06 - Kapitel 3 komplett (S. 247 - 323)

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  • Lass uns daran teilhaben! Was befürchtest Du?


    Ich weiß nicht so genau. Ich hab einfach ein ungutes Gefühl. Als ob das ganze zur Vorbereitung auf etwas Negatives dient. Praios nimmt es den Elfen immer noch übel, dass sie Shulinai nicht geholfen haben. Außerdem hadert er ja schon länger etwas mit seinem Gott und der Ungerechtigkeit in der Welt. Wer weiß, was er tut, wenn er ein entsprechendes Angebot bekommt. Wenn ihm jemand - Pardona???- verspricht, Shulinai zurückzuholen oder so was. Ich weiß auch nicht so genau.



    Das ist ein Beispiel für eine Inspiration aus einer Geschichte, die ich einmal gelesen habe. Da war es ein abgesägte Armbrustbolzen, der mich stark beeindruckt hat. :D


    Klingt interessant. Was war denn so beeindruckend?



    Hier kam schon der Vergleich mit Colt Sievers aus der alten Fernsehserie "Ein Colt für alle Fälle". Den finde ich recht treffend.


    Colt Sievers hab ich früher auch immer gern geguckt. :D

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Juchee, nach Vallusa bei Nacht nun Vallusa bei Tag. Wie erhofft gibt es ordentlich Stoff über diese sehr ungewöhnliche Stadt.


    Götterdiener und ihre Tempel
    Ja, einiges los bei der zwölfgöttlichen Eingreiftruppe. Begrüßung durch die wohl ungastlichste Travia-Geweihte die ich je gesehen habe. Naja, Charakter nennt man das wohl.
    Ergreifende Szene im Rahja-Tempel. Ich verstehe zwar die Argumentation der Rajha-Geweihten, aber irgendwie erscheint mir das wie autistischer, gefühlskalter Blödsinn. Gewiss sollte man nicht in den Rahja-Tempel gehen um öffentlich seine Trauer zu bekunden. Aber vielleicht wäre es ja der Göttin viel wohlgefälliger gewesen, diesem Mann die Freude am Leben zurückzugeben? Schade. Die Dame wirkt dadurch irgendwie seltsam abstrakt und unmenschlich auf mich.


    Im Praios-Schrein heißt es da also

    Seite 257 schrieb:

    das nicht verwesende Haar des Richters K.O., der die Söldlige freigesprochen hatte, die ... an Ort und Stelle und ohne Prozess dem Tode überantwortet hatten.

    Ist das etwa ein verstecktes Plädoyer für Selbstjustiz? Wie hinterrücks. Da waren doch bestimmt wieder ein Haufen wandernder Mörder am Werk, die eine Tätowierung "Spieler-Figur" auf ihrer Stirn hatten.


    Die Recherche im Tempel war durchaus wieder witzig mit den gebrochenen Klischees. In einem Rollenspiel wäre es natürlich die absolute Todsünde, den Nandus-Geweihten ausgerechnet in einer Bibliothek auflaufen zu lassen. Hier ist es durchaus ein nett gebrochenes Klischee und unser kleiner Neunfinger kommt ja auch noch zu seiner Zaubershow. Eine halbe Stunde Monolog am Stück. Das braucht wirklich Kondition.


    Die Beschreibungen des Peraine-Tempels fand ich auch sehr nett.


    Abdul
    Coole Aktion Mann. Und natürlich eine schöne Illustration der Beilunker Reiter, von wegen Messer im Kopf und so. Ich bin ja gespannt, wie das noch mal aufgegriffen werden soll. Die Szene gewinnt natürlich durch die Erwartungshaltung. Erst meint man es sei wieder so eine verrückte Aktion wie damals in Gerasim. Doch dann stellt sich heraus, dass Abdul überraschend wach ist und endlich seine gefährdeten Freunde warnt.


    Duell
    Ja das war bei mir wieder so eine :boahnee: Aktion. Man duelliert sich in einer Stadt wo das strengstens verboten ist. Und das als Schüler eines Fechtlehrers, der genau deswegen verbannt wurde. Und dann auch noch mit einem Landsmann des Schulgründers, der diesen ebenso verehrt und sogar nach ihm benannt ist? Pfuuuh. Starker Tobak.
    Aber ja, wir hören nun zum n-ten Mal was vom Wolfsbiss. Nebenbei bemerkt heißt das Ding in der aktuellen Version :nachdenk: der yisilische Wolfsbiss - Zufällig die nächste Station der Reise. Nachtigall, ich hör dir trapsen.
    Und natürlich werden sowohl Praioslob, wie auch Hern Sen in ihrer Charakterisierung weiter entwickelt. Aber so, hach nee.


