07 - Kapitel 4 komplett (S. 325 - 413)

  • Ein spannender und gruseliger Leseabschnitt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. :lesen:


    Bei dem Adler bin ich auch sofort misstrauisch geworden. Und auch zu recht. Ist Falnokul dann auch ein Gestaltwandler oder ist das eine Fähigkeit, die alle Waldelfen haben? Oder war es einfach nur ein Elfenzauber?
    Irullas Kommentar zu dem Messerwerfer: "Die treffen nie" war herrlich und typisch. :totlach:


    Das Duell zwischen Nirka und Sven war spannend. Nur stelle ich mir hier auch die Frage, ob Nirka wirklich gewonnen hat oder ob Sven sie hat gewinnen lassen. Interessant war, dass beide sich gegenseitig ernsthafter hätten verletzen können, es aber absichtlich nicht getan haben. Aber ich hab's ja gleich gesagt: Da ist Liebe im Spiel. :herz: :flirt: Witzig fand ich, dass sogar Phileasson gesehen hat, das es zwischen beiden gefunkt hat. Und nun hat sich Sven auch noch dem Foggwulf angeschlossen, angeblich um seine Schuld zu begleichen. Hahaha .... wer's glaubt ....


    Praislobs Entwicklung und Gedanken finde ich spannend. Mal sehen, wie es da so weitergeht.


    Die Warunker Höhle mit ihrem Eau de Toilette a la Oger und dem frisch geschrubbtem Boden war gut beschrieben. Da hab ich glatt Gänsehaut bekommen. Toll, das Phileasson sofort beschließt die Kopfgeldjäger aus den Fängen der menschenfressenden Ogern zu befreien. Hätte er ja nicht tun müssen. Da zeigt sich mal wieder der Charakter vom Foggwulf. Ist jemand in Not, dann hilft er. Phileasson der Held und Retter aller in Not Geratenen und Hilfsbedürftigen. :herz: :blume: Das lässt doch jedes Frauenherz höher schlagen. ;D


    Der Kampf mit dem Oger-Mädchen und den Goblins war wirklich spannend. Und mit Salarins und Vascals Hilfe "freunden" sie sich dann mit dem Ogerkind an und können so mehr über die den Ort, wo die Gefangenen sind herausfinden.
    Tylstyrs Zauber, um mit den Augen der Halbelfe den Ort ihrer Gefangenschaft zu erkunden war spannend. Toll fand ich die Art, wie Tylstyr mit seine Wut über die Demütigungen von Krinala die Verbindung aufgebaut hat. Gruselig und erschreckend, was er dann zu sehen bekommt. Bei lebendigem Leib den Arm abgerissen zu bekommen und dann auch noch dabei zusehen zu müssen, wie er als Nascherei verspeist wird. Oh mein Gott.... :angst: :aaa:


    Leomaras Visionen sind wie immer faszinierend und ein wenig unheimlich zugleich. Aber ich mag diese Stellen sehr gern und freue mich beim lesen immer wieder darüber.


    Was ist denn nun mit Salarin los. Er hat wieder diese Erinnerungen, die ihn beeinflussen und sogar teilweise zu Gefahr für ihn selbst und andere werden können. Ich habe etwas Angst, wo das wohl noch hinführt.


    Das ist eine gute Beobachtung, Ich denke, dass sich hier noch etwas sehr Spannendes ergeben wird.


    Ich habe so langsam das Gefühl, dass Salarin diese "Erinnerungen" immer an den Orten bekommt, die eine besondere Verbindung/Beziehung zu dem Volk der Hochelfen haben. Oder an Orten, wo der Schleier zwischen zwei Welten oder der Vergangenheit besonders dünn ist oder so. Weiß nicht genau, wie ich das beschreiben soll. Ich denke auch, dass es auf jeden Fall mit dem größeren Rätsel im Zusammenhang steht.


    Bei der Szene, wo Salarin völlig abwesend mit Leomara im Arm in den See watet hat mich verwirrt und erschreckt. :o Da hatte ich kurzzeitig Angst um die beiden. Zum Glück hat Salarin sich wieder gefangen. Aber wird ihm das beim nächsten Mal auch gelingen?


    Die Befreiung der Kopfgeldjäger war fesselnd. Und dass die Oger und die Goblins einen Druiden an iher Seite hatte, hat einiges erklärt. Ich fand es aber auch erschreckend. Wie kann ein Mensch, noch dazu ein naturverbundener Druide bei so etwas mit machen? Naja die Erklärung folgte dann ja auch umgehend. Der Druide war dem Liebeswahn verfallen. Keines klaren Gedankens mehr fähig, weil er unsterblich in eine Dryade verliebt ist. Einerseits eine traurige Geschichte, andererseits auch erschreckend. Na da haben wir es wieder, Liebe macht blind! Ich bin gespannt, was Praioslob mit den Eicheln macht. Eine schwierige Entscheidung. Die Dryade ist halt was sie ist, hat man deshalb das Recht sie zum Tode zu verurteilen? Andererseits sind genau deshalb, weil sie ist wie sie ist viele Menschen einen grausamen Tod gestorben. Ich möchte diese Entscheidung nicht treffen müssen.


    Sylgruyans Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen. Ich mag es , wenn es Geschichten innerhalb der eigentlichen Geschichte gibt.


    Der Heilzauber von Salarin und Galandel war sehr schön beschrieben. Ich hätte nicht gedacht, dass Elfen dazu in der Lage sind.


    Bei Beorn geht es diesmal etwas ruhiger zu. Ich nehme aber an, dass sich das im nächsten Abschnitt ändern wird. Sie haben ihr Ziel fast erreicht. Assel ist, wie nicht anders zu erwarten, für alle eine Last und Plage. Aber da sie ihn ja brauchen muss er halt mit. Gut dass Pardona sich um ihn kümmern musste. geschieht ihr recht. >:D Das war für mich ein innerer Vorbeimarsch. Beorn lässt Assel dann ziehen und gibt ihm ein paar falsche Geschichten über den "brutalen und blutrünstigen" Phileasson mit auf den Weg. Bin gespannt, ob Assel trotzdem noch auf den Foggwulf trifft. Und ob die Räuberbande, die Beorn auf Phileasson ansetzt tatsächlich noch auf unsere Recken trifft. Ich bin sehr gespannt, wie es bei Beorn und seiner Schatzsuche weitergeht. Und was das nun für Wächter sind. Auch die Erwähnung der Drachen finde ich aufregend. Ob wir die auch noch treffen werden? Abwegig ist das nicht, schließlich sind Drachen für ihre Schatzsammlungen bekannt.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • War es nicht Ursa, die sich lange Zeit über Iskir lustig gemacht hatte? Da ist er ja gewaltig in ihrer Gunst gestiegen ;D


    Ja anfangs mochte sie ihn nicht, aber nachdem Iskir sie aus den Fängen der Geistermädchen im Himmelsturm gerettet hat sieht sie ihn mit anderen Augen. Da bahnte sich meiner Meinung nach das Techtelmechtel schon an.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Ein spannender und gruseliger Leseabschnitt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.


    :freu:



    Ist Falnokul dann auch ein Gestaltwandler oder ist das eine Fähigkeit, die alle Waldelfen haben? Oder war es einfach nur ein Elfenzauber?


    Es ist ein Zauber - nur deswegen kann Tylstyr ihn mit seinem Analysezauber durchschauen.



    Wie kann ein Mensch, noch dazu ein naturverbundener Druide bei so etwas mit machen? Naja die Erklärung folgte dann ja auch umgehend. Der Druide war dem Liebeswahn verfallen. Keines klaren Gedankens mehr fähig, weil er unsterblich in eine Dryade verliebt ist.


    Das Liebes-Thema bildet in Silberflamme sicherlich einen Schwerpunkt. Nirka und Sven, Tylstyr und Zidaine, Praioslob und Shulinai, der Druide und die Dryade, aber auch Beorn und Pardona ... das alles sind Variationen.
    Dass sich ausgerechnet ein naturverbundener Druide mit Goblins und Ogern zusammentut, liegt dann aber wiederum nicht soooo fern; sowohl Oger als auch Goblins sind in der Regel "zivilisationsferner" als Menschen - wenn man so will also naturverbundener.

  • Na da hätte er sich mal lieber mir Waldelfen zusammentun sollen. Die sind doch auch "zivilisationsfremd", fressen aber keine Menschen. ;D

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Diesmal bin ich dran und mache es wie Narrania, ich fange gleich am Anfang an. Scheinbar ist Tippende Tastatur immer so freundlich, alles wichtige anzusprechen :)



    Ich hatte so sehr gehofft UND wurde nicht enttäuscht! Dieser Abschnitt kehrt zurück zu dem gewohnten Tempo.


