10 - Anfang Kapitel 6 (S. 511 - 552 "Lasst keinen entkommen!")

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  • Langsam geht es ans Eingemachte. Die Spannung zieht an.


    Die Dialoge zwischen Beorn und Pardona sind einfach immer amüsant. Beim Gold hört der Spaß eben auf für den Blender. Pardona ihrerseits lässt mal wieder ihre Macht über Beorns Triebe spielen. (Und ewig lockt das Weib...oder besser die Göttin). Ich hoffe es bleibt uns erspart.


    Die Stimmung wird immer unheimlicher. Viele mysteriöse Dinge. Die Fäden scheinen allmählich zusammenzulaufen. Selime kommt wieder mehr ins Spiel. Das gefällt mir sehr gut, ich mochte sie von Anfang an und finde ihr Part ist durchaus noch ausbaufähig. Würde gerne mehr über das Mädchen und ihre Vergangenheit erfahren (als das was wir schon wissen). Sie findet diese hellen Stellen im Gras. "Dort wo die Toten liegen werden die Pflanzen besser genährt." ;D Gruselig....irgendwie...aber gut beobachtet.


    Galayne geht mir jetzt immer mehr auf den Nerv....widerwärtig. Den Lebenssaft von Kindern anzuzapfen, nur um sich eine Wellneskur zu verschaffen. Pfui. Was ist das denn für ein Elf? Für ihn zählt ein Menschenleben ohnehin nicht und was sind da schon einige Jahre mehr oder weniger? ::) Eine gefährliche Eigenschaft, die er da hat. Im Prinzip könnte er doch dann jeden in der Ottajasko anzapfen, wenn es ihm beliebt, oder?


    S.536 Schönster Satz des Abschnitts:
    "Der Wald war unheimlich still, als habe sich alles, was lebte, ins dichteste Dickicht verkrochen, um dort den Atem anzuhalten."


    Dann geht es Schlag auf Schlag! In der Schenke herrscht eine eigenartige Stimmung und tatsächlich entpuppt sie sich als Hinterhalt. Während Ursa im Wald die Fährte des Bauern aufgenommen hat, sollen Beorn und seine Leute brennen! Das war mehr als knapp, würde ich mal sagen.
    Ursa verspürt nicht ohne Grund Angst im Wald...ich denke mir noch, so kennt man sie ja gar nicht, eigentlich kam sie ja nie ängstlich rüber, aber hier lauert auch etwas wirklich Grausiges. Mit all ihrem Mut stellt sie sich dem Wolfsrudel, um dann dieser Wolfsgestalt zum Opfer zu fallen. Ich befürchte, sie hat nicht überlebt, aber noch ist das ja nicht klar.
    Beorn bestrafft den Wirt hart, aber immerhin lässt er ihn am Leben. Ich dachte, er macht ihn einen Kopf kürzer, aber so war der Ekel noch etwas größer...mit dem Stumpf und dem Blut. (Seit der Schwertfeuer-Saga von Robert, bin ich da aber durchaus abgehärteter :D ) Also hält sich der Schockmoment in Grenzen. ;)


    Eilif! Ganz groß! Jetzt hat sie aber einen Stein im Brett beim Blender ;)


    Ein knackiger Abschnitt...das Tempo steigert sich noch einmal....wir gehen ja auch schon langsam dem Ende entgegen!

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

    Einmal editiert, zuletzt von TippendeTastatur ()

  • Wie schlimm es letztendlich in Vallusa um Tjorne stand und was gegen diese Kälte, die in ihn gepflanzt wurde, unternommen wurde, bleibt unbeschrieben. Ihm scheint es wieder gut zu gehen und körperlich ist er wieder auf alter Höhe, immerhin jagd er auf die Anhöhe hinauf, um vor Selime da zu sein.


    Warum macht Galayne sich nicht über das Vieh her statt über die Menschen? Nein, nach langer Abstinenz muss es wie bei Mirandola schon was edles sein. :>


    Die Falle der Dörfler war für mich eine Situation, bei der ich mich mehrmals "Was wäre, wenn..." gefragt habe: Was wäre passiert, wenn Selime tatsächlich die Gruppe gewarnt hätte? Was wäre gewesen, wenn sie und Galayne für Beorn draußen vor der Schenke Wache gehalten hätten? Oder wenn Ursa umgekehrt wäre (zum Stall oder zu Beorn)? Oder wenn insgesamt Beorn und seine Otta etwas vorsichtiger gewesen wären. Denn Tjorne hat wirklich Recht, dass Beorn unnötig viel riskiert.


    Beorn war mit seinem Urteil und der Vollstreckung ja noch verhältnismäßig milde. Hätte er da schon von Ursa erfahren, wäre es garantiert nicht dabei geblieben und da kann auch im Nachhinein noch einiges kommen (zB die Bauern in die Schenke stopfen und verbrennen, wie sie es mit der Ottajasko vor hatten...nee, so n harter ist Beorn dann auch nicht...).


    Schon hat es sich bewährt, dass Eilif dabei ist und siehe da, selbst Pardona scheint sie nun etwas zu schätzen. Die werden bestimmt noch BFF! xD


    Bin schon sehr gespannt darauf, was Pardona mit dem Werwolf im Sinn hat. Am liebsten würde sie ihn bestimmt Stück für Stück - dabei nicht zwingend am Stück - untersuchen. :D Sie wird mit ihm bestimmt besonders unsanft umgehen, immerhin hätte er fast den interessantesten Menschen umgebracht, den sie seit zig Jahren getroffen hat. Wenn es denn mehr als eine Schmeichelei war. - Eigentlich ist es ja egal, was sie sagt, Beorn beißt so oder so an. ;D

  • Soso, Beorn ist Tjorne ab und an zu tollkühn - tja, er war doch der Meinung, dass der Blender der bessere Drachenführer wäre ::)
    Mich wundert es nicht, dass sich Tjorne darüber wundert, dass Beorn Lenya an die vorderste Front schickt, mensch, das muss den Anderen doch auch mehr als seltsam erscheinen.


    Apropos Lenya bzw. Pardona: diese dumme Kuh nervt mich zunehmend, wie sie Beorn ständig ärgert und dann wieder lockt. Und wo treibt sie sich in den Nächten rum? Mir geht es hier wie Beorn, dass ich mir absolut nicht sicher bin, ob Assel wirklich noch lebt oder ob Pandora das in die Hand genommen hat.


    Dieser Altar ist doch sehr seltsam; wenn er keinem der Zwölfgötter geweiht ist, wem dann? Dem Namenlosen? Das glaube ich eher nicht, denn der Altar gibt ja Hinweise auf Erm'Sen. Und ich hoffe ja nicht, dass er ebenfalls mit dem Namenlosen gemeinsame Sache macht. Macht eigentlich keinen Sinn, da Selflanatil eine Waffe gegen den Namenlosen ist.


    Pardona meint, der Altar rieche nach Ketzerei, kann es sein, dass er jemanden gewidmet ist, der seinen eigenen Glauben etabliert hat? Oder etwas Dämonisches?


    Ich muss gestehen, ich wäre ebenfalls gutgläubig in die Falle gelaufen, die die Dörfler der Ottajasko gestellt hat. Als Galayne unkte, dass die Ottajasko in dem Keller in einer Falle sitzen würde, dachte ich noch, er sieht zu schwarz. Aber leider hatte er recht - und Ruodlieb hätte sich sogar geopfert. Warum reagieren die Dorfbewohner so heftig? Wollen sie ihr Geheimnis um den Altar und diese Wolfsmenschen (oder was sie auch immer sind) bewahren? Oder sollen die Fremden als ein großes Opfer herhalten?


    Ich kann ja verstehen, dass Galayne auch "Nahrung" zu sich nehmen muss, aber dass er deswegen die Kinder "aussaugt" ist, mir schon sauer aufgestoßen.


    Ob Ursa diese Attacke überlebt, ist mehr als fraglich, ich habe wenig Hoffnung. Ein wenig schade würde ich es schon finden, denn seit dem Himmelsturm fand ich sie recht spannend. Falls sie es nicht überleben sollte, könnte Eilif Donnerfaust ihren Platz einnehmen - mann, die Frau hat ja echt Bärenkräfte :o


    Was sind das für Wesen, die halb Mensch, halb Wolf sind? In jedem Fall sind sie anders als Nirka, die entweder Mensch oder Wolf ist, aber nicht so eine Mischform. Ob sich die Wesen überhaupt verwandeln können?


  • (Und ewig lockt das Weib...oder besser die Göttin). Ich hoffe es bleibt uns erspart.


    Das hoffe ich auch!!!



    Selime kommt wieder mehr ins Spiel. Das gefällt mir sehr gut, ich mochte sie von Anfang an und finde ihr Part ist durchaus noch ausbaufähig. Würde gerne mehr über das Mädchen und ihre Vergangenheit erfahren (als das was wir schon wissen).


    Ich empfinde Selime auch als eine spannende Figur und habe mich gefragt, ob sie so tollkühn ist, weil sie das Herz von Eichward in sich trägt?



    Im Prinzip könnte er doch dann jeden in der Ottajasko anzapfen, wenn es ihm beliebt, oder?


    Ja, so habe ich es verstanden. Er unterlässt es nur, weil Pardona es ihm verboten hat.



    S.536 Schönster Satz des Abschnitts:
    "Der Wald war unheimlich still, als habe sich alles, was lebte, ins dichteste Dickicht verkrochen, um dort den Atem anzuhalten."


    Ohja, der Satz war auch wieder klasse.



    Beorn bestrafft den Wirt hart, aber immerhin lässt er ihn am Leben. Ich dachte, er macht ihn einen Kopf kürzer, aber so war der Ekel noch etwas größer...mit dem Stumpf und dem Blut. (Seit der Schwertfeuer-Saga von Robert, bin ich da aber durchaus abgehärteter :D ) Also hält sich der Schockmoment in Grenzen. ;)


    Ich hatte damit gerechnet, dass wir nun Zeuge einer Blendung werden würden, immerhin ist das Beorns priorisierte Bestrafungsmethode ;D


  • Wie schlimm es letztendlich in Vallusa um Tjorne stand und was gegen diese Kälte, die in ihn gepflanzt wurde, unternommen wurde, bleibt unbeschrieben. Ihm scheint es wieder gut zu gehen und körperlich ist er wieder auf alter Höhe, immerhin jagd er auf die Anhöhe hinauf, um vor Selime da zu sein.


    Stimmt, jetzt wo du es schreibst ... ich hatte ja die Befürchtung, ob irgendetwas von Nantiangels Attacke gegen ihn übrig geblieben ist, da Tjorne doch das Gefühl hatte, als ob etwas in ihn eingepflanzt worden wäre. Sein Verhalten, als Erster vor Selime auf der Anhöhe anzukommen, war in dieser Situation kindisch und unvorsichtig. Aber Selime ist auch nicht viel besser, was hätte sie denn getan, wenn nicht Tjorne oben ihren Arm gegriffen hätte, sondern so ein Wolfswesen? Gar nichts hätte sie dann tun können ::)

  • Ich glaube in Tjorne muss man nichts mehr pflanzen. Neben dem, was er ohnehin schon mit sich rumträgt, sind die Ereignisse auf dem Zwergenplatz eine Nebensache. Die Frage ist: Was wird aus all dem erwachsen? Bei Beorns Ottajasko fühlt er sich ja bei weitem nicht so wohl wie bei Phileasson. Wird er wieder die Seiten wechseln?


    Selime hingegen ist ganz und gar nicht mehr das Mädchen, das in den Himmelsturm geschafft wurde. Und das nicht nur, weil sie ein fremdes Herz in sich trägt. Sie hat noch viel Potential. Aber ist sie dabei Pardona verfallen? Oder haßt sie die werdende Göttin?


    Und was treibt die Dörfler an?
    Ist es die Angst vor plünderden Thorwalern, von denen sie nur Geschichten kennen?
    Oder gibt es noch einen anderen Grund, warum sie nicht zulassen dürfen, dass ein solcher Trupp, begleitet von einer "Geweihten" in ihrem Tal herumschnüffelt.
    Was haben sie zu verstecken?
    Wie verbunden sind sie mit dem/den Wolfsungeheuer/n.


  • Selime hingegen ist ganz und gar nicht mehr das Mädchen, das in den Himmelsturm geschafft wurde. Und das nicht nur, weil sie ein fremdes Herz in sich trägt. Sie hat noch viel Potential. Aber ist sie dabei Pardona verfallen? Oder haßt sie die werdende Göttin?


    Das überlege ich auch immer wieder, wie sie eigentlich tatsächlich zu Pardona steht.



    Ich tippe eher darauf, dass die Dörfler irgendwas verheimlichen wollen.

  • Wer oder was ist diese Kreatur, die zuerst Ursa und dann Beorn angreift? Und hat Ursa es überlebt? Ich war ja bisher nicht gerade ein Fan von ihr, doch sie würde definitiv in der Ottajasko fehlen. Und Eilif war mal wieder genial. Eigentlich die perfekte Frau an Beorns Seite und nicht das Luderweib Pardona.


    Tjorne verhält sich irgendwie einfältig, sogar Selime ist ihm irgendwie geistig überlegen. Selime entwickelt sich sehr schnell und lernt zu überleben. Und wer weiß, vielleicht ist das Herz von Eichwald tatsächlich daran beteiligt, dass sie mutig und entschlossen reagiert. Auf jeden Fall gefällt sie mir.


    Der Hinterhalt der Bauern fand ich wirklich starker Tobak. Sogar der Wirt hätte sich dafür geopfert. Es muss etwas sehr Fürchterliches sein, was die Dorfbewohner verheimlichen wollen oder wovor sie vielleicht Angst haben. Vermutlich können sie durch ihre Opfer, bevorzugt vermutlich Fremde, dort unbeschadet überleben. Bis jetzt. Beorn und seine Mannschaft ist jetzt sicherlich auf 180 und wird dem jetzt auf dem Grund gehen.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Und was treibt die Dörfler an?
    Ist es die Angst vor plünderden Thorwalern, von denen sie nur Geschichten kennen?
    Oder gibt es noch einen anderen Grund, warum sie nicht zulassen dürfen, dass ein solcher Trupp, begleitet von einer "Geweihten" in ihrem Tal herumschnüffelt.
    Was haben sie zu verstecken?.


    Nachdem die Berge von den Bewohnern verlassen waren, habe ich mich gleich gefragt, warum dieses Dorf noch bewohnt ist. Mich hat der nette Empfang eher gewundert, in einem so isolierten Dorf in den Bergen, hätte ich eher eine vorsichtige Begrüßung erwartet.


    Galayne hat ja den Braten gerochen und Selime gewarnt, es war dann knapp, das sie nicht alle in der Falle umgekommen sind. Schon heftig, dass der Wirt sogar bereit war mit zu verbrennen. Da fragt man sich wirklich, welches Geheimnis müssen sie bewahren? Ich glaube, sie leben irgendwie unter dem Schutz von Erm Sen und den Wölfen. Was soll sonst der Altar für ihn? Es muss ja einen Grund haben, dass sie dort leben können und andere nicht.


    Auch das sich die Kinder von Galaynes Freundlichkeit blenden lassen und er sich ungehemmt bedienen kann, ist ziemlich übel. Wie ist er zu einem "Lebenskraftesser" geworden, ich kann mich nicht mehr erinnern, nur dass es mit Pardona zu tun hatte und er da auch schon mal im Meer versenkt wurde. Das das Mädchen in ihm einen Ritter sieht, weist ja schon mal auf Erm Sen den Wolfsritter hin, so stellt sie sich den anscheinend vor.


    Ob Ursa den Angriff überlebt hat, dass Opfer sollte ja nicht die Ziege sein. Assel hat nur überlebt weil er sich verstecken konnte. Ich glaube, es war keine gute Idee von ihr, allein dem Mann hinterher zu gehen.


    Die "Old Schatterhand" Elfi war lustig, gut das sie am richtigen Ort war. Das Pardona anscheinend großes Interesse an diesem Wolfswesen hat, finde ich wenig erstaunlich. Sie hat doch alle möglichen Wesen im Himmelsturm geschaffen, keine Ahnung was sie bei Selime noch alles verändert hat.
    Wie sind diese Wolfswesen entstanden und was haben sie mit Erm Sen zu tun?


    Das Kapitel war wirklich drastisch und das Beorn auf den Mordversuch nicht freundlich reagiert war wohl zu erwarten. Dann mal sehen wie es bei ihm und Phileasson weitergeht.

  • In diesem Leseabschnitt wusste Beorn mit seinem Ottajasko zu glänzen. Der Abschnitt war sehr spannend und das lag an mehreren Dingen. Das Thema des Bergdorfes in dem eine kultartige Gemeinschaft wohnt hat wirklich tolles Horror Flair. Der Schrein hat die Phantasie angeregt. Und dann diese Dörfler. Die Szene in der Kneipe war wirklich toll. Als ich merkte worauf das ganze hinausläuft war das Spannung pur (obwohl ich ja Abenteuerbedingt weiss das Beorn hier "safe" ist). Pardona war auch immer in ihrer Rolle geblieben, leider, grins.


    Das der Wirt dieses Opfer bringen wollte war stark. Was Ursa angeht befürchte ich ja das schlimmste. Der Kampf in der Stadt war dann auch wirklich mitreissend geschrieben.


    Was mir gar nicht gefallen hat und was ich richtig abstossend fand war die Beschreibung von Galaynes Sikaryan Entzuges bei den Kindern. Das ganze hat mich wirklich sehr an einen Kindesmissbrauch erinnert und hat mich beim Lesen total aufgewühlt. Die Beschreibung das der "nette" reisende Ritter die Kinder zum erzählen einer Geschichte einlädt und sich dann an ihnen vergeht war widerlich. Die Beschreibung der Kinder und die Gleichgültigkeit des Elfen seine Triebe an ihnen zu befriedigen hat mich wirklich sprachlos gemacht. Falls es die Absicht war den Leser damit schocken zu wollen, ist dies gelungen. Bitte weniger davon! Soetwas lese ich nicht gerne.


    Alles in allem wird mir dieser Abschnitt des Buches, insbesondere wegen des Elfen, auch noch in Jahren in Erinnerung bleiben.

  • Oha, die Spannung hat ganz schön angezogen. Ich wollte den Abschnitt nur kurz anlesen, weil ich weg mußte und dann konnte ich nicht aufhören.
    Bin nun etwas spät dran, aber ich will doch gleich noch was schreiben, denn ich will dann weiter lesen, sobald ich Zeit schinden kann.


    Beorn punktet in diesem Abschnitt ganz schön. Nicht nur, dass er es schafft, sich zu beherrschen und Pardona keine Angriffsfläche zu bieten und nicht einfach ins Tal zu preschen, er geht auch wieder als erster vor.
    Nix dagegen zu sagen. Er ist schon ein starker Führer. Das zeigt ja auch schon, dass er seinen Gegner, Phileasson nicht unterschätzt und sogar respektiert. Das zeugt von echtem Charakter.


    Als es in den Keller ging war mir klar, dass etwas passiert, als die schwere Eichentür beschrieben wurde. Hier sind alle etwas leichtsinnig. Sie glauben ja nicht so recht an die Geschichten, aber sie versuchen auch nicht erst einmal heraus zu finden, warum dieses Dorf wirklich überlebt.


    Ich denke, dass es einen Pakt abgeschlossen hat. Wie auch immer. Der Schrein für den Schwertmeister und seinen Wolf - vielleicht ist es dieser, der von Lailath noch im Tod verflucht wurde (oder etwas, das Elfen in dieser Art möglich ist?) und deshalb als Untier mit den Wölfen leben muss. So wie der Schatten Nials. Die Dorfbewohner opfern ihm sicher regelmäßig und er beschützt sie dafür. Das ist so meine Idee jetzt gerade.


    Ursa, gab es irgendwann eine Zeit, als ich sie nicht mochte? Nun hoffe ich, dass sie am Leben bleibt und geheilt werden kann. Allerdings befürchte ich Schlimmes, weil ja ab und zu auch mal einer sterben muss aus der Ottajasko. Sie war ja bei vielen unbeliebt. Nun aber gerade in dieser Szene habe ich doch mit ihr gebangt. Sie ist schon mutig. Mir hat auch gefallen, dass sie ihre Eifersucht im Zaum halten kann und keine Szene macht, sondern einfach weg geht. Jetzt gerade, wo sie immer mehr Profil bekommt und nicht nur eine gute Kämpferin ist da drücke ich mal beide Daumen.


    Selime, ich sehe sie kämpfen und es muss wunderschön aussehen. Sie ist ja die Wüstenkennerin bei Beorn wie Abdul bei Phileasson. Ich hoffe sie kann ihre Kenntnisse auch noch einbringen.


  • Galayne geht mir jetzt immer mehr auf den Nerv....widerwärtig. Den Lebenssaft von Kindern anzuzapfen, nur um sich eine Wellneskur zu verschaffen. Pfui. Was ist das denn für ein Elf? Für ihn zählt ein Menschenleben ohnehin nicht und was sind da schon einige Jahre mehr oder weniger? ::) Eine gefährliche Eigenschaft, die er da hat. Im Prinzip könnte er doch dann jeden in der Ottajasko anzapfen, wenn es ihm beliebt, oder?


    S


    Nein das hat Pardona ihm verboten. Aber wenn du die Schattenherren gelesen hast, dann ist er doch sehr zurückhaltend im Vergleich. Wenn nicht, dann lies sie und härte dich da auch nach der Seite ab :)

  • Auch Kapitel 6 habe ich auf einen Rutsch durchgelesen. Hier also meine 2 Kreuzer zum ersten Teil.


    Die Erzählung von Finrutins Lehnsherrn, der laut seinen Angaben in der Gegend einem "wolfähnlichen Wesen auf zwei Beinen" begegnet ist, bestätigt sich auf schaurige Weise für Ursa. Ob sie das überlebt? Ich bezweifle es.


    Noch mehr bezweifle ich allerdings, ob die Dorfbewohner wissen, mit wem sie sich da angelegt haben. Ich frage mich, warum sie vor allem so eine Angst vor Thorwalern haben - die so weit geht, dass sich der Wirt sogar opfern will. Mit Beorn und seiner Ottajasko kann das nur schiefgehen.


    Eklig, abstoßend und heimtückisch fand ich Galaynes Verhalten den Kindern gegenüber. Galayne ist ab sofort mein "Antagonist Nr. 1", während ich für Beorn sogar ein paar Sympathien empfinde (wenn auch nicht so viel wie für Phileasson).


    Wie auch immer, ich war sehr gespannt, wie Beorn aus der Situation wohl herauskam.

    Fantastic! Allons-y! Geronimo! Oh, brilliant!


  • Wer oder was ist diese Kreatur, die zuerst Ursa und dann Beorn angreift? Und hat Ursa es überlebt? Ich war ja bisher nicht gerade ein Fan von ihr, doch sie würde definitiv in der Ottajasko fehlen.


    Da stimme ich dir 100% zu.



    Und Eilif war mal wieder genial. Eigentlich die perfekte Frau an Beorns Seite und nicht das Luderweib Pardona.


    Auch das ist richtig, wobei ich Pardona nicht als "Luderweib" bezeichnen würde, sondern als "creature of death & destruction".

    Fantastic! Allons-y! Geronimo! Oh, brilliant!

  • Wieder ein sehr spannungsgelandener Abschnitt. Es ist viel los und die Geschichte schreitet jetzt rasant voran. Da mag ich gar nicht mehr aufhören zu lesen.


    Wir sind jetzt bei ganz bei Beorn in den Drachensteinen. Pardona spürt, dass sie von Apep, dem Kaiserdrachen beobachtet und für den Moment geduldet werden. Irgendwie schon unheimlich. Pardona versucht mal wieder Beorn mit ihren besonderen Verführungskünsten zu becircen. Ich hoffe dass sie dabei keinen Erfolg hat. Sonst kommt Beorn ja nie mehr von diesen Miststück los.
    Beorn und seine Mannen finden den Ort, wo Assel und seine Freunde angegriffen bzw. ermordet wurden. Galayne spürt eine besondere, für ihn bisher unbekannte Dunkelheit über diesem Ort. Das Wäldchen selbst ist dann aber harmlos im Gegensatz zu dem Dorf Gerlara und seinen mörderischen Bauern.
    Der Altar mit dem Wolfsritter ist interessant. Nur ist er wirklich dem Steppenwolf gewidmet oder eher diesen Wolsmenschen? Führt er mit Hilfe von weiteren Altaren und den entsprechenden Hinweisen darauf tatsächlich zu Selflanatil?
    Galayne labt sich am Sikaryan der Kindern und raubt ihnen dadurch mehrere Jahre ihres Lebens. Und es ist ihm egal, es sind ja nur Menschen. >:( Das ist schrecklich.
    Ursa hat es dann wohl erwischt. Ich denke, das sie nicht mehr lebt. Aber sie ist auch irgendwie selbst Schuld. Und es hat mich nicht wirklich überrascht. Was schleicht sie auch alleine dem Bauern hinterher. Das musste ja schiefgehen. Ich schätze dafür werden die Dorfbewohner noch teuer bezahlen müssen.
    Der liebenswürdige Wirt entpuppt sich dann als "Held" der sich für sein Dorf opfern will indem er sein Gasthaus abfackelt, während alle noch drin sind. Was sind das denn für kranke Dorfbewohner? Warum tun sie sowas? Mich hat es schon etwas gewundert, dass der Wirt alle so sehr mit Birnenschnaps abfüllt. Zum Glück erkennt Pardona rechtzeitig, was hier für ein Spiel gespielt wird und kann den Brand in letzter Sekunde verhindern. Die Straf für den Wirt, das Hand abhacken, fand ich ganz schon erschreckend. Aber unter Thorwalern bzw. unter dem Blender wird das wohl so gehandhabt. Cool fand ich, wie Eilif Beorn das Leben gerettet hat. 8) Eilif Donnerfaust, ein wirklich passender Name.
    Nun bin ich gespannt, wie sich das Verhalten der Dorfbewohner erklärt und was das für Wolfswesen sind.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Ursa hat es dann wohl erwischt. Ich denke, das sie nicht mehr lebt. Aber sie ist auch irgendwie selbst Schuld. Und es hat mich nicht wirklich überrascht. Was schleicht sie auch alleine dem Bauern hinterher. Das musste ja schiefgehen. Ich schätze dafür werden die Dorfbewohner noch teuer bezahlen müssen.


    Meinst du wirklich, sie hätte das voraussehen können was passiert? Sie war auch nicht mehr ganz nüchtern und sie wußte, dass die anderen es auch nicht sind. Bis sie die geholt hätte und dann vielleicht alles ganz harmlos ist. Außerdem ist sie eine gute Kämpferin und sie dachte, sie hätte es nur mit einem Dorfbewohner zu tun. Dass die Dorfbewohner so ein hinterhältiges Pack sind, konnte sie nicht wissen, noch nicht einmal wie als Leser wußten das zu diesem Zeitpunkt. Wir konnten es nur ahnen.

  • Ob sie es hätte ahnen können? Wahrscheinlich nicht, aber es war für mich so eine typische Szene, wie es die auch in Horrorfilmen und Thrillern gibt. Jeder Zuschauer weiß, dass gleich was Schlimmes passiert und will der handelnden Person nur zu schreien : "Lauf, geh da weg, öffne nicht diese Tür, usw." und sie tut es doch. Verstehst du was ich meine? Darum war es für mich so offensichtlich, dass das nicht gut ausgehen kann.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Ich glaube in Tjorne muss man nichts mehr pflanzen. Neben dem, was er ohnehin schon mit sich rumträgt, sind die Ereignisse auf dem Zwergenplatz eine Nebensache. Die Frage ist: Was wird aus all dem erwachsen? Bei Beorns Ottajasko fühlt er sich ja bei weitem nicht so wohl wie bei Phileasson. Wird er wieder die Seiten wechseln?


    Ich denke, selbst wenn er wieder die Seiten wechselt bzw. bzw. wechseln möchte, bin ich mir nicht so sicher, ob Phileasson ihn wieder aufnehmen würde. Ich denke eher nicht. Wir spielen doch hier nicht "Bäumchen wechsle dich"



    Selime hingegen ist ganz und gar nicht mehr das Mädchen, das in den Himmelsturm geschafft wurde. Und das nicht nur, weil sie ein fremdes Herz in sich trägt. Sie hat noch viel Potential. Aber ist sie dabei Pardona verfallen? Oder haßt sie die werdende Göttin?


    Die Frage, wie Selime zu Pardona steht und welche Aufgabe sie von Pardona erhalten hat stelle ich mir auch. Ich finde sie auch sehr interessant, aber so 100%ig traue ich ihr nicht.



    Ich denke, dass die Dörfler irgendein Geheimis haben. Und dieses unter allen Umständen und egal zu welchem Preis hüten müssen.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Ob sie es hätte ahnen können? Wahrscheinlich nicht, aber es war für mich so eine typische Szene, wie es die auch in Horrorfilmen und Thrillern gibt. Jeder Zuschauer weiß, dass gleich was Schlimmes passiert und will der handelnden Person nur zu schreien : "Lauf, geh da weg, öffne nicht diese Tür, usw." und sie tut es doch. Verstehst du was ich meine? Darum war es für mich so offensichtlich, dass das nicht gut ausgehen kann.


    Ich hatte die Hoffnung, dass sie wirklich den Kampf besteht und hinter das Geheimnis der Dörfler kommt. Der Anfang des Kampfes klang ja auch noch gut. Hätte nicht gedacht, dass die Autoren sie einfach umbringen, aber sie hatte wenig Sympathisanten.

Anstehende Termine

  1. Freitag, 14. September 2018 - Sonntag, 30. September 2018

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  2. Freitag, 21. September 2018 - Sonntag, 7. Oktober 2018

    Dani79

  3. Freitag, 28. September 2018 - Freitag, 12. Oktober 2018

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  4. Freitag, 5. Oktober 2018 - Freitag, 19. Oktober 2018

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