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  • Die arme kleine Tosca, was hat sie schon für einen schweren Start ins Leben. Als Stella wieder eine so schlimme Blutung bekam, dachte ich wirklich jetzt hat sie doch noch einen Abgang. Aber Tosca scheint eine Kämpernatur zu sein.


    Stella hat sich auch wieder gefangen und ich finde es gut, dass sie ihr Studium wieder aufgenommen hat. Nur finde ich, dass dieses um die Häuser ziehen und sich für eine andere auszugeben, gar nicht zu ihr paßt.
    Sie unternimmt ja eigentlich nichts, ohne vorher Nico zu fragen, was er machen würde. Siehe auch Tosca, wenn sie nicht von Nico geträumt hätte, hätte sie sich nicht mal um ihre Tochter gekümmert. Er ist immer noch so präsent in ihrem Leben und dass sie das aufeinmal verdrängt kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.


    Manuele traut sich und führt den Radiosender weiter. Da kann er ja froh sein, dass er nur mit ein paar Monaten Gefängnis davongekommen ist. Nico meinte doch auch, wenn sie ihm draufkommen, bringen sie ihn um. Da hat er echt Glück gehabt.


    Ich finde es so schön, wie sich Flora und Stella sich jetzt verstehen. Die kleine Tosca ist genau das, was Flora gebraucht hat um wieder einen Sinn im Leben zu finden.


    So und jetzt kommt leider schon der letzte Abschitt. Bin gespannt, wie es mit Carlos weitergeht. Der Brief von ihm mag zwar merkwürdig erscheinen, aber ich finde es gut, dass er 5 Jahre abwarten will. Denn in dieser Zeit müßte Stella ja wirklich wieder für einen Neuanfang bereit sein. Aber wie es scheint, brauchen sie die Jahre doch nicht abzuwarten. :)


    LG Karin

  • Tosca kämpf sich ins Leben und ich ich hoffe das sie Stella genügend Kraft gibt. Ich hätte auch schon nicht mehr mit ihr gerechnet, Stella hatte so arge Blutungen und die kleine war ja viel zu früh dran.


    Das sie mit ihrem Studium weiter machen will, das finde ich auch gut, das Leben muss ja weiter gehen.
    Das sie plötzlich so oft mit ihrer neuen Freundin um die Häuser zieht und sich die beiden immer wieder als andere ausgeben, das finde ich eigentlich kindisch und passt auch nicht wirklich zu Stella, die Mutter einer kleinen Tochter ist und mit Nico fester verbunden ist, wie manch anderer mit einer realen Person.


    Manuele macht mit dem Radiosender weiter, so werden Nicos träume weiter gelebt.


    Ich finde es so schön, wie sich Flora und Stella sich jetzt verstehen. Die kleine Tosca ist genau das, was Flora gebraucht hat um wieder einen Sinn im Leben zu finden.


    LG Karin


    Ich denke, Stella kann sich jetzt auch viel besser in Flora einfühlen und die kleine Tosca verbindet die beiden ja auch.


    Das mit Carlos Brief ist zwar schon romantisch, aber erinnert mich eher an ein Märchen..................wer wartet 5 Jahre?

  • Stella hat sich auch wieder gefangen und ich finde es gut, dass sie ihr Studium wieder aufgenommen hat. Nur finde ich, dass dieses um die Häuser ziehen und sich für eine andere auszugeben, gar nicht zu ihr paßt.
    Sie unternimmt ja eigentlich nichts, ohne vorher Nico zu fragen, was er machen würde. Siehe auch Tosca, wenn sie nicht von Nico geträumt hätte, hätte sie sich nicht mal um ihre Tochter gekümmert. Er ist immer noch so präsent in ihrem Leben und dass sie das aufeinmal verdrängt kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.


    LG Karin


    Ja, die Sache mit dem Ausgehen... war ja nicht Stellas Initiative sondern die der Freundin IMMA, von der sie sich überreden lässt.
    Und ich wollte Stella auch nicht dauernd nur super vernünftig sein lassen... auch meine Lektorin meinte: kann die nicht mal was Verrücktes tun? Sie schlug dann irgendwelche Storys mit anderen Männern vor, aber da habe ich Einspruch eingelegt...
    Nein, niemals hätte sie das gemacht. Und damit liege ich wohl richtig, wenn ich eure Reaktionen hier so sehe. :lesen:


    Darum habe ich sie nur ein bisschen herumflunkern und Spaß haben lassen... ihr dürft nicht vergessen, sie ist gerade mal 22 (Oder so um den Dreh? habe den Überblick verloren :) ) und nun schon so lange traurig, mit schwierigen Zeiten hinter sich.
    Sie MUSS doch mal raus, auch wenn ihr innerlich noch gar nicht wirklich danach ist.


    Danke für euer Verständnis! ;)


  • Das ist gut Stefanie, dass Du hier Einspruch eingelegt hast. Mit anderen Männern hätte sie sich nie eingelassen, da hast du recht.
    Das schöne an Leserunden ist ja, dass die Autoren aus dem Nähkästchen plaudern dürfen. Und deshalb kann ich Stellas Verhalten jetzt auch nachvollziehen, wenn ich es auch nicht gutheiße. :)


    LG Karin

  • Was für ein Segen, dass Stella tatsächlich schwanger ist! So wird immer etwas von Nico bei ihr sein. Und etwas auch, dass sie und Flora verbindet und sie sich einander annähern lässt. Das geschieht ja zusehends, vor allem, nachdem die kleine Tosca geboren ist...


    Habe ich das richtig verstanden, dass das Kind am gleichen Tag Geburtstag hat, wie seine beiden Eltern? Das musste dann wohl so kommen. Und dass es keine normale Geburt werden würde, war auch irgendwie klar!
    Diese Sturzgeburt passt so richtig zu Stella und ihrer Familie....


    Aber welches Drama sich da entfaltet, wie lange man um Toscas Überleben bangen muss, wie schwer es Stella fällt, sie anzunehmen, aus Angst, sich zu schnell an sie zu binden - um sie dann doch zu verlieren...
    Schön geschildert finde ich auch die langsame Annäherung, wie ein vorsichtiges Kennenlernen.


    Und wieder ist die gesamte Familie zur Stelle. Jeder kümmert sich so gut er kann um Stella und das kleine Wesen, dem sie ein mit viel Fürsorge und noch mehr Liebe ausgepolstertes Nest bauen, sozusagen... Das Kindchen, das ja Gottseidank überlebt, wird gesund aufwachsen!


    In dieser Passage kommt deutlich der Familiensinn zum Ausdruck, den man den Italienern immer nachsagt, das gegenseitige Sich-verantwortlich-fühlen. Da wird nicht lange geredet, da muss man nicht lange bitten, sondern da hilft man einander ganz selbstverständlich!
    Ich weiß nicht, wie das im "Sternenboot" war, wie tatsächlich Stellas eigene Kindheit ausgesehen hat ( mit Assunta hat sie aber wohl Glück gehabt...), - aber so wie sie jetzt ist, finde ich ihre Familie wunderbar!


    Und im Gegensatz zu der unglücklichen Orsula, die so begabt ist und sich jetzt von einem ungeliebten Ehemann schlagen lässt, ist Stella geradezu privilegiert!
    Ihre Familie drängt sie dazu, ihr Studium wieder aufzunehmen. Womit sie völlig recht hat! Und sie kann das unbesorgt tun, denn für ihre Tochter wird immer gesorgt sein.


    Interessant ist für mich zu beobachten, wie Stella nach der langen Pause nun an ihr Studium herangeht! Und wie sie sich selbst im Rückblick sieht, wie ihr klar wird, dass sie Nico mit ihrem Ehrgeiz zu sehr gedrängt hat.
    Interessant auch ihre Motivation, zu Ende zu studieren: der Bau des Grabmals, dessen Planung viel Raum im vierten Leseabschnitt einnimmt. Da bin ich ja mal gespannt, was letztlich dabei herauskommen mag...


    Die im Studium neu gefundene Freundin Imma! Naja! So begeistert bin ich nicht von ihr... Wo zieht sie Stella denn da rein? Was für eine Art von Vergnügen ist denn das, zu dem sie Stella nötigt!? Dieser Krankenschwester-Unsinn...
    Nein, das ist für mich der bisher schwächste Teil der Geschichte! Dem kann ich so gar nichts abgewinnen.
    Und wieso muss der Carlos da plötzlich auch dabei sein?
    Aber so verständnislos ich vor dieser Charade stehe - jetzt ist klar, dass Carlos, über dessen Verliebtheit in Stella man seit dem seltsamen Brief weiß, den er Stella nach Nicos Tod geschrieben hat ( fünf Jahre??? ), einer von der treuen Sorte ist, dass er Stella keineswegs vergessen hat!
    Jetzt gilt es nur noch, sie für sich zu gewinnen! Ich wünsche ihm Glück, denn ich sehe ihn eher als Stellas Partner als Manuele, der seinerseits auch einen gewaltigen Schritt in seiner Entwicklung gemacht hat! Er wandelt in den Spuren seines Freundes Nico, wagt etwas, wird immer mutiger! Dennoch - er und Stella? Nein...

  • Das stimmt schon, aber sie hat es ja fast wöchentlich gemacht mit Imma. Das war mir zu viel, so ganz plötzlich und schon ein bisschen kindisch.


    Aber wie es halt im leben oft ist, man steckt plötzlich mitten in einer Sache drin und dann ergibt sich das ganze halt so.

  • Die im Studium neu gefundene Freundin Imma! Naja! So begeistert bin ich nicht von ihr... Wo zieht sie Stella denn da rein? Was für eine Art von Vergnügen ist denn das, zu dem sie Stella nötigt!? Dieser Krankenschwester-Unsinn...
    Nein, das ist für mich der bisher schwächste Teil der Geschichte! Dem kann ich so gar nichts abgewinnen.
    Und wieso muss der Carlos da plötzlich auch dabei sein?
    Aber so verständnislos ich vor dieser Charade stehe - jetzt ist klar, dass Carlos, über dessen Verliebtheit in Stella man seit dem seltsamen Brief weiß, den er Stella nach Nicos Tod geschrieben hat ( fünf Jahre??? ), einer von der treuen Sorte ist, dass er Stella keineswegs vergessen hat!
    Jetzt gilt es nur noch, sie für sich zu gewinnen! Ich wünsche ihm Glück, denn ich sehe ihn eher als Stellas Partner als Manuele, der seinerseits auch einen gewaltigen Schritt in seiner Entwicklung gemacht hat! Er wandelt in den Spuren seines Freundes Nico, wagt etwas, wird immer mutiger! Dennoch - er und Stella? Nein...


    Das finde ich auch bisher am schwächsten in der Geschichte, sie ist Erwachsen und hat eine Tochter. Kindischer geht ja gar nicht und dann noch mit jeden rum küssen?


  • Das sie mit ihrem Studium weiter machen will, das finde ich auch gut, das Leben muss ja weiter gehen.
    Das sie plötzlich so oft mit ihrer neuen Freundin um die Häuser zieht und sich die beiden immer wieder als andere ausgeben, das finde ich eigentlich kindisch und passt auch nicht wirklich zu Stella ( ... )


    Ja, dazu habe ich auch gerade geschrieben ( das war, bevor ich eure Beiträge hier gelesen habe! ). Ich verstehe gar nicht, was das soll. Und auch nicht, warum sich Stella für so etwas Albernes hergibt. Wie passt gerade DAS zu ihrer Trauer um Nico? Und was sie an der Imma findet, verstehe ich auch nicht.




    Das mit Carlos Brief ist zwar schon romantisch, aber erinnert mich eher an ein Märchen..................wer wartet 5 Jahre?


    Romantisch mag Carlos' Brief ja gewesen sein, - aber der Zeitpunkt war ganz und gar unpassend! Und er erreichte Stella in ihrer Trauer überhaupt nicht. Das müsste Carlos, der mir kein Dummkopf zu sein scheint, eigentlich klar gewesen sein. Auch die Erwähnung der fünf Jahre Wartezeit fand ich nicht so geschickt.
    Ansonsten aber liebe ich Märchen eigentlich...

  • Habe ich es doch geahnt, der Professor bekommt die Quittung, für seine gewagten Seminare. Einem Architekturprofessor kann so was doch nicht anlasten, sich für den Erhalt alter Baustile einzusetzen, gehört praktisch zum Beruf. Ist alles voller Betonklötze, könnten die Studenten nur noch aus Büchern lernen, wozu überhaupt Architekt werden, wenn alle schönen und alten Bauten abgerissen werden sollen. Das zerstört jede Motivation, so einen Beruf ergreifen zu wollen, erstickt jede Kreativität. Auch der Mafia sollte ihre Kultur nicht schnuppe sein. Wahrscheinlich feiern sie die nur in ihren eigenen Palazzi..
    Manuele hat sich wohl nicht überlegt, wie gefährlich das sein kann wenn alle mit blauen Fähnchen sich zu erkennen geben, da können sie sich ja gleich eine Zielscheibe aufs Haupt malen! Ich sehe nicht blau, sondern schwarz für Manuels, er ist doch sonst so vernünftig, glaubt er, Stella damit beeindrucken zu können?
    Ganz im Ernst, wie könnten sich Flora und Stella so ein Grabmal leisten, ich verstehe nicht, warum sie ein Glasgrab brauchen, jetzt kommt doch das Kind, also warum nicht dafür verwenden? Ich bin mir sicher, Nico wäre es recht so. Sehen die beiden Frauen das nicht? Sie sollten das Boot in den Garten zerren und einen Sandkasten daraus machen..
    Wieso will Carlos 5 Jahre warten? Weiß er von dem Kind?
    Was für eine Heuchelei! Erst der Trauerzug zu Flora und jetzt meiden und verachten sie Stella, weil sie Nicos Kind in sich trägt. Aber so sein, wie Orsola? Niemals! Was die für Töne schwang.. Eine ehrbare Frau..ja, eine mit Zahnlücke, ich nehme an, er hat sie geschlagen oder tatsächlich die Treppe wegen dem Kind hinunter gestoßen. Was war das mit der Verwesung? Habe ich jetzt nicht kapiert..kommt wohl noch..

  • Wie kann man nur so leichtsinnig sein, dass Stella wegen der Demo eine Frühgeburt haben wird, haben wir ja gleich geahnt, da kann die Hebamme 10 x sagen, das Kind wäre sowieso gekommen, das glaub' Ich ihr nicht.
    Ah, da ist sie wieder, die Hebamme mit dem Placenta-Tick, ich habe heute noch ein kleines Trauma von dieser schweren Geburt..
    Was den Pfarrer betrifft, das war ja auch ein Herzchen und dann das "alte" Weihwasser, das war doch bestimmt ein Schubs von Tante Assunta, aber woher weiß so eine alte Hebamme zu dieser Zeit soviel oder gerade viel genug über Erreger, Keime im Wasser?
    Es passt irgendwie überhaupt nicht in das Bild von einer alten schrulligen Hebamme, aber gelernt und dazugelernt..
    Muss seltsam sein, das halbe Dorf auf die Welt gebracht zu haben und alle schon nackig gesehen haben. Um ihre "Rente" dürfte sich so jemand überhaupt keine Sorgen machen müssen, bei so vielen Leben, die sie gerettet hat und erst recht denen sie auf die Welt geholfen hat.


    Der Traum von Nico sollte Stella wohl sagen, dass sie ihr Baby ganz nah am Körper haben soll, was ja genau richtig ist, wegen der Korperwärme und dem Herzschlag, den es spürt, das Baby hat wohl so eine bessere Chance. Aber da hat Nico wohl in die Zukunft geschaut, oder wusste man das damals schon?


    Das Wunder zu Wundern werden, weil sie so selten sind, hat eine bestechende Logik, da konnte ich eine Weile drüber nachdenken, ein toller Satz!

  • Das finde ich auch bisher am schwächsten in der Geschichte, sie ist Erwachsen und hat eine Tochter. Kindischer geht ja gar nicht und dann noch mit jeden rum küssen?


    Ich habe nochmal drüber nachgedacht. Ich kann es jetzt zwar nach Stefanies Erklärung nachvollziehen, wie es gemeint war, aber warum muß man Stella denn überhaupt ausbrechen lassen? Sie ist halt einfach nicht der Typ dazu und dann geht ihr auch nichts ab. Sie ist halt einfach mal der ruhigere und vernünftige Typ.


    LG Karin


  • Und wieder ist die gesamte Familie zur Stelle. Jeder kümmert sich so gut er kann um Stella und das kleine Wesen, dem sie ein mit viel Fürsorge und noch mehr Liebe ausgepolstertes Nest bauen, sozusagen... Das Kindchen, das ja Gottseidank überlebt, wird gesund aufwachsen!


    In dieser Passage kommt deutlich der Familiensinn zum Ausdruck, den man den Italienern immer nachsagt, das gegenseitige Sich-verantwortlich-fühlen. Da wird nicht lange geredet, da muss man nicht lange bitten, sondern da hilft man einander ganz selbstverständlich!
    Ich weiß nicht, wie das im "Sternenboot" war, wie tatsächlich Stellas eigene Kindheit ausgesehen hat ( mit Assunta hat sie aber wohl Glück gehabt...), - aber so wie sie jetzt ist, finde ich ihre Familie wunderbar!


    Stimmt, das fand ich auch total schön. Da wird nicht lange nachgedacht, es wird einfach mit allen Mitteln geholfen. Beneidenswert.


    LG Karin


  • Romantisch mag Carlos' Brief ja gewesen sein, - aber der Zeitpunkt war ganz und gar unpassend! Und er erreichte Stella in ihrer Trauer überhaupt nicht. Das müsste Carlos, der mir kein Dummkopf zu sein scheint, eigentlich klar gewesen sein. Auch die Erwähnung der fünf Jahre Wartezeit fand ich nicht so geschickt.
    Ansonsten aber liebe ich Märchen eigentlich...


    Ich glaube, er wollte ihr mit dem Brief einfach zu verstehen geben, dass er da ist, sie mag und sich auch mehr vorstellen kann.
    Da es aber eben ihre Trauerzeit ist und er ja mitgekriegt hat, wie sehr sie immer noch an Nico hängt, hat er halt die Frist von 5 Jahren vorgeschlagen. Nach so einer langen Zeit sollte der Kummer dann doch weg sein und man kann an einen Neuanfang denken.
    Obwohl ich es natürlich auch nicht zeitlich abhängig gemacht hätte, sondern einfach abgewartet hätte, bis Stella für eine neue Beziehung bereit ist.


    LG Karin

  • Ich hatte nicht den Eindruck, dass Imma Stella da in irgendetwas hineingezogen hat, endlich kann sie wieder lachen.
    Nico findet es gut und sogar seine Mutter Flora sagt: "Na endlich amüsiert sich das Mädchen wieder!"
    Und genötigt - was ein schweres Wort - hat sie sie schon gar nicht. Schließlich war es Stellas Entscheidung, Imma zu sich nach Hause einzuladen,
    ihr ihre Welt zu zeigen. Ich glaube niemand kann Stella zu etwas zwingen. Sie ist auch ein paar Wochen daheim geblieben und erst als ihr Kopf anfängt zu rauchen, verabredet sie sich mit Imma.. Ihre neue Freundin kommt auch gut alleine zurecht, sie hatte auch ein schlimmes Schicksal.
    Ich frage mich, was schlimmer ist, den Verlobten durch einen Unfall zu verlieren oder selbst todkrank zu sein, am Herz operiert zu werden und mit einem Zettel in der Hand wach werden, mit der Info, dass sie keine Beziehung mehr hat, liebloser geht es kaum, denn er hätte sie damit umbringen können, wenn sie sich zu sehr gegrämt hätte oder keinen Lebenswillen dadurch gehabt hätte.
    Ich finde es interessant, dass sie auf diesem Wege Carlos wiedertrifft und nicht umständlich durch Briefe oder steife Besuche.


    Jetzt wissen wir auch warum diese 5 Jahre, er fragte seinen Vater und der riet ihm dazu. Der Vater hat vielleicht gedacht, das in 5 Jahren viel passieren kann und wenn sie sich dann immer noch begegnen, ist es Schicksal.


  • ( ... ) aber warum muß man Stella denn überhaupt ausbrechen lassen? Sie ist halt einfach nicht der Typ dazu und dann geht ihr auch nichts ab. Sie ist halt einfach mal der ruhigere und vernünftige Typ.


    Stimmt, es passt nicht zu Stella, wie ich sie in diesem Buch kennengelernt habe! Sie hat doch gar kein Bedürfnis nach Ausbrechen! DAS hat sie schon gehabt, - mit Nico zusammen, freilich anders, als man das heute verstehen mag...
    Imma hat sie überredet, das ist auch klar. Wie auch immer, die ganze Szene, da wiederhole ich mich gerne, ist unglaubwürdig und unnötig und hat mir das ansonsten schöne und anrührende Buch so weit verdorben, dass ich noch gar nicht weitergelesen habe....


  • Jetzt wissen wir auch warum diese 5 Jahre, er fragte seinen Vater und der riet ihm dazu. Der Vater hat vielleicht gedacht, das in 5 Jahren viel passieren kann und wenn sie sich dann immer noch begegnen, ist es Schicksal.


    Natürlich! Das ist ganz an mir vorbei gegangen, weil ich diese Maskeradenszene schnell hinter mich bringen wollte!
    Aber da der Baron Larocca ein kluger Mann und darüberhinaus Stella und der gesamten Familie Camaleo zugetan ist, glaube ich eher, dass er seinem Sohn deshalb zum Abwarten geraten hat, weil er spürte, dass sie tieftraurig ist und noch lange nicht bereit, einen anderen Mann in ihr Leben zu lassen. Aus Rücksicht auf Stella also...

  • Stimmt, es passt nicht zu Stella, wie ich sie in diesem Buch kennengelernt habe! Sie hat doch gar kein Bedürfnis nach Ausbrechen! DAS hat sie schon gehabt, - mit Nico zusammen, freilich anders, als man das heute verstehen mag...
    Imma hat sie überredet, das ist auch klar. Wie auch immer, die ganze Szene, da wiederhole ich mich gerne, ist unglaubwürdig und unnötig und hat mir das ansonsten schöne und anrührende Buch so weit verdorben, dass ich noch gar nicht weitergelesen habe....


    Wow, ihr seid aber hart in eurem Urteil. :)
    "Das braucht sie nicht, das ist sie nicht..."
    Trägt nicht jeder etwas in sich, eine Eigenschaft, einen Charakterzug, den die anderen nicht vermuten würden?
    Das sogenannte Schatzkästchen, das man niemandem öffnet, dessen Inhalt einem selbst etwas unangenehm ist...?


    Wie gut, dass ich Stella nur verkleidet habe - noch nicht mal richtig geküsst hat sie ihn.


    Ich hoffe du konntest mittlerweile weiterlesen, liebe Ulrike, und bist wieder einigermaßen mit der Geschichte versöhnt.