    Audienz beim Meister der Esse
    Auch ganz nett. Als er die Sache mit dem Sand erzählt und keine ihm so recht glauben will. Auch die Beschreibungen des Fackelzuges wurden hier mit schönen sprachlichen Bildern illustriert. Kann mir mal einer erzählen warum alle den Tempelvorsteher des wichtigsten Tempels in Vallusa für suspekt halten?


    Sven und Nirka
    Hach ja. Und ich dachte ich müsste mich hinter die Romantiker hinten anstellen. Ich hätte gerne mehr gelesen vom Dinner bei Kerzenschein, aber Sven war wohl doch etwas sehr naiv.
    Wie kann man eigentlich jemandes Freundin sein, der einem ohne erkennbaren Grund ein Messer vor die Rippen klemmt?



    Seite 292 schrieb:

    Alles ist besser als Lykites Händlerklause

    :totlach:


  • Begrüßung durch die wohl ungastlichste Travia-Geweihte die ich je gesehen habe.


    :D
    Man soll auch schon von unbarmherzigen Christen gehört haben ... ;)



    Ergreifende Szene im Rahja-Tempel. Ich verstehe zwar die Argumentation der Rajha-Geweihten, ...


    In der Fassung, die wir zu Ulisses geschickt haben, damit sie sie auf aventurische Stimmigkeit prüfen, war es tatsächlich eine Geweihte. Nun ist es nur eine Gläubige, weil es der Redaktion tatsächlich zu krass war.



    Im Praios-Schrein heißt es da also

    Ist das etwa ein verstecktes Plädoyer für Selbstjustiz? Wie hinterrücks. Da waren doch bestimmt wieder ein Haufen wandernder Mörder am Werk, die eine Tätowierung "Spieler-Figur" auf ihrer Stirn hatten.


    Diesem Mordfall sind wir in einem früheren Leseabschnitt übrigens schon begegnet. ;)



    Man duelliert sich in einer Stadt wo das strengstens verboten ist.


    Alle Beteiligten werden behaupten, dass es sich um eine Übungskampf handelte - eine Alltäglichkeit in einer Fechtschule. ;D



    Wie kann man eigentlich jemandes Freundin sein, der einem ohne erkennbaren Grund ein Messer vor die Rippen klemmt?


    Freundschaft hat viele Gesichter. Für manche Menschen hat es sehr viel damit zu tun, das Gegenüber zu respektieren. Das wiederum setzt voraus, dass das Gegenüber auch klare Grenzen aufzeigt. Für Nirka, die bis zu einem gewissen Grad in Rangordnungen und Rangkämpfen denkt, kann solch ein drastisches "bis hierher und nicht weiter" sogar förderlich für eine Freundschaft sein.

  • So, da Rhea nicht abgespeichert hatte und ihren Computer oder wie das Ding heißt nicht gut genug behandelt hat, ist alles, was sie geschrieben hat weg. Ätsch! Ding Kaputt, muss repariert werden, dauert. Bei ihr ist Frust angesagt. Deshalb jetzt ich und ich fange einfach am Anfang an, obwohl sicher schon wieder viel beantwortet ist. Also bitte nicht daran stören.


    Praioslobs Erinnerungen an Shulinai sind rührend. Seine Gedanken über seinen Gott kann ich nachvollziehen. "Allzu grelles Licht konnte eine Seele verbrennen, sodass nur eine tote Wüste voller Selbstvorwürfe über die eigene Unzulänglichkeit blieb."


    Ja, das ist Philosophie, schön, nicht wahr? Ich liebe solche Passagen auch sehr. Es zeigt, dass die Skalden sich mit der Allgegenwart der Beziehungen aller Dinge zueinander auskennen. Zuviel von einer schönen Sache ist eben dann zu viel. Das wohl. Immer schön mäßig sein in allem.



    Wie ihn die abstrakte Drahtfigur imTempel an Shulinai erinnert, hat mich bewegt. Schade, dass er dann mehr oder weniger dazu aufgefordert wird, die Stätte zu verlassen und am besten noch sein Opfer mitzunehmen.....das ist doch etwas typisch für die Unterschiede zwischen den Religionen, möchte man meinen. Es wird ihm vorgeschrieben, dass er dort nur richtig sei, wenn er FReude empfinde. Es ist aber nun mal nicht so, da ihn die Figur an Shulinai erinnert hat. Selbst wenn nicht alles richtig sein muss, was wir an einem geweihten Ort empfinden, so ist es doch zumindest wahrhaftig und somit, in meinen Augen, niemals am falschen Platz!


    Götter sind nicht logisch. Ich fand es auch blöd, aber, ich habe mit Rhea gesprochen und die hat mir gesagt, dass in ihrer Welt auch Menschen gibt, die bei einer Beerdigung singen und Freude verströmen, weil Tote ja endlich das Jammertal verlassen und in das Paradies eingehen, etwas worauf sie im Leben immer gehofft haben. Das bessere Leben nach dem Tode. Wenn man es so sieht, dann beleidigt man natürlich eine Göttin, wenn man um die Tote trauert. Ein wenig streng ist das schon, aber so sind sie eben. Leicht zu erzürnen.


    Heidelinde und die Gärten haben mir -natürlich- sehr gut gefallen. Schöne Beschreibungen, bunte Bilder. Aber ich hätte gerne mehr davon gehabt....der Aufenthalt dort, war doch etwas kurz geraten. Schade.


    Die Otta steht unter Zeitdruck, oder? Schließlich mußte noch das Gewand gewaschen werden, damit nicht noch ein Gott erzürnt wird.


    Vascal, Praioslob und Firutin finden (zu schnell) ein altes Dokument, das die Geschichte Erm'Sens , dem Wolfsritter erzählt. Auch hier hätte ich mir einen längeren Aufenthalt und einige schöne Beschreibungen mehr gewünscht, denn was kann man mehr ausschmücken, also sin altes Antiquariat, in dem die Geschichten in jeder staubigen Ecke schlummern? Da wäre doch etwas mehr drin gewesen für mein Empfinden.


    Ohne den Trick hätten sie Wochen und Monate verbringen können. Etwas zu suchen, wovon man nicht weiß was man sucht ist schließlich so schon nicht so einfach. Es hätten dann schon Geschichten erzählt werden können, aber Phileasson wäre chancenlos abgeschlagen worden und die folgenden Bände spielen dann im Labyrinth des Archivs.


    Dann kommt das seltsame Verhalten Abduls für mich recht plötzlich. Ich verstehe zuerst nicht, was los ist. Ich fühle mich etwas überrumpelt mit der Tatsache, dass Pardona Aufzeichnungen von Abdul besitzt und damit seine engsten Freunde in Gefahr sind. ??? Irgendwie wurde das bislang nicht großartig erwähnt, oder? jedenfalls ist es an mir offensichtlich (leider) vorübergegangen und ich war etwas verdutzt!


    die Mitglieder der Otta auch, aber es wurde soviel ich weiß im Prolog zum Himmelsturm erwähnt, welche Forschungen Abdul angestrebt hat und dass er deshalb genaue Aufzeichnungen auch von denen hatte, die gleiche betrieben (S. 42 "Er kämpfte gegen die Dunkelheit an!" S. 43, Sein Leben hätte er wirklich ohne zu zögern gegeben, aber sein Lebenswerk... die drei Notizbücher aus seinem spärlichen Gepäck. Sie waren sein größter Schatz. Darin standen all die Namen derer, die ihn auf seinem Weg begleitet hatten und auch die seiner Feinde..") Pardona hatte ihn entführt, vermutlich weil er die Dunkelheit bekämpfte. Also ist es ziemlich logisch anzunehmen, dass seine Freunde in Gefahr sind. Allerdings würde ich dann denken, dass es zu spät ist. Wenn nicht, dann waren sie wohl nicht so wichtig wie er.


    Im Wirtshaus. Warum macht Sven Nirka auf Praioslobs Trauer aufmerksam? Das erscheint mir seltsam. Welcher Kerl, der Kopfgeldjäger ist, macht sich etwas aus den Tränen eines anderen Mannes in einer Schenke??? Da kam ich auch irgendwie nicht mit klar.