    Die Otta ist ja auch in Eile, obwohl die Kämpfe unterwegs nicht gerade dieser Eile förderlich sind :). Aber ich weiß schon, auch ich habe diesen Abschnitt ziemlich schnell gelesen, weil es das Lesen vorwärts treibt. Allerdings liebe ich eben auch die philosophischen Passagen.


    Tylstyr gesteht Zidaine also jedes Recht zu töten zu. Ist das so? .... Ich würde mir wünschen, dass Tylstyr sie irgendwann irgendwie aussöhnen kann...wie auch immer das aussehen mag.



    Das Eine schließt aber das Andere nicht aus. Man muss das Recht auf Rache erst einmal haben, bevor man darauf verzichten kann und Tylstyr muss, um das Recht und die Möglichkeit zu haben, ihr die Rache auszureden zuerst ihr Recht darauf akzeptieren.


    Der Adler, der Phileassons Trupp verfolgt, ist mir auch sofort verdächtig vorgekommen. Es bestätigt sich ja dann kurz darauf. Und tatsächlich entpuppt sich das Federvieh als Fanokul.


    Nun gut, das ist wohl kein Wunder, wenn ein Autor so auf etwas hinweist, misstrauisch zu werden. Das würde nur dann nicht geschehen, wenn sie uns öfter aufmerksam machen würden und es nur ab und zu wirklich wichtig wäre. Auf alle Fälle wissen wir nun, dass die Autoren mehrere Arten von Adlern kennen ;D


    Überhaupt muss man sagen, dass sich gerade Praioslob sehr gut entwickelt. Ich bin richtig froh, dass er dabei ist und vielen Dingen eine gewisse Tiefe und Sinnhaftigkeit gibt. Das gefällt mir sehr gut! :klatschen: Wenn ich Teil der Ottajasko wäre und bräuchte einen Rat, würde ich mich vertrauensvoll an ihn wenden. :)



    Das finde ich auch. Besonders gut finde ich, dass er das Wohl der Menschen über Prinzipien stellt.


    Immerhin gewinnt Nirka....daran bestand aber -für mich- auch keine Sekunde Zweifel.


    Eigentlich gewinnt sie nur, weil Sven in sie verliebt ist. Er hätte gewonnen, das hat auch Phileasson gesehen, wenn er ausgenutzt hätte, als sie in seine Arme gelaufen ist. Und Beißen ist ja nun wirklich kein heldenhafter Kampf ;D Aber sie hat es immerhin geschafft, ihn auch zu verletzen, ohne ihn umzubringen und das ist eine gelungene Leistung, der Sven auch Respekt zollt. Eine schwere Aufgabe Autor, so ein Duell zu schreiben in der der eigentlich überlegene nicht gewinnen darf. Hier ist es schon zum zweiten Mal und noch schwerer, weil der Verlierer sein Gesicht nicht verlieren darf. Es erinnert mich wieder an die Probleme meiner Mädchenträume.



    Uhhhh und dann bekommt Leomara wieder Visionen :o *grusel* wir nehmen wieder an Fahrt auf....die Spannung steigt. Ich kann nicht aufhören zu lesen und bin froh, die beiden "zäheren" Abschnitte hinter mir zu haben.


    Also Lieder von der Liebe sind Grusel? :)
    Nee, ich verstehe schon, das Lied am See war schon gruslig und die Rede der Ogerin auch. Schlimm, dass es Ogerkinder waren, die doch nur Hunger hatten. Bei einem Trollkind hatte ich durchgesetzt, dass wir es heilen und dann hatten wir eine ganze Trollfamilie als Freunde. Ich achte erst, als Salarin singt, dass sie so was probieren, aber naja. War wohl bei den vielen Feinde nicht so gedacht.



    Salarin bekommt wieder diese eigenartigen vermeintlichen Erinnerungen. Das ist schon sehr mysteriös und so einen richtigen Reim kann ich mir (noch) nicht darauf machen. Die Schlacht ist spannend, endlich wieder Action und Salarin verspürt den Drang Phileasson schützen zu müssen, da es alleine auf ihn ankommt. Also irgendetwas schlummert da in Salarin und ich hoffe, er findet bald den Zugang zu diesen Bildern.


    Schlimm finde ich, dass diese Bilder ihn im Kampf lähmen, solange er sie nicht zuordnen kann. Da ist eine zweite Seele in ihm, eine alte Seele, die auch aus ihm singt. Sie scheint stärker zu werden, wenn sie in der Nähe sind von Schlachtfeldern auf denen diese Seele gekämpft hatte. Ist es eine Wiedergeburt oder ist er der Hüter einer Seele?



    Auf Seite 367 kann ich Tylstyr nicht ganz folgen. Unmittelbar zuvor, mahnt er sich immer wieder dazu, KEINE Zauberei einzusetzen, da sie diese noch bräuchten, wenn es um Leben und Tod ginge usw. Doch dann setzt er sie doch ein, um durch die Augen Krinalas sehen zu können, um an Informationen zu kommen. Für mich entsteht hier ein Widerspruch, den ich nicht richtig deuten kann!? ???


    Beim zweiten Mal wird er gebeten, es zu tun, damit die Gefangenen schneller gefunden werden, beim ersten Mal ging es nur um seine Neugier.
    Ich fand toll, dass er in der Lage ist, eine andere Form von Magie zu nutzen (die vermutlich auch andere Energiequellen hat und ihn nicht so schwächt wie seine eigentlichen Zauber), ohne Vorurteile und am spannendsten fand ich als er herausfindet, dass er seine Wut nutzen kann.


    Es kommt noch besser. Die Stelle an der die Elfen die geschundene Krinala heilen, ist ja wirklich wunderschön. Dieses Bild, wie sie um die armlose Krinala tanzen....ich war verzückt! :flirt: ich brauche unbedingt, ganz ganz dringend so einen Elf! ( Falls jemand weiß, wo ich einen erstehen kann, bitte um PN! Was wäre das für ein wundervolles Leben? Erlösung für unsere körperlichen Gebrechen, die uns so schwach machen!) Im Ernst: eine berührende Stelle.


    Aber das seelische bleibt noch! Toll fand ich, dass auch die umstehenden mit in die Heilung einbezogen wurden, so als Kolateralheilung.


    Auf Seite 386 begeistert mich das Gespräch zwischen Praioslob und Sylgruyan. Das Thema Eifersucht....zauberhaft beschrieben: "Sie brannte in der Nacht, wenn man keinen Schlaf fand,........und auch kein Recht auf das hatte, was man begehrte." :'( Weise Worte. Auch hier spiegelt Praioslob wieder die allgegenwärtigen Fragen um Gerechtigkeit, Schuld und Sühne. Ganz zauberhaft verwoben mit der Handlung. :trost:


    Dann sollte man das aber auch anderen Menschen zugestehen, sich verliebter Weise unnormal zu verhalten, z.B.Nirka ;D
    Auch hier ist Praioslob wieder eine, der zuhört und versucht zu verstehen. Das erkennt Sylgruyan, er spricht das an, was der Glaube an Praios wirklich verlangt. Ja, das ist eine tolle Stelle, auch dass sich Praioslob an seine Wut erinnert, als der Elf nicht geholfen hatte. Hier helfen sie. Ich glaube das versteht er nicht.
    Für mich ist es aber so, dass auch Salarin sich entwickelt. Als er den Oger ansingt, weiß er, dass es falsch ist und macht es wegen der Notwendigkeit, Menschen zu befreien. Da setzt er sich auch über die Regeln seines Volkes hinweg, wenn ich das richtig verstanden habe.


    Sven und Phileasson legen also ihren Streit bei. Ist ja auch angemessen, nach allem was sie nun durchgestanden haben. Phileasson zeigt sich als sehr großzügig, dass er Sven nicht auffordert die Vergangenheit und damit wichtige Informationen über Beorn preiszugeben. Also die Größe hätte ich in dieser Situation vielleicht nicht gehabt. Applaus für Phileasson!


    Ich fand diese Szene gelungen, auch wenn sie vorhersehbar war. Es war sicher, dass Sven zur Otta stößt. Ich frage mich nur, was sie machen, wenn in See gestochen wird. Geht er dann wirklich wieder eigene Wege? Kann ich mir nicht vorstellen. (Wir haben jetzt in einem Abenteuer jemanden getroffen, der aus gelbem Blasenseetang ein Mittel gegen Seekrankheit entwickelt hat. Vielleicht treffen sie auf jemanden, der das verkauft?). Dass Sven Beorn nicht verrät, macht es erst sicher, dass er ein zuverlässiges Mitglied der Ottajasko wird. Wie sollte man sich auf jemanden verlassen, der seinen Auftraggeber verrät?



