Leserundenfazit, Rezensionen etc. (bitte ohne Spoiler)

  • Hier ist Platz für Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein.


    Wir legen Wert darauf, dass ihr zum Abschluss der Leserunde ein Fazit einstellt. Eure Rezensionen hier und ihre Verteilung auf anderen Seiten sind wichtig für die Steigerung der Attraktivität von Leserunden.de und auch ein Dankeschön für die Autoren, die mit uns hier ihre Zeit verbringen.


    Wir freuen uns natürlich auch, wenn die Autoren ebenfalls ein Fazit zu ihrer Leserunde einbringen.


    Bitte achtet bei eurem Feedback darauf, nichts Wichtiges zu verraten. Diesen Thread lesen evtl. auch Personen, die das Buch noch nicht gelesen haben, aber es noch tun wollen!

  • Wie immer bedanke ich mich bei allen Mitlesern ganz herzlich. Es macht doch immer wieder Freude mit euch in ein Boot zu steigen! :D Und das Beste: Wir haben ja noch einige Exkursionen vor uns. :D Und natürlich ein dickes Lob und ein noch herzlicheres DANKE :danke: an die beiden Autoren, die sich so toll einbringen in die Leserunde und unermüdlich im Dauereinsatz Stellung beziehen, Statements aufgreifen und Gedächtnislücken auf die Sprünge helfen! ;) Ein zeitintensives Unterfangen sich so mit der Leserschaft auseinanderzusetzen! Und da so etwas nicht als selbstverständlich zu betrachten ist, gebührt den Autoren hier wirklich ein besonderer Dank! :bussi:


    Hier also meine Rezi:


    "Das phantastische Abenteuer geht weiter!"


    Vom ersten Band an, hat mich diese Saga in ihren Bann gezogen. Die Wettfahrt, die die beiden Kapitäne Asleif Phileasson und Beorn, der Blender mit ihren Mannschaften bestreiten müssen geht in die nächste Runde!


    Wir dürfen also, wie bereits in den vorherigen Bänden mit den Ottajaskos auf Expedition gehen, denn in diesem Abenteuer geht es auf die große Suche nach der "Silberflamme".
    Einmal mehr entführt uns das Autorenduo zu atemberaubenden Schauplätzen und beschert dem Leser eine fesselnde story mit facettenreichen Figuren.
    Einen besonderen Reiz übt auf mich die geniale Mischung aus Abenteuer- und Fantasyroman aus, die eine Sogkraft entwickelt, der man sich als Leser kaum entziehen kann. Doch nicht nur die Settings, auch die vielschichtigen Charaktere, die mit viel Fingerspitzengefühl in Szene gesetzt werden, überzeugen.
    Hier macht es besonders in diesem Band Freude, die Weiterentwicklung einiger Figuren mitzuerleben. Manches Geheimnis wird gelüftet, während andere weiterhin im Dunklen bleiben. Die Spannung bleibt also erhalten.
    Überraschende Wendungen, bildgewaltige Kämpfe, aber auch die leisen Zwischentöne werden hier meisterlich verwoben und bescheren intensive Lesemomente, voller Staunen und Bangen.


    Man konnte es kaum aus der Hand legen und doch störten mich zwischendrin einige Längen etwas. Im Vergleich zu den vorherigen Bänden erschien mir "Silberflamme" kurzzeitig etwas zu langatmig. Das Tempo zieht aber nach der Hälfte dann wieder gewaltig an und gleicht das etwas aus.
    Ich bin ein Fan der Prologe dieser Reihe. Sie sind immer etwas Besonderes und im Grunde freue ich mich fast schon am meisten auf die ungewöhnlich langen Einstiege! Doch auch hier, muss ich in diesem Band einige Abstriche machen, da mir die Prologe in "Nordwärts", " Der Himmelsturm" und "Die Wölfin" noch etwas besser gefallen haben. Die Prologe in Band 1 & 3 stehen da bei mir unangefochten ganz oben.


    FAZIT: Ich hatte auch mit diesem Band wundervolle Lesemomente und beste Unterhaltung! Natürlich warte ich, wie alle Fans der Saga, auf das nächste Abenteuer, dem sich unsere Recken bald stellen müssen. Dann wird erneut Seite an Seite gekämpft, gelitten, gefeiert und geliebt! Auf ein Neues! Das wohl!!!


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    (Lovelybooks folgt!)

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

    Einmal editiert, zuletzt von TippendeTastatur ()

  • Die Leserunde war wie immer phänomenal. Ich möchte sie nicht mehr missen, sowohl die Begleitung der Autoren als auch meine Mitleser und Mitleserinnen. Ich freue mich jetzt schon sehr auf die nächste Leserunde und bin gespannt, was unsere Autoren da ausgeheckt haben.


    Nur eines weiß ich mit Sicherheit: Ich werde demnächst sehr vorsichtig sein, wem ich den Tod wünsche oder wem nicht. Das könnte unter Umständen Folgen haben. >:D;)


    Hier nun mein kleines Fazit zum 4. Band:


    Weiter geht es in der Phileasson-Saga mit der Wettfahrt um den Titel „König der Meere“ zwischen Beorn, dem Blender und Asleif Phileasson. Das 4. Abenteuer dreht sich um die Silberflamme. Diesmal kann nur einer den Punkt holen. Dadurch entwickelt sich die Geschichte zu einer spannenden Wettfahrt. Wer wird als erster hinter das Rätsel der Silberflamme kommen, wer wird es als erster finden? Und wie auch in den vorherigen Bänden gehen beide Wettstreiter äußerst unterschiedlich mit dieser Aufgabe um. Als Leser ist das sehr spannend zu verfolgen und die ganze Zeit fragt man sich, wann die beiden Protagonisten aufeinandertreffen und wie sie aufeinander reagieren werden. Während der Suche gibt es natürlich für beide Ottajaskos wieder kleinere Abenteuer und Rätsel zu bestehen. Man begegnet neuen Figuren und Gestalten, die schon bekannten Personen entwickeln sich weiter und zeigen neue Facetten. Auch hier sind die beiden Autoren für Überraschungen gut. Man kann sich einer Figur niemals sicher sein. Ein anfänglicher Liebling kann in Ungnade fallen, eine bis dato verhasste Person entwickelt beim Leser plötzlich Mitgefühl. Und ob alle Figuren dieses Abenteuer überleben, ist immer fraglich. Diese facettenreichen Darstellung und liebevolle Führung jeder einzelnen Figur macht diese Saga auch so besonders. Es wird so nie langweilig und die Figuren wirken sehr authentisch. Die zu bereisenden Orte bzw. Schauplätze haben alle eine andere Atmosphäre, die unglaublich gut vermittelt wird und man das Gefühl hat, beispielsweise selbst im Sumpf zu stehen. Auch das ist einer der Stärken der Autoren, den Leser direkt einzufangen und mitzunehmen. Wie es sich für eine Wettfahrt gehört, wird es natürlich am Ende nochmal so richtig spannend.
    Ein kleiner Wehmutstropfen bei diesem Band ist für mich der Prolog. Die Prologe in diesen Bänden erzählen jedes Mal eine Geschichte von einer der Figuren, die während des aktuellen Bandes eine Rolle spielen werden. Meist weiß man beim Lesen noch nicht genau, wohin die Reise geht, erschließt sich aber in den meisten Fällen während der Lektüre oder am Ende. Diesmal bin ich allerdings mit den Figuren nicht warm geworden, der Prolog plätscherte ein wenig vor sich hin. Sicherlich war er wichtig für die Geschichte, doch für mich war er der bisher schwächste Prolog in dieser Serie, soweit man überhaupt von Schwäche sprechen kann. Denn diese Saga bewegt sich in meinen Augen auf einem sehr hohen Niveau und ich kann sie jedem Fantasy-Liebhaber nur wärmstens empfehlen. Hier kommt wirklich jeder auf seine Kosten und es ist für jeden Geschmack etwas dabei.
    Für die Phileasson-Saga lasse ich Games of Thrones im Regal stehen. Das wohl! :barbar:

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

    Einmal editiert, zuletzt von Murkxsi ()

  • Vielen Dank schon mal für diese Leserunde! Es war (wiedermal) eine tolle Erfahrung und habe eure Kommentare und Gedanken gerne gelesen. Ich möchte mich hier auch noch einmal ausdrücklich bei den beiden Autoren bedanken, die nicht müde wurden unsere Fragen zu beantworten und Ihre eigene Sicht hier noch einmal darzustellen. Vielen Dank dafür! Das ist wirklich eine besondere Art der Fanpflege die das Lesen des Buches zu etwas besonderem gemacht hat.


    Rezension:


    Die Silberflamme ist das Thema des vierten Bandes der Phileasson-Saga die uns nun schon seit über einem Jahr und weit mehr als 2000 Seiten begleitet.
    Dieser Band beinhaltet die vierte Abenteueretappe der dem Buch zugrunde liegenden Abenteuer Kampagne. Für Kenner des Abenteuers weiss der Band trotzdem viel Neues zu erzählen, da hier, wie auch in den drei vorangegangenen Büchern, auch auf die Sichtweise des "Antagonisten" Beorn des Blenders, ausgiebig eingegangen wird.


    Die Reise der Wettfahrer führt durch den Nordosten des Mittelreiches und es werden z.B. Städte wie Valusa und Ysilia bereist und in ihrem zeitlichen Kontext beschrieben. Hier merkt man den Autoren auch deutlich an, dass diese Aventurien gut kennen und viel Recherche in dieses Buch haben fliessen lassen.


    Neben der eigentlichen Geschichte kommen auch immer wieder Dinge clever zur Sprache. die mit der Story wenig zu tun haben, die aber zeigen, dass die Wettfahrt in der Welt des Schwarzen Auges stattfindet und somit vor einer noch viel größeren Bühne spielt.


    Dieser bisher dickste Band der Saga ist mit fast 700 Seiten wieder eine tolle Episode geworden und zeigt deutlich das die Entscheidung die gesamte Geschichte auf zwölf Bände zu verteilen richtig war, um der epischen Story auch den Raum geben zu können sich zu entfalten.

  • Ich möchte mich auch bei allen Mitlesern bedanken, es war meine erste Leserunde und eine tolle Erfahrung. Es hat viel Spaß gemacht hier mit zu Rätseln und Meinungen auszutauschen. Natürlich an dieser Stelle auch ein großer Dank an die Autoren. Wenn ich mir so ansehen mit welchen verschiedenen Projekten sie beschäftigt sind, weiß ich nicht wie sie dafür auch noch die Zeit finden. Aber es ist schon etwas Besonderes, direkt Antworten auf Fragen zu erhalten und mit ihnen zu diskutieren.
    :danke:


    Wenn möglich, bin ich auch beim nächsten Band wieder mit von der Partie. Das wohl ;D


    Rezension:


    Der vierte Band "Die Silberflamme" fängt mit einem rätselhaften Prolog an, der eine Frage aufwirft die sich durch das ganze Buch zieht und dann aber am Ende auch beantwortet wird. Dazwischen erleben wir wieder ein spannender Wettlauf zwischen den beiden Gruppen mit vielen Irrungen und Wirrungen und unheimlichen Erscheinungen. Einiges kann man sich erklären anderes bleibt erst einmal im Dunkeln.


    Das Buch ist durchweg spannend, es gibt einige kleine Längen, die aber nicht ins Gewicht fallen. Die Spannung wird bis zum Schluss aufrecht gehalten und man fiebert richtig mit, wer nun den Punkt gewinnt, hier wird nur verraten, dass es sehr sehr knapp wird.


    Besonders schön ist, dass man die einzelnen Mitglieder der Gruppen langsam besser kennen lernt und dadurch einiges in einem anderen Licht sieht. Oft ist es nicht wie es scheint, genau das macht die Spannung aus. Auch das immer wieder neue Figuren auftauchen, mache bleiben andere gehen, bringt immer wieder neue Aspekte in die Geschichte.


    Für mich war es der spannendste Band nach dem Himmelsturm. Wobei ich sagen kann, dass mich gegen meine Erwartung als ich mit Nordwärts begonnen haben, die Geschichte in den Bann gezogen hat. Man will einfach wissen, wie es weiter geht . Auch wachsen einem langsam manche Figuren ans Herz, am schönsten sind dann immer die Bilder, die man sich selbst von den einzelnen Helden macht. Ich freue mich schon auf den nächsten Band und bin sehr gespannt, wer dann die Nase vorne hat.

  • Auch von mir ein fettes "Danke!" :danke: an alle Mitglieder dieser Lese-Ottajasko, und auch ein fettes "Extradanke" an Robert Corvus und Bernhard Hennen für die fleißige Teilnahme (das war die stärkste, die ich je bei einer Leserunde erlebt habe!)


    Hier mein Fazit der "Silberflamme", das iich gleich veröffentlichen werde:


    Der vierte Band der Phileasson-Saga ist der bisher längste - und gleichzeitig der kurzweiligste. Er beginnt mit einem rätselhaften Prolog, der etwa 200 Jahre vor dem Start der Wettfahrt beginnt und zunächst jede Menge Fragen aufwirft. Doch dann geht es los mit der Aufgabe, die sich diesmal darum dreht, die sog."Silberflamme" zu erlangen (was immer das sein mag). Dabei gehen Phileassons und Beorns Ottajaskos zunächst verschiedene Wege, auf denen einige Abenteuer voller Überraschungen auf sie warten. Dabei bleibt es zum allergrößten Teil spannend, vor allem am Schluss dreht die Handlung nochmal so richtig auf.


    Zur Spannung trägt auch die Entwicklung einzelner Charaktere bei. Einige gewinnen an Tiefe und man entdeckt an ihnen ganz neue Seiten, die vorher nicht zum Vorschein kamen. Dadurch wachsen sie einem regelrecht ans Herz, und man fiebert mit ihnen mit (gut, nicht mit allen, ein paar erscheinen auch unsympathisch :) ). Generell ist die Entwicklung der Figuren eine der größten Stärken des Romans - und sorgt gleichzeitig für einen gewissen Realismus: Wer solche Abenteuer wie diese Wettfahrt erlebt, der verändert sich und bleibt nicht derselbe.


    Zusammen mit Band 2 "Himmelsturm" war dieser Band der bisher spannendste der Saga. Ich freue mich schon sehr auf Band 5 "Schlangengrab".


    Veröffentlicht habe ich es auf Amazon https://www.amazon.de/gp/custo…l?ie=UTF8&ASIN=B01MXV5XNK und Facebook (dort ist es nur für Freunde sichtbar).

    Fantastic! Allons-y! Geronimo! Oh, brilliant!

    Einmal editiert, zuletzt von Londo42 ()

  • Die Wettfahrt geht in die vierte Runde


    Die vierte Aufgabe der Wettfahrt, bei der es um den Titel „König der Meere“ geht, lautet, dass die beiden thorwalschen Kapitäne Phileasson und Beorn die Silberflamme finden müssen. Während Beorn relativ schnell die Spur des elfischen Artefakts zu finden scheint, kämpft Phileasson mit seiner Ottajasko darum, überhaupt vorwärts zu kommen, da er sich unerwarteten Schwierigkeiten gegenübersieht.


    In dem Moment, in dem sowohl die Ottajaskos als auch der Leser vom Inhalt der vierten Aufgabe erfahren, wird schnell klar, dass es bei dieser Aufgabe nur einen Sieger geben kann: diejenige Gruppe, die schneller den richtigen Spuren folgt, wird die Silberflamme am Ende in den Händen halten und den Siegpunkt für sich verbuchen können.


    Während Beorn mit Hilfe seiner falschen Schiedsrichterin Lenya relativ schnell vorankommt, kämpft Phileasson mit seiner Ottajasko mit für mich unerwarteten Hindernissen. Unerwartet deswegen, weil die Ottajasko von Ereignissen aus dem dritten Band eingeholt werden.


    Aber um was handelt es sich überhaupt bei der Silberflamme? Geht es dabei um das legendäre Schwert der Wüstenelfen, welches seit langer Zeit verschollen, aber für die Elfen von elementarer Bedeutung ist – und von dem im Prolog dieses Buchs erzählt wird? Der Prolog führt den Leser diesmal zweihundert Jahre in die Vergangenheit und in die Geschichte der Wüstenelfen, die seit damals versuchen, das verlorene Schwert von dem legendären Schwertkämpfer Erm Sen zurückzuerlangen. Erzählt wird von den Geschwistern Lailath und Nantiangel, die das Schwert für die Elfen wieder in ihren Besitz bringen wollen. Dabei wird der Unterschied zwischen Elfen und Menschen deutlich, denn man fragt sich als Leser mehrmals, ob es nicht einen anderen Weg für die Elfen gegeben hätte, das Schwert zurück zu gewinnen, als den, für den sie sich entschieden haben.


    Gut gefallen hat mir, wie die beiden Ottajaskos auf unterschiedlichen Wegen die Spur der Silberflamme aufnehmen und ihr folgen. Spannend sind auch die unterschiedlichen Reaktionen auf Beorn bzw. Phileasson und ihre Mannschaften, die teilweise unterschiedlicher nicht sein könnten.


    Neben der Suche nach der Silberflamme war ich aber auch sehr gespannt darauf, wie es Tjorne nach seinem Wechsel in Beorns Ottajasko ergehen bzw. wie es mit Zidaine und Tylstyr weitergehen wird.
    Und natürlich wollte ich wissen, wie Beorn weiterhin mit Pardona in seiner Ottajasko umgehen wird, wie er verhindern will, dass seine Leute Verdacht bezüglich der falschen Travia-Geweihten schöpfen werden.


    Überhaupt Pardona: diese Dame ist immer wieder für einen Aufreger meinerseits gut. Ich habe mich oft genug darüber geärgert, wie aktiv sie in den Wettkampf eingreift, obwohl sie eigentlich kein Mitglied der Ottajasko ist. Und ich habe mich auch wieder gefragt, welche Ziele sie wirklich verfolgt.


    Eine weitere spannende Frage, die immer mehr in den Fokus der Ottajaskos rückt, ist, worum es bei der Wettfahrt tatsächlich geht, ob die Jagd nach dem Titel „König der Meere“ vielleicht nur ein Vorwand für eine viel größere Aufgabe ist?


    Auffällig sind in diesem vierten Abenteuer mehr humorvolle Einschübe als in den Vorgängerbänden, die die Handlung auflockern und meiner Meinung gut dosiert sind. Zudem betreten neue Charaktere die Bühne, welche mich neugierig gemacht haben.
    Das Ende des Buches war für mich ein Paukenschlag, der die Emotionen bei mir hat ziemlich hochkochen lassen.
    Mich konnte auch der vierte Band wieder überzeugen und ich bin nun gespannt, wie es den beiden Ottajaskos bei der Erfüllung der fünften Aufgabe ergehen wird.


    Meine Meinung erscheint bei:
    Amazon
    Großes Literaturschock-Bücherforum
    LovelyBooks
    Heyne Verlag
    Weltbild
    Thalia


    Die Leserunde war wieder großartig - schade nur, dass ich mich nach zwei Wochen ausklinken musste, weil internetlos. Ein herzliches Dankeschön an die beiden Autoren, dass ihr die Runde wieder so tatkräftig unterstützt habe - das wohl!


    Und ich hoffe doch sehr, dass wir wieder zusammen auf die Jagd nach den Seeschlangenzähnen gehen 8)

  • Leserundenfazit


    Meine allererste Leserunde überhaupt war hier auf Leserunden.de mit dem Vorgängerband „Die Wölfin“. Und wahrscheinlich allein schon wegen der schönen Erinnerung daran wurde mir ganz warm ums Herz als wir mit „Silberflamme“ gestartet sind.
    Teils wurde wieder heftig gerätselt und diskutiert, teils ging es einfach nur witzig zu. Genau so mag ich das! Also: Macht so weiter und ich hoffe wir lesen uns beim nächsten Band wieder!
    Und danke, liebe Autoren, dass ich euch hier so viel eingebracht und die Leserunde mit zu einem besonderen Erlebnis gemacht habt.
    Mit der Rezension bin ich selber nicht recht glücklich. Fand es diesmal ziemlich schwierig, denn ich wollte auch wirklich nichts schon verraten.


    Rezension


    Was habe ich Bernhard Hennens und Robert Corvus' Roman „Silberflamme“ entgegengefiebert!
    Endlich geht die Reise unserer rivalisierenden Seefahrer Asleif Phileasson und Beorn, dem Blender, für uns weiter, mit Band 4 der Phileasson-Saga.


    Der nächste Abschnitt unserer Rundreise um Aventurien, der Welt aus dem bekannten Rollenspiel „Das Schwarze Auge“(DSA), führt uns nach Tobrien, einem noch sehr naturbelassenem Herzogtum.
    Dieses Mal geht es besonders heiß her, denn wir haben zwei Wettstreiter, aber nur eine Silberflamme, die es zu finden gilt.
    Wie schon bei den anderen Bänden der Reihe steigen wir nicht sofort in die aktuellen Geschehnisse ein, sondern erfahren im Prolog etwas zu Charakteren und Handlungen aus der Vergangenheit.
    Spätestens danach sind wir aber genauso ungeduldig wie unser thorwalisches Vorbild Phileasson und wollen endlich von unseren Helden lesen. Dieser Wunsch wird uns erfüllt und wir sind direkt mittendrin: in der Mannschaft, in der Handlung.


    Wir werden etlichen Crewmitgliedern „zugeschaltet“ und gewinnen neue Einblicke in ihre Beweg- und Hintergründe und ihre Intentionen. Keiner kommt dabei merklich zu kurz. Manch einer mag jedoch dadurch unerwartet in Ungnade fallen, ein anderer überraschend an Zuneigung gewinnen. Hier kann man sich nicht ganz sicher sein, was kommt. Ebenso gilt es für den jeweiligen Weg, den die Kontrahenten einschlagen.


    Es zieht uns zu vielen neuen Handlungsorten mit teils sehr unterschiedlicher Vegetation. Die Beschreibungen schaffen es, die Kulissen geradezu greifbar zu machen. Zusammen mit den wirklich einmaligen Figuren wird es ein wahres Erlebnis. Die intensiven Bilder bleiben im Kopf, insbesondere die humorvollen und die spannungsgeladenen.


    Für Kenner des Schwarzen Auges oder gar der Phileasson-Kampagne verstecken sich viele Anspielungen im Roman. Für Eingeweihte sicher eine ganz besondere Freude. Mir haben sie auf jeden Fall gut gefallen. Leider hat mir persönlich die Charakterentwicklung von einigen Crewmitgliedern dieses Mal nicht ganz so zugesagt, aber im nächsten Band kann sich bekanntlich schon wieder einiges ändern. Dass dieser Band bisher der längste der Reihe war, ging beim Lesen ziemlich unter. Es war trotzdem zu schnell das Ende erreicht.


    Veröffentlicht (zum Teil aber noch ausstehend) auf:
    Meinem Mini-Blog https://wordpress.com/post/exa…om45128.wordpress.com/919
    Amazon https://www.amazon.de/gp/custo…l?ie=UTF8&ASIN=3453318242
    Weltbild https://www.weltbild.de/artike…a-silberflamme_22327035-1
    Ebook.de https://www.ebook.de/de/produc…saga_04_silberflamme.html
    Thalia https://www.thalia.de/shop/hom…7913.html?jumpId=43380198
    Buecher.de https://www.buecher.de/shop/sc…detail/prod_id/47029284/#
    Lovelybooks https://www.lovelybooks.de/aut…5-w/rezension/1501730445/
    Wasliestdu https://wasliestdu.de/rezension/wuerdige-fortsetzung-25
    Lesejury https://www.lesejury.de/bernha…1&tab=reviews&s=2#reviews


  • Wie immer bedanke ich mich bei allen Mitlesern ganz herzlich. Es macht doch immer wieder Freude mit euch in ein Boot zu steigen! :D Und das Beste: Wir haben ja noch einige Exkursionen vor uns. :D Und natürlich ein dickes Lob und ein noch herzlicheres DANKE :danke: an die beiden Autoren, die sich so toll einbringen in die Leserunde und unermüdlich im Dauereinsatz Stellung beziehen, Statements aufgreifen und Gedächtnislücken auf die Sprünge helfen! ;) Ein zeitintensives Unterfangen sich so mit der Leserschaft auseinanderzusetzen! Und da so etwas nicht als selbstverständlich zu betrachten ist, gebührt den Autoren hier wirklich ein besonderer Dank! :bussi:


    Bevor ich hier meine Rezi schreibe: Dem kann ich mich nur anschließen. Vielen lieben Dank! :blume: :herz: :danke:

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Die Jagd nach dem Titel "König der Meere" geht weiter.


    Die Abenteuer von Phileasson und Beorn um den Titel "König der Meere" gehen spannend weiter. Der vierte Band hat mir auch wieder sehr gut gefallen.


    Diesmal müssen die Recken die geheimnisvolle Sillberflamme finden, von der sie nicht einmal genau wissen, um was es sich dabei handelt. Es wird schnell klar, das diesmal nur einer von beiden den Punkt für das Lösen der Aufgabe holen kann. Dadurch wird der Wettlauf um so spannender.


    Auch in diesem Band werden die unterschiedlichen Charaktere der beiden Ottakjaskos wieder gut herausgearbeitet. Philleasson und Beorn gehen diesmal unterschiedliche Wege, um die Silberflamme zu erringen. Dabei wird sehr deutlich, wo die jeweiligen Prioritäten und Herangehensweisen liegen. Ich finde das sehr spannend. Beide Drachenführer haben die gleiche Aufgaben, besuchen die gleichen Orte und lösen die ihnen dort begegnenden Abenteuer auf unterschiedliche Weise. So lernt der Leser die Orte und Gegenden auch zu verschiedenen Zeiten und aus verschiedenen Perspektiven kennen. Auf diese Art lernen wir Aventurien noch besser kennen.
    Die Beziehungen der einzelnen Mitglieder untereinander sind gut beschrieben und die Konflikte und Zuneigungen bringen dem Leser die Figuren immer näher. Ich persönlich fiebere, leide oder freue mich mit meinen Lieblingsfiguren immer mit.
    Es gibt wieder spannende Kämpfe, interessante Begegnungen und neue Charaktere.


    Besonders mag ich auch den Humor, der mich als Leser immer wieder zum Lachen bringt. Auch die bildhafte Sprache und die wunderschönen Beschreibungen sind immer sehr gelungen.


    Alles in allem wieder ein spannendes Abenteuer.
    :buchtipp:


    Meine Rezension erscheint bei:
    Amazon: https://www.amazon.de/gp/custo…l?ie=UTF8&ASIN=3453318242
    Großes Literaturschock-Bücherforum: https://literaturschock.de/lit….msg986657.html#msg986657
    Weltbild
    Thalia

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

    Einmal editiert, zuletzt von anschu74 ()

  • Hier wird es langsam ruhig und auch bevor die letzten ins Ziel gehen und die letzten Rezensionen noch geschrieben werden, will ich mich schon einmal bei allen bedanken, die die Runde so lebendig gemacht haben, ganz besonders natürlich bei Bernd und Bernhard: es ist immer wieder eine Freude, mit euch beiden Leserunden zu halten! :-*


    Es hat wieder viel Spaß gemacht und ich hoffe, wir lesen uns alle zum nächsten Abenteuer wieder hier. :winken:

  • Also Rhea käst sich nicht aus. Dann eben ich


    Hallo, hier bin ich wieder, Narrania, die Euch direkt von dem Wettkampf der Kapitäne berichtet, sofern ihr nicht schon aus der Feder der beiden größten Skalden unserer Welt die Geschichte original erfahren habt. Die vierte Aufgabe steht an.
    Zunächst entführen uns die Skalden in die Geschichte der Elfen, die immer wieder einige der ihren losschicken ein wichtiges Schwert zurück zu holen. Schauplatz ist die Wüste und der Kampf zweier Geschwister.
    Diese Geschichte am Anfang ist natürlich wunderschön für mich als Puppenspielerin. Das ist keine Geschichte für die Hafenbar, aber so an adligen Höfen könnte ich damit schon einiges an Lob und Talern ernten. Es ist so eine schöne Geschichte, emotional, heldisch und fremdartig. Ja, die beiden Geschwister hatte schon viel verstanden vom Kampf mit denen, die nach ihnen kommen, denen, die die Lieder der Welt nicht mehr verstehen und denen diese auch egal sind, weil sie sich nicht mehr als Teil von ihr empfinden. Zu kurzlebig wie wir Menschen nun mal sind, haben wir Angst etwas zu verpassen. Da wir uns ohne Probleme vermehren, sind unsere Nachkommen zahlreich und brauchen Nahrung und müssen sich darum streiten. Wie schön wäre es, wieder wie die Elfen zu leben, ohne Sorge um das täglich Brot, nur im Einklang mit der Natur und umgeben von dem Wohlklang der Stammesbrüder und Schwestern. Jaja, ihr könnt jetzt sagen, das ist doch eine völlig verklärte Sicht auf die Elfen und deren Leben, aber so wollen die Hochwohlgeborenen es sehen, vor allem die Damen. Die Krieger wollen wohl gern blutrünstige Elfen, aber das ist auch nicht mehr so Mode, weil es genug blutrünstige Menschen gibt. Diese Geschichte stimmt das Publikum melancholisch und in dieser Stimmung werden die Geldbeutel gern geöffnet. Also ich nehme die Geschichte dankend an
    Im Prolog lernen wir noch einen Mann kennen, einen Kämpfer, der im Besitz des Schwertes ist, ohne zu wissen, wie wertvoll dies für die Elfen ist. Erm Sen ist ein toller Mann, je, die Frauen werden ihn lieben! Ach diese Fundgrube an Geschichten! Ich bin wieder voll begeistert.
    Der Prolog endet mit einem Kampf der Elfenschwester gegen Erm Sens.
    Natürlich werde ich die Schwester überleben lassen. Wie auch immer die Skalden hier das sehen, aber wenn ich sie sterben lasse, wird es zu traurig, und ich verdiene nix.


    Dann geht es aber los. Ein Elf taucht auf, der Phileassons Mannschaft durch den Sumpf führen will. Was aber ist da los? Über Land hat es diese Mannschaft nicht so leicht. Sind die Fallen von Beorn? Arbeitet der wirklich mit solchen Mitteln? Und dann Zidaine – was ist mit ihr. Eine der spannendsten Frauen in dieser Geschichte. Gibt es ein Happy End mit Tylstyr, dem Verliebten, der mit seinen Gefühlen zu kämpfen hat?


    Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es wäre, in einen Mörder verliebt zu sein, dessen Brutalität man hasst und fürchtet, demgegenüber man sich schuldig gemacht hat und nun, was? Ich finde diese innere Zerrissenheit ziemlich spannend, nun ja, ich würde die Geschichte so nicht erzählen. Nicht, weil sie schlecht ist, sondern weil sie zu viel Aufmerksamkeit verlangt und Einfühlungsvermögen. Ich selbst weiß nicht, wie die Figuren aus diesem Dilemma herauskommen können. Beiden wünsche ich eigentlich nur Gutes, aber wie? Da bin ich auf die Lösung der Skalden gespannt. Ich vertraue ihnen völlig, dass sie uns überraschen. Das kann ruhig viel später sein, denn die Figuren hätten dann doch ihre Spannung verloren, wenn alles gelöst ist, oder? Es ist doch spannend mal ein Liebespaar zu haben, das nicht durch äußere Umstände, nicht durch Sippenhass oder Entfernung getrennt ist, sondern durch eigenes Dunkel der Seelen.


    Tjorne ist inzwischen bei Beorn angekommen und dort nicht wirklich mit offenen Armen aufgenommen worden. Schließlich hat er seine Ottajasko verraten und er ist dumm genug, gute Ratschläge zu ignorieren. Aber Mitleid habe ich nicht mit ihm. Vielleicht sollte ich aufpassen wo ich die Geschichte erzähle. Könnte sein, dass es Orte gibt in Aventurien, die sein Handeln normal und das Handeln Zidaines als verwerflich betrachten. Aber ich mag ihn nicht und das wird sich wohl auch nicht ändern. Allerdings sind die Skalden scheinbar dabei vieles zu verändern und vielleicht wird es bei ihm auch noch eine Veränderung geben? Kann mir zwar nicht vorstellen wie, aber ich konnte mir auch nicht vorstellen mal die Geschichte um Beorn wirklich gut zu finden. Hier gibt es nun aber wirklich was Tolles. Beorn im Hurenhaus! Dort trifft er eine Frau, eine Kämpferin mit einem großen Mundwerk und keinerlei Respekt vor großen Männern. Das ist eine Szene, die passt in jedes Wirtshaus und wird dem Publikum Bauchschmerzen vor Lachen machen. Ich war absolut begeistert.


    Schließlich aber ist es der Wettkampf, diesmal ein Wettlauf, in dem der Sieger nicht voraus zu ahnen ist. Es ist ein ständiges Wechselbad der Gefühle. Egal für wen Euer Herz schlägt in dieser größten Saga unserer Welt, ihr werdet zittern und hoffen und werdet doch überrascht werden. Wieder haben sich die Skalden gesteigert in ihrem Bericht über den Wettkampf. Die Darstellung der Mitglieder der Ottajaskos wird immer interessanter. Es verabschieden sich Mitglieder und es kommen neue dazu und wir lernen die Mannschaften immer besser kennen.



    Wenn ihr wollt, kann ich Euch die Geschichte erzählen, aber ihr müßt sie von diesen Skalden lesen, denn sie sind einfach die Besten dafür.

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen

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