09 - Ende Kapitel 5 (S. 459 "Nirka genoss den ..." - 509)

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  • Wie ist das eigentlich bei solchen Artefakten. Wer gewinnt den Punkt? Derjenige, der das Schwert ZUERST findet oder derjenige, der das Schwert besitzt?


    Eine fast prophetische Frage Murkxsi :-)


  • Schade, dass er seekrank ist. Vermutlich werden sich im nächsten Band die Wege trennen, wenn es auf hohe See geht. Nirka wird bestimmt bei ihm bleiben wollen.


    Denkt Ihr, Nirkas Zuneigung zu Sven wäre stärker als ihre Bindung an die Ottajasko?



    Natürlich hoffe ich immer noch, dass Phileasson den Punkt macht und vor Beorn das Schwert findet, was ja wohl nun wirklich die Silberflamme ist.


    Nichts anderes erwarte ich von unserer moralisch gefestigten Leserschaft! ;D


  • Mich eigentlich nicht, denn die beiden haben ja durchaus sehr viel Respekt voneinander, auch wenn sie jetzt Gegner sind. Sie waren ja mal gute Freunde und das wirkt eben nach.


    Mich hat nur überrascht, dass er so offen vor seiner Ottajasko darüber gesprochen hat, ich dachte eher, dass er mit seinem Respekt für Phileasson eher den anderen gegenüber zurückhaltender ist.

  • Das mit Nirka und Sven musste ja passieren, fand ich schön, dass sie das in die Hand genommen hat. Da war er ja schon etwas überrascht. Was wird sie machen wenn Sven die Gruppe wieder verlässt?


    Die Szene in der Akademie hat mir sehr gut gefallen, eigentlich dachte ich, dass sie da eine das Rätsel lösen. Selesius mit seinem Sprachfehler fand ich sehr gelungen, ich dachte erst es sei ein Druckfehler ;D und schon wieder geht es um Elfen, Tylstyr wird das langsam auch etwas zu viel.


    Besonders gut geschrieben ist die Szene in der Abdul über die Verführung der Macht spricht und den Glauben der Magier, dass sie geöffnete Tore wieder schließen können. Das hat mich an Dürrenmatt "Die Physiker " erinnert, "alles was mal gesagt wurde, kann nicht wieder zurückgenommen werden." Da wurde der Wissenschaftler auch "verrückt", weil er der Meinung war, dass er seine Entdeckung so vor den Menschen bewahren kann..


    Versucht Abdul auch etwas zu verbergen, er wird ja auch nicht so richtig ernst genommen. Er sagt selbst, dass sie mit ihm direkt reden können und nicht über ihn. In beiden Büchern komme die Akteure zu dem selben Schluss. Ist das Tor offen gibt es kein zurück mehr. Vielleicht sollte wir endlich mal lernen nicht jedes Tor zu öffnen, nur weil es möglich ist. Ich glaube den Fehler haben im Himmelsturm auch die Elfen gemacht.


    Wie das Rätsel gelöst wird, hat mich etwas überrascht, die Inschrift kann nur von Erm Sen sein. Der rote Sand, wir wissen wer das war.....Interessant war Zidaine's Reaktion, hat sie den Spruch auf sich selbst bezogen oder war da noch was anderes?
    Auf dem Zettel im Beutel stand, dass sich ein Schatten vom Staub gelöst hat, anders als sonst und dann hat Zidane einen Traum und jetzt ist es raus was die Silberflamme ist...


    Laihlat ist also doch nicht gestorben. Der Sand ist verschwunden, die Juwelen sind weg, der Bogen von Salarin fehlt. Ich glaube, da ist jemand wieder zurück gekommen, wie auch immer. Aber in Aventurien ist ja vieles möglich. Vielleicht war auf dem Dach, nicht nur Leomara, sie war da nur ein Ablenkungsmanöver und jemand hat ihr einen bösen Albtraum geschickt, so wie bei Salarin.


