05: Seite 198 - Seite 248 (Kap. 6)

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  • Starn und die Anderen kommen eigentlich recht glimpflich weg nach dem Abschluss des Cochaders - damit hatte ich nicht gerechnet. Die Cochader sind ja echt Kaufleute durch und durch, ein wenig musste ich grinsen, als sie um die Kosten und Erstattungen gefeilscht haben ;D


    Verwundert hat mich aber auch, dass der Schwarm ein vermisstes Schiff der Cochader finden soll. So wie wir die Cochader kennengelernt haben, geht es ihnen sicherlich weniger um die Besatzung.


    "Schon eine Abweichung von einem Promille bedeutet jedoch eine Entfernung von neuneinhalb Milliarden Kilometern zu einem Schiff, ..." Die Entfernungen usw. sind so was von enorm, also, ich habe Probleme damit, mir solche Räume vorzustellen :o


    Was ist mit Ugrôn los? Warum ist er so unruhig, ist dafür auch Mutter verantwortlich? Will sie, dass er "lernt"? Als er sich dem Rotraum aussetzt, dachte ich aber nur, hoffentlich weiß er, was er da tut. Ein wenig habe ich die Befürchtung, dass sein teilweise unvorsichtig erscheinende Wagemut womöglich "Schaden" durch die Weihe ist. Auf die Zoeliker und seinen Mentor schaut er auch nur noch mit Verachtung, dafür denkt er, alles zu wissen. Ist das wirklich so oder sitzt er hier einer Halluzination nach der anderen auf? Andererseits hat sich die SQUID erst auf die Suche nach dem Schiff gemacht, nachdem Ugrôn bereit war, sich dem Rotraum zu stellen. Und er durchschreitet offensichtlich die Wand des vermissten Schiffes, nicht nur zur Verblüffung der Soldaten. Wie hat er das nur gemacht?
    Nun bin ich gespannt, was sie vorfinden werden.


    Spannend fand ich, dass die SQUID angeblich ein Geschöpf des Rotraum sein soll. Gibt es dann dort noch mehr solcher Wesen wie die SQUID, die bisher nur nicht entdeckt wurden, weil die Reisegeschwindigkeit um ein Vielfaches höher ist? Könnte sie dann auch dauerhaft im Rotraum verbleiben, wenn sie möchte? Wahrscheinlich schon, denke ich - aber könnten das die Menschen auch, solange sie in der SQUID sind?


    Spannend finde ich auch, dass die DNS der Cochader der menschlichen DNS so ähnlich ist. Gibt es hier doch irgendwelche gemeinsamen Vorfahren? Und dann noch noch ähnliche Atmosphäre wie auf der Erde, jedenfalls in den Höhenlagen. Weiter unten scheint es allerdings ziemlich unwirtlich für die Menschen zu sein - naja, dann entsteht vllt. auch kein Verlangen danach, auf Cochada sesshaft zu werden.


    Bei Kara verwundert es mich nicht so sehr, dass sie den armen und bedürftigen Cochader helfen will, aber dass Erok dabei mitmacht, hat mich umso mehr überrascht. Ist er wirklich mit dem Herzen dabei oder nur, weil er seiner Freundin imponieren will? Und wie wird dieses soziale Engagement bei den Cochadern ankommen? Im Moment tendiere ich auch dazu, dass sie sicherlich einen wirtschaftlichen Nutzen daraus schlagen wollen.

  • Spannend fand ich, dass die SQUID angeblich ein Geschöpf des Rotraum sein soll. Gibt es dann dort noch mehr solcher Wesen wie die SQUID, die bisher nur nicht entdeckt wurden, weil die Reisegeschwindigkeit um ein Vielfaches höher ist?


    Das hätte ich fast überlesen! Jetzt habe ich nochmal zurückgeblättert...
    Aber ja, diese Frage liegt nahe! Überhaupt würde ich gerne wissen, was für eine Art Lebewesen die SQUID ist und was sie dazu gebracht hat, Menschen durch den Weltraum zu befördern, oder besser gesagt, Menschen eine Heimat zu sein.
    Das legt einen gütigen Charakter nahe ( mit menschlichen Maßstäben gemessen ). Sie nährt die Menschen, sie schützt sie vor dem unbarmherzigen Weltall da draußen. Und welche Gegenleistung verlangt sie denn dafür? Keine, soweit ich das sehe...


  • Die Verbindung zwischen der SQUID und Ugrôn finde ich unheimlich. Ugrôn verändert sich zusehends zu seinem Nachteil.


    Ich glaube, bei einer dermaßen grundlegenden Veränderung ist es sehr schwierig, zu entscheiden, ob sie zum Vor- oder zum Nachteil ist. Mit Sicherheit macht er Erfahrungen, die kein Mensch zuvor gemacht hat. Und, ja: Das fordert einen hohen Preis ...



    Und warum will Ugrôn unbedingt den Planeten betreten? Was zieht ihn dort hin?


    Da spielt der Begriff "Heimweh" in einem sehr ursprünglichen Sinne eine Rolle - und nicht nur bei Ugrôn ... ;)



    Die Cochader sind ja echt Kaufleute durch und durch, ein wenig musste ich grinsen, als sie um die Kosten und Erstattungen gefeilscht haben ;D


    Ich habe beim Schreiben ebenfalls geschmunzelt. :D



    "Schon eine Abweichung von einem Promille bedeutet jedoch eine Entfernung von neuneinhalb Milliarden Kilometern zu einem Schiff, ..." Die Entfernungen usw. sind so was von enorm, also, ich habe Probleme damit, mir solche Räume vorzustellen :o


    Das ist bei astronomischen Entfernungen immer der Fall - diese Dimensionen haben nichts mehr mit unserem Alltagsleben zu tun. Da hilft es manchmal, in Relationen zu etwas Bekanntem zu denken, und selbst da schwirrt der Kopf.
    Wenn Du hier auf der Erde einmal um den Äquator laufen würdest, wären das 40.000 Kilometer.
    Wenn Du diese komplette Strecke - quer durch Afrika, über den Atlantik, durch Südamerika, über den Pazifik, Südostasien, durch Indien und den Indischen Ozean zurück nach Afrika - winzig klein aufmalen würdest, sodass alles in 1 Zentimeter passen würde ... und wenn Du dann maßstabsgetreu das cochadische Schiff in 9,5 Mrd Kilometern Entfernung einzeichnen wolltest ... dann müsste deine Karte knapp zweieinhalb Kilometer groß sein.



    Als er sich dem Rotraum aussetzt, dachte ich aber nur, hoffentlich weiß er, was er da tut.


    Da kann ich Dich beruhigen: Das weiß er garantiert nicht. :D
    Er tut etwas, das nie ein Mensch zuvor getan hat, und setzt sich einer Umgebung aus, bei der auch sämtliche Messinstrumente der Menschheit praktisch versagen. Er hat Null Informationen darüber, was ihn erwartet.



    Spannend fand ich, dass die SQUID angeblich ein Geschöpf des Rotraum sein soll. Gibt es dann dort noch mehr solcher Wesen wie die SQUID, die bisher nur nicht entdeckt wurden, weil die Reisegeschwindigkeit um ein Vielfaches höher ist?


    ... und weil die Dimensionen so enorm sind, siehe oben. Such mal eine Gummiente, die irgendwo im Pazifik treibt. ;)


  • Überhaupt würde ich gerne wissen, was für eine Art Lebewesen die SQUID ist und was sie dazu gebracht hat, Menschen durch den Weltraum zu befördern, oder besser gesagt, Menschen eine Heimat zu sein.


    Vom Äusseren her erinnert die SQUID an einen riesigen Octopus oder einen Riesenkraken. Vielleicht ist sie ja die letzte ihrer Art und war einsam :nachdenk:


  • Sie nährt die Menschen, sie schützt sie vor dem unbarmherzigen Weltall da draußen. Und welche Gegenleistung verlangt sie denn dafür? Keine, soweit ich das sehe...


    Und genau das macht mich immer noch etwas stutzig, dass sie überhaupt nichts dafür verlangt und alles mitmacht.



    Das ist bei astronomischen Entfernungen immer der Fall - diese Dimensionen haben nichts mehr mit unserem Alltagsleben zu tun. Da hilft es manchmal, in Relationen zu etwas Bekanntem zu denken, und selbst da schwirrt der Kopf.
    Wenn Du hier auf der Erde einmal um den Äquator laufen würdest, wären das 40.000 Kilometer.
    Wenn Du diese komplette Strecke - quer durch Afrika, über den Atlantik, durch Südamerika, über den Pazifik, Südostasien, durch Indien und den Indischen Ozean zurück nach Afrika - winzig klein aufmalen würdest, sodass alles in 1 Zentimeter passen würde ... und wenn Du dann maßstabsgetreu das cochadische Schiff in 9,5 Mrd Kilometern Entfernung einzeichnen wolltest ... dann müsste deine Karte knapp zweieinhalb Kilometer groß sein.


    :ohnmacht:


    Man denkt immer, irgendwo muss doch mal eine Art Wand o.ä. kommen, aber diese unendliche Weite oder Leere übersteigt wirklich das Vorstellungsvermögen, jedenfalls meines ;D



    ... und weil die Dimensionen so enorm sind, siehe oben. Such mal eine Gummiente, die irgendwo im Pazifik treibt. ;)


    Eben, da ist die Wahrscheinlichkeit, einem weiteren Wesen wie der SQUID zu begegnen, relativ klein.

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen