07: Seite 371 - Seite 411 (Kap. 11 und Anfang Kap. 12)

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  • Hier könnt Ihr zum Inhalt von Seite 371 bis Seite 411 (Kapitel 11 und Anfang Kapitel 12 "... geht es nach unten.") schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Im vorletzten Leseabschnitt stelle ich natürlich wieder meine Standardfrage: Was denkt Ihr - wie geht's aus?
    Was ist aus Eivora geworden?
    Was wird aus Gonter und Midalin?
    Wie steht es um Fiafila-Ignuto, unsere Besessene der Herzen?
    Wird der Klingenrausch wieder einen Flammenbringer bekommen - und wenn ja, wen?
    Und natürlich: Bekommt Bratz einen festen Platz auf der Soldrolle des Klingenrauschs? ;)

  • erst einmal mein Wunsch:
    Eivora führt den entscheidenden Schlag gegen das Herz des Waldes, der Klingenrausch ist damit der Gewinner der Schlacht und ihre Achtung steigt soweit, dass sie neuer Flammenbringer wird. Das passt dazu, dass sie ein Phönix ist. Außer ihr sähe ich nur Fiafila als Flammenbringer, aber die hat ja eine andere Stellung. Trotzdem wäre sie die unerwartete Alternative. Gonter könnte es auch werden, aber ich befürchte er ist immer noch zu neu und seine Liebelei mit Midalin kann er ja fortsetzen aber nicht ohne die Alternative . Bratz bekommt eine besondere Stellung innerhalb des Zauberbanners und unternimmt zusammen mit Aglix verschiedene Streiche und Spionagegänge.


    Was ich glaube, was passiert ist etwas anders. Eivora rehabilitiert sich in einem letzten Kampf, in dem sie umkommt. Die Legion wird so dezimiert, dass Gonter mit Midalin in den Sonnenuntergang reitet. :D


    Also nach jetzigem StAnd könnte eigentlich nur Gonter den Klingenrausch befehlen und eventuell auch Flammenbringer werden, obwohl ich ihm das nicht zutraue. Eher Iskala, aber die wird eigentlich gebraucht um Fiafila zu disziplinieren. Allerdings ist einDrache nun mal ein "Flammenbringer" von Natur aus. Also, warum nicht die beiden Frauen zusammen? Wenn Fiafila lernt, den Drachen in sich zu steuern wäre sie ziemlich unbesiegbar.
    Gonter als Flammenbringer und Midalin an seiner Seite kann ich mir gar nicht vorstellen, obwohl es eine völlig neue Beziehung zum Zauberbanner schaffen würde und Midalin in ihrer Sucht nach Magie käme dann schneller vorwärts.
    Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass Midalin auch von der Magie, die im äHerzen des Waldes existiert so fasziniert ist, dass sie da nicht weg will. Nun leider werden sie vermutlich alles zerstören, was damit zusammenhängt.


  • Der Klingenrausch gewinnt, würde ich sagen. Bislang haben sie es ja immer irgendwie geschafft und da Kester auch ein Interesse daran hat, vermute ich, dass er ihnen im Kampf gegen das seltsame Wesen irgendwie noch zu Hilfe kommen wird.
    Ist aus ihr schon was geworden oder ist der Prozess noch in Gang? Es las sich jedenfalls so, als würde sie sich noch erfolgreich gegen die Verwandlung sträuben, nicht nur weil sie ein Feuervogel, ein Wesen Rorgators ist, sondern auch weil der Gedanke, durch den Traumsaft zur Kannibalin zu werden, das erste ist, das sie wachrüttelt. Ich würde sagen, wenn es Gonter, Midalin und Prekesta gelingt, sie zu befreien, steht ihr ein Entzug vor. Und der wird vermutlich nicht lustig.
    Ich habe die Befürchtung, dass angesichts der Tatsache, dass Gonter und Midalin mit Prekesta unterwegs sind und auch noch den Auftrag haben, sie zu beschützen, einer von den beiden noch sterben wird. :'(>:( >:( >:( Wer hat sich das denn ausgedacht? Können die nicht endlich mal kurzen Prozess mit der wahnsinnigen Höllenbraut machen? Die fühlt sich bei den Dämonen garantiert so richtig wohl. >:D
    Tja, die Avatar musste auch feststellen, dass sie nicht den Traumsaft benutzt, sondern dieser sie. Ich traue ihr allerdings eher zu, von sich aus, wieder davon loszukommen als Eivora. Für sie ist der Einsatz der Droge noch mehr ein Kalkül als Notwendigkeit. Aber mal schauen, vielleicht täusche ich mich da auch. Ich lasse mich mal überraschen, was aus Fiafila-Ignuto wird.
    Ja, das scheint klar. Wenn der Klingenrausch nicht vernichtet wird - was ich, wie gesagt, nicht denke -, dann wird es wieder ein Flammenbringer geben. Momentan tippe ich da auf Iskala. Sie scheint momentan die Einzige mit Führungsqualitäten zu sein, die die Lage im Griff hat.
    Ja, bitte! Bratz gehört dazu. Solange Gonter und / oder Midalin überleben und beim Klingenrausch bleiben, gehört er dazu. :D :D :D


    So und nun mache ich mich mal an das Feedback zum Leseabschnitt.


    Wie hat sich Eivora nur in diese Lage gebracht? Da merkt man es mal wieder, dass blind lospreschen - um seine Gier nach Traumsaft zu stillen, pfff, als würde es hier nur darum gehen und dann alle anderen für dämlich zu halten, weil sie es anders sehen :-\ - nie gut geht. Sie kommt spät zu Besinnung, denn zum ersten Mal scheint sie der eingeschlagene Pfad zu erschrecken. Sie ist nicht bereit, eine Kannibalin zu werden. Gut so! Ich hoffe, dass ihre Einsicht nicht zu spät kommt.


    Aber da ist ja Aglix. Der treue Feuersalamander holt Rettung. Wir können nur hoffen, dass beim Befreiungskampf die Richtige stirbt. :barbar: (Und ja, diesen Smiley verwende ich ganz bewusst, immer bei einer bestimmten Person.)


    Also ich muss schon sagen, Bernd, ausgerechnet Gonter und Midalin den Auftrag zu geben, Prekesta um jeden Preis zu beschützen, ist ziemlich fies. Ich kann nur hoffen, dass sie nicht wirklich für diese Sadistin ihr Leben lassen müssen.


    Fiafila-Ignuto scheint die Lage auch immer weniger unter Kontrolle zu haben. Ich bin gespannt, was für ein Wesen ist, das sie im Schwertfeuer gesehen hat. Und was ist das für ein blaues Licht, das Gonter und die anderen beobachtet?


    Prekesta und der verfaulende Arm des Schamane - besten Dank, jetzt glaube ich auch, ihn zu riechen. Bäh! :o :o
    Aber nun, da sie das Herz des Waldes gefunden haben, in die Festung vorgestoßen sind und Aglix als Führer haben, braucht doch niemand sie mehr ... oder? :barbar: :unschuldig:


    Noch ein paar Seiten morgen. Ich bin gespannt, wie es ausgeht.

    "Namensmagie ist die stärkste Macht der Welt." - bekannte Volksweisheit aus "Die Magie der Namen"

  • Dann erst einmal zu den Fragen des Autors:


    Eivora überwindet die Sucht, besinnt sich und übersteht hoffentlich den finalen Schlagabtausch mit dem Herz des Waldes bzw. wem oder was sie auch immer zum Schluss gegenübersteht.
    Gonter und Midalin sind das Traumpaar des Bandes und auch des Klingenrausches.
    Fiafila-Ignuto bekommt den Drachen in sich unter Kontrolle und wird weiterhin als Avatar in Diensten des Klingenrausches stehen. Das Schwertfeuer wird sie nur noch in Gestalt des Drachen betreten.
    Der Klingenrausch wird auf jeden Fall einen neuen Flammenbringer bekommen, alleine schon weil Kester das so will. Und er hat auch als Dämon hier immer noch das Sagen. Eivora kommt aufgrund ihres Verhaltens in letzter Zeit nicht mehr in Betracht. Zutrauen würde ich es Fiafila-Ignuto, aber sie kommt als Mitglied des Zauberbanners wohl nicht in Frage. Ich tippe auf Gonter oder eher noch auf Iskala.
    Verdient hätte Bratz ihn auf jeden Fall. Midalin wird dem Beo sicherlich einen Teil ihres Soldes in Form von Bienchen abtreten.


    Jetzt zum Leseabschnitt:


    Da hat Eivora sich ja in ein schönes Schlamassel hineingeritten und nicht nur sich. Am meisten schreckt sie wohl der Gedanke ab, zur Kannibalin zu werden, nur gut, dass Aglix sie nicht aus den Augen gelassen hat. Die Rollen von Aglix und Bratz in der Geschichte sind nicht zu unterschätzen.
    Gonter, Midalin und Prekesta mit dem faulenden Arm gemeinsam unterwegs. Ich traue Prekesta nicht über den Weg, sie ist unberechenbar. Hauptsache Irgendetwas brennt, dann ist sie zufrieden.
    Und was tut sich da im Schwertfeuer. Ein blaues Etwas wird sichtbar.
    Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.


  • Ohhhh was da alles passiert....ich komme mir beim lesen vor, als würde ich in einem Traum umherwandeln...diese Bilder. Ich bin einfach hin und weg....mich nimmt dieses Szenario völlig gefangen!


    Ich befürchte einer von beiden wird es nicht überleben. Gonter oder Midalin. Bestimmt Midalin! Ich habe Angst vor dem letzten Abschnitt!


    Eivora wird sich irgendwie befreien mit Hilfe Gonters und sie wird diese Sucht überwinden, erkennen was wirklich zählt. Freiheit zu entscheiden.


    Fiafila-Ignuto.....ich weiß es nicht...bin zu aufgeregt da der Abschnitt mitten im Geschehen endet....


    Eivora wird Gonter zum Flammenbringer machen, weil er all die Zeit unbeirrbar das Ding durchgezogen hat. ? Midalin würde ich mir wünschen, aber dafür ist sie zu unerfahren. Aaaaaber vielleicht kehrt der magische Degen zu ihr zurück und erwählt sie aus??? Das wäre doch ein Ding.


    Bratz und Aglix teilen sich den Job zukünftig :totlach: Aglix kann ihm ja die Bienchen fangen :D

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Ich kann ja immer noch kaum fassen, WAS ich da alles lese. Allein diese Adlermänner....wie Rachengel rauschen die durch den Urwald und greifen an...ich hab da irre Bilder.


    Meine Midalin schlägt sich so tapfer....ich bin so stolz auf das Mädel. :-* Und Gonter bleibt sich bis zuletzt treu....selbst jetzt lässt er Eivora nicht hängen....Gonter ist wirklich ein Goldstück. SO muss ein Mann sein....auch mal Dinge hintenanstellen, wenn es darum geht, dass jemand in der Scheiße sitzt....auch dann noch zu helfen und den Kopf hinzuhalten. DAS ist wahrlich heldenhaft.


    S.372 Schöner Satz: "Feigheit und rebellischer Geist waren wie Fäulnis: ansteckend und verderblich."


    Der Autor setzt seine Figuren wirklich in eine Szenerie, die ihresgleichen sucht!

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Da ging es ja Schlag auf Schlag. Wie ein Musikvideo mit superschnellen Szenen in der Dauerschleife. Mir ist noch ganz schwindelig.


    Iskala gefällt mir in diesem Abschnitt wieder sehr gut. Sie schafft es, die ein wenig aus der Spur geratenen Fiafila-Ignuto im Zaum zu halten. Und ich denke, dass ist sicherlich kein leichtes Unterfangen.


    Diese grüne Flüssigkeit, in der Eivora schwimmt, erinnerte mich stark an einen SciFi oder Horror Roman. Da merkt man die düstere Veranlagung des Autors. Das fand ich schon irgendwie gruselig. Und irgendwie war ich da auch ganz kurz in einem anderen Buch in einem gewissen Turm mit ähnlich schrecklichen Sequenzen :o


    Und wieder ist ein Tier der eigentliche Held hier: Aglix führt die Kollegen zu Eivora und können sie so befreien. Ob da der Autor ein wenig an seinem schlechten Ruf arbeiten möchte? ;)


    Der so am Rande erwähnte Tod von Itena wurde ihr irgendwie nicht gerecht. Ich hätte ihr wenigstens eine anständige Kampfszene gegönnt. Da ist doch nicht was gestrichen worden, oder?

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Eivora wird natürlich befreit und überlebt, das ist klar. Als Flammenführerin sehe ich sie aber immer noch nicht. Und ich glaube, Kester wäre es auch egal, wer es ist. Hauptsache das Ringel-fitz mit Anfassen ist endlich vorbei und einer hat das Sagen. Punkt. Ich bin immer noch begeistert von Iskala und ihrer besonnen Art zu Handeln. Warum nicht sie?


    Gonter und Midalin bleiben natürlich zusammen. Folgedessen überleben BEIDE!!! Sie kämpfen zukünftig gemeinsam beim Klingenrausch.


    Fiafila-Ignuto.... da weiß ich so gar nicht, wie das ausgeht. Der Gedanke, dass sie ein zweiköpfiger Drache bleibt, ist sicherlich sehr reizvoll, aber ob das dem Klingenrausch wirklich hilft?


    Und ohne Bratz und Aglix geht das ja mal gar nicht. Da will ich auch gar nichts anderes lesen :belehren:

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Sie ist nicht bereit, eine Kannibalin zu werden. Gut so! Ich hoffe, dass ihre Einsicht nicht zu spät kommt.


    Was mich nun, gegen Ende des Buchs, zu der Frage bringt, ob meine Taktik funktioniert hat, etwas Distanz zwischen die Leserschaft und die Wilden zu bringen. Also: Seid Ihr emotional auf der Seite des Klingenrauschs, oder haltet Ihr es mit den kannibalistischen Naturburschen, die ihren Wald verteidigen?



    Also ich muss schon sagen, Bernd, ausgerechnet Gonter und Midalin den Auftrag zu geben, Prekesta um jeden Preis zu beschützen, ist ziemlich fies.


    Seine Kameraden kann man sich nicht aussuchen. ;D



    Prekesta und der verfaulende Arm des Schamane - besten Dank, jetzt glaube ich auch, ihn zu riechen.


    Murmel, murmel ... Alle Sinne ansprechen ... murmel, murmel ... steigert Lesevergnügen ... murmel, murmel ... auch mal eine exotische Sinneserfahrung hinzumischen ... murmel, murmel ... Schreibratgeber ...



    Die Rollen von Aglix und Bratz in der Geschichte sind nicht zu unterschätzen.


    Vermutlich habe ich es schon erwähnt: Bratz haben wir meiner Lektorin zu verdanken. Ursprünglich war seine Rolle von einer alten Katze namens Maunz ausgefüllt, aber meine Lektorin meinte, mit einer Katze hätte man in Söldnergold zu viel Mitleid gehabt. Deswegen musste der Beo ran.



    Ich traue Prekesta nicht über den Weg, sie ist unberechenbar. Hauptsache Irgendetwas brennt, dann ist sie zufrieden.


    In gewisser Weise macht sie gerade das berechenbar: Andere Damen macht man mit Pralinen glücklich, sie mit Feuer. Wenn da nicht auch noch ihre Vorliebe wäre, Zufallsbekanntschaften zu quälen ...



    Gonter ist wirklich ein Goldstück.


    In Söldnerkreisen ist das ein sehr großes Kompliment. :D



    Und irgendwie war ich da auch ganz kurz in einem anderen Buch in einem gewissen Turm mit ähnlich schrecklichen Sequenzen :o


    Ich nehme an, es handelt sich um einen Turm, mit dessen Hilfe die Erde am Himmelsgewölbe befestigt sein soll. :)



    Ob da der Autor ein wenig an seinem schlechten Ruf arbeiten möchte?


    Wie? Was? :baden: Schlechter Ruf? Wer?



    Der so am Rande erwähnte Tod von Itena wurde ihr irgendwie nicht gerecht. Ich hätte ihr wenigstens eine anständige Kampfszene gegönnt. Da ist doch nicht was gestrichen worden, oder?


    Da ging es mir nur darum, zu zeigen, dass auch dem Leser bekannte Figuren immer in Gefahr sind. Sozusagen als Warnung vor den letzten Szenen. >:D
    Es soll unberechenbar bleiben, wann jemand der Gefahr erliegt; das soll sich nicht durch eine besondere Komposition ankündigen.
    Signifikant gekürzt wurde nur ganz am Anfang des Romans. Der Weg über den Glutpfad war ursprünglich länger. Nun geht es flugs in den Kampf.
    Die einzige größere Ergänzung, nämlich eine komplette Szene, war der Einbruch von Eivora beim Imker.
    Ein harter Brocken, an dem wir bis zum Ende gefeilt haben, war der Kampf bei der Maskerade, als Midalin ihr Schnupftuch mit dem betäubenden Duft wirft. Das war bis zum Abschlusstelefonat im Lektorat sperrig zu lesen, da mussten wir mit vereinten Kräften ran.



    Hauptsache das Ringel-fitz mit Anfassen ist endlich vorbei und einer hat das Sagen. Punkt.


    :o
    Meine Leserinnen sind echt taff drauf: Eine Stadt mit hundert Meter hoher Mauer stürmen ... sich über einen Pilgerweg und durch eine Salzwüste kämpfen ... Kannibalen und Tiermenschen die Stirn bieten ... Oder, zusammengefasst: "Ringel-fitz mit Anfassen"! Da wird es mal Zeit, dass es wieder ordentlich zur Sache geht! :totlach:



    Folgedessen überleben BEIDE!!!
    ...
    Und ohne Bratz und Aglix geht das ja mal gar nicht. Da will ich auch gar nichts anderes lesen :belehren:


    Uiuiui, jetzt fühle ich mich aber bedroht ... Ob das wohl ein gutes Ende für den Autor nimmt? :wegrenn:

  • Du lieber Himmel, ich hätte zwar nicht genau benennen können, was uns im Herz des Waldes erwartet, aber damit habe ich nicht gerechnet. Das ist irgendwie alles ganz schön gruselig und nicht einfach mit dem Kopf zu verstehen, dieses Reich der Seelen. Ich schätze mit dem Reich der Seelen ist eine Art Reich der Toten gemeint, wenn ich an Mandruas Aussage denke, das Herz des Waldes wäre nur etwas für die Toten.


    Dass die Unzufriedenheit innerhalb der Kampfbanner steigt, verwundert mich nicht, damit habe ich gerechnet. Zumal die Krieger den Sinn dieses Eroberungsfeldzugs nicht erkennen können - wenn am Ende Unmengen von Gold und sonstiges Geschmeide auf die Söldner warten würde, aber so ...


    Eivora wird immer unausstehlicher, je näher sie sich dem Traumsaft wähnt, die Entzugserscheinungen sind überwältigend und sie wirft ihre Söldner ohne Rücksicht auf Verluste in den Kampf. Aber immerhin scheint ihr allmählich zu dämmern, dass sie tatsächlich abhängig ist. Jedenfalls empfinde ich es so bei der Szene, als sie Gonter anblafft ("Nun auch noch du?") und sich darüber empört, dass er sie als Säuferin sieht, kurze Zeit darauf sich aber trotzig eingesteht, dass es mit der freien Entscheidung vllt. doch nicht immer so ganz gut klappt. O.k., dieses Gefühl setzt sich noch nicht durch, aber ich hoffe jetzt stark darauf, dass ihr Aufenthalt in der Blase sie vielleicht doch noch zur Besinnung bringt. Langsam müsste ihr dämmern, dass sie mithilfe des Traumsaftes eben nicht frei ist, sondern vielmehr ein Geschöpf dieser seltsamen Ranke sein wird. Zumal sie nun auch darüber Bescheid weiß, was man mit ihr plant und dass sie dadurch unweigerlich zur Kannibalin wird.


    Sehr positiv hat mich Itena in diesem Abschnitt überrascht, die auf Midalin überhaupt nicht mit Stutenbeißerei reagiert, im Gegenteil, sie warnt sie sogar, weil sie ihren Degen hergegeben hat und setzt noch eines darauf, dass es schade um Midalin wäre, wenn ihr etwas zustoßen würde. Das nenne ich mal aufrichtig. Umso mehr finde ich es schade, dass Itena gefallen ist :( Zuerst habe ich gehofft, dass das vielleicht zu eine Vision oder Halluzination von Eivora wäre, aber am Ende dieses Abschnitts denke ich, dass ist tatsächlich schon passiert. Um Welmon ist es mir dagegen weniger schade ;D


    Als ich gelesen habe, dass Midalin ihren Degen hergegeben hat, war meine erste Reaktion: "Du Idiotin, warum hast du das getan!" Aber ihre Beweggründe und dass der Degen das Schwertfeuer verstärken sollte, haben es dann doch wieder relativiert. Inzwischen schlägt sie sich auch ganz gut mit einem normalen Degen. Allerdings hätte mich schon noch interessiert, was es denn mit dem magischen Degen auf sich hatte.


    Als Prekesta die Wunde mit dem Gift zugefügt wurde, muss ich gestehen, hatte ich die kurze Hoffnung, dass ihr das vllt. endlich den Rest geben wird. Auf der anderen Seite ist sie für den Klingenrausch ziemlich nützlich, gerade jetzt mitten in so einer schwierigen Situation. Kesters Einsatz war ziemlich fulminant, aber die Verteidiger lassen nicht locker. Kein Wunder, sind sie doch als perfekte Krieger "wiedergezüchtet" worden.


    Wie schon erwähnt, finde ich diese Ranke, die aus dem Reich der Seelen in die Wirklichkeit rankt, ziemlich gruselig. Wie kam es dazu, dass die Ranke irgendwann einmal in die Wirklichkeit drängte? Bzw. warum geschah es ausgerechnet im Urwald von Arzulan, im Herzen des Waldes, dass jeder, der dort starb, über die Ranke irgendwann wieder "zurückkehrte"? Und die Schamanen haben sich diesen Umstand zu eigen gemacht und mit den Mischwesen begonnen. Grausig ist auch, dass dafür Kinder in den Wald gebracht haben, um aus ihnen die perfekten Krieger zu formen. Inzwischen bestimmen auch nur noch die Schamanen, wer "erwählt" ist.


    Wie hätte sich denn das mit der Ranke entwickelt, wenn die Schamanen hier nicht "fördernd" eingegriffen hätten? Hätte das denn dann auch solche Ausmaße angenommen? Ich frage mich das deshalb, weil sie lange gegen diese Schlangenmenschen war, weil sie das Leben liebt und nicht den Tod. Aber sie bringt ja nun todbringende Geschöpfe hervor.


    Um was handelt es sich bei der belustigten Präsenz, die Eivora spürt? Ist das einer der Schamanen oder doch die Ranke? In jedem Fall ist deren Plan, aus Eivora und den anderen gefangenen Söldnern Adlerkrieger zu machen und sie gegen die eigenen Truppen einzusetzen, ganz schön perfide.


    Gonter wäre nicht Gonter, wenn er nicht nach Eivora suchen würde - ich hoffe nur, dass er diesen ritterlichen Einsatz nicht mit dem Leben bezahlt. Neben Bratz spielt hier wieder ein (Haus)tierchen eine wichtige Rolle ;D


    Als sich Prekesta bereit erklärt, Gonter und Midalin zu begleiten, war ich dann doch froh, dass Prekesta noch lebt - ich hoffe nur, ich bereue das nicht wieder ;D


    Fiafila-Ignuto hat sich nach der Traumsafteinnahme ebenfalls nicht mehr so richtig im Griff, auch sie sehnt sich danach, wieder ein Drache zu sein. Aber Iskala lässt sich in keinster Weise von ihr einschüchtern. Nach wie vor denke ich, dass Iskala, wenn sie diesen Feldzug überlebt, eine Favoritin auf den Job des Flammenbringers ist.


  • Ich denke, Eivora kann noch von Gonter befreit werden - und ich hoffe, dass er, Midalin und Eivora das überleben. Und vor allem, dass Eivora dann endlich ihre Gier nach dem Traumsaft zügeln kann und nicht mehr ihre Söldnertruppen in so einen unsinnigen Kampf treibt.


    Bei Gonter und Midalin hoffe ich natürlich, dass sie beide überleben, befürchte aber, dass du einen oder beide sterben lässt.


    Bei Fiafila-Ignuto bin ich mir gerade ganz unsicher, zur Zeit macht sie keine sehr gute Figur und ich könnte mir vorstellen, dass Iskala ihre Drohung ihr gegenüber wahrmacht, wenn sie weiterhin ihrer Aufgabe solala nur nachkommt. Achja, mich würde ja interessieren, wessen Geist das war, dem die Avatar im Schwertfeuer nachgestellt hat, um sich abzureagieren. Es ist doch seltsam, dass er als einziger Geist nicht der Schlacht beiwohnte.
    Also nein, bei der Avatar bin ich mir wirklich nicht sicher, ob sie das Ende des Buches erleben wird oder ob sie diesmal mit dem Traumsaft zu hoch gepokert hat.


    Ich sehe momentan Iskala in der Rolle des Flammenbringers - Eivora hat sich durch ihre Sucht selbst geschwächt. Dass sie suchtkrank ist, gilt bei den Söldnern garantiert nicht als Ausrede; immerhin bringt sie den Klingenrausch in eine tödliche Gefahr, die gar nicht mehr Bestandteil des Kontraktes ist.


    Klar muss Bratz einen festen Platz unter den Söldnern bekommen. Bernd, wehe, du krümmst ihm eine Feder ;D


  • Was mich nun, gegen Ende des Buchs, zu der Frage bringt, ob meine Taktik funktioniert hat, etwas Distanz zwischen die Leserschaft und die Wilden zu bringen. Also: Seid Ihr emotional auf der Seite des Klingenrauschs, oder haltet Ihr es mit den kannibalistischen Naturburschen, die ihren Wald verteidigen?


    Hm, ich sehe die Wilden eigentlich auch als Opfer ihrer Schamanen, die aus ihnen diese Mischwesen erzeugt haben und sie dadurch erst zu Kannibalen gemacht haben. Wären sie reine Menschen geworden, wäre es dazu doch nicht gekommen, wenn ich es richtig verstanden habe.
    Ich hatte es in meinem Beitrag schon mal geschrieben: es wäre interessant zu wissen, wie denn die Wiedergeborenen wären, wenn die Schamanen nicht reingepfuscht hätten. Wobei, bis zu Horolds Amtsantritt hat es ja zwischen den Wilden und den Klaataler doch ganz gut geklappt, erst jetzt, als Horold den Wilden den Traumsaft entreißen will, kam es zu diesen heftigen Konflikten. Das würde doch bedeuten, dass sie in die Verteidigungshaltung gedrängt wurden und jetzt zurückschlagen.


    Aber ich gebe zu, mir sind Gonter & Co. näher als die Wilden und daher hoffe ich schon, dass der Klingenrausch im Endeffekt einigermaßen unbeschadet aus der Sache rauskommt.
    Und ich finde diese Chimären widernatürlich, zumal die Schamanen u.a. dafür Kinder als Grundlage genommen haben. Daher wäre es vllt. nicht schlecht, wenn es diese Mischwesen nicht mehr geben würde. Aber was würde dann mit dem schutzlosen Herz des Waldes geschehen? Ich möchte auch nicht, dass Eivora und Horold es nur für sich ausbeuten. Ebenso bin ich nicht scharf darauf, dass die Feen in Zukunft in großem Stil ausgepresst werden.


    Ich frage mich gerade, was geschieht denn eigentlich mit den toten Mischwesen, werden sie durch die Ranke irgendwann wiedergeboren? Gibt es vllt. eine Möglichkeit, diesen Kreislauf zu unterbrechen? Eigentlich gehört die Ranke nicht in die Wirklichkeit, finde ich. Und die Feen sollten am besten gleich mitverschwinden, dann werden sie nicht ausgepresst und die Süchtigen müssen sich endlich mit ihrer Sucht auseinandersetzen.



    Vermutlich habe ich es schon erwähnt: Bratz haben wir meiner Lektorin zu verdanken. Ursprünglich war seine Rolle von einer alten Katze namens Maunz ausgefüllt, aber meine Lektorin meinte, mit einer Katze hätte man in Söldnergold zu viel Mitleid gehabt. Deswegen musste der Beo ran.


    Daher hoffe ich jetzt, dass du Bratz am Leben lässt - sozusagen als Geschenk an deine Lektorin, dafür, dass "Grünes Gold" ihr letztes Projekt war ;D


  • Sehr positiv hat mich Itena in diesem Abschnitt überrascht, die auf Midalin überhaupt nicht mit Stutenbeißerei reagiert, im Gegenteil, sie warnt sie sogar, weil sie ihren Degen hergegeben hat und setzt noch eines darauf, dass es schade um Midalin wäre, wenn ihr etwas zustoßen würde. Das nenne ich mal aufrichtig.


    Diesen Dialog hat meine Lektorin übrigens genau andersherum gelesen: Da Midalin den Degen ja bereits weggegeben hat, kann sie daran nichts mehr ändern, und Itena macht sie jetzt kirre, ohne eine Lösung aufzuzeigen. Überhaupt ist Itenas Argumentation konstruiert, wie meine Lektorin meinte: Midalin hat sich nützlich gemacht, bevor der Degen ein Thema war. Und sie wurde auch nicht wegen des Degens eingestellt, sondern wegen ihrer Giftmischerfähigkeit. Aber wenn man im Überschwang der Eifersucht jemanden beunruhigen will, ist alles erlaubt. ;D



    Als Prekesta die Wunde mit dem Gift zugefügt wurde, muss ich gestehen, hatte ich die kurze Hoffnung, dass ihr das vllt. endlich den Rest geben wird.


    Prekesta scheint in dieser Leserunde keine Freunde zu haben. :D
    Aber wenn sie nicht da wäre, würdet Ihr sie trotzdem vermissen, glaube ich. Sie begleitet uns doch schon seit den ersten Szenen in Rotes Gold! :herz:



    Wie hätte sich denn das mit der Ranke entwickelt, wenn die Schamanen hier nicht "fördernd" eingegriffen hätten? Hätte das denn dann auch solche Ausmaße angenommen?


    Es hätte bestimmt eine andere Richtung genommen - so viel kann man sagen, denke ich.



    Aber Iskala lässt sich in keinster Weise von ihr einschüchtern. Nach wie vor denke ich, dass Iskala, wenn sie diesen Feldzug überlebt, eine Favoritin auf den Job des Flammenbringers ist.


    Schauen wir mal - es gibt ja nur noch einen Leseabschnitt. ;)


  • Diesen Dialog hat meine Lektorin übrigens genau andersherum gelesen: Da Midalin den Degen ja bereits weggegeben hat, kann sie daran nichts mehr ändern, und Itena macht sie jetzt kirre, ohne eine Lösung aufzuzeigen. Überhaupt ist Itenas Argumentation konstruiert, wie meine Lektorin meinte: Midalin hat sich nützlich gemacht, bevor der Degen ein Thema war. Und sie wurde auch nicht wegen des Degens eingestellt, sondern wegen ihrer Giftmischerfähigkeit. Aber wenn man im Überschwang der Eifersucht jemanden beunruhigen will, ist al


    Als ich meinen Beitrag geschrieben habe, kam mir auch der Gedanke, dass man es auch andersrum lesen kann. Aber ich glaube halt immer an das Positive im Menschen und habe es zu Itenas Gunsten ausgelegt ;D

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen