09 - Ende Kapitel 5 (S. 459 "Nirka genoss den ..." - 509)

  • Der gesamte Abschnitt oder besser das ganze Kapitel, ist ja eher ein Durchschnaufen zwischen neuerlichen Zuspitzungen. Nach dem prallen Leben in Vallusa geht es hier etwas ruhiger und auch ernster zu. Beorn kommt auch etwas zur Ruhe, obwohl man in den Drachensteinen natürlich etwas anderen Wegzoll zahlen muss. ;D
    Insgesamt ein nettes Eintauchen in die Figuren.


    Besuch an der Akadmie
    Eine schöne Sache das. Tylstyr darf endlich mal wieder zeigen, was so alles in ihm steckt und als Abdul bringt Vascal auf sehr originelle Weise zum Schweigen. Sehr spaßig.


    Ursas Eifersucht
    Bislang ist mir Ursa immer sehr auf die Nerven gegangen. Ihre ausgesprochen aggressive Art hat fand ich mehr als lästig. Aber ihre Eifersuchtsattacken machen sie auf einmal irgendwie menschlicher und doch irgendwie sympathisch.


    Sven und Nirka
    Es wird ja noch mal viel Energie in Nirkas Sicht gesteckt. Aus meiner Sicht auch recht gelungen. Sven ist ja ein rechter Kerl und obendrein ein Romantiker. Wenn das nicht bei den Frauen ankommt, dann frage ich mich auch worauf dann noch gewartet werden soll.
    Ich für meinen Teil kann mir im übrigen nicht vorstellen, dass Sven ein Hochseeschiff betritt.


    Stimmungsbilder
    Die Tsageweihte (im vorigen Abschnitt) heißt Echsinea? Echt jetzt?
    Ysilia als Fanal für die Botschften der Boron-Kirche. Mhm. Eine fast schon morbide Sichtweise, aber nicht ganz von der Hand zu weisen.
    Die Verabschiedung von Firutin wurde für mich sehr gelungen in ihrer emotionalen Ausprägung beschrieben.
    Die Diebstähle fand ich ein wenig strange.

  • Also ich muss sagen, dass ich diese Szene im Gegensatz zu euch eher "holprig" und etwas unmotiviert fand: Tylstyr "übernimmt" einfach so den Unterricht bzw. wendet sich an die Klasse. Das empfinde ich - gerade im akademischen Kontext - als unhöflich bzw. unüblich.


    So hätte mMn nur von besonders eitler/narzistischer Charaktere gehandelt. Sicherlich ist Tylstyr durchaus von sich überzeugt und stolz auf seinen Stand, aber für mich war er immer noch ein eher junger Magus, entsprechend wäre er einer älteren "Kollegin" eher respektvoll gegenübergetreten und hätte sich dort nicht einfach so in den Vordergrund gedrängt.


    Für mich wäre es plausibler gewesen, Jalna hätte Tylstyr irgendwie "herausgefordert" oder von oben herab betrachtet (z.B. wegen falscher Kleidung oder anderen Formfehlern). Alternativ hätte Tylstyr mit seinem Praxiswissen eine gefährliche Situation im Unterricht erkennen und entschärfen können. Das hätte ihm mMn ein plausibeleren Anlass gegeben, seine Erfahrungen mitzuteilen.


    Kommt mir irgendwie so vor, als hätten wir nicht die gleiche Szene gelesen. Ich fand das Auftreten sehr plausibel. Und wenn einem jemand gerade beinahe die Rübe mit einem schlecht gezielten Ignifaxius wegbrennt, dann ist diese gefährliche Situation durchaus gegeben. Tylstyr nimmt hier also den gegebenen Anlass und unterstützt die Magistra durch unmittelbare Efahrungsberichte.
    Abgesehen davon sind die Kollegen in Ysilia nicht gerade für ihre Arroganz bekannt.

  • Ich greife hier nochmal die Frage von Bernd im letzten Abschnitt auf, ob wir denken, dass derjenige, mit dem Zidaine evtl. einen Pakt eingegangen ist, der von ihr vorgeschlagenen Änderung zugestimmt hat.


    Wie von mir geschrieben, könnte das Auftauchen des Schattens, falls er der Dämon ist, bedeuten, dass er Zidaine ermahnend an ihren Pakt erinnern will und Tylstyr für sich einfordert. Oder aber es könnte auch für sie die Bestätigung sein, dass er tatsächlich von Tylstyr ablässt. Beides wäre genug Grund für reichlich Tränen (Verzweiflung oder Erleichterung) bei Zidaine.


    Hast du irgendeinen Hinweis darauf entdeckt, dass Zidaine hier auf Zustimmung von der anderen Seite gestoßen ist? Die Formulierungen nach dem Auftauchen des Schwarzen Mannes geben meines Erachtens keine Hinweise auf Tränen überschäumenden Glückes.


    Die Insignien des Herrn der Rache, den man auch den Schwarzen Mann nennt, sind übrigens der Henkersaxt und Richterstab. Auch der Galgen ist ein häufig referenziertes Motiv.


  • Besonders gut geschrieben ist die Szene in der Abdul über die Verführung der Macht spricht und den Glauben der Magier, dass sie geöffnete Tore wieder schließen können. Das hat mich an Dürrenmatt "Die Physiker " erinnert, "alles was mal gesagt wurde, kann nicht wieder zurückgenommen werden." Da wurde der Wissenschaftler auch "verrückt", weil er der Meinung war, dass er seine Entdeckung so vor den Menschen bewahren kann..


    Versucht Abdul auch etwas zu verbergen, er wird ja auch nicht so richtig ernst genommen. Er sagt selbst, dass sie mit ihm direkt reden können und nicht über ihn. In beiden Büchern komme die Akteure zu dem selben Schluss. Ist das Tor offen gibt es kein zurück mehr. Vielleicht sollte wir endlich mal lernen nicht jedes Tor zu öffnen, nur weil es möglich ist. Ich glaube den Fehler haben im Himmelsturm auch die Elfen gemacht.


    Ich musste auch gleich an die Physiker denken. Und Abdul hat ja ebenfalls Geheimnisse erforscht und Wissen gesammelt, welches nicht nur ihn selbst ins Verderben gestürzt hat.


  • Sven und Nirka
    Sven ist ja ein rechter Kerl und obendrein ein Romantiker. Wenn das nicht bei den Frauen ankommt, dann frage ich mich auch worauf dann noch gewartet werden soll.


    Endlich mal jemand, der die Figur versteht! :flirt:



    Die Tsageweihte (im vorigen Abschnitt) heißt Echsinea? Echt jetzt?


    Na klar! Allerdings ist das nach Heidelinde, der Perainegeweihten, nur meine zweitliebste Namensschöpfung in diesem Roman. :)



    Abgesehen davon sind die Kollegen in Ysilia nicht gerade für ihre Arroganz bekannt.


    Das sehe ich auch so: In diesem Trümmerfeld von einer Stadt muss jeder mit anpacken, wenn es noch mal etwas werden soll. Wer den Elfenbeinturm bevorzugt, ist in Ysilia falsch ...

  • Ursas Eifersucht
    Bislang ist mir Ursa immer sehr auf die Nerven gegangen. Ihre ausgesprochen aggressive Art hat fand ich mehr als lästig. Aber ihre Eifersuchtsattacken machen sie auf einmal irgendwie menschlicher und doch irgendwie sympathisch.


    Tatsächlich ging es mir genauso. Vorher fand ich sie auch einfach nur grässlich, passte aber zu Beorns Mannschaft. Dass sie jetzt diese menschlichen Züge zeigt, hat ihr bei mir Pluspunkte eingebracht. Das finde ich hier immer wieder so faszinierend, wie die Autoren mit den Figuren spielen und sie herausarbeiten. Keiner weiß, ob man die Figuren aus dem ersten Band am Ende noch genauso mag oder hasst (falls sie bis dahin überleben).

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Tatsächlich ging es mir genauso. Vorher fand ich sie auch einfach nur grässlich, passte aber zu Beorns Mannschaft. Dass sie jetzt diese menschlichen Züge zeigt, hat ihr bei mir Pluspunkte eingebracht. Das finde ich hier immer wieder so faszinierend, wie die Autoren mit den Figuren spielen und sie herausarbeiten. Keiner weiß, ob man die Figuren aus dem ersten Band am Ende noch genauso mag oder hasst (falls sie bis dahin überleben).


    Ich finde auch, dass so etwas wirklich spannend ist und leider gibt es viele Autoren, die das entweder nicht können oder nicht wollen und Figuren ziemlich eindimensional bleiben. Am beeindruckendsten ist es, wenn die Figuren Sachen machen, die ihrem Charakter nicht entsprechen, aber die Situation sie dazu bringt. Das ist hohe Kunst für mich.

  • Was haben einige nur gegen Sven? "Im echten Leben" würde man sich doch sicherlich über so einen Mann nur freuen: er ist stark und abenteuerlich, gleichzeitig ein Romantiker (mir hat noch keiner so viele Kerzen angezündet), er hat Ehrgefühl und ist verlässlich (steht zu seinen Wort), er ist rücksichtsvoll und schaut diskret weg, wenn sich eine Frau umzieht, er ist ein guter Kumpel und ein guter Liebhaber (gehe ich mal von aus, nachdem Nirka gern mit ihm durch den Wald "streunt" ;) ).... was will Frau denn mehr? Ok, einen schwarzen Fleck hat er: er ist seekrank. Das ist natürlich nicht hinzunehmen und stört das Bild enorm ;D


    Also ich fand die Szenen mit den beiden sehr schön und gefühlvoll. Und ich habe es ja vorher schon geschrieben: ich mag Nirka und ich möchte, dass sie glücklich ist und wenn es mit Sven ist, dann freu ich mich für sie. :) Allerdings habe ich etwas Angst um die Beziehung, denn es wird der Tag kommen, wo es heißt: wer geht mit wem oder trennen sich die Wege? Hier bin ich echt gespannt, was passiert.




    Abduls Verstand geht sehr ungewöhnliche Wege, aber er verfügt noch immer über große magische Kraft. Diese äußert sich nur ... ungewöhnlich. In der Markthalle in Riva hat er selbst geraucht, und hier bringt er Vascal unkonventionell zum Schweigen. ;)


    Diese Szene war echt gruselig. Was für ein Bild von Vascal, als er die Kugeln rauswürgt und die dann auch noch zu Fledermäusen wurden. :o Ich habe mich hier gefragt, ob Abdul das bewusst so gezaubert hat oder ob er mit seinem verwirrten Verstand (falls er nicht klar war) einfach nur irgendwie eine Abwehr zaubern wollte (vielleicht, dass Vascal nicht mehr laut sprechen kann o. ä. ) und dann dies aus Versehen dabei herausgekommen ist ;D



    Ich glaube, Silesius liegt mit seiner Vermutung, auf dem Grund des Yslisees könnte eine versunkene Elfenstadt stehen, gar nicht so falsch, immerhin hat der See eine enorme Anziehungskraft auf Salarin ausgeübt - irgendetwas ist da unten, da bin ich mir ebenfalls sicher.


    Ich hatte ja schon mal das Bild der versunkenen Stadt Atlantis vor Augen, als ich den See sah. Ich vermute auch immer noch, dass in dem See eine Elfenstadt sein könnte.



    Spannend fand ich die Szene an dem Findling mit dem Wolfskopf: Erm Sen scheint wirklich keine Ahnung gehabt zu haben, warum er damals so verfolgt wurde. Da er sich selbst fragt, ob er womöglich Schuld auf sich geladen hätte, denke ich, dass ein Gespräch damals zwischen den Wüstenelfen und Erm Sen vielleicht tatsächlich Erfolg gehabt hätte. So wie ich die Inschrift verstehe, dachte er wohl, dass er sich mit seinen Kampfkünsten seinerzeit Feinde gemacht hat, dass es mit seinem Schwert zusammenhängt, scheint er nicht verstanden zu haben, jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt unseres Wissens.


    Ja, das denke ich auch. Das Gefühl, dass er gar nicht wusste, warum er verfolgt wurde, hatte ich auch. Wie schade, dass da keine Kommunikation stattgefunden hatte, vielleicht hätte man früher eine Lösung gefunden, die den Elfen das Schwert zurückgegeben und gleichzeitig Erm Sen nicht in seiner Ehre oder sonst was gestört hätte. So war alles Töten so unsinnig und unnötig. Irgendwie eine traurige Situation. :(



    Lenyas völlig untypische Bemerkung, dass sie nicht vorhatte, Galayne etwas vom Abendessen übrig zu lassen, überrascht Iskir zwar, aber wirklich Verdacht hat bisher noch keiner geschöpft, dass die Traviageweihte etwas seltsam geworden ist.


    Hier habe ich auch gedacht, noch ein paar mehr so Situationen und es MUSS doch den anderen endlich seltsam vorkommen. Das Problem wird aber sein, dass man eben nicht so schnell daran denkt, dass die Person, die doch da in Fleisch und Blut vor einem steht, eben NICHT die Person ist. Man denkt vielleicht erst einmal, derjenige hat sich verändert und fragt sich warum, ob sie krank im Kopf geworden ist oder ähnliches, stellt aber nicht gleich in Frage, ob es die Person überhaupt noch ist. Wenn so etwas öfter mal vorkommt oder allgemein bekannt ist, dann denkt man vielleicht schneller an so eine Lösung. Oder ist es in dieser Welt allgemein bekannt und üblich, so dass man eigentlich recht schnell darauf kommen kann?



    Konnte Tylstyr tatsächlich zu Zidaine durchdringen? Ich hatte beinahe den Eindruck, als ob er eine der hohen Mauern, die sie um sich errichtet hat, einreißen konnte. Aber wer ist der Schatten des Mannes mit dem Richtbeil und dem Stab? Etwa Zidaines Rachedämon, der sein Recht einfordern will? Wenn ja, wie wird man den nur los?


    Ich hatte auch das Gefühl, Tylstyr kommt hier Zidaine näher, berührt ihr Inneres und es könnte vielleicht ein gutes Ende nehmen mit den beiden, aber der Schatten mit Beil und Stab, der im Hintergrund lauert, hat dieses Gefühl wieder verdunkelt - ernüchternd. Irgendwie fürchte ich immer noch, dass es hier kein Happy End geben wird, sondern der furchtbare Prolog im ersten Buch eine Zerstörungskraft hatte, die nicht aufzuhalten ist. Im Roman kann man zwar alles gut enden lassen, aber realistisch ist eben auch, dass einige Dinge nicht mehr zu retten sind. Ich bin hier wirklich sehr auf die weitere Entwicklung gespannt. Und wir lesen hier ja keinen Liebesroman, in dem sich am Ende lauter glückliche Pärchen an den Händen halten (Ursa und ihr junger Freund eingeschlossen) ;D ;)



    Praios hat sich doch dazu entschlossen, die Eicheln einzupflanzen, aber an einem abgelegenen Waldstück.


    Hmmmmm, ja. Ich hatte hier echt irgendwas Schlimmes noch erwartet, weil die Szene damals etwas "gruselig" auf mich wirkte, weil Praios ja selbst wegen seiner unglücklichen Liebe so aufgewühlt war, als er die Eicheln in die Hand gedrückt bekam. Das habe ich wohl beim Lesen etwas überbewertet.


    Leomaras Vision war wieder beängstigend. Ich würde mir für sie echt wünschen, dass sie davon endlich mal erlöst wird. Mir kommt es ein bisschen so vor, als würde sie so lange diese Visionen bekommen, bis endlich mal jemand diese Visionen, also die Rätsel, wirklich löst. Manchmal habe ich das Gefühl, es geht niemand so richtig darauf ein und versucht, sie mal intensiv zu entschlüsseln. Andererseits kommen sie wohl "platzgebunden", also immer wieder neu. Nun ja, trotzdem hoffe ich, dass sie irgendwann endgültig davon frei wird.


  • Hier habe ich auch gedacht, noch ein paar mehr so Situationen und es MUSS doch den anderen endlich seltsam vorkommen. Das Problem wird aber sein, dass man eben nicht so schnell daran denkt, dass die Person, die doch da in Fleisch und Blut vor einem steht, eben NICHT die Person ist. Man denkt vielleicht erst einmal, derjenige hat sich verändert und fragt sich warum, ob sie krank im Kopf geworden ist oder ähnliches, stellt aber nicht gleich in Frage, ob es die Person überhaupt noch ist. Wenn so etwas öfter mal vorkommt oder allgemein bekannt ist, dann denkt man vielleicht schneller an so eine Lösung. Oder ist es in dieser Welt allgemein bekannt und üblich, so dass man eigentlich recht schnell darauf kommen kann?


    Eben, das denke ich, ist der Punkt an der Sache: wer soll denn daraufkommen, dass Lenya gar nicht mehr Lenya ist? Ich hatte es so verstanden, dass die Gabe dieser perfekten Täuschung nicht unbedingt gang und gäbe ist. Und selbst Abdul, der in magischen Dingen sehr bewandert ist, hat sich von Pardona seinerzeit derart täuschen lassen.

  • Eben, das denke ich, ist der Punkt an der Sache: wer soll denn daraufkommen, dass Lenya gar nicht mehr Lenya ist? Ich hatte es so verstanden, dass die Gabe dieser perfekten Täuschung nicht unbedingt gang und gäbe ist. Und selbst Abdul, der in magischen Dingen sehr bewandert ist, hat sich von Pardona seinerzeit derart täuschen lassen.


    Die Fähigkeit einen anderen so vollkommen darzustellen ist keineswegs sonderlich verbreitet. Pardonas Herr und Meister ist im übrigen ebenfalls ein Meister der Täuschung. Immerhin glaubt Pardona ja sogar mit Hilfe der Armreife selbst die Götter täuschen zu können. Was kann da schon ein Sterblicher ausrichten?
    Nichts desto trotz sollte man dieses spezielle Element der Täuschung einmal im Hinterkopf behalten. Es könnte sein, dass uns das noch einmal begegnet.


  • Ich hatte ja schon mal das Bild der versunkenen Stadt Atlantis vor Augen, als ich den See sah. Ich vermute auch immer noch, dass in dem See eine Elfenstadt sein könnte.


    Wie bereits erwähnt eine sehr erinnernswerte Vermutung. Wir werden diesen Gedanken vermutlich noch einmal aufgreifen. So in ca. drei Bänden oder so. ;)



    Ja, das denke ich auch. Das Gefühl, dass er gar nicht wusste, warum er verfolgt wurde, hatte ich auch. Wie schade, dass da keine Kommunikation stattgefunden hatte, vielleicht hätte man früher eine Lösung gefunden, die den Elfen das Schwert zurückgegeben und gleichzeitig Erm Sen nicht in seiner Ehre oder sonst was gestört hätte. So war alles Töten so unsinnig und unnötig. Irgendwie eine traurige Situation. :(


    Ist es das nicht immer?



    Ich hatte auch das Gefühl, Tylstyr kommt hier Zidaine näher, berührt ihr Inneres und es könnte vielleicht ein gutes Ende nehmen mit den beiden, aber der Schatten mit Beil und Stab, der im Hintergrund lauert, hat dieses Gefühl wieder verdunkelt - ernüchternd. Irgendwie fürchte ich immer noch, dass es hier kein Happy End geben wird, sondern der furchtbare Prolog im ersten Buch eine Zerstörungskraft hatte, die nicht aufzuhalten ist. Im Roman kann man zwar alles gut enden lassen, aber realistisch ist eben auch, dass einige Dinge nicht mehr zu retten sind. Ich bin hier wirklich sehr auf die weitere Entwicklung gespannt. Und wir lesen hier ja keinen Liebesroman, in dem sich am Ende lauter glückliche Pärchen an den Händen halten (Ursa und ihr junger Freund eingeschlossen) ;D ;)


    Ich würde mal sagen, die Rolle des romantischen Liebespärchens passt nur sehr bedingt dahin. So leicht wird sich der Schwarze Mann nicht geschlagen geben.



    Hmmmmm, ja. Ich hatte hier echt irgendwas Schlimmes noch erwartet, weil die Szene damals etwas "gruselig" auf mich wirkte, weil Praios ja selbst wegen seiner unglücklichen Liebe so aufgewühlt war, als er die Eicheln in die Hand gedrückt bekam. Das habe ich wohl beim Lesen etwas überbewertet.


    Ohhh, nur eine kleine Bitte. Der Mann heißt Praioslob. Das ist auch recht naheliegend wenn man bedenkt, dass Praios der GOTT ist dem er sich geweiht hat. Wäre schön, wenn wir das trennen könnten.



    Leomaras Vision war wieder beängstigend. Ich würde mir für sie echt wünschen, dass sie davon endlich mal erlöst wird. Mir kommt es ein bisschen so vor, als würde sie so lange diese Visionen bekommen, bis endlich mal jemand diese Visionen, also die Rätsel, wirklich löst. Manchmal habe ich das Gefühl, es geht niemand so richtig darauf ein und versucht, sie mal intensiv zu entschlüsseln. Andererseits kommen sie wohl "platzgebunden", also immer wieder neu. Nun ja, trotzdem hoffe ich, dass sie irgendwann endgültig davon frei wird.


    Technisch gesehen sprechen wir hier von einem Medium. Das ist ungefähr das, was man unter diesem Begriff erwarten dürfte. Leomaras Rolle ist (unter anderem) die, als Medium Bezüge zu Dingen herzustellen, die unseren Helden und vor allem den Lesern sonst verborgen blieben. Eine Lösung wäre vermutlich sich irgendwo in die Einöde zurückzuziehen und von allen Einflüssen abzuschotten. In der Regel scheinen die Visionen aber ja für Leomara nicht sonderlich schädlich zu sein.


  • Nichts desto trotz sollte man dieses spezielle Element der Täuschung einmal im Hinterkopf behalten. Es könnte sein, dass uns das noch einmal begegnet.


    Vermerkt ;D



    Wie bereits erwähnt eine sehr erinnernswerte Vermutung. Wir werden diesen Gedanken vermutlich noch einmal aufgreifen. So in ca. drei Bänden oder so. ;)


    Nun bin ich aber gespannt :popcorn:



    Ohhh, nur eine kleine Bitte. Der Mann heißt Praioslob. Das ist auch recht naheliegend wenn man bedenkt, dass Praios der GOTT ist dem er sich geweiht hat. Wäre schön, wenn wir das trennen könnten.


    Ja, damit hast du vollkommen recht :-[


  • Ist es das nicht immer?


    Natürlich, Töten an sich ist auf jeden Fall immer unnötig. Ich meinte das mehr im Sinne, dass die beiden Parteien dies als Maßnahme gewählt haben und ein Gespräch hätte diese Maßnahme unnötig gemacht. Es wäre das gleiche, wenn sie sich einfach nur geprügelt hätten - das hätte nach einem "Aufklärungsgespräch" genauso die Bewertung "unnötig" bekommen. :)



    Ohhh, nur eine kleine Bitte. Der Mann heißt Praioslob. Das ist auch recht naheliegend wenn man bedenkt, dass Praios der GOTT ist dem er sich geweiht hat. Wäre schön, wenn wir das trennen könnten.


    Meine Güte, muss gleich mal schauen, ob ich das immer so geschrieben habe. Du hast natürlich recht.



    In der Regel scheinen die Visionen aber ja für Leomara nicht sonderlich schädlich zu sein.


    Das wirkt so, ja. Aber mir tut es immer weh, wenn sie darin gefangen ist und ich fürchte immer, dass sie doch leidet. Vielleicht habe ich da zu viel Angst um sie.


  • Das wirkt so, ja. Aber mir tut es immer weh, wenn sie darin gefangen ist und ich fürchte immer, dass sie doch leidet. Vielleicht habe ich da zu viel Angst um sie.


    Ich habe gerade die Umbruchfahne zum ersten Band der Phileasson-Deluxe-Ausgabe durchgeschaut, der die ersten beiden Romane enthalten wird. Dort habe ich Folgendes gefunden:
    [quote author=Himmelsturm]
    »Sie muss sehen, was sie sehen muss. Sonst setzt es sich in ihren Albträumen fest.«[/quote]
    ... sagt Vascal über seine Nichte. ;)


  • Nichts desto trotz sollte man dieses spezielle Element der Täuschung einmal im Hinterkopf behalten. Es könnte sein, dass uns das noch einmal begegnet.


    Das finde ich sehr spannend. Warum sollte Pardona auch nicht noch öfters in andere Rollen schlüpfen, wenn sie sich davon einen Vorteil verspricht. Sie hat da sicherlich keine moralischen Bedenken :D

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Und endlich kommen sich Nirka und Sven so richtig näher. Das wurde aber auch Zeit.


    Sven hat mit seiner Kerzenaktion ein deutliches Zeichen der Zuneigung gesetzt. Da finde ich es gut, dass Nirka nun die Initiative ergreift. Wie sich die Romanze weiterentwickelt, wenn die Ottajasko in See sticht, bleibt abzuwarten. Das Pärchen wird sich bestimmt nicht trennen. Entweder bleibt Nirka mit Sven zusammen an Land oder Sven überwindet seine Seekrankheit. Da gibt es doch bestimmt irgendein Kraut dagegen.


    Die Schulungsaktion von Tylstyr hat mir gefallen. Aufhänger war der misslungene Zauber eines Anfängers. Da konnte Tylstyr natürlich aus eigener Erfahrung mit dem Ignifaxius einiges beisteuern.


    Ursa ist hier zwar immer noch keine Sympathieträgerin, aber die Eifersucht macht sie menschlich. Sie hat sich auf jeden Fall verguckt und duldet keine Konkurrentin neben sich.


    Und Eilif verliert ihr Pferd. Das tat mir zwar leid, aber die Szene wie sie zu Fuss weitermarschiert war irgendwie schon komisch.


    Dass der mit Glas überzogene Stein von Drachenfeuer herrührt, war mir total entgangen. Zu wenig Erfahrung mit Drachen wahrscheinlich ;), (oder in Physik/Chemie geschlafen...)


    Trotz des Auftauchens dieses grüseligen Schattenmannes hoffe ich auf ein Happy End von Zidaine und Tylstyr. Allerdings zweifle ich ein wenig. Zu viel Romantik kann man bei diesem Autorenduo einfach nicht erwarten ;D


  • Und endlich kommen sich Nirka und Sven so richtig näher. Das wurde aber auch Zeit.


    :flirt: :herz:



    Trotz des Auftauchens dieses grüseligen Schattenmannes hoffe ich auf ein Happy End von Zidaine und Tylstyr. Allerdings zweifle ich ein wenig. Zu viel Romantik kann man bei diesem Autorenduo einfach nicht erwarten ;D


    Was? Von uns nicht? Wieso das denn? Wir sind doch auch in den Leserunden immer unglaublich zart besaitet! Unsere Sensibilität wird nur ständig unterschätzt, das wohl! :'(

  • Suse

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