01: Anfang - Seite 67 (einschl. Kapitel 6)

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  • Gut, der erste Teil heißt zwar "Trügerische Idylle", aber dennoch könnte langsam auch was passieren, ich meine, es ist ja auch ein Krimi :D Aber das kommt sicher noch, da bin ich guter Dinge. Ein Punkt hat mich stutzig gemacht: Das Zelt auf der Wiese von Bauer Schober. Das wurde völlig beiläufig erwähnt, aber mein "Kriminäschen" traut dem Braten in dem Punkt nicht so ganz ;D


    Ich finde gar nicht, dass langsam etwas passieren müsste, ich habe genossen, dass alle Figuren so ausführlich vorgestellt wurden - das ist einer der Aspekte, die ich in Tatjanas Krimis so liebe!
    Und: in der Tat, das Zelt wurde viel zu beiläufig erwähnt. Da haben sich bei mir auch sämtliche Antennen hochgerichtet. Ich glaube übrigens nicht unbedingt, dass sein Vorhandensein mit der Band zusammenhängen muss!

  • Das ist jetzt so ein Punkt, ob Herr Bettenberg Konny wirklich als sein Portemonnaie mitschleppt. Einerseits würde ich es ihm zutrauen, andererseits - wer einen Jaguar fahren kann, geht wohl auch nicht gerade sparsam mit seinem Geld um. Wie heißt's so schön? "Das kann er doch aus der Portokasse zahlen." ;)


    Gut, wenn das bei Tatjana so üblich ist, dass sie erstmal Szenerie und Personen beschreibt, habe ich nichts gesagt. Einige Ungereimtheiten (vorläufig mal das Zelt, aber auch die Beschreibung des Kellers) sind ja vorhanden - dann übe ich mich mal in Geduld und schau, wie sich das Ganze entwickelt :)

  • Nee, den Buchgeschmack der Leute kann ich nicht einschätzen. Kannst du das? Eher kann ich einschätzen, ob jemand überhaupt jemals ein Buch liest - und von den Nichtlesern gibt es so unendlich viele.


    Da ich viele Bücher verschenke, es ist furchtbar einfach. Versuch es gedanklich mal, bei Freunden weiß man sowas ja mistens, aber wie ist es mit guten und weniger guten Nachbarn, die man schon lange kennt?
    Die Nachbarn unter mir:
    Sie liest irgendwelche "feinsinnige" Sachen, auch über Wanderungen, zB den Jakobsweg, er bestimmt Bücher über Gartengeräte, Botanik, Antiquitäten..etc
    Die Nachbarn gegenüber:
    Sie mag Liros und Klatschzeitungen, er liest nicht.
    Die Nachbarn über mir:
    Computer-Fachzeitschriften, Sport/Kinder/Lehrer, aber auch sonstige Belletristik, da würde ich was finden.
    etc etc etc


    Aber das Wichtigste ist, zu wissen, was sie ganz bestimmt nicht lesen wollen, die "Entrüstungs-Messlatte" sollte man hoch hängen..
    ;)

  • Eine kleine Bed&Breakfast-Pension hat es wirklich nicht leicht, die können sich ihre Kunden nicht aussuchen, also versuchen sie den Wünschen ihrer Gäste irgendwie gerecht zu werden.
    Die Band hat sehr spezielle Wünsche, aber so Einiges hätte vielleicht doch ihr Manager vorher abklären sollen, aber was hätte es genützt, Konny hätte eh zugesagt, weil sie gedacht hat, hey, eine Rockband, na die sind leicht zufriedenzustellen, wahrscheinlich sind die den ganzen Tag bekifft/betrunken, so wie in ihren besten Zeiten in den 70er Jahren, ich kann mir vorstellen, das sie so denkt.
    Auf vegan/vegetarische Ernährung sollte jede Pension eingestellt sein, so schwierig ist das nicht. Einen Proberaum zu stellen ist da schon schwieriger, eine Scheune tuts da nicht, aber wir haben ja den Keller. Vielleicht sollten sie die Kellerräume ja auch mit ins Programm nehmen, Proberaum, Yoga, Tanz..was immer..
    Als Konny in den Keller ging, rieselte eine Portion Nostalgie eiskalt den "Buckel" hinunter, ich konnte es nicht leiden als Kind in den Keller gehen, der kleine Raum unter der Treppe war kohlrappelschwarz, ganz schnell vorbei und noch ein Lied auf den Lippen..lach..kennt das jemand?
    Als Konny mit unheischwangeren Gedanken also diesen Schrank öffnete, war ich schon bereit für eine Leiche, stattdessen eine "Luxus-Gummilippen-Yoga-Modell" Marke Beate U. ;-) ..also doch Yoga..
    Damit also kein Gast auf falsche Gedanken kommt, wird die "Dame" kurzerhand eingefroren, eine Tiefkühltruhe ist die Rettung.
    (Ich könnte wetten, sie vergisst sie und Kriemhild weiß an diesem Tag nicht mehr, was sie kochen wollte..)
    Ich finde, Leon ist ein richtiger Spießer, der hat auch seinen Humor von einem Goldfisch geerbt..Was hat es nur mit dem Zelt auf sich??
    ;)


  • Das muss ja ein gruseliger Keller sein, den die beiden da haben - ich könnte mir vorstellen, dass dort die Leiche auftaucht, ich meine, da passt sie auch gut hin.


