05: Seite 251 - Seite 315 (Kap. 7 und Kap. 8)

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  • Obwohl der Hofschamane angeblich ja in der Lage ist/war, das Tier nicht nur zu kontrollieren, sondern die Verwandlung sogar zu steuern und das Tier auszuwählen.


    Das hat mich auch überrascht, dass er das so kontrollieren kann. Ich habe mich gefragt, ob die Waldbewohner das evtl. generell können. Aber ehrlich gesagt, so ganz knusper kommt mir der Schamane auch nicht vor, ich habe wirklich die Sorge, dass die Einnahme des Traumsaftes langfristig das Gehirn schädigt.



    Und ausgerechnet Yra rettet die Avatar vor dem sicheren Tod. Das hätte ich ihr gar nicht zugetraut. Es scheint also doch noch ein Rest Loyalität zu Fiafila-Ignuto in ihr zu stecken.


    Ja, das hat mich auch überrascht.



    Die Frage ist: Sollte man sich das vielleicht sogar wünschen - eine begrenzte Rebellion, um eine unfähige Anführerin abzusetzen? Andererseits - agiert sie wirklich so unfähig?


    Das habe ich mich auch schon gefragt, ob ein Aufstand vielleicht nicht reinigend wäre. Bisher hat Eivora aber noch Glück mir ihren Entscheidungen. Ich denke, es hängt auch davon ab, was sie im Wald vorfinden werden.



    Ob dieser riesenhafte Affe eventuell der Gorilla unter der Wirkung von Traumsaft war? Warum sollten die Tiere des Waldes nicht auch an den Traumsaft herankommen und sich entsprechend verändern.


    Das habe ich mich auch gefragt, warum er so riesig war.



    Was mir noch nicht klar ist, sind diese Hybriden, die es gibt. Waldbewohner, die sich nicht völlig in ein Tier verwandeln, sondern wie Mischwesen wirken.


    Nachdem Mandrua verrät, dass er die Verwandlung steuern kann, habe ich überlegt, ob das bei den Hybriden auch der Fall ist, dass sie sich nur teilweise verwandeln, um die Vorteile beider Spezies in sich zu vereinigen.

  • Vielleicht wird man ja auch zu dem, was man insgeheim gerne wäre und es sind keine inneren Veranlagungen dazu nötig.


    Hm, irgendwie hatte ich den Eindruck, dass es instinktgesteuert und nicht bewusst ist. Dazu passt, dass sich Eivora zweimal in den Feuervogel verwandelt hat. Es ist ein Muster, auf das sie kein Einfluss hat. Und der Schamane kann es steuern, weil er besondere Geisteskräfte hat - aber die sehe ich weder bei Eivora noch beim Baron.

    "Namensmagie ist die stärkste Macht der Welt." - bekannte Volksweisheit aus "Die Magie der Namen"

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  • Denn irgendwann ist es nicht mehr akzeptabel, wenn sie ihre Leute derart aufreibt, nur um ihre größte Sorge, das Nachschubproblem des Traumsafts, in den Griff zu bekommen.


    Solange sie Erfolg hat, ist das fraglich. Der Hauptantrieb für die meisten anderen Kampfherren besteht in ihrer Gier nach Silber. Bei Eivora ist es die Gier nach Traumsaft. Solange sie Siege damit einfährt, wird das den meisten gleichgültig sein.



    Nartim steckt hinter den Anschlägen auf Fiafila-Ignuto! Den ersten Verdacht hatte ich bei dem Fest für den König des Waldes, irgendwie hat er sich seltsam verhalten, als die Avatar von den Angreifern umzingelt war.


    :klatschen:



    Vielleicht hätte Nartim Erfolg gehabt, wenn er nicht wegen Midalin Skrupel gehabt hätte.


    Beim Schreiben ist es immer befriedigend, aber auch kniffelig, den Figuren komplexe Motivationen mitzugeben. Bei Nartim liegen diese sogar im Widerstreit miteinander: Er will Midalin schützen, aber er will auch die Führungsriege des Klingenrauschs beseitigen.



    Ich glaube nicht, dass sich die Söldner noch lange in Farinaar halten können, ...


    Auch hier fand ich es interessant, etwas komplexere Beziehungen aufzubauen. Es gibt nicht die Klataaler mit den Söldnern auf einer Seite der Front und die Wilden auf der anderen. Innerhalb der Klataaler gibt es Fraktionen, und die Söldner sind ein Fremdkörper. Das macht die Geschichte komplizierter, aber es bringt - hoffentlich - auch ein Mehr an Spannung hinein.


  • Solange sie Erfolg hat, ist das fraglich. Der Hauptantrieb für die meisten anderen Kampfherren besteht in ihrer Gier nach Silber. Bei Eivora ist es die Gier nach Traumsaft. Solange sie Siege damit einfährt, wird das den meisten gleichgültig sein.


    Solange es gut geht, kann sich Eivora sicherlich halten, das stimmt.



    Auch hier fand ich es interessant, etwas komplexere Beziehungen aufzubauen. Es gibt nicht die Klataaler mit den Söldnern auf einer Seite der Front und die Wilden auf der anderen. Innerhalb der Klataaler gibt es Fraktionen, und die Söldner sind ein Fremdkörper. Das macht die Geschichte komplizierter, aber es bringt - hoffentlich - auch ein Mehr an Spannung hinein.


    In jedem Fall - komplexere Beziehungen und Handlungen sind immer gut und vor allem wird dadurch Geschichte nicht vorhersehbar. So wusste man bspw. nicht, ob der Attentäter ein Klaataler ist oder jemand von außen, der noch eine Rechnung mit der Avatar bzw. dem Klingenrausch offen hatte. Dass er sich in den Reihen des Klingenrauschs befindet, damit hatte ich am allerwenigsten gerechnet.


    Und genauso ist es ungewiss, ob die Söldner ihren Kontrakt erfüllen können; falls nicht, liegt es dann an den Klaataler, die offen gegen die Söldner stehen und immer mehr Druck auf Horold aufbauen oder sind es die Wilden, die einen Sieg über die Söldner erringen werden? Oder womöglich der Wald selbst bzw. das Herz des Waldes? Oder die Söldner verfallen allesamt dem Feenblut und drehen durch ;D
    Es bleibt also in jedem Fall weiterhin spannend 8)

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen