04: Seite 186 - Seite 250 (Kap. 5 und Kap. 6)

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  • Hier könnt Ihr zum Inhalt von Seite 186 bis Seite 250 (Kapitel 5 und Kapitel 6) schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Midalin in der Ausbildung. Eine Szene zwischen zwei klugen Frauen. Sehr schön. Beide mögen einander nicht(logisch, sie mögen den gleichen Mann) aber beide sind in der Lage, ihre Vorbehalte zurückzustellen im Interesse der Sache. Die Ratschläge der Lehrerin sind ebenso wichtig wie die Gedanken der Schülerin. Klar wird sie ein Kleid anhaben, wenn sie in Gefahr kommt, weil sie immer Kleider trägt, daran denkt natürlich ihre Lehrerin nicht, die trägt wohl nur in Ausnahme Kleider :)



    Das sechste Kapitel hatte ich schnelller gelesen, als normal, weil ich wirklich nicht lesen wollte, wie man Midala Schaden zufügt. Also habe ich hoffnungsvoll quer gelesen und, Hurra!! Sie hat sich gut geschlagen unter diesen Bedingungenund da der Rest der Truppe noch den Wald bewundert oder Mordpläne für diverse Personen ausheckt, lese ich vielleicht den Kampf nochmal nach. ;D süß , ihre Geste gegenüber Gonther. Sicher mag diese sie, aber ist sie eine Frau für ihn? Ich denke nein.
    Ich mag sie sehr, aber mit Gonter ist sie mir zu niedlich, obwohl ich manchmal einfach vergesse, dass sie ihren Meister ermordet hat.

  • Hui, das war jetzt mal unerwartet. Anscheinend war mein erster Eindruck, dass es sich nicht um eine körperliche Verwandlung, sondern um Einbildung aufgrund der Droge - immerhin heißt die ja auch Traumsaft - insofern falsch, da Eivora den Saft unverdünnt bekommen und sich deshalb in einen Feuervogel verwandelt hat. Das würde zumindest auch erklären, warum den Söldner das Phänomen bislang noch nicht (häufiger?) begegnet ist. 8)


    Interessant, dass sich Eivora ausgerechnet in einen Feuervogel, eine Kreatur aus Rorgator verwandelt hat. Falls die Art der Gestalt mit ihrem Wesen zu tun hat, lässt sich definitiv nicht leugnen, wessen Kind sie ist. Allerdings finde ich die Droge insgesamt erschreckend und würde sie selbst nicht nehmen, coole Verwandlung hin oder her. So wie sich Eivora gebärdet, will sie dieses Erlebnis um jeden Preis wiederholen, als wäre sie bereits süchtig. So kommt sie jedenfalls rüber und ihr Verhalten in der Befragung des Lustknaben und des Imkers gefiel mir nicht. Der Wunsch nach Beschaffung von Nachschub schien ihr doch die Sinne zu vernebeln ... äh, verzüngeln.


    Jetzt wird auch der Romantitel erklärt: "grünes Gold". Aber warum wird die grüne Flüssigkeit Feenblut genannt? Gibt es im Urwald echte Feen? Die Frage lässt mich jetzt nicht mehr los. Ich bin gespannt auf die Auflösung.


    Okay, wer stoppt Prekesta? Ich verleihe auch gerne meine Axt ... Anyone? Gonter? Fiafila-Ignuto? Eivora ... hm, wohl eher nicht, falls sie weiterhin nur an Traumsaft denkt. Midalin traue ich es auch nicht zu. Ihr Kampf gegen die drei Betrunkenen wirkte doch noch sehr hilflos - ihr traue eher einen Giftmord zu - trotz des Unterrichts durch Itena. Ob die wohl schon weiß, dass Midalin ebenfalls an Gonter interessiert ist? Beide scheint ja bereits eine Abneigung zu verbinden, obwohl Itena ihr Unterricht erteilt. Ob Gonter wohl Itena darum gebeten hat? Das würde eine Erklärung sein. Oder findet Itena Midalin einfach zu puppenhaft und unkämpferisch? Ich meine, im Kleid zum Kampfunterricht aufzutauchen, das hat die Söldnerin bestimmt auch noch nicht - oder zumindest extrem selten - bei einer Rekrutin erlebt.


    Aber was ist das mit der Magie von ihrer Waffe und in Klataal? Ignuto scheint es zumindest gar nicht zu passen, dass das Thema angesprochen wird. Für ihn als Homunkulus sollte alle Magie dämonischen Ursprungs sein. Ob er Angst hat, dass die Söldner ihnen sonst abtrünnig werden? Oder womöglich gar Fiafila? Sie hat ja in diesem Abschnitt mal ein Machtwort gesprochen und Ignuto in seine Schranken verwiesen. Ich bin gespannt, wie es mit der Avatar weitergeht. Wenn sie das Schwertfeuer zukünftig nicht mehr benutzen kann - dafür will ja Willania-Pressito anscheinend sorgen -, dann muss Ignuto ja langsam echt Schiss bekommen, weil seine Macht an allen Ecken und Enden bröckelt.


    Schauen wir mal. Auf jeden Fall wieder ein sehr überraschender und spannender Abschnitt. :)

    "Namensmagie ist die stärkste Macht der Welt." - bekannte Volksweisheit aus "Die Magie der Namen"

  • Also ich fand diesen Abschnitt wieder sehr gelungen! Ich versuche mal etwas zu sortieren (allerdings fällt mir das etwas schwerer, da die Leseabschnitte etwas zu lang geraten sind, wie ich anmerken möchte. Eine Zusammenfassung fällt da etwas schwerer.)


    Eivora....was mache ich nur mit Eivora? Ich muss sagen....die Frau lässt mich irgendwie regelrecht "kalt". ::) Irgendwie kam ich ihr nie so wirklich nahe....in Band 1 war ich noch irgendwie bei ihr, aber sie hat sich für mich nicht dahingehend entwickelt, als dass sie ein Charakter wäre, der mich irgendwie beeindruckt oder sonderlich berührt. Oft ist sie etwas arrogant und irgendwie empfinde ich bei ihr nicht wirklich viel. Ihr Umgang mit dem Sklaven Beliar hat mich in diesem Abschnitt sehr geärgert. Wie sie mit ihm spielt. KLar, er ist ja ein Sklave...dennoch, sie wusste wie sehr er sich fürchtete und dann fährt sie Fiafila-Ignuto auf, um ihn so zu ängstigen und dann....
    sind wir auch schon bei YRA!!! >:D Für mich ist sie im Prinzip gestorben jetzt. Ja, klingt vielleicht blöd. Aber jemand, der solch einen Charakter an den Tag legt, dass er vor lauter Machtgier kaum abwarten kann jemanden mit Öl zu übergießen....widerlich. Daher weht dann wohl auch der Wind in Sachen "Männer" bei ihr. Yra, so jung sie auch ist, hat schon sehr früh begriffen was Macht ist und bedeutet, welche Stärke sie verleiht und wie man sie nutzen kann. Wenn da nicht mal eine Ablösung für Prekesta in den Startlöchern steht. Ich schätze aber, Yra wird schon bald einen grausamen Tod sterben....den sie sich vermutlich selbst zuzuschreiben hat.
    Prekestas Szene war ja wirklich spektakulär. Ohja...großes Kopfkino! Die Szene als sie da auftrat zerging mir wirklich auf der Zunge, wie eine bittere Praline, bei der man noch nicht weiß, ob sie einem schmeckt, oder ob man sie doch ausspucken möchte. ;)
    Auch die Tempelszene mit den angeketteten Leoparden...phantastische Bilder. Ich habe mich schon auf den Panther gefreut...aber der ist angeblich mal Gassi :D Ich vermute ja eher, dass dieser Panther eine gewisse Person ist. Überhaupt ist das Thema mit dem Traumsaft und dem Gestaltwandeln sehr mysteriös und bringt eine Menge Spannung in die Sache. Da bin ich mal gespannt, was da noch kommt! Dass der Imker eine Schlüsselrolle spielt habe ich mir irgendwie schon gedacht. Könnte "Das Herz des Waldes" nicht vielleicht eine besondere Pflanzen sein aus der der Traumsaft gewonnen wird? Personifiziert sich der Urwald vielleicht dadurch selbst, um sich zu schützen? Es bleibt spannend.


    Ignuto kann also Fiaflia auch Erinnerungen aus der Zeit mit Chastro sehen lassen...also muss man ja folgern: je mehr Besitzer bzw. Träger der Homunkulus haben wird, desto mehr Erinnerungen wird er besitzen. D.h wenn es also schon eine Reiher von TRägern gab, dann wird der nächste TRäger immer noch ein bisschen weiser oder zumindest erfahrener, da er Einblicke in viele Leben haben kann. Fiaflila hat aber noch erstaunlich viel von ihrem früheren Profil behalten, was ich erst nicht gedacht habe (gehofft ja, aber dass sie sich solange so gut hält...) ich denke immer noch Fiafila wird das Viech wieder los. Vielleicht könnte das etwas mit Yras Schicksal zu tun haben....die kann es ja kaum erwarten.....! Und so ganz ganz hinten im Köpfchen habe ich, dass der Autor ja wohl bitte nicht meine liebreizende Midalin dahingehend ins Spiel bringt. Aber möglich ist alles....immerhin hat er ja auch Fiafila den Homunkulus "angetan". :'(


    Und dann: MIDALIN :flirt: sie gefällt mir ja schon die ganze Zeit sehr gut...aber JETZT :-* Momentan meine absolute Favoriten muss ich sagen! Ganz tolle Figur...und die Überfallszene: grandios! Was mich an Midalin überaus fasziniert und sie für mich so derart sympathisch macht ist, dass sie stark ist aber dennoch sehr emotional ist! SIE hat genau DAS was ich bei Eivora mehr als vermisse! Und daher passt sie natürlich prima zu Prinz Gonter :herz: Als sie am Ende vor Gonter steht in ihrem zerfetzten Kleid mit dem total malträtierten Päckchen...sie nicht weiß, ob sie lachen oder weinen soll....herzzerreißend!!! Mit standen ebenfalls die TRänen der Rührung in den Augen bei dieser Szene. Wundervoll.


    Ich bin also weiterhin hochbegeistert und man kann nur immer wieder sagen, dieser Band übertrifft die Vorgänger um Längen. Gut, klar in Band 1 musste man ja erst einmal in diese Dämonenwelt eingeführt werden usw. Band 2 hatte in der Salzwüste auch seine Momente, aber in diesem Band herrscht so eine magische und mysteriöse Stimmung, die einen vom ersten Augenblick an gefangen nimmt. Auch die Figuren bekommen noch viel mehr Tiefe und es sind die Feinheiten, die diese Geschichte bis jetzt für mich ausmachen. Wie empfindet ihr das? Geht es auch ähnlich?

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.


  • Ohja, ich habe auch den Eindruck, dass Eivora auf jeden Fall süchtig ist. Und zu was Süchtige zur Beschaffung so fähig sind, weiß man ja. Gefällt mir auch gar nicht.


    Wer Prekesta stoppen könnte? Na, wie wäre es mit Fiafila-Ignuto im Schlepptau mit Wilania-Pressito? :D Vielleicht möchte Prekesta mal ganz spontan einer Sitzung beiwohnen? ;)


    Achso ja,....Itena ist ja imemr noch scharf auf Gonter....aber unserem Prinzen ist die gute Idena vermutlich schon zu abgebrüht. Midalin spricht ihn da wohl eher an....obwohl man weiß es nicht....Männer! Immerhin hat er ja neulich nicht nachgegeben....aber ob er ihren Reizen nochmal widerstehen kann? Nachdem ich ja erst unbedingt eine Szene mit Itena haben wollte, will ich sie jetzt nicht mehr! Nein, jetzt soll er sich für Midalin aufheben...auch wenn das dann eine ganz andere Variante von Zweisamkeit werden wird. :D Auf jeden Fall mit :herz:

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Wieder ein sehr interessanter Abschnitt, bei dem wir einiges erfahren.


    Am meisten Sorgen macht mir allerdings Wilania-Pressilo, sie kann Fiafila-Ignuto in der anderen Welt verletzen und rausschmeißen? :o Das ist aber gar nicht gut, wenn das Schwertfeuer gebraucht wird. Ich hoffe, Fiafila-Ignuto findet da schnell eine Lösung.


    Und wieder kämpfe ich mit der Figur Eivoras. Im ersten Band fand ich sie doof. Im zweiten Band hat sie sich ein paar Sympathiepunkte erkämpft. Ich befürchte, diese verspielt sie gerade wieder und sie wird bei diesem Auftrag versagen.


    Interessant, dass sich Eivora ausgerechnet in einen Feuervogel, eine Kreatur aus Rorgator verwandelt hat. Falls die Art der Gestalt mit ihrem Wesen zu tun hat, lässt sich definitiv nicht leugnen, wessen Kind sie ist. Allerdings finde ich die Droge insgesamt erschreckend und würde sie selbst nicht nehmen, coole Verwandlung hin oder her. So wie sich Eivora gebärdet, will sie dieses Erlebnis um jeden Preis wiederholen, als wäre sie bereits süchtig. So kommt sie jedenfalls rüber und ihr Verhalten in der Befragung des Lustknaben und des Imkers gefiel mir nicht. Der Wunsch nach Beschaffung von Nachschub schien ihr doch die Sinne zu vernebeln ... äh, verzüngeln.


    Der Gedanke kam mir auch, dass sich da eine Art Sucht entwickelt. So wie ich Eivora einschätze, könnte das noch zu Schwierigkeiten führen, wenn sie abseits des eigentlichen Ziels ihre eigenen Wünsche verfolgt. Dass sie sich zu einem Feuervogel entwickelt, finde ich mehr als passend. Alles andere wäre für mich nicht überzeugend gewesen.


    Jetzt wird auch der Romantitel erklärt: "grünes Gold". Aber warum wird die grüne Flüssigkeit Feenblut genannt? Gibt es im Urwald echte Feen? Die Frage lässt mich jetzt nicht mehr los. Ich bin gespannt auf die Auflösung.


    Mit Feenblut hatte ich jetzt nicht gerechnet. Feen kann ich mir in dieser Welt so gar nicht vorstellen, aber vielleicht sind sie auch ganz anders, als sie in meiner Vorstellung sind. Da bin ich auch sehr gespannt, wie das zusammen hängt. Und was es mit dem "Herz des Waldes" nun wirklich auf sich hat.



    Prekestas Szene war ja wirklich spektakulär. Ohja...großes Kopfkino! Die Szene als sie da auftrat zerging mir wirklich auf der Zunge, wie eine bittere Praline, bei der man noch nicht weiß, ob sie einem schmeckt, oder ob man sie doch ausspucken möchte. ;)


    Das ist ein sehr schöner Vergleich. Mir ging es da genauso. Ich fand den Auftritt schon sehr spektakulär, aber was hat sie gemacht? Eigentlich hat sie sich nur gezeigt, wie sie ist. Allerdings wird sie genau gewusst haben, welche Reaktionen kommen werden. Und dass daraufhin einige zum Tode kommen, gefällt mir dann so gar nicht. Ich würde viel mehr wissen, WARUM sie das gemacht hat.



    Auch die Tempelszene mit den angeketteten Leoparden...phantastische Bilder. Ich habe mich schon auf den Panther gefreut...aber der ist angeblich mal Gassi :D Ich vermute ja eher, dass dieser Panther eine gewisse Person ist.


    Davon war ich von Anfang an überzeugt. War das schon im 1. oder im 2. Abschnitt, wo davon die Rede ist, dass der Panther die Geschicke irgendwie leitet. Da kam mir schon der Verdacht. Ob das Baron Harold selbst ist? Er ist doch nie anwesend, wenn die Leoparde ihr Mahl erhalten, oder habe ich das falsch in Erinnerung?


    Zitat

    Und dann: MIDALIN :flirt: sie gefällt mir ja schon die ganze Zeit sehr gut...aber JETZT :-* Momentan meine absolute Favoriten muss ich sagen! Ganz tolle Figur...und die Überfallszene: grandios! Was mich an Midalin überaus fasziniert und sie für mich so derart sympathisch macht ist, dass sie stark ist aber dennoch sehr emotional ist! SIE hat genau DAS was ich bei Eivora mehr als vermisse! Und daher passt sie natürlich prima zu Prinz Gonter :herz: Als sie am Ende vor Gonter steht in ihrem zerfetzten Kleid mit dem total malträtierten Päckchen...sie nicht weiß, ob sie lachen oder weinen soll....herzzerreißend!!! Mit standen ebenfalls die TRänen der Rührung in den Augen bei dieser Szene. Wundervoll.


    Midalin hat bei mir auch wunderbar gepunktet. Die Gedankengänge, die sie bei dem Kampf hatte, wie sie sich währenddessen entwickelt hat, fand ich super dargestellt. Und dann sprüht der Degen Feuer. Magie wirkt da also auch noch mit. Passt alles wunderbar zusammen. Ich hatte auch meine Sorge, dass Bernhard da Übles im Sinn hat, aber glücklicherweise ist alles gut gegangen. Und die Szene mit Gonter fand ich einfach herzzerreißend :herz: Allerdings sehe ich die beiden nicht so wirklich als Paar, ich weiß nicht genau warum.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Eivoras Verwandlung in den Feuervogel fand tatsächlich nicht nur in ihrem Kopf statt, sondern war wirklich echt. Krasses Zeug, dieser Traumsaft :o Nun wissen wir auch, was mit dem Titel "Grünes Gold" tatsächlich gemeint ist, mitnichten der Jade. Und für mich völlig überraschend war, dass Horold den Saft als Feenblut bezeichnet. Ist das wirklich Feenblut oder ist das einfach nur ein Name?


    Die alte Frau, die dann ein Opfer von Prekesta wurde, spricht davon, dass ihr Mann im Wald den Saft von Bäumen gezapft hat - in dem Moment war ich davon überzeugt, dass sie von dem Traumsaft spricht. Und sie deutet das an, was ich mir im letzten Abschnitt bereits überlegt hatte: ob es zu Zeiten der Herrschaft von Horolds Vater ebenfalls Übergriffe zwischen Klataaler und den Waldbewohnern gab oder nicht. Lt. ihrer Aussage ist ihrem Mann nie etwas geschehen. Mit den Neuen, mit denen nun alles anders wurde, meint sie sicherlich Horold und seine Leute.


    Aber nochmal zurück zu dem Feenblut: mich beunruhigt etwas, wie gierig Eivora nach dem Saft geworden ist, und das nach nur einmaliger Einnahme. Teilweise ist sie mit ihren Gedanken ja meilenweit entfernt. Mir scheint, das Zeug macht ganz schön süchtig. Und wenn ich mir Horold ansehe, der einen etwas debilen Eindruck macht, bin ich mir auch nicht sicher, wie sich längerer Konsum dieses Saftes auf den Verstand auswirkt.
    Wir hier schon einige vermutet haben, sind Horold und Lor tatsächlich ein und dasselbe Wesen.


    Die Bewohner von Farinaar sind immer mehr gegen die Söldner eingestellt, liegt das nur am Tod des Jungen oder auch daran, dass sie Horold unterstützen, mit dem womöglich erst die Konflikte mit den Waldbewohnern aufgekommen sind? Manchmal kommen mir leise Zweifel, ob Horold wirklich seine Untertanen schützen möchte oder nicht vielmehr das Feenblut für sich, die Bewohner sind eher nachrangig. Der Traumsaft ist ja jetzt umso begehrter, je schwerer er nun durch die Konflikte zu bekommen ist.


    Midalins Degen ist ja ein mysteriöse Waffe. Woher hatte sie die Waffe eigentlich? Da Midalin Chanz erwähnt, vermute ich, dass sie sie während der Ereignisse in "Söldnergold" erworben hat. Wahrscheinlich wurde das dort auch erwähnt, ich kann mich nur nicht mehr erinnern :-[


    Woher stammt der Degen? Welche Macht schützt ihn? Und ist das tatsächlich eine Gegenmagie zu den Dämonen? Andererseits ist sie zwar kalt, aber bei genügend Wut ihres Trägers ging sie dann doch auch in Flammen auf. Ziemlich praktisch die Waffe - mit ihr benötigt Midalin keine großartigen Kampferfahrungen.


    Wenn Midalin wüsste, dass Itena versucht hatte, Gonter zu verführen, könnte sie die Einäugige sicherlich noch weniger leiden ;D Gonter scheint ja echt eine ziemliche Sahneschnitte zu sein, so wie die Frauen ihn umlagern. Ich musste ja grinsen, als ihm das "süß" rausrutscht, auf Midalin bezogen ;D Irgendwie finde ich Midalins kindliche Verliebtheit putzig. Auch Midalins Geschenk, was dann ziemlich verrupft beim Empfänger ankommt - aber immerhin können sie gemeinsam darüber lachen. Nur gut, dass Midalin den Zusammenstoß mit den drei Männern einigermaßen unbeschadet überstanden hat.


    Prekesta ist, naja, halt Prekesta ::) Die Abneigung der Farinaarer gegenüber den Söldnern hat sie jedenfalls erfolgreich gestärkt. Und Fiafila-Ignuto hilft sie ebenfalls nicht, was Wilania-Pressito angeht, welche sich allmählich zu einem echten Problem für die Avatar auswächst.
    Dass Fiafila so Partei für Beliar ergreift, hat mich in dem Moment überrascht - hier kam doch zu 100% die alte Fiafila durch, ganz egal, was der Homunkulus in dem Moment zu sagen versuchte.


    Warum Beliar allerdings Eivora den Traumsaft geben sollte, hat mich überrascht: einmal war ich überzeugt davon, dass Beliar im Auftrag des Junkers handelte und nicht in Eligons Auftrag. Und dann hätte ich nie und nimmer mit der Motivation gerechnet, dass er damit Zweifel bei Eivora bzgl. ihres Kontrakts schüren wollte. Dass er das Geheimnis des Waldes schützen wollte. Ich glaube jedoch, dass er nun genau das Gegenteil damit erreicht hat, dass Eivora nun erst recht dem Geheimnis des Feenblutes und des Waldes auf die Spur kommen will, weil sie bereits süchtig danach ist.


  • Hui, das war jetzt mal unerwartet. Anscheinend war mein erster Eindruck, dass es sich nicht um eine körperliche Verwandlung, sondern um Einbildung aufgrund der Droge - immerhin heißt die ja auch Traumsaft - insofern falsch, da Eivora den Saft unverdünnt bekommen und sich deshalb in einen Feuervogel verwandelt hat.


    Genau deswegen bin ich dem Traumsaft auch auf den Leim gegangen, ich bin davon ausgegangen, dass er besonders intensive Träume verursacht ;D



    Das würde zumindest auch erklären, warum den Söldner das Phänomen bislang noch nicht (häufiger?) begegnet ist. 8)


    Stimmt, normalerweise gibt man ihn wohl verdünnt. Passiert dann das, dass nur einzelne Körperteile tierisch werden?



    Interessant, dass sich Eivora ausgerechnet in einen Feuervogel, eine Kreatur aus Rorgator verwandelt hat. Falls die Art der Gestalt mit ihrem Wesen zu tun hat, lässt sich definitiv nicht leugnen, wessen Kind sie ist.


    Ich dachte auch, der Feuervogel passt perfekt. Zumal er im Klaatal überhaupt nicht heimisch ist.



    Okay, wer stoppt Prekesta? Ich verleihe auch gerne meine Axt ... Anyone? Gonter? Fiafila-Ignuto? Eivora ... hm, wohl eher nicht, falls sie weiterhin nur an Traumsaft denkt. Midalin traue ich es auch nicht zu.


    Nicole, ich bin hier gerne dabei, wenn es gegen Prekesta geht. Die Dame nervt allmählich total - KOPF AB!!! :barbar:
    Bei Midalin fand ich spannend, wie gut sie mit Hilfe von Gift töten kann, aber auch ziemlich gut in der Heilung zu sein scheint. Das dürfte doch auch ein ganz gutes Talent innerhalb des Kampflegionen sien.


  • Und dass daraufhin einige zum Tode kommen, gefällt mir dann so gar nicht. Ich würde viel mehr wissen, WARUM sie das gemacht hat.


    Ich fand es toll, dass Gonter alles darangesetzt hat, wenigstens den Jungen vor den Flüchtenden zu schützen - er ist wenigstens noch immer genügend er selbst. Was man von Eivora allmählich nicht mehr behaupten kann, befürchte ich.

  • Ich fand es toll, dass Gonter alles darangesetzt hat, wenigstens den Jungen vor den Flüchtenden zu schützen - er ist wenigstens noch immer genügend er selbst. Was man von Eivora allmählich nicht mehr behaupten kann, befürchte ich.


    Ja, genau diese Szene habe ich ja noch vergessen zu erwähnen. Hat mir auch sehr imponiert, wie Gonter den Jungen geschützt hat. Er zeigt hier wieder, dass er durch und durch Prinz ist. Fand ich sehr berührend. Dieser starke Mann über diesem zerbrechlichen Kind. Ein schönes Bild!

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.


  • Beide mögen einander nicht(logisch, sie mögen den gleichen Mann) aber beide sind in der Lage, ihre Vorbehalte zurückzustellen im Interesse der Sache.


    Gut beobachtet: Sie sind Kameradinnen, keine Freundinnen. Obwohl sie sich unsympathisch sind, werden sie in Situationen, in denen es wirklich auf Leben und Tod geht, auf derselben Seite stehen. Da muss man sich aufeinander verlassen.



    Ich mag sie sehr, aber mit Gonter ist sie mir zu niedlich, obwohl ich manchmal einfach vergesse, dass sie ihren Meister ermordet hat.


    ... und dass sie eine Faszination für die dunkle Kunst hegt ... ;)



    ..., da Eivora den Saft unverdünnt bekommen und sich deshalb in einen Feuervogel verwandelt hat.


    Eine schöne These - oder? Was meinen die anderen?



    So wie sich Eivora gebärdet, will sie dieses Erlebnis um jeden Preis wiederholen, als wäre sie bereits süchtig.



    Ohja, ich habe auch den Eindruck, dass Eivora auf jeden Fall süchtig ist. Und zu was Süchtige zur Beschaffung so fähig sind, weiß man ja.


    Für mich war es sehr befriedigend, diese Sucht-Thematik zu beleuchten, weil ich sie in der Fantasy nur selten (und nicht bei den Hauptfiguren) gefunden habe. Es war ungewohnt - aber für mich (beim Schreiben) auch lohnend.



    Gibt es im Urwald echte Feen? Die Frage lässt mich jetzt nicht mehr los. Ich bin gespannt auf die Auflösung.


    Glaubt hier jemand, ich könnte über Feen schreiben? :D



    Ob Gonter wohl Itena darum gebeten hat?


    Auf Seite 189 schlägt er jedenfalls vor, dass Midalin bei Itena Unterricht nimmt. Dass er Itena darum gebeten hat, ist aber eher unwahrscheinlich - er wird es befohlen haben. ;)



    Yra, so jung sie auch ist, hat schon sehr früh begriffen was Macht ist und bedeutet, welche Stärke sie verleiht und wie man sie nutzen kann. Wenn da nicht mal eine Ablösung für Prekesta in den Startlöchern steht.


    Dafür fehlen ihr wohl die übersinnlichen Fähigkeiten, aber als Assistentin ... ;)



    Könnte "Das Herz des Waldes" nicht vielleicht eine besondere Pflanzen sein aus der der Traumsaft gewonnen wird? Personifiziert sich der Urwald vielleicht dadurch selbst, um sich zu schützen?


    Diese Spekulationen überlasse ich gern Euch. ;D



    Ignuto kann also Fiaflia auch Erinnerungen aus der Zeit mit Chastro sehen lassen...also muss man ja folgern: je mehr Besitzer bzw. Träger der Homunkulus haben wird, desto mehr Erinnerungen wird er besitzen.


    Das ist richtig, aber der Wechsel eines Trägers ist extrem ungewöhnlich. In Rotes Gold hat Ignuto seine eigenen Wurzeln abgerissen, um das tun zu können, und wäre daran beinahe gestorben. Wie ein Mensch, der sich die Beine ausreißt. Normalerweise wird ein Homunkulus nach dem Tod des Trägers (oder kurze vorher) geborgen und in den Glühenden Tempel gebracht, wo er wieder in dem Dämon aufgeht, aus dessen Samen er entstanden ist. Dadurch gehen die Erinnerungen, die der Homunkulus gesammelt hat, in den Dämon ein. Die Dämonen werden also immer mächtiger - ein Grund, wieso sie überhaupt Homunkuli erzeugen.



    Und daher passt sie natürlich prima zu Prinz Gonter :herz:


    :D
    Wie ist denn aktuell Stand der Dinge in der Leserunde? Eivora - Itena - Midalin - oder solo bleiben? Wie soll sich Gonter entscheiden?



    Am meisten Sorgen macht mir allerdings Wilania-Pressilo, sie kann Fiafila-Ignuto in der anderen Welt verletzen und rausschmeißen? :o Das ist aber gar nicht gut, wenn das Schwertfeuer gebraucht wird. Ich hoffe, Fiafila-Ignuto findet da schnell eine Lösung.


    Was, glaubt Ihr, wird geschehen, wenn sie keine findet - das Schwertfeuer also (vorübergehend?) unbrauchbar wird?



    So wie ich Eivora einschätze, könnte das noch zu Schwierigkeiten führen, wenn sie abseits des eigentlichen Ziels ihre eigenen Wünsche verfolgt.


    ... und da Eivora eine Kampfherrin ist, würden ihre Schwierigkeiten auch eine Menge anderer Menschen betreffen ...



    Ich würde viel mehr wissen, WARUM [Prekesta] das gemacht hat.


    Kurze Antwort: weil sie es kann. ;D
    Lange Antwort: Sie bezeichnet sich selbst als "Heroldin des roten Risses", was sie nie ausführlich erklärt, aber ...
    [quote author=Weißes Gold S. 228f]
    »Diese Fähigkeit haben dir die Dämonen also gegeben«, stellte Fiafila-Ignuto fest. »Du kannst Gefühle in anderen wecken.«
    Prekestas verschleiertes Haupt neigte sich zur Seite. »Nur verstärken, und nur solche Regungen, die meinen Herren gefallen. Ich bin lediglich eine Heroldin. Aber das wird reichen, glaub mir.«
    »So also trägst du die Botschaft der Dämonen in die Welt.[/quote]



    Midalins Degen ist ja ein mysteriöse Waffe. Woher hatte sie die Waffe eigentlich? Da Midalin Chanz erwähnt, vermute ich, dass sie sie während der Ereignisse in "Söldnergold" erworben hat.


    Ja, das stimmt. In Söldnergold hat sie damit einen der Hunde erstochen.



    Die Abneigung der Farinaarer gegenüber den Söldnern hat sie jedenfalls erfolgreich gestärkt.


    Prekestas Motivation war schon immer verschroben, und in ihrer neuen Rolle ist sie das noch viel mehr. Sie will "jene Gefühle in die Welt tragen, die ihren Herren gefallen" - und dazu gehören sicher auch Zwietracht, Angst und Abneigung. Wenn die Bewohner die Legion hassen, ist das für die Söldner zwar schwierig - aber Prekesta könnte es dennoch gefallen ...



    Bei Midalin fand ich spannend, wie gut sie mit Hilfe von Gift töten kann, aber auch ziemlich gut in der Heilung zu sein scheint. Das dürfte doch auch ein ganz gutes Talent innerhalb des Kampflegionen sien.


    Ich merke schon: Die Figur hat es Euch angetan. :)

  • Der letzte Teil der Schwertfeuer-Saga ist aber auch zu und zu spannend.


    Eivora hat sich also doch in einen Feuervogel verwandelt. Bestimmt liegt es daran, dass der Traumsaft unverdünnt gereicht wurde. Bei ein paar Tropfen verdünnt im Wein ist die Wirkung wahrscheinlich "nur" eine Halluzination oder das Gefühl, über besondere Fähigkeiten zu verfügen.
    Das Feenblut (ich hoffe sehr, der Name ist nicht Programm...) scheint stark abhängig zu machen. Eivora verhält sich beim sofortigen Marschbefehl so, als ob ihr alles und jeder egal ist, Hauptsache sie kommt bald an das begehrte Getränk heran. Was bei regelmässigem Verzehr herauskommt, kann man denke ich an Horold sehen. Physisch und psychisch scheint er in keiner allzu guten Verfassung zu sein.
    Eivora hat einige Sympathiepunkte in diesem Band bisher bei mir verloren.


    Midalin hat sich den miesen Typen gegenüber super geschlagen. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten hat sie alles gegeben und ist entkommen. Und als sie dann Gonter gerade noch erreicht und ihm das derangierte Tuch gibt, das war einfach nur herzergreifend und total süß :herz:


    Yra kann ich immer noch nicht leiden. Wie teilnahmslos sie an der Folterung teilnimmt und auch noch "helfen" will bah >:(. Da hat sie sich einiges an Grausamkeit sicherlich von ihrem Idol Prekesta abgeschaut. Die Beiden könnten eigentlich gemeinsam eine Treppe herunterfallen oder so.


  • Eine schöne These - oder? Was meinen die anderen?


    Ich denke, das könnte stimmen.



    ... und dass sie eine Faszination für die dunkle Kunst hegt ... ;)


    Schon, aber sie kommt für mich trotzdem total sympathisch und gut daher, auch wenn sie eigentlich eine Giftmischerin ist (die Bezeichnung passt aber so gar nicht zu der süssen blonden Midalin).



    Wie ist denn aktuell Stand der Dinge in der Leserunde? Eivora - Itena - Midalin - oder solo bleiben? Wie soll sich Gonter entscheiden?


    Meine Stimme bekommt aktuell Midalin


  • :D
    Wie ist denn aktuell Stand der Dinge in der Leserunde? Eivora - Itena - Midalin - oder solo bleiben? Wie soll sich Gonter entscheiden?


    Eivora auf gar keinen Fall. Itena sehe ich auch nicht wirklich. Vielleicht entwickelt sich Midalin im Laufe des Buches, dann könnte ich mir das vorstellen.




    Glaubt hier jemand, ich könnte über Feen schreiben? :D


    :totlach: :totlach: :totlach:
    Nein, wir könnte man sowas nur vermuten

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Eivora hat einige Sympathiepunkte in diesem Band bisher bei mir verloren.


    Das geht ja nicht nur Dir so, und das finde ich interessant. Was macht Eivora unsympathisch?
    Der Punkt ist ja: Sie ist krank. Sie hat sich nicht ausgesucht, den Traumsaft zu trinken - er wurde ihr eingeflößt. Nun ist sie süchtig, und eines der Symptome davon ist ihr harsches Auftreten, wenn es um ihren Suchtstoff geht.
    Wenn sie stattdessen auf andere Weise erkrankt wäre - sich zum Beispiel ein Virus eingefangen hätte, das ihre Beine lähmt -, würde man ihr die Auswirkung dieser Krankheit wohl nicht vorwerfen. Ein Gelähmte kann nicht gehen, sie muss getragen werden, hält die Truppe auf ... aber das ist eben ihrer Erkrankung geschuldet. Eivora ist seelisch erkrankt - warum findet man sie deswegen unsympathisch, statt mit ihr zu leiden?



    Da hat sie sich einiges an Grausamkeit sicherlich von ihrem Idol Prekesta abgeschaut.


    Bestimmt ... und zuvor hat man ihr bereits sehr drastisch klar gemacht, dass es zwei Sorten Menschen gibt: Die einen haben Macht - die anderen leiden. Sie hat sich entschieden, nicht mehr zur zweiten Gruppe zu gehören. >:D


  • Das geht ja nicht nur Dir so, und das finde ich interessant. Was macht Eivora unsympathisch?
    Der Punkt ist ja: Sie ist krank. Sie hat sich nicht ausgesucht, den Traumsaft zu trinken - er wurde ihr eingeflößt. Nun ist sie süchtig, und eines der Symptome davon ist ihr harsches Auftreten, wenn es um ihren Suchtstoff geht.
    Wenn sie stattdessen auf andere Weise erkrankt wäre - sich zum Beispiel ein Virus eingefangen hätte, das ihre Beine lähmt -, würde man ihr die Auswirkung dieser Krankheit wohl nicht vorwerfen. Ein Gelähmte kann nicht gehen, sie muss getragen werden, hält die Truppe auf ... aber das ist eben ihrer Erkrankung geschuldet. Eivora ist seelisch erkrankt - warum findet man sie deswegen unsympathisch, statt mit ihr zu leiden?


    Also ich finde Eivora nicht plötzlich unsympathisch, sondern ich glaube, es ging eher ein wenig von der Identifikation verloren. Sie hat sich verändert, zwar größtenteils auch schon vorher, aber ich denke, als sie süchtig ist, tritt eine Seite an ihr zutage, die sie unsympathisch erscheinen lässt. Man muss sich halt in Erinnerung rufen, dass sie krank ist und dass sie sich nicht entschieden hat, die Droge zu nehmen, auch wenn sie die Verwandlung so begrüßt.

    "Namensmagie ist die stärkste Macht der Welt." - bekannte Volksweisheit aus "Die Magie der Namen"

  • Der Gedanke kam mir auch, dass sich da eine Art Sucht entwickelt. So wie ich Eivora einschätze, könnte das noch zu Schwierigkeiten führen, wenn sie abseits des eigentlichen Ziels ihre eigenen Wünsche verfolgt. Dass sie sich zu einem Feuervogel entwickelt, finde ich mehr als passend. Alles andere wäre für mich nicht überzeugend gewesen.


    Ja, das stimmt. Ich könnte mir jetzt auch kein anderes Tier vorstellen. Mit Feuer müsste es auf jeden Fall zu tun haben, auch wegen ihres Feuersalamanders.


    Mit Feenblut hatte ich jetzt nicht gerechnet. Feen kann ich mir in dieser Welt so gar nicht vorstellen, aber vielleicht sind sie auch ganz anders, als sie in meiner Vorstellung sind. Da bin ich auch sehr gespannt, wie das zusammen hängt. Und was es mit dem "Herz des Waldes" nun wirklich auf sich hat.


    Also wenn Feen, dann vermutlich Feen mit dunklen Seiten, typisch Bernd ... obwohl war da nicht mal was mit Glitzerfeen, die unbedingt mit ins Buch sollten und von Bernhard Hennen boykottiert wurden? ;)



    Davon war ich von Anfang an überzeugt. War das schon im 1. oder im 2. Abschnitt, wo davon die Rede ist, dass der Panther die Geschicke irgendwie leitet. Da kam mir schon der Verdacht. Ob das Baron Harold selbst ist? Er ist doch nie anwesend, wenn die Leoparde ihr Mahl erhalten, oder habe ich das falsch in Erinnerung?


    Also wenn der mal Gassi ist, dann wahrscheinlich nicht an der Leine. Vielleicht sollten wir doch lieber türmen, nicht dass er noch aus dem Buch kommt? :o :o :o


    Aber ja, Baron Horold ist nie dabei. Das wäre eine Möglichkeit, auch wenn ich sie mir bei dem Typen gerade nicht vorstellen kann. Aber wenn es die Baronin wäre? Die ist ja bislang noch nicht aufgetaucht ... :popcorn:

    "Namensmagie ist die stärkste Macht der Welt." - bekannte Volksweisheit aus "Die Magie der Namen"


  • Nicole, ich bin hier gerne dabei, wenn es gegen Prekesta geht. Die Dame nervt allmählich total - KOPF AB!!! :barbar:
    Bei Midalin fand ich spannend, wie gut sie mit Hilfe von Gift töten kann, aber auch ziemlich gut in der Heilung zu sein scheint. Das dürfte doch auch ein ganz gutes Talent innerhalb des Kampflegionen sien.


    Juhu! Meine Axt ist geschärft. :barbar:


    Ja, Midalins Talente liegen zwar eher auf einem anderen Gebiet, nichtsdestotrotz sind sie nützlich für die Legion.

    "Namensmagie ist die stärkste Macht der Welt." - bekannte Volksweisheit aus "Die Magie der Namen"

  • Also ich finde Eivora nicht plötzlich unsympathisch, sondern ich glaube, es ging eher ein wenig von der Identifikation verloren. Sie hat sich verändert, zwar größtenteils auch schon vorher, aber ich denke, als sie süchtig ist, tritt eine Seite an ihr zutage, die sie unsympathisch erscheinen lässt. Man muss sich halt in Erinnerung rufen, dass sie krank ist und dass sie sich nicht entschieden hat, die Droge zu nehmen, auch wenn sie die Verwandlung so begrüßt.


    Genau, sie ist mir nicht völlig umsympathisch, sie hat nur an Sympathie verloren. Wie Nicole schon schrieb, hatte sie auch vorher eine Seite an sich, die mir nicht gefiel. Auch Süchtige denken irgendwann daran, dass sie mit ihrem Verhalten sich selbst und möglicherweise auch anderen schaden und dass sie süchtig sind. Eivora ist "noch" nicht an diesem Punkt. Sie sieht ihr Fehlverhalten nicht ein und das hat ihren Sympathielevel bei mir nach unten verschoben.

    Liebe Grüße Claudia

    Einmal editiert, zuletzt von Delena ()


  • Auch Süchtige denken irgendwann daran, dass sie mit ihrem Verhalten sich selbst und möglicherweise auch anderen schaden und dass sie süchtig sind. Eivora ist "noch" nicht an diesem Punkt. Sie sieht ihr Fehlverhalten nicht ein und das hat ihren Sympathielevel bei mir nach unten verschoben.


    Ah, verstehe!
    Da bin ich gespannt, wie sich das im weiteren Verlauf der Geschichte entwickelt ... ;)