#2 - Kapitel 5 bis einschließlich 7

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  • Hier könnt Ihr zum zweiten Abschnitt - ab Kapitel 5 - schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Weiter gehts, wie immer bei Terezas Büchern verfliegen die Seiten nur so. Aber die Abschnitte sind ja auch schön kurz ;)


    Mit meinem vorsichtigen Misstrauen gegenüber Clio hatte ich recht - und auch wieder nicht. Sie hat tatsächlich noch einige Geheimnisse zurückgehalten, aber nichts Schlimmes.
    Als Felix Hoffmann sie bittet, seine Frau zu werden, habe ich ja schon das Schlimmste befürchtet und war sehr überrascht, dass Clio das gar nicht will!
    Sie muss eine ausgesprochen attraktive junge Frau sein, Aron war ja auch schon sehr angetan von ihr und nun würde Felix Hoffmann sie sogar heiraten, egal was die Gesellschaft um ihn herum dazu sagen würde.


    Für Ana tut es mir leid, aber ich finde es toll, wie schnell sie sich wieder berappelt und ihre Gefühle für Felix als recht sinnlose kurzfristige Verliebtheit abtut.
    Und dass sie sich tatsächlich für Clio hätte freuen können! Ich bin beeindruckt, nicht vielen Menschen ist so eine Großherzigkeit gegeben!


    Dass sie nun alle zusammen nach Formosa reisen, wirkt auf mich aber schon ein klein wenig unglaubwürdig, muss ich gestehen :-[
    Dass Felix Hoffmann dort die Geschäfte seines Vaters auf-/ausbauen will, ist ja noch eine nachvollziehbare Erklärung, aber dass er die beiden Frauen mitnimmt? Naja, er scheint ein ungewöhnlicher junger Mann zu sein. So recht weiß ich noch nicht, was ich von ihm halten soll.


    Ich hoffe, Clio ist wirklich nur seekrank und nicht schwanger? Bei sich übergebenden jungen Mädchen in schwieriger Lage werde ich ja immer gleich misstrauisch ;D Wobei Seekrankheit auf einem derartigen Boot natürlich absolut nicht unwahrscheinlich ist ;D

  • Die Abschnitte sind ungewöhnlich kurz, aber es passiert auch einiges.


    Unsere Reisetruppe erreicht die schöne Insel. Ich bin schon sehr gespannt, was dort passieren wird. Aber erstmal von vorne.


    Ana versucht Clio bei Felix unterzubringen, aber dafür braucht sie kaum ihre Überredungskünste, weil Felix gleich hin und weg von Clio ist. Ana tat mir da schon sehr Leid, aber ich denke, im Endeffekt wird es für Ana besser sein. So wird sie noch eine Weile selbstbestimmt leben können. Sie hat Zeit um herauszufinden, was sie wirklich möchte. Eine unglaubliche Chance in der damaligen Zeit, die sie unbedingt nutzen sollte! Und auch wenn Felix ein netter Mensch ist, würde er Anas Freiheit sicherlich einschränken wollen. Und so schnell wie Ana ihn auch wieder vergessen konnte, gehe ich davon aus, dass ihre "Liebe" nicht mehr war als eine kurze Schwärmerei, die einfach dadurch aufkam, dass er einer der ersten Menschen war, die wirklich nett zu ihr waren.


    Lotusfüße musste ich jetzt mal googlen und ich bin erschüttert. Mir ist regelrecht schlecht geworden, als ich von dieser Verstümmelung las und ich Bilder gesehen habe. Es ist unvorstellbar, was aus Clios Füßen gemacht wurde wegen eines Schönheitideals! Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man überhaupt auf solchen Füßen laufen kann und was für Schmerzen Clio deswegen aushalten muss...


    Im vorherigen Abschnitt wurde gesagt, dass man Clio für aufgeschlossener hält, als sie sich gibt. Ich finde, das wird in diesem Abschnitt deutlich. Sie spricht immer von dem modernen Japan, auch wenn ich Anas Skepsis teile und erstmal schauen möchte, wie es dort wirklich ausschaut. Aber man sieht heir, dass Clio sich eine moderne Welt wünscht. Ich hoffe, sie wird nicht enttäuscht.


  • Dass sie nun alle zusammen nach Formosa reisen, wirkt auf mich aber schon ein klein wenig unglaubwürdig, muss ich gestehen :-[
    Dass Felix Hoffmann dort die Geschäfte seines Vaters auf-/ausbauen will, ist ja noch eine nachvollziehbare Erklärung, aber dass er die beiden Frauen mitnimmt? Naja, er scheint ein ungewöhnlicher junger Mann zu sein. So recht weiß ich noch nicht, was ich von ihm halten soll.


    Ich hatte es eher so verstanden, dass die Mädchen da ziemlich interveniert haben. Es natürlich ist unglaubwürdig, wenn der Zufall es so gewollt hätte. Aber dadurch dass die Mädchen Felix überzeugen konnten, dass Clio dort ihren Verlobten finden möchte und Ana als Unterstützung braucht, haben die drei sich eine Geschichte ausgedacht, die ihre gemeinsame Reise erklärt. Warum Felix das mit macht, frage ich mich. Aber vielleicht ist er einfach so verliebt in Clio, dass er gerade alles für sie tun würde.


  • Warum Felix das mit macht, frage ich mich.


    Ja, darauf wollte ich hinaus. Dass die ganze Aktion von Clio und Ana ausgeht, habe ich auch so verstanden. Aber für mich ist nicht recht nachvollziehbar, dass Felix das mitmacht, selbst wenn er so auf die Idee kommt, seine Geschäfte auf Formosa voranzutreiben.


  • Lotusfüße musste ich jetzt mal googlen und ich bin erschüttert. Mir ist regelrecht schlecht geworden, als ich von dieser Verstümmelung las und ich Bilder gesehen habe. Es ist unvorstellbar, was aus Clios Füßen gemacht wurde wegen eines Schönheitideals! Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man überhaupt auf solchen Füßen laufen kann und was für Schmerzen Clio deswegen aushalten muss...


    Kanntest du das nicht? Ich bin jedesmal wieder entsetzt, wenn ich darüber lese. Das ist so gruselig, wie man so eine Verstümmelung als schön ansehen konnte...
    Vor allem weil man den Frauen damit ja wirklich praktisch das laufen unmöglich machte. Es gibt ja auch andere Schönheitsideale, die man nicht unbedingt nachvollziehen kann, aber wenige, die so krasse Auswirkungen haben (von afrikanischer Genitalverstümmelung natürlich abgesehen)


  • Ja, darauf wollte ich hinaus. Dass die ganze Aktion von Clio und Ana ausgeht, habe ich auch so verstanden. Aber für mich ist nicht recht nachvollziehbar, dass Felix das mitmacht, selbst wenn er so auf die Idee kommt, seine Geschäfte auf Formosa voranzutreiben.


    Ich glaube, wegen den Geschäften macht er es weniger. Er möchte den zwei Mädchen einen Gefallen tun, weil er eben ein netter Mensch ist. Wirklich gefährlich war die Reise ja nicht.


  • Einfach nur nett? Wow! Die Reise ist ja doch ein ziemlicher Aufwand und kostet sicher auch einiges.


    Er will seine eigenen Geschäfte durchaus vorantreiben. Da war die Reise keine so schlechte Idee, denn Formosa war ein noch nicht so stark erschlossener Markt. Die Begegnung mit Clio bringt ihn zunächst einmal auf diese Idee. Die zwei Mädels mitzunehmen ist hingegen eine Geste der Freundlichkeit - und so besonders viel kostet ihn das auch nicht zusätzlich.

  • Auch diese Seiten ließen sich wunderbar lesen.


    Am Anfang tat Ana mir schon leid, als herauskam, dass Clio und Felix miteinander ausgingen und Clio ihr gestanden hat, dass Felix in sie verliebt ist. Auf den Seiten vorher war so deutlich zu spüren, wie Ana sich zu Felix hingezogen fühlte, wie ihre Gefühle tiefer wurden. Dann kommt ausgerechnet die Frau, die sie für eine Freundin hält und nimmt ihr sozusagen den Mann weg, den sie zwar noch nicht hat, für den sie aber einiges empfindet. Tja und sagt doch gerade diese Clio, dass sie den Mann gar nicht will. Er wäre ihre Chance aus dem armen Leben herauszukommen, aber sie lehnt ab. Ana bekommt so die Gelegenheit noch einmal ihre Gefühle zu überdenken und ist schlau genug zu sehen, dass aus ihr und Felix trotzdem nicht werden kann. Es spricht für sie, dass sie bereit ist der Freundin auch weiterhin zu helfen. So geht die Reise dann nun auf die Insel.


    Etwas seltsam fand ich es jetzt aber schon, dass ein Geschäftsmann so einfach zwei Frauen mit auf diese Reise nimmt. Es war zwar sehr nett, aber doch auch ein bisschen unglaubwürdig. Warum macht Felix das alles? Was verspricht er sich davon? Vielleicht hofft er ja, dass Clio ihren Verlobten nicht findet oder er sie nicht mehr will. Dann kann er die junge Frau stützen und auffangen und vielleicht doch ihr Herz gewinnen. Ich bin gespannt.


  • Weiter gehts, wie immer bei Terezas Büchern verfliegen die Seiten nur so. Aber die Abschnitte sind ja auch schön kurz ;)


    Ja, die Bücher lassen sich immer schön flott lesen. Und ja die Abschnitte sind kurz, mir eigentlich ein bisschen zu kurz.



    Mit meinem vorsichtigen Misstrauen gegenüber Clio hatte ich recht - und auch wieder nicht. Sie hat tatsächlich noch einige Geheimnisse zurückgehalten, aber nichts Schlimmes.
    Als Felix Hoffmann sie bittet, seine Frau zu werden, habe ich ja schon das Schlimmste befürchtet und war sehr überrascht, dass Clio das gar nicht will!


    Überrascht war ich auch, dass sie abgelehnt hat. Aber auch davon, dass sie den Mut aufgebracht hat mit Ana zu reden, ihr die Wahrheit zu sagen und dann auch noch die Kraft gehabt hat sie um Hilfe zu bitten.



    Für Ana tut es mir leid, aber ich finde es toll, wie schnell sie sich wieder berappelt und ihre Gefühle für Felix als recht sinnlose kurzfristige Verliebtheit abtut.
    Und dass sie sich tatsächlich für Clio hätte freuen können! Ich bin beeindruckt, nicht vielen Menschen ist so eine Großherzigkeit gegeben!


    Ana scheint mit jedem Schicksalsschlag stärker zu werden. Sie freut sich ja nicht nur, sie hilft ihr sogar weiter. Ich bin mir nicht sicher, ob sie nicht vielleicht ein bisschen zu Großherzig und Hilfsbereit ist und dies später einmal bereuen muß.


    Dass Ana ihr wiederum helfen wird, hat mich dann nicht überrascht.
    Dass sie nun alle zusammen nach Formosa reisen, wirkt auf mich aber schon ein klein wenig unglaubwürdig, muss ich gestehen :-[
    Dass Felix Hoffmann dort die Geschäfte seines Vaters auf-/ausbauen will, ist ja noch eine nachvollziehbare Erklärung, aber dass er die beiden Frauen mitnimmt? Naja, er scheint ein ungewöhnlicher junger Mann zu sein. So recht weiß ich noch nicht, was ich von ihm halten soll. [/quote]


    Als das fand ich auch nicht so glaubwürdig. Es ist einfach seltsam, aber wie hätten die Mädchen sonst auf die Insel kommen sollen?



    Ja, darauf wollte ich hinaus. Dass die ganze Aktion von Clio und Ana ausgeht, habe ich auch so verstanden. Aber für mich ist nicht recht nachvollziehbar, dass Felix das mitmacht, selbst wenn er so auf die Idee kommt, seine Geschäfte auf Formosa voranzutreiben.


    Mir entzieht sich einfach das Verständnis dafür, wie die Mädchen Felix bei den Geschäften behilflich sein könnten. Mit Frauen wurde da doch gar nicht gesprochen und übersetzten hätte auch jemand anderer können.

