01 - Seite 5 bis Seite 73 (Prolog - einschl. Kapitel 9)

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  • Hallo lieber Edgar, liebe MitleserINNEN,


    hier treffen wir uns zum ersten Abschnitt der Leserunde zu dem Buch "M.I.A. Das Schneekind" und ich begrüße alle TeilnehmerINNEN und ganz besonders den Autor Edgar Rai - schön, dass Du unsere Runde begleitest!


    Bitte lest Euch kurz vorher nochmal die Informationen zu Leserunden und auch die Ausführungen zur Netiquette durch.


    Postet hier bitte erst, wenn Ihr zu lesen angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereits, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.
    Auch ist es nicht nötig, den Inhalt nachzuerzählen, wir lesen ja alle das gleiche Buch ;)


    Wenn Ihr erst ein paar Tage später in die Leserunde einsteigen könnt, gebt bitte hier oder per PN an den Moderator kurz Bescheid, denn eigentlich sind insgesamt ca. 2 Wochen dafür gedacht.

  • Noch gar nichts los hier? Dann will ich mal anfangen.
    Vorab: das Buch gefällt mir sehr gut, ich bin sofort gefesselt von der Geschichte.


    Der Unfall - ein Horror! So ganz deutlich wird ja nicht, ob Sandra ihn verschuldet hat. Ist sie auf die Gegenfahrbahn geraten, als sie kurz die Augen geschlossen hatte?


    Sandra schafft es, ohne Hilfe sich und das Kind in Sicherheit zu bringen. Ich wollte nicht in ihrer Haut stecken!


    Mias Mutter benimmt sich schon merkwürdig, oder? Wo ist die Verzweiflung über den Tod des Mannes und die Dankbarkeit gegenüber Sandra, dass sie Mia gerettet hat?


    Mia ist ein erstaunliches Kind. Ihre Reaktionen und Aussagen sind teilweise sehr erwachsen. Meine Vermutung ist, dass sie für irgendwelche Medikamenten-Experimente herhalten muss. Dazu würden auch die kursiv gedruckten Auszüge aus einer Rede oder Vorlesung passen. Ich denke, die Mutter steckt dahinter, deshalb wollte der Vater mit Mia abhauen.
    Und was hat es mit dem Chip auf sich? Ich bin gespannt, ob Atmos ihn knacken kann!


    Sandras Umfeld finde ich klasse! Atmos gefällt mir richtig gut, er würde sicherlich besser zu Sandra passen als ihr Chef!


    Mich wundert ein bisschen, dass sowohl Sandra als auch Atmos und Heide keinen Gedanken daran verschwenden, den Umschlag zurückzugeben.

  • Guten Morgen,


    Ich sitze gerade im Wahllokal meine Zeit ab und auf dem Tablet schreibe ich nicht so gerne. Aber für ein paar Zeilen reicht es aus.


    [quote author=Caren]
    Der Unfall - ein Horror! So ganz deutlich wird ja nicht, ob Sandra ihn verschuldet hat. Ist sie auf die Gegenfahrbahn geraten, als sie kurz die Augen geschlossen hatte?[/Quote]


    Ich bin automatisch davon ausgegangen, dass das Sandra den Unfall verschuldet hat. :-[


    Zitat

    Sandra schafft es, ohne Hilfe sich und das Kind in Sicherheit zu bringen. Ich wollte nicht in ihrer Haut stecken!


    Nach dem was wir bis jetzt wissen denke ich, dass der Vater sicherlich nicht nur wollte, dass Mia vom Unfallort weggebracht wird, sondern generell aus der Umgebung der Mutter. Aber das kann Sandra noch nicht wissen. Wird Mia für irgendwelche Experimente missbraucht oder wird sie aufgrund eines "Charakterzuges"erforscht"?


    Zitat

    Mias Mutter benimmt sich schon merkwürdig, oder? Wo ist die Verzweiflung über den Tod des Mannes und die Dankbarkeit gegenüber Sandra, dass sie Mia gerettet hat?


    Sie hat doch auch gefragt, ob Sandra noch irgendwelche Papiere von Mia hat. Weiß sie von dem Umschlag?


    Zitat

    Und was hat es mit dem Chip auf sich? Ich bin gespannt, ob Atmos ihn knacken kann!


    Sicher kann er ihn knacken. ;D
    Interessant, wie Atmos zu seinem Namen kam.


    Zitat

    Mich wundert ein bisschen, dass sowohl Sandra als auch Atmos und Heide keinen Gedanken daran verschwenden, den Umschlag zurückzugeben.


    Ja, das wundert mich auch.


    So, mehr dazu später.


  • [quote author=Caren]
    Der Unfall - ein Horror! So ganz deutlich wird ja nicht, ob Sandra ihn verschuldet hat. Ist sie auf die Gegenfahrbahn geraten, als sie kurz die Augen geschlossen hatte?


    Ich bin automatisch davon ausgegangen, dass das Sandra den Unfall verschuldet hat. :-[
    [/Quote]
    Ich zuerst auch. Aber später wird erwähnt, dass der Vater reichlich schnell unterwegs war. Bei dem vorherrschenden Wetter war das sicherlich mitverursachend.

    Zitat


    Sie hat doch auch gefragt, ob Sandra noch irgendwelche Papiere von Mia hat. Weiß sie von dem Umschlag?


    Könnte gut sein, zumindest könnte sie ahnen, dass der Vater nicht ohne Geld unterwegs war. Und wenn Mia wusste, wohin sie wollten und es ihrer Mutter erzählt, wird sie sicher Nachforschungen anstellen. Sa in dem Autowrack nichts gefunden wurde, ist Sandra dir nächste Anlaufstelle.

    Zitat


    Sicher kann er ihn knacken. ;D
    Interessant, wie Atmos zu seinem Namen kam.


    Das fand ich auch witzig. Wie er wirklich heißt, spielt anscheinend keine Rolle. ;D

    Liebe Grüße, Caren

    —————

    :lesen: Lorenz Stassen - Angstmörder


    Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte.

    Arthur Schopenhauer

    —————

    Meine Rezensionen

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    Einmal editiert, zuletzt von Caren ()

  • Hallo! Ich will hier als Autor noch gar nicht meinen Senf zur Story abgeben, auf jeden Fall aber
    bin ich ganz schön begeistert davon, wie genau hier gelesen wird! Toll, da macht einem das Schreiben gleich wieder doppelt Spaß. Freue mich auf mehr und grüße herzlich! Edgar

  • Hallo an alle Mitlesenden und den Autor!


    Ich hatte mich kurzfristig-spontan zu dieser Leserunde angemeldet - und nach dem ersten Abschnitt finde ich, dass das eine gute Idee war.
    Es sieht ganz so aus, soweit man das jetzt schon sagen kann, dass mir der Thriller liegt. Er hat die Zutaten, die es mir leicht machen, weiterzulesen. Er ist spannend, rätselhaft, interessant - und ich hatte keinerlei Anlaufschwierigkeiten, wie bei so vielen anderen Büchern.
    Das liegt sicher vor allem daran, dass man nicht schon auf den ersten Seiten einer Unzahl von Personen begegnet, die man weder einordnen noch auseinanderhalten kann, und dass der Handlungsstrang nur durch einen einzigen Nebenstrang durchbrochen wird.
    Mit dem muss ich mich noch auseinandersetzen, aber es scheint offensichtlich, dass es sich hierbei um eine Art Protokoll oder das Expose einer Konferenz, eines Vortrags oder einer Vorlesung handelt. Dass er mit Mia verknüpft ist, glaube ich auch, denn thematisch passt er zu der Information auf dem rückwärtigen Cover, dass Mia nämlich ein Mädchen mit besonderen Fähigkeiten ist. Dies wird aber auch deutlich aus der Art und Weise, wie das Mädchen mit Sandra spricht.
    Doch bleibt die Spannung erhalten, denn um welche Fähigkeiten es sich bei den ihren handelt, kann im Moment nur Spekulation sein.


    Mia erweckt Sympathien und Besorgnis. Die Frage stellt sich, was man dem Kind antut, dass der Adoptivvater es unbedingt retten und mit ihm fliehen wollte.
    Ungewöhnlich war auch, dass dem Mädchen die beiden ausgerenkten Finger keine sonderlichen Probleme zu bereiten schienen. Ist sie etwa schlimmere Schmerzen gewöhnt - die ihr die wie immer gearteten wissenschaftlichen Tests oder Behandlungen zufügen!?
    Es wird sich für Mia natürlich noch als Glücksfall erweisen, dass sie Sandra begegnet ist - und für Sandra, dass sie Atmos zum Nachbarn hat! Wer ist er? Auf jeden Fall kennt er sich hervorragend mit Computern aus - und über welche sonstigen Fähigkeiten ( und Geheimnisse! ) verfügt er sonst noch? Jedenfalls hat er sofort erkannt, dass an der Geschichte, die er von Sandra hört, etwas oberfaul ist. Dem geht er nach.
    Mal schauen, was er herausfindet! Als er am Ende des Abschnitts mit dem Kater Berlioz über die Straße geht und der Volvo herangebraust kommt, dachte ich schon, das sei ein Mordversuch von denen, die auf keinen Fall wollen, dass ihre Machenschaften aufgedeckt werden und die aus irgendeinem Grund Sandra bereits im Visier haben.
    Aber mit meiner Vermutung liege ich wohl falsch, oder? Schließlich - wieso sollte die Gegenseite, wer immer sie auch ist, so schnell von Atmos Schnüffeleien erfahren haben......


    Von Sandra selbst, der Hauptfigur des Thrillers, wenn ich nicht danebenliege, kann ich mir noch kein rechtes Bild machen. Anfangs erschien sie mir schüchtern, unsicher, verzweifelt und hoffnungslos nach der Szene mit jenem Anwar, dann aber, als sie sich so couragiert um Mia kümmert, als eine junge Frau, die durchaus mehr drauf hat, als einem Mann hinterherzulaufen, der das nicht wert ist. Wieder laut Klappentext ist sie jemand, der über sich hinaus wächst...
    Nun, ich bin neugierig, was die Autoren aus dem vielversprechenden Beginn machen!

  • Ja, das wundert mich auch.


    Die richtige Entscheidung, so wie ich es sehe! Allen dreien dürfte ziemlich klar sein, dass die Adoptivmutter von dem "Fluchtversuch" ihres Mannes mit Mia nichts wusste. Warum schlafende Hunde wecken?
    Aber da gibt es noch eine Möglichkeit: wenn da etwas nicht mit rechten Dingen zugehen würde, wäre es besser für Sandra, nicht mit hineingezogen zu werden. Und indem sie den Umschlag zurückgibt, weiß Mias Mutter, dass Sandra mehr weiß, als sie zugibt. Instinktiv wittern Sandra, Atmos und Heide eine Gefahr....


  • Ich bin automatisch davon ausgegangen, dass das Sandra den Unfall verschuldet hat. :-[


    Ich zuerst auch. Aber später wird erwähnt, dass der Vater reichlich schnell unterwegs war. Bei dem vorherrschenden Wetter war das sicherlich mitverursachend.
    [/quote]


    Ich glaube schon, dass Sandra ihren Anteil an dem Unfall hatte. Mias Adoptivvater ( ja, er war eindeutig zu schnell auf dieser Strecke! ) versuchte ja, wie's ausschaut, Sandras entgegenkommendem Wagen auszuweichen...
    Also - wenn Sandra in dieser Nacht nicht unterwegs gewesen wäre, hätte es aller Wahrscheinlichkeit nach auch keinen Unfall gegeben. Dennoch - vielleicht waren die Bremsen des Unfallwagens manipuliert!? Vorstellen könnte ich mir das durchaus....


  • Doch bleibt die Spannung erhalten, denn um welche Fähigkeiten es sich bei den ihren handelt, kann im Moment nur Spekulation sein.


    Sie hat auf jeden Fall die Wölfe erahnt bzw. dass es mehr als 1 ist, also hat sie sicherlich Wahrnehmungsfähigkeiten, die über das normale Maß hinausgehen.


    Zitat

    Mia erweckt Sympathien und Besorgnis. Die Frage stellt sich, was man dem Kind antut, dass der Adoptivvater es unbedingt retten und mit ihm fliehen wollte.


    Mir drängt sich da noch eine andere Möglichkeit auf - will der Adoptivvater sie retten oder hat er das Geld bekommen, damit er Mia ins Ausland bringt? Noch ist da ja alles offen.


    Zitat

    Ungewöhnlich war auch, dass dem Mädchen die beiden ausgerenkten Finger keine sonderlichen Probleme zu bereiten schienen. Ist sie etwa schlimmere Schmerzen gewöhnt - die ihr die wie immer gearteten wissenschaftlichen Tests oder Behandlungen zufügen!?


    Ist sie vielleicht schmerzunempfindlich? Also ganz ohne, dass sie Schmerzen gewohnt ist - sie nimmt sie vielleicht nicht oder nur wenig wahr? Außergewöhnliche Menschen haben ja auch manchmal mehr als 1 außergewöhnliche Fähigkeit.


    Zitat

    Mal schauen, was er herausfindet! Als er am Ende des Abschnitts mit dem Kater Berlioz über die Straße geht und der Volvo herangebraust kommt, dachte ich schon, das sei ein Mordversuch von denen, die auf keinen Fall wollen, dass ihre Machenschaften aufgedeckt werden und die aus irgendeinem Grund Sandra bereits im Visier haben.
    Aber mit meiner Vermutung liege ich wohl falsch, oder? Schließlich - wieso sollte die Gegenseite, wer immer sie auch ist, so schnell von Atmos Schnüffeleien erfahren haben......


    Den Gedanken hatte ich im 1. Moment auch und habe ihn dann aber auch wieder verworfen. Das wäre zu schnell gewesen.


    Zitat

    Von Sandra selbst, der Hauptfigur des Thrillers, wenn ich nicht danebenliege, kann ich mir noch kein rechtes Bild machen. Anfangs erschien sie mir schüchtern, unsicher, verzweifelt und hoffnungslos nach der Szene mit jenem Anwar, dann aber, als sie sich so couragiert um Mia kümmert, als eine junge Frau, die durchaus mehr drauf hat, als einem Mann hinterherzulaufen, der das nicht wert ist. Wieder laut Klappentext ist sie jemand, der über sich hinaus wächst...


    Von Sandra kann ich mir auch noch kein Bild machen, sie ist noch nicht so ganz greifbar für mich.

  • Und indem sie den Umschlag nicht zurück geben, bringen sie sich selbst in Gefahr.


    So sehe ich das auch. Die Frau weiß ja bestimmt, dass sich ihr Mann nicht ohne Geld auf die Reise macht.


  • So sehe ich das auch. Die Frau weiß ja bestimmt, dass sich ihr Mann nicht ohne Geld auf die Reise macht.


    Weiß die kühle Dame denn überhaupt, dass ihr Mann sich absetzen wollte? Wenn nicht, dann würde sie es bei Rückgabe des Umschlags erfahren, in dem ja auch die Flugtickets stecken. Und dann wäre Sandra wirklich mitten drin!


  • Das liegt sicher vor allem daran, dass man nicht schon auf den ersten Seiten einer Unzahl von Personen begegnet, die man weder einordnen noch auseinanderhalten kann, und dass der Handlungsstrang nur durch einen einzigen Nebenstrang durchbrochen wird.


    Das empfinde ich auch als angenehm.

    Zitat


    Ungewöhnlich war auch, dass dem Mädchen die beiden ausgerenkten Finger keine sonderlichen Probleme zu bereiten schienen. Ist sie etwa schlimmere Schmerzen gewöhnt - die ihr die wie immer gearteten wissenschaftlichen Tests oder Behandlungen zufügen!?


    Ich hoffe für Mia, dass das NICHT so ist, sondern dass sie ein besonderes Schmerzempfinden hat. Direkt nach dem Unfall könnte man es ja dem Schock zuschreiben. Am nächsten Tag müsste sie aber doch mal über Schmerzen klagen.

    Zitat


    Als er am Ende des Abschnitts mit dem Kater Berlioz über die Straße geht und der Volvo herangebraust kommt, dachte ich schon, das sei ein Mordversuch von denen, die auf keinen Fall wollen, dass ihre Machenschaften aufgedeckt werden und die aus irgendeinem Grund Sandra bereits im Visier haben.


    Das kann - da bin ich mit Babsi einer Meinung - eigentlich noch nichts mit den Nachforschungen zu tun haben. Das ginge dann doch ein bisschen zu schnell.
    Sandra hat ja den Umschlag und die Tablettendose behalten. Das kann nicht gut gehen! Auf dem Chip sind sicherlich Daten, die für das "Institut" wichtig sind.

    Zitat


    Von Sandra selbst, der Hauptfigur des Thrillers, wenn ich nicht danebenliege, kann ich mir noch kein rechtes Bild machen. Anfangs erschien sie mir schüchtern, unsicher, verzweifelt und hoffnungslos nach der Szene mit jenem Anwar, dann aber, als sie sich so couragiert um Mia kümmert, als eine junge Frau, die durchaus mehr drauf hat, als einem Mann hinterherzulaufen, der das nicht wert ist. Wieder laut Klappentext ist sie jemand, der über sich hinaus wächst...


    Der "Klappentext" ist im eBook anscheinend dürftiger als bei der Printausgabe. Er verrät nicht viel über Sandra. Bis jetzt kann man sagen, sie wächst mit ihren Herausforderungen!


    Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht!!


  • Weiß die kühle Dame denn überhaupt, dass ihr Mann sich absetzen wollte? Wenn nicht, dann würde sie es bei Rückgabe des Umschlags erfahren, in dem ja auch die Flugtickets stecken. Und dann wäre Sandra wirklich mitten drin!


    Ich denke, die kühle Dame :totlach: wusste es nicht, aber Mia wird es ihr wohl erzählen. So wie ich sie einschätze, hat sie ihren Papa gefragt, wohin sie fahren. Und dann ist klar, dass Sandra der nächste Ansprechpartner ist.

  • Ich denke, die kühle Dame :totlach: wusste es nicht, aber Mia wird es ihr wohl erzählen. So wie ich sie einschätze, hat sie ihren Papa gefragt, wohin sie fahren. Und dann ist klar, dass Sandra der nächste Ansprechpartner ist.


    Bislang haben wir ja noch keine Hinweise auf das Verhältnis zwischen Mia und ihrer Adoptivmutter. Dennoch bin ich davon ausgegangen, dass es nicht das beste sein kann, da Mia ohne Murren ( auch das reine Mutmaßung meinerseits ) mit dem Vater geflohen ist und auch, als sie mit Sandra zusammen ist, nie den Anschein erweckt, ihre Mutter zu vermissen.


  • Bislang haben wir ja noch keine Hinweise auf das Verhältnis zwischen Mia und ihrer Adoptivmutter. Dennoch bin ich davon ausgegangen, dass es nicht das beste sein kann, da Mia ohne Murren ( auch das reine Mutmaßung meinerseits ) mit dem Vater geflohen ist und auch, als sie mit Sandra zusammen ist, nie den Anschein erweckt, ihre Mutter zu vermissen.


    Und von Wiedersehensfreude auf Mias Seite kann auch nicht die Rede sein. Corinne zieht Mia von Sandra weg. Das heißt, Mia läuft nicht freudestrahlend auf ihre (Adoptiv-)Mutter zu.


  • Noch gar nichts los hier? Dann will ich mal anfangen.


    Da hatte ich gestern ...upssss....vorgestern hier geschaut und noch keiner hat was geschrieben, da hab ich mich auch noch zurück gehalten. ::)Dann hab ich gestern den halben Tag geschlafen und seh, dass hier schon fleißig diskutiert wird. :winken:


    Also der erste Abschnitt war ja weg wie nix. Ich wollte gar nicht aufhören zu lesen. Ich finde das Buch bis jetzt auch sehr gut.



    Mias Mutter benimmt sich schon merkwürdig, oder? Wo ist die Verzweiflung über den Tod des Mannes und die Dankbarkeit gegenüber Sandra, dass sie Mia gerettet hat?


    Ja, von Trauer eigentlich keine Spur. Aber vielleicht ist das auch gar nicht ihr Mann? Ich meine Mias Eltern sind tot. Was, wenn das alles Leute vom Institut sind, die Mia nur eine Ehe vorspielen? Weiß man´s ? Könnte ich mir jedenfalls gut vorstellen und würde dann auch die Coolness der Frau erklären.


    Mia scheint ein Kind mit besonderen Fähigkeiten zu sein. Nicht nur, dass sie anscheinend keine Schmerzen empfindet an ihrer demolierten Hand, sie sieht oder spürt im Wald die Wölfe auch viel eher als Sandra. Trotzdem tut sie mir leid und erinnert mich irgendwie an "Tim Taler". Sie ist hochbegabt, aber eine normale Kindheit mit so banalen Dingen wie Fahrrad fahren bleiben ihr verwehrt. Und dass ihr etwas fehlt, zeigt ja die Reaktion auf Sandra und dass Mia bei ihr bleiben möchte. Ich denke, sie hat bei Sandra zum ersten mal einfach nur echte Fürsorge erfahren und ist nicht auf ein Versuchsobjekt herunter degradiert worden. Ich bin mal gespannt, was wirklich mit ihr los ist und warum ihr Vater mit ihr fliehen wollte.

  • Und indem sie den Umschlag nicht zurück geben, bringen sie sich selbst in Gefahr.


    Vermutlich. Aber auf der anderen Seite steigert das natürlich die Spannung. Sonst wäre ja das Buch schneller zu Ende als uns lieb ist. :lesen: Die Mutter von Mia wusste ja von dem Umschlag, sie wird ihn irgendwann auch suchen bzw. die Leute vom Institut denke ich. Diamanten sind auch keine besonders praktische Zahlungsmethode. Wären die nicht am Flughafen der Kontrolle aufgefallen? Woher hatte der Vater sie? Ich denke, er wollte sich mit Mia absetzen. Vielleicht ist ihm alles Zuviel geworden oder zu gefährlich? Noch wissen wir ja nichts von dem Institut und was sie da genau mit Mia machen. Da bin ich auch gespannt drauf.

  • Mein erster Eindruck (ohne etwas von euch gelesen zu haben):


    Mir sind zwei Sätze ganz besonders ins Auge gefallen:
    "[...] Obwohl kein Gegenstand zum anderen passt, macht das Zimmer einen in sich stimmigen Eindruck. [...] "Ein Liebesdrama, ein Krimi und ein Märchen?" [...]"


    Beide passen für mich ganz wunderbar auf das Buch. Zunächst einmal sind mir die kurzen, aber prägnanten Sätze aufgefallen. Da ich ein Fantasy-Fan bin, ist das mal eine schöne Abwechslung.
    Und es scheint wirklich alles zusammengewürfelt und in sich stimmig zu sein, auch vom Spannungsniveau ist wirklich alles dabei.


    Ich mag die Charaktere sehr, obwohl ich ein bisschen das Gefühl habe, dass man da sehr angeleitet wird, wen man mögen soll und wen nicht. Sandra trifft zum Beispiel nur nette, männliche Mitspieler. Von ihrer Affäre wird nur berichtet.
    Die einzige, aus der ich mir noch keinen Reim machen konnte, war die Mutter. Ich habe ein bisschen gestutzt, als sie so selbstverständlich nach den Wertsachen gefragt hat. Natürlich hat Sandra ihr das alles in der Situation gegeben, aber ich dachte mir nur: war das jetzt wirklich klug (auch wenn's somit ausm Weg ist)?
    Da es sicherlich noch um die ein oder andere Intrige geht, kann ich mir vorstellen, dass dieser Lebemensch das schwache Glied ist. Oder Mias unsympatische Mutter. Was sich wohl noch hinter ihr verbirgt?


    Klar möchte ich mehr über Mia erfahren. Aber als Atmos die Medikamente dabehalten hat, nahm ich erstmal an, dass er sich für die Pillen interessiert. Aber er scheint wirklich über viel bescheid zu wissen....Geld, Diamanten, Computergeschäfte...


    Ich bin gespannt, das war ein schöner Einstieg in das Buch!


    Pina



    P.S.: Habe später angefangen, bin jetzt aber voll dabei!

  • Vielleicht wusste die Adoptivmutter von Mia auch gar nicht genau von dem Umschlag und wollte nur sichergehen, dass Sandra keinerlei greifbare Informationen über Mia zur Hand hat.


    Und Sandra hatte ja gleich eingeworfen, dass sie das alles zurückgeben müsse, also von daher verwerfen nur Atmos und die eigene Mutter diese Idee sofort.


    Dass Mia sich so überhaupt nicht an ihren grotesk abstehenden und auch anscheinend übelst anschwillenden Fingern stört, hat mich auch gewundert. Wer weiß, was in diesem "Institut" so alles abläuft. Schürfwunden vom Fahrradfahren kann sie sich ja nicht geholt haben, also wenn sie Verletzungen derart gewohnt ist, dann von etwas anderem.... :popcorn:


    Und ja, ihre Adoptivmutter scheint sie nur dem Namen nach "Mama" zu nennen, sonst erkenne ich da kein großartiges Verhältnis zwischen den beiden. Ich kann mir demnach auch gut vorstellen, dass Mia ihr gar nicht so viel von den Plänen erzählt, die ihr Adoptivvater hatte, egal, was sie weiß.