    Der Schockmoment schlechthin: Nirka liebäugelt mit (!) Sven. :ernst: Sorry, ich kann da überhaupt nicht mitgehen. Dann taucht sie auch tatsächlich noch bei ihm auf ( Vorwand: der Dolch *hüstel*) und :o er zündet Kerzen an! :-\ ich bin überfordert mit diesem Sven, vielmehr mit dem Nirka-Sven-Ding! Nirkas Haltung ändert sich ständig irgendwie, mal ist sie sauer, wenn er "Wolfsmädchen" sagt, dann sabbert sie ihm wieder hinterher :sabber: ich kriege das nicht zusammen! Nirka entwickelt sich -für mich-derart widersprüchlich, dass es schwieriger wird, den Draht zu ihr zu halten, was mich sehr besorgt! :'( ich befürchte, die werden doch echt noch in der Kiste landen miteinander ::) Da habe ich gar keine Lust drauf....mir ist Nirka zu wankelmütig.


    Ich sehe das ganz anders. Die Liebe, die Liebe sie ist nun mal rigoros, schaut nicht danach, ob jemand Gegner ist oder nicht (siehe Romeo und Julia, West Side Story). Sven hatte sich sofort verliebt und Nirka auch. Das war schon klar. Nun hofft er darauf, dass sie ihn versteht und zu ihm Vertrauen hat unabhängig von seiner Aufgabe. Er kann das Trennen. Er ist ein empathischer Mensch. Die Sache mit Praioslob ist doch klar. Er merkt, dass der Mann traurig ist und will ihn ablenken. Der Rat ist ein freundschaftlicher. Er zeigt gleichzeitig, dass da ein Mensch in dem Gegner steckt. Ich fand es traurig, dass er so ein absolutes Vertrauen von ihr verlangt, aber schon eine Herausforderung. Ich denke Nirka war auch nicht begeistert, dass Zidaine entdeckt wurde. Sie hat schon gemerkt, dass Sven sie nicht als zu fangende Frau eingeladen hat, sondern als Frau, in die er verliebt ist. Seine Prüfung ist allerdings sehr hart. Eigentlich sollte er mehr Respekt haben, dass sie sich absichert, als vorher. Aber es war wohl der Test, ob sie ihn auch als Menschen sieht und hinter die Fassade des Berufes schauen kann. Der Wankelmut Nirkas ist mir sehr verständlich, sie hat eigentlich zwei Männer vor sich, den einen, der sie gefangen genommen hat und sie an die Stadt übergeben will und der andere, der in sie verliebt ist und sie respektiert und in den sie auch verliebt ist. Da ist es schwer, eine gerade Linie zu fahren.



    Das Duell zwischen Isora und HernSen war auch nicht meins. Einzig Praioslob punktet da bei mir, den Kämpfern kann ich nichts abgewinnen.


    Ich fand den Kampf nun wieder richtig toll. Spannend, wie ein Kampf ausgeht mit Scholaren einer Kampfschule und einem durch die Abenteuer ausgebildeten Kämpfer. Dabei der Wolfsbiss. Jetzt wissen wir, wie er alle besiegt hat. Schade, dass keine mal beobachtet hat und diesen Schlag studiert (von seinen Opfern) Schlau wäre es gewesen, erst in seine Schule zu gehen und ihn zu studieren, von ihm zu lernen und ihn dann zu besiegen, aber da ist sie eben, die elfische Arroganz!


    Dann die ganzen Gottheiten, da fühle ich mich auch überfordert oder habe zum ersten Mal das Gefühl, dass mir da Hintergrundwissen fehlt! Bislang hatte ich den Eindruck so nicht. Aber ich komme mit den zig Göttern und Namen nicht zurecht. Wer? Wie? Wann? Wo? Was? Zuviel Input in einem Abschnitt, der ansonsten auch wieder so vor sich hinplätschert.


    Bist du vielleicht ein Elf?


    Ihr sehr schon, ich tue mich (leider :'( ) auch mit diesem Abschnitt schwer. Zu viel verschiedene Informationen, viele Örtlichkeiten, die für sich genommen schön sind, aber so abgehetzt werden und nur kurz angerissen werden....so, als müsse man eine Station auf einer Liste abhaken. Es fühlte sich für mich nicht stimmig an...ist vielleicht auch schwierig zu beschreiben. Aber und das muss ich leider sagen, für mich das erste mal überhaupt in der Saga, dass ich so einen Hänger habe. :'(


    Tja, stell Dir vor, Du bist eine Truppe, die weiß, dass sie im Rennen hinten liegt und sie muss so schnell wie möglich wieder aufschließen, also ist überall Hektik angesagt. Dazu kommt eine Feier in einer Stadt, die also auch zu Aufregung und Eile führt. Ich finde diese Situation kommt gut rüber.


  • Was mir immer schwer fällt, ist die Götter den verschiedenen Völkern zuzuordnen. Da wäre eine Übersicht hilfreich.


    Was meinst du denn mit Götter Völkern zuordnen?
    Es gibt die Zwölfgötter, welche von einer Mehrheit der Menschen angebetet werden. Alle oben genannten.
    Es gibt Swafnir, den in erster Linie die Thorwaler anbeten.
    Und dann hatten wir noch das lustige Quartett der Götter, die einmal von Elfen angebetet wurden. Da waren Orima, Pyr Dakon (oder so ähnlich) Zerzal und Nurti. Simia wurde von den Hochelfen verehrt, findet sich aber auch im heutigen Pantheon der Menschen als Nebengottheit wieder.
    Die Thorwaler verehren bis zu einem gewissen Grad ja auch Zwölfgötter, wie zum Beispiel Travia. In sofern ist die Zuordnung von Göttern zu Völkern nicht ganz einfach.


  • Ich denke es ist einfacher, zu erklären wofür die Götter stehen. Dann ergibt sich einigermaßen, wer zu wem betet.


    Puoha ja. Dann vielleicht einfach fragen wenn es soweit ist. Der kompletten Pantheon inklusiver aller Nebengötter (wie zum Beispiel Swafnir aber auch die obskuren Elfengötter) wäre mir jetzt zu viel.
    Ein Hinweis an dieser Stelle vielleicht noch was Ingerimm betrifft. Er wird von den Zwergen unter einem anderen Namen noch intensiver verehrt als Swafnir von den Thorwalern.


  • [i]Die Liebe, die Liebe sie ist nun mal rigoros, schaut nicht danach, ob jemand Gegner ist oder nicht (siehe Romeo und Julia, West Side Story).


    Das wohl! :flirt:



    Ein Hinweis an dieser Stelle vielleicht noch was Ingerimm betrifft. Er wird von den Zwergen unter einem anderen Namen noch intensiver verehrt als Swafnir von den Thorwalern.


    Zur Information: Dieser Name lautet Angrosch, und die Zwerge (Angroschim) sehen ihn oft als ihren Stammvater.

  • Kaum hatte ich im letzten Abschnitt Praioslob als entbehrlich angemeldet und schon revidiere ich das Ganze :-[.
    Er empfand ja wirklich viel für Shulinai und seine Gedanken waren hier sehr schön beschrieben und ich habe mit ihm mitgefühlt, wie sehr er sie und ihr positives Wesen vermisst.


    Hach und dann Sven ... Kopfgeldjäger und Romantiker. Ich kann mir vorstellen, wie enttäuscht er war, als er erfahren hat, dass Zidaine als Zaungast mit von der Partie war. Die Aktion mit den Hunderten von Kerzen war schon sehr süss. Irgendwie passt er vom Wesen her gar nicht zu den Anderen, mit denen er unterwegs ist.


    Sehr gut gefallen hat mir die Szene, wie Abdul seinen Kurierauftrag abgegeben hat. Der Chef der Beilunker Reiter ist eine beeindruckende Persönlichkeit durch sein Aussehen und die Ernsthaftigkeit, mit der er den Auftrag entgegennimmt und ausführen wird.


    Irullas kleine eingestreute morbide Bemerkungen finde ich super, hoffentlich hat sie in einem der nächsten Abschnitte noch einen etwas grösseren Anteil.


  • Kaum hatte ich im letzten Abschnitt Praioslob als entbehrlich angemeldet und schon revidiere ich das Ganze


    :D



    Die Aktion mit den Hunderten von Kerzen war schon sehr süss.


    Ein Mitglied des Fantasyvereins, in dem ich ebenfalls Mitglied war, hat einen Bauernhof gekauft. In der Scheune haben wir stimmungsvolle Vereinstreffen abgehalten, ein- oder zweimal im Jahr. Mit der Zeit haben wir eine Methode entwickelt, diese Scheune allein mit Kerzen auszuleuchten. Die Wände bestanden aus Bruchsteinen, boten also viele Vorsprünge, auf denen man die Kerzen befestigen konnte. Es waren Hunderte, und der Raum wurde dadurch wirklich hell. Diese Erinnerung hatte ich beim Schreiben der Szene vor Augen.

  • Ohhh neeee.....dann müssten wir ja dem Kopfgeldjäger noch mehr Empathie zugestehen! Fast schon ein Samariter! :-\


    Einen Samariter sehen ich in Sven nicht ;) , aber ich finde es nicht unverständlich, dass er echte Gefühle für Nirika entwickelt haben kann. Liebe macht nicht halt vor "anderen Seiten", egal ob Feinde im Krieg oder andere Religion oder eben Jäger und Gejagte (genau, Romeo und Julia oder Westside Story sind guts Beispiele). Und ich finde es daher auch gerade gut nachvollziehbar, dass es so ein Hin und Her gibt zwischen Kerzen und Anfeindungen. Beide Seiten empfinden etwas füreinander, aber das soll nicht sein, schließlich sind die Gegner. Und daher wird dann bei Sven z. B. aus einem spöttischen "Wolfsmädchen" ein zorniges oder bei Nirka aus einem wohligen Blick auf Svens Hintern ein hasserfüllter Schlag gegen diesen. Also ich konnte mich in diese Szenen und dieses "emotionale Gezerre" gut einfühlen.


    Und ich habe Svens Worte zu Nirka über die tiefe Wunde in Praioslob auch gleich so verstanden, dass er sehr wohl dieses Dilemma erkannt hat und es ihm wichtig war, Nirka dies zu sagen, damit es jemand weiß. Eben weil ihm was an Nirka liegt und er (für mich) irgendwie nicht der harte unsensible Kopfgeldjäger ist, sondern mehr in ihm steckt. Ich finde ihn trotz seiner gegnerischen Ziele der Ottajasko gegenüber irgendwie sympathisch und hoffe irgendwie, dass er sich noch auf die Seite unseres Teams schlägt.



    Gefreut habe ich mich auch darüber, dass Shaya kein Heimweh mehr hat, sondern sich mit ihrer Rolle als Abenteurerin angefreundet hat und sich damit wohl fühlt.


    Shaya mag ich ja schon lange sehr gerne und ich fand es hier wieder toll, wie sie sich so zugehörig fühlt und mit sich im Reinen ist und auch über ihre eigene Veränderung irgendwie stolz ist. :)



    Ich warte ja die ganze Zeit darauf, dass Beorns und Phileassons Ottajasko irgendwann wieder zusammen an einem Ort sind und Shaya die Gesellschaft der anderen Traviageweihten sucht, so wie die beiden auch im Himmelsturm zusammengesessen sind. Evtl. würde Shaya dann ziemlich schnell auffallen, dass mit Lenya-Pardona etwas nicht stimmt, denn diese hat bestimmt nicht das Bedürfnis, sich mit Shaya auszutauschen.


    Das ist auch mein Gedanke: wenn es jemand herausfinden kann, dass mit Lenya etwas nicht stimmt, könnte es doch die empfindsame Shaya sein. Ich warte zumindest auch irgendwie darauf, dass die "beiden" zusammenkommen und bin gespannt, was dann passiert.



    Irullas Gruselgeschichten finde ich immer wieder klasse. Schade, dass wir bisher noch so wenig von ihr lesen. Aber das ändert sich bestimmt noch (ein wenig erhoffe ich mir noch einen Prolog über sie).


    Ich auch! Bitte ein Prolog über Irulla! 8)


    Ich meine, das wurde im "Himmelsturm" schon mal erwähnt, dass Abdul Angst um seine Freunde und Kollegen hatte, jedenfalls kam mir das irgendwie bekannt vor. Allerdings war ich auch etwas überrascht, was Abdul so plötzlich hatte, aber auch Shaya erkennt, dass er in dem Moment so was von klar ist und sein Drängen tatsächlich berechtigt ist.


    Ja, ich kann mich auch erinnern, dass er Angst um seine Freunde hat bzw. sie warnen wollte oder so etwas in der Art. Aber die Szene mit Abdul hat mich auch total überrascht, auch wenn man von ihm ja einiges gewöhnt ist ;) Ich hab gedacht, was ist denn nun los? Dreht er völlig durch? Die Szene bei den Reitern war der Knaller, ich sah die Gesichter der Beteiligten genau vor mir. :totlach: Aber dann verstand ich, warum Abdul so reagierte und was seine Angst war. Ich bin nun auch sehr gespannt, ob die Briefe ans Ziel kommen. Hoffentlich! Seine Empfängerbeschreibungen wirkten ja etwas nebulös, aber irgendwie habe ich trotzdem Vertrauen in die Reiter. Die müssen das einfach schaffen! ;D

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen

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