oder ist es nicht eher so, dass dieser Scanner nichts damit anfangen kann, dass Ugron sich in einem Entwicklungsstadium befindet, in dem er weder Mensch noch Cochader ist? Daher die Merkmale für zwei verschiedene Lebewesen??? :-\ Dass er nämlich so etwas wie "schwanger" ist, glaube ich eher nicht. Da kommt mir doch eher der Gedanke, an einen Zwitter. Immerhin gibt es das bei Schnecken und irgendwie erinnern mich diese Cochader ja immer an so etwas in der Art. :D Der Verdacht wird auch wieder erhärtet, durch die Wurzeln die eher in Richtung Tentakel wachsen in Ugrons Brust.


    Starn bleibt souverän! Einer seiner schönsten Sätze:" Schweigen ist das eine, bewusst die Unwahrheit zu sagen etwas anderes." Applaus, Applaus!!!


    Und dann ein mysteriöses Ende mit der Entwicklung der Flora auf dem Planeten. Oha...da kommt jetzt noch was. Ich bin sehr gespannt! Was werden sie wohl entdecken? Die Spannung bleibt weiterhin erhalten und ich fiebere dem nächsten Abschnitt entgegen.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

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  • Kapitel 9:


    Ugrôn scheint also tatsächlich auch von der SQUID schwanger zu sein :o Eine gruselige Vorstellung, zumal ich mich frage, wie er das Kind denn austragen will. Bleibt es dann in ihm? Kann ja fast nicht sein, denn es wird ja größer und größer...


    Und man lernt doch noch die ESOX kennen, auch wenn die fast unspektakulär erscheint - es ist halt alles technisch. Aber für Starn muss das eigentlich grausam sein, zumal er mit dem Tod des einen Zwillings und dem gleichzeitigen "Ausfall" des anderen das ESOX-Ereignis quasi nochmal in kleiner, abgespeckter Form erlebt. Man sieht also, selbst ohne Zentralrechner finden sich wohl Mittel und Wege der Vernetzung. Und es klingt merkwürdig, trotzdem denke ich, Starn passt zu Prijatu tatsächlich besser als zu Kara. Mal schaun, wie lang es diesmal hält... :D


    OK, keine Zwischenform, es waren tatsächlich schon mal Menschen auf Cochada. Schön, dass man den Siedlern auf Cochada die freie Wahl lässt, zu entscheiden, ob sie bleiben wollen oder sich wieder dem Schwarm anschließen wollen und das Starn ihnen sogar Hilfe anbietet und ihnen zeigt, wo sie sich am Besten niederlassen sollen, auch hier leistet er hervorragende Arbeit.


    Vermutlich wird es jetzt noch zu einem Kampf mit den Giats kommen. Schade, dass Ugrôn wohl fliehen muss, da er und die SQUID wohl eine Bedrohung darstellen - ich kann da tatsächlich sowohl Demetras, als auch Rilas Standpunkt verstehen...

  • Da ist ganz schön viel passiert. Ich war wirklich geschockt, als die Cochader einfach Ignid so erschossen haben. Verständlich, dass sich das die Menschen nicht gefallen lassen. Da haben sie alle gut zusammen gearbeitet. Sogar Kara konnte mal bei mir punkten, zumindest für ihren Mut.


    Ugrôn schwanger? :o Das ist wirklich schräg. Aber so ganz will ich das nicht glauben und finde die Theorie von Tippender Tastatur, dass Ugrôn gerade in einem Zwischenstadion zwischen Mensch und Cochader ist, durchaus realistisch (soweit man von Realismus bei einem Sci-Fi-Roman reden kann :D).


    Und dann waren tatsächlich schon Menschen auf der Cochader gewesen. Was ist aus ihnen geworden? Oder sind sogar die Cochader ehemalige Menschen? Mittlerweile rechne ich mit allem. Ich bin sehr gespannt, ob die Siedler bleiben. Ich denke aber schon. Und wer weiß, vielleicht bleibt sogar Ugrôn oder Starn dort.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Die Verknüpfung der Zwillinge und Metallkopf ^^ finde ich grandios, aber es hat ja auch traumatische Folgen, wenn man abrupt abgeschnitten wird


    Es hat mir total gut gefallen wie Ugron seinen Sohn betrachtet und sichtlich besorgt ist, ob es ihm gut geht. Hingegen seine angebliche Schwangerschaft ist etwas ziemlich ungewöhnliches für unseren Verstand. So abartig es klingt, wäre es sicherlich lustig, wenn da eine kleine Minisquid sich abkapselt - ja Kopfkino gerade an ;D


  • Ich war wirklich geschockt, als die Cochader einfach Ignid so erschossen haben.