    Iskir und Ursa haben ein Techtelmechtel....naja....ist mir eigentlich Wurscht, was Ursa macht. Ich mag sie nicht...das war aber schon immer so. Mit der werde ich nicht warm, auch wenn sie Phileassons Liebling ist. ::) Sie kann Sven haben ;D :totlach: den braucht sonst keiner! :P


    Usa ist doch bei Beorn. Wie kann sie da Phileassons Liebling sein?
    Und ich mag Ursa, auf ihre Weise. Sie ist bisher loyal. Sven mag isch sowieso, also, ich brauche ihn noch. Ich mag aufrechte Kerle. (Obwohl mir ihr Hintern egal ist)

  • Das war es dann also doch mit Falnokul. Und Sven bleibt uns erhalten. Unfair ist die Welt. :-(


    War es das wirklich? Wer weiß.



    Die Oger konnten schon Naschen (xD) und haben Krinala ein Ohr und einen Arm abgerissen. Ehrlich gesagt war mir das zu wenig. :-[ Warum haben sie nicht von jedem ein wenig genascht. Geschaut, wer am besten schmeckt sozusagen.^^


    Das sind ja Wünsche! :o Ich weiß ja nicht, wie du es finden würdest, wenn von dir genascht würde. Ich jedenfalls würde versuchen die davon zu überzeugen, dass ich gar nicht schmecke, da bin ich überhaupt nicht eitel!


    Ogerkinder waren dann ja auch mal was neues.
    So, der Oger ist jetzt unser Freund, aber wir können ihn noch nicht verstehen -> Vascal!
    Die klare Aufgabenverteilung fand ich sehr einer typischen Rollenspielgruppe nachempfunden. ^^


    Das ist aber schon öfter so gewesen und ich finde es schon interessant wie das Rollenspiel einen beim Lesen beeinflusst.


    Salarins Fähigkeiten sind ja wirklich immens. Er kann es sich auch selber nicht ganz erklären. Ganze Gliedmaßen wieder nachwachsen zu lassen, das war schon beeindruckend.


    DAs hat er aber nicht allein gemacht!


    Sylgruyans Geschichte fand ich nicht interessant.


    Schade. Ich fand seine Liebe schon bemerkenswert, sein Versuch, den Baum zu erhalten, damit sie am Leben bleibt. Habe gerade eine GEschichte gelesen, in der sich zuerst der Vater und dann die Tochter in eine Dryade verlieben. Die leben schließlich lange und Menschen altern, sie aber nicht, solange der Baum lebt. Ich fand sie berührend und Narrania wird sicher begeistert sein.



    Las sich jetzt aber nicht so spannend, auch wenn sie sich jetzt ihrem Ziel annähern.


    Ich denke die Spannung kommt im nächsten Kapitel dann mit voller Wucht, denn sie werden dann mit den Schattenwölfen konfrontiert. Oder?
    Ich fand sehr überraschend, dass Assel wirklich laufengelassen wird. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass Pardona noch eingreift und ihn umbringt. Aber sie sieht wohl auch, dass das Leben eigentlich eine Strafe für Assel ist.


  • Kürzlich haben sich viele darüber aufgeregt, dass in der Türkei die Todesstrafe neu diskutiert wird. Ich fürchte, wenn man in den deutschen Medien über zwei, drei Fälle wie den aus dem Nordwärts-Prolog berichten würde, um dann eine Volksabstimmung zu machen, würden die Befürworter einer Todesstrafe auch in Deutschland eine verfassungsändernde Mehrheit erhalten. ::)


    Ja, das denke ich auch. Schließlich war das einer der Slogans, mit denen sich die Rechten bei der Bevölkerung angebiedert haben "Todesstrafe für Kindermörder".


    [


  • Na das war jetzt ein längerer Leseabschnitt.


    Ich fand das dieser Leseabschnitt fast wie eine Kurzgeschichte wirkte. Die Handlung war natürlichem Setting eingebettet aber die unglückliche Liebesgeschichte des Druiden hätte auch alleine Bestand haben können.


    So unterschiedlich sind die Sichtweisen, ich sehe das aber auch so. Ich fand die Geschichte auch berührend.

  • So, nachdem Rhea nun schon zu allem ihren Kommentar gegeben hat, bin ich nochmal dran.