    Als Konny die Schranktür öffnet, habe ich kurz die Luft angehalten, weil ich damit gerechnet hatte, dass sich die Leiche bereits dort befindet ;D Habe mich nur gewundert, dass sie keinen verdächtigen Geruch wahrgenommen hat :D

  • Als Konny in den Keller ging, rieselte eine Portion Nostalgie eiskalt den "Buckel" hinunter, ich konnte es nicht leiden als Kind in den Keller gehen, der kleine Raum unter der Treppe war kohlrappelschwarz, ganz schnell vorbei und noch ein Lied auf den Lippen..lach..kennt das jemand?


    Jaaaa, genauso erging es mir auch. Der Keller war gruselig!

  • Jaaaa, genauso erging es mir auch. Der Keller war gruselig!


    Das ist "Kellerkinder-Romantik" pur! Dunkelheit finde ich generell gruselig, auch heute noch teilweise.
    Mit meiner Schwester habe ich mal in einer sternenlosen Nacht eine "Mut-Wanderung" gemacht, stockdunkel
    Über Stock und Stein, ein kleiner Bach mit einem knarzendem Steg, ein enger Durchgang durch die Natur, die Zweige
    berührten die Beine, waren es Zweige?? Die Gegend nannte man Galgenberg, da stehen einige Grabstelen..dann um Mitternacht schrie
    ein Käuzchen, wir schrien auch und sind gerannt, wie der Teufel..


  • Na, da hast du ja deine Nachbarn und deren Briefkästen in scharfer Beobachtung :)
    Im übrigen war die Nachbarin nicht entrüstet, sondern hat nur geguckt, warum und wer da so lauthals lachte - wobei ich sicher bin, dass diese Nachbarin, die eigentlich sehr lieb und hilfsbereit ist, nichts anderes liest als Putztipps in Zeitschriften

  • Heinoko
    Sorry, ich habe niemand unter Beobachtung, das geht alles an mir vorbei, was denkst du denn von mir? Ich habe von Nachbarn gesprochen, die ich schon viele Jahre lang kenne, es geht um Einschätzung durch Erfahrungswerte, durch miteinander reden, treffen, die vielen Geburtstagsfeiern..
    Ah..da bellt der Hund, da kommt ein Nachbar..wir bauen gerade einen Pavillon, da wird mitgeholfen.


    P.S. Du veräppelst mich jetzt oder, es gibt Zeitschriften mit Putzanweisungen?
    :ohnmacht:


  • P.S. Du veräppelst mich jetzt oder, es gibt Zeitschriften mit Putzanweisungen?


    Haha, so geht man immer erst mal von sich aus: Ich bin ja jetzt erst an meinen Altersruhesitz gezogen, da weiß ich nun wirklich nichts von Lesegewohnheiten der Leute um mich herum. Wenn du schon jahrelang Kontakt hast, ist das natürlich ganz etwas anderes.
    Und nein, ich veräpple dich nicht: In den meisten 1,50 Euro Frauenzeitschriften kommt irgendwann immer, wann ich was am besten wie putze und andere so lebenswichtige Dinge, die aber ja wirklich für manche Menschen von großer Bedeutung sind. Aber das führt weg... In unserem Buch wird ja eher weniger geputzt bis auf Jaguar-Desinfizieren.

  • Ich habe es so verstanden, das alle anderen ausgebucht waren? Ist ja auch sehr kurzfristig gewesen, die sollten am nächsten Tag kommen. Die extrawünsche dürften ja kein Problem sein, wenn man dafür gut bezahlt wird ;)



    Genau, die anderen Hotels konnten so kurzfristig keine fünf Leute für eine ganze Woche aufnehmen. Das ist ja für abgeschiedene Hotels nichts so einfach wie für große Stadthotels mit endlos vielen Zimmern.

  • heinoko
    Alles gut! Jaguar desinfizieren..lach..wenn es dabei bliebe..ich schwing mich jetzt in "Räuberzivil" aufs Wintergartendach und schulter
    meine Heißluft/Wasser-Kanone.."Han Solo" strahlt Dreck ab..
    :hexe:

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen