5) Seite 300 - Ende (Kapitel 13 - Ende)

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  • Ich mußte jetzt einfach fertiglesen. :)


    Was für ein schönes Ende.


    Endlich hat sie sich Reed anvertraut und er hat genauso reagiert, wie ich ihn eingeschätzt habe. Ihm macht es sehr zu schaffen, was Lynne damals alleine durchstehen mußte. Ich konnte mich gar nicht mehr daran erinnern, dass er sein Handy weggeworfen hat und somit nicht erreichbar war.
    Puh, das war ja schon beim Lesen Adrenalin pur als die drei von der Klippe gesprungen sind. Es war zwar wirklich sehr gewagt, aber ich kann mir schon vorstellen, dass das total befreiend wirkt.
    Ich finde es jedenfalls sehr schön, dass alle jetzt über April Bescheid wissen und ihr Grab jetzt regelmäßig besucht und mit Blumen versorgt wird.
    Reed und Lynne haben geheiratet und man kann nur hoffen, dass alles gut geht und sie bald eine kleine Familie sind.


    Für Winnie ist Gott sei Dank auch alles bestens gelaufen und die drei sind eine wunderbare Familie. Ich finde es sehr nett von Jen, dass sie Oliver mit dem Pub nicht hängen läßt, obwohl sie ja mit ihrer Mode jetzt mehr als erfolgreich ist.


    Doch ich kann mir vorstellen, genauso wie Reed mit dem Rugby aufhört, wird Oliver in Zukunft auch kürzer treten und sich viel Zeit für Jen und Winnie nehmen.


    "Ein Gefühl wie warmer Sommerregen" hat mir ja auch schon so gut gefallen und "Das Leuchten einer Sommernacht" schließt hier nahtlos an.
    Wirklich zwei tolle Bücher, deren Geschichte süchtig macht, wundervolle Charaktere und schöne Handlungen. :)


    LG Karin

  • Und auch hier habe ich etwas beizutragen:


    Endspurt.


    Lynne und Reed ziehen sich wohl wirklich an wie Magneten. Und endlich erfahren sowohl Reed als auch wir, was mit April passiert ist. Schrecklich sowas! Ich glaube davor hat so ziemlich jeder Angst =o(
    Da hat sie sich nun schon dazu entschlossen die kleine Maus zu behalten und dann sowas.
    Wäre die kleine April noch am Leben, hätte Lynne sich vielleicht doch noch mal bei Reed melden können. Vielleicht hätte dann auch John sich mit ihm in Verbindung gesetzt, dann wäre es ja bekannt geworden und Alis hätte eine kleine Nichte gehabt.
    Wie anders das Leben dann wohl verlaufen wäre?


    Jen bekommt einen Anruf - es gibt eine neue Lunge für Winnie! Eigentlich toll, aber ich kann auch Winnies und Jens Angst verstehen. Eine Lungentransplantation ist keine einfache OP und man weiß ja nie, wie der kleine Körper mit dem fremden Organ umgeht. Als Winnie weglief, habe ich mir fast gedacht, dass sie zu Reed läuft. Ob nun direkt zu ihm ins Hotel oder aber ins Station wo sie gemeinsam trainiert haben. Wie gut, dass Reed auch daheim war und sie überzeugen kann, dass es wichtig ist, dass sie ins Krankenhaus geht.
    Natürlich geht an so einer kleinen Maus nicht vorbei, dass ihre Mam Angst hat. Wie könnte auch? So eine gute Schauspielerin kann wohl keine Mutter sein, die das Herz am richtigen Fleck hat.
    Oliver hätte ich auch nur knutschen können. Ein Ritter im zerknitterten Hemd ^^
    Das Jen und er ein Paar werden war lange überfällig und ich denke auch, dass Winnie sich darüber freut.


    Ich finde es schrecklich, wie Reeds Eltern mit ihm umgegangen sind. Kein Wunder, das er da keinen wirklichen Verlust spürt am Grab. Er hat nie Liebe bekommen daheim. Im Prinzip waren seine Eltern Fremde für ihn. Nur Alis hat ihren Bruder geliebt. Da half es auch nicht, dass die Mutter der beiden sich am Ende doch nach ihm gesehnt hat. Sie hätte einfach viel früher merken müssen, dass Reed halt anders ist als andere.
    Allerdings ist das sicher auch nicht einfach. Heute wissen wir was ADHS ist und wie man damit umgehen kann. Das war zu der Zeit vielleicht nicht so bekannt und somit wussten sie nicht, dass er daran leidet. Oder wollten es nicht sehen. Ich weiß es nicht. Haben sie sich vielleicht dafür geschämt?


    Das Ende macht alles wieder heile. Lynne schafft es an Aprils Grab und wird sogar wieder schwanger. Auf dem Gelände der Farm entsteht die Begegnungsstätte auf die Lynne so hingefiebert hat (das kam mir auch schon früher in den Sinn, dass es wohl darauf hinauslaufen wird) und auch Reed kann mit seinem Karriereende abschließen. Winnie ist wieder putzmunter und Jen und Oliver glücklich.


    Ende gut, alles gut =o)

  • Leider bin ich nun im letzten Leseabschnitt angekommen. Die Geschichte war bisher einfach super zu lesen und jetzt kommt also das Finale.


    Finale ist das richtige Wort, denn der Anruf für eine Spenderleber für Winnie ist da, es bleibt ja nur wenig Zeit, denn sonst wird das Organ an den nächsten vergeben. Ich kann verstehen, dass Jen völlig aufgelöst ist und als dann noch Winnie verschwunden ist, da wären bei mir glaub ich alle Sicherungen durchgebrannt. Oliver war da trotz der eigenen Unruhe ein guter Halt für Jen. Gott sein Dank, wusste auch Reed über eine mögliche Transplantation Bescheid und konnte daher demensprechend schnell Handeln, als Winnie in ihrer Angst bei ihm auftauchte. Winnies Angst kann ich nur erahnen, stell mir die Angst vor dem ungewissen aber schrecklich vor. Was habe ich hier mit gebangt ob Winnie noch rechtzeitig am Krankenhaus eintreffen wird. Was ich allerdings wieder typisch Winnie fand war die Stelle „Ich bin neun, nicht blöd!“ als sie Lynne bei Reed entdeckte.
    Na endlich hat auch Lynne kapiert, dass sie und Reed einfach nach wie vor zusammen gehören. Klar dass die Erinnerung hoch kommt, als sie sieht wie fürsorglich Reed mit Winnie umgeht. Erinnerungen sind oftmals schmerzhaft. Reed spürt dass das etwas ist und fordert Lynne quasi heraus, damit sie endlich sagt was in den ganzen Jahren passiert ist. Dass er mit diesem einsperren allerdings das Gegenteil erreicht, das wird ihm schon fast zu spät klar. Ich kann ihn aber auch verstehen, er hat einfach Angst, dass Lynne die Chance zur Flucht nutzt und er wieder allein da steht. Und dann die Erklärung von Lynne, dass sie schwanger war von ihm. Reed erfährt nun endlich die ganze Geschichte, die leider nicht mit einer Adoption endet. Alleine diese Tatsache wäre ja schon tragisch. Die liebe Ella hat erneut einen Angriff auf mein eh schon angespanntes Nervenkostüm getätigt und so musste ich lesen, dass die kleine April nur zwei Tage leben durfte. Als hätte das Schicksal nicht schon hart genug zugeschlagen, so verliert Lynne ihre Tochter durch den plötzlichen Kindstod. Selbst jetzt beim Schreiben bekomme ich wieder eine Gänsehaut und muss echt gegen die Tränen kämpfen. Ich habe es zwar schon geahnt, wollte aber glaube ich dennoch bis hierher an der Adoptions-Variante festhalten. Auch hier kann ich nur erahnen was für ein Gefühlschaos in Reed damit losgetreten wurde. Er hat innerhalb kurzer Zeit eine Tochter bekommen und diese jedoch gleich wieder verloren. Dass sich beide Seiten Vorwürfe machen ist einerseits verständlich, auf der anderen Seite kann niemand etwas dafür. Es hätte nichts geändert wenn die Situation anders gewesen wäre, aber das müssen nun beide erst einmal begreifen.


    Oliver beweist auch in der Situation um Winnies OP, das auf ihn Verlass ist. Er ist für Jen der Fels in der Brandung. Es tut einfach gut zu lesen wir aufmerksam er sich um Jen kümmert und sich um sie und Winnie sorgt, wie er Jen Mut macht.


    Alles in Allem bekomme ich hier doch irgendwie mein Happy End. Lynne und Reed heiraten und werden sogar bald Eltern, bei Jen und Oliver geht es auch glücklich weiter und Winnie hat sich gut von ihrer OP erholt.
    Hach meine liebe Ella oder lieber Sabrina (weiß irgendwie gar nicht was dir lieber ist) du hast es mit deinem Roman geschafft, dass ich ein Buch wieder mal richtig verschlungen habe. Musste mich echt zügeln die passenden Leseabschnitte einzuhalten. Du hast eine super gefühlvolle Mischung aus Drama und Romanze gewürzt mit einer Prise Humor geschaffen. Der Wechsel von Gegenwart zu Vergangenheit ist auch klasse gelungen, zumindest ich bin nicht ins Schleudern dabei gekommen. Der einzige negative Punkt an diesem Buch ist meiner Ansicht nach, dass es nun zu Ende ist …. Hätte gerne noch mehr von Lynne, Reed, Jen, Oliver und Winnie gelesen.


    Ich möchte mich an dieser Stelle sowohl bei der Autorin als auch allen Mitlesern für den tollen und interessanten Austausch in dieser Leserunde bedanken. Es hat echt Spass gemacht mit euch dieses Buch zu erobern.

    „Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben.“ Mark Twain


  • Die liebe Ella hat erneut einen Angriff auf mein eh schon angespanntes Nervenkostüm getätigt und so musste ich lesen, dass die kleine April nur zwei Tage leben durfte. Als hätte das Schicksal nicht schon hart genug zugeschlagen, so verliert Lynne ihre Tochter durch den plötzlichen Kindstod. Selbst jetzt beim Schreiben bekomme ich wieder eine Gänsehaut und muss echt gegen die Tränen kämpfen. Ich habe es zwar schon geahnt, wollte aber glaube ich dennoch bis hierher an der Adoptions-Variante festhalten. Auch hier kann ich nur erahnen was für ein Gefühlschaos in Reed damit losgetreten wurde. Er hat innerhalb kurzer Zeit eine Tochter bekommen und diese jedoch gleich wieder verloren. Dass sich beide Seiten Vorwürfe machen ist einerseits verständlich, auf der anderen Seite kann niemand etwas dafür. Es hätte nichts geändert wenn die Situation anders gewesen wäre, aber das müssen nun beide erst einmal begreifen.


    Ich glaube, dass es nun auch besser verständlich ist, warum Lynne so wahnsinnig lange gezögert hat, Reed die Wahrheit zu erzählen. Ihm von der Schwangerschaft zu erzählen, ist eine Sache, aber ihn so zu verletzen, ihm eine Tochter zu geben, nur um von diesem Schlag gefolgt zu werden, wollte sie ihm einfach nicht antun. Sie dachte sich, er kann weiterhin die Ahnungslosigkeit genießen, ohne den Schatten, der sie immer begleitet und nie weggehen wird. Aber ihm in die Augen sehen, ohne die Wahrheit zu sagen, war auch falsch, also dieses hin und her :-)



    Hach meine liebe Ella oder lieber Sabrina (weiß irgendwie gar nicht was dir lieber ist) du hast es mit deinem Roman geschafft, dass ich ein Buch wieder mal richtig verschlungen habe. .


    Das ist mir ganz egal. Solange meinem Namen so schöne Worte folgen, sowieso :-) Vielen Dank, dass du dabei warst!

  • Hallo und Guten Morgen!
    Ich bin auch durch mit dem Buch, aber ich habe ein kleines Problem mit der Logik in Bezug auf Winnie.


    Wieso habe ich die ganze Zeit gedacht, dass es sich bei Winnie um ein kleines Mädchen handelt? Auf Seite 318 sagt sie in einem Dialog mit Reed "Ich bin neun, nicht blöd".


    Auf Seite 47 steht aber: "Hey Oliver, stell dir vor, wir waren beim Rugby", rief Winnie aufgeregt, kletterte mühsam auf einen Barstuhl, beugte sich vor und gab Oliver einen Kuss auf die stopelbärtige Wange.


    Eine 9jährige müsste nicht unbedingt mühsam auf einen Barstuhl klettern um einem erwachsenen Mann einen Kuss auf die Wange zu geben. Oder? Irgendwie hat mir die Beschreibung von Winnie immer etwas anderes suggeriert.


    Empfinde nur ich das so?


  • Eine 9jährige müsste nicht unbedingt mühsam auf einen Barstuhl klettern um einem erwachsenen Mann einen Kuss auf die Wange zu geben. Oder? Irgendwie hat mir die Beschreibung von Winnie immer etwas anderes suggeriert.


    Empfinde nur ich das so?


    Wenn Oliver recht groß ist und Winnie eher klein, dann würde das doch passen, dass sie erst auf den Stuhl klettern muß.


    LG Karin

  • Ich bin dann auch am Ende angekommen - und finde das überaus schade.


    Dass Sabrina Winnie nicht sterben lässt, war mir klar. Von daher konnte ich mit Jen und Oliver hoffen und bangen, aber letztendlich hat sich die OP als gelungen herausgestellt und Winnie kann nun ohne Sauerstoffdepot leben. Das freut mich sehr, auch wenn ich weiß, dass Mukoviszidose auch andere Organe befällt und die Lunge nur ein einzelnes Symptom der Krankheit ist.


    Irgendwie machen meine Gedanken mir Angst. ::)
    Als Winnie am Anfang des Abschnitts verschwunden ist, dachte ich - "Hoffentlich hat nicht Jack die Kleine abgeholt".......
    Gott sei Dank ist sie zwar weggelaufen, aber gezielt zur Wohnung von Reed und nicht planlos durch die Gegend.


    Das Schicksal von April hat mich erschüttert. Nach all der Zeit hat Lynne sich entschieden ihr Kind zu behalten und dann stirbt es nach 2 Tagen am plötzlichen Kindstot. :o
    Lynne trifft keine Schuld, aber dass sie sich Vorwürfe macht, dass April gestorben ist weil sie sie von Anfang an abgelehnt hat, kann ich durchaus nachvollziehen. Schwachsinn ist das trotzdem.


    Endlich kommt es auch zur Aussprache zwischen Reed und Lynne und es hätte mich gewundert, wenn Reed anders reagiert hätte. Natürlich ist es ein Schock für ihn aber er hat April nie gekannt, im Gegensatz zu Lynne. Für ihn ist es sicherlich einfacher diesen Verlust zu überwinden, denn er hatte keinen persönlichen Bezug zu April nachdem sie auf der Welt war. Lynne hat sie 9 Monate im Bauch getragen, zur Welt gebracht und dann verloren.


    Und wenn im nächsten April ihr Baby zur Welt kommt, wird das wahrscheinlich ein kleines bisschen zur Heilung der verwundeten Seele beitragen.
    Genau wie die Besuche an Aprils Grab, die es nun möglich machen wirklich zu trauern.


    Auch beim Klippensprung musste ich die Luft anhalten. Nach so vielen Jahren springen die einfach so da runter??
    Reed hatte mit seinem kaputten Halswirbel wohl noch nicht genug Thrill im Leben. Aber letztendlich konnten alle 3 mit einem Kapitel ihres Lebens abschließen.


    Schön, dass er seine Karriere von sich aus an den Nagel gehängt hat. Ich hatte das schon im letzten Abschnitt schreiben wollen, wenn er klug ist, hört er von alleine auf. Und ich denke auf der Farm bietet sich jetzt ein neues Betätigungsfeld, er wird nicht arbeitslos sein.


    Ein schöner und runder Schluss für ein tolles Buch. Ich habe mich wieder mal gut unterhalten gefühlt, liebe Sabrina.


  • Irgendwie machen meine Gedanken mir Angst. ::)
    Als Winnie am Anfang des Abschnitts verschwunden ist, dachte ich - "Hoffentlich hat nicht Jack die Kleine abgeholt".......
    Gott sei Dank ist sie zwar weggelaufen, aber gezielt zur Wohnung von Reed und nicht planlos durch die Gegend.


    Ich habe aber auch eher in so eine Richtung gedacht. Das zuschlagen der Tür erschien mir in dem Moment eher unheimlich.
    Ich hätte da im ersten Moment nie daran gedacht, dass Winnie Angst hat und zu Reed geht. Sie war ja so froh, dass sie eine neue Lunge bekommen sollte.
    Aber man kann halt in die Gedanken eines kleinen Mädchens nicht hineinschauen. Im nachhinein finde ich es durchaus verständlich, dass sie gedacht hat, sie muß sterben. :(


    LG Karin

  • Schade, dass dieses tolle Buch schon beendet ist. Ich fand es einfach richtig schön zu lesen und die Zeit mit allen Protagonisten habe ich sehr genossen. 8)


    Endlich liegt die Wahrheit auf dem Tisch: Lynne hat sich ein Herz gefasst und Reed endlich von April erzählt und was passiert ist. Das Schicksal ist schon manchmal recht grausam, allerdings kann ich nicht verstehen, warum Lynne sich die ganze Zeit die Schuld für den Tod ihrer Tochter gegeben hat. Sie hat doch nichts verbrochen oder gewaltsam etwas herbeigeführt. Aber man darf auch nicht vergessen, wie jung sie noch gewesen ist, als das Schicksal so zuschlug. Dass sie trotzdem den Besuch an Aprils Grab nicht gemacht hat, zeigt immer noch ihre Verwundbarkeit und wie sehr sie trauert. Aber wenigstens sind die beiden wieder vereint, und einer glücklichen Zukunft steht nichts mehr im Wege.


    Reed, Ali und Lynne als Klippenspringer – das war ganz schön mutig. Bei Reed fand ich es etwas unglaubwürdig, denn so kurz nach seinem Unfall kann ich das nicht wirklich nachvollziehen, wenn jemand ein so großes Risiko eingeht und seine Gesundheit dermaßen aufs Spiel setzt. Aber so ein Sprung hat auch etwas Befreiendes, das erlebe ich immer wieder beim Fallschirmspringen… ;)


    Es gibt eine Spenderlunge für Winnie und das Kind nimmt vor lauter Angst Reißaus und rettet sich zu Reed. Ich kann Winnie total verstehen und fand es erstaunlich, wie gut sie die Untertöne bei den Menschen wahrnimmt. In diesem Fall bei ihrer Mutter. Wie gut, dass die Operation gut verlief und Oliver einmal mehr der Fels in der Brandung war. Auch hier hat sich eine neue Gemeinschaft formiert – Jen, Oliver und Winnie hat dieses einschneidende Erlebnis noch mehr zusammengeschweißt und sie werden als Familie alle Schwierigkeiten meistern.


    Der Epilog war auch noch sehr schön: Winnie gesund und munter als starke Helferin der Organisation und Lynne und Reed erwarten bald Nachwuchs. Schöner kann ein Buch nicht enden.


    Vielen Dank, dass ich hier dabei sein durfte. Ich fand es wirklich sehr schön! :winken:


  • Doch ich kann mir vorstellen, genauso wie Reed mit dem Rugby aufhört, wird Oliver in Zukunft auch kürzer treten und sich viel Zeit für Jen und Winnie nehmen.


    Mir geht es ebenso, beide Männer haben endlich ihre Traumfrau bekommen und werden sich ihre Zeit bestimmt gut einteilen, um ihnen genügend Aufmerksamkeit zu widmen.


  • "Ein Gefühl wie warmer Sommerregen" hat mir ja auch schon so gut gefallen und "Das Leuchten einer Sommernacht" schließt hier nahtlos an.
    Wirklich zwei tolle Bücher, deren Geschichte süchtig macht, wundervolle Charaktere und schöne Handlungen. :)


    Auch ich habe beide Bücher geliebt und kann Dir hier nur zustimmen. Man fiebert richtig mit und hat das Gefühl, alle von ihnen persönlich zu kennen. Gerade das gefällt mir an Sabrinas Büchern so gut, auch bei den historischen Romanen ist es nicht anders. Die kenne ich auch alle... :)


  • Oliver hätte ich auch nur knutschen können. Ein Ritter im zerknitterten Hemd ^^


    Egal, ob zerknittert oder mit Falten - Oliver ist einfach ein toller Charakter gewesen.

  • Auch ich habe beide Bücher geliebt und kann Dir hier nur zustimmen. Man fiebert richtig mit und hat das Gefühl, alle von ihnen persönlich zu kennen. Gerade das gefällt mir an Sabrinas Büchern so gut, auch bei den historischen Romanen ist es nicht anders. Die kenne ich auch alle... :)


    Ich freue mich immer mehr auf die historischen Bücher. :)


    LG Karin


  • Natürlich geht an so einer kleinen Maus nicht vorbei, dass ihre Mam Angst hat. Wie könnte auch? So eine gute Schauspielerin kann wohl keine Mutter sein, die das Herz am richtigen Fleck hat.


    Ja, Winnie hat was besonderes! Sie hat instinktiv gespürt, dass ihre Mutter Angst hatte. Ich bin davon überzeugt, dass diese Kinder viel weiser sind, als wir das wahrhaben wollen. Ihre Antennen sind viel geschärfter, als unsere und bekommen die kleinste Schwankung mit. Ich fand es aber auch irgendwie süß, dass sie sich solche Sorgen um ihre Mutter Jen gemacht hat.

  • Ich freue mich immer mehr auf die historischen Bücher. :)


    LG Karin


    Die kann ich Dir wirklich alle wärmstens ans Herz legen, die lesen sich auch weg wie nichts, sind aber richtig dicke Schmöker! Aber sie lohnen sich alle!


  • Ich möchte mich an dieser Stelle sowohl bei der Autorin als auch allen Mitlesern für den tollen und interessanten Austausch in dieser Leserunde bedanken. Es hat echt Spass gemacht mit euch dieses Buch zu erobern.


    Auch ich möchte mich ganz besonders bei der Autorin für diese schöne Leserunde bedanken. Es war wieder ein tolles Erlebnis und die Diskussion und Ansichten aller Beteiligten hat wirklich sehr viel Spaß gemacht. Ich finde es immer wieder bereichernd, auch andere Blickwinkel kennenzulernen. Man sieht dann eine Geschichte von mehreren Seiten, ist ja auch eine Interpretierungsfrage. Aber genau das hat mir hier sehr gefallen.


  • Irgendwie machen meine Gedanken mir Angst. ::)
    Als Winnie am Anfang des Abschnitts verschwunden ist, dachte ich - "Hoffentlich hat nicht Jack die Kleine abgeholt".......


    Das ist toll, dass Du das ansprichst, denn insgeheim hatte ich auch erst so einen Gedanken. Aber den habe ich dann schnell verworfen, da Jack in der Geschichte ja verdienterweise nur ein kurzes Gastspiel hatte... :winken:

  • Ich habe aber auch eher in so eine Richtung gedacht. Das zuschlagen der Tür erschien mir in dem Moment eher unheimlich.
    Ich hätte da im ersten Moment nie daran gedacht, dass Winnie Angst hat und zu Reed geht. Sie war ja so froh, dass sie eine neue Lunge bekommen sollte.
    Aber man kann halt in die Gedanken eines kleinen Mädchens nicht hineinschauen. Im nachhinein finde ich es durchaus verständlich, dass sie gedacht hat, sie muß sterben. :(


    LG Karin


    Als das Zuschlagen der Tür erwähnt wurde, hat es mich im Nachhinein auch gewundert, dass niemand Winnie bemerkt hat. Sie ist doch nicht zu übersehen und alle kennen sie in dem Pub. Ihr muss es gelungen sein, sprichwörtlich unsichtbar an allen vorbei hinausgelangt zu sein... :-\