    Eine Stelle fand ich so toll, dass ich mir das merken muss (eigentlich hat auch Rhea da laut gelacht, habe es genau gehört, weil sie es vorgelesen hat)
    "Man munkelt, die Fische im Meer von Thorwalflehen Efferd noch heute an, er möge mich wieder auf ein Schiff setzen. So eifrig wie ich hat sie noch keiner gefüttert."
    Dieser Abschnitt steckt wieder voller Geschichte. Für jeden etwas. Die Dryade, so schön und so völlig ohne moralische Prinzipien der Menschen. Sie macht was schön ist, was ihr gefällt und versteht sicher überhaupt nicht das Konzept, sich auf einen Menschen zu beschränken, noch dazu, wo der doch so schnell altert. Sie müßte ihm eigentlich dankbar sein, dass er ihren Baum so beschützt, denn das Prinzip der Dankbarkeit ist schon bekannt. Zumindest würden viele Geschichten nicht funktionieren, wenn das nicht so wäre. Aber Dankbarkeit in Form von Treue? Das wohl nicht.
    Dann die Gruselgeschichte von den Ogern. Um Mitternacht in einer dunklen Kaschemme erzählt wird sie sogar die Männer erwischen, oja!
    Irulla hatte ja auch Erfolg mit ihrer Erzählung, selbst als keiner an die Realität glaubte. Ich kann das nun viel besser erzählen. Nicht dass ich mich mit den Skalden hier messen will, aber die haben ja so viel zu tun diese Geschichte aufzuschreiben und Aventurien ist groß!
    Salarin, der arme, so viel in sich und kennt es nicht. Nun, ich hoffe es passiert ihm nichts, während er verwirrt ist. Gut, dass auf ihn etwas aufgepasst wird. Es hat schon seinen Grund, seine Suche nach den alten Göttern

  • Das Kapitel liest sich größtenteils wie losgelöst von der eigenen Geschichte. In gewisser Weise hätte es auch für sich alleine stehen können. Die Elemente sind gekonnt kombiniert. Die Konstellation aus Druide, Oger, Dryade und Goblins - du meine Güte - passt irgendwie obwohl es etwas chaotisch wirkt.
    Etwas schade fand ich es, dass der Konflikt mit den Kopfgeldjägern nach so kurzer Zeit schon beigelegt werden konnte. Ich hätte es sehr spannend gefunden zu sehen, wie Sven der Truppe ein weiteres Mal auf den Leib rückt. Aber vermutlich hat sich das Thema dann doch irgendwann abgenutzt. Nun haben wir also einen Land-Thorwaler mit dabei. Wieso hat Beorn eigentlich nicht so viel Glück mit seinen Leuten? Der zieht irgendwie immer nur Problemmenschen an.


    Der Beorn-Abschnitt ist irgendwie recht kurz. Die Gefährlichkeit des "Tals der Türme" wird zwar gut aufgebaut, aber sonst bleibt kaum etwas hängen.


  • Das finde ich auch. Besonders gut finde ich, dass er das Wohl der Menschen über Prinzipien stellt.


    Er hat so eine Werte-Hierarchie, in der das Wohl der Menschen recht weit oben steht. Er weiß aber auch, dass Menschen oft nicht erkennen oder nicht nach dem handeln, was letztlich gut für sie wäre ...



    Schlimm, dass es Ogerkinder waren, die doch nur Hunger hatten.


    Ja, das war mein emotionaler Anknüpfungspunkt für diese Figuren.



    Ich fand toll, dass er in der Lage ist, eine andere Form von Magie zu nutzen (die vermutlich auch andere Energiequellen hat und ihn nicht so schwächt wie seine eigentlichen Zauber), ohne Vorurteile und am spannendsten fand ich als er herausfindet, dass er seine Wut nutzen kann.


    Diesen Zauber können Gildenmagier kaum erlernen - er wird praktisch nur an der Akademie in Thorwal gelehrt. Das ist sehr exotisch, passt aber zur Ausrichtung dieser Schule auf die Hellsichtmagie.



    Toll fand ich, dass auch die umstehenden mit in die Heilung einbezogen wurden, so als Kolateralheilung.


    Diese Heilungs-Szene haben wir während der Entstehung intensiv besprochen. Auch das "Ausströmen" der Heilwirkung haben wir in der Diskussion entwickelt, es war in der ersten Version nicht enthalten. Das ist ein Beispiel dafür, wie Details in diese Reihe Einzug finden, die nicht entstanden wären, wenn einer von uns sie allein schriebe.



    Für mich ist es aber so, dass auch Salarin sich entwickelt. Als er den Oger ansingt, weiß er, dass es falsch ist und macht es wegen der Notwendigkeit, Menschen zu befreien. Da setzt er sich auch über die Regeln seines Volkes hinweg, wenn ich das richtig verstanden habe.


    In diesem Sinne haben die Elfen keine ausformulierten Regeln, aber sie haben ein Gespür für das Lied der Welt. Man kann harmonisch mit diesem Lied singen, oder man kann dagegen singen, was einem Elfen, der stark mit seinem Licht verbunden ist, falsch vorkommt. Es ist so etwas wie verdorbene oder schwarze Magie in anderen Fantasywelten. Mit diesem Zauber beschreitet Salarin also sozusagen einen Weg, der weg von seinem inneren Licht führt.



    Wieso hat Beorn eigentlich nicht so viel Glück mit seinen Leuten? Der zieht irgendwie immer nur Problemmenschen an.


    Zu einem Gutteil dürfte das am Kernversprechen der jeweiligen Ottajasko liegen.
    Phileasson ist der größte Entdecker seiner Zeit: "Schließ dich mir an, ich werde dich ins Unbekannte führen, wir werden Wunder sehen, die man in den langen Nächten besingen wird!"
    Beorn dagegen ist der größte Plünderfahrer seiner Zeit: "Komm mit mir, wir werden uns mit Schwert und Axt in der Faust Schätze holen, bis unsere Drachenschiffe nicht mehr tragen können, und man wird unsere Namen an jeder Küste mit Furcht aussprechen!"
    Davon fühlen sich jeweils unterschiedliche Charaktere angesprochen.

  • Die Höhle mit den Ogern und Goblins war richtig unheimlich. Bei der Beschreibung der Sicht von Tylstyr auf Krinala hab ich eine Gänsehaut bekommen. Mitanzusehen, wie der eigene Arm abgerissen und dann vor den Augen gegessen wird.. bah.
    Die Heilung durch die Elfen war sehr intensiv beschrieben und hat mir gut gefallen.


    Wenn die Oger aufgrund unstillbaren Hungers zu Menschenfressern wurden, müsste das auf alle Oger zutreffen. Oder betrifft es nur diese spezielle Sippe in dieser Gegend?


    Ich finde es stimmig, dass Sven sich der Ottajasko angeschlossen hat. Er wirkt sympathisch und ausserdem bleibt der Romantikfaktor erhalten.


    Als Salarin mit Leomara im Arm an das Ufer geht, war ich mir nicht sicher, ob er ihr etwas Gutes oder Böses will. Da war ich verwirrt. Immerhin ist er rechtzeitig wieder klar geworden, was auch immer sein anderes Ich vorhatte.


    Ach und dann die Geschichte mit der Dryade. Für mich trotz der Erklärungen nicht ganz nachvollziehbar, warum der Druide ihr so verfallen war, dass er mit den Goblins und den Ogern gemeinsame Sache macht. So weit hätte er sich nicht aufgeben sollen.


  • Die Höhle mit den Ogern und Goblins war richtig unheimlich. Bei der Beschreibung der Sicht von Tylstyr auf Krinala hab ich eine Gänsehaut bekommen. ...
    Die Heilung durch die Elfen war sehr intensiv beschrieben und hat mir gut gefallen.


    Da scheinen mir ja einige Beschreibungen gelungen zu sein. :freu:



    Wenn die Oger aufgrund unstillbaren Hungers zu Menschenfressern wurden, müsste das auf alle Oger zutreffen.


    Ja, genau: Alle Oger bevorzugen Menschenfleisch.

  • Meine Überlegung, dass Sven wohl der Ottajasko beitreten könnte, hat sich also bewahrheitet. Ich finde das gut, denn mir ist er recht sympathisch. Und außerdem mag ich Nirka und damit liegt mir ihr Wohlergehen einigermaßen am Herzen und wenn zu ihren Glück der Sven gehört -- na dann soll es so sein und dann ist er in ihrer Nähe am richtigen Ort. ;) ;D


    Außerdem erscheint er mir sehr ehrlich und ehrenhaft, wenn er Beorn nicht verrät. So wird er wohl auch für Phileasson ein verlässlicher Partner sein. Mal gespannt, wie es weitergeht, wenn sie das Land verlassen. Ob dann wirklich Schluss ist oder Sven sich überwinden wird, ein Schiff zu betreten...


    Die Szenen mit den Ogern und der angenagten Kirulla waren grausig - wobei mir andererseits auch die Ogerkinder etwas leid getan haben. Kinder sind Kinder und da kommt offensichtlich gerne der Mutterinstinkt hoch, auch wenn ich persönlich diesen Kindern nun nicht wirklich selbst begegnen will. :o ;D


    Die Geschichte Sulgruyans hat mich jetzt ehrlicherweise nicht so sehr interessiert und es fiel mir auch etwas schwer, ihm zu glauben, dass es so "einfach" sein soll. Ich finde, er hat nicht nur Liebeskummer, sondern ist auch so irre. Wenn jeder, der Liebeskummer hat, so wird wie der Druide, dann traut man sich ja nicht mehr auf die Straße. Nein, im Ernst, das hat sich zu einer Krankheit entwickelt bzw. er ist verrückt geworden und er wäre bestimmt auch nicht mehr zu heilen, wenn seine Liebste auftauchen würde. Ich fand die Szene irgendwie deprimierend und habe da etwas drüber weg gelesen. :-[



    Und ausgerechnet an Praios wendet sich Sylgruyan wegen der Eicheln. Wird Praios seiner Bitte entsprechen? Wird er die Essenz der Dryade zum Tode verurteilen oder wird er die Eicheln einpflanzen auf die Gefahr hin, dass sich solch ein Liebeswahn wiederholt? Bei Praios bin ich aber zuversichtlich, dass er wirklich gründlich darüber nachdenken wird.


    Mir hat die Szene eher Bauchschmerzen gemacht, denn ich hatte gerade das gegenteilige Gefühl und nicht die Zuversicht, dass Praios da gründlich drüber nachdenkt. Ich fürchte eher, dass er von seinem eigenen Leid geleitet hier eine Dummheit tun wird. Der kurze Moment, als er die Eicheln entgegengenommen hatte, wirkte auf mich etwas "bedrohlich".


    Insgesamt hat Praios für mich mehr Tiefe bekommen und ich finde ihn mittlerweile viel interessanter und auch seine vielen Überlegungen machen ihn oft sympathisch und vielschichtiger. Und deshalb wäre es sehr schade, wenn ihm wegen seines eigenen Liebeskummers und seiner entsprechenden Abneigung Salarins gegenüber irgendwann etwas zustößt oder er für die anderen zur Gefahr wird, weil er aufgrund seiner aufgestauten Gefühle "etwas anstellt".


    Eine atmosphärisch ganz tolle Stelle fand ich die Szene mit Salarin am See, als er mit Leomara ins Wasser ging. Puh, das war Gänsehaut pur, hier spürte ich Angst. Das war so unwirklich und wirkte so fremdgesteuert, dass ich dachte, wenn er jetzt nicht gleich einen kurzen wachen Moment bekommt, ertrinken beide im See. :o Der ganze See wirkte auf mich unwirklich wie in einem Traum und ich würde mich nicht wundern, wenn darunter eine Stadt verborgen wäre, ähnlich wie Atlantis. Spannend!


  • Und außerdem mag ich Nirka und damit liegt mir ihr Wohlergehen einigermaßen am Herzen und wenn zu ihren Glück der Sven gehört -- na dann soll es so sein und dann ist er in ihrer Nähe am richtigen Ort.


    Die Einstellung, Nirka dürfe sich selbst aussuchen, in wen sie sich verliebt, wird in dieser Leserunde ja nicht von allen Damen geteilt ... :wegrenn:
    :D



    Kinder sind Kinder und da kommt offensichtlich gerne der Mutterinstinkt hoch, auch wenn ich persönlich diesen Kindern nun nicht wirklich selbst begegnen will.


    In einem recht alten Das-schwarze-Auge-Roman von Hadmar von Wieser wird geschildert, wie ein Mensch zwei Ogerkinder adoptiert und versucht, diese wie Menschen aufzuziehen. Das geht ziemlich schief ... >:D



    Eine atmosphärisch ganz tolle Stelle fand ich die Szene mit Salarin am See, als er mit Leomara ins Wasser ging. Puh, das war Gänsehaut pur, hier spürte ich Angst.


    Das ist so eine Szene, bei der ich beim Schreiben gar nicht das Gefühl hatte, dass sie als besonders eindrücklich wahrgenommen werden könnte. Dass dies in der Leserunde dennoch bei vielen der Fall ist, freut mich natürlich. :)

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen

Anstehende Termine

  1. Freitag, 6. Juli 2018 - Sonntag, 22. Juli 2018

    Dani79

  2. Dienstag, 10. Juli 2018, 21:40 - Dienstag, 24. Juli 2018, 22:40

    odenwaldcollies

  3. Freitag, 13. Juli 2018 - Sonntag, 29. Juli 2018

    Caren

  4. Freitag, 13. Juli 2018 - Sonntag, 22. Juli 2018

    odenwaldcollies