07: Seite 315 - Seite 374 (Teil Kap. 8)

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  • Einer unserer Mitleser hat ja schon im letzten Abschnitt gemutmaßt, ob ein Bad der SQUID im Cochader Ozean nicht gravierende Folgen für den Planeten und seine Bewohner haben könnte - und tatsächlich: durch die ungeheure Masse der SQUID und die dadurch entstehende Verdrängung bei dem nicht gerade sanften Eintauchen in den Ozean wird eine Katastrophe ausgelöst :o Und ich fand das erst eine recht harmlose Idee und irgendwie passend, dass ein kalmarähnliches Wesen im Ozean baden möchte :-[


    Bei den Szenen, in denen beschrieben wird, wie der Gigant aus dem Wasser in den Himmel aufsteigt, hatte ich wieder gewaltiges Kopfkino; die Szene habe ich mir zweimal durchgelesen, um sie mir auf der Zunge zergehen zu lassen.


    Und wieder beschützt Mutter Rila und sorgt dafür, dass sie an Bord kommt. Dass Berglen überlebt hat, damit hatte ich nicht gerechnet, bin aber froh, dass sich Ugrôn und/oder Mutter doch noch früh genug beherrscht haben.


    Für Rila muss sich das sehr befremdlich anhören, dass sich in ihrer Abwesenheit nicht nur Ugrôn derart verändert hat, sondern auch die Verhältnisse auf der SQUID. Ich an ihrer Stelle hätte es ebenfalls nicht geglaubt, dass Ugrôn ausgerechnet seinen von ihm immer so geschätzten Mentor umgebracht hat.


    Ich finde es gut, dass Berglen Rila reinen Wein einschenkt. Interessant finde ich seine Überlegungen, was mit Ugrôn geschehen sein könnte, ob Mutter etwas in ihm geweckt hat, das in jedem Menschen schlummert. Oder aber etwas durch Mutter dazugekommen ist. Hm, ich überlege ja immer noch, woher die Fähigkeit kommt, durch feste Materie transitieren zu können. Dafür sind doch normalerweise Astriden notwendig. Hier hatten ja schon ein paar Mitleser früher spekuliert, ob er Astriden in sich trägt. Wenn das der Fall ist, hoffe ich, dass diese nicht vererbt werden können.


    Mich hätte es nicht gewundert, wenn Rila sich von Ugrôn zurückgezogen hätte, nachdem er direkt einen Anspruch auf das gemeinsame Kind erhebt, ohne sich nach ihm zu erkundigen. Er wirkt so fremd im Gegensatz zum Anfang des Buches. Ab und an kommen ihm aber auch Zweifel, als ob er dann klare Momente hätte, so auch nach seinem Zusammensein mit Rila. Hier hatte ich teilweise den Eindruck, dass er dann Mutter selbst fürchtet. Dass Mutter eifersüchtig sein könnte, daran habe ich zwar auch kurz mal gedacht, aber warum sollte sie dann das Zusammensein mit Rila ermöglichen? Oder tut sie das nur, um ihn nicht zu verlieren?


    Delena hatte am Anfang darüber spekuliert, dass die SQUID einsam war und sich deswegen mit den Menschen eingelassen hat - wenn es stimmt, was Ugrôn empfindet, dann scheint die Überlegung zuzutreffen. Irgendwie traurig.


    Die Cochader versuchen in der Zwischenzeit mit der Hilfe der Menschen, die Folgen der Flutkatastrophe abzumildern. Wobei auch hier die wirtschaftlichen Spätfolgen die Sorgen um die Cochader selbst überwiegen. Ich hatte ja erwartet, dass die Cochader die Menschen dafür zahlen lassen, weil eines ihrer Schiffe die Katastrophe herbeigeführt hat, aber das war diesmal nicht der Fall. Wobei ich allmählich nicht mehr sicher weiß, was die Cochader eigentlich für Ziele verfolgen. Warum wendet sich der Gischama-Konzern jetzt plötzlich gegen die Menschen?


    Der Fähnrich berichtet von einer planetenweiten Erhebung, ist diese tatsächlich auf das Bad der SQUID zurückzuführen und die Cochader haben entdeckt, dass, wenn sie die Menschen noch länger auf ihrem Planeten dulden, sich alles äußerst unlukrativ für sie entwickelt? Zumal nun auch noch einige Menschen beschlossen haben, auf dem Planeten anzusiedeln, was vom Schwarm auch nicht gerne gesehen wird. Wobei mich schon überrascht, dass die Erhebung planetenweit erfolgt, d.h. würde ja bedeuten, dass sich die Konzerne diesmal womöglich einig sind.


    Ich bin nun gespannt, was die Cochader mit den Menschen vorhaben und ob es Starn gelingt, sie und auch seine Schwester rechtzeitig zu befreien. Denn wenn Ugrôns Ultimatum verstreicht, will ich nicht wissen, zu was die SQUID fähig sein wird, wenn sie richtig üble Laune bekommt.

  • Ich bin nun gespannt, was die Cochader mit den Menschen vorhaben und ob es Starn gelingt, sie und auch seine Schwester rechtzeitig zu befreien. Denn wenn Ugrôns Ultimatum verstreicht, will ich nicht wissen, zu was die SQUID fähig sein wird, wenn sie richtig üble Laune bekommt.


    Hat die SQUID in all der Zeit, in der sie Menschen ein Zuhause gibt, jemals schlechte Laune gehabt? Hat sie nicht immer das getan, was Menschen am Leben erhielt? Das unerklärliche Verhalten begann schließlich erst, nachdem Ugron in der Leere war.
    Und deshalb meine ich, dass sie Ugrons, des immer schrecklicher Werdenden, Stimmungen annimmt. Ihre Liebe zu ihm scheint übermächtig in ihr zu sein! Sie tut alles, um jede kleinste Regung von ihm umzusetzen - und machte ja auch nicht Halt vor dem Töten ( Batuo! ), nur weil Ugrons immense Wut gegen ihn ihr das suggerierte!
    Also müssen wir hoffen, dass Ugron sich zusammenreißt und sich auf seine Ratio besinnt....


  • Und ich fand das erst eine recht harmlose Idee und irgendwie passend, dass ein kalmarähnliches Wesen im Ozean baden möchte


    Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert. :jakka:
    Ich hatte gehofft, dass die Absicht, ein Bad zu nehmen, harmlos klingt. Ist sie ja auch - das Problem liegt nur in den Dimensionen der SQUID. Erst diese Kombination führt zur Katastrophe.



    Bei den Szenen, in denen beschrieben wird, wie der Gigant aus dem Wasser in den Himmel aufsteigt, hatte ich wieder gewaltiges Kopfkino; die Szene habe ich mir zweimal durchgelesen, um sie mir auf der Zunge zergehen zu lassen.


    :freu:



    Interessant finde ich seine Überlegungen, was mit Ugrôn geschehen sein könnte, ob Mutter etwas in ihm geweckt hat, das in jedem Menschen schlummert.


    Davon hängt ja auch ab, ob Ugrôn sich von seinem Menschsein entfernt - oder ob er im Gegenteil den Weg zum "wahren Menschsein" konsequent beschreitet, wie eine Kaulquappe, die zu einem Frosch wird, weil es in ihr angelegt ist.



    Warum wendet sich der Gischama-Konzern jetzt plötzlich gegen die Menschen?


    Eine berechtigte Frage ... nicht alles ist, wie es scheint. ;)



    Wobei mich schon überrascht, dass die Erhebung planetenweit erfolgt, d.h. würde ja bedeuten, dass sich die Konzerne diesmal womöglich einig sind.


    Er sagt: "Wir haben planetenweite Unruhen." Das bedeutet nicht notwendigerweise, dass es eine koordinierte Aktion ist - es könnte auch sein, dass an vielen Stellen unabhängig voneinander Widerstand aufflammt.


  • Hat die SQUID in all der Zeit, in der sie Menschen ein Zuhause gibt, jemals schlechte Laune gehabt? Hat sie nicht immer das getan, was Menschen am Leben erhielt? Das unerklärliche Verhalten begann schließlich erst, nachdem Ugron in der Leere war.
    Und deshalb meine ich, dass sie Ugrons, des immer schrecklicher Werdenden, Stimmungen annimmt. Ihre Liebe zu ihm scheint übermächtig in ihr zu sein! Sie tut alles, um jede kleinste Regung von ihm umzusetzen - und machte ja auch nicht Halt vor dem Töten ( Batuo! ), nur weil Ugrons immense Wut gegen ihn ihr das suggerierte!
    Also müssen wir hoffen, dass Ugron sich zusammenreißt und sich auf seine Ratio besinnt....


    Genau das irritiert mich auch, dass Mutter bisher nie schlechte Laune hatte. Sie hat manches Mal nicht gleich das getan, was die Menschen gerne gehabt hätten, aber wie du schreibst, sie hat immer für ihre Menschen gesorgt.


    Aber was hat dann Ugrôn an sich, dass die Mutter plötzlich so auf ihn "abfährt"? Und warum verändert er sich auch optisch, siehe diese seltsamen Wülste.


    Du hast recht, man muss wahrscheinlich eher darum fürchten, dass Ugrôn richtig schlechte Laune bekommt, wenn Rila nicht rechtzeitig befreit wird.



    Ich hatte gehofft, dass die Absicht, ein Bad zu nehmen, harmlos klingt. Ist sie ja auch - das Problem liegt nur in den Dimensionen der SQUID. Erst diese Kombination führt zur Katastrophe.


    Ja, und immer wieder muss ich in Gedanken die Dimensionen nach oben verschieben, weil ich es mir dann doch wieder zu klein vorstelle ;D



    Davon hängt ja auch ab, ob Ugrôn sich von seinem Menschsein entfernt - oder ob er im Gegenteil den Weg zum "wahren Menschsein" konsequent beschreitet, wie eine Kaulquappe, die zu einem Frosch wird, weil es in ihr angelegt ist.


    Bäh, das würde ja bedeuten, dass zum wahren Menschsein diese schuppigen Wülste dazugehören würden :o Und genau diese optische Veränderung bringt mich eher zu der Überzeugung, dass irgendwas an ihm oder in ihm ist, dass ein "nur" Mensch nicht an/in sich trägt.



    Er sagt: "Wir haben planetenweite Unruhen." Das bedeutet nicht notwendigerweise, dass es eine koordinierte Aktion ist - es könnte auch sein, dass an vielen Stellen unabhängig voneinander Widerstand aufflammt.


    Hm, das könnte natürlich auch sein - koordinierte Aktionen sind ja eher nicht so das Ding der Cochader.


  • Allein das Bild von Ugron auf diesem Thron, teilweise verschmolzen mit der SQUID! Welch' ein atemberaubender Anblick. Auch Ugrons körperliche Veränderungen, jagen einem Schauer über den Rücken, faszinieren und gruseln einen zugleich.


    Ja, das fand ich auch ein tolle und gleichzeitig gruselige Szene.



    S.345 "Dann würde er sich entscheiden. Entscheidung brauchte Freiheit. So wie Liebe. Aber was, wenn er sich falsch entschiede? Ohne Entscheidung konnte es keine Liebe geben und ohne Liebe keine Gemeinschaft. Keine wahre. Nur eine Lüge in der Einsamkeit."


    Ich bin zutiefst ergriffen! Ugrons Verzweiflung und innere Zerrissenheit werden immer deutlicher. Ich fühle mich Ugron in diesem Moment sehr verbunden. Wie kann er das eine aufgeben ohne das andere zu verlieren. Seinem Herzen folgen oder seiner Bestimmung? Auf seine Gefühle vertrauen? Für mich wirkt es, als wäre die SQUID wie eine Gottheit. Und Rila ist eine Frau aus Fleisch und Blut, die ihn anzieht und die er begehrt. Er hadert immer wieder mit sich, setzt die beiden "Frauen" in Konkurrenz und fragt sich, ob die SQUID Rila vielleicht sogar etwas antun würde? Dann wiederum tadelt er sich selbst für diesen Gedanken. Ugron weiß nicht wem oder was er folgen soll. Der tiefen Verbundenheit zu SQUID, die absolut einmalig ist und die mit nichts zu vergleichen ist!


    Mir tut hier Ugrôn ebenfalls leid, auch wenn ich ihn immer mehr fürchte, aber einfach nicht zu wissen, was richtig ist und was nicht, wie er sich entscheiden soll, um das Richtige zu tun usw. - hier möchte ich echt nicht mit ihm tauschen. Und wenn ich mich in ihn hineinversetze, könnte ich ebenfalls nicht sagen, welches die richtige Entscheidung ist, da die Konsequenzen ja nicht bekannt sind.



    Kara hat mich sehr positiv überrascht: Erok und sie verarzten die armen Cochader, der niederen "Klasse". Das war doch sehr anständig von den beiden!


    Dass Erok Kara dabei hilft, hat mich am meisten überrascht.



    Pirju überrascht ebenfalls...wer wünscht sich nicht so eine schlagkräftige Freundin an der Seite. Starn und sie....hmmm irgendwie gewöhnungsbedürftig. Aber: Warum nicht? Sie erweist sich als treue Gefährtin!


    Die Esoxerin gefällt mir auch immer besser und ich finde es schön, dass sie und Starn sich so gut verstehen.


    Und ja, Kara kämpft für ihre Ideale, bisher war ich mir ja nicht sicher, ob ihr Engagement für den Frieden eher ein Luxus-Zeitvertreib ist, aber auch Starn stellt fest, dass sie bereit ist, dafür ihr Leben aufs Spiel zu setzen.



    Nun wird er auch noch Vater. Die Frage ist nur, ob es einen gemeinsamen Weg für Ugron und Rila geben kann ohne die SQUID zu verlassen? Ich befürchte fast "nein". Oder kommt es umgekehrt? Ugron kann sich der SQUID gar nicht mehr entziehen, jetzt da er längst ein Teil von ihr ist, sein Kind bzw vielleicht auch das von ihm und der SQUID wird er nicht aufgeben. Und wenn sich die SQUID mit einem Mal doch Rilas entledigen will? Rila wird ihr Kind ebenfalls nicht aufgeben. Ich befürchte es kann am Ende hier keine harmonische Lösung für alle geben.


    Das befürchte ich auch zunehmend, dass es kein Happy End für Rila und Ugrôn geben kann, irgendwie sehe ich keine Lösung für die beiden und ihr Kind.



    Ich finde spannend, einmal zu überlegen, was die Zoëliker wirklich in Ugrôn sehen.
    Glaubt Ihr, er ist für sie ein Gott? Ein Prophet? Ein Messias?
    Oder vielleicht eher das Gegenteil - ein Dämon und Verderber, der sich zwischen sie und die Gütige Mutter schiebt?


    Ich bin mir nicht sicher, was die Zoëliker wirklich in ihm sehen. Ich denke, sie fürchten ihn in erster Linie und sind demütig und gehorsam, weil sie um ihr Leben fürchten. Lediglich Berglen wagt es, die Wahrheit Rila gegenüber auszusprechen. Für ihn ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Menschen der SQUID untergehen werden, daher fürchtet er Mutters Reaktion auf seine Reden weniger als die anderen. So empfinde ich das.



    Habt Ihr bei dieser Darstellung ein Gefühl für die Größe der SQUID bekommen?


    Ich in jedem Fall, vor allem, als sie wieder aus dem Wasser aufsteigt.



    Ich stelle mir nur die Frage, ob der SQUID bewusst war, was sie mit ihrem Bad im Ozean anrichtet und was sie damit zerstört. Ist ihr das egal, hat sie nicht darüber nachgedacht, bereut sie es vielleicht?


    Die Frage habe ich mir auch gestellt, allerdings auch, ob die SQUID oder Ugrôn nicht über mögliche Konsequenzen nachgedacht haben - oder beide als eine Einheit.



    Mutig finde ich auch, wie sie in die SQUID hineinmarschiert, ohne zu wissen, welcher Wahnsinn da auf sie wartet. Aber ihre Liebe zu Ugron ist tief ( so wie umgekehrt auch! )...


    Rila wusste zu dem Zeitpunkt noch nicht, welche Veränderungen es auf der SQUID seit ihrem ersten Aufenthalt gegeben hat. Und Mutter hat sie ja damals auch fasziniert, daher hat es mich hier nicht gewundert, dass sie an Bord gegangen ist.



    Was wohl wäre, würde Rila es noch in sich tragen?


    Das habe ich mich auch gefragt, hätte er Rila dann überhaupt noch gehen lassen?



    Achja: wie wohl Ugrôn mittlerweile aussieht? Auf jeden Fall wird es einen guten Grund haben, dass die SQUID kein Bild von ihm sendet.


    Stimmt, die Szene hat mich auch etwas verwirrt, dass kein Bild mehr von ihm übertragen wird. Du könntest recht haben, evtl. will die Mutter genau das vermeiden.


    Und lauern irgendwo im Hintergrund auf den richtigen Moment? Nicht auszuschließen. Als wären auf Cochada nicht schon genug Probleme zu lösen. Aber warum sollten sie abwarten? Sind sie dann vielleicht doch nicht so durch und durch auf Vernichtung eingestellt?


    Ja, ich ertappe mich immer wieder, dass ich bei den sich überschlagenden Ereignissen die Giats immer wieder vergesse, dabei lauern sie sicherlich irgendwo da draußen. Wobei ich mich zwischendurch ab und an gefragt habe, ob die Giats ihre Finger bei den planetenweiten Erhebungen im Spiel haben könnten. Ich weiß allerdings auch nicht, wie.

  • Aber was hat dann Ugrôn an sich, dass die Mutter plötzlich so auf ihn "abfährt"? Und warum verändert er sich auch optisch, siehe diese seltsamen Wülste.


    Meine Theorie ( aber bislang habe ich in meiner Science-Fiction-Naivität ja meistens falsch gelegen! ) ist, dass nach Ugrons Veränderung ( sein Leben wurde ein anderes...) im Rotraum er quasi zugestimmt hat, dass die SQUID ihn "adoptiert". Es wurde so ein unzerstörbares Band geknüpft. Und die SQUID hat ihn doch schon immer geliebt, wie wir gleich zu Anfang erfahren...
    Mehrfach wurde von den Mitlesenden erwähnt, dass die SQUID einsam sei, dass sie sich nach jemandem sehnte, der ganz zu ihr gehörte. Mag sein, dass sie dieses Potential in Ugron immer schon vermutet hatte!
    Und da dieser ja nun Teil der SQUID ist, erscheint es mir nur logisch, dass er beginnt, ihre Formen anzunehmen. Aber wer weiß, wo das noch enden mag....

  • Ja, das fand ich auch ein tolle und gleichzeitig gruselige Szene.


    Das ist genau die Szene, in der mir klar wurde, dass Ugron und SQUID eine Einheit sind, dass er sozusagen Fleisch von ihrem Fleisch ist.
    Wäre dieses Bild 300 Seiten vorher aufgetaucht, hätte ich das Grausen gekriegt und wäre voller Unverständnis davorgestanden. Jetzt aber erscheint es mir nur logisch! ( Frage: WAS geschieht da mit mir...? )




    Und ja, Kara kämpft für ihre Ideale, bisher war ich mir ja nicht sicher, ob ihr Engagement für den Frieden eher ein Luxus-Zeitvertreib ist.


    Das ging mir ganz genauso! Obwohl ich die Abneigung, die ihr vielfach aus der Gruppe hier entgegengebracht wurde, nie geteilt habe. Denn für berechnend habe ich sie nie gehalten, für oberflächlich jedoch schon.
    Aber dann habe ich mir klar gemacht, dass ihre ursprüngliche Motivation gar nicht das Entscheidende ist. Wichtig ist mir, dass ihre Idee sie gefangengenommen hat, dass sie bereit ist, sich dafür einzusetzen! Das gefällt mir!



    Ich bin mir nicht sicher, was die Zoëliker wirklich in ihm sehen. Ich denke, sie fürchten ihn in erster Linie und sind demütig und gehorsam, weil sie um ihr Leben fürchten.



    Das ist auch meine Ansicht. Ich glaube nicht, dass sie ihn als Gott sehen - und wenn doch, dann als einen fürchterlichen! Einen, den sie nicht reizen dürfen, weil er dann austickt - und die SQUID mit ihm, wie sie ja bereits erfahren durften...



    Rila wusste zu dem Zeitpunkt noch nicht, welche Veränderungen es auf der SQUID seit ihrem ersten Aufenthalt gegeben hat. Und Mutter hat sie ja damals auch fasziniert, daher hat es mich hier nicht gewundert, dass sie an Bord gegangen ist.


    Das wusste sie zwar nicht, aber sie konnte es sich jedenfalls denken! Denn schließlich war sie ja Zeuge des Bades der SQUID und dessen verheerenden Auswirkungen....
    Als zerstörerisch und gefährlich hatte sie das zugegebenermaßen gewöhnungsbedürftige lebende Raumschiff bei ihrem Aufenthalt dort nicht erfahren.


  • Meine Theorie ( aber bislang habe ich in meiner Science-Fiction-Naivität ja meistens falsch gelegen! ) ist, dass nach Ugrons Veränderung ( sein Leben wurde ein anderes...) im Rotraum er quasi zugestimmt hat, dass die SQUID ihn "adoptiert". Es wurde so ein unzerstörbares Band geknüpft. Und die SQUID hat ihn doch schon immer geliebt, wie wir gleich zu Anfang erfahren...
    Mehrfach wurde von den Mitlesenden erwähnt, dass die SQUID einsam sei, dass sie sich nach jemandem sehnte, der ganz zu ihr gehörte. Mag sein, dass sie dieses Potential in Ugron immer schon vermutet hatte!
    Und da dieser ja nun Teil der SQUID ist, erscheint es mir nur logisch, dass er beginnt, ihre Formen anzunehmen. Aber wer weiß, wo das noch enden mag....


    Hm, deine Überlegungen haben was, dass er sich nun auch optisch ihr annähert, weil sie miteinander verbunden sind. Dass das mit seinem Aufenthalt im Rotraum zusammenhängt, da bin ich ganz bei dir.


  • Das wusste sie zwar nicht, aber sie konnte es sich jedenfalls denken! Denn schließlich war sie ja Zeuge des Bades der SQUID und dessen verheerenden Auswirkungen....
    Als zerstörerisch und gefährlich hatte sie das zugegebenermaßen gewöhnungsbedürftige lebende Raumschiff bei ihrem Aufenthalt dort nicht erfahren.


    Dass sich Rila nicht fragt, was mit Mutter los ist bzw. warum sie das gemacht hat, darüber bin ich auch gestolpert.

  • Die Szene, als Rila Ugrôn auf dem Thron sieht, fand ich sehr beeindruckend. Er ist mit der SQUID eine Art Fusion eingegangen und verändert sich zusehends und wird eins mit ihr. Ich bin gespannt, wieviel menschliches am Ende des Buches noch an ihm ist.


    Die Wünsche von Ugrôn und der SQUID sind eins geworden. Beide wollten wohl das Bad im Meer, aber war ihnen bewusst, wie verheerend die Folgen sein würden oder war es ihnen egal? Das Aussehen der SQUID deutete darauf hin, dass das Wasser das urspüngliche Element der SQUID ist und jetzt auch das Element von Ugrôn.


    Hoffentlich funktioniert der Plan von Starn, die Cochader von innen heraus zu besisgen bzw. den Gefangenen die Flucht zu ermöglichen. Mutige Aktion von ihm.



    Delena hatte am Anfang darüber spekuliert, dass die SQUID einsam war und sich deswegen mit den Menschen eingelassen hat - wenn es stimmt, was Ugrôn empfindet, dann scheint die Überlegung zuzutreffen. Irgendwie traurig.


    Stimmt. Das ist wirklich traurig.



    Ich bin nun gespannt, was die Cochader mit den Menschen vorhaben und ob es Starn gelingt, sie und auch seine Schwester rechtzeitig zu befreien. Denn wenn Ugrôns Ultimatum verstreicht, will ich nicht wissen, zu was die SQUID fähig sein wird, wenn sie richtig üble Laune bekommt.


    Das würde auf jeden Fall verheerende Folgen haben.



    Dass Erok Kara dabei hilft, hat mich am meisten überrascht.


    Das hat mich auch überrascht, wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob Kara und Erok eventuell nur die Physis der Cochader näher kennenlernen möchten und die Untersuchungen nicht ganz uneigennützig sind. Vielleicht bin ich da zu misstrauisch, aber ich kann diese Pärchen halt nicht leiden.


  • Das ist auch meine Ansicht. Ich glaube nicht, dass sie ihn als Gott sehen - und wenn doch, dann als einen fürchterlichen! Einen, den sie nicht reizen dürfen, weil er dann austickt - und die SQUID mit ihm, wie sie ja bereits erfahren durften...


    Ich denke, sie sehen in ihm eine Art Messias, ein Medium, das mit Mutter in direktem Kontakt steht und ihre Wünsche umsetzt.

  • Suse

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