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  • Ja, ich finde auch, dass sie beim Zauberbanner gut aufgehoben ist. Ich sehe Midalin nicht in einem Banner, wo sich auf dem Schlachtfeld jemandem im Zweikampf stellen müsste.


    Dem stimme ich zu. Allerdings könnte es nicht schaden, wenn sie ein wenig "Selbstverteidigung" lernt, wenn man denn schon in solcher Gesellschaft unterwegs ist.


    Gonter und die Frauen, seufz. Beinahe könnte man denken, dass er eine Trophäe ist, bei so viel Interesse aus der Damenwelt. Und die Söldnerinnen ergreifen ja auch von sich aus die Initiative, das heißt, Gonter muss nur noch klug wählen. ;)


    Er ist eben ein attraktives Kerlchen. Und morgen könnte man als Söldner/Söldnerin ja schon tot sein, da sollte man keine Gelegenheit verstreichen lassen. Hat Gonter nur noch nicht begriffen :D Oder er weint doch noch Eivora hinterher. Ich bin gespannt, für welches Herzblatt er sich am Ende entscheidet.



    Ich musste ja grinsen, weil das von Fiafila ziemlich clever war, den Barbier aufzusuchen - es ist wie überall: Barbiere und Frisöre sind einfach die besten Nachrichtentauschbörsen ;D Und durch ihn erfahren wir auch, wie der Tod des Lustknaben, den Prekesta in ihren Fingern hatte, von den Stadtbewohnern aufgenommen wird. Das könnte tatsächlich noch ein Problem für die Söldner werden, so weit hatte ich gar nicht gedacht.


    Die Szene fand ich auch sehr gelungen. Und der Tod von ihm gibt mir auch Rätsel auf. Prekesta allein scheint das nicht gewesen zu sein.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Ein Highlight reiht sich hier an das nächste.


    Was hat der Gorilla im Keller zu suchen, was wird dort nur veranstaltet. Hat er vielleicht eine besondere Bedeutung für die Waldbewohner? Und dann die eigentümlichen Zeichnungen dort, alles sehr mysteriös.


    Wer die Trauben vergiftet hat, da bin ich noch am grübeln. Yra vielleicht im Auftrag von Prekesta? Es war ja wohl ein Anschlag, der Fiafila-Ignuto galt. Hmmm...grübelgrübel.


    Als Itena von Gonter zurückgewiesen wird, reagiert sie wirklich cool und ist anscheinend nicht sauer. Ich denke, sie war nur an Sex und nicht an mehr interessiert, also wird sie da nicht nachtragend sein.
    Gonter ist aber auch wirklich sehr begehrt bei der Damenwelt.
    Wer wird wohl sein Herzblatt sein? Eivora, die zierliche Anführerin, deren Körper er schon ziemlich gut kennt, Midalin, der immer ein Rabe bei allem zuschauen wird oder Itena, die willige erfahrene Kriegerin. Mal schauen, wer am Ende des Bandes das Rennen macht ;D


    Und Eivora wird doch noch bei einem Lustknaben schwach. An Anfang dachte ich, dass ihr nur ein Aphrodisiakum verabreicht wird, damit sie etwas lockerer wird aber es ist ja wohl mehr eine Art bewusstseinsverändernde Droge oder etwas in der Art. Sollte sie in ihrem Traum etwas sehen bzw. erfahren, was ihr sonst nicht zuteil geworden wäre? Und was für ein mieser Schäfer, dem sie da über den Weg läuft >:(


    Die Szene, als Fiafila zum Friseur geht, fand ich zu toll. Da kam eindeutig die Frau zum Vorschein, die schon noch auf ihr Äußeres achtet. Und super, dass der Friseur sich richtig um sie kümmert, auch wenn er sich am Homunkulus ein kleines bisschen die Finger verbrannt hat ;)


    Insgesamt ein super Abschnitt.


  • Liebes Tagebuch,
    um das Romantik-Defizit in der Leserunde zu reduzieren, sollte ich die Teilnehmerinnen zum Intensivkurs "Eine Chance für die Liebe" anmelden!


    Ach das war doch die Sendung mit der schweizerischen Sextherapeutin. Och nö, die grinste immer so übertrieben.



    Und Gonter kann es irgendwie mit allem und jedem, selbst Bratz wird bei ihm ganz zahm ;D


    Stimmt, das war wirklich süß, wie zutraulich Bratz ihm gegenüber war.



    Nicht, dass Eivora womöglich noch eine Gorillapranke wächst :D


    :totlach: nein, das wollen wir wirklich nicht...


    Nein, du bist nicht die Einzige, mir geht es wie dir, für mich fand die Verwandlung nur in ihrem Kopf statt.


    Ich denke auch an eine Vorstellung im Kopf aufgrund des Saftes. Wobei es schon merkwürdig ist, dass sie völlig nackt aufwacht und verkohlte Reste an ihrem Körper hat, wie von verbrannter Kleidung ???


  • Ob bei Fiafila ebenfalls der Traumsaft zum Zuge kam? Eivora kann sich an den Saft ja scheinbar auch nicht mehr erinnern, das könnte also bei der Avatar ebenfalls der Fall sein.


    Wenn Ihr auf Seite 65ff nachschaut, werdet Ihr feststellen, dass Fiafila-Ignutos Abenteuerlust erwacht, als sie von dem Wein trinkt, den Welmon ihr reicht ... ;)



    Wenn ja, dann ist Eivora nichts aufgefallen, als sie damals den Ast der großen Eiche (?) mitgenommen hatten. Der war doch, glaube ich, von so einem großen Baum, oder?


    Ja, genau, und er war so groß wie ein (normaler) Baum.



    Hat es Bratz tatsächlich geschafft, unbemerkt in den Keller zu gelangen (kann ich mir irgendwie schwer vorstellen, dass er den Schnabel halten kann ;D)


    :D



    Ja, damit hat der Hirte wohl nicht gerechnet - geschieht ihm recht ;D


    Ich verstehe, wieso Ihr dem Hirten gönnt, dass er bestraft wird. Trotzdem möchte ich auch hier gern noch einmal innehalten. Wenn man die Logik der Welt bedenkt, in der Die Schwertfeuer-Saga spielt, wird er bis an sein Lebensende ein Krüppel bleiben. In dem Moment, als Eivora ihm das Knie bricht, ist er bereits besiegt. Sie tut das also nicht, um die Bedrohung zu beseitigen oder sich zu verteidigen, sondern, um zu strafen. Keine Geldstrafe, keine Kerkerhaft - lebenslange Verkrüppelung für eine versuchte Vergewaltigung.
    Ich erwähne das, um ins Gedächtnis zurückzuholen, dass Eivora ein Mensch ist, für den "Gerechtigkeit" praktisch uninteressant ist. So, wie sie aufgewachsen ist, setzt sie als Stärkere ihren Willen durch.



    Er ist eben ein attraktives Kerlchen.


    Ich habe in einem Schreibratgeber gelesen, dass ich aus eigener Erfahrung erzählen soll ... ;D ;D ;D



    Was hat der Gorilla im Keller zu suchen, was wird dort nur veranstaltet. Hat er vielleicht eine besondere Bedeutung für die Waldbewohner? Und dann die eigentümlichen Zeichnungen dort, alles sehr mysteriös.


    Über den schwarzen Affen lohnt es, ein wenig nachzudenken. Wie kommt er dorthin, was macht man mit ihm? Wenn er für die Waldbewohner wichtig ist - wieso ist er dann überhaupt in der Stadt?



    Insgesamt ein super Abschnitt.


    :freu:


  • Ich denke auch an eine Vorstellung im Kopf aufgrund des Saftes. Wobei es schon merkwürdig ist, dass sie völlig nackt aufwacht und verkohlte Reste an ihrem Körper hat, wie von verbrannter Kleidung ???


    Dass sie nackig war, darüber bin ich auch gestolpert, habe es mir aber so erklärt, dass Beliar sie schon beinahe vollständig entblättert hatte ;D Nur das Lagerfeuer auf dem Baum gibt mir Rätsel auf.


  • Wenn Ihr auf Seite 65ff nachschaut, werdet Ihr feststellen, dass Fiafila-Ignutos Abenteuerlust erwacht, als sie von dem Wein trinkt, den Welmon ihr reicht ... ;)


    Stimmt, jetzt kann ich mich wieder erinnern; ich war noch am Stutzen an der Stelle, warum sie so darauf reagierte.



    Ich verstehe, wieso Ihr dem Hirten gönnt, dass er bestraft wird. Trotzdem möchte ich auch hier gern noch einmal innehalten. Wenn man die Logik der Welt bedenkt, in der Die Schwertfeuer-Saga spielt, wird er bis an sein Lebensende ein Krüppel bleiben. In dem Moment, als Eivora ihm das Knie bricht, ist er bereits besiegt. Sie tut das also nicht, um die Bedrohung zu beseitigen oder sich zu verteidigen, sondern, um zu strafen. Keine Geldstrafe, keine Kerkerhaft - lebenslange Verkrüppelung für eine versuchte Vergewaltigung.
    Ich erwähne das, um ins Gedächtnis zurückzuholen, dass Eivora ein Mensch ist, für den "Gerechtigkeit" praktisch uninteressant ist. So, wie sie aufgewachsen ist, setzt sie als Stärkere ihren Willen durch.


    Das stimmt, Gerechtigkeit kennt sie nicht so, wie wir es kennen ;D Ich war mir aber auch nicht sicher, ob womöglich der Traumsaft noch nachgewirkt hat.



    Ich habe in einem Schreibratgeber gelesen, dass ich aus eigener Erfahrung erzählen soll ... ;D ;D ;D


    :totlach:

  • Was ist denn gerecht? Wenn er gekonnt hätte, hätte er sie vergewaltigt. Es soll nicht selten vorkommen, dass Frauen dann seelisch verkrüppeln. Er hat mit ihr doch auch kein Mitleid. So kann er nie wieder einer Frau gefährlich werden.

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen