07 - Kapitel 4 komplett (S. 325 - 413)

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  • Ich hatte so sehr gehofft UND wurde nicht enttäuscht! Dieser Abschnitt kehrt zurück zu dem gewohnten Tempo.


    Tylstyr gesteht Zidaine also jedes Recht zu töten zu. Ist das so? Rechtfertigt all ihr Leiden, diesen Weg zu gehen? In Tylstyrs Augen offensichtlich schon. Vielleicht hätte er ihr da besser mal auf die Sprünge geholfen, dass es mit Rache nicht getan ist. Dass man Leid nicht mit Leid aufwiegen kann, dass sie solange sie von Rache getrieben ist, nie wirklich frei sein kann und ihren Peinigern damit im Grunde immer noch Macht über sie und ihr Leben zugesteht. Ich würde mir wünschen, dass Tylstyr sie irgendwann irgendwie aussöhnen kann...wie auch immer das aussehen mag.


    Der Adler, der Phileassons Trupp verfolgt, ist mir auch sofort verdächtig vorgekommen. Es bestätigt sich ja dann kurz darauf. Und tatsächlich entpuppt sich das Federvieh als Fanokul.


    Nirka und Sven haben noch eine Rechnung offen und wollen sich duellieren. Eigentlich wirklich ein "Schmarn". Gut, dass Phileasson und Praioslob mit Sinn und Verstand an die Sache gehen. Überhaupt muss man sagen, dass sich gerade Praioslob sehr gut entwickelt. Ich bin richtig froh, dass er dabei ist und vielen Dingen eine gewisse Tiefe und Sinnhaftigkeit gibt. Das gefällt mir sehr gut! :klatschen: Wenn ich Teil der Ottajasko wäre und bräuchte einen Rat, würde ich mich vertrauensvoll an ihn wenden. :)


    Als das Duell dann doch unausweichlich ist (Nirka ist wahrlich stur!) hat man natürlich die ganze Zeit im Hinterkopf, dass ja nicht allzuviel passieren kann, da sie sich ja nur anritzen dürfen. >:( Jaaaaaaa, ich weiß, wir brauchen die Beiden noch usw. doch insgeheim hatte ich doch gehofft, die Wut würde mit Nirka durchgehen und sie würde Sven so ganz versehentlich durchbohren *hüstel* :unschuldig: aaahhh ich sehe schon , ich werde diesen Typ so schnell nicht los. Wessen Autorenliebling ist der Romantiker im Rauschebart eigentlich? :D Immerhin gewinnt Nirka....daran bestand aber -für mich- auch keine Sekunde Zweifel.


    Uhhhh und dann bekommt Leomara wieder Visionen :o *grusel* wir nehmen wieder an Fahrt auf....die Spannung steigt. Ich kann nicht aufhören zu lesen und bin froh, die beiden "zäheren" Abschnitte hinter mir zu haben.


    Salarin bekommt wieder diese eigenartigen vermeintlichen Erinnerungen. Das ist schon sehr mysteriös und so einen richtigen Reim kann ich mir (noch) nicht darauf machen. Die Schlacht ist spannend, endlich wieder Action und Salarin verspürt den Drang Phileasson schützen zu müssen, da es alleine auf ihn ankommt. Also irgendetwas schlummert da in Salarin und ich hoffe, er findet bald den Zugang zu diesen Bildern.


    Auf Seite 367 kann ich Tylstyr nicht ganz folgen. Unmittelbar zuvor, mahnt er sich immer wieder dazu, KEINE Zauberei einzusetzen, da sie diese noch bräuchten, wenn es um Leben und Tod ginge usw. Doch dann setzt er sie doch ein, um durch die Augen Krinalas sehen zu können, um an Informationen zu kommen. Für mich entsteht hier ein Widerspruch, den ich nicht richtig deuten kann!? ???


    Immerhin erhalten sie tatsächlich wertvolle Informationen über den Verbleib der anderen.
    Es geht also an die Befreiung . Die Atmosphäre in den Kavernen ist sehr gelungen. Düster, unheimlich, es stinkt nach Oger...man kann es förmlich riechen, diesen Mief in den unterirdischen Gängen. Die beste Stelle seit langem, wie ich finde.


    Es kommt noch besser. Die Stelle an der die Elfen die geschundene Krinala heilen, ist ja wirklich wunderschön. Dieses Bild, wie sie um die armlose Krinala tanzen....ich war verzückt! :flirt: ich brauche unbedingt, ganz ganz dringend so einen Elf! ( Falls jemand weiß, wo ich einen erstehen kann, bitte um PN! Was wäre das für ein wundervolles Leben? Erlösung für unsere körperlichen Gebrechen, die uns so schwach machen!) Im Ernst: eine berührende Stelle.


    Auf Seite 386 begeistert mich das Gespräch zwischen Praioslob und Sylgruyan. Das Thema Eifersucht....zauberhaft beschrieben: "Sie brannte in der Nacht, wenn man keinen Schlaf fand,........und auch kein Recht auf das hatte, was man begehrte." :'( Weise Worte. Auch hier spiegelt Praioslob wieder die allgegenwärtigen Fragen um Gerechtigkeit, Schuld und Sühne. Ganz zauberhaft verwoben mit der Handlung. :trost:


    Sven und Phileasson legen also ihren Streit bei. Ist ja auch angemessen, nach allem was sie nun durchgestanden haben. Phileasson zeigt sich als sehr großzügig, dass er Sven nicht auffordert die Vergangenheit und damit wichtige Informationen über Beorn preiszugeben. Also die Größe hätte ich in dieser Situation vielleicht nicht gehabt. Applaus für Phileasson!


    Pardona besorgt Fusel für Assel. :totlach: da musste ich schmunzeln...aber es ist natürlich nur, um Assel bei Laune zu halten damit er überhaupt durchhält, bis sie am Ziel sind!


    Iskir und Ursa haben ein Techtelmechtel....naja....ist mir eigentlich Wurscht, was Ursa macht. Ich mag sie nicht...das war aber schon immer so. Mit der werde ich nicht warm, auch wenn sie Phileassons Liebling ist. ::) Sie kann Sven haben ;D :totlach: den braucht sonst keiner! :P


    Eilif streckt Assel schließlich nieder. Na....sie macht ihrem Namen "Donnerfaust" alle Ehre. ;)


    ahhhh mir geht es richtig gut nach diesem fulminanten Abschnitt und lechze nach mehr! So, kann es gerne weitergehen! :D

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Ich habe ja noch etwas vergessen (Notizenchaos)....die Stelle an der Salarin mit Leomara knietief im See steht, war auch ein wahnsinniger Gänsehautmoment!!! Man hält für eine Sekunde den Atem an, will ihm zurufen "Salarin....wach auf!" und dann besinnt er sich und bringt Leomara zurück. Da fiel mir ein Stein vom Herzen und ich habe geseufzt! Der Anhänger, den er in dem ekligen Fisch gefunden hat....wem er wohl gehört hat? Und was hat es mit dem See auf sich? Der vergammelte Fisch war übrigens so trefflich beschrieben, dass ich annehme, einer der Autoren hat ein Angeltrauma! Ich selbst musste als Kind immer mit zum Angeln und habe genau solche halb verwesten Fischkadaver an manchen Tümpeln gefunden und daher habe ich gleich das Bild als sehr authentisch erkannt. :D Ich könnte jetzt noch etas über das Ausnehmen und Schwimmblasen erzählen...., aber lassen wir das! ;)

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Endlich darf Tylstyr wieder zaubern. Fand ich super beschrieben. Besonders der Unterschied zwischen seiner Gildenmagie und der Druidenmagie, wirklich gut gelungen! Das Verschmelzen mit der Natur und auch die ganzen Sprüche, die Krinala ihm gedrückt hat, während er unter dieser Maske war, um sich in den Hass reinzufühlen, hihi.^^


    Meine Güte, muss Nirka sabbernd Sven begaffen. Selbst Phileasson hat es gecheckt und der war ja bei allem Geflirte vorher gar nicht dabei!


    Das war es dann also doch mit Falnokul. Und Sven bleibt uns erhalten. Unfair ist die Welt. :-(



    aaahhh ich sehe schon , ich werde diesen Typ so schnell nicht los. Wessen Autorenliebling ist der Romantiker im Rauschebart eigentlich?

    Jaa. -.- Sieht sogar so aus, als wäre das zwischen ihnen jetzt erst richtig ausbaufähig. Yeeha! -.-


    Leomaras Visionen sind ganz schön rätselhaft. Richtig gut fand ich, wie Salarin am Ende nicht darauf einging und nichts damit zutun haben wollte.



    Ich kann nicht aufhören zu lesen und bin froh, die beiden "zäheren" Abschnitte hinter mir zu haben.

    Richtig zäh fand ich keinen Abschnitt oder zumindest nicht in Gänze. Die Suche im Sumpf nach den Gefährten fand ich nicht so spannend und in diesem Abschnitt ging es mir definitiv zuviel um Sven. Das lenkt ganz schön von der eigentlichen Aufgabe ab. Dass Phileasson das nicht ärgert. Der Herr ist doch sonst der ungeduldige Typ. Bisher fand ich Phileassons Truppe in Vallusa am besten.


    Das war ja schon ziemlich knapp mit Salarin und Firutin. Salarin ist wirklich gefährlich, wenn er nicht ganz er selbst ist.



    Auf Seite 367 kann ich Tylstyr nicht ganz folgen. Unmittelbar zuvor, mahnt er sich immer wieder dazu, KEINE Zauberei einzusetzen, da sie diese noch bräuchten, wenn es um Leben und Tod ginge usw. Doch dann setzt er sie doch ein, um durch die Augen Krinalas sehen zu können, um an Informationen zu kommen. Für mich entsteht hier ein Widerspruch, den ich nicht richtig deuten kann.


    Ging mir absolut genauso! Wahrscheinlich kamen sie ohne seine Hilfe einfach nicht weiter. Das kam aber dann nicht klar genug rüber.


    Die Oger konnten schon Naschen (xD) und haben Krinala ein Ohr und einen Arm abgerissen. Ehrlich gesagt war mir das zu wenig. :-[ Warum haben sie nicht von jedem ein wenig genascht. Geschaut, wer am besten schmeckt sozusagen.^^


    Ogerkinder waren dann ja auch mal was neues.
    So, der Oger ist jetzt unser Freund, aber wir können ihn noch nicht verstehen -> Vascal!
    Die klare Aufgabenverteilung fand ich sehr einer typischen Rollenspielgruppe nachempfunden. ^^


    Salarins Fähigkeiten sind ja wirklich immens. Er kann es sich auch selber nicht ganz erklären. Ganze Gliedmaßen wieder nachwachsen zu lassen, das war schon beeindruckend.


    Sylgruyans Geschichte fand ich nicht interessant. Seine Beweggründe spielten für mich keine große Rolle. Er paktierte mit Goblins und Ogern. Gezwungener Weise? Naajaa. In dem Teil habe ich nicht verstanden, ob eine Nymphe auch eine Fee sein soll oder ob Nymphen einfach nur auch in der Feenwelt beheimatet sind. Nymphen kenne ich sonst nur aus World of Warcraft. Da sind es Mischwesen aus Mensch und Reh.


    Das muss Pardona ganz schön zuwider gewesen sein, neben Assel herzureiten und drauf zu achten, dass er nicht vom Pferd fällt. Ob das so eine kleine Rache Beorns war? Er hätte doch auch jedem anderen befehlen können, ihren Platz einzunehmen, egal ob der Rest der Mannschaft nichts mit Assel zutun haben will oder nicht.
    Richtig was passiert ist bei Beorn ja nicht. Gut, er sorgt für eine kleine Überraschung für Phileasson. Vielleicht geht der aber eh über einen ganz anderen Weg ans Ziel. Und sie haben Assel jetzt nicht mehr dabei. Las sich jetzt aber nicht so spannend, auch wenn sie sich jetzt ihrem Ziel annähern.



    Iskir und Ursa haben ein Techtelmechtel....naja....ist mir eigentlich Wurscht, was Ursa macht. Ich mag sie nicht...das war aber schon immer so. Mit der werde ich nicht warm, auch wenn sie Phileassons Liebling ist. ::) Sie kann Sven haben ;D :totlach: den braucht sonst keiner! :P

    Dafür!


  • Tylstyr gesteht Zidaine also jedes Recht zu töten zu. Ist das so? Rechtfertigt all ihr Leiden, diesen Weg zu gehen?


    Das ist eine sehr interessante Frage, nicht nur im Kontext des Romans.
    In unserem Strafrecht zählt "Rache" als niederes Motiv. Wer jemanden aus Rache tötet, begeht einen Mord - unabhängig von den sonstigen Umständen ist es dann kein Totschlag mehr. Andererseits ist "er hat mir etwas angetan und ich habe mich gerächt" etwas, das großflächig auf Verständnis, oft sogar auf ein "recht so!" stößt.
    Kürzlich haben sich viele darüber aufgeregt, dass in der Türkei die Todesstrafe neu diskutiert wird. Ich fürchte, wenn man in den deutschen Medien über zwei, drei Fälle wie den aus dem Nordwärts-Prolog berichten würde, um dann eine Volksabstimmung zu machen, würden die Befürworter einer Todesstrafe auch in Deutschland eine verfassungsändernde Mehrheit erhalten. ::)



    Überhaupt muss man sagen, dass sich gerade Praioslob sehr gut entwickelt. Ich bin richtig froh, dass er dabei ist und vielen Dingen eine gewisse Tiefe und Sinnhaftigkeit gibt.


    Praioslob ist eine neue Figur - in dem Sinne, dass er in der Abenteuerkampagne nicht vorkommt.
    Im Rollenspiel sind Praios-Diener meistens die Buhmänner. Entweder, sie sind blöd, oder sie sind Klischee-Inquisitoren, wie es sie noch nicht einmal in Spanien gegeben hat. Das hängt mit dem Spielmechanismus zusammen: Wenn die Gesetzestreuen und vor allem diejenigen, die das Gesetz durchsetzen, sowohl fähig als auch fair sind, bleibt für die Spielfiguren wenig zu tun. In einem Roman funktioniert eine solche Figur dagegen gut.



    Immerhin gewinnt Nirka....daran bestand aber -für mich- auch keine Sekunde Zweifel.


    Denkt Ihr, sie hat Sven besiegt - oder Sven hat sie gewinnen lassen?



    Sven und Phileasson legen also ihren Streit bei. Ist ja auch angemessen, nach allem was sie nun durchgestanden haben.


    Vielleicht sollte man dabei noch anmerken, welches Opfer Sven dafür bringt: seine Ehre. Er hat einen Auftrag angenommen und führt ihn nun nicht mehr aus.



    Leomaras Visionen sind ganz schön rätselhaft. Richtig gut fand ich, wie Salarin am Ende nicht darauf einging und nichts damit zutun haben wollte.


    Solche Stellen erfüllen in dieser Romanreihe zwei Funktionen.
    Die erste ist, darzustellen, dass die Welt größer ist als der Ausschnitt, den man im Roman kennenlernt. Phileasson und Beorn lernen viele Länder kennen, sie lösen viele Rätsel. Aber nicht alle. Aventurien existiert nicht ausschließlich als Bühne für ihr Abenteuer, es gibt immer noch mehr, als eine einzelne Geschichte erzählt.
    Die zweite Funktion ist ein Augenzwinkern an die Aventurien-Kenner, die natürlich wissen, was es mit diesem See auf sich hat. ;)



    Ging mir absolut genauso! Wahrscheinlich kamen sie ohne seine Hilfe einfach nicht weiter. Das kam aber dann nicht klar genug rüber.


    Die Ottajasko konzentriert ihre Kräfte darauf, möglichst schnell die Gefangenen zu finden und zu befreien. Dazu hätte eine Erforschung des Baums nichts beigetragen, der Blick durch die Augen einer der Gefangenen hingegen schon. Zumal selbst Irulla bei der Spurensuche (vorläufig) gescheitert war - sie hätten ansonsten das Tageslicht abwarten müssen.



    Die Oger konnten schon Naschen (xD) und haben Krinala ein Ohr und einen Arm abgerissen. Ehrlich gesagt war mir das zu wenig. :-[ Warum haben sie nicht von jedem ein wenig genascht. Geschaut, wer am besten schmeckt sozusagen.^^


    Gute Idee! :D
    Aber meine Überlegung war, dass Svens Leute im Kampf mit den Goblins einige Rotpelze erschlagen haben, bevor sie gefangen genommen wurden. Der ökonomisch denkende Oger verzehrt aus Gründen der Haltbarkeit zuerst die Toten, dann die Lebenden. ;D



    Es kommt noch besser. Die Stelle an der die Elfen die geschundene Krinala heilen, ist ja wirklich wunderschön. Dieses Bild, wie sie um die armlose Krinala tanzen....ich war verzückt!



    Salarins Fähigkeiten sind ja wirklich immens. Er kann es sich auch selber nicht ganz erklären. Ganze Gliedmaßen wieder nachwachsen zu lassen, das war schon beeindruckend.


    Da haben wir wiederum einen Unterschied zum Rollenspiel. Im Rollenspiel ist es nämlich recht einfach, Gliedmaßen nachwachsen zu lassen, die frisch verloren sind. Jeder, der den Heilzauber überhaupt beherrscht, kann sich daran versuchen.
    Wir haben die Heilmächtigkeit der Zauber in der Romanreihe zurückgedreht, weil es der Spannung abträglich ist, wenn man bei jeder Verletzung denkt: "einmal singen - wird schon wieder". An dieser Stelle ist der spektakuläre Heilzauber eine Vorbereitung für kommende Dinge ... Und außer Salarin sollte man auch Galandel würdigen, die immerhin drei Jahrhunderte (!) als Zauberfrau und insbesondere Heilerin bei den Schneeschraten gewirkt hat.



    In dem Teil habe ich nicht verstanden, ob eine Nymphe auch eine Fee sein soll oder ob Nymphen einfach nur auch in der Feenwelt beheimatet sind.


    Der Begriff "Fee" ist sehr variabel. Eng gefasst bezeichnet er die fingergroßen Wesen mit Schmetterlings- oder Libellenflügeln, die von Blüte zu Blüte flattern. Weit gefasst beinhaltet er alle Wesen, die Zugang zu irgendeiner Art von Traumwelt haben - sogar die Elfen Aventuriens mit ihrem "Licht" und dem "Gesang der Welt". In den meisten Definitionen dürften Nymphen ebenfalls zum Feenvolk gezählt werden.


  • Solche Stellen erfüllen in dieser Romanreihe zwei Funktionen.
    Die erste ist, darzustellen, dass die Welt größer ist als der Ausschnitt, den man im Roman kennenlernt. Phileasson und Beorn lernen viele Länder kennen, sie lösen viele Rätsel. Aber nicht alle. Aventurien existiert nicht ausschließlich als Bühne für ihr Abenteuer, es gibt immer noch mehr, als eine einzelne Geschichte erzählt.
    Die zweite Funktion ist ein Augenzwinkern an die Aventurien-Kenner, die natürlich wissen, was es mit diesem See auf sich hat. ;)


    Vielleicht mag mir ein Eingeweihter mehr zu dem See verraten? :>
    Wüsste auch gerne noch mehr zu Galotta. Der Name kam mir direkt bekannt vor. Dazu gab es auch Abenteuer zu kaufen, oder? Er war am Hofe in Gareth und ist dann zur Schwarzmagie gewechselt und hat die Oger befehligt? Bin da nicht so kundig, da ich immer nur Spieler war und nicht gemeistert habe. Könnte meinen Bruder fragen, aber nachher verrät er mir zu Phileasson noch was. Er hat die Romanreihe noch nicht angefangen, obwohl ich sie ihm wärmstens empfohlen habe. Bekommt er von mir zu Weihnachten, so! ;)


  • Vielleicht mag mir ein Eingeweihter mehr zu dem See verraten? :>


    Die Wiki-Aventurica kann da ein bisschen helfen. ;)



    Wüsste auch gerne noch mehr zu Galotta. Der Name kam mir direkt bekannt vor. Dazu gab es auch Abenteuer zu kaufen, oder? Er war am Hofe in Gareth und ist dann zur Schwarzmagie gewechselt und hat die Oger befehligt?


    In Aventurien sind die Gildenmagier in drei Gilden organisiert: schwarz, grau (Tylstyr und Abdul sind Mitglieder der grauen Gilde) und weiß. Das hat nichts mit Gut und Böse zu tun. Galotta etwa war zeitlebens ein Weißmagier, was bedeutet, dass er überzeugt war, dass die Welt von einer strikten Ordnung durchdrungen ist oder zumindest sein sollte. Irgendwann kam er auf die Idee, dass er selbst an der Spitze dieser Ordnung stehen sollte ...
    Große Teile seines Lebens, insbesondere auch den Ogerzug, haben Marc Wachholz und Kathrin Ludwig in einigen Romanen nachgezeichnet:
    Der Hofmagier
    Der Feuertänzer
    Der Aschengeist

  • Nur gut, dass Tylstyr direkt Verdacht wegen dem seltenen Adler schöpft, mir kam das auch etwas seltsam vor; allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, dass es sich dabei um Falnokul handelt. Ich dachte eher an eine Schurkerei von Pardona.


    Und dann kommen Nirka und Sven doch noch zu ihrem Duell, welches sie zwar unbedingt wollen, aber dann doch eher halbherzig durchziehen, es legt keiner darauf an, den Anderen ernsthaft zu verletzen. Aber immerhin schafft es Nirka, für sich und die Ottajasko eine gemütliche Unterkunft zu "gewinnen".


    Aber bei der nächsten Unterkunft stinkt etwas ganz gewaltig - für Nirka im wahrsten Sinne des Wortes. Goblins und Oger warten auf unsere Recken: Sven und seine Leute haben echt Glück, dass Phileassons Ottajasko noch vorbeigekommen sind, ansonsten wären sie alle als Mittagessen geendet. Ich bin wirklich froh, dass bei den Kämpfen niemand aus der Ottajasko getötet wurde, damit hatte ich nicht unbedingt gerechnet. Toll war wieder Shaya, die im richtigen Moment immer eine gehörige Menge Mut beweist.


    Krinala erwischt es dagegen ziemlich heftig mit ihrem abgerissenen Arm, es ist kein Wunder, dass die Elfen zwar die äußere Wunde, aber nicht die inneren Wunden heilen können. Ich fand es übrigens ziemlich raffiniert, wie wir von Krinalas Schicksal erfahren und gleichzeitig Tylstyrs Wut ihr gegenüber miterleben, wie schäbig sie sich ihm gegenüber verhalten hat. Ich gebe zu, dass hat mich kurz etwas zwiegespalten zurückgelassen, aber als die Szene mit dem Armstumpf kam, hat sie mir nur noch leid getan. Als sie auf ihre Schulter schaut, habe ich eine Gänsehaut bekommen, denn mit dem Armstumpf hatte ich nicht gerechnet :o


    Aber was ist wieder mit Salarin los? Er verspürt wieder Gefühle bzw. Erinnerungen, die eigentlich gar nicht zu ihm gehören. Was löst das aus? Ist es die Eiche, in der die Dyrade lebte? Und die Szene an diesem unheimlichen See mit Leomara hätte übel ausgehen können, glücklicherweise fängt er sich wieder. Wem gehört die Träne aus Platin, die Salarin in dem Fisch findet?


    Jetzt ist mir auch klar, warum Zidaine so viel daran gelegen ist, dass sie ihren Dolch zurückbekommt. Kein Wunder, dass sie auf Sven und seine Kopfgeldjäger so sauer war, weil sie ihn nicht mehr rausgerückt haben.


    Aber der Kampf gegen die Oger und Goblins ist doch zu etwas gut: Sven lässt endlich von seinem Auftrag ab und schließt sich sogar Phileasson an. Das wird zwar sicherlich noch zu einigem Knistern zwischen ihm und Nirka führen, aber bei ihm habe ich das Gefühl, dass er es ehrlich meint.


    Ziemlich skurril fand ich die Erklärung, warum der Druide Sylgruyan gezwungenermaßen gemeinsame Sache mit den Goblins und Oger machte ::) O.k., Liebe macht blind, aber hier grenzt es wirklich an Wahn. Und ausgerechnet an Praios wendet sich Sylgruyan wegen der Eicheln. Wird Praios seiner Bitte entsprechen? Wird er die Essenz der Dryade zum Tode verurteilen oder wird er die Eicheln einpflanzen auf die Gefahr hin, dass sich solch ein Liebeswahn wiederholt? Bei Praios bin ich aber zuversichtlich, dass er wirklich gründlich darüber nachdenken wird.


    Dann gibt es diesmal einen Schwenk zu Beorns Ottajasko, sie scheinen kurz vor dem Ziel zu stehen: die Wölfe, bei denen es sich lt. Assel um die Wächter handelt (woher weiß er das denn, er hat sie doch damals gar nicht erkannt?), nähern sich. Dass Beorn Assel laufen lässt, bzw. Pardona das überhaupt zulässt, damit habe nicht gerechnet. Ob er tatsächlich Phileasson begegnen wird? Wenn es sich bei den Wächtern tatsächlich um Wölfe handelt, dann könnte ich mir vorstellen, dass Nirka und Hern'Sen einen Vorteil hätten, wenn es darum geht, an den Schatz zu kommen. Aber bis jetzt liegen sie immer noch hinter Beorn.


  • Überhaupt muss man sagen, dass sich gerade Praioslob sehr gut entwickelt. Ich bin richtig froh, dass er dabei ist und vielen Dingen eine gewisse Tiefe und Sinnhaftigkeit gibt. Das gefällt mir sehr gut! :klatschen: Wenn ich Teil der Ottajasko wäre und bräuchte einen Rat, würde ich mich vertrauensvoll an ihn wenden. :)


    Ja, das dachte ich auch, dass Praios ganz gut in die Ottajasko reinpasst. Bis auf seine Wut auf Salarin.



    Iskir und Ursa haben ein Techtelmechtel....naja....ist mir eigentlich Wurscht, was Ursa macht. Ich mag sie nicht...das war aber schon immer so.


    War es nicht Ursa, die sich lange Zeit über Iskir lustig gemacht hatte? Da ist er ja gewaltig in ihrer Gunst gestiegen ;D

  • Das muss Pardona ganz schön zuwider gewesen sein, neben Assel herzureiten und drauf zu achten, dass er nicht vom Pferd fällt. Ob das so eine kleine Rache Beorns war?


    Na ab und an muss sie zumindest so tun, als sei sie eine fürsorgliche Travia-Geweihte. Aber natürlich geht ihr das gegen den Strich neben Assel zu reiten. Sie würde ihn am liebsten ... Aber manchmal sind selbst einer beinahe Göttin die Hände gebunden.

  • Na das war jetzt ein längerer Leseabschnitt.


    Ich fand das dieser Leseabschnitt fast wie eine Kurzgeschichte wirkte. Die Handlung war natürlichem Setting eingebettet aber die unglückliche Liebesgeschichte des Druiden hätte auch alleine Bestand haben können.


    Die Schilderung der Umstände und der Oger wirkten bedrohlich und abartig. Das Fressen der Toten ist schon widerlich. Die Lebenden anzunagen war starker Tobak. Ich finde so Menschenfresser Themen immer sehr gruselig. Das war gut umgesetzt.


    Außerdem wissen wir jetzt wieso Zidaine so sn dem Dolch hängt. Er ist ihr Anker zu einem verlorenen Leben.


    Beorns Weiterreise zum Tal der Türme läuft geschmeidig. Ich fand hier sehr nett wie er Assel gegenüber Philly diskreditiert.


  • Das Fressen der Toten ist schon widerlich. Die Lebenden anzunagen war starker Tobak. Ich finde so Menschenfresser Themen immer sehr gruselig. Das war gut umgesetzt.


    Das war eine Herausforderung, weil das Verspeisen von Menschen natürlich - zu recht - ein Tabu ist. Trotzdem wollte ich die Oger nicht als reine Monster darstellen, auch sie sollten eine nachvollziehbare Motivation haben. Die habe ich - für mich - im unstillbaren Hunger gefunden, der sie plagt. Jeder hatte schon einmal Hunger und weiß, dass er so sehr überhand nehmen kann, dass man an kaum etwas anderes denken kann, als ans Essen.

  • Das war ein spannender Abschnitt, da war wirklich alles drin: Kampf, Liebe, Spannung, Rätsel...


    Interessant fand ich aber das Duell zwischen Sven und Nirka. Da geht noch was, ich sage es Euch. Das ist die ganz große Liebe. Was sich liebt, das neckt sich. Deshalb hat sich bestimmt Sven Phileasson angeschlossen, um ganz nah bei Nirka zu sein.


    Die Visionen von Leomara fand ich auch wieder sehr spannend, kann ich sie aber nicht wirklich interpretieren. Besonders die Szene, wo Salarin am See steht und Leomara diese Zeilen spricht. War da früher vielleicht mal eine große Elfenstadt? Die „alte“ Welt? In Salarin wohnt auf jeden Fall ein alter Geist, der damals den Untergang dieser Zeit miterlebt hat. Ich weiß nur nicht, ob er wiedergeboren wurde oder ob sein alter Geist einen neuen Körper gesucht hat.


    Die Szene mit der angefressenen Halbelfe fand ich schon sehr gruselig :o. Ich mag mir das gar nicht vorstellen, am lebendigen Laib aufgefressen zu werden.



    Gute Idee! :D
    Aber meine Überlegung war, dass Svens Leute im Kampf mit den Goblins einige Rotpelze erschlagen haben, bevor sie gefangen genommen wurden. Der ökonomisch denkende Oger verzehrt aus Gründen der Haltbarkeit zuerst die Toten, dann die Lebenden. ;D


    Quasi wie bei einer Pralinenschachtel... erst mal alle anbeißen :totlach:

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Besonders spannend war für mich die Beschreibung der Hütte und der komische Geruch den Nirka als einzig wahrnimmt. Da baut sich die Spannung so richtig auf, man wartet nur noch darauf wann es endlich losgeht. Die Kampfbeschreibung war drastisch, aber das gehört in der Geschichte ja einfach dazu. Sehr unheimlich als der Oger aus dem Nebel auftaucht, tapferer Shaya ich dachte schon jetzt sei es um sie und Leomara geschehen. Guter Schreckmoment.
    Sie hat wirklich eine wahnsinnige Entwicklung gemacht, das war ja schon öfter im Lauf der Geschichte zu sehen. Am Anfang war sie ein richtiges Gänschen, jetzt ist sie eine ausgewachsene Gänsemutter, die ganz schön zubeißen kann.


    Zum Schluss köpft Falnokul auch noch das arme Ogermädchen, weil es an dem Ohr seiner Tochter genascht hat. Aber der liebestolle Druide wird in die Stadt gebracht, ob er die Reise überlebt? Er scheint, schon mehr Tod als lebendig zu sein, nachdem ihm klar wird, dass er seine große Lieber für immer verloren hat. Mal sehen was Praioslob mit den Eicheln anstellt.


    Bei Salarin werden die Erinnerungen immer intensiver und oft sind sie hinderlich, wenn dass noch zunimmt wird er bestimmt ernsthafte Probleme bekommen. Ich hoffe, dass er sich bald erinnern kann, an das, was auch immer da in ihm vergraben ist. Ich nehme an, dass es der Schlüssel zu dem größeren Rätsel ist, dass ja über allem zu schwebt scheint.


    Das Sven, nach der Befreiung, der Gruppe beitritt ist eine gute Wendung. Mal sehen wie lange es dauert bis er Nirka näher kommt, das Duell der beiden hat ja schon gezeigt, dass da auf beiden Seiten mehr ist. Sie wollten sich ja nicht wirklich Schaden zufügen. Ganz nach dem Motte "was sich liebt, das neckt sich". Aber Phileasson hat wieder einen guten Mann mehr und die Beiden verstehen sich ja von Anfang an.

    Beorn hat mich positiv überrascht, der lässt Assel gehen und gibt ihm auch noch seinen Lohn, bestimmt auch um Pardona zu ärgern. Aber ich glaube, der Bettler hat ihm auch wirklich Leid getan. Er hat doch einige gute Seiten und mittlerweile bin auch gern mit seiner Ottajasko unterwegs. Aber ganz Beorn wie er Phileasson die Strauchdiebe auf den Hals hetzt um Zeit zu schinden. ;D



    Ich habe ja noch etwas vergessen (Notizenchaos)....die Stelle an der Salarin mit Leomara knietief im See steht, war auch ein wahnsinniger Gänsehautmoment!!! Man hält für eine Sekunde den Atem an, will ihm zurufen "Salarin....wach auf!" und dann besinnt er sich und bringt Leomara zurück. Da fiel mir ein Stein vom Herzen und ich habe geseufzt! Der Anhänger, den er in dem ekligen Fisch gefunden hat....wem er wohl gehört hat? Und was hat es mit dem See auf sich? Der vergammelte Fisch war übrigens so trefflich beschrieben, dass ich annehme, einer der Autoren hat ein Angeltrauma!


    Ja, die Szene fand ich auch sehr stark. Das sich Salarin nicht vom Lied des Verlustes locken lässt, scheint ein Fortschritt zu sein. Vielleicht kann er sich jetzt besser diesem Einfluss entziehen. Er möchte kein Werkzeug für etwas sein, dass sich nicht um seine Freunde und ihn schert. So wirft er auch die im toten Fisch gefundene Platin-Träne wieder zurück in den See (Tolles Bild: unvergängliche Schönheit in Mitten des Verfalls), er hat sich für seine Freunde entschieden. Ich habe auch so ein Fischtrauma allerdings lagen die Fische Tod im Aquarium, das hat mir schon gereicht. Allein der Gedanke da rein zu greifen, :o

  • Dieses Kapitel begann eher spannungsorientiert, wurde dann jedoch gruselig und endete auch mit einem gruseligen Moment am Yslisee (dass mit diesem See etwas nicht stimmt, war auch mir als jemand, der nicht alle DSA-Abenteuer gelesen hat, ziemlich schnell klar. Es genügte die unnatürlich stille Wasserfläche - bei der Größe des Sees müsste es immer etwas Wellengang geben).


    Das Duell zwischen Sven und Nirka hat mir gut gefallen. Noch mehr aber gefiel mir Praioslobs Charakter-Entwicklung. Er beginnt sogar, in gewissen Situationen Magie zu tolerieren (allerdings wird sie ihm natürlich nicht sympathisch). Das alles macht ihn auch mir sympathisch 8). Ich hätte nicht gedacht, dass ich so etwas jemals über einen Praiosgeweihten schreibe. :)


    Richtig schön spannend war die Hütte, die sich als Falle der Oger und Goblins herausstellte. Der Kampf war sehr gut beschrieben. Gut gefallen hat mir auch die Lebensgeschichte des Druiden Sylgruan, der offensichtlich der Dryade Limajel so verfallen war, dass er für alles andere blind wurde. Merke: Liebeswahn ist ungesund. Und in diesem Fall hat er indirekt sogar Todesopfer gefordert - die Leben derjenigen Händler, die den Goblins und der Ogerin zum Opfer fielen, sowie die Leben der Söldner. Ob Sylgruan wohl realisiert, dass er Limajel nie mehr wiedersehen wird? Ich fand auch Praioslobs Verhalten hier sehr gut, er urteilt offenbar mit Augenmaß und nicht wie ein blinder Fanatiker.


    Gut beschrieben ist auch die Ogerin. Trotz ihrer Gewalttätigkeit und ihrer widerlichen Eßgewohnheiten (Kannibalismus) ist sie nicht einfach ein "blödes Monster".


    Gut war auch der Teil des Kapitels über Beorn und seinem "Pain-in-the-Ass"-el ;D Schön fand ich, dass Pardona in ihrer Gestalt als Lenya ihn mit hüten durfte :D :P Dass Assel ab einem gewissen Punkt ausfällt, war zu erwarten und quasi "mit Ansage".


    Am Ende des Kapitels bin ich nun sehr gespannt, welche Gefahren Beorns Ottajasko wohl erwarten - und was der Yslisee noch für Überraschungen für Phileasson bereit hält.

    Fantastic! Allons-y! Geronimo! Oh, brilliant!

  • Bei Salarin werden die Erinnerungen immer intensiver und oft sind sie hinderlich, wenn dass noch zunimmt wird er bestimmt ernsthafte Probleme bekommen. Ich hoffe, dass er sich bald erinnern kann, an das, was auch immer da in ihm vergraben ist. Ich nehme an, dass es der Schlüssel zu dem größeren Rätsel ist, dass ja über allem zu schwebt scheint.


    Das ist eine gute Beobachtung, Ich denke, dass sich hier noch etwas sehr Spannendes ergeben wird.


    Beorn hat mich positiv überrascht, der lässt Assel gehen und gibt ihm auch noch seinen Lohn, bestimmt auch um Pardona zu ärgern. Aber ich glaube, der Bettler hat ihm auch wirklich Leid getan. Er hat doch einige gute Seiten und mittlerweile bin auch gern mit seiner Ottajasko unterwegs. Aber ganz Beorn wie er Phileasson die Strauchdiebe auf den Hals hetzt um Zeit zu schinden. ;D


    Beorn ist zwar (aus meiner Sicht) Antagonist, aber deswegen noch lange nicht "böse". Im Gegenteil: je mehr Bände es werden, umso vielschichtiger wird er. Dasselbe gilt allerdings auch für Phileasson.

    Fantastic! Allons-y! Geronimo! Oh, brilliant!


  • Nur gut, dass Tylstyr direkt Verdacht wegen dem seltenen Adler schöpft, mir kam das auch etwas seltsam vor; allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, dass es sich dabei um Falnokul handelt. Ich dachte eher an eine Schurkerei von Pardona.


    Ich war auch überrascht, dass es Falnokul war. Ich hätte auch eher Pardona dahinter vermutet.



    Dann gibt es diesmal einen Schwenk zu Beorns Ottajasko, sie scheinen kurz vor dem Ziel zu stehen: die Wölfe, bei denen es sich lt. Assel um die Wächter handelt (woher weiß er das denn, er hat sie doch damals gar nicht erkannt?), nähern sich. Dass Beorn Assel laufen lässt, bzw. Pardona das überhaupt zulässt, damit habe nicht gerechnet. Ob er tatsächlich Phileasson begegnen wird? Wenn es sich bei den Wächtern tatsächlich um Wölfe handelt, dann könnte ich mir vorstellen, dass Nirka und Hern'Sen einen Vorteil hätten, wenn es darum geht, an den Schatz zu kommen. Aber bis jetzt liegen sie immer noch hinter Beorn.


    Stimmt, falls die Wölfe wirklich die einzigen Wächter sein sollten, dann wäre es so. Aber ich habe den Verdacht, dass da noch etwas anderes wacht. Beorn denkt ja schon selbst darüber nach, aber seine spärlichen Informationen lassen noch keinen eindeutigen Schluss zu. Da hilft wohl nur das alte "Lass dich überraschen!" ;D

    Fantastic! Allons-y! Geronimo! Oh, brilliant!


  • Da geht noch was, ich sage es Euch. Das ist die ganz große Liebe.


    :daumen: :flirt: :daumen:



    Sehr unheimlich als der Oger aus dem Nebel auftaucht, tapferer Shaya ich dachte schon jetzt sei es um sie und Leomara geschehen. Guter Schreckmoment.


    Mich freut immer wieder, wenn diese Art von Spannung in einer Geschichte ist. Dabei ist immer wieder die Frage, wie oft und wie viele (Haupt-)Figuren man umbringen muss, damit die Leserschaft wirklich um die verbleibenden bangt. >:D



    Aber Phileasson hat wieder einen guten Mann mehr und die Beiden verstehen sich ja von Anfang an.


    Übrigens wirklich "von Anfang an" - schon in Die Wölfin, als sie sich in Norburg begegnet sind, waren sie sich sympathsich.


    ... Yslisee (dass mit diesem See etwas nicht stimmt, war auch mir als jemand, der nicht alle DSA-Abenteuer gelesen hat, ziemlich schnell klar. Es genügte die unnatürlich stille Wasserfläche - bei der Größe des Sees müsste es immer etwas Wellengang geben).


    Gut beobachtet. ;)



    Das alles macht ihn auch mir sympathisch 8). Ich hätte nicht gedacht, dass ich so etwas jemals über einen Praiosgeweihten schreibe. :)


    Ich glaube, Praiosgeweihte sind im Rollenspiel immer schwierige Figuren. Sie stehen stets in Opposition zu den Spielerfiguren. Entweder sind sie gerecht und fähig - dann stehlen sie die Show. Oder, und das ist häufiger, sie sind irgendwie verschlagen, fanatisch oder aus sonst einem Grund auf der Gegenseite. In einem Roman hat man bessere Möglichkeiten, sie zu präsentieren. Schließlich ist das Streben nach Gerechtigkeit ja eigentlich etwas zutiefst Positives.



    Gut gefallen hat mir auch die Lebensgeschichte des Druiden Sylgruan, der offensichtlich der Dryade Limajel so verfallen war, dass er für alles andere blind wurde.


    Ein weiteres Beispiel dafür, dass dieselbe Schilderung manche kalt lässt und andere besonders interessiert ... Ich hoffe, dass jeder in der Saga genügend Stellen findet, die er gern liest.



    Gut beschrieben ist auch die Ogerin. Trotz ihrer Gewalttätigkeit und ihrer widerlichen Eßgewohnheiten (Kannibalismus) ist sie nicht einfach ein "blödes Monster".


    Wenn man genau sein möchte, sind Oger eigentlich keine Kannibalen, weil sie zwar Menschen essen und Menschen auch recht ähnlich sehen, aber selbst keine Menschen sind. Obwohl - ich bin mir jetzt unsicher, ob sie bei Gelegenheit nicht auch andere Oger essen ... ???

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