09/2017 Bernhard Hennen, Robert Corvus - Silberflamme

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  • 2 Rückmeldungen fehlen hier leider noch - es werden doch nicht schon die ersten Opfer zu beklagen sein? :o


    Jetzt fehlt nur noch eine Rückmeldung. Denn ich melde mich hiermit zurück - und freue mich wie die Sau über das Freiexemplar.


    Meine Postadresse steht in meinem Profil. Reicht das, oder soll ich sie dir nochmal zukommen lassen?


    Viele herzliche Grüße aus Darmstadt,


    Volkmar

    Fantastic! Allons-y! Geronimo! Oh, brilliant!

  • Noch eine gute Woche bis zum Leserundenstart. :banane: Habt Ihr wieder Lust auf ein bisschen Warmrudern? ;)
    Wie wäre es, wenn jeder einmal kurz benennt, welche Szene ihm in den ersten drei Bänden am besten gefallen hat? Das bringt sicher für alle Erinnerungen hoch, und da Die Wölfin schon neun Monate zurückliegt, kann es nicht schaden, wenn wir die vergangenen Abenteuer parat haben, bevor wir uns auf die Suche nach der Silberflamme begeben ...
    :lesen:

  • Gute Idee, aber das wird echt schwierig, es waren soo viele..


    Spontan fallen mir ein:
    - als der Homunkulus seinen Träger wechselt und die Priesterin zur Avatar wird
    - das Entdecken der Schneeschrate durch Beorn und den Foggwulf
    - die Alben im Himmelsturm und die immer wiederkehrende Mordszene
    - wie die Wölfin zwischen der Welt der Menschen und den Wölfen wechselt und ihre Beziehung zum Leitwolf
    - die gezüchteten Chimären in den Tanks.
    - die Avatar beim Friseur ;D

  • Warmrudern kann nie schaden! Also...


    Du sprichst eines meiner großen Probleme bei Fortsetzungsromanen an, mein Gedächtnis. Mir fällt es immer schwer die Namen von Personen oder Subplots zu behalten. Mir fällt dann oft im Gespräch mit anderen auf, was ich mal wieder komplett vergessen hatte.


    Ich habe jetzt auch nicht mehr recherchiert für das Warmrudern und nehme einfach die Szenen, die mir gerade spontan einfallen. Diese Szenen waren also sehr Eindrucksvoll, müssen aber nicht meine Lieblingsszenen aus dem Buch gewesen sein.


    Band 1: Ganz klar die ganzen Szenen in Steinackr und das Martyrium in der Hö(h/l)le. Was für ein krasser Neustart in meine DSA Lieblingssaga. Mit Tylstyr, Tjorne und Zidaine treffe ich hier auch erstmals auf neue Figuren in der Saga, deren gemeinsames Schicksal mich besonders interessiert.


    Band 2: Band 2 macht es mir gerade nicht einfach. Da die Geschichte des Himmelsturms in Band 2 und 3 erzählt wird verschwimmt gerade in meinem Kopf, was davon in welchem Band stand. Ich mochte aber die Szenen in den Gärten im Turm besonders. So wie ich insgesamt fand, dass die Atmosphäre im Turm wunderbar aufgefangen wurde. Die Geheimnisse der Vergangenheit, einer untergegangenen Hochkultur wurden greifbar und haben neugierig gemacht.


    Band 3: Ganz klar Norburg und Riva. In Norburg hat es mir die unermüdlich, pflichtbewusste Gardistin besonders angetan. Die wollte einfach nicht aufgeben im Kampf. Ausserdem hatte das Wiedersehen von Mutter Winja und Tochter Nikascha besonderes Flair.


    In Riva mochte ich die Stimmung der Stadt. Die Warenschau hat die Stadt toll belebt und nach der ganzen Kälte des Nordens fühlte es sich fast wie ein nach Hause kommen an.


  • Hast Du die Söldner für eine Ottajasko rekrutiert?

    Einmal editiert, zuletzt von Rhea ()

  • Herzlichen Glückwunsch auch von mit zu dem Aufstieg in den Bestsellerlisten!!!


    Im Band 1 war es sicher der Anfang, der war so brutal, das vergesse ich so schnell nicht
    meine Lieblingsszene war die Jagd Phileassons.
    So, für die anderen Bände brauche ich Namen und da muss ich erst nachsehen. Die Bücher stehen zuhause und die Pause ist vorbei. Aber auf alle Fälle hat mich das Ende im Himmelsturm sehr verzweifelt zurückgelassen, weil mein Held sich so fies benommen hat!!!
    Im Band drei war es auf alle Fälle der Ausbruch Beorns und die Szenen mit der Wölfin in ihrem Klan. Außerdem auch hier die Schlussszene.

  • Ich bin mit dem dritten Band noch nicht ganz durch, aber ich kann natürlich schon mal was zu den ersten Bänden schreiben.


    Nordwärts
    Auch wenn nach den Lieblingsszenen gefragt ist, muss ich kurz den/die Prologe erwähnen. Den ersten fand ich eine phänomenale Zumutung. Wie man eine Romanserie mit so was abschreckendem beginnen kann ist mir ein Rätsel. Die beiden folgenden Prologe fand ich in erster Linie anstrengend in ihrer Langatmigkeit. Ich hoffe sehr, dass es diesmal schneller vorüber ist bevor die Geschichte richtig losgeht.


    Aber nun zu den schöneren Dingen.
    Meine erste Markierung habe ich beim Lied zur Eroberung Kendrars gesetzt. So stelle ich mir eine thorwalsche Saga vor. Ich wollte schon selbst den Takt mitschlagen.
    Die Rekrutierung mit dem Witz auf Tjornes Kosten und Salarins Rede zur Melodie der Seeadler fand ich auch sehr passend.


    Kleine Gänsehautmomente sind für mich die Rituale der Thorwaler. Das Spalier am Beginn der Wettfahrt und der Gruß Asleifs an den in der Nacht vorbeifahrenden Beorn. Auch das Spiesrutenlaufen Ragnors passt hier gut ins Bild.
    Der Auftritt des Schädelknackers ist natürlich ebenfalls absolute Spitze. So werden Helden geboren.


    Überraschend war für mich Ragnors Tod. Den hatte ich zu diesem Zeitpunkt nicht erwartet.
    Am meisten gelacht habe ich beim Abschied von den Schraten. Die Hoffnung der Ottajasko um ein weiteres Festmahl herumzukommen war einfach zu komisch,
    Die interessanteste Neuerung aus der handwerklichen Perspektive war für mich Leomara als Medium. Sehr clever auf diese Weise immer wieder Informationen zum Hintergrund in verschlüsselter Weise zu präsentieren.

  • Mir blieben am meisten die diversen Wunder im Himmelsturm haften, und Beorns Begegnung mit Pardona und der netten Zwangslage :) . Und im dritten Band Tylstyr im "Dalek-Modus" ("Fuliminictus!" 8) :) ). Und Crottet, den ich anfangs nicht mochte, und gegen Ende war er großartig.
    DAs fällt mir jetzt so spontan ein.


    Avatare beim Friseur? Daran kann ich mich nicht erinnern . ;D

    Fantastic! Allons-y! Geronimo! Oh, brilliant!


  • - die gezüchteten Chimären in den Tanks.


    Die Thematik rund um Pardonas Forschungen im Himmelsturm lohnt sich, noch einmal ins Gedächtnis zu holen. Nach der Lektüre von Die Wölfin kann man schon erahnen, wie sie in Beorns Ottajasko fortwirken werden ... ;)



    Band 1: Ganz klar die ganzen Szenen in Steinackr und das Martyrium in der Hö(h/l)le. Was für ein krasser Neustart in meine DSA Lieblingssaga. Mit Tylstyr, Tjorne und Zidaine treffe ich hier auch erstmals auf neue Figuren in der Saga, deren gemeinsames Schicksal mich besonders interessiert.



    Den ersten fand ich eine phänomenale Zumutung. Wie man eine Romanserie mit so was abschreckendem beginnen kann ist mir ein Rätsel.


    Interessant an den Leserunden ist immer wieder, wie unterschiedlich die Sichten sind, die hier zusammenkommen. So auch hier: Der Prolog des ersten Bandes war ein bewusst eingegangenes Wagnis. Überwiegend bekommen wir ein sehr positives Feedback dazu, bis hin zu "der Prolog ist das Beste im ganzen Buch", aber es gibt auch eine entschiedene, wenn auch eher kleine Gruppe in der Leserschaft, der er überhaupt nicht zusagt.
    Generell bleiben wir dem Schema treu, eine Art Novelle als Prolog den Romanen voranzustellen - so auch in Silberflamme. Das ist eine schöne Möglichkeit, den Hintergrund ausgewählter Figuren genauer zu beleuchten. Und gerade der Hintergrund aus dem Prolog des ersten Bandes wird in Silberflamme eine bedeutende Rolle spielen - was die einen freuen wird, die anderen nicht so sehr. So oder so bin ich auf die unterschiedlichen Wirkungen gespannt, die der Roman erzielen wird. :)



    Die Geheimnisse der Vergangenheit, einer untergegangenen Hochkultur wurden greifbar und haben neugierig gemacht.


    Da hoffe ich, dass Silberflamme Dir gefallen wird - denn auch diese Geschichte hat etwas mit der Vergangenheit zu tun, wie bereits in der Prophezeiung deutlich werden wird ...



    In Riva mochte ich die Stimmung der Stadt. Die Warenschau hat die Stadt toll belebt und nach der ganzen Kälte des Nordens fühlte es sich fast wie ein nach Hause kommen an.


    Ich erinnere mich, dass das beim Schreiben auch so war. Ich habe mich richtig gefreut, die Ottajasko in die Zivilisation zurückkehren zu lassen.



    Im Band drei war es auf alle Fälle der Ausbruch Beorns und die Szenen mit der Wölfin in ihrem Klan.


    Die Szene, in der Salarin und Zidaine Nirka bei den Wölfen beobachtet, habe ich kürzlich noch einmal vorgetragen. Wenn ich mich recht entsinne, war das auf der RatCon in Limburg, bei der letzten Lesung aus Die Wölfin.



    Kleine Gänsehautmomente sind für mich die Rituale der Thorwaler.


    Ja, in die Schilderung der thorwalschen Kultur ist viel Energie geflossen ... Auch in dieser Hinsicht wird es in Silberflamme einen neuerlichen Schub geben, und zwar durch die Betonung einiger thorwalscher Figuren. ;)



    ..., und Beorns Begegnung mit Pardona ...


    Auch Pardona wird sich in Himmelsturm die Ehre geben. ;)


  • [Der Prolog des ersten Bandes war ein bewusst eingegangenes Wagnis. Überwiegend bekommen wir ein sehr positives Feedback dazu, bis hin zu "der Prolog ist das Beste im ganzen Buch", aber es gibt auch eine entschiedene, wenn auch eher kleine Gruppe in der Leserschaft, der er überhaupt nicht zusagt.


    Der Prolog ist der Grund, warum ich die Saga nicht meiner Mutter geschenkt habe. Ich glaube sie würde das nicht verkraften. Es ist schon ziemlich heftig.

  • Dani79


    Ich habe keine Nachricht über neue Beiträge zu diesem Thema erhalten, obwohl ich es - habe ich hier sogar bei meiner Anmeldung zu dieser Leserunde geschrieben - extra aktiviert hatte, da ich wusste, dass ich zu viel um die Ohren haben würde, um rechtzeitig dran zu denken. Habe nun mein Email-Postfach durchsucht (auch den Papierkorb), ob mir eine Mail entgangen ist, aber ich habe tatsächlich keine Nachricht(en) bekommen. Der letzte Beitrag zu diesem Thema, über den ich informiert wurde, stammt vom 3.5.2017, 11:10 Uhr von Ulrike Günkel-Kohl. Dabei ist die Aktivierung angeblich immer noch aktiv (bekomme zumindest den Button "Nicht benachrichtigen" angezeigt).


    Lässt sich jetzt nicht ändern. Ärgert mich aber auf alle Fälle, dass durch irgendeinen Fehler im Benachrichtigungssystem das Freiexemplar nun passé ist.

  • Prologe: Keine Ahnung ob irgendwann/irgendwo noch mal der Raum ist das näher zu beleuchten. Unabhängig von dem was war wäre es angenehm, wenn Silberflamme hier kürzer oder zumindest kurzweiliger auftreten würde. Ich kann zwar nicht behaupten, dass ich den Nordwärts-Prolog langweilig fand, aber auch den hätte ich mir definitiv kürzer gewünscht.


    Also dann zu Himmelsturm:
    Kleiner Lichtblick im Prolog. Eine Anspielung auf einen gewissen Inquisitor Marcian. Ich schmeiß mich weg. :)
    Den Auftritt des Lynx hatte ich früher erwartet, aber insgesamt habe ich das gut in Erinnerung.


    Sehr bemerkenswert fand ich die Entscheidung der Autoren Beorn und Phileasson zeitgleich in den Turm eindringen zu lassen. Das bringt natürlich eine ganz andere Dynamik mit sich. Gerade der Kontrast zwischen Plünderern und Forschern. Und dann als Phileasson zu weit nach unten vordringt und der Kämpfer Beorn ihm praktisch den Hintern retten muss. Herrlich. Der Marsch der Chimären ist wirklich eindrucksvoll. Eichward fällt in heldenhaftem Kampf, ein würdiges Ende. (Blenden wir den Epilog an dieser Stelle kurz aus).
    Die emotional eindrucksvollste Szene war für mich der Moment in dem Beorn vor dem versperrtem Aufgang steht und merkt, dass Phileasson ihn eingesperrt hat. Autsch! Verdammt üble Sache das. Und natürlich üble Meinungsmache für Beorn in Sachen der Autoren. ;) Ich überlege ob ich das auch so machen sollte.
    Kleiner Höhepunkt für den DSA-Nerd ist natürlich der Auftritt von Vonthodael der-das-Fleisch-überwand. Wenn wir den noch mal wiedersehen dürften...


    Neben diesen inhaltlichen Punkten sind mir noch zwei weitere besonders in Erinnerung geblieben, die aus meiner Sicht handwerklich sehr geglückt sind. Zum einen wäre da die Klärung der Frage: "Wann ist eigentlich das Geheimnis des Himmelsturms gelüftet"? Zum anderen wird die gute Pardona auch ohne direkte Erscheinung oder Geister-Wudu interessant eingeführt. Die Selbstverständlichkeit mit der Abdul sich entblößt und dabei zugleich auf seinen schlechten Zustand verweist bietet eine gute Charakterisierung der Mutter der Chimären.


    Und dann ist da noch das Ende. Die Flucht ist geglückt, die Drachen sind im Anflug und dann heißt es Sulu, die Phaser aktivieren. Das nenn ich mal ein abruptes Ende. Tse.

  • Gerade zum Ende des zweiten Bandes (der Lichterscheinung, die die Gletscherwürmer getötet hat) lohnt sich die Lektüre der Diskussion, die wir dazu in der Leserunde hatten - im letzten Leseabschnit zu Himmelsturm und später auch in einem der frühen Leseabschnitte zu Die Wölfin. Aus der Art und Weise, wie dieses Ereignis zustande kommt, lassen sich mehrere fundamentale Schlussfolgerungen ziehen, und letztlich ist dieser radikale Eingriff der Hauptgrund, aus dem sich Pardona überhaupt für die Wettfahrt interessiert ... Jedenfalls ist es positiv, dass dieser Akzent offenbar im Gedächtnis bleibt.


    Eine Bitte an die Rollenspieler, die die Kampagne kennen: Ich habe gerade eine schöne Besprechung von Silberflamme gelesen, die ich leider nirgendwo verlinken kann, weil sie die Auflösung eines Rätsels verrät, das uns im Roman mehrere Hundert Seiten begleiten wird. Dabei geht es um die Frage, was die gesuchte Silberflamme überhaupt ist. Für die Rollenspieler ist das offensichtlich, aber wir haben viel Mühe darauf verwandt, in der Perspektive der Ottajaskos zu bleiben und den Leserinnen und Lesern nur den Kenntnisstand zu geben, den die Figuren jeweils haben.
    Also für die "Wissenden": bitte pssssst. ;) Dann können wir gemeinsam schauen, wie rasch die anderen die richtigen Schlüsse ziehen - denn natürlich haben wir auch diesmal wieder Hinweise ausgestreut.
    :lesen:

  • Aha...hier ist ja schon was los! Ok....dann lassen wir mal die 3 Bände Revue passieren.


    In Band 1 gefiel mir besonders gut die beklemmende Stimmung im Prolog. Die Szenen in der Höhle, in der Fianna gefangen war, haben sich mir sehr eingeprägt. Der Prolog war umstritten, ich halte ihn nach wie vor, für genial! Ansonsten natürlich der Mord an Eigil (Schlitzmaul)....ich sag' nur Möwenknöchelchen...*brrr*


    Band 2 hatte von Anfang bis Ende eine gespenstische Szenerie mit dem Himmelsturm. Viele Bilder haben sich da eingeprägt, z.B als die Bilder /Wandgemälde im Turm sich bewegten, die Mannschaft auf die toten Elfen gestoßen ist. (Die weiße Raubkatze, die mit glühenden Augen aus dem Bild stieg) Das waren schon sehr phantastische Bilder. Und diese komischen Chimären....das war echt heftig....am Gruseligsten fand ich die Geistermädchen!


    Blackout: Kamen die Schneeschrate in band 1 oder 2.....ich habe das alles als gigantischen Film im Kopf und kann das gerade nicht zuordnen auf Anhieb.


    Band 3: Mein Lieblingsprolog! Nirka (und zuvor schon ihre Mutter) :flirt: hatten mich augenblicklich verzückt. Diese Nivesen...mit all ihren bunten Bändern und Karenen. Das war genau mein Ding. Heiß war die Szenerie in der Nacht in diesem untriebigen (oder auch nicht) Zelt ! Dann die Szene, in der Nirka beobachtet wird, als sie sich auf der Lichtung verwandelt. Auch ein Gänehautmoment. Ach, es fällt mir schwer, da etwas rauszupicken. "Die Wölfin" ist bis jetzt mein Lieblingsband. Achja und natürlich der Zauberwald....das war auch sehr schön. :D


    Gestört hat mich bislang-ohne Witz- einzig und allein dieser psychedelische, perverse Baum (ihr wisst schon!) neee also, das empfand ich wirklich irgendwie als deplatziert. Irgendwie war das doch schon sehr skurril! Für mich vielleicht eine Prise too much.


    Na, da bin ich mal gespannt, was uns diesmal alles erwartet. ;D

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

    Einmal editiert, zuletzt von TippendeTastatur ()

  • Also dann noch mal zum dritten Band.
    Die Himmelswölfin ist in meiner Erinnerung das schwächste der Abenteuer. Die ganze Krankheitsgeschichte passt nicht so recht ins Konzept, Beorns Schicksal ist ungewiss man wird zum Cowboy äh Karentreiber, naja.


    An Orten ist mir Riva mit seiner besondern Stimmung besonders im Gedächtnis geblieben. Dies fand ich insgesamt sehr gelungen, auch die Geschichte mit der Quarantäne und die Rituale der Ottajasko im Travia-Tempel.


    Der ganze Teil um Beorn ist ja eine deutliche Erweiterung der Geschichte. Hier wird noch einmal viel über die Geschichte des Himmelsturms transportiert. Später dann die ersten Andeutungen zur Goldenen Horde und den Konflikten, die damit im Zusammenhang stehen. Das ist recht interessant. Die Zeit der Gefangenschaft im Himmelsturm fand ich gefühlt etwas zu lang. Am Ende war ich dessen doch eher überdrüssig.


    Bei der Charakterisierung der Personen fand ich das Aufeinandertreffen von Praioslob und Salarin vor dem Tod von Shulinai sehr bemerkenswert. Eine der seltenen Szenen, in denen das Nicht-Menschsein der Elfen schön herausgearbeitet wird. Die friedlichen Lösungen der Foggwulfschen Ottajasko werden bei den Goblins sehr schön in Szene gesetzt. Aber auch die Begegnung mit den Viehdieben illustriert dies hervorragend. Ohms Lied vom blutrünstigen Wolf war für mich natürlich wieder der Knaller. Das passt einfach zu gut. Ein Mann und seine Leier. Köstlich.
    Shaya hat wie immer gute Momente, sowohl humorige als auch nachdenkliche. Diese Figur gefällt mir mit am besten.


    Neben Sayas lustigeren Einlagen gibt es natürlich auch noch andere Momente der Heiterkeit an die ich gerne zurückdenke. Die knackende Säule in Riva wäre da sicher zu nennen. Aber auch Abduls Ausflug in Gerasim ist mal wieder köstlich. Als bibliophiler Sammler kann ich die Sorgen der Magierin um ihre Bücher natürlich voll und ganz verstehen.


    Der Nerd kommt auch auf seine Kosten. Abgesehen von der Feste Morgenstern finde ich die Hinweise auf einen gewissen Erm Sen ebenfalls sehr raffiniert plaziert. Das Salarin als Sternenträger installiert wird ist natürlich ebenfalls eine große Nummer. Das wir ja noch ein Spaß!


    Und wie immer das Ende. Nachdem ich den Prolog eher durchlitten als erlebt habe war das Ende mal wieder ein Überaschungsmoment. Ich hatte nicht mehr mit einer Attacke Fiannas/Schwester Blakharaz gerechnet. Und dann geht alles ganz schnell. Die Rächerin verbockt ihre Rache, Tlystyr benimmt sich wie ein Idiot, Tjorne versucht das noch zu toppen und am Ende steht der Foggwulf auf und sagt: Wir wollen nicht mehr darüber sprechen! What?!