    Beorns Gruppe kommt auch nicht so schnell voran wie gedacht. Wieder mal super beschrieben diesmal aus der Erzählperspektive von Iskir, man kann sich das Szenario gut vor Augen führen, der Regen, die schlechte Stimmung , auch das die Berge von den Menschen verlassen sind . Dieses ungute Gefühl im Magen, sie wissen ja von den Drachen. Auch die Beobachtung von Iskir im Turm.


    Das Ursa auf Elif eifersüchtig ist fand ich auch lustig. Sie als die Dicke zu bezeichnen, nicht sehr nett. Natürlich erwischt es dann auch noch ihr Pferd... ;)


    Das sich Galayne wegen dem gebratenen Hund so aufregt, hat mich erstaunt, ich hätte nicht gedacht, dass er so empfindlich ist. Er kommt sehr unheimlich und unnahbar daher, das war dann doch etwas erstaunlich, dieser Gefühlsausbruch. Bei ihm bin ich sehr gespannt wie er sich weiter entwickelt, eine der besten Figuren in Beorns Truppe, aber ich habe sowieso einen kleinen Elfenfimmel.


    Das Beorn gute Wort für Phileasson findet, zeigt dass sie mal Freunde waren. Manchmal wird aus großer Liebe oder Freundschaft tiefer Hass, da es schlimmer ist, wenn wir von denen enttäuscht werden, von denen wir es am wenigsten erwarten. Die Begegnung mit den Drachen hatte ich mir spektakulärer vorgestellt. Aber es ist klug sich nicht mit allen Drachen anzulegen, wenn man einen tötet. Aber stimmt das den, oder sind die Drachen vielleicht Verbündete von Pardona, ??? aber dann wäre sie wohl nicht so sauer auf Iskir.


    Anscheinend sind sie wirklich am richtigen Ort, da muss Phileasson erst noch hinkommen und der scheint noch weit entfernt zu sein. Kann man das etwas beschleunigen eine kleine Götterreise wie bei Beorns Truppe vielleicht? Oder gibt es die Möglichkeit zu fliegen mit Adlern oder so ? :hexe::D


    Bin gespannt wer oder was dieses Wolfswesen ist.


  • Was wird sie machen wenn Sven die Gruppe wieder verlässt?


    Tja, was denkt Ihr? Wird Nirka mit Sven zurückbleiben? Wird Sven seine Seekrankheit in den Griff bekommen? Werden sie sich trennen?



    Vielleicht sollte wir endlich mal lernen nicht jedes Tor zu öffnen, nur weil es möglich ist. Ich glaube den Fehler haben im Himmelsturm auch die Elfen gemacht.


    Diese Thematik begegnet uns ja bereits in der Bibel im Turmbau zu Babel.



    Laihlat ist also doch nicht gestorben.


    Hm ...



    Vielleicht war auf dem Dach, nicht nur Leomara, sie war da nur ein Ablenkungsmanöver und jemand hat ihr einen bösen Albtraum geschickt, so wie bei Salarin.


    Aber wenn es "nur" ein Albtraum war - wieso spricht sie mit ihrer "Visions-Stimme"?



    Oder gibt es die Möglichkeit zu fliegen mit Adlern oder so ?


    Diese Option überlassen wir Tolkiens Helden. ;)

  • Puhh das war bitter. Beim schreiben ist mir der Mac abgeschmiert, das hat er noch nie gemacht. Grummel.


    Dann jetzt noch mal eter etwas kürzer.


    Ich mochte verschiedene Szenen in diesem Kapitel.


    Die Zauberschule hat mir gefallen und das Beiwohnen von Tylstyr im Unterricht war toll. Ein Reisender Magier kann einfach mehr erzählen als ein verstaubter Theorie-Dozent. Kein wunder das die Schüler an seinen Lippen hingen.


    Das es bei den "Beorns" diesmal Hund gab hat mich amüsiert. Ich hatte mit einem größeren Aufschrei hier in der Runde gerechnet. Das war ungewöhnliche Kost. Das der Kampf gegen den Drachen vermieden wurde fand ich gut. Ich hatte das geschmolzene Gestein sofort erkannt. Wieso hat Pardon mit Ihrem Wissen erst geglänzt als das erste Pferd gegessen war? Sie hätte die Gruppe ja auch vorher vor der Gegend hier warnen können.


    Das Gespräch zwischen Zidane und Tylstyr hat nun weitere Fakten gebracht wie die beiden zueinander stehen. Ich mochte Tylstyrs Einwurf, dass Boron am Ende alle besucht. Und das das "kleine Leben alles ist was wir haben. Und es ist das Ergebnis unserer Entscheidungen". Wie richtig er damit liegt. Ob er etwas ahnt in Bezug auf Zidaines Pakt? Das war jedenfalls alles sehr treffend zu ihrer Situation. Die Frage ist ja auch ob sich Zidaine ihrer Situation bewußt ist. Weder Boron noch Phex(Händlerstochter) werden ihre Seele bekommen. Die will der feine Herr Tyakra'man bestimmt nicht mehr hergeben. Das Sie den dunklen Mann am Ende der Szene gesehen hat, hat ihr dies auch noch einmal bewusst werden lassen.

  • Nachdem ich zwei Tage lang aufgehalten wurde - einmal durch einen Termin in Bad Dürkheim, gestern den ganzen Tag durch meine Mithilfe beim Bucon - will auch ich mal endlich meine 2 Kreuzer zum zweiten Teil des Kapitels 5 liefern. Und da ich gesten die Gelegenheit hatte, eine Lesung von Robert Corvus eben der Phileasson-Saga zu lauschen und am Schluss noch gar ein Lied aus Band 4 zu singen ("König der Meere, das wohl!" 8) ) will auch ich einen kleinen Vierzeiler wagen:


    Speisest du bei Phileasson
    Gibt es Möhrchen, knackig-frisch
    Und bei Beorns Ottajasko
    Kommen Hunde auf den Tisch
    :D


    Das ist ein Teil meines Fazits dieses Kapitels, das übrigens wunderbar geschrieben war (sowohl die Phileasson- als auch die Beorn-Teile). :applause:


    Inhaltlich war es für mich weniger vergnüglich. Phileasson hat wohl einen Umweg eingeschlagen, und Beorn ist jetzt vorne. Dafür hat Phileasson wieder einige Infos, die Beorn nicht hat, etwa den Bericht über das humanoide werwolfähnliche Wesen (ich wusste es doch! Da gibt es mehr als nur Wölfe! Könnte ein solches Wesen Assel angefallen haben?). Dafür weiss Beorn jetzt definitiv, dass die Gegend "verdracht" ist. Und Eilif muss zu Fuß weiter (ich sehe sie vor meinem geistigen Auge richtig grummeln ;D ). Und Pardonas Tarnung als Lenya wird immer unglaubwürdiger. Mal sehen, wann der erste aus Beorns Ottajasko drauf kommt.


    Da auch Zidaine wieder thematisiert wird: Nach der Lesung gestern wurde ich nochmal nachdenklich. Als Zidaine ihren Schwur ändern wollte ("Umtausch" von Tylstyr, den Zidaine - m.E. zu Recht - als kein "valides Racheziel" (valide nach Zidaines Maßstäben) erkannt hat, gegen "zwei andere") - war da der Empfänger des Schwurs wirklich anwesend? Zidaine meinte, ihn gespürt zu haben, ich bezweifle das. Ich frage mich, wie Zidaine da wieder rauskommt. Vielleicht würde es helfen, einen Drachen zu opfern - der zählt bestimmt als zwei :D


    Interessant fand ich auch den Stein, der von Erm Sen gesetzt worden war, und der die Reste eines seiner rätselhaften Gegner (Staub etc.) enthielt, und eine Inschrift. Ist hier ein Geist übrig geblieben? Und hat dieser etwa den Bogen an sich genommen? Und wer hat Phileassons Reisekasse? Es bleibt spannend.


    Soviel meine 2 Kreuzer :)

    Fantastic! Allons-y! Geronimo! Oh, brilliant!

  • Ich greife hier nochmal die Frage von Bernd im letzten Abschnitt auf, ob wir denken, dass derjenige, mit dem Zidaine evtl. einen Pakt eingegangen ist, der von ihr vorgeschlagenen Änderung zugestimmt hat.


    Wie von mir geschrieben, könnte das Auftauchen des Schattens, falls er der Dämon ist, bedeuten, dass er Zidaine ermahnend an ihren Pakt erinnern will und Tylstyr für sich einfordert. Oder aber es könnte auch für sie die Bestätigung sein, dass er tatsächlich von Tylstyr ablässt. Beides wäre genug Grund für reichlich Tränen (Verzweiflung oder Erleichterung) bei Zidaine.


    Genau das habe ich mich gefragt: Ist der wirklich aufgetaucht? Wenn ja: bedeutet sein Auftauchen Zustimmung? Für mich ist das alles nicht eindeutig. Ich neige sogar zu der Vermutung, dass da gar nichts/niemand war, außer den Irrlichtern und der Kopfgeldjäger, der Zidaine eine übergebraten hat.

    Fantastic! Allons-y! Geronimo! Oh, brilliant!

  • Ich glaube schon. Vielleicht habe ich aber auch Nirka falsch eingeschätzt, dachte sie sei ein "wilderes Mädchen" und bevorzuge dementsprechend einen kernigeren Typen (jaaaa ich weiß, er sieht kernig aus....aber für mich kommt er nicht als Anführer so rüber, anders z.B ein Phileasson, da steht das außer Frage! Irgendetwas fehlt Sven...irgendwie das gewisse Etwas...etwas Raues. :D )


    Mir ist Sven trotz seines Verhaltens nicht unbedingt als Weichei rübergekommen (die Kerzen und das Gepudere, das war Balzverhalten :) ). Das bringt mich auf die Frage, ob es, wenn Sven "zu weich" ist, in der Welt überhaupt einen passenden Typen für Nirka geben kann. Wer käme da in Frage? Chuck Norris?:barbar: :D

    Fantastic! Allons-y! Geronimo! Oh, brilliant!

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  • Ich hoffe ja, wenn das Schwert wirklich schon in Beorns Nähe liegt, dass diese durch was auch immer aufgehalten wird und der Foggwulf dank Nirka und Hern'Sen das Schwert im Vorbeigehen einsammeln kann.


    Es ist gut möglich, dass es so kommt - aber ein simples "Vorbeigehen" wird das sicher nicht.

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  • Tylstyr gefiel mir in diesem Abschnitt auch sehr gut. Erst seine Rolle als „Lehrer“, in der er den Schülern klarmacht, wie gefährlich vermurkxste Zauber werden können



    Die Zauberschule hat mir gefallen und das Beiwohnen von Tylstyr im Unterricht war toll. Ein Reisender Magier kann einfach mehr erzählen als ein verstaubter Theorie-Dozent. Kein wunder das die Schüler an seinen Lippen hingen.


    Also ich muss sagen, dass ich diese Szene im Gegensatz zu euch eher "holprig" und etwas unmotiviert fand: Tylstyr "übernimmt" einfach so den Unterricht bzw. wendet sich an die Klasse. Das empfinde ich - gerade im akademischen Kontext - als unhöflich bzw. unüblich.


    So hätte mMn nur von besonders eitler/narzistischer Charaktere gehandelt. Sicherlich ist Tylstyr durchaus von sich überzeugt und stolz auf seinen Stand, aber für mich war er immer noch ein eher junger Magus, entsprechend wäre er einer älteren "Kollegin" eher respektvoll gegenübergetreten und hätte sich dort nicht einfach so in den Vordergrund gedrängt.


    Für mich wäre es plausibler gewesen, Jalna hätte Tylstyr irgendwie "herausgefordert" oder von oben herab betrachtet (z.B. wegen falscher Kleidung oder anderen Formfehlern). Alternativ hätte Tylstyr mit seinem Praxiswissen eine gefährliche Situation im Unterricht erkennen und entschärfen können. Das hätte ihm mMn ein plausibeleren Anlass gegeben, seine Erfahrungen mitzuteilen.


  • Sicherlich ist Tylstyr durchaus von sich überzeugt und stolz auf seinen Stand, aber für mich war er immer noch ein eher junger Magus, entsprechend wäre er einer älteren "Kollegin" eher respektvoll gegenübergetreten und hätte sich dort nicht einfach so in den Vordergrund gedrängt.


    Er hat sich bei Beginn der Wettfahrt in der Stadt Thorwal aufgehalten, weil er dort seinen Gildenbeitrag als "Gastdozent" abarbeiten wollte. Das war nicht sein erster Unterrichts-Auftrag, er hat also durchaus Erfahrung als Lehrer. Unerfahren war er zu Beginn der Wettfahrt aber als Abenteurer - er hatte noch keine längere Schiffsreise unternommen. Stattdessen ist er durch Thorwal gewandert und hat dort unter anderem Kontakt zu Druiden gehabt.

  • Ich meinte auch eher nicht "körperlich" stark...mir ist er vom Charakter her zu "weich" (für Nirka!). Wer als Kopfgeldjäger seine Gefangenen salbt.....zu nett ;D Und dann noch das Kerzengezündel und Gepudere.....ich empfinde ihn als aufgeblasenen Gockel. :totlach: sorry, da nutzen auch die Muckis nix.... :unschuldig:


    Aber er hat nur die Frau gesalbt, in die er sich verliebt hat und er hat mit den Kerzen etwas ausdrücken wollen, den Übergang vom Feind zum Geliebten. Also, wie soll denn ein Kerl seine Liebe zeigen?

  • Ich schließe mich der Meinung an, dass dies ein besonders schöner Leseabschnitt war. Er hat sich so schnell weggelesen, da war ich verwundert, als ich schon am nächsten angekommen war.


    Bei dem Langhaus hatte ich mich schon gefragt, warum es leer steht, wenn es doch in einer zerstörten Stadt und einem etwas weniger freundlichen Gasthaus so einladend da steht und relativ ganz ist.
    Was ist da geschehen? War die Witwe die Bewohnerin des Hauses? Wieviele Geister spuken da und gibt es eine Diebesgilde, die sich darin auskennt? Nun haben die Recken noch nicht einmal Zeit, sich um den Diebstahl zu kümmern. Das wäre doch eine schöne kleine Nebengeschichte, aber ich sehe ein, der Wettkampf geht vor.


    Ich hätte auch gern gewußt, warum die Leiterin der Schwertkampfschule so in den Alkohol gegangen ist. Was ist ihr passiert? Der Kampf gegen die Oger allein ist es sicher nicht. Haben die Oger einen geliebten Menschen gefressen, den sie nicht retten konnte? Oder ist es die Verantwortung für ihre Schüler, dass sie diese nicht schützen konnte? Ich hatte angenommen, da käme noch was.


    Als der Staub unter dem Stein gefunden wurde, das war für mich eine sehr berührende Szene. Es zeigt deutlich, dass Erm Sen nicht töten wollte, dass er es leid war immer wieder töten zu müssen und dass er Respekt vor seinen Gegnern hatte. Diesmal ist also Lailath nicht einfach zerfallen wie die anderen, sondern es hat sich etwas aus ihr gelöst. Schwebt ihre Seele noch hier herum wie der Geist ihres Bruders? Aber es klingt so, als ob dies das erste Mal so war. Also doch noch etwas anders? Auf alle Fälle hat er zunächst mit dem Vergraben des Sandes verhindert, das der Wind den Sand in die Heimat der Elfen tragen konnte.
    Was hat Zidaine erlebt außer dem Todesstoß? Wird sie noch mehr dazu sagen können?


    Die Szene mit -Zidaine und Tylstyr fand ich einfach nur genial gelöst! Boron dazu zu ziehen ist ein guter Trick der Autoren. Ich hatte ja so was im Sinn und ich hoffe, es hat gewirkt, was immer Tylstyt außer seinem Reden noch gemacht hat. War es ein Vergessenzauber?, der nur mit Einverständnis der bezauberten Person möglich ist? Und wenn ja, hat das Zögern Zidaines die Wirkung etwa verhindert der geschwächt? Es ist ja das Problem, wenn Menschen nur für die Rache leben, dann wissen sie mit sich nichts mehr anzufangen, sobald die Rache erfüllt ist.
    Wenn es aber ein Boron-gefälliges Vergessen ist, dann dürfte dieser Gott auch dafür angesprochen werden. Somit wäre ein eventueller Pakt, der aus Not geschlossen wurde, auch auflösbar. (ich hoffe ja immernoch, dass es mehr ein Versprechen an sich selbst gewesen ist, dass sie sich einbildet, etwas geistiges habe ihr geholfen)
    Damit wissen wir nun, was Tylstyr denkt und wir kennen seine Lösung. Damit braucht es eigentlich keine weiteren Lösungen. ABER das ist ja erst der vierte Band. Da kommt noch was, denke ich. So einfach lassen die Autoren doch die beiden nicht von der Rolle, oder?


    Nirka hat hier wirklich eine gute Rolle. Mein Sohn hatte ja gesagt, dass er nicht versteht, wieso man die Wölfin mit auf die Reise nimmt, die sich doch nur in den Wäldern richtig wohl fühlt. Insofern wissen wir auch nicht, wie es Nirka auf hoher See ergehen wird. Wie schon gesagt, vielleicht finden sie ein Mittel gegen Seekrankheit. Auf alle Fälle bin ich überzeugt, dass Nirka in der Ottajasko bleibt und Sven demzufolge auch. Zur Not füttert er eben die Fische der See ein wenig, solche Opfer können nur gut sein :D


    Tylstyr in der Akademie fand ich auch toll, er hat wirklich unwahrscheinlich an Reife gewonnen durch die Fahrt. Es gibt nichts besseres als Schülern aus der Praxis zu erzählen und die Gefahren schildern, die wirklich passiert sind. Das könnte den ein oder anderen wirklich vor Leichtsinn bewahren und zum Lernen animieren.
    Tylstyr selbst ist ja sehr lernbegierig, hat nie aufgehört sich Neuem zu öffnen und zu lernen. Das gefallt mir sehr gut.
    Bei der Sache, Abdul untersuchen zu lassen ohne sein wirkliches Einverständnis, da muss ich Nirka recht geben, wie einen alten Kupferkessel, da ist zwar verständlich, weil er eine Gefahr darstellt, aber ist es auch ihm gegenüber loyal? Ich bin doch sehr gespalten in dieser Sache.


    Beorn trifft auf Drachen. Ach ja, da war es wieder, wenn man einem Recken zurufen möchte, "Geh da weg!" Wände wie Glas geschmolzen, das ist doch klar Drachenfeuer. Nun es ist der jüngste und Unerfahrenste, der von sich aus wenigstens mal nachgesehen hat. die anderen müssen die Klappe halten, denn kein anderer hielt es für nötig, abzusichern nach oben.
    Allerdings wußte ich nicht, dass man mit Drachen verhandeln kann.


    und ich drücke natürlich Phileasson die Daumen. Irgendwie sollte er es schaffen, den Punkt zu bekommen, obwohl ja nichts verloren ist. Perdona hat ein Interesse an dem Schwert. Danach verläßt sie Beorn vielleicht und dann? Dann ist er ohne Traviageweihte, wie soll er dann die nächsten Aufgaben erfahren? Es gibt bestimmt auch noch andere Aufgaben, wo der Erste der Einzige ist.

  • Wir bleiben auch weiterhin hauptsächlich beim Foggwulf. Es gibt nur einen kurzen Abstecher zum Blender.


    Nirka und Sven ... :herz: na endlich. Ich hab's doch von Anfang an gewusst. Und Nirka, Danz selbstbewusstes Wolfsmädchen, macht den ersten entscheidenden Schritt und verführt Sven. Ich fand die ganze Szene, wie Nirka als Wölfin durch den Wald läuft und dabei ihr Wolfsein genießt und über die Wirren der Menschen und ihr Zusammenleben nachgrübelt sehr schön. Und Sven passt auf und steht mit ihren Sachen parat. Wie süß. Ich fand es auch echt niedlich, dass Sven sich, ganz Gentle-Thorwaler hinter einen Busch zurückzieht, damit Nirka sich anziehen kann. Nur völlig umsonst, da Nirka anderes im Sinn hat. :flirt:


    Auch Tylstyr rückt mal wieder etwas mehr in den Vordergrund. Das freut mich. Er kann aus eigener Erfahrung den Zauberschüler etwas über die Gefahren des Ignifaxius berichten. Um die Einsicht in die Bibliothek zu bekommen wird Wissen im Gegenzug ausgetauscht. Das gefällt mir. So haben alle viel davon und jeder kann etwas dazugewinnen, was ihn persönlich interessiert. Nur was soll das mit dem Untersuchen von Abdul, ob er besessen ist? Ob da wohl etwas bei rauskommt? Ich glaube eher nicht.


    Und die Recken finden den Duellplatz, wo Erm Sen Laitlath getötet hat. Lustig war die Sache mit dem Stein wegrücken. Jeder rühmt sich seiner Muskeln und Kraft und am Ende schaffen sie es nur gemeinsam. Unter dem Stein ist der rote Sand, zu dem Lailath zerfallen ist und ihre Schmuckstücke und eine Schriftrolle von Erm Sen, in der er mitteilt, wohin er sich begeben wird, um zu warten, dass sein Schicksal sich erfüllt. Dieses letzte Duell hat ihn dann doch wohl sehr zu schaffen und nachdenklich gemacht. Tja hätten sich alle doch mal lieber beim Kaffekränzchen zusammengesetzt und die Sache beredet. ;D Und bei dem "Grauen auf einem Bett aus Gold" können ja wohl nur Drachen gemeint sein.


    Und passend zu diesem Satz landen wir auch schon bei Beorn, der dann auch nicht so schnell vorankommt, wie er es gern hätte. Bei der Erwähnung der Steine, die aussehen als wären sie mit Glas überzogen musste ich sofort an Drachenfeuer denken. Und wem begegnen Beorn und seine Ottakasko dann prompt: einem Drachen. Und der muss ausgerechtet Eilifs Pferd verspeisen. Hätte er mal lieber Pardonas Gaul genommen, dann hätte sie selbsternannte Göttin mal schön zu Fuß gehen können. >:D Dass Ursa so eifersüchtig auf Eilif ist hätte ich niemals gedacht. Ihr scheint ja wirklich viel an Iskir zu liegen. Irgendwie süß. Sonst so hart aber bei der Liebe wird sie weich.


    Die Szene wo Nirka auf Leomara trifft, die mal wieder eine Vision hat war sehr spannend. Ich hatte wirklich Angst, dass Leomara vom Dach stützt. ZUm Glück ist ja nochmal alles gut gegangen. Und dann schickt der rote Staub von Lailath Zidaine eine Vision von der Silberflamme. Und es ist - tada - das Schwert Selflanatil. Doch recht gehabt. Wie fast alle hier in der Leserunde.


    Tylstyr und Zidaine finden doch wieder zueinander. :herz: :klatschen: Tylstytr hat sich wirklich viele Gedanken gemacht. Das was er zu Zidaine sagt klingt schon sehr plausibel. Aber wird es am Ende alles auch gut ausgehen. Naja ich als Leser genieße jetzt erstmal und warte ab, was noch kommt.


    Und was stellt sich am Ende heraus, Beorn ist auf dem richtigen Weg und Phileasson ist "Rotkäppchen" das etwas vom Weg abgekommen ist und einen Umweg gemacht hat. Nun bin ich gespannt, wie schnell Phileasson vorankommt, ob er noch auf Beorn oder die Strauchdiebe oder Assel trifft und was das für sltsame Wolfsmenschen sind. Vielleicht ja die Wesen, die Assel und seine Freunde angefallen haben.


    Ich muss unbedingt schnell weiterlesen .... :lesen: :lesen: :lesen:

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Tja, was denkt Ihr? Wird Nirka mit Sven zurückbleiben? Wird Sven seine Seekrankheit in den Griff bekommen? Werden sie sich trennen?


    Ich denke, dass hängt davon ab, wie intensiv sich die Beziehun der beiden noch entwickelt. Wenn sich da eine wirklich tiefe Bindung entwickelt könnte ich mir durchaus vorstellen, dass Nirka bei ihm bleibt.
    Idealerweise findet Sven ein Mittel gegen seine Seekrankheit und kann bei der Ottajasko bleiben.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Genau das habe ich mich gefragt: Ist der wirklich aufgetaucht? Wenn ja: bedeutet sein Auftauchen Zustimmung? Für mich ist das alles nicht eindeutig. Ich neige sogar zu der Vermutung, dass da gar nichts/niemand war, außer den Irrlichtern und der Kopfgeldjäger, der Zidaine eine übergebraten hat.


    Was mich etwas stutzig gemacht hat ist die Erwähnung des Lichts, dass genauso ausgesehen hat wie das was Tylstyr hervorgezaubert hat. Wer oder was hat es dorthin gezaubert?

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Ich hatte ja so was im Sinn und ich hoffe, es hat gewirkt, was immer Tylstyt außer seinem Reden noch gemacht hat.


    Das war sein Lichtzauber, der ihm erstmals in Festum wieder gelungen ist:
    [quote author=Seite 503]
    Eine blau-weiße Lichtkugel – so, wie jene, die sie in Ratheln zum Mörderstein geführt hatte – erschien über seiner Handfläche.[/quote]



    Wenn es aber ein Boron-gefälliges Vergessen ist, dann dürfte dieser Gott auch dafür angesprochen werden. Somit wäre ein eventueller Pakt, der aus Not geschlossen wurde, auch auflösbar.


    Das wäre leider eventuell noch gefährlicher: Derjenige, der den Pakt eingegangen ist, vergisst ihn - aber der Dämon, mit dem er ihn geschlossen hat, ganz sicher nicht. Dann wäre der Dämon hinter ihm her, ohne dass er davon wüsste ...



    Allerdings wußte ich nicht, dass man mit Drachen verhandeln kann.


    In Aventurien halten die wirklich großen und alten Drachen sogar Hof und schließen Abkommen mit Kaisern etc.



    Ich fand die ganze Szene, wie Nirka als Wölfin durch den Wald läuft und dabei ihr Wolfsein genießt und über die Wirren der Menschen und ihr Zusammenleben nachgrübelt sehr schön.


    :freu:



    Lustig war die Sache mit dem Stein wegrücken. Jeder rühmt sich seiner Muskeln und Kraft und am Ende schaffen sie es nur gemeinsam.


    Das ist auch wieder ein Detail, bei dem ich interessant finde, wie unterschiedlich derselbe Text aufgenommen wird. TippendeTastatur meinte ja, Phileasson müsste durch Svens Ansprache beleidigt sein, während Du sie als freundschaftliche Neckerei unter Thorwalern auffasst ... Es kommt eben sehr darauf an, mit welchem Hintergrund man liest.



    Und es ist - tada - das Schwert Selflanatil. Doch recht gehabt.


    :klatschen:
    Ja, diesmal habe ich vergeblich versucht, Euch auf eine falsche Fährte zu locken.