06: Seite 316 - Seite 370 (Kap. 9 und Kap. 10)

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  • "Wir wollen süße Feen", haben sie gesagt! "Schreib uns niedliche Feen in deine Romane", haben sie gesagt!
    Dann mache ich das - und jetzt ist es auch wieder nicht recht! :'(


    Man hat es schon schwer als Autor mit seiner speziellen Leserschaft :totlach:



    An dieser Stelle ein Dankeschön an meinen Kollegen Bernhard Hennen, der mich genau auf diesen Umstand hingewiesen hat: immer einen signifikante Einzelheit an jede Figur "kleben", dann werden die Bilder plastischer.


    Ein sehr guter Tipp von meinem Lieblingsautor. Und funktioniert tatsächlich ausgezeichnet. Besonders, weil Dir zum Teil auch sehr außergewöhnliche Einzelheiten einfallen.



    Dann die psycheldisch anmutenden "Bilder" als Fiafila-Ignuto ins Schwertfeuer schrumpft. Unfassbar und man fragt sich, wo nimmt der Autor solche Bilder nur her? Wie kann sich jemand so etwas Phantastisches ausdenken? Hat mich sehr beeindruckt muss ich sagen.


    Das gefällt mir auch immer wieder gut. Und ich staune auch oft über die Dinge, die ich da zu Lesen bekomme und frage mich: Wie zum Teufel kommt man darauf?

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Ich habe gestern Abend gerade noch gemerkt, dass ich beinahe zu weit gelesen hätte. Das ist aber auch zu spannend, dass es echt nicht leicht ist, sich zu bremsen :lesen:


    Nartims Hinrichtung war zu erwarten - die Art und Weise fand ich, wie Gonter, auch grausam, aber Eilands Einwand, dass es auf die schnelle Art demütigend für Nartim wäre, muss man akzeptieren. Spannend fand ich auch Eilans Ansicht als weiterer Salzzackenbewohner im Gegensatz zu der von Nartims, dessen Frust ich ja schon ein Stück weit nachvollziehen kann. Ich wünsche Nartim, dass sein Sterben nicht zu lange dauert - das mit dem Ameisen stelle ich mir lieber nicht genauer vor.


    Gonter und Midalin, die kleine Blonde hat also den Trumpf gezogen: im Gegensatz zu ihren Kampfkünsten stellt sie sich in Liebesdingen ziemlich geschickt an - diese Schlacht hat sie erstmal für sich entschieden ;D
    Und Eivoras Reaktion auf Midalin scheint mir Eifersucht zu sein, immerhin hat Gonter ihr sehr viel bedeutet, das schimmerte ja immer mal wieder durch. Ihre neue "Liebe", die Sucht konnte dieses Gefühl noch nicht vollständig verschütten.


    Die Entzugserscheinungen nach dem zweiten Mal sind noch deutlich heftiger als beim ersten Mal und Eivora will unbedingt das Herz des Waldes erobern - um jeden Preis. Mich wundert, dass Horold so zögerlich ist, denn er ist doch auch abhängig von dem Zeug. Aber evtl. ist er sich relativ sicher, dass der Nachschub für ihn nicht so schnell ausgehen wird.


    Im Gegensatz zu Welmon, der scheinbar nur auf die günstige Gelegenheit gewartet hat. Allmählich glaube ich, dass er das von Anfang an geplant hat, als er seine Lustknaben zu Eivora geschickt hat: dass diese sie mit dem Traumsaft abhängig machen und er damit eine leichte Verbündete mit kampferfahrenen Söldnern hat, um zum Herz des Waldes vorzudringen. Wie hätte er sonst zu so vielen Kriegern kommen sollen.


    Welmon schreckt nicht davor zurück, Eivora nahezulegen, aus Mandrua herauszuquetschen, wo sich das Herz des Waldes befindet. Dummerweise kann Fiafila-Ignuto in seinen Gedanken herauslesen, welche Bedeutung sein Arm für die Wegfindung hat. Mandruas Auftritt war damit relativ kurz, ich hatte erwartet, dass er noch eine größere Rolle spielen könnte - wobei, sein Arm spielt sicherlich noch eine wichtige Rolle. Dass er die Folter nicht überleben wird, war leider logisch, denn Eivora konnte nicht riskieren, ihn am Leben zu lassen.


    Nachdem Eivora die Söldner aus Grinhoff abgezogen hat und die Siedlung nun doch noch von den Wilden überfallen wurde, muss Horold wieder verhandeln, auch wenn ihm seine Untertanen zunehmend den Rückhalt verweigern, was die Söldner angeht. Was ich auch verstehen kann, denn im Endeffekt wurden sie trotzdem überfallen und es gab auch schon einige Tote wegen der Söldner.
    Aber andererseits will Horold natürlich auch das haben, was sich im Herzen des Waldes befindet.


    Ich zitiere mich mal aus dem 4. Abschnitt:


    Ha, Bernd hat womöglich rosa Feen mit Silberschweif und Sternenstaub für den Urwald gezaubert, die er dann anschließend in einer Presse zerquetscht, um das Blut aus ihnen zu gewinnen :D Das würde ich unserem lieben Autor sofort zutrauen :D


    Das hatte ich eigentlich im Scherz gemeint :totlach: Aber scheinbar habe ich damit ziemlich ins Schwarze getroffen. O.k. Silberschweif und Sternenstaub haben wir jetzt nicht, aber diesen Satz musste ich doch echt zweimal lesen: "Sie mögen diese weißen Blumen, die klingeln wenn man ihre Blüten berührt, und im Dunkeln leuchten. Überall, wo die wachsen, gibt es auch Feen." Das ist fast so gut wie Silberschweif und Sternenstaub :D
    Bernd, gib es zu, du hattest ein fettes Grinsen im Gesicht, als du diesen Satz geschrieben hast ;D


    Bah, und die armen Geschöpfe werden tatsächlich ausgepresst - war ja klar, dass Prekesta die passende Presse dafür im Gepäck hat. Mir taten die Feen auch leid, sie sind doch echt ... süß. Schon, dass man ihnen die Flügel rausgerissen hat, so was Fieses. Ich fand es gut, dass Eivora Gewissensbisse wegen der Feen hatte, weil sie so menschlich wirken, aber die Abhängigkeit von dem Traumsaft ist natürlich schon zu stark, dass die Gewissensbisse die Oberhand gewinnen könnten. Man sieht das auch daran, wie schwer es ihr fiel, den Korb der Avatar zu überlassen. Iskalas Abneigung gegenüber Eivoras Eskapaden wird immer deutlicher.


    Wie Ignuto bin ich auch beinahe vom Glauben abgefallen, als Fiafila vorhat, den Traumsaft zu trinken. Wobei ich es doch auch spannend fand, dass der Homunkulus tatsächlich noch nicht alle Bereiche von Fiafilas Gedanken durchdringen kann. Dass die ehemalige Priesterin jedoch wagemutiger als Ignuto ist, hat sie ja schon im letzten Band bewiesen. Wobei ich schon grinsen musste, als Ignuto sie fassungslos fragt, ob sie sich wirklich mitten in der Schlacht betrinken will :D


    Ich hatte mich ja ernsthaft gefragt, ob sich die Avatar in eine zweiköpfiges Wesen verwandeln würde, wenn sie den Traumsaft trinkt, daher habe ich trotz aller Bedenken aus Neugier darauf gehofft, dass sie tatsächlich davon trinkt. Es hätte ja auch sein können, dass der Homunkulus von einer Verwandlung komplett ausgeschlossen bleiben würde und Fiafila nur sie selbst bzw. das Tier wäre, zu dem sie wird. Aber nein, sie und der Homunkulus scheinen wirklich eine Einheit zu sein. Und zugegeben, der zweiköpfige Drache passt zur ihnen perfekt. Und was Wilania-Pressito angeht, geht Fiafilas Plan tatsächlich auf.
    Ignuto scheint aber nach wie vor nicht davon überzeugt zu sein, dass es sich bei der Kraft des Traumsaftes um Magie handelt, sondern sie auf Geister zurückzuführen ist. Ich bin gespannt, wer recht behalten wird.


    Midalin unter dem Knochenpanzer - was hat das nur alles zu bedeuten? Was ist der Degen und woher kommt er? Welche Aufgabe verfolgt er?
    Midalins Beteiligung an den Kämpfen finde ich auch super beschrieben: durch den magischen Degen wird sie nicht zur Superwoman, sondern kämpft nach wie vor mit den Problemen, die man bei ihr als blutiger Anfänger erwarten würde. Es ist absolut realistisch, dass sie immer wieder das Gefühl hat, "im falschen Film" zu sein. Zeigt es doch auch, wie man sich durch das Schreien und gemeinsame Angreifen versucht, diese Furcht und Zweifel auszublenden und einfach nur irgendwie zu überleben. Aber klar, durch den Degen hat sie natürlich schon einen enormen Vorteil.


    Und Bratz hat ihr jetzt das Leben gerettet! Das sollte Midalin zeigen, dass er doch an ihr hängt, auch wenn er oft so garstig zu ihr ist ;D


    Hm, die Avatar räumt als Drache in Grinhoff ordentlich auf, um Kester ein "Opfer" zu bringen, damit er den Söldnern hilft. Wenn die Avatar zum Drachen wird, ist von der alten Fiafila nichts mehr übrig, würde ich sagen. Dass das Prekesta gefällt, war ja klar. Und dass Gonter es absolut missbilligt, ebenso. Zumal dieses Abfackeln von Grinhoff und seinen restlichen Bewohnern mit den Dämonen zu tun hat, denen Gonter eh ablehnend gegenübersteht. Ich habe wirklich meine Zweifel, ob Gonter auf Dauer bei den Söldnern glücklich werden wird - vorausgesetzt, er lebt so lange. Eivora hat zwar den Befehl gegeben, dass die Avatar und Prekesta tun sollten, was nötig sei, um die Unterstützung der Feuerdämonen zu gewinnen, aber von dem konkreten Vorhaben der beiden Damen scheint sie nichts gewusst zu haben. Aber ich denke, falls sie tatsächlich deswegen Gewissensbisse haben sollte, wird sie sie ebenfalls schnell wieder unterdrücken.


    Fiafila hat als frisch gefangene Priesterin den letzten Wunsch Kesters, "sie alle ins Feuer zu treiben", damals nicht weitergegeben. Und jetzt tut sie genau das selbst.


    Die Söldner rufen Kester an, um sich seiner Unterstützung im bevorstehenden Kampf gegen die Wilden zu versichern. Die Unterstützung haben sie auch dringend notwendig, die Waldbewohner versuchen mit allen Mitteln, die Eindringlinge zurückzuschlagen.


    Auf die Begegnung von Kester und Fiafila-Ignuto war ich ja sehr gespannt, ist das "Verhältnis" der beiden doch etwas vorbelastet. Ignuto zeigt mal wieder ziemlich Nerven, was Kester angeht. Kester ist recht deutlich, was den momentan nicht vorhandenen Flammenbringer angeht. Und natürlich bin ich sehr gespannt, was der der Preis sein wird, den er von der Avatar für seine Unterstützung verlangt. Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Wunsch direkt etwas mit Fiafila-Ignuto zu tun hat.


  • Sie ist in der Schlacht da und sie ist in der Lage zu lieben, denke ich. Jedenfalls war ihre Beziehung zu Gonter doch anders als Itena es sich wünscht.


    Ich denke auch, dass Eivoras Zuneigung zu Gonter über reinen Sex hinausging, immer hin wollte sie ihn immer schützen. Allerdings hat sie sich nie eingestanden, dass er ihr mehr bedeutet.



    Was mich wundert ist, wieso sich der Baron besser im Griff hat. Ist es weil er genug Traumsaft zur Verfügung hat?


    Das hat mich ebenfalls gewundert, er muss ja noch viel abhängiger von dem Zeug sein, so lange, wie er es schon nimmt. Ich denke ebenfalls, dass er der Meinung ist, dass sein Nachschub vorerst gesichert ist. Außerdem, wenn alle Söldner das Herz des Waldes erobern, bedeutet das auch, dass er mit ihnen teilen muss, somit bleibt womöglich weniger für ihn übrig. Aber was machen die Süchtigen alle, wenn die Feen komplett ausgerottet sind?



    Jedenfalls das, was sich der Imker erhofft hat, dass Eivora mehr Verständnis für den Wald hätte, ist ja leider nicht eingetreten.


    Stimmt, Beliar hat ja eigentlich in Eligons Auftrag gehandelt und nicht in Welmons. Aber er ist einer von Welmons Lustknaben, evtl. wusste der Junker doch, was er tat.



    Irgendwie hatte ich den gar nicht vermisst, muss ich gestehen, obwohl er bislang in jedem Buch seinen Auftritt hatte.


    Ich auch nicht - irgendwie bedeutet das doch immer Ärger, wenn er auftaucht ;D



    Wie hat er denn von Eivoras Sucht erfahren?


    Das würde mich ebenfalls interessieren.



    Über sein eingeschmiedetes Schwert ist er mit dem Schwertfeuer verbunden. Eivora stand mit dem Korb mit den Feen neben diesem Artefakt ...


    Achso ...



    Wer ist nach Deinem Eindruck eine gute Alternative?


    Ich denke, das hängt vom Erfolg der Mission zum Herzen des Waldes ab und von der Erfüllung des Kontrakts, also, was für die Söldner im Endeffekt herausspringt. Evtl. hat Eivora dann womöglich das "Glück", dass sie nachher als Flammenbringern dasteht. Wobei ich mir eigentlich eher nicht wünsche, jemanden an der Spitze des Klingenrauschs zu sehen, der so süchtig ist. Aber evtl. bekommt sie es doch noch in den Griff, auch wenn ich das nicht sehr hoffnungsvoll sehe. Iskala ist bestimmt eine erstzunehmende Konkurrenz um den Posten des Flammenbringers, immerhin stand sie in diesem Buch schon mehrmals im Blickpunkt.



    Und er hat Recht damit, dass er sagt, es kann nur einer die Macht haben und der "alberne" Rat muss ein Ende nehmen. Eivora sehe ich da definitiv nicht. Sie hat mit dieser Sucht zuviel an Respekt verloren, von dem sie ohnehin von Anfang nicht genügend hatte. Ich sehe Iskala oder Gonter in dieser Aufgabe.


    Gonter sehe ich eher nicht als Flammenbringer, ich glaube nicht, dass er damit glücklich wäre. In gewisser Weise wäre als Flammenbringer in gewisser Weise wieder ein wenig fremdbestimmt. Und er hätte viel mehr mit den Dämonen zu tun, denen er ablehnend gegenübersteht.


    Wer Feen die Flügel ausreisst und sie dann ineiner Hand zerquetscht, dem ist alles zuzutrauen...


    Also, da muss ich Delena recht geben ... ;D



    Dass Midalin sich schließlich übergeben muss, nachdem ihr Blut ins Gesicht spritzt ist verständlich. ( Habe ich leider schon selbst erleben müssen und danach dreht sich einem wirklich ungelogen stundenlang der Magen um!!! Warmes Blut mitten ins Gesicht... :ohnmacht:


    Ja, das fand ich auch sehr realistisch beschrieben, das gehört für ich auch dazu, wie Midalin so allmählich in die Rolle eines Söldners reinwachsen muss.



    Und selbst als Fiafila-Ignuto in Drachengestalt unschuldige Menschen lustvoll verkokelt....empfinde ich -OHA- kein Mitleid...sondern ihre Lust ihre Macht auszukosten. (Das ist doch schon sehr eigenartig....ich, der immer an der unschuldigen reinen Fiafila hing...genießt sogar solch eine Szene. Was ist da gelaufen? ::) )


    Ähem, hast du dir mal deine linke Schulter genauer angesehen? Ich meine ja nur ... :D



    Stimmt Gonter kam zu kurz. Immerhin kam er.... :totlach: :totlach: :totlach: sorry konnte ich mir nicht verkneifen ;D ;)


    Wo du recht hast, hast du recht :totlach:


  • Das ist aber auch zu spannend, dass es echt nicht leicht ist, sich zu bremsen :lesen:


    :freu:



    Spannend fand ich auch Eilans Ansicht als weiterer Salzzackenbewohner im Gegensatz zu der von Nartims, dessen Frust ich ja schon ein Stück weit nachvollziehen kann.


    Auch dabei war mein Anliegen, Komplexität zu schildern: Nicht alle Söldner denken gleich, nicht alle Klataaler denken gleich, und auch die Bewohner der Salzzacken haben unterschiedliche Werte und Vorstellungen.



    Und Eivoras Reaktion auf Midalin scheint mir Eifersucht zu sein, ...


    Das war eine Stelle, die meiner Lektorin besonders gefallen hat. Sie hat an den Rand notiert, dass diese Eifersucht der Figur Realismus gibt - eine Regung, die keinem Zweck in der Handlung dient, die für nichts nützlich, sondern einfach nur da ist, aus dem Herzen der Figur kommt.



    Mich wundert, dass Horold so zögerlich ist, denn er ist doch auch abhängig von dem Zeug. Aber evtl. ist er sich relativ sicher, dass der Nachschub für ihn nicht so schnell ausgehen wird.


    Das ist sicher ein Punkt.
    Der andere ist meine eigene Erfahrung mit Suchtkranken - ich kenne da ein breites Spektrum, ich bin Gastwirtssohn. Den Alkoholikern kurz vor dem Endstadium sieht man ihre Sucht nicht mehr an. Die Hände zittern nicht, sie lallen nicht. Solange sie ihren Pegel haben, operieren sie auf "Normalniveau" (natürlich mit verlangsamten Reflexen, etc., aber sie haben sich voll im Griff und können durchaus nüchtern wirken).



    Bernd, gib es zu, du hattest ein fettes Grinsen im Gesicht, als du diesen Satz geschrieben hast ;D


    Ich gestehe: Es war mir ein Fest. ;D



    Wobei ich es doch auch spannend fand, dass der Homunkulus tatsächlich noch nicht alle Bereiche von Fiafilas Gedanken durchdringen kann.


    Ich möchte gern offenhalten, wie es mit dem "internen Machtkampf" (der Begriff bekommt da ja eine sehr spezielle Bedeutung) steht. Aber es wird in diesem Buch noch geklärt, versprochen. ;)



    Aber nein, sie und der Homunkulus scheinen wirklich eine Einheit zu sein.


    Auch das ist ein wichtiges Indiz zu der Frage, wie es um Fiafila-Ignutos Seele bestellt ist ...



    Und Bratz hat ihr jetzt das Leben gerettet!


    Die Lieblingsszene meiner Lektorin! ;D Damit hat sie begründet, dass der Beo unbedingt einen eigenen Eintrag im Dramatis Personae braucht und es keinesfalls ausreicht, wenn er nur bei Midalin miterwähnt wird.



    Hm, die Avatar räumt als Drache in Grinhoff ordentlich auf, um Kester ein "Opfer" zu bringen, damit er den Söldnern hilft. ... Aber ich denke, falls sie tatsächlich deswegen Gewissensbisse haben sollte, wird sie sie ebenfalls schnell wieder unterdrücken.


    Ich glaube, bei solchen Fragen ist es immer nützlich, sich ins Gedächtnis zu rufen, dass die Protagonisten eine - vorsichtig ausgedrückt - verschobene Moral haben. Eivora ist zwar keine fanatische Feuerverehrerin, aber der Dämonenkult ist Teil ihrer Alltagskultur, und dass man den Dämonen mit Leid und Qual zu Gefallen ist, wird ihr selbstverständlich erscheinen. An der Aktion an sich wird sie also vermutlich wenig auszusetzen haben - allenfalls an der schlechten Stimmung, die sie beim Auftraggeber erzeugen wird.



    Fiafila hat als frisch gefangene Priesterin den letzten Wunsch Kesters, "sie alle ins Feuer zu treiben", damals nicht weitergegeben. Und jetzt tut sie genau das selbst.


    Sehr schön beobachtet! Auch das ist wieder ein Indiz dafür, wie weit der Weg ist, den Fiafila zurückgelegt hat ...


  • Das war eine Stelle, die meiner Lektorin besonders gefallen hat. Sie hat an den Rand notiert, dass diese Eifersucht der Figur Realismus gibt - eine Regung, die keinem Zweck in der Handlung dient, die für nichts nützlich, sondern einfach nur da ist, aus dem Herzen der Figur kommt.



    Die Lieblingsszene meiner Lektorin! ;D Damit hat sie begründet, dass der Beo unbedingt einen eigenen Eintrag im Dramatis Personae braucht und es keinesfalls ausreicht, wenn er nur bei Midalin miterwähnt wird.


    Ich muss jetzt mal erwähnen, dass deine Lektorin richtig klasse ist 8)



    Der andere ist meine eigene Erfahrung mit Suchtkranken - ich kenne da ein breites Spektrum, ich bin Gastwirtssohn. Den Alkoholikern kurz vor dem Endstadium sieht man ihre Sucht nicht mehr an. Die Hände zittern nicht, sie lallen nicht. Solange sie ihren Pegel haben, operieren sie auf "Normalniveau" (natürlich mit verlangsamten Reflexen, etc., aber sie haben sich voll im Griff und können durchaus nüchtern wirken).


    Stimmt, damit hast du recht.


  • Kester ist recht deutlich, was den momentan nicht vorhandenen Flammenbringer angeht. Und natürlich bin ich sehr gespannt, was der der Preis sein wird, den er von der Avatar für seine Unterstützung verlangt. Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Wunsch direkt etwas mit Fiafila-Ignuto zu tun hat.


    Als ich meinen Beitrag geschrieben habe, war ich etwas verpeilt, was die Reihenfolge der Begegnung zwischen Kester und der Avatar angeht: ich war dran, dass Kester zuerst seine Unzufriedenheit über das Nichtvorhandenseins eines Flammenbringers zum Ausdruck bringt und dann noch zusätzlich einen Preis für seinen Hilfe fordert. Inzwischen habe ich aber gemerkt, dass das ja genau andersrum war, dass der Preis, den Kestern verlangt, die Ernennung eines Flammenbringers beinhaltet :-[

  • Suse

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