06: Seite 316 - Seite 370 (Kap. 9 und Kap. 10)

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  • Hier könnt Ihr zum Inhalt von Seite 316 bis Seite 370 (Kapitel 9 und Kapitel 10) schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Ich muss die Zeit nutzen, wenn ich posten kann also, obowhl ich noch in Kapitel 10 stecke schon mal einige Gedanken:


    Nartim war wohl sehr verliebt in Midalin und so will er sie beschützen und Gonter ist zufällig da (nett von Bernd, muss man mal sagen) zu sehen wie Nartim sterben muss. Aber erstaunt war ich, dass diese Tortur als heldenhaft empfunden wird und die Strafe eigentlich ein schneller Tod wäre. Kann so was sein? Im Kampf verstehe ich das, aber so? Es gibt schon komische Männerdings.


    Und dann saugt Midalin an der gleichen Stelle, an der nach der Schlacht Itena gesaugt hatte. Sehr unterschiedliche Situationen. Itena hat Gonter vermutlich wirklich das Leben gerettet und in der Schlacht ist Midalin eben nicht da. Eivora hat beides. Sie ist in der Schlacht da und sie ist in der Lage zu lieben, denke ich. Jedenfalls war ihre Beziehung zu Gonter doch anders als Itena es sich wünscht.


    Eivora geht weit über das hinaus, was als Söldner erwartet wird und was sie als Kampfherrin zu verantworten hat. Alles wird ihrer Sucht unterstellt. Was mich wundert ist, wieso sich der Baron besser im Griff hat. Ist es weil er genug Traumsaft zur Verfügung hat? Junker Welmon scheint es da anders zu gehen und schon wissen wir genau, warum Eivora den Traumsaft eigentlich bekommen sollte und die Avatar auch. Es sollte jemand die Truppen dorthin führen, damit er seine Sucht befriedigen kann. Oder handelt er im Auftrag einer ganzen Truppe? Jedenfalls das, was sich der Imker erhofft hat, dass Eivora mehr Verständnis für den Wald hätte, ist ja leider nicht eingetreten.
    Bitte kann jemand Eivora schnappen, ihr den Hintern versohlen und sie zur Vernunft bringen? Das wäre mir wichtiger als Prekesta umzubringen, die ihre Rolle noch spielen wird, den sie ist eine kluge Frau, wenn auch auf ihre Weise süchtig. Sie denkt immerhin als einzige noch an den Arm.


    Eivora geht sehr weit, den Hofschamanen zu entführen und zu Tode zu foltern ist eine ziemlich schlechte Sache. Mag sein, der Baron hat nichts dagegen, aber die Baronin?


    Und nun soll also Ignuto über Fiafila wachen, wenn sie dem Traumsaft verfällt? Bin gespannt, ob er das schafft.


    Ja, sie braucht ihn nur mittelbar, denn sie weiß was sie tut. Gratulation. Sie hat die Kraft zu nutzen gewußt. Jetzt ist die Frage, wie sie mit der Sucht fertig wird. Im Moment sind alle gerade in großer Gefahr und ich eile zu ihnen.

  • Iiiih! Das mit der zerquetschten Fee, die Fiafila-Ignuto ist echt eklig! :angst: :wegrenn: :boahnee:


    Ich hatte es ja irgendwie geahnt, dass die Feenszene nicht nach netter, heiler Fantasywelt geraten würde, nicht bei Bernd, aber das war echt schon heftig. Wie eine Kannibalismus-Szene. Die hatte ich auch schon halb erwartet, als es hieß, die Wilden sind Kannibalen.


    Fiafila-Ignuto nutzt das Feenblut, um sich in einen Drachen zu verwandeln, erst im Schwertfeuer, um Wilania-Pressito zu unterwerfen, und dann in der realen Welt, um Grinhoff heimzusuchen, wodurch es ihr gelingt Kester zu rufen. Irgendwie hatte ich den gar nicht vermisst, muss ich gestehen, obwohl er bislang in jedem Buch seinen Auftritt hatte. Nun gut und seine Forderung zielt gleich auf Konfrontation ab: Er will einen Flammenbringer, keinen Rat mehr, der den Klingenrausch anführt, und ihm ist es sogar egal, ob Eivora seine Nachfolgerin wird oder nicht. Wie hat er denn von Eivoras Sucht erfahren? Happy ist er darüber und über die aktuelle Führungssituation im Klingenrausch jedenfalls nicht. Er habe das Gefühl, er drängt auf eine endgültige Lösung. Kester ist kein Typ für Kompromisse, Verhandlungen oder aufgeschobene Konflikte, weder als Mensch, noch als Dämon.


    Eivora hat erstmals Zweifel, als sie die winzigen Frauen sieht, obwohl sie dennoch nach dem Feenblut giert. Momentan kann ich noch nicht absehen, ob sie ihre Sucht von allein in den Griff bekommen oder ihr unterliegen wird. Falls sie um die Position des Flammenbringers kämpft, sehe ich sie aktuell nicht als Siegerin vom Platz gehen. Im Gespräch ist sie unbeherrscht und fordernd, gegenüber ihren Leuten hält sie sich nur mühsam zurück und inzwischen wissen alle, dass sie ein Problem hat.


    Gonter kam leider viel zu kurz vor. Außer Sex :schweinskram: und Entsetzen bei der Zerstörung von Grinhoff ist nichts gewesen. Aber vermutlich findet der Autor es auch viel spannender zu erzählen, wie die Avatar, Eivora, Yra und Prekesta gemeinsam den Schamanen foltern, verhören, umbringen und verstümmeln, nicht wahr. ;)


    Dass Gonter und Midalin zusammenkommen, war inzwischen abzusehen gewesen. Zum Glück nicht Itena, kann ich nur sagen. :)


    Auch Midalins Degen und der Bratz spielen wieder eine entscheidende Rolle. Den beiden verdankt sie es, dass sie ihre erste Schlacht gegen den Bärenmann siegreich übersteht.


    Insgesamt wieder ein sehr ereignisreicher Abschnitt. Bin gespannt, wie das alles enden wird.

    "Namensmagie ist die stärkste Macht der Welt." - bekannte Volksweisheit aus "Die Magie der Namen"


  • Ich muss die Zeit nutzen, wenn ich posten kann also, obowhl ich noch in Kapitel 10 stecke schon mal einige Gedanken:


    Nartim war wohl sehr verliebt in Midalin und so will er sie beschützen und Gonter ist zufällig da (nett von Bernd, muss man mal sagen) zu sehen wie Nartim sterben muss. Aber erstaunt war ich, dass diese Tortur als heldenhaft empfunden wird und die Strafe eigentlich ein schneller Tod wäre. Kann so was sein? Im Kampf verstehe ich das, aber so? Es gibt schon komische Männerdings.


    Ja, das hast du gut gesagt. Das ist echt etwas schräg. :-\




    Bitte kann jemand Eivora schnappen, ihr den Hintern versohlen und sie zur Vernunft bringen? Das wäre mir wichtiger als Prekesta umzubringen, die ihre Rolle noch spielen wird, den sie ist eine kluge Frau, wenn auch auf ihre Weise süchtig. Sie denkt immerhin als einzige noch an den Arm.


    Eivora geht sehr weit, den Hofschamanen zu entführen und zu Tode zu foltern ist eine ziemlich schlechte Sache. Mag sein, der Baron hat nichts dagegen, aber die Baronin?


    Irgendwie seltsam, dass du nur Eivora dafür zur Verantwortung ziehst. Die waren zu viert und die anderen haben anders als Eivora keine Ausrede für ihre Grausamkeiten. Klar, toll finde ich die Szene auch nicht, aber für mich tragen da alle die Schuld.

    "Namensmagie ist die stärkste Macht der Welt." - bekannte Volksweisheit aus "Die Magie der Namen"


  • Aber erstaunt war ich, dass diese Tortur als heldenhaft empfunden wird und die Strafe eigentlich ein schneller Tod wäre. Kann so was sein?


    Das gab es wohl bei einigen nordamerikanischen Indianerstämmen: Wenn der Gegner es wert war, bekam er die Chance, am Marterpfahl seinen Mut zu beweisen. Wenn nicht, wurde er einfach erschlagen.



    Was mich wundert ist, wieso sich der Baron besser im Griff hat. Ist es weil er genug Traumsaft zur Verfügung hat?


    Bei Drogen hat es eine große Auswirkung, wie bekannt und etabliert sie in einer Gesellschaft sind. Alkohol zum Beispiel kann desaströse Auswirkungen haben - und hatte das als "Feuerwasser" auch oft, wenn er auf unvorbereitete Gesellschaften traf. Wir können aber im Großen und Ganzen damit umgehen (auch wenn es Alkoholkranke gibt). Wir haben Gesetze und soziale Regelungen dafür, in welchen Situationen man trinken kann und welche Schwellen es gibt, um zum Beispiel noch am Straßenverkehr teilzunehmen. Das basiert auf unserer langen Erfahrung damit.



    Bitte kann jemand Eivora schnappen, ihr den Hintern versohlen und sie zur Vernunft bringen?


    :D



    Im Moment sind alle gerade in großer Gefahr und ich eile zu ihnen.


    An dieser Stelle erinnere ich gern noch einmal daran, dass wir uns im letzten Band der Reihe befinden - niemand wird mehr für einen Folgeband benötigt. >:D



    Wie eine Kannibalismus-Szene. Die hatte ich auch schon halb erwartet, als es hieß, die Wilden sind Kannibalen.


    Abwarten - das Buch hat noch ein paar Kapitel.
    :D



    Wie hat [Kester] denn von Eivoras Sucht erfahren?


    Über sein eingeschmiedetes Schwert ist er mit dem Schwertfeuer verbunden. Eivora stand mit dem Korb mit den Feen neben diesem Artefakt ...



    Kester ist kein Typ für Kompromisse, Verhandlungen oder aufgeschobene Konflikte, weder als Mensch, noch als Dämon.


    Ja, er ist kein Sensibelchen. ;D



    Falls sie um die Position des Flammenbringers kämpft, sehe ich sie aktuell nicht als Siegerin vom Platz gehen.


    Wer ist nach Deinem Eindruck eine gute Alternative?

  • Irgendwie seltsam, dass du nur Eivora dafür zur Verantwortung ziehst. Die waren zu viert und die anderen haben anders als Eivora keine Ausrede für ihre Grausamkeiten. Klar, toll finde ich die Szene auch nicht, aber für mich tragen da alle die Schuld.


    Eivora hat es aber zu verantworten. Sie hat den Schamanen geholt, weil SIE etwas wissen will. Die anderen machen mit und das noch nicht mal alle gern, zumindest in erster Linie um Eivora einen Gefallen zu tun.


  • [quote='Rhea','https://leserunden.de/forum/index.php?thread/&postID=307040#post307040']

    An dieser Stelle erinnere ich gern noch einmal daran, dass wir uns im letzten Band der Reihe befinden - niemand wird mehr für einen Folgeband benötigt. >:D


    Ich hoffe aber, da steht nicht irgendwo ein weißes Ross herum, auf dem dann Gonter mit Midalin zum Schloss seines Vaters in den Sonnenuntergang reitet...... ::)

  • :o :'( :boah:
    Die armen Feen.... das war wirklich wirklich gruselig, damit hatte ich jetzt nicht gerechnet. Alleine der Gedanke, diese kleinen Wesen in eine Presse zu zwingen. Und Fiafila-Ignuto presst eine aus wie eine Zitrone :o :'( Das geht gar nicht.
    Ich glaube, dann nehme ich doch wieder Feenstaub und Glitzer....


    Die Verwandlung von Fiafila-Ignuto war schon sehr bemerkenswert. Das Feenblut hat wirklich eine große Macht. Leider vernebelt es auch ein wenig die Sinne. Gut, dass Fiafila Ignuto vorher damit beauftragt hat, auf sie aufzupassen. Und er hat dann ja auch einen kühlen Kopf behalten, soweit man das bei einem Avatar sagen kann. Ich bin nicht so sicher, ob Kester von den ganzen Suchtanfällen so begeistert war, auch wenn das eine oder andere nach Dämons Geschmack war.


    Und er hat Recht damit, dass er sagt, es kann nur einer die Macht haben und der "alberne" Rat muss ein Ende nehmen. Eivora sehe ich da definitiv nicht. Sie hat mit dieser Sucht zuviel an Respekt verloren, von dem sie ohnehin von Anfang nicht genügend hatte. Ich sehe Iskala oder Gonter in dieser Aufgabe.


    Midalin war wieder sehr tapfer, der kleine Bratz hat ihr sogar das Leben gerettet. Er ist eben der heimliche Held in diesem Abenteuer.


    Die Strafe von Nartim fand ich auch irgendwie gruselig, kann aber die Beweggründe durchaus nachvollziehen.


    Weniger nachvollziehen konnte ich die grausame Folter Mandruas durch Eivora. Da sprach meiner Meinung nach nur die Sucht in ihr und nicht mehr der Verstand.


    Auf jeden auch wieder ein spannender Abschnitt.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • An dieser Stelle erinnere ich gern noch einmal daran, dass wir uns im letzten Band der Reihe befinden - niemand wird mehr für einen Folgeband benötigt. >:D


    Unterstehe Dich >:( :nudelholz: Wehe, unsere Lieblinge überleben nicht. Und wehe, es trifft Bratz :barbar:



    Über sein eingeschmiedetes Schwert ist er mit dem Schwertfeuer verbunden. Eivora stand mit dem Korb mit den Feen neben diesem Artefakt ...


    Das heißt, Kester bekommt alles mit, was am Rande des Schwertfeuers passiert?

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Eivora hat es aber zu verantworten. Sie hat den Schamanen geholt, weil SIE etwas wissen will. Die anderen machen mit und das noch nicht mal alle gern, zumindest in erster Linie um Eivora einen Gefallen zu tun.


    Ich würde das so nicht unterschreiben. "nicht mal alle gern", die Avatar hat auch nichts gegen ein bisschen Leid. Und Yra und Prekesta machen nicht einfach nur mit, weil Eivora etwas wissen will. Da ist die Schuld sehr gleichmäßig verteilt. Hat Eivora gewusst, dass es im Tod enden wird? Mag sein, dass sie nicht klar über die Folgen nachdenken konnte und deswegen "es zu verantworten hat", wie du schreibst. Aber die anderen tragen die Verantwortung für ihre eigenen schrecklichen Taten, davon würde ich sie nicht freisprechen, nur weil Eivora die Idee hatte, den Schamanen zu befragen.

    "Namensmagie ist die stärkste Macht der Welt." - bekannte Volksweisheit aus "Die Magie der Namen"

  • Das habe ich auch nicht geschrieben. Ich spreche nicht die anderen frei, obwohl selbst Ignuto es nicht für eine gute Idee hält. Ichwollte nur sagen, dass Eivora es angeordnet hat und damit die Verantwortung trägt.

  • Puh, irgendwie sehe ich die anderen nicht als ihre Befehlsempfänger, auch wenn ich verstehe, was du sagen willst.

    "Namensmagie ist die stärkste Macht der Welt." - bekannte Volksweisheit aus "Die Magie der Namen"


  • Ich glaube, dann nehme ich doch wieder Feenstaub und Glitzer....


    :D



    Ich bin nicht so sicher, ob Kester von den ganzen Suchtanfällen so begeistert war, auch wenn das eine oder andere nach Dämons Geschmack war.


    Das ist auch eine interessante Frage: Was wollen die Dämonen eigentlich? Das muss ja nicht identisch mit dem sein, was die Söldner wollen, mit denen sie Geschäfte machen. Den besten Anhaltspunkt bietet vielleicht Prekesta, denn sie trägt die Botschaft der Dämonen in die Welt ...



    Weniger nachvollziehen konnte ich die grausame Folter Mandruas durch Eivora. Da sprach meiner Meinung nach nur die Sucht in ihr und nicht mehr der Verstand.


    Es gibt Parallelen zu Szenen in den ersten beiden Bänden. In Rotes Gold bietet Chastro-Ignuto an, den Späher aus Ygôda mit Feuer zu foltern, um sicher zu sein, dass er die Wahrheit sagt. In Weißes Gold ist Fiafila-Ignutos erste Szene im Glühenden Tempel ebenfalls eine Folterung mit Befragung eines Gefangenen. Insgesamt ist das Foltern in Rorgator durchaus üblich, weil es durch die Beteiligung der Feuerdämonen oder der Homunkuli zu zuverlässigen Ergebnissen führt.



    Das heißt, Kester bekommt alles mit, was am Rande des Schwertfeuers passiert?


    "Alles" ist wahrscheinlich zu weit gefasst, aber er hat seit dem Ritual am Ende von Weißes Gold eine Verbindung zum Schwertfeuer.

  • Der Traumsaft ist also wirklich Elfenblut :o
    Bah Bernd, wie eklig, als Fiafila-Ignuto die Elfe quasi ausdrückt und ihr Blut trinkt :angst: Und ihnen dann vorher noch die Flügel auszureissen, tztztz... Lass es besser mit den Elfen.


    Die Avatar wird zu einem Drachen, das fand ich sehr cool. Und auf einmal erstarrt Willania-Pressito vor Angst. Recht so!
    Fiafila-Ignuto arbeitet als Drache mit Prekesta zusammen, um Grinhoff abzufackeln, das war schon eine sehr brutale Aktion. Es musste wirklich das komplette Dorf dran glauben. Kollateralschaden hin oder her. Da wäre sicherlich noch eine andere Lösung möglich gewesen.


    Und Kester taucht wieder auf. Er scheint ja auch von seiner Position aus, alles verfolgen zu könnnen, was im Klingenrausch so passiert. Einschliesslich der Sucht seiner Tochter. Ich sehe Eivora zur Zeit nicht in der Rolle als Anführerin. Eher Gonter. Fiafila-Ignuto als magische Person kann eher keine Anführerin werden, denke ich.


    Obwohl Bratz manchmal zickig ist und seinen eigenen Kopf hat, rettet er Midalin, die Szene hat mir sehr gut gefallen.


  • Der Traumsaft ist also wirklich Elfenblut :o
    Bah Bernd, wie eklig, als Fiafila-Ignuto die Elfe quasi ausdrückt und ihr Blut trinkt :angst: Und ihnen dann vorher noch die Flügel auszureissen, tztztz... Lass es besser mit den Elfen.


    Ja, da stimme ich dir zu. Auch wenn ich neugierig bin, wie Bernds Idee mit den Glitzerelfen (oder waren es Feen?) in der Phileasson-Serie ausgesehen hätte, die Bernhard Hennen mit einem Veto belegt hat. ;D

    "Namensmagie ist die stärkste Macht der Welt." - bekannte Volksweisheit aus "Die Magie der Namen"

  • Da hast du recht, die Elfen mit Sternenstaub und einem kleinen Zauberstab, der "Pling" macht hätte ich auch sehr gerne in der Saga gehabt ;D

  • Schon wieder so ein Hammer(schlag)-Abschnitt! :D Man kann das Buch ja kaum aus der Hand legen. Ich bin überwältigt von den vielen Ereignissen und einfach nur geplättet vor Begeisterung. Aber zu Anfang gab es dann doch eine klitzekleine Kleinigkeit, die mir nicht so gefiel. Also, fangen wir mal vorne an:


    S.320: Die intime Szene Midalin & Gonter. Ich liebe die Figur Midalin sehr. Also überfällt mich ein freudiges Kribbeln als ich ahne, was da jetzt kommen könnte. Aber dann....die Szene fällt eindeutig zu kurz aus und die Art WIE sie intim sind gefällt mir in diesem Zusammenhang nicht wirklich. Nicht, dass es sich dabei nicht um ein Vergnügen handelt, aber in dem Moment passt es für mich nicht zu Gonter und Midalin. Ich hätte mir da eher was anderes von Gonter erwartet. Midalin himmelt ihn ja doch schon eine ganze Weile sehr an mit ihrer jugendlichen Frische und Verliebtheit. Dass sie dann zu so einem frühen Zeitpunkt, so taff vorgeht, wirft Fragen auf für mich. Ich dachte jetzt eher dass Gonter sie so beschützermäßig in den Armen hält und beglückt. So rührend und zärtlich die Szene mit der Geschenkübergabe in den Szenen davor war, so ernüchternd fand ich diese jetzt irgendwie. Das einzige, was ich da noch rausziehen kann, ist, dass man merkt, dass die Figur Midalin stärker, mutiger, aktiver wird. Vielleicht hat der Autor deshalb dieses Liebesszenario gewählt, weil ihr damit der aktivere Part zufällt. :-\


    Seite 327: wird zum ersten Mal-für mich- deutlich, wie es um Fiafila-Ignuto bestellt ist. "Die Wut entglitt ihr...", zeigt sehr schön, dass Ignuto sehr wohl auch noch am Drücker ist. Weiter wird klar, dass Fiafila Eivora bzgl. des Traumsaftes durchschaut hat.


    Dann geht es Schlag auf Schlag und die Ereignisse überschlagen sich. Ich kann eigentlich nur noch staunen über dieses bildgewaltige Abenteuer. Diese unzähligen, liebevollen Details: Ob es das Blutschwämmchen am Kopf, das Amulett Worrans mit einem Edelsteinsplitter in der Klaue, oder die rot gefärbten Zähne eines Kriegers....all diese Details bringen so eine Lebendigkeit in die Figuren, dass sie mich voll und ganz fesseln.


    Dann die psycheldisch anmutenden "Bilder" als Fiafila-Ignuto ins Schwertfeuer schrumpft. Unfassbar und man fragt sich, wo nimmt der Autor solche Bilder nur her? Wie kann sich jemand so etwas Phantastisches ausdenken? Hat mich sehr beeindruckt muss ich sagen.


    Midalin wächst über sich hinaus und tatsächlich bekommt der Piepmatz endlich seinen Schlüsselmoment (wovon ich lange vorher überzeugt war :D ) Endlich ist er mal für etwas gut. ;) Dass Midalin sich schließlich übergeben muss, nachdem ihr Blut ins Gesicht spritzt ist verständlich. ( Habe ich leider schon selbst erleben müssen und danach dreht sich einem wirklich ungelogen stundenlang der Magen um!!! Warmes Blut mitten ins Gesicht... :ohnmacht:


    Dass Eivora Midalin angiftet, hat mich zum schmunzeln gebracht. Doofe Zicke Eivora... :P


    haaaaaa und dann kommt ein "Klingeln" und Feen tauchen auf. Ich freue mich schon. (Erinnerungen an Phileasson / Zauberwald tauchen auf) und dann...??? :o :o :o Die armen kleinen Geschöpfe, nix mit Glitzer und Geklingel. Erst bekommen sie die Flügel herausgerissen und dann quetscht man sie aus. :'( Grauenhaft, und Eivora natürlich schon mit der Quetsche im Anschlag.... :krank:


    Der Abschnitt steigert sich dann ins Unfassbare: Fiafila-Ignuto verwandelt sich in einen Drachen, einen Zweiköpfigen. Natürlich! Ich hatte ein Kopfkino, das kann ich euch gar nicht sagen....also ich kann nur sagen "Chapeau" ! Es bleibt mir nichts übrig, als den Autoren über den grünen Klee zu loben. Man wird geradezu dazu genötigt. :totlach: Dieses Feuersturmszenario in der Stadt....großartig. Und selbst als Fiafila-Ignuto in Drachengestalt unschuldige Menschen lustvoll verkokelt....empfinde ich -OHA- kein Mitleid...sondern ihre Lust ihre Macht auszukosten. (Das ist doch schon sehr eigenartig....ich, der immer an der unschuldigen reinen Fiafila hing...genießt sogar solch eine Szene. Was ist da gelaufen? ::) )


    Nun bin ich gespannt auf das Ende. Eins steht für mich jetzt schon fest: Dieser Band toppt alles. Selten habe ich ein Buch so derart genossen. Und ich habe VIEL gelesen. :D

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.


  • Stimmt Gonter kam zu kurz. Immerhin kam er.... :totlach: :totlach: :totlach: sorry konnte ich mir nicht verkneifen ;D ;) Was mir nicht gefällt ist, dass Kester jetzt nach seiner Tochter verlangt bzw ihr Recht einfordert. Och neeeee ich will Eivora nicht als Anführerin...das kann ja jetzt ein Gekloppe werden.... ::) der olle Kester hätte ruhig in der Hölle bleiben können.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • "Wir wollen süße Feen", haben sie gesagt! "Schreib uns niedliche Feen in deine Romane", haben sie gesagt!
    Dann mache ich das - und jetzt ist es auch wieder nicht recht! :'(



    Fiafila-Ignuto arbeitet als Drache mit Prekesta zusammen, um Grinhoff abzufackeln, das war schon eine sehr brutale Aktion. Es musste wirklich das komplette Dorf dran glauben. Kollateralschaden hin oder her. Da wäre sicherlich noch eine andere Lösung möglich gewesen.


    Dämonen lieben nicht nur Feuer, sondern auch Grausamkeit und Leid. Das Leid der Dorfbewohner ist also kein Kollateralschaden - es ist angestrebt, um den Ruf zu verstärken.



    Dass sie dann zu so einem frühen Zeitpunkt, so taff vorgeht, wirft Fragen auf für mich.


    So ganz unerfahren ist Midalin nicht: Auch anderer Väter Söhne haben bereits herausgefunden, dass sie ein hübsches Mädel ist.
    [quote author=Seite 121]
    Den Namen eines Lehrlings dagegen, dessen Hand sie unter ihren Rock ließ, konnte der garstige Vogel ihrem Meister gar nicht schnell genug ins Ohr schreien.[/quote]
    Und auch in Söldnergold gibt es schon eine Andeutung ...



    Diese unzähligen, liebevollen Details: Ob es das Blutschwämmchen am Kopf, das Amulett Worrans mit einem Edelsteinsplitter in der Klaue, oder die rot gefärbten Zähne eines Kriegers....all diese Details bringen so eine Lebendigkeit in die Figuren, dass sie mich voll und ganz fesseln.


    An dieser Stelle ein Dankeschön an meinen Kollegen Bernhard Hennen, der mich genau auf diesen Umstand hingewiesen hat: immer einen signifikante Einzelheit an jede Figur "kleben", dann werden die Bilder plastischer.



    Und selbst als Fiafila-Ignuto in Drachengestalt unschuldige Menschen lustvoll verkokelt....empfinde ich -OHA- kein Mitleid...sondern ihre Lust ihre Macht auszukosten.


    Du bist fest im Griff der Dark Fantasy. ;D



    Stimmt Gonter kam zu kurz. Immerhin kam er....


    :totlach::totlach::totlach: