01: Anfang - Seite 55 (Kap. 1 + Kap. 2)

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  • Hallo Ihr Lieben,


    hier treffen wir uns ab dem 14.04.2017 zur Leserunde zu dem Buch "Feuer der Leere" und ich begrüße alle TeilnehmerInnen und ganz besonders Robert Corvus, der uns hier Mal begleiten wird. Schön, dass Du, lieber Robert, wieder mit dabei bist! :-*


    Bitte lest Euch kurz vorher nochmal die Informationen zu Leserunden und auch die neuen Ausführungen zur Netiquette durch.
    Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.


    Wenn ihr erst ein paar Tage später in die Leserunde einsteigen könnt, dann wäre es gut, wenn ihr hier oder per PN an den Moderator kurz Bescheid geben würdet.


    Es wäre schön, wenn ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir größtenteils zusammenbleiben können. Grobe Faustregel ist hierbei, dass bitte pro Tag nicht mehr als ein Abschnitt gelesen und dazu gepostet werden sollte! :winken:


    Hier könnt Ihr vom Anfang bis Seite 55 (Kapitel 1 und 2) schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.


    Ich wünsche uns nun allen viel Spaß beim Lesen und Diskutieren!


    Liebe Grüße
    odenwaldcollies :winken:

  • Kapitel 1 8)


    Vor der Schlacht und in der Schlacht. Wir sitzen quasi bei Rila auf dem Schoss. Es gefällt mir sehr, wie wir nach und nach immer mehr erfahren. Über die Chlor-Atmer, wie schlecht es um die Menschen steht. Auch über die Technik streut der Autor immer wieder Informationen und Grenzen ein. (Raum-Zeit-Krümmung, die die Menschen nicht beherrschen). Bisweilen fühle ich mich von den vielen technischen Begriffen überfordert. Nicht nur einmal ertappe ich mich, zu überlegen, ob ich googlen soll. Das ganze hat Vor- und Nachteile. Mein Lesefluss leidet, aber man bekommt das Gefühl in einem wissentschaftlich sauberen Universum zu sein. Natürlich kann man Laserstrahlen in der Leere des Alls nicht sehen, natürlich ist es für einen Sensor ohne weiteres nicht möglich zwischen Asteroid und Jäger zu unterscheiden. Das gefällt mir sehr. Auch die Effekte von Relativität sind zumindest vorhanden. Ich mag nicht beurteilen, wie realistisch diese sind.


    Ich bin auch neugierig, wie es weiter geht, wieso es überhaupt möglich war, diesen Sieg zu erlangen. (der mich ein wenig an Kamikaze erinnert). Darum unterdrücke ich nun meinen Wunsch, nachzurechnen, welche kinetische Energie die NECKBREAKER in etwa hatte^^. Wobei, bei der Größe und der Geschwindigkeit ist die Wirkung definitiv verheerend. (Vergleich mit globalen Killern reicht da locker)


    Wie gesagt, der technische Anteil ist meines Erachtens enorm und zeugt von viel Arbeit in Sachen Recherche, mindert aber aktuell ein wenig meine Lesefreude. Für mein Geschmack ist es ein wenig zu viel. (Ich denke zB, dass viele Leser nicht wissen, was ein Vektor im eigentlichen Sinne ist oder eine Astronomische Einheit)


    Ich lese gleich sicher weiter mit Kapitel 2.^^

  • Puh.....Da merke ich schon sehr stark, dass ich weder Technik noch Physik drauf habe. Beim Lesen müssten bei mir ein Fragezeichen nach dem anderen aufgeploppt sein. Ich kann mich erinnern, dass ich früher bei SciFi einfach über diese technischen Dinge hinweg gelesen habe, was die Sache ein wenig vereinfacht. Ich habe einfach so hingenommen, dass es eben so funktioniert, wie es funktioniert. Bis heute staune ich ja darüber, dass sich ein Flugzeug in die Luft erheben kann. Aber hier bei dieser Leserunde wollte ich verstehen - und bin klaglos gescheitert. :-[


    Nun gut, immerhin habe ich grob den Sachverhalt verstanden und hatte auch zwischenzeitlich Krieg der Sterne vor Augen. Das machte es dann ein wenig plastischer.


    Die Figuren an sich sind erst mal ganz in Ordnung. Kara ging mir ein wenig auf den Zeiger, was aber wohl ihrer Jugend verschuldet ist. Interessant finde ich den unausgesprochenen Konflikt zwischen Starn und Koichy. Da brodelt doch was in Koichy. Ist es die Tatsache, dass Starn mal Soldat war oder dass seine Mutter ein recht hohes Tier auf der MARLIN ist? Das finde ich schon mal sehr interessant.


    Der Angriff auf G'alata fand ich schon spannend beschrieben (wenn ich denn mal die ganzen technischen Details ausblende), denke aber, dass Rila es irgendwie überleben wird. Auch wenn es dem Autor durchaus zuzutrauen ist, dass er direkt am Anfang eine wichtige Figur sterben lässt.


    Sind Tiere eigentlich in dieser Welt irgendwo angesiedelt? Ich frage nur vorsichtshalber....


    Mehr kann ich jetzt gerade nicht schreiben, weil ich ja den ganzen technischen Kram nicht verstanden habe. Aber sie fliegen alle und können alle irgendwie mit ihren tollen Anzügen atmen und überleben. Das ist doch schon mal was. ;)


    Ach ja und ein liebes Hallo in die Leserunde und an Robert. Ich freue mich jetzt schon auf Deine Anmerkungen und bin gespannt, was die anderen zum ersten Abschnitt schreiben.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Bisweilen fühle ich mich von den vielen technischen Begriffen überfordert. Nicht nur einmal ertappe ich mich, zu überlegen, ob ich googlen soll.


    Das dachte ich bisweilen auch, aber es sind sicherlich auch Begriffe dabei, die es nicht gibt und habe es dann gelassen. Dann hätte ich wohl auch für jede Seite 3 Stunden gebraucht :D



    Wie gesagt, der technische Anteil ist meines Erachtens enorm und zeugt von viel Arbeit in Sachen Recherche, mindert aber aktuell ein wenig meine Lesefreude. Für mein Geschmack ist es ein wenig zu viel.


    Ich hoffe, dass es nur am Anfang den Leser so überfordert und der Lesefluss eingeschränkt ist und sich das im Laufe des Buches gibt.


    Ist eigentlich ein IngenieurIN dabei? Da ist das Verständnis vielleicht größer.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • ... und hatte auch zwischenzeitlich Krieg der Sterne vor Augen.


    :freu:
    Es war genau meine Intention, die Leserschaft bei etwas Bekanntem abzuholen: einem Raumjäger-Geschwader im Angriff. Das kennt man aus "Krieg der Sterne" und aus ähnlichen Science-Fiction-Filmen, wie "Kampfstern Galactica".
    Aber es sollte auch gleich klar werden, dass das Szenario ein anderes ist: Man ist nicht bei einem Schwarm von Kameraden, die sich gegenseitig sehen, in ständigem Funkkontakt miteinander stehen, die Ziele optisch ausmachen und auf Sicht bekämpfen. Dafür ist der Weltraum viel zu groß, und die Geschwindigkeiten sind viel zu hoch. Man treibt in einer Wüste aus Nichts, und man ist allein mit seinen Instrumenten. Wenn dieser Eindruck rübergekommen ist, dann hat das erste Kapitel seine wesentliche Funktion erfüllt. :)



    Es gefällt mir sehr, wie wir nach und nach immer mehr erfahren.


    :freu:



    Das dachte ich bisweilen auch, aber es sind sicherlich auch Begriffe dabei, die es nicht gibt und habe es dann gelassen. Dann hätte ich wohl auch für jede Seite 3 Stunden gebraucht :D


    Bleibt tapfer - Ihr werdet Euch da schnell hineinfinden, versprochen. ;)
    Zunächst geht es nur darum, das grundlegende Setting zu etablieren. Wenn es ein Roman im mittelalterlichen Japan wäre, wäre man vermutlich auch zunächst verwirrt von Samurai, Katana und Kimono. Hier sind es eben Leere, Schwerelosigkeit und Yamada-Triebwerke. Aber keine Sorge, diese Umgebung wird sich kompakt aufbauen, und Ihr werdet mit jedem Kapitel mehr Anknüpfungspunkte finden und Dingen wieder begegnen, die Ihr schon kennt.



    Darum unterdrücke ich nun meinen Wunsch, nachzurechnen, welche kinetische Energie die NECKBREAKER in etwa hatte^^. Wobei, bei der Größe und der Geschwindigkeit ist die Wirkung definitiv verheerend. (Vergleich mit globalen Killern reicht da locker)


    Vor gar nicht allzu langer Zeit ist ein Meteorit in Russland eingeschlagen, ein paar Leute haben das mit dem Handy gefilmt (als er noch über einer Straße langgezogen ist). Mehrere Kilometer entfernt sind noch die Fenster zu Bruch gegangen. Dabei hat er nur ein paar Meter durchmessen, und er war wesentlich gemächlicher unterwegs als die NECKBREAKER.
    Vorausgesetzt, das Material des auftreffenden Körpers ist hart genug, ist ein Aufprall mit halber Lichtgeschwindigkeit das Ende eines Planeten.
    Was uns meist gar nicht bewusst ist: Solche Naturkräfte existieren ja tatsächlich, und sie können uns praktisch jederzeit treffen. Zwar nicht gerade mit halber Lichtgeschwindigkeit, aber doch mit genug Wucht, um dermaßen viel Asche in die Atmosphäre zu schleudern, dass für mehrere Jahrzehnte (!) kein Sonnenstrahl mehr bis zum Boden durchkommt - und das weltweit. Dieses Szenario gilt als eines der wahrscheinlichsten, um das Aussterben der Dinosaurier zu erklären. Ein lang anhaltender Ausbruch von zwei oder drei großen Vulkanen gleichzeitig hätte denselben Effekt.
    Überhaupt, Vulkane ...
    Vor der Recherche für Feuer der Leere war mir nicht klar, was für eine entscheidende Rolle Vulkanismus für das Leben auf der Erde spielt. Ohne das großmaßstäbliche "Ausgasen" der Vulkane hätten wir nämlich keine oder eine ganz andere Atmosphäre, als wir sie auf unserem heimeligen Planeten kennen, und vermutlich hätte sich niemals Leben entwickelt ...



    Da brodelt doch was in Koichy. Ist es die Tatsache, dass Starn mal Soldat war oder dass seine Mutter ein recht hohes Tier auf der MARLIN ist?


    Du bist nah dran ... ;)



    Auch wenn es dem Autor durchaus zuzutrauen ist, dass er direkt am Anfang eine wichtige Figur sterben lässt.


    Liebes Comuter-Diarium,
    auch in dieser Leserunde traut man mir wieder jede Schlechtigkeit zu!
    :'(



    Sind Tiere eigentlich in dieser Welt irgendwo angesiedelt? Ich frage nur vorsichtshalber....


    Da könnt Ihr gern ein bisschen spekulieren: Was für ein Haustier würdet Ihr Euch in der Schwerelosigkeit halten?
    Ich meine - ein Hund bringt ja nichts, wenn man den ruft, kommt der sowieso nicht. Der Fiffi paddelt ja nur mit den Pfoten in der Luft herum ... ;D

  • Baddaboom!! Da ist man ja gleich mal mittendrin im Krieg der Sterne - äh ... der Sauerstoff-Atmer vs. Chlor-Atmer ;) Da kommt Freude auf. Und der Kulturschock könnte bei mir gerade nicht größer sein, denn ich lese parallel "Das Weltgeheimnis" in dem Galilei und Kepler ganz geruhsam den Himmel vermessen. :D
    Im Moment stolpere ich auch noch ein bisschen über die viele Technik und muss mich beherrschen, nicht über jeden Begriff länger nachzudenken.Aber ich denke, daran werde ich mich relativ schnell gewöhnen.



    Ist eigentlich ein IngenieurIN dabei? Da ist das Verständnis vielleicht größer.

    Im Moment habe ich noch nicht das Gefühl, dass ich davon profitieren kann.


    So - jetzt geh ich mal schnell Kapitel 2 lesen... :lesen:


    PS: ich kämpfe hier noch ein bisschen mit der Zitierfunktion, aber da gewöhne ich mich hoffentlich auch bald dran...

    "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)


  • Baddaboom!! Da ist man ja gleich mal mittendrin im Krieg der Sterne - äh ... der Sauerstoff-Atmer vs. Chlor-Atmer ;) Da kommt Freude auf.


    ;D



    ich kämpfe hier noch ein bisschen mit der Zitierfunktion, aber da gewöhne ich mich hoffentlich auch bald dran...


    Aha - sowohl in der Geschichte als auch in der Realität lauern technische Herausforderungen. :D

  • Hallo an alle....


    Ich habe ja wirklich überlegt, ob ich mich in diese Runde wagen sollte - und, ganz ehrlich, nach dem Durchstolpern des ersten Leseabschnitts wünsche ich mir, ich hätte es gelassen!


    Das fing eigentlich schon an, als ich das doch sehr umfangreiche Buch in Händen hatte ( mein erster SF-Roman und dann so ein dicker Wälzer!? ). Dann fühlte ich mich gleichsam entwarnt, als ich las, in wieviele Abschnitte das Buch zum Glück eingeteilt ist! Werde ich schon schaffen, dachte ich....
    Aber dann habe ich mit dem Lesen angefangen - und nur Bahnhof verstanden! Im wahrsten Sinn des Wortes!
    Zugegebenermaßen bin ich blauäugig ans Werk gegangen, das heißt, ich habe mir den Begriff "Science" nicht klar gemacht, war nicht darauf gefasst, dass ich bestens bewandert sein muss in Physik, Astrophysik, Technik, Chemie, Biologie... - was ich nicht bin, nicht war und niemals sein werde!
    Und so hat mich der Roman, randvoll gespickt mit Dingen, von denen ich nicht den Schimmer einer Ahnung habe, überrannt, überfordert und über die Maßen frustriert....


    Jaja, worum's geht, habe ich wohl grob verstanden - mehr aber auch nicht. Und wenn man dieses ganze mit fachspezifischen Begriffen und Ausführungen überfrachtete Zeug ( für mich ist es leider genau das! ) weglässt, kann man in drei Sätzen sagen, was Sache ist ( 55 Seiten im Roman ). Und das ist eine Zukunftsvision, die ich nur schauderlich schrecklich finde und von der ich für die nachfolgenden Generationen hoffe, dass sie niemals eintreten wird.
    Denn worauf reduziert sich der Mensch? Wo bleibt all das, was ihn ausmacht, zum Menschen werden lässt?
    Bis jetzt jedenfalls empfinde ich die gesamte Handlung als steril, quasi, als so fern meiner Vorstellung, dass ich das Gefühl habe, niemals hinein kommen zu können.
    Wobei ich mir aber auch vorstellen kann, dass dieses Buch die Herzen der eingeschworenen Fans haargenau trifft....


    Vorläufiges Fazit für mich persönlich: Schuster, bleib bei deinen Leisten! ( Aber ich lese natürlich dennoch weiter, vielleicht revidiert sich ja manches )


    Schönen Feiertag noch!
    Ulrike

  • Wie gesagt, der technische Anteil ist meines Erachtens enorm und zeugt von viel Arbeit in Sachen Recherche, mindert aber aktuell ein wenig meine Lesefreude. Für mein Geschmack ist es ein wenig zu viel. (Ich denke zB, dass viele Leser nicht wissen, was ein Vektor im eigentlichen Sinne ist oder eine Astronomische Einheit)


    Richtig - mit der Recherche hat sich der Autor Mühe gemacht ( oder vielleicht gehört er ja zu den Menschen, aus denen technisch unterlegte Utopien nur so heraussprudeln?! ). Aber was nutzt das, wenn der nicht vorgebildete Leser ( wie zum Beispiel ich selbst ) ihn nicht versteht? Und nein, ich habe keine Ahnung, was ein Vektor ist, - aber das ist für mich nur einer der harmlosesten Begriffe....


  • Puh.....Da merke ich schon sehr stark, dass ich weder Technik noch Physik drauf habe. Beim Lesen müssten bei mir ein Fragezeichen nach dem anderen aufgeploppt sein. Ich kann mich erinnern, dass ich früher bei SciFi einfach über diese technischen Dinge hinweg gelesen habe, was die Sache ein wenig vereinfacht. Ich habe einfach so hingenommen, dass es eben so funktioniert, wie es funktioniert. Bis heute staune ich ja darüber, dass sich ein Flugzeug in die Luft erheben kann. Aber hier bei dieser Leserunde wollte ich verstehen - und bin klaglos gescheitert. :-[


    Ich bin jetzt doch ein wenig beruhigt, dass nicht nur ich alleine eine naturwissenschaftliche Null bin! ( doch im Gegensatz zu dir bin ich nicht "klaglos" sondern vielmehr beinahe erbost "gescheitert"! )
    Aber dieses Überlesen von Sachen, die man nicht versteht, ist vielleicht eine kluge Idee! Erspart Frust! Doch ich frage mich, wenn ich über Unverständliches hinweglese, warum ich das dann überhaupt lese! Das heißt für mich, dass da noch eine plausible Handlung sein müsste, die mich fesselt. Als Gegengewicht sozusagen. Bis jetzt ist keine solche für mich erkennbar...

  • Hallo zusammen und hallo auch an Robert? Bernd? Wie ist es denn richtig? Jedenfalls vielen Dank für das Begleiten der Leserunde!


    Das erste Kapitel liegt nun hinter mir und... hui. Das habe ich nach den Teasern im Forum und dem Klappentext so überhaupt nicht erwartet. Ich hatte am ersten so eine Auswahlzeremonie im Kopf, dass die Menschen zu Beginn keinem Raumschiff zugehörig sind und sich dann, wenn sie herangewachsen sind, ein Raumschiff aussuchen dürfen, auf dem sie leben. Irgendwie sowas ;D


    Stattdessen: Eine Weltraumschlacht-Eskortmission. Was ich erstmal schätze, ist die Detailverliebtheit, mit der alles beschrieben wird. Problematisch daran ist, dass ich nur die Hälfte verstanden hab. Da geht's gleich mal in die Vollen und die technischen und militärischen Fachbegriffe fliegen einem nur so um die Ohren. Ich hoffe, da kommt man noch etwas besser rein, sonst wird es zumindest für mich schwierig, dem Buch überhaupt zu folgen und mich auf das Setting einzulassen. Hinzu kommt bei mir ein persönliches Problem: Militärische Dinge interessieren mich persönlich gar nicht. Insofern bin ich ehrlich: Ich war stellenweise eher abgeschreckt. Aber Rilas Bruder Starn kommt sicher auch noch zum Zuge, ich könnte mir da einen schönen Grundkonflikt zwischen Bellismus (Rila) und Pazifismus (Starn) vorstellen... man wird sehen.
    Was mich dann eher fasziniert hat, ist die Grundfrage, die zwischen den Zeilen mitgeschwungen ist: Wem gegenüber ist man im Kampf eigentlich verantwortlich ? Sich selbst oder dem Team? Ich tu mir hier noch schwer, den Charakter Rilas zu deuten. Sie wurde eigentlich nicht näher beschrieben und bekam auch kaum direkte Reden. Dennoch kam heraus, dass sie sich diese Frage wohl stellt und zwischen den Stühlen sitzt. Diesen Gewissenskonflikt fand' ich wirklich spannend :)


    Irgendwie musste ich bei dem Ganzen an Asterix denken: Fast die gesamte Galaxis wurde von den Giats eingenommen, nur eine handvoll Menschen leistet noch Widerstand - und kämpft um Ressourcen, wofür dann wohl G'olata steht.


    Dann bin ich gespannt, wie es dann weitergeht - ich hoffe, dass ich noch in die Welt hineinfinde, bin aber doch noch guter Dinge :)

  • Ihr habt ja schon gut vorgelegt. Ich muss sagen auch ich habe mich etwas überfordert gefühlt von den vielen detaillierten technischen Ausführungen. Es fiel mir schwer Bilder dazu zu entwickeln. Viele Begriffe sind mir schlichtweg unbekannt. Ein wenig Sorge habe auch ich, dass es so weitergeht, denn ich verstehe sehr wenig. Doch gegen Ende des Abschnitts wurden dann die Figuren mehr in den Vordergrund gerückt und ich konnte erst einmal etwas aufatmen. So gewann Rila meine Sympathien sofort. Auch Starn gefällt mir sehr gut. Die Sorge um seine Schwester ist anrührend. Allerdings frage ich mich etwas, woher sie kommt. Einfach die normale Sorge um eine Schwester oder hat er konkreten Anlass? Hat Rila vielleicht Feinde? Weiß er da etwas? Ich bin mir da noch nicht sicher. Kara, das sogenannte Küken wirkt noch etwas naiv, aber ich bin mir sicher, sie hat einen gewissen Ehrgeiz es allen zu zeigen. Sich von der Kükenrolle zu befreien und irgendwann kann sie sich sicherlich beweisen. Koichy....eine echt krasse Figur. Allein die imposante Optik! Sein Ton ist streng und er greift hart durch, aber ich kann sein Verhalten nachvollziehen. Schließlich müssen alle Hand in Hand arbeiten und wenn jeder so fahrlässig handelt ist es mit der Menschheit sicher schnell vorbei. Solche Leute halten den Laden zusammen. Eigentlich bis jetzt die spannendste Figur. Ich bin gespannt, was da noch kommt. Starns Mutter hat sicher etwas zu verbergen...irendwie etwas mysteriös die Dame.


    Ich möchte anmerken, dass dies mein allererster SciFi-Roman ist. Also ihr seid da nicht alleine. ;) Ich hoffe auch, dass es nicht mehr ganz so detailliert wird in Sachen Technik usw. Aber natürlich ist so eine Geschichte für SciFi Fans gedacht und die kommen mit diesen ganzen Ausführungen sicher auf ihre Kosten. Wer mit diesem Genre noch keinen Kontakt hatte guckt evtl. erst einmal dumm. Aber es war erst das erste Kapitel. Wir werden sehen. Durchhalten! 8)

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Bleibt tapfer - Ihr werdet Euch da schnell hineinfinden, versprochen. ;)
    Zunächst geht es nur darum, das grundlegende Setting zu etablieren. Wenn es ein Roman im mittelalterlichen Japan wäre, wäre man vermutlich auch zunächst verwirrt von Samurai, Katana und Kimono. Hier sind es eben Leere, Schwerelosigkeit und Yamada-Triebwerke. Aber keine Sorge, diese Umgebung wird sich kompakt aufbauen, und Ihr werdet mit jedem Kapitel mehr Anknüpfungspunkte finden und Dingen wieder begegnen, die Ihr schon kennt.


    Das klingt beruhigend! Und ich hoffe, dass auch bei mir diese Wirkung eintritt. Im Moment fühle ich mich schlicht und einfach überfordert - was ich übrigens mit den Samurai und dem mittelalterlichen Japan nicht wäre. Die haben wenig mit Naturwissenschaften zu tun... Und bei denen kenne ich mich nun wirklich NICHT aus!
    Doch - womöglich fällt mein Urteil über die nächsten Kapitel und dann am Schluss ja ganz anders aus als im Moment....!?

  • Für mich ist das der zweite Roman in diesem Genre und ich merke deutlich wie gering meine Kenntnisse von Physik und der Weltraumtechnologie sind.
    Was mich etwas verwirrt ist das entlanggleiten an diesen Haltevorrichtungen - das Schweben im Raumschiff selbst. Denn bisher nahm ich durch andere Bücher/Filme an, dass so etwas wie Erdanziehungskraft hergestellt wird und man sich somit frei (zu Fuß) auf dem Boden bewegen kann.


    Bis jetzt gefällt mir Rilas heroische Persönlichkeit sehr und auch die Fürsorge ihres Bruders finde ich toll. Von BEIDEN werden wir hoffentlich noch mehr erfahren. Ich nehme das jetzt einfach mal an, denn Protas einzuführen zu Beginn eines Romans und sofort abschlachten, kann ich gar nicht leiden. ::)


  • Denn worauf reduziert sich der Mensch? Wo bleibt all das, was ihn ausmacht, zum Menschen werden lässt?


    Vermutlich ist es ein Zufall - aber genau damit zeigst Du auf das Kernthema des Romans. ;)
    Das kann aber eigentlich nach diesem Leseabschnitt noch nicht klar sein, im nächsten wird es deutlicher ...



    ... als so fern meiner Vorstellung, dass ich das Gefühl habe, niemals hinein kommen zu können.


    Ich hoffe, dass Du Dich da täuschst und bald in die Geschichte hineinfinden wirst. Aber in jedem Fall ist es für mich als Autor interessant, mitzubekommen, ab wo die Geschichte für Dich funktioniert ... oder woran es eben hakt, wenn es nicht klappen sollte. Ich bin gespannt auf Deine weitere Leseerfahrung! ;)



    Aber dieses Überlesen von Sachen, die man nicht versteht, ist vielleicht eine kluge Idee! Erspart Frust! Doch ich frage mich, wenn ich über Unverständliches hinweglese, warum ich das dann überhaupt lese!


    Ich erinnere mich an meine Lektüre von Karl May in Jugendjahren. Die Indianergeschichten, vor allem aber diejenigen, die im Orient angesiedelt waren, haben für mich auf unterschiedlichen Ebenen funktioniert. Einmal ist da die Handlung an sich - jemand wird entführt und wieder befreit, oder ein Stammesgebiet wird durch die Eisenbahngesellschaft bedroht und gerettet, solche Sachen. Die andere Ebene ist die Szenerie, in die die Geschichte eingebettet ist. Die Basare, die Wasserpfeifen, die Wüste mit ihren Oasen. Das war für mich alles neu, und anfangs habe ich wenig verstanden, zumal May ja auch gern mal arabische Zitate eingeflochten hat. Aber recht schnell habe ich mich dort heimisch gefühlt, und vielleicht geht es Euch mit der Schwerelosigkeit und den Raumschiffen ja bald ebenso. ;)



    Hallo zusammen und hallo auch an Robert? Bernd? Wie ist es denn richtig?


    :D
    Ich höre auf beides, aber am wenigsten verwirrend für die Mitleser ist vermutlich "Robert", weil dieser Name auf dem Buch steht.



    Ich hatte am ersten so eine Auswahlzeremonie im Kopf, dass die Menschen zu Beginn keinem Raumschiff zugehörig sind und sich dann, wenn sie herangewachsen sind, ein Raumschiff aussuchen dürfen, auf dem sie leben.


    In einem anderen Kontext kommt so etwas Ähnliches noch sehr viel später im Buch ...



    Problematisch daran ist, dass ich nur die Hälfte verstanden hab. Da geht's gleich mal in die Vollen und die technischen und militärischen Fachbegriffe fliegen einem nur so um die Ohren.


    Da sind sich ja diejenigen, die bisher geschrieben haben, einig.
    Mich überrascht es deswegen ein wenig, weil ich gar nicht empfunden habe, dass es so unheimlich viele Fachbegriffe sind. Ich gebe ja meistens auch Entfernungen in Kilometern an oder Geschwindigkeiten in Stundenkilometern.
    Ein "Vektor" ist einfach gerichtete Kraft. Eine Bewegung zum Beispiel ist ein Vektor: Eine gewisse Geschwindigkeit in einer bestimmten Richtung. Oft stellt man das mit einem Pfeil dar, der in die entsprechende Richtung zeigt und umso länger ist, je stärker die dargestellte Kraft ist.



    Aber Rilas Bruder Starn kommt sicher auch noch zum Zuge, ich könnte mir da einen schönen Grundkonflikt zwischen Bellismus (Rila) und Pazifismus (Starn) vorstellen... man wird sehen.


    Ich denke, da wirst Du auf Deine Kosten kommen - wenn auch nicht unbedingt mit diesen beiden Figuren. Es gibt noch eine dritte Hauptfigur, die im nächsten Leseabschnitt auf die Bühne treten wird. ;)



    Ich tu mir hier noch schwer, den Charakter Rilas zu deuten. Sie wurde eigentlich nicht näher beschrieben und bekam auch kaum direkte Reden.


    Ah, scharf beobachtet!
    Diese "Schweigsamkeit" ist etwas, das ich im ersten Kapitel sehr bewusst eingesetzt habe. Dadurch, dass kaum gesprochen wird, soll die Einsamkeit, das Alleinsein des langen Raumflugs in einem kleinen Jäger rüberkommen.



    Irgendwie musste ich bei dem Ganzen an Asterix denken: Fast die gesamte Galaxis wurde von den Giats eingenommen, nur eine handvoll Menschen leistet noch Widerstand


    :D


  • Ich muss sagen auch ich habe mich etwas überfordert gefühlt von den vielen detaillierten technischen Ausführungen. ... Doch gegen Ende des Abschnitts wurden dann die Figuren mehr in den Vordergrund gerückt und ich konnte erst einmal etwas aufatmen.


    Ich denke, da kann ich Dich beruhigen: Wahrscheinlich liegt das einfach an der Art, wie wir dieses Universum betreten. Das ist so etwas wie "Mensch gegen Natur" - nur, dass die Natur hier kein Wald und kein Wüstensturm ist, sondern die unermessliche Leere des Weltalls. Das "Gewicht" dieser Leere zu spüren, ist wichtig für die weitere Handlung, weil auch die beherrschende Religion im Schwarm darauf ausgerichtet ist. Wie viele Kilometer in der Sekunde ein Raumjäger zurücklegt, ist dagegen eher sekundär. ;)



    Kara, das sogenannte Küken wirkt noch etwas naiv, aber ich bin mir sicher, sie hat einen gewissen Ehrgeiz es allen zu zeigen.


    oh ja ... ;)



    [Koichy ist] Eigentlich bis jetzt die spannendste Figur. Ich bin gespannt, was da noch kommt.


    Frage in die Runde: Welche Figur interessiert Euch nach dem ersten Leseabschnitt am meisten?



    Was mich etwas verwirrt ist das entlanggleiten an diesen Haltevorrichtungen - das Schweben im Raumschiff selbst. Denn bisher nahm ich durch andere Bücher/Filme an, dass so etwas wie Erdanziehungskraft hergestellt wird und man sich somit frei (zu Fuß) auf dem Boden bewegen kann.


    Das ist etwas, das der filmischen Umsetzung geschuldet ist. So profan es ist: Es ist einfach sehr teuer, einen Film oder eine Fernsehserie zu drehen, die praktisch die komplette Zeit in der Schwerelosigkeit spielt. Das ist erst seit wenigen Jahren sinnvoll zu machen, weil die Tricktechnik lange nicht so weit war. Natürlich prägen diese Filme auch die Vorstellung der meisten Autoren, sie sind ja kulturelles Allgemeingut, und deswegen ist die künstliche Gravitation auch in vielen Romanen Standard.
    Bei BattleTech (für diese Reihe habe ich als Bernard Craw geschrieben) gibt es allerdings auch keine künstliche Gravitation. Dort leben die Menschen auch nicht dauerhaft in Raumschiffen, sondern verwenden sie "nur" als Transportmittel. Sie lösen diese Problematik auf den meisten Schiffen durch Schub: Wenn sie von einem Planeten zum nächsten fliegen, beschleunigen sie bis zur Hälfte der Strecke mit konstanten Beschleunigungswerten. Das ist derselbe Effekt, den man vom Autofahren oder vom Zug kennt, wenn das Gefährt losfährt und man in den Sessel gedrückt wird. Wenn die Beschleunigung hoch genug ist, kann man das Gefühl haben, mit Erdanziehungskraft entgegen der Flugrichtung gedrückt zu werden (die Decks auf den Raumschiffen sind dann senkrecht zur Flugrichtung gebaut). Auf der Hälfte der Strecke drehen diese Raumschiffe dann um und geben Gegenschub in gleicher Stärke. Beim "Wenden" ist man dann also kurze Zeit schwerelos, danach hat man wieder die Illusion von Erdschwerkraft.
    Aber das ist ein anderes Universum, eine andere Geschichte ... ;) Worauf ich hinaus will: In der Science-Fiction gibt es zu dieser Thematik viele verschiedene Lösungen.



    Bis jetzt gefällt mir Rilas heroische Persönlichkeit sehr und auch die Fürsorge ihres Bruders finde ich toll. Von BEIDEN werden wir hoffentlich noch mehr erfahren. Ich nehme das jetzt einfach mal an, denn Protas einzuführen zu Beginn eines Romans und sofort abschlachten, kann ich gar nicht leiden. ::)


    Ich sage mal so: Meine Lektorin meinte, im Grunde sei Feuer der Leere die Geschichte zweier Geschwister ... ;)


  • Bisweilen fühle ich mich von den vielen technischen Begriffen überfordert. Nicht nur einmal ertappe ich mich, zu überlegen, ob ich googlen soll.


    Stellenweise bin ich wirklich in einem Gewissenskonflikt. Auf der einen Seite ist das hier meine erste Leserunde, bei der ich keinen allzu negativen Eindruck hinterlassen möchte. Ich will ja hier nicht den Autor in der Luft zerreißen und nur rumnörgeln und nach vermeintlichen "Fehlern" suchen. Dennoch möchte ich kritisch sein und dieser Abschnitt regt in mir wirklich eine Grundkritik an, bei der ich nicht umhin komme, sie zu äußern. Das mal als Vorbemerkung.


    Einerseits: Einmal nachzuschlagen, wenn man einen Begriff nicht versteht ist vollkommen in Ordnung. Andererseits: Wenn sich das häuft und man - wie hier - den Eindruck hat, das Roman- bzw. Genrespezifische Termini verwendet werden, sehe ich es anders. Denn es ist Aufgabe des Autors, seine romanspezifische Welt so zu definieren und zu erklären, dass sie ein Laie auch verstehen kann. Diesen Eindruck hatte ich ehrlicherweise nach dem ersten Kapitel (!) nicht. Das heißt definitiv nicht, dass ich mir jetzt anmaße, den Autor, von dem ich ein Kapitel gelesen habe und sonst überhaupt nichts, vorzuwerfen, er wäre nicht in der Lage, einen allgemeinverständlichen Kosmos zu erschaffen. Zumal auch geschrieben wurde, dass es besser werden wird. Also nehm' ich ihn beim Wort, halte die Füße still und hoffe, abgeholt und in die Welt hineingezogen zu werden.



    Ich weiß nicht, ob es mir jetzt gefallen soll oder nicht, dass auch andere (sogar die, die mehr in dem SciFi-Genre drin sind als ich) Verständnisprobleme hatten... Ruhe bewahren, weiterlesen, optimistisch bleiben 8)



    Der Angriff auf G'alata fand ich schon spannend beschrieben (wenn ich denn mal die ganzen technischen Details ausblende), denke aber, dass Rila es irgendwie überleben wird. Auch wenn es dem Autor durchaus zuzutrauen ist, dass er direkt am Anfang eine wichtige Figur sterben lässt.


    Eine, die sogar im Klappentext steht? Naah... Rila kommt durch, da bin ich recht sicher. Die soll ihre Aufgabe als Protagonistin erfüllen :D


    Mehr kann ich jetzt gerade nicht schreiben, weil ich ja den ganzen technischen Kram nicht verstanden habe. Aber sie fliegen alle und können alle irgendwie mit ihren tollen Anzügen atmen und überleben. Das ist doch schon mal was. ;)


    Den Helm, der Schweiß abtupft und kühlt, fand' ich genial! Sowas will ich haben, gerade an warmen Sommertagen finde ich sowas extrem praktisch ;)


    Man treibt in einer Wüste aus Nichts, und man ist allein mit seinen Instrumenten.


    "Feuer der Leere"... Ich glaube, ich verstehe allmählich. Vielleicht bin ich auch zu schnell. Wobei ich ja, wie ich geschrieben habe, Rila zumindest eine gewisse Form von Teamgeist unterstellen möchte.


    Bleibt tapfer - Ihr werdet Euch da schnell hineinfinden, versprochen. ;)
    Zunächst geht es nur darum, das grundlegende Setting zu etablieren. Wenn es ein Roman im mittelalterlichen Japan wäre, wäre man vermutlich auch zunächst verwirrt von Samurai, Katana und Kimono. Hier sind es eben Leere, Schwerelosigkeit und Yamada-Triebwerke. Aber keine Sorge, diese Umgebung wird sich kompakt aufbauen, und Ihr werdet mit jedem Kapitel mehr Anknüpfungspunkte finden und Dingen wieder begegnen, die Ihr schon kennt.


    Wie gesagt: Ich nehme dich beim Wort. Und entschuldige mich schonmal vorab, wenn ich dir irgendwie auf den Schlips trete, das ist nicht meine Absicht und Art. Es wäre ja bei weitem nicht das erste Mal, dass ich nicht sofort in der Welt drin bin und mir erstmal denke "Was ist das denn? Wo bin ich hier?" Noch ist alles gut... :)


    Holla, Ulrike... Und ich mach mir Sorgen, dass ich nicht unbedingt gleich mal auf den Tisch hauen möchte ;D Ich hoffe mal mit dir und überhaupt mit jedem, der sich überfordert fühlt, dass er abgeholt werden möge. Das wird schon :)


    Erstmal abschicken...


  • Ich muss sagen auch ich habe mich etwas überfordert gefühlt von den vielen detaillierten technischen Ausführungen. Es fiel mir schwer Bilder dazu zu entwickeln. Viele Begriffe sind mir schlichtweg unbekannt. Ein wenig Sorge habe auch ich, dass es so weitergeht, denn ich verstehe sehr wenig.


    Ich möchte anmerken, dass dies mein allererster SciFi-Roman ist. Also ihr seid da nicht alleine. ;) Ich hoffe auch, dass es nicht mehr ganz so detailliert wird in Sachen Technik usw. Aber natürlich ist so eine Geschichte für SciFi Fans gedacht und die kommen mit diesen ganzen Ausführungen sicher auf ihre Kosten. Wer mit diesem Genre noch keinen Kontakt hatte guckt evtl. erst einmal dumm. Aber es war erst das erste Kapitel. Wir werden sehen. Durchhalten! 8)


    Wie beruhigend zu lesen, dass ich nicht alleine bin auf dem Planeten "Science Fiction"! Und tröstlich auch zu wissen, dass nicht nur ich mich überfordert fühle!
    Und es geht mir bis jetzt auch so, dass ich noch keine Bilder vor Augen habe. Science Fiction-Filme machen es dem Unbedarften ja viel leichter... Aber die schaue ich mir halt auch nur sehr selten mal an. Mit "Raumschiff Enterprise" hatte ich überhaupt keine Probleme, - zu keinem Zeitpunkt. Die menschliche Komponente stand im Vordergrund, - und das ist etwas, das ich bei dem Roman hier auch vorausgesetzt habe. Bislang ist da ja nichts...
    Aber wie sagte der Autor so schön? Durchhalten, nicht wahr?


  • Vermutlich ist es ein Zufall - aber genau damit zeigst Du auf das Kernthema des Romans. ;)
    Das kann aber eigentlich nach diesem Leseabschnitt noch nicht klar sein, im nächsten wird es deutlicher ...


    Jetzt wird's ja interessant! Wenn das das Kernthema des Romans ist, sind mein Interesse und meine Neugier geweckt!
    Und, Bernard, ich versichere dir, dass das wirklich ein Zufall ist, denn ich habe keinesfalls weitergelesen und werde aus Prinzip schon nicht vor-lesen. Sonst könnte ich ja allein für mich lesen ( mache ich natürlich, aber nicht in Leserunden! )!

  • Es ist der erste Abschnitt, 9 folgen noch. Ich denke auch, dass wir einfach alle ein wenig ungeduldig sind. Immerhin befinden wir uns in einer komplett anderen Welt. Ich verstehe ja oft meine eigene Welt nicht mehr... ;) Ich bin da sehr zuversichtlich, zumal ich vom Autor schon einiges gelesen habe und wenn er sagt, es wird besser, dann wird es das auch.


    Doscho : Kritik ist immer gut. Wir schreiben alle, was wir gerade empfinden. Das macht eine Leserunde gerade so spannend und bereichert. Und es ist doch auch schön zu wissen, dass man dann nicht alleine ist.



    Eine, die sogar im Klappentext steht? Naah... Rila kommt durch, da bin ich recht sicher. Die soll ihre Aufgabe als Protagonistin erfüllen :D


    Bei diesem Autor rechne ich tatsächlich mit ALLEM. Aber ich bin natürlich auch froh, wenn alle Hauptfiguren die Geschichte irgendwie überleben.


    Den Helm, der Schweiß abtupft und kühlt, fand' ich genial! Sowas will ich haben, gerade an warmen Sommertagen finde ich sowas extrem praktisch ;)


    Den fand ich tatsächlich auch super, allerdings würde ich mir sowas beim Sport wünschen.


    Zitat

    Frage in die Runde: Welche Figur interessiert Euch nach dem ersten Leseabschnitt am meisten?


    Eigentlich ist es dafür noch zu früh, aber Koichy finde ich irgendwie interessant. Und die Mutter. Sie umgibt so eine bestimmte Aura.


    Mich überrascht es deswegen ein wenig, weil ich gar nicht empfunden habe, dass es so unheimlich viele Fachbegriffe sind. Ich gebe ja meistens auch Entfernungen in Kilometern an oder Geschwindigkeiten in Stundenkilometern.


    Ich glaube, Du bist zu sehr im Thema drin, deswegen sind viele Dinge schon für Dich selbstverständlich. Betriebsblind sagt man dazu (das kennst Du ja auch). Ich habe als Kind sehr viel SciFi gelesen, doch auch ich war überfordert bei so viel Technik und für jemanden, der noch gar keinen Bezug dazu hat, stelle ich mir das noch viel schlimmer vor.
    Ich kenne Leser, die hätten das Buch sofort abgebrochen. Ich gebe immer viel mehr Zeit und Seiten. Und bin auch weiterhin sehr optimistisch. Die Handlung stimmt für mich bis jetzt. Der Rest mag hoffentlich noch kommen.


    Die Schwerelosigkeit stelle ich mir übrigens sehr anstrengend vor. Und kann mir diese vierdimensionalen Räume noch gar nicht so vorstellen. Erinnert mich ein wenig an die Bilder, die man drehen konnte und sich dann immer eine andere Perspektive einstellt. Für mich keine sehr beruhigende Darstellung.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen