02 - 01 - Seite 75 bis Seite 139 (Kapitel 10 - einschl. Kapitel 15)

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  • Wobei ich nicht sicher bin, ob man als Mutter tatsächlich die beste Freundin seiner Tochter sein kann oder gar soll.... Das sind, auch wenn man ein noch so gutes Verhältnis mit seinen Kindern hat, andere Lebenswelten. Außerdem halte ich es für wichtig, dass sich Kinder und Eltern irgendwo abgrenzen.
    Und wenn ich hier mal als Mutter sprechen darf - ich habe drei Töchter und zwei Söhne, zu denen ich ein normalerweise gutes Verhältnis habe. ( ich bin nicht immer einverstanden mit der Art, wie sie ihr Leben führen, und dann kommt es natürlich schon mal zu Konflikten! ) Für alle fünf bin ich ihre Mutter, ( sie haben ihre eigenen Freunde, so wie ich die meinen habe ) worauf sie übrigens auch beharren! Und so ist auch unsre Beziehung: eine Mutter-Kinder Beziehung.


    Das mag für dich so sein und ich stimme dir da auch aus ganzem Herzen zu! Aber ich habe es schonmal live anders erlebt. Klar, gibt es immer (wieder) beste Freunde anderswo. Aber in meiner Familie habe ich so ein Traumpärchen, die sich zwar nicht unebdingt alles erzählen, aber sich grundsätzlich wie beste Freunde aufeinander stützen und zum Beispiel Horrorfilme zusammen angucken, obwohl jeder für sich sich sofort in die Hosen machen würde.


    Deswegen: sowas gibt es, auch wenn es nicht unserer Vorstellung entspricht.
    Und so sehe ich das eben auch ein bisschen hier mit Heide und Sandra. Beide leben ihre Leben eigentlich für sich und haben andere Freunde. Aber jetzt gerade in der Krise?...


  • Und so sehe ich das eben auch ein bisschen hier mit Heide und Sandra. Beide leben ihre Leben eigentlich für sich und haben andere Freunde. Aber jetzt gerade in der Krise?...


    Aber klar! Gerade in Krisensituationen ist die Familie wichtig, denn auf wen sollte man sich denn verlassen, wenn nicht auf die eigene Familie!? Und dann zeigt sich normalerweise auch die tiefe Verbundenheit, selbst wenn sie im Alltag nicht immer spürbar ist. Ich glaube, genau das erfährt Sandra jetzt mit ihrer Mutter!


  • Aber klar! Gerade in Krisensituationen ist die Familie wichtig, denn auf wen sollte man sich denn verlassen, wenn nicht auf die eigene Familie!? Und dann zeigt sich normalerweise auch die tiefe Verbundenheit, selbst wenn sie im Alltag nicht immer spürbar ist. Ich glaube, genau das erfährt Sandra jetzt mit ihrer Mutter!


    So sehe ich das auch! Der Spruch "Blut ist dicker als Wasser" kommt nicht von ungefähr. In meiner Familie ist das auch so! Da ist einer immer für den anderen da. Ich habe drei Geschwister, und wir halten zusammen. Das Haus unserer verstorbenen Eltern hat meine Schwester übernommen und es gab überhaupt kein Theater wegen finanziellen Dingen. Das ist aber nicht in jeder Familie so! Die Geschwister meines Mannes (auch drei) streiten jetzt schon - zu Lebzeiten der Eltern! - um's Erbe.


  • Und Mia, die angeblich im Institut ist, ist doch die "kleine Gestalt" hinter dem Fenster!? Mit der kühlen Dame kriegen wir noch Spaß...


    Ich bin davon ausgegangen, dass es sich um Mia handelt. Wer sollte es sonst sein?


    Vorerst nun bewegt sich Sandra allein auf dünnem Eis, unterstützt von ihrer unkonventionellen, wenig furchtsamen Mutter, die schon direkt nach ihrem Auftauchen meine Sympathie gewann. Doch wagen sich die beiden etwas zu weit vor für meinen Geschmack; die Gefährlichkeit der Geschichte, in die sie sich hineinstürzen wollen, ist ihnen wohl noch gar nicht bewusst. Ja, manchmal ist es nicht unbedingt gut, keine großen Ängste zu verspüren!


    Ich finde das auch etwas gewagt und hätte wohl spätestens bei dem Brand alles der Polizei übergeben. Denn da hat Sandra ja dann auch gewusst, dass sie hier wohl in ein Wespennest sticht und der Sache eigentlich nicht gewachsen ist. Aber gut.....manche lieben das Abenteuer.

  • Ob Atmos neben Sandra eingezogen ist, weil sie in dem Hotel arbeitet, in dem dieser zwielichtige Professor absteigt?


    Das glaube ich nicht wirklich. Denke, es ist eher Zufall. Sandra sagt doch, dass sie sich eigentlich gar nicht wirklich kennen und er nur ihre Katze nimmt. Da geh ich mal davon aus, dass sie auch noch nicht wirklich mehr als belangloses miteinander gesprochen haben. Außerdem schätz(t)e ich ihn so ein, dass er auch ohne Sandra an Informationen kommt, die er haben will.

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen