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  • Hallo liebe Dorothea Böhme,
    liebe MitleserInnen,


    hier treffen wir uns zur Leserunde zu dem Buch "Ein Dorf zum Verlieben" und ich begrüße alle TeilnehmerInnen und ganz besonders die Autorin Dorothea Böhme - schön, dass Du unsere Runde begleitest!


    Ihr dürft Dorothea duzen!


    Bitte lest Euch kurz vorher nochmal die [url=http://www.leserunden.de/index.php/topic,7444.0.html]Informationen zu Leserunden[/url] und auch die neuen Ausführungen zur [url=http://www.leserunden.de/index.php/topic,7338.0.html]Netikette[/url] durch.


    Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.
    Auch ist es nicht nötig, den Inhalt nachzuerzählen, wir lesen ja alle das gleiche Buch ;)


    Wenn Ihr erst ein paar Tage später in die Leserunde einsteigen könnt, gebt bitte hier oder per PN an den Moderator kurz Bescheid.


    Es wäre schön, wenn Ihr darauf achtet, nicht zu sehr vorzupreschen, damit wir größtenteils zusammenbleiben können. Grobe Faustregel ist hierbei, dass pro Tag nicht mehr als ein Abschnitt gelesen und dazu gepostet werden sollte!


    Viel Spaß uns allen beim Lesen und Diskutieren! :winken:


    Hier könnt Ihr zum Inhalt bis Seite 90 schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Hallo in die Runde!
    (Prolog + 1. Kapitel)


    Na, was gibt es Schöneres, als ein Sternenerlebnis fern ab von der Stadt, wo keine künstlichen Lichter sich dazu irren und stören.
    In meiner Jugend gab es auch so ein paar "astrologische" Wiesen. Da war so eine große Wiese mit Südhang, man konnte sich in warmen Sommernächten hinlegen und durch die Lage fühlte es sich an, als würde man auf einen kleinen Planeten liegen und in die Sterne schauen..
    Rücken gebogen und Füße nach unten..
    Vor ca 100 Jahren, war das eine Bleichwiese, bei schönen Wetter legten die Leute ihre Bettlaken zum ausbleichen drauf.


    Das Kaff dazu vermisse ich weniger, ich war schon erschrocken, wie stereotyp sich das alles anhörte, es scheint in kleinen ländlichen Gemeinden immer aufs Gleiche hinaus zulaufen, manche Dinge andern sich nie. Deswegen hat es mich verwundert, dass Richard jetzt schon mit 30, solche Gedanken hat, das dürfte ein großer Kulturschock werden..ohje
    Zwei Omas, die sich nicht leiden können, ist gar nicht mal so selten. Sie müssen sich doch auch nicht vertragen, ich musste schon die Augen rollen, als Wanda meinte es wäre praktischer und zeitsparender, ein Besuch mit beiden zB..

  • Liebe SABO,


    hihi, dann sind wir ja schon zwei Großstadtmenschen hier ;-)


    Ich mag Dörfer total gern: zum anschauen, zum besuchen, zum Urlaub machen ... Aber leben, hach, da möchte ich die großen Städte nicht missen :)


    Aber zum Glück ist ja jede/r anders!


    LG
    Dorothea

  • Ein Hallo in die Leserunde, :winken:


    mir gefällt das Buch richtig gut.


    Der arme Richard. Jeder reitet auf ihm rum und keiner weiß wahrscheinlich genau, was damals vorgefallen ist. Aber ich mag ihn. :) Anscheinend ging das ja damals wegen der weiten Entfernung auseinander. Ich denke mal, dass Richard die Briefe gar nicht erhalten hat, es paßt gar nicht zu ihm, diese nicht zu beantworten. Es könnte ja sein, dass seine Eltern über die Verbindung zu Wanda nicht so erfreut waren und die Briefe einfach haben verschwinden lassen.


    Ich kann es auch total nachvollziehen, dass Richard Angst vor dieser Ehe hat. Er soll Janine bloß nicht heiraten. Er wäre dann nur der Spielball von ihr und ihrem Vater und müßte sein Leben nach deren Vorstellungen gestalten.


    Aber ich hoffe mal sehr, dass es ihm nach der Urlaubsvertretung im Dorf so gut gefällt, dass er gleich dortbleibt.
    Obwohl es ihm ja alles andere als einfach gemacht wird.
    Eine eingeschworene Dorfgemeinschaft nicht auf seiner Seite zu haben, da hat man sicher gleich verloren.


    Aber es ist natürlich auch schön zu sehen, wie sie alle zusammenhalten und Wanda beschützen wollen. Und da bin ich schonmal sehr gespannt, was ihnen da alles einfällt. ;)


    Wanda ist mir auch sehr sympathisch und ich kann durchaus verstehen, dass sie Richard einfach nicht aus ihrem Kopf bekommt. Die erste große Liebe vergißt man halt auch nicht so einfach.


    Die beiden Omas finde ich auch total witzig, nur schade, dass sie sich das Leben so schwer machen.


    Ich freue mich schon aufs weiterlesen.


    LG Karin


  • Ihr Lieben, dann bekenne ich mich mal dazu, dass ich am liebsten gleich dorthin ziehen würde. :) Ich wohne irgendwie so dazwischen. Es ist keine Großstadt, aber auch nicht ländlich. Aber ich liebe Dörfer, wo jeder jeden kennt.
    Sicher gibt es auch Nachteile und es ist bestimmt nicht schön, wenn ein ganzes Dorf mitbekommt, das man "sitzen gelassen" wurde.
    Aber alles in allem ziehe in die ländliche Idylle dem Großstadtleben vor.


    LG Karin

  • Liebe Karin,


    oooh, das freut mich so sehr zu hören, dass es dir bisher gefällt! :bussi:


    Und ja, Richard wird das Leben nicht so leicht gemacht - ich denke, ich spoiler auch nicht, wenn ich sage, er muss da noch einiges aushalten ... ;-)


    Deine Vermutungen über die Briefe: Ich sag mal "aaaah, interessant!" und "tjaaa ... wer weiß" ;-) ;D


    Ich find's toll, dass wir hier Dorf- und Stadt-Fans haben! :)


    Jetzt wünsch ich dir viel Spaß beim Weiterlesen!


    LG
    Dorothea

  • Zum Inhalt selbst kann ich noch nix sagen, aber ich lebe auf dem Land ......
    Unser Dorf hat 97 Einwohner. :totlach:
    Unsere Kreisstadt hat ca. 7.000 Einwohner.


    Ich bin in einer Großstadt geboren und aufgewachsen, aber ich lebe gerne/lieber auf dem Land.
    Meiner Meinung nach ist es einfacher vom Land in die Stadt zu fahren, um dort einzukaufen oder sich zu amüsieren, als von der Stadt aufs Land zu fahren, um sich dort zu erholen.


    Was mich teilweise nervt ist, dass man hier nix machen kann ohne, dass die Nachbarn es wissen/sehen/hören. Andererseits kommt es hier nicht vor, dass der Nachbar unerkannt krank oder gar tot in der Wohnung liegen würde.


    Es hat alles Vor- und Nachteile, aber wenn ich mit meinem Hund zur Türe rausgehe und in der Natur stehe, ist das für mich unbezahlbar.

  • Großstadt ist es nun doch nicht es sind gemütliche ca 70000. Habe ich Lust auf Trubel ist es nur eine h nach FFM.
    Wer einmal in einem fränkischen Kaff gelebt hat, will da nicht hin zurück, als Kind war es cool, Abenteuerspielplatz Kleinstadt (gerade mal so die Stadtrechte)
    Als Teenie war es grauenhaft, nachdem das Jugendzentrum geschlossen wurde, absolut bescheiden, im Park rumlungern ist doch keine Alternative.
    Die haben nichts getan für die Jugendlichen, sogar das Freibad ist zu. Nein, für mich sind Dörfer unten durch und Sachen, die "Immer-Großstädter" als urig-romantisch ansehen, finde ich gruselig. Hinter dem Garten ist ein Naturschutzgebiet und dann ein Feld, das ist genug Dorf für mich.
    Oder davon zu lesen..
    Wer ein Dorf besucht, nimmt immer nur positive Erinnerungen mit, also kleine Pensionen in fremden Dörfern, entlang des Wassers, ist durchaus mein Ding.
    Wenn ich also ab und zu mal "kritisch" werde, liegt das dann an meiner Teenie-Zeit im Kaff. (Gottseidank nur bis 17)

  • Also ich bin ein Dorfei / Landei mit Leib und Seele. Aufgewachsen im tiefsten Bayern. Ich kann mich nicht erinnern, in meiner Jugendzeit etwas vermisst zu haben, ich war allerdings auch in einer tollen Gruppe, wir haben viel Zeit miteinander verbracht und tolle Sachen unternommen.


    Nun zum Buch: es liest sich herrlich, so richtig schön zum Entspannen. Man ahnt natürlich, dass Wanda und Richard wieder zusammenkommen. Dass das ganze Dorf sich zusammentut, um Wanda vor Richard zu beschützen, ist schon krass, geht aber doch hoffentlich schief, oder? ;D


    Die beiden Omas sind herrlich, schade, dass sie sich gegenseitig das Leben schwer machen. Aber vielleicht vertragen sie sich ja auch noch.


    Richard ist ja nicht gerade begeistert von seiner Arbeit als Schönheits-Chirurg. Hoffentlich hat er genug Ei.... in der Hose, um diesen Job NICHT anzutreten.

  • Hallo an alle Mitlesenden und Autorin!


    Den ersten Leseabschnitt habe ich nun in einem Rutsch auf dem Ebook-Reader gelesen ( Seitenzahlen stimmen auf meinem mit denen des Printexemplars überein! ) - und musste mich bremsen, um nicht weiterzumachen!
    Natürlich haben wir hier eine leichte Lektüre vor uns! Das war mir vorher klar und ich weiß das auch sehr zu schätzen nach den schwierigen Sachen, mit denen ich in den letzten paar Wochen beschäftigt war...


    Aber die Geschichte ist sehr eingängig, sehr amüsant, sehr nervenberuhigend. Und die Charaktere sind einfach zum Liebhaben, wenn ich die Münchner Schickeria-Janine nebst Schönheitschirurgvater mal ausnehme. Aber ich vermute, dass die beiden eh nur Randfiguren sind.
    Die Dorfbewohner sind es, um die sich hier alles dreht! Der Zusammenhalt ist sehr schön geschildert, - wenn's auch in der Realität so nicht ist... Nicht mehr wenigstens, obwohl es sicher Dörfer gibt, die da eine Ausnahme bilden.
    Köstlich, wie sich in "unserem" Dorf alle relevanten Personen treffen, um einen Plan auszuhecken, wie Wanda am besten vor dem bösen Richard geschützt werden kann! Der doch überhaupt nicht böse ist, im Gegenteil!
    Er ist weder oberflächlich noch kann ich mir vorstellen, dass er Wanda vor zehn Jahren übel mitgespielt hat! Da wird es ein großes Missverständnis - auf beiden Seiten - gegeben haben, das jeden von den beiden glauben ließ, dass der andere das Interesse verloren hat. Und ich vermute, dass das irgendwie mit den Briefen zusammenhängt, die Wanda geschrieben hat und auf die sie nie eine Antwort bekam...
    Und dass die Zwei noch aneinander hängen, sieht ja ein Blinder, - auch, dass sie am Ende wieder zusammenkommen werden, trotz der vereinten Bemühungen der beiden Großmütter, genau das zu verhindern!


    Naja, Richard ist also wieder zuhause. Und da gehört er auch hin, - ganz gewiss nicht in diese Schönheitsklinik, was er ja haargenau weiß, auch wenn er sich diese Gedanken selbst auszureden versucht! Er bekam beim Rundgang plötzlich keine Luft, hatte nur noch Fluchtgedanken. Das sagt doch alles!
    Tapfer von ihm, dass er die Landarztvertretung macht, gegen Janines Willen. Natürlich ist es für ihn zu Anfang in der Praxis nicht leicht, und das wird sich leider vorerst nicht ändern, zumal alle Dorfbewohner nun gegen ihn aufgewiegelt sind. Das lässt also noch auf einige nette Verwicklungen hoffen mit Slapstickeinlagen von Seiten der beiden urigen Großmütter, die so gegensätzlich daherkommen, - aber eine Einheit bilden, wenn das dem Wohl der Enkelin dient!
    Und die ist ja eine ganz patente! Sie hilft, wie es aussieht, jedem im Dorf, wenn Not am Mann ist. Kein Wunder, dass alle von ihr hingerissen sind! Und ich auch....

  • Jetzt habe ich die übrigen Kommentare gelesen!
    Beinahe jede von euch äußert sich da über die Vorzüge des Landlebens gegenüber dem in der Stadt.
    Nunja, wenn das Landleben so idyllisch wäre, wie hier im Buch-Dorf, würde es mich auch - wieder - locken.... Aber dann erinnere ich mich daran, dass ich, aufgewachsen auf dem Land, was für uns Kinder einfach perfekt war und Freiheit pur, sehr gerne von dort weggegangen bin... Es war mir zu eng und engstirnig, es gab zu viele neugierige und gar nicht so wohlmeinende Nachbarn, wie man sie hier im Roman vorfindet!
    Aber so ganz verlassen hat mich meine Herkunft nie - und ich bin so oft wie möglich auf dem Land unterwegs, was auch nur einen Katzensprung von meinem Domizil entfernt ist. Zum Beispiel zum Sternegucken! Ideal bei uns hier, denn unsere Gegend ist ausgewiesener "Sternenpark", das bedeutet, dass nächtliche, unnötige Festbeleuchtungen abgeschaltet sind! Eine Sternenwiese wie die im Prolog ist also hier überall zu finden....

  • Oma Gerti ist ja eine ganz schöne Aufrührerin, die Madame zieht ganz schön vom Leder. "Aus der Stadt jagen" etc, eine Mobilmachung der Bürger..
    Sie kämpft wie eine Löwin für ihre Enkelin, aber wogegen frage ich mich, gegen den bösen Richard? Wir hier eine 10 Jahre alte Jugendliebe nicht übertrieben? Ein ganzes Dorf erklärt Wanda für unmündig, hätte eine 30jährige Frau das nicht alleine hingekriegt? Sowas gibt es doch gar nicht, niemand hat ein gebrochenes Herz im Erwachsenenalter durch seine Jugendliebe. Man idealisiert doch keinen 20jährigen als den optimalen Mann, wenn man schon 30 ist. Wenn es bis jetzt immer noch kein Mann geschafft hat, ihn zu toppen, dann sieht es arm aus, um die Männer in dem Dorf, die Frauen könnten einem leid tun. Wahnsinn, das Wanda dieses Gefühl sich bis jetzt bewahrt hat.
    Ich habe mich gefragt, wie das sein kann und wie es dazu kam..ach Wanda hätte auch mal in die Welt ziehen sollen, sie ist ja so eine gute Seele,
    macht sich immer Gedanken um Andere, sie kann wohl auch schlecht loslassen. Liegt das an ihren fortgezogenen Eltern?
    Die sind ja auch gut, die fragen immer noch, ob sie die Blumen giesst, als wären sie nur im Urlaub..


  • Oma Gerti ist ja eine ganz schöne Aufrührerin, die Madame zieht ganz schön vom Leder. "Aus der Stadt jagen" etc, eine Mobilmachung der Bürger..
    Sie kämpft wie eine Löwin für ihre Enkelin, aber wogegen frage ich mich, gegen den bösen Richard? Wir hier eine 10 Jahre alte Jugendliebe nicht übertrieben? Ein ganzes Dorf erklärt Wanda für unmündig, hätte eine 30jährige Frau das nicht alleine hingekriegt?


    Das würde sie mit Sicherheit alleine hinkriegen, aber dann gäbe es diese Geschichte nicht. ;)


    Irgendwie denken sie aber alle nur in die eine Richtung. Nach 10 Jahren ist Wanda immer noch so verliebt in Richard und die Dorfbewohner haben auch immer noch die gleichen Vorurteile.
    Wer weiß, was da damals vorgefallen ist? Man müßte Richard eigentlich schon die Gelegenheit geben, sich zu erklären. Das finde ich schade, dass er dazu keine Gelegenheit kriegt, jeder an seinem Charakter zweifelt und man ihn gleich vertreiben will.


    LG Karin

  • Hallo ihr Lieben,


    vielen Dank für eure Kommentare :)


    Ach, Ulrike, vielen Dank für die lieben Worte :-* Genau, es sollte eine leichte Geschichte werden mit Humor, damit man einfach mal ein kleines bisschen lächeln kann und für eine Stunde nicht über den Alltag nachdenken muss :)
    Sternenpark, das ist ja toll! Ich war letztes Jahr in den USA im Urlaub, und im Death Valley gibt es im Grunde keine Stadt, keine Lichter über viele, viele hundert Kilometer, und das war Wahnsinn, was man da an Sternen zu Gesicht bekommen hat. Wunderschön!


    Caren : Genau, zum Entspannen, es freut mich sehr, dass es dir gefällt :)


    @all: Hihihi, ob eure Überlegungen zu Richard so stimmen ... ich sag mal nichts ;)


    LG
    Dorothea

  • Hallo zusammen,


    ich hab mir auch mal eben das eBook geladen, weil mein Buch noch immer nicht da ist.
    Die Geschichte liest sich flüssig weg liebe Dorothea, das gefällt mir.


    Schön, wie Wanda und Richard im Prolog auf der Wiese liegen und in die Sterne schauen. Über das Krokodil musste ich lachen und die erwartungsvolle Stimmung, die zwischen den Beiden geherrscht hat, fand ja hoffentlich am Ende ihre Erfüllung.


    Ich finde beide Charaktere sympathisch beschrieben.


    Dass Richard seinen Job in der "Schönheitsfabrik" seines Schwiegervaters nicht beginnen wird, ist uns wahrscheinlich allen klar. Und Janine wird auch nicht seine Ehefrau :totlach: aber ich glaube, dass der Herr Schwiegervater in Lauerstellung Richard da noch ganz schön Unannehmlichkeiten bereiten wird, wenn er sieht, dass seiner Tochter die Felle wegschwimmen.


    Richard ist damals weg gegangen um zu studieren (richtig?) und Wanda hat ihn deswegen verlassen. Anhand der Häufigkeit in der sie noch an Richard denkt, würde ich - wenn ich es nicht besser wüsste - sagen, dass zwischen der Trennung und dem aktuellen Datum ein paar Wochen/Monate liegen. Aber es sind Jahre vergangen, wie sehr hat sie ihn geliebt?!


    Richard möchte natürlich erst mal nur die Urlaubsvertretung für Dr. Lehmkuhl machen, aber der such ja auch gleich einen Nachfolger ..... mal schauen, ob Richard den Job haben möchte ;D


    Die Dorfbewohner sind aber auch ein wenig schräg drauf. "Jagt ihn aus dem Dorf" ist schon ziemlich heftig und auch "Wandas Feind ist auch mein Feind" - wissen die Dorfbewohner eigentlich, warum Richard gegangen ist oder was damals passiert ist, oder haben sie sich alle nur solidarisch mit Wanda erklärt, als sie damals sauer auf Richard war?? Ich denke, niemand weiß etwas genaues, aber alle hauen mit drauf.


    Die beiden Großmütter sind ja oberpeinlich, wie sie sich fast um den Gutschein schlagen. Und dann verbrüdern sie sich gegen Richard ... Blut ist also doch dicker als Wasser.


    Dass Wandas Mutter nach den Blumen fragt, fand ich etwas unpersönlich - haben die sonst nix zu besprechen, wo sie doch tausende von Kilometern voneinander entfernt sind??


    Nun bin ich gespannt, was sich die Dorfbewohner einfallen lassen, aber auch auf das Zusammentreffen von Wanda und Richard.


  • Die Dorfbewohner sind aber auch ein wenig schräg drauf. "Jagt ihn aus dem Dorf" ist schon ziemlich heftig und auch "Wandas Feind ist auch mein Feind" - wissen die Dorfbewohner eigentlich, warum Richard gegangen ist oder was damals passiert ist, oder haben sie sich alle nur solidarisch mit Wanda erklärt, als sie damals sauer auf Richard war?? Ich denke, niemand weiß etwas genaues, aber alle hauen mit drauf.


    Ich vermute auch, dass von den Dorfbewohnern keiner was genaues weiß. Die haben bestimmt auch nur mitgekriegt, dass Wanda unsagbar traurig ist und er die Briefe nicht beantwortet hat. Wanda ist unglücklich und somit ist Richard überall unten durch.
    Aber 10 Jahre sind eine lange Zeit und man verändert sich.
    Ich bin ja nur gespannt, wie Wanda reagiert, wenn sie erfährt, dass alle ihr Richard vorenthalten haben. Sie meinen es zwar nur gut, aber ich glaube, ich wäre da ziemlich wütend.


    LG Karin

  • Schön, dass es dir bisher auch gefällt, Babsi!


    Aber waaaaas, da sagst du so einfach, dass Richard Janine nicht heiraten wird? Wer weiß, wer weiß, wer weiß ... :D ;D


    Ich vermute auch, dass von den Dorfbewohnern keiner was genaues weiß. Die haben bestimmt auch nur mitgekriegt, dass Wanda unsagbar traurig ist und er die Briefe nicht beantwortet hat. Wanda ist unglücklich und somit ist Richard überall unten durch.


    Ja, ganz genau - Solidarität mit Wanda. Richard hat dem Dorf den Rücken gekehrt, jetzt hat er auch keinen Anspruch mehr auf ihre Loyalität ;)

  • Ach wie schön. Osterbüren ist also "Ein Dorf zum Verlieben". Nun, im Moment scheint es alles andere als das zu sein. Jedenfalls wird wohl das ganze Dorf daran arbeiten, dass die alte Liebe zwischen Richard und Wanda nicht wieder aufflammt. Dabei ist das natürlich genau das was ich als Leserin, wie wohl jeder andere Leser auch, sehr hoffe. Sie lieben sich doch so. Das spürt man. Jeder denkt immer noch an den Anderen und das nach all den Jahren und jeder hat so viele schöne Details im Kopf.


    Aber im Moment ist die Verhinderungsaktion des Dorfes noch irgendwie lustig. Die zwei verrückten Großmütter habe ich ja gleich schon mal in mein Herz geschlossen. Sie können sich nicht leiden, aber wenn es um eine gemeinsame Sache geht, dann ziehen sie doch an einem Strang. Na herrlich!


    Übrigens hoffe ich doch sehr, dass Richard die Nachfolge des Dorfarztes antreten wird. Alles andere geht ja wohl gar nicht. Als Schönheitschirug in der Schickimickiwelt kann ich ihn mir jedenfalls nicht vorstellen.


    Liebe Dorothea,
    ich finde deine Figuren bisher so herrlich. Bodenständig und teilweise skuril. Eine schöne Mischung.


  • hihi, dann sind wir ja schon zwei Großstadtmenschen hier ;-) 
    Ich mag Dörfer total gern: zum anschauen, zum besuchen, zum Urlaub machen ... Aber leben, hach, da möchte ich die großen Städte nicht missen :)
    Aber zum Glück ist ja jede/r anders!


    Ich glaube ja Großstadt ist etwas für junge Menschen, die das Leben spüren möchten und die immer Abwechslung brauchen. Wenn es dann an die Familienplanung geht ist Großstadtleben oft schwierig und es wird in einer Kleinstadt oder gar auf dem Land einfach vieles leichter. Aber natürlich ist das Geschmackssache. Ich lebe in einem 2000 Seelen Dorf in der Nähe einer Kleinstadt und brauche so eine halbe Stunde mit dem Auto in eine größere Stadt. Das finde ich ganz okay.


    Ich vermute auch, dass von den Dorfbewohnern keiner was genaues weiß. Die haben bestimmt auch nur mitgekriegt, dass Wanda unsagbar traurig ist und er die Briefe nicht beantwortet hat.


    Ich glaube auch nicht, dass hier wirklich jemand etwas Genaues weiß. Die Großmütter wohl auch nicht. Ich bin mal gespannt wer dafür verantwortlich ist, dass es keine Antwort auf die Briefe gab. Entweder sie wurden nicht verschickt oder die Antworten wurden nicht ordnugnsgemäß weitergeleitet... ??? Wer weiß...

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  1. Freitag, 23. Februar 2018 - Sonntag, 11. März 2018

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    gagamaus

  3. Freitag, 23. Februar 2018 - Sonntag, 11. März 2018

    Dani

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    Dani