  • Schon im ersten Abschnitt war mir die junge Chinesin Clio nicht unbedingt sympathisch. Mir hat einfach ihre Art nicht gefallen... Aber hier im zweiten ist sie das noch weniger!
    Warum Anastassia sie als Freundin betrachtet, und zwar schon kurz, nachdem sie sie kennengelernt hat, ist mir unverständlich. Vielleicht aus Einsamkeit? Oder hilft sie einfach nur gerne?
    Aber nun, - hätte die Chinesin Felix Hoffmann Liebe entgegengebracht, hätte sie keineswegs gezögert, ihn zu heiraten, so wie der das gerne gewollt hätte! Das gehört sich nicht für eine "Freundin" meine ich....
    Und ehrlich, - auf diesen Hoffmann kann Anastassia auch gut verzichten! Zuerst bemüht er sich um sie, macht ihr dadurch falsche Hoffnungen, nur um sie dann fallen zu lassen, nachdem er den ersten Blick auf Clio geworfen hat...


    Zum Glück ist Anastassia aus hartem Holze geschnitzt, wie ich schon im ersten Abschnitt mutmaßte. Und zum Glück auch hat sie sich noch nicht gar so schlimm in Felix verliebt!
    Aber wie großherzig sie doch ist! Sie kümmert sich weiter um die Chinesin, möchte ihr sogar die Reise nach Taiwan zu ihrem japanischen Verlobten ( ob sie sich diese Verlobung nur eingebildet hat, oder ging das damals wirklich so schnell!? ) bezahlen, anstatt sich zurückzuziehen, wie es sicherlich viele Frauen - inklusive meiner - getan hätten. Dann lässt sie sich sogar noch überreden, mitzureisen, obwohl sie das gar nicht möchte. Bleibt zu hoffen, dass der seltsame japanische Verlobte gefunden wird, damit Anastassia ihren eigenen Weg gehen kann, von dem sie allerdings noch nicht so genau weiß, wohin er sie führen wird.


    Als geborene Abenteurerin bezeichnet Hoffmann ( warum musste der denn auch wieder mit von der Partie sein? ) sie, nur weil sie nicht seekrank ist! Und als Kompliment ist das auch nicht gemeint! Gut nur, dass für Anastassia, wie man sie denken liest, die Meinung des Herrn Hoffmann nicht mehr so wichtig ist. Hoffentlich bleibt das so, denn dieser Bursche ist ihrer nicht wert...
    Sie ist den Frauen ihrer Zeit um Jahre voraus mit ihrer Einstellung in Bezug auf das Leben, eine Ehe betrachtet sie für sich kaum als erstrebenswert und würde auch keine eingehen, nur um den Konventionen zu genügen. Sie widersetzt sich dadurch den gesellschaftlichen Regeln, mit denen Frauen geknechtet werden, und den Traditionen. Dazu braucht man eine gehörige Portion Charakterstärke!


    Interessant ist es für mich, immer mal wieder eingestreute Informationen über die Sitten und Gebräuche in China zu lesen und auch gelegentlich mit historischen Hintergründen versorgt zu werden.
    Die Tradition der Lotusfüße, die auch Clio aufgezwungen wurden, finde ich ganz abscheulich; und was die Chinesen daran schön finden, entzieht sich ganz und gar meinem Verständnis.
    Allein die Schmerzen, die man den Mädchen damit zumutet - fürs ganze Leben gezeichnet, verstümmelt! Clio kann ja kaum laufen ( da tut sie mir dann doch wieder leid ), muss sich immer wieder von Anastassia stützen lassen. Und obwohl sie sich nicht beklagt, schämt sie sich ganz offensichtlich für diese abstoßenden Füße ( ich habe Bilder davon gesehen... ), die man ihr verpasst hat. Wenn sie sie badet, darf niemand zusehen...


    Und jetzt also Formosa, in deren abgelegenen Bergregionen man angeblich noch Menschen die Köpfe abschneidet ( Schrumpfköpfe? )! Und der die Japaner die westliche Kultur bringen. Ich bin gespannt...


  • ( ... ) wie immer bei Terezas Büchern verfliegen die Seiten nur so. Aber die Abschnitte sind ja auch schön kurz



    Die Abschnitte sind ungewöhnlich kurz, aber es passiert auch einiges.


    Ja, das Buch lässt sich sehr schnell und leicht lesen! Und dass die Leseabschnitte so kurz sind, empfinde ich als ausgesprochen positiv, zumal tatsächlich viel passiert. Zu viel, um sich auf lange Abschnitte einzulassen!


  • Ja, darauf wollte ich hinaus. Dass die ganze Aktion von Clio und Ana ausgeht, habe ich auch so verstanden. Aber für mich ist nicht recht nachvollziehbar, dass Felix das mitmacht, selbst wenn er so auf die Idee kommt, seine Geschäfte auf Formosa voranzutreiben.


    Ich glaube ja nicht, dass er Clio schon aufgegeben hat! Meines Erachtens nutzt er jede Gelegenheit, in ihrer Nähe zu sein. Und womöglich will er dazu noch seinem Vater zeigen, was für ein toller Geschäftsmann er doch ist!

  • Er will seine eigenen Geschäfte durchaus vorantreiben. Da war die Reise keine so schlechte Idee, denn Formosa war ein noch nicht so stark erschlossener Markt. Die Begegnung mit Clio bringt ihn zunächst einmal auf diese Idee. Die zwei Mädels mitzunehmen ist hingegen eine Geste der Freundlichkeit - und so besonders viel kostet ihn das auch nicht zusätzlich.


    Der Antwort von der "Mutter" der Romancharaktere muss man ja wohl letztend Glauben schenken...
    Warum mag ich den freundlichen Felix dennoch nicht!?

  • Ana scheint mit jedem Schicksalsschlag stärker zu werden. Sie freut sich ja nicht nur, sie hilft ihr sogar weiter. Ich bin mir nicht sicher, ob sie nicht vielleicht ein bisschen zu Großherzig und Hilfsbereit ist und dies später einmal bereuen muß.


    Dass Ana ihr wiederum helfen wird, hat mich dann nicht überrascht.


    Großherzig ist Ana gewiss! Aber ob sie sich aus ganzem Herzen für Clio hätte freuen können, wage ich doch zu bezweifeln. Sie zwingt sich vielleicht dazu - was aber auch nicht schlecht ist. Das hilft ihr, den Schlag zu verdauen, den ihr Hoffmann unzweifelhaft versetzt hat. Ich glaube auch nicht, dass sie ihre Verliebtheit für Hoffmann so schnell ad acta hat legen können...


  • Kanntest du das nicht? Ich bin jedesmal wieder entsetzt, wenn ich darüber lese. Das ist so gruselig, wie man so eine Verstümmelung als schön ansehen konnte...
    Vor allem weil man den Frauen damit ja wirklich praktisch das laufen unmöglich machte. Es gibt ja auch andere Schönheitsideale, die man nicht unbedingt nachvollziehen kann, aber wenige, die so krasse Auswirkungen haben (von afrikanischer Genitalverstümmelung natürlich abgesehen)


    Die Lotusfüße waren nur vorgeblich ein Schönheitsideal - obwohl sie das natürlich auch waren oder geworden waren! Aber hinter solchen barbarischen Sitten steckt immer auch noch etwas anderes! Auf diesen Schrumpelfüßen konnten, symbolisch gesprochen, die Frauen ihren Männern nicht davonlaufen. Ein weiteres Mittel der Unterdrückung!
    Und wie bei der abscheulich-perfiden Genitalverstümmelung unterzog sich kein Mädchen freiwillig diesen Abartigkeiten. Sie wurden allesamt, und das macht die Geschichte noch viel schlimmer, von ihren Müttern und Großmüttern dazu gezwungen. Und viele starben auch daran. Unverständlich für mich, wie die eigenen Müttern ihren Töchtern so etwas antun konnten.

  • Ich glaube ja nicht, dass er Clio schon aufgegeben hat! Meines Erachtens nutzt er jede Gelegenheit, in ihrer Nähe zu sein. Und womöglich will er dazu noch seinem Vater zeigen, was für ein toller Geschäftsmann er doch ist!


    Da hast du es ganz gut auf den Punkt gebracht. Felix will, dass Clio einen guten Eindruck von ihm bekommt. Und er will Papa zeigen, was er drauf hat.