Parallellesen - geht das?

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  • Ich lese viel parallel. Das passiert fast automatisch, durch die Uni und dadurch, dass ich die dicken Hardover Bücher ungern den ganzen Tag mit durch die Stadt schleppen will und so immer ein dünnes TB für den Bus dabei habe.


    Wie andere auch schon gesagt haben, sollten die Bücher unterschiedlich sein, damit es gut klappt. Und dann gehen schon so 3-4 Bücher.

  • Natürlich geht das! :) Sogar sehr gut... ich denke, es hängt auch ein bisschen von der "Leseveranlagung" einer Person ab, manche bekommen ein totales Durcheinander, andere brauchen die Abwechslung. Ich brauche die Abwechslung. Ich kann gar nicht permanennt nur ein Buch lesen, zumal ich eine eher langsamere Leserin bin. Da wird es dann gerade bei längeren Büchern schon mal anstrengend, da voll dabei zu bleiben, da lese ich zwischendurch sehr gerne ein paar Seiten aus einem anderen Buch. Meistens ist das dann auch so gewichtet, dass ich ein "schweres" und ein "leichtes" Buch (also inhaltlich) nebeneinander lese. Irgendwie brauche ich da einfach.


    Das einzige, was ich gar nicht kann, ist, zwei Bücher aus derselben Reihe parallel lesen, da mache ich dann auch ein Durcheinander. Vor allem im Nachhinein, wenn ich mich daran erinnern soll. ;) Gleiches Genre geht aber problemlos, wenn es unterschiedliche Inhalte sind.

    "There is no such a thing as an impersonal critic because there is no such thing as an impersonal person." - George Jean Nathan, amerikanischer Theaterkritiker

  • Das geht nicht nur, das muss sogar sein. Normalerweise lese ich min. 3 Bücher parallel: ein Sachbuch, ein Roman und ein Buch in dem man gut kurze Passagen lesen kann (z.B. etwas kabarettistisches). Zwei Romane nur selten. Das kommt höchstens dann vor, wenn ein Buch, auf das ich lange gewartet habe, erscheint, während ich noch ein anderes längeres lese. Dann muss das erste pausieren bis das zweite durch ist.


    PS: Ich merke gerade mal wieder, dass ich keine Rechtschreibprüfung sondern eine Zeichensetzungsprüfung bräuchte...

  • ich finde, Bücher sollten so geschrieben sein, dass man das Buch, was man grade liest, nicht aus der Hand legen will. Wenn ich zwischendrin Abwechslung brauche, ist das Buch nicht gut. Parallel lesen tu ich höchstens Sachbücher - aber keinesfalls Romane. ich fürchte da bin ich zu altmodisch! ;D

  • Ich bin auch ein Parallelleser. Ein Buch für unterwegs, eines für zu Hause, manchmal gibt es auch noch eines mehr. Wenn ich nur eines lese, fühle ich mich unterfordert :D

  • Ich schieb nur Bücher zwischendurch ein, meist liegt das aber dann daran, dass mich das eine nicht genug fesselt =/
    Dann pausiert das eine Buch und das andere wird gelesen. Danach wird dann das andere zuende gelesen (:
    Allerdings lese ich ja egal wo jedes Buch, ich schlepp also, wenns sein muss, auch Hardcover mit rum.
    Parrallel hab ich bisher nur selten gelesen, funktioniert aber auch (:

  • Ich probiere es ab diesem Wochenende das erste Mal, zwei Bücher parallel zu lesen und das in zwei Leserunden. Mal schauen, ob ich es hinbekomme, denn sonst habe ich auch immer nur ein Buch gelesen, bevor ich zum nächsten gegriffen habe. Ich lass' mich überraschen :)

  • ich lese auch manchmal parallel. wobei ich zugeben muss, dass ich es oft anstrengend finde. Entweder lese ich hauptsächlich an einem Werk und vergessen beinahe was im anderen Buch gerade los ist, oder ich muss mich regelrecht dazu zwingen auch mal wieder in der andere zu schauen, weil eines von beiden meistens einfach spannender ist, nicht unbedingt besser, aber eben spannender. ;)

  • Also ich werde das Paralellel-Lesen mal bei meiner nächsten Leserunde ausprobieren! In meiner ersten Leserunde war ich etwas zu flott und deshalb kommt jetzt der Versuch. Mit der Hoffnung das es mich etwas bremst! ;D


  • Hmm, einige Leute mögen es so handhaben, ich hingegen nicht. Ich bin grundsätzlich ein Fan des Schemas "Eines nach dem anderen". ;) Mir ist es lieber, ich lasse mich auf eine Geschichte vollends ein, statt immerzu zwischen zwei Welten zu pendeln.


    Zwischen 2 Welten (Realität und Buch) muss man ja eh pendeln. Warum dann nicht gleich drei? ;)


  • Hmm, einige Leute mögen es so handhaben, ich hingegen nicht. Ich bin grundsätzlich ein Fan des Schemas "Eines nach dem anderen". ;) Mir ist es lieber, ich lasse mich auf eine Geschichte vollends ein, statt immerzu zwischen zwei Welten zu pendeln.


    So ist das bei mir auch. Ich möchte mich total in ein Buch vertiefen können.
    Ich glaube, ich könnte nicht so intensiv lesen, wenn ich mich auf zwei oder mehrere Geschichten konzentrieren müßte.


    LG Tiara

  • Normalerweise lese ich auch gerne ein Buch zu Ende bevor ich das Nächste beginne. Aber seit ich bei verschiedenen Leserunden mitmache, habe ich auch das Parallellesen ausprobiert und komme gut zu Recht. Am einfachsten ist es, wenn es Bücher aus verschiedenen Genres sind. Dann verwechselt man nämlich nicht die Geschichten :)

  • Jedes Buch hat doch seinen ganz eigenen Charme den Leser ins Geschehen zu ziehen. Wenn das Buch gut ist, reichen wenige Sätze aus, um sich darin zu vertiefen.


    Allerdings finde ich es schon schöner, wenn man sich einem Werk nach dem anderen widmen kann!

    Ziele nach dem Mond. Selbst wenn du ihn verfehlst, wirst du zwischen den Sternen landen.

  • Auch wenn die Frage schon alt ist, ich aber neu, antworte ich kurz.


    Ich lese auch ganz oft parallel. Da kommt es schon mal vor das es drei sind. Aber zwei ganz oft.:)

  • Eigentlich ist es mir viel lieber, nur ein Buch zu lesen. Manchmal kommt es aber doch vor, dass ich Bücher parallel lese - mehr als drei aber nicht, da ich sonst auch durcheinander kommen würde ;)

  • Ich habe früher nie parallel gelesen aber wenn doch sich doch mal zwei Leserunden überschnitten, habe ich auch das gemacht. Und es ging viel besser als gedacht. Mehr als zwei lese ich aber nicht gleichzeitig. Ich konzentriere mich gerne auf den ganzen Inhalt. Zu viele Bücher verwirren mich.

  • Ja, das geht, mit einem großen ABER. Wenn es sein muss wg. Leserunde etc., dann ist das schon zu schaffen, auch wenn es ein wenig mehr Konzentration erfordert.


    Fange ich ohne diese Notwendigkeit ein neues Buch an, ohne mit dem ersten fertig zu sein, dann spricht das nicht für Buch 1. Ausnahme: Thomas Pynchon: "Die Enden der Parabel". Mir kann einfach niemand erzählen, dass er das in einem Stück mit Genuß durchgelesen hat.