    Das ist dann eher die Art ihres Todes... richtig skrupellos von den Cochadern.


    Aus unserer Perspektive schon. Für die Cochader hat individuelles Leben aber einen anderen Stellenwert, es wird am ökonomischen Nutzen gemessen. Vielleicht sollte man diese andere Sozialisation mit einbeziehen?



    Überhaupt, alles war nur für Ansehen und Beachtung der Konzerne? Ich stell' mir gerade vor, was passieren würde, wenn statt einem Streik die Leute von der Verdi sowas machen würden, um Beachtung für ihre Forderungen zu bekommen :o


    Ein schöner Vergleich. :D



    Ugrôn scheint also tatsächlich auch von der SQUID schwanger zu sein :o Eine gruselige Vorstellung, zumal ich mich frage, wie er das Kind denn austragen will. Bleibt es dann in ihm? Kann ja fast nicht sein, denn es wird ja größer und größer...



    Hingegen seine angebliche Schwangerschaft ist etwas ziemlich ungewöhnliches für unseren Verstand. So abartig es klingt, wäre es sicherlich lustig, wenn da eine kleine Minisquid sich abkapselt - ja Kopfkino gerade an ;D


    Da Lebewesen wie die SQUID und die Menschen sich unabhängig voneinander entwickelt haben, kann ein Mensch kein "natürlicher Wirt" für SQUID-Nachwuchs sein ... Was auch bedeutet, dass der Entwicklungszyklus nicht evolutionär auf einen menschlichen Träger abgestimmt sein kann. Vor diesem Hintergrund ist fraglich, wie wahrscheinlich ein "sanftes Abkapseln" gegenüber einem "explosionsartigen Ausbrechen" ist ...



    Und es klingt merkwürdig, trotzdem denke ich, Starn passt zu Prijatu tatsächlich besser als zu Kara.


    Generell ist es für mich in dieser Leserunde interessant, mitzubekommen, welche Elemente besonders fremd erscheinen und welche noch relativ vertraut. Die SQUID zum Beispiel erscheint mir als wesentlich fremdartigere Umgebung als ein Raumschiff, auf dem Schwerelosigkeit herrscht, aber hier wird es überwiegend anders empfunden ... Ebenso Kara und Prijatu. Kara ist in gewisser Weise "das Mädchen von nebenan", während Prijatu in Richtung "Mädchen vom anderen Stern" geht.
    Deswegen mag ich Leserunden so sehr: Ich bekomme sehr vielfältige Leseeindrücke geschildert.



    Ohja! Und wieder ein grandioser, bildgewaltiger Abschnitt.


    :freu:



    Auch Kara kann weiter punkten. Das vermeintlich unreife Küken zögert nicht und baut sich vor einem Cochader auf. Die schmerzlichen Blitze steckt sie einigermaßen gut weg. Sehr mutig die Kleine! Sie setzt sich wirklich für Schwächere ein und trällert nicht nur hohle Phrasen. :daumen:
    Dann muss der Trupp den Tod Ignids verkraften, der von den Cochadern absichtlich herbeigeführt wurde.


    Was sich Kara sicher fragen wird: Hätte sie durch weniger forsches Auftreten Ignids Tod verhindern können?



    Und dann kommt diese HAMMERSZENE: Xytara ;) klappt ihre Handflächen zurück und fährt ihre Blaster aus! 8) Wow! Da habe ich, glaube ich, mit offenem Mund gelesen. Ein irres Bild, wie ich finde.


    :totlach:
    Ja, da ist dann mal Schluss mit der Blümchen-SF. ;D



    Oder ist es nicht eher so, dass dieser Scanner nichts damit anfangen kann, dass Ugron sich in einem Entwicklungsstadium befindet, in dem er weder Mensch noch Cochader ist? Daher die Merkmale für zwei verschiedene Lebewesen??? :-\ Dass er nämlich so etwas wie "schwanger" ist, glaube ich eher nicht.


    Hm ...
    Aber der Scanner, mit dem Ulsike die andere Lebensform findet, spricht ja auf Rotraum-Phänomene an ...



    Und dann waren tatsächlich schon Menschen auf der Cochader gewesen. Was ist aus ihnen geworden? Oder sind sogar die Cochader ehemalige Menschen? Mittlerweile rechne ich mit allem.


    :totlach: Meine Leserinnen scheinen durch so manche überraschende Wendung gestählt zu sein.


  • Aus unserer Perspektive schon. Für die Cochader hat individuelles Leben aber einen anderen Stellenwert, es wird am ökonomischen Nutzen gemessen. Vielleicht sollte man diese andere Sozialisation mit einbeziehen?


    Trotzdem finde ich es kaltherzig. Ich glaube, bei den Cochadern ist ein ökonomischer Nutzen gleichbedeutend mit einem materiellen Wert. Und diesen Gedanken mag ich gar nicht, ein Mensch hat für mich keinen materiellen Wert, eher einen ideellen und einen individuellen :)



    Generell ist es für mich in dieser Leserunde interessant, mitzubekommen, welche Elemente besonders fremd erscheinen und welche noch relativ vertraut. Die SQUID zum Beispiel erscheint mir als wesentlich fremdartigere Umgebung als ein Raumschiff, auf dem Schwerelosigkeit herrscht, aber hier wird es überwiegend anders empfunden ... Ebenso Kara und Prijatu. Kara ist in gewisser Weise "das Mädchen von nebenan", während Prijatu in Richtung "Mädchen vom anderen Stern" geht.
    Deswegen mag ich Leserunden so sehr: Ich bekomme sehr vielfältige Leseeindrücke geschildert.


    Da müsste ich jetzt wieder aus dem Nähkästchen plaudern, aber egal :D
    "das Mädchen von nebenan" würde ich beispielsweise zu Kara nie sagen. Eher sowas wie "Partygirl". Hauptsache mal Spaß haben und mit den Jungs "rummachen" und wenn der nicht will, nimmt man sich eben einen anderen, sind ja genug da. Was ich an Kara wirklich mag, sind ihre pazifistischen Ideale und das Kämpfen dafür. Ich bewundere, dass Kara auch macht, statt nur zu reden. Dennoch bin ich der Ansicht, dass sie Starn einfach abserviert hat, weil der nicht so gesprungen ist, wie sie es vielleicht gerne hätte.
    Und Prijatu ist mir zu rational, ich hab's ja oben mit dem Wise Guys-Lied verglichen. Ich mag Begründungen. Ich mag auch Rationalität. Denken ist eine wunderbare Sache, sonst hätte ich kaum Philosophie studiert ;) Trotzdem wirkt sie mir irgendwo zu kalt. Für Starn ist es genau richtig: Er hat jemanden, mit dem er sich vernünftig unterhalten kann und Sex haben kann. Bei Kara hatte er nur letzteres.


    Mein persönlicher Geschmack wäre wohl eher in der Mitte zu finden ("Der Freak von nebenan" :totlach: ), aber ich bleibe dabei: Prijatu passt besser zu Starn.

  • Mit diesem Leseabschnitt hier habe ich die bisher wenigsten Schwierigkeiten gehabt, obwohl gerade in dem Teil, der Ugron angeht, Haarsträubendes, ja sogar regelrecht Grusliges zu erfahren ist....
    Überhaupt der gesamte Ugron! Er durchläuft eine Art Metamorphose, wird zu einem kleinen SQUID, wenn ich das richtig deute. Und was um Himmels Willen wächst da in ihm heran? Noch eine weitere SQUID? Wie wird das enden? Kann seine Verwandlung zum Stillstand gebracht, gar rückgängig gemacht werden, jetzt, wo er nicht mehr in direktem Kontakt mit der "Mutter" ist? Ich hoffe es. Er ist mir schon sehr unheimlich...
    Rila liebt ihn. Noch. Wie wird das sein, wenn er seine menschliche Gestalt ganz und gar verliert? Und SQUID - ein Wesen des Rotraums, so heißt es. War sie mal ein Mensch, so wie Ugron, und ist dann mutiert?
    Ich staune immer wieder über die überbordende Phantasie des Autors, der mir als Leser ganz schön viel zumutet, mich vor so viele Rätsel stellt...


    Um SQUID selbst mache ich mir auch Sorgen! Inzwischen erfahre ich sie als sensibles, fühlendes, leidendes ( unter Ugrons Weggang ) Wesen. Sie hat Ugron so vieles von sich gegeben, vielleicht das, was sie ausmacht - was bleibt dann noch von ihr? Sie scheint mir angreifbar geworden zu sein, womöglich das schwächste Glied innerhalb des Schwarms. Und die Giats, auf die ich so lange gewartet habe, sind nun leider doch im Anrücken!
    Werden sie sich zuerst auf die SQUID stürzen, die nun geschwächt ist ( so phantasiere ich mir das jedenfalls selber zurecht )? So wie diese Nacktschnecken, die Cochader, zuerst mal Ignid erledigt haben, die verletzt und damit am angreifbarsten war?


    Auch der Handlungsstrang Gefangenschaft war gruselig! Und hat gleichzeitig viel offenbart über einige der handelnden Personen. Starn hat sich als wahre Führungsperson ausgezeichnet, aber auch die anderen haben sich bewährt. Allen voran die drei ESOX-Frauen, die, obwohl der Zentralrechner von Starns Mannen zerstört wurde, nach wie vor miteinander gekoppelt sind ( und gegen alle Vereinbarungen auch bewaffnet ). Prijatu vor allem zeigt, was in ihr steckt. Sie ist die rechte Gefährtin für Starn - wenn man sich erst einmal an ihr seltsames Aussehen gewöhnt hat. Und die Zuneigung ist offensichtlich gegenseitig.


    Noch nicht so recht durchgeblickt habe ich am Ende des achten Leseabschnitts, als Starn die Siedler auf Cochada von "ihrem" Planeten wegbringen ( retten? ) will, - oder zumindest versucht, sie an einen anderen, unterirdischen Ort umzusiedeln. Und es waren wohl nicht die Cochader ( noch immer weiß ich nicht - oder weiß man's überhaupt? -, wer die eigentlich sind und woher sie kommen ), die den Planeten besiedelt haben, sondern Menschen...

  • Die ganze Befreiungsaktion von Starn und den Esoxianern war toll beschrieben. Erst die Eskalation mit Ignid und dann sie spektakuläre Flucht nach Vorne. Besonders unsere Freunde von der Esox taten sich hierbei natürlich großartig hervor. Ich mag/mochte sie alle, auch wenn sie so kühl wirken (arme Xytara). Wenn Starn dahinter blicken kann, dann kann ich das mit ihm. ;> Und Prijatu mag ich mittlerweile wirklich sehr, also nicht umbringen bitte!^^


    Meine Güte, habe mir ja alles Mögliche zurechtgeknobelt, was es mit Ugron denn nun genau auf sich haben könnte, aber dass er schwanger ist, DARAUF bin ich nun wirklich nicht gekommen. xD Hätte dazu gerne noch ein paar mehr Gedanken von Rila bekommen, aber vielleicht folgt das ja noch.


    Ich mag es nicht, dass Prijatu und Kara sich verstehen. Wer mag es schon, wenn die Ex mit der Neuen rum tuschelt. :P


    Ich habe es geahnt. Früher oder später mussten die Giats wieder Thema werden. Bin mal gespannt, wie viel automatisch in den Hintergrund rückt. Es wundert mich, dass die Siedler auf Cochada so wichtig sind. Liegt es an der Einstellung, dass man bei so wenig Menschen keinen zurücklassen darf? Hätte man dann aber nicht auch vehementer gegen die Unruhen auf Cochada vorgehen müssen, um nicht ein einziges Menschenleben einzubüßen? Wenn die Siedler nun unbedingt auf dem Planeten bleiben wollen, sollen sie doch.


    Was bringt die Erkenntnis, dass schon Menschen irgendwann mal auf dem Planeten lebten? Gut, man kann sich sicher sein, dass die nicht-einheimischen Pflanzen genießbar sind, aber es ändert die Beziehung zu den Cochadern wohl eher nicht. Interessant wäre höchstens, wenn wirklich noch etwas gefunden würde, dass die Menschen von damals zurückgelassen hätten. Eine ultimative Waffe gegen die Giats. Oder haben sich die Menschen von einst etwa weiterentwickelt in die Giats? Das wäre doch was!

    Liebe Grüße

    Juliane

    Einmal editiert, zuletzt von Janesway ()


  • Aus unserer Perspektive schon. Für die Cochader hat individuelles Leben aber einen anderen Stellenwert, es wird am ökonomischen Nutzen gemessen. Vielleicht sollte man diese andere Sozialisation mit einbeziehen?


    Dass individuelles Leben am ökonomischen Nutzen gemessen wird, ist uns so ganz fremd ja nicht! Trotzdem, und selbst wenn man jene andere Sozialisation miteinbezieht, geht mir das Verhalten der Cochader ( und ihresgleichen! ) zu weit! Menschsein manifestiert sich nicht nur in dem entsprechenden Genmaterial, sondern in menschlichem Verhalten gegenüber allem Leben ( ja, man mag als Maßstab ruhig die Zehn Gebote nehmen! ), in der unbedingten Achtung davor. Und in meinen Augen kann man, verhält man sich dauerhaft entgegen der Regeln des würdigen menschlichen Zusammenlebens, sein Menschsein auch verwirken! Das trifft bei den Cochadern nun zu!

  • Da Lebewesen wie die SQUID und die Menschen sich unabhängig voneinander entwickelt haben, kann ein Mensch kein "natürlicher Wirt" für SQUID-Nachwuchs sein ... Was auch bedeutet, dass der Entwicklungszyklus nicht evolutionär auf einen menschlichen Träger abgestimmt sein kann. Vor diesem Hintergrund ist fraglich, wie wahrscheinlich ein "sanftes Abkapseln" gegenüber einem "explosionsartigen Ausbrechen" ist ...


    Letzteres ist genau das, was ich befürchte! Die Veränderung/Verwandlung Ugrons vollzog sich ja in schnellem Tempo, und das, was da in ihm heranwächst, wächst nicht eben langsam....
    Ich hoffe immer noch auf einen Stillstand bzw. eine Rückkehr zum Normalzustand, wenn bei Ugron je davon die Rede sein konnte....

  • [quote author=Bernard link=topic=14636.msg301585#msg301585 ]



    Und dann kommt diese HAMMERSZENE: Xytara ;) klappt ihre Handflächen zurück und fährt ihre Blaster aus! 8) Wow! Da habe ich, glaube ich, mit offenem Mund gelesen. Ein irres Bild, wie ich finde.


    :totlach:
    Ja, da ist dann mal Schluss mit der Blümchen-SF. ;D
    [/quote]


    :totlach: Blümchen-SF, das neue Genre von Roland Corvus. Aber die Szene fand ich auch klasse.




    Was bringt die Erkenntnis, dass schon Menschen irgendwann mal auf dem Planeten lebten? Gut, man kann sich sicher sein, dass die nicht-einheimischen Pflanzen genießbar sind, aber es ändert die Beziehung zu den Cochadern wohl eher nicht. Interessant wäre höchstens, wenn wirklich noch etwas gefunden würde, dass die Menschen von damals zurückgelassen hätten. Eine ultimative Waffe gegen die Giats. Oder haben sich die Menschen von einst etwa weiterentwickelt in die Giats? Das wäre doch was!


    Das wäre in der Tat noch gruseliger als meine Vermutung, dass die Cochander mal Menschen waren.
    Ich denke, die Erkenntnis ist durchaus wichtig, denn dann wäre der Planet tatsächlich eine gute Lebensalternative. Viel wichtiger finde ich die Frage, warum keine Menschen mehr da sind?

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Noch eine weitere SQUID? Wie wird das enden? Kann seine Verwandlung zum Stillstand gebracht, gar rückgängig gemacht werden, jetzt, wo er nicht mehr in direktem Kontakt mit der "Mutter" ist? Ich hoffe es.


    Wobei man fragen könnte, für wen es von Vorteil wäre, wenn diese Verwandlung rückgängig gemacht würde ...
    Im Schwarm würden diejenigen, die auf den Fortbestand der Menschheit pochen, sicher darauf bestehen. Aber hier in der Leserunde gibt es ja durchaus Stimmen, die einer Weiterentwicklung über das Mensch-Sein hinaus offen gegenüberstehen.



    Werden sie sich zuerst auf die SQUID stürzen, die nun geschwächt ist ( so phantasiere ich mir das jedenfalls selber zurecht )? So wie diese Nacktschnecken, die Cochader, zuerst mal Ignid erledigt haben, die verletzt und damit am angreifbarsten war?


    Bei den Cochadern ging es ja eher darum, dass Ignid (ökonomisch) "nutzlos" war. Vielleicht haben sie sogar geglaubt, den Menschen einen Gefallen zu tun, indem sie Ignid ausgewählt haben ...



    Und es waren wohl nicht die Cochader ( noch immer weiß ich nicht - oder weiß man's überhaupt? -, wer die eigentlich sind und woher sie kommen ), die den Planeten besiedelt haben, sondern Menschen...


    Vielleicht wird die Historie in den verbleibenden Leseabschnitten noch deutlicher ... ;)



    Die ganze Befreiungsaktion von Starn und den Esoxianern war toll beschrieben.


    :freu:



    Und Prijatu mag ich mittlerweile wirklich sehr, also nicht umbringen bitte!


    :D



    Hätte man dann aber nicht auch vehementer gegen die Unruhen auf Cochada vorgehen müssen, um nicht ein einziges Menschenleben einzubüßen?


    Bislang gab es kaum (oder sogar gar keine) Todesopfer auf menschlicher Seite:
    [quote author=Seite 278]
    Inzwischen gab es an ein paar Dutzend Orten auf dem Planeten Kämpfe zwischen den Menschen und den Cochadern. Glücklicherweise neigten Letztere eher zum Rückzug als zu heroischen Gesten der Selbstaufopferung. Erwartungsgemäß zeigte der Technologievorsprung des Schwarms Wirkung, aber wegen der ausweichenden Strategie der Planetarier hielten sich auch deren Opferzahlen in Grenzen.[/quote]
    Für die Admiralität des Schwarms stellt sich primär die Frage, wie sie möglichst schnell die Nahrungsmittelvorräte auffüllt. Am vielversprechendsten erscheinen hier die Handelsverträge mit den Cochadern, weil diese dazu führen, dass die Planetarier mithelfen, die Nahrung zu beschaffen. Auch das ist überlebensnotwendig für die Menschheit - im Zweifel ist es auch wert, wenn einige Menschen sterben, wenn das dem Ziel dient. Die Siedler dienen aber - aus Sicht des Schwarms - keinem Ziel.
    Der Schwarm ist aber ein uneinheitliches Gebilde. Manche Schiffe werden rigoroser durchgreifen als andere, und die Siedler stammen von mehreren Schiffen.



    Und in meinen Augen kann man, verhält man sich dauerhaft entgegen der Regeln des würdigen menschlichen Zusammenlebens, sein Menschsein auch verwirken! Das trifft bei den Cochadern nun zu!


    Meinst Du damit die Cochader insgesamt oder die Entführer? Weil es ein paar Terroristen gibt, spricht man ja auch nicht der gesamten Menschheit das Menschsein ab ...



    Viel wichtiger finde ich die Frage, warum keine Menschen mehr da sind?


    Ja, das ist sicher etwas, das sich auch Starn fragt ... ;)


  • Meinst Du damit die Cochader insgesamt oder die Entführer? Weil es ein paar Terroristen gibt, spricht man ja auch nicht der gesamten Menschheit das Menschsein ab ...


    Ich habe das Verhalten der rebellischen Cochader zum Anlass genommen, um einen generellen Gedanken zum "Menschsein" zu äußern. Jenes würde ich niemals einer kollektiven Gruppe absprechen, deren einzelne Mitglieder es durch Untaten verwirken! Und ja - Terroristen zum Beispiel verwirken in meinen Augen ihr Menschsein, wenn sie Massenmorde bewusst verüben oder billigend in Kauf nehmen, um einer abstrusen Idee Genüge zu tun.

  • Ich bin noch nicht fertig, aber ich muss erst mal hier sagen, wie schön ich das finde. Eine kleine Squid, dann wäre die Große nicht mehr so allein. Ob sie die Menschen dann noch braucht, weiß ich nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass sie es als Aufgabe ansieht und es ist doch immer schön, eine Aufgabe zu haben. Ich freue mich auch über die Reaktion von Ugron, auch wenn seine Zweifel wegen der Unfreiwilligkeit da sind. Aber irgendwie war das Schicken in den Rotraum so was wie das Pendant zu "ich stelle Dich meinen Eltern vor" :)
    Das ist wirklich romantisch und ich hoffe, dass der Fokus mal jetzt bei diesen Schwangerschaften bleibt oder öfter dorthin kommt! Hier bietet sich doch etwas an, das die Verständigung mit anderen Wesen verbessern kann und schließlich könnte die Allianz mit solchen Wesen, wenn es denn eine richtige ist, die auf gegenseitigem Verstehen nicht auf unwissender Anbetung oder Paranoia beruht, auch eine Kraft gegen die Giats gefunden werden, die vielleicht diesen einen Frieden aufzwingt. Leider denke ich nicht, dass es so ein Happy End geben wird. Ich bin schon froh, wenn es keinen Versuch gibt, die Föten umzubringen. (Ich bin sowieso angenehm überrascht von den Reaktionen der Ärztin und ich frage mich wo die Reaktionen der Mutter und des Ehemannes bleiben.) So bevor also alle meine Träume sterben wollte ich kurz in ihnen schwelgen! :)

  • Ein Abschnitt, in dem sich die Charaktere immer deutlicher herauskristallisiere. Kara beweißt Mut, den man ihr vielleicht nicht zugetraut hat, Starn beweist einmal mehr Umsicht und Führungsstärke, Rila bewahrt kühlen Kopf und ist sich ihrer Gefühle zu Ugrôn sicher und der inzwischen hoffentlich auch. Es zeigt sich, dass die Leute von der ESOX sehr wohl wichtig für den Schwarm und auch zu Gefühlen fähig sind.
    Und Ugrôn ist "schwanger" - also zumindest trägt einen Abkömmling der SQUID in sich. Nette Wendung :)


    Bei der Beschreibung von Xeramel und Xytara hatte ich ja heftiges Kopfkino! ;D Gut, ok sie werden wohl nicht zur sexiest woman alive gewählt aber...jedenfalls fand ich diese aufeinander optimierten "Zwillinge" sehr originell.


    Prijatu & Starn....oder wo die Liebe hinfällt. :D Anfangs war das doch sehr befremdlich für mich, aber nun muss ich eingestehen, dass Prijatu trotz ihrer sagen wir mal "exotischen" Optik, durchaus sympathische Eigenschaften hat. Kann ich Starns Zuneigung zu ihr zunächst nicht verstehen, so sehe ich nun klarer. Sie ist absolut zuverlässig. Vielleicht einer der zuverlässigsten Charaktere, neben Starn, der ebenfalls weiterhin souverän das Chaos meistert. Nebenbei scheinen Prijatus weibliche Vorzüge auch etwas "netter" gestaltet zu sein, wie die der XX-Twins. ;) so als Bonus zum netten Charakter. :D

    Ich finde es sehr schön, dass Robert hier dann doch die menschliche Seite der Esoxer ein bisschen mehr herausstellt. Okay... die Blaster-Erweiterung ist doch wieder eher technisch, aber durchaus sinnvoll ;)
    Und Prijatu tut Starn richtig gut. Sie ist genau das, was er in diesem ganzen Chaos braucht. Jemand, der ihm mit klugem Rat zur Seite steht und auf den er sich verlassen kann. Ich mache mir nur ein bisschen Sorge um die Zukunft der beiden, denn im Schwarm wird es doch eher schwierig: auf der ESOX würde Starn sich wohl eher unwohl fühlen, auf der MARLIN wäre Prijatu der unbeliebte Außenseiter. Bleibt eigentlich nur eine Zukunft auf Cochada, aber sind die beiden dafür geschaffen? Und vor allem: hat Cochada überhaupt eine Zukunft?



    Dann werden diese Raupenfahrzeuge entdeckt und meine bereits seit längerem gehegten Gedanken, dass auf Cochader schon mal etwas Menschliches im Spiel war, werden verstärkt.

    Ja, der Gedanke hat sich doch immer wieder aufgedrängt. Das ähnliche Erbgut, die für Menschen verträgliche Nahrung... Allerdings hatte ich irgendwie mehr auf einen kosmischen Zufall gesetzt, als auf die tatsächliche Anwesenheit von Menschen (oder gemeinsamen Vorfahren?) Na mal sehen, was wir da noch erfahren werden.



    Er bekommt ein besseres Gespür für die Menschen und in welcher Not sie sich eigentlich befinden immer wieder neue Nahrung erschließen zu müssen. Man könnte also sagen, DURCH die Augen seines Sohnes kann er die menschliche Sichtweise der Dinge erstmal besser wahrnehmen.

    Der Hammer, wie sich der Erwählte doch plötzlich für die Belange der Menschen interessiert. Was doch so eine kleine Verschiebung der Perspektive so ausmachen kann. Da ist plötzlich ein kleines Wesen, dass seiner Hilfe bedarf und schon sieht er die großen Zusammenhänge.



    Ugrôn scheint also tatsächlich auch von der SQUID schwanger zu sein :o Eine gruselige Vorstellung, zumal ich mich frage, wie er das Kind denn austragen will. Bleibt es dann in ihm? Kann ja fast nicht sein, denn es wird ja größer und größer...

    Da Ugrôn sich ja körperlich auch extrem verändert, habe ich so den leisen Verdacht, dass das Teil aus ihm herauswachsen wird - wie eine Art Ableger bei Pflanzen. Ist aber auch keine schöne Vorstellung...



    Und SQUID - ein Wesen des Rotraums, so heißt es. War sie mal ein Mensch, so wie Ugron, und ist dann mutiert?

    Nein, sie ist ein Wesen des Rotraums ;) stammt also direkt aus den Tiefen des Alls und hat sich den Menschen nur angeschlossen. Vermutlich, weil sie hier (mittels Ugrôn) die Chance zur Fortpflanzung gesehen hat. (Das erinnert mich wieder daran, wie sie Rila aufgespürt hat.)



    Werden sie sich zuerst auf die SQUID stürzen, die nun geschwächt ist ( so phantasiere ich mir das jedenfalls selber zurecht )? So wie diese Nacktschnecken, die Cochader, zuerst mal Ignid erledigt haben, die verletzt und damit am angreifbarsten war?

    Ich weiß nicht, ob die SQUID so geschwächt und angreifbar ist. Unterschätze nie die Kraft einer Mutter, die für ihre Kinder kämpft!


    Zwei Stellen gab es in diesem Abschnitt, die mich wieder auf den Boden geholt haben, wenn ich in heller Freude über Starn und Co. war: die Bemerkung Rilas, dass die Schäden, die das Bad der SQUID verursacht hat, ein "Kollateralschaden" waren (ich hasse diesen Begriff, der das Verursachen von Not und Elend auf dem Weg zum großen Ziel entschuldigt) und die Tatsache, dass die Menschen eben mal einfach ernten, was sie holen können und sich dabei durch nichts abbringen lassen. Business as usual. Ob sich die Menschen jemals ändern werden?

    "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)


  • Aber irgendwie war das Schicken in den Rotraum so was wie das Pendant zu "ich stelle Dich meinen Eltern vor"


    Der große Horror für jeden Macker. :D



    Ich finde es sehr schön, dass Robert hier dann doch die menschliche Seite der Esoxer ein bisschen mehr herausstellt. Okay... die Blaster-Erweiterung ist doch wieder eher technisch, aber durchaus sinnvoll ;)


    Merke: Bei aller Menschlichkeit muss immer noch Platz für eine ordentliche Kanone bleiben. ;D



    Und vor allem: hat Cochada überhaupt eine Zukunft?


    Memento G'olata ...



    Der Hammer, wie sich der Erwählte doch plötzlich für die Belange der Menschen interessiert. Was doch so eine kleine Verschiebung der Perspektive so ausmachen kann. Da ist plötzlich ein kleines Wesen, dass seiner Hilfe bedarf und schon sieht er die großen Zusammenhänge.


    Ja, unser emotionales Gerüst ist auf sinnlich erfahrbare Einzelfälle ausgelegt. 1 Toter ist eine Tragödie, 1 Million Tote sind nur eine Zahl ...



    Ob sich die Menschen jemals ändern werden?


    Ob es die Menschen überleben würden, wenn sie sich ändern würden?


  • Merke: Bei aller Menschlichkeit muss immer noch Platz für eine ordentliche Kanone bleiben. ;D

    :totlach:



    Memento G'olata ...

    Eben.




    Ob es die Menschen überleben würden, wenn sie sich ändern würden?

    Auch das ist eine berechtigte Frage. Aber irgendwie auch ein bisschen deprimierend, wenn wir für alle Zeiten die Egoisten im Universum bleiben müssen, um das Überleben unserer Spezies zu retten. Was dann zu dem nächsten Schluss führt: ist das Universum ohne uns vielleicht sogar besser dran? Oh je - jetzt werde ich aber wirklich gleich depressiv :'(

    "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)

  • Zwei Stellen gab es in diesem Abschnitt, die mich wieder auf den Boden geholt haben, wenn ich in heller Freude über Starn und Co. war: die Bemerkung Rilas, dass die Schäden, die das Bad der SQUID verursacht hat, ein "Kollateralschaden" waren (ich hasse diesen Begriff, der das Verursachen von Not und Elend auf dem Weg zum großen Ziel entschuldigt) und die Tatsache, dass die Menschen eben mal einfach ernten, was sie holen können und sich dabei durch nichts abbringen lassen. Business as usual. Ob sich die Menschen jemals ändern werden?


    Mich persönlich hat kein einziger der Charaktere des Romans in helle Freude versetzt, keinem fühle ich mich nahe.
    Und so war der ( ja, genau! ) scheußliche Begriff "Kollateralschaden" auch kein Schock für mich, sondern hat meine Vorurteile nur bestätigt. Gewiss, Soldaten z.B. denken in diesen Termini. Und Rila ( von der ich mich immer weiter entferne ) ist Soldatin. Sie ist extrem mutig und fähig ( zu mehr als zum Kämpfen und Töten? ) - aber das ist auch schon das einzig Positive, was mir zu ihr einfällt! Wem gegenüber zeigt sie schon echte Gefühle?! Starn? Leidenschaft ist das, aber auch Liebe?
    Und ob sich die Menschen jemals ändern werden ( charakterlich, so verstehe ich das )? Während ihrer gesamten Geschichte hier auf Erden haben sie das nicht getan - warum sollte man also darauf hoffen? Es sei denn, sie werden "optimiert" und zwar nicht im technischen Sinne sondern auf der emotionalen Ebene....
    Aber das wäre ja wirklich Science Fiction....