05 - Ende Kapitel 2 (S. 205 "Während die Morgendämmerung ..." - 246)

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

  • Ein wenig vermisse ich es diesmal, dass Irulla nicht etwas mehr Raum einnimmt, ich mag sie einfach mit ihrem schrägen und morbiden Humor


    Noch ein wenig Geduld, bitte. ;)



    Ich habe ja kurz an Phileassons Verstand gezweifelt, weil er zum Angeln gehen wollte :totlach: Das hat mich ein wenig an die Szene in der Sauna mit Stoerrebrandt erinnert.


    Du hast recht, das ist so ähnlich! :D



    ... für Zidaine ist es natürlich unverzeihlich, dass sie überwältigt und damit hilflos war - ein Zustand, den sie sich geschworen hat, nie wieder zu erleben. Kein Wunder, dass sie nach ihrer Befreiung so heftig reagiert.


    Sie hat noch ein weiteres Problem, das ebenfalls mit dem Nordwärts-Prolog zusammenhängt ... ;)



    Spannend fand ich wieder den Zwiespalt zwischen dem Wolf und dem Menschen in Nirka, bis sich ihr inneres Gleichgewicht einpendelt.


    Auch hier finde ich wieder sehr interessant, wie unterschiedlich dieselbe Schilderung in der Leserunde aufgenommen wird. :)



    Ich muss sagen, ich fand die zahmen Kopfgeldjäger eher spannend, weil unerwartet - ich hätte mit rauheren Typen gerechnet. Ich bin nun gespannt auf das nächste Zusammentreffen der beiden Gruppen.


    Auch hier ist die unterschiedliche Wertung zur untypischen Charakterisierung wieder spannend. Im Prolog wurde die untypische Kneipenszene ja einhellig positiv aufgenommen, aber in diesem Fall war das Bild des gesitteten Kopfgeldjägers für einige dann wohl doch zu weit abseits des Gewohnten ...



    Mein liebste Stelle in dem Abschnitt war, dass Orkengriff die Spinne von Irulla sich auch schon als Mitglied der Ottajasko sieht und die fette Mücke freiwillig fürs Angeln raus gerückt hat.


    Diese "Mitgliedschaft" von Orkengriff möchte ich später in der Saga nochmals aufgreifen. :D



    Beorns Ottajasko würde [den Delfin] bestimmt nicht einen Stunde durch die Gegend getragen, die hätten ihn eher gegessen.


    Obwohl ich ja selten des Blenders Partei ergreife, möchte ich hier doch Zweifel anmelden. Erinnert Ihr Euch an die Stelle in Die Wölfin, als Beorn gemeinsam mit Pardona die lange Treppe hinabsteigt? Dabei gewinnt man auch einige Einblicke in seine moralischen Vorstellungen. Er ist sicher nicht Omas liebster Schwiegersohn, aber auch er sieht sich als Sohn Swafnirs, dem er durch seine Taten seinen Mut und seine Stärke beweisen will. Auch für ihn sind Wale und Delfine heilige Tiere.


  • Mein liebste Stelle in dem Abschnitt war, dass Orkengriff die Spinne von Irulla sich auch schon als Mitglied der Ottajasko sieht und die fette Mücke freiwillig fürs Angeln raus gerückt hat. Fand ich herrlich, da sieht man die Spinne mit ganz anderen Augen ;D


    Die Szene fand ich auch total putzig :D

  • Sorry, dass ich mich erst so spät äußere, ich war gestern Abend bis Mitternacht weg und heute den ganzen Tag in Nürnberg auf einem Autorenseminar. Wenigstens konnte ich im Zug weiterlesen. :)


    Zu diesem Abschnitt habe ich im Prinzip nichts zu sagen, was nicht schon andere geschrieben haben. Auch mir hat die Beschreibung der Sümpfe gut gefallen. Nirkas Verwandlung zur Flucht kam mir zunächst auch etwas komisch vor, aber wenn man bedenkt, dass sie eine Gestaltwandlerin und keine Werwölfin ist, passt es. Die Kopfgeldjäger waren sehr professionell, aber wohl auf Gestaltwandler nicht eingestellt. Gespannt bin ich auf Vallusa, dort endet die Vereinbarung.


    Passend zu Phileasson fand ich die Delfinrettung.


    Schade, dass Falnokul ein Spion der Kopfgeldjäger war.


    Offene Frage: wie kommt Phileasson jetzt auf die Spur des Tales, nachdem der Geist weg ist?

    Fantastic! Allons-y! Geronimo! Oh, brilliant!


  • Offene Frage: wie kommt Phileasson jetzt auf die Spur des Tales, nachdem der Geist weg ist?


    Eine weitere Frage: Folgt Pardona überhaupt der Spur der Silberflamme - oder ihren eigenen Interessen, sodass das Tal mit der Prophezeiung vielleicht gar nichts zu tun hat? ;)

  • Es ist ja schon ziemlich viel gesagt wurden zu diesem Abschnitt.


    Die Beschreibung der Sümpfe fand ich gut gelungen. Da war die Grippe mit Fieberschüben doch mal zu was nütze. :D
    Die Entführer sind dann Kopfgeldjäger. Darauf wäre ich nicht gekommen. Aber dass es keine Molochen sein konnten war mir auch klar. Denn bei der Entführung wurde ja erwähnt, dass sie Nujuka - Nirkas Muttersprache- gesprochen haben. Wieso sollten also die Sumpfbewohner diese Sprache sprechen? Sven habe ich sofort wieder erkannt. Schon bei der Beschreibung musste ich sofort an ihn denken. Und was wird das noch mit ihm und Nirka? Entwickelt sich da wohl was? Und verzichtet Sven am Ende wegen NIrka auf sein Kopfgeld und seinen guten Ruf als Kopfgeldjäger? Ich bin sowieso gespannt, wie diese ganze Sache noch weitergeht. Es ist zwar erstmal bis Vallusa Waffenstillstand - aber dann?
    Der Anti-Elf entpuppt sich dann als Mitglied der Kopfgeldjäger. Nicht wirklich überraschend. Als die Halbelfe beschrieben wurde hatte ich schon so eine leise Ahnung, dass es da irgendeinen Zusammenhang geben könnte. Nur hatte ich keine Ahnung wie oder was. Phileasson erkennt ja zum Glück mit Irullas Hilfe den Kopfgeldjäger im Elfenpelz und hat somit einen Gefangenen zum austauschen. Beim Angeln wird dann alles geklärt und der Waffenstillstand bis Vallusa ausgerufen. Diese Szene hat mir gefallen. Es muss ja nicht immer nur Hau drauf und Blutvergießen sein.
    Dass Nirka sich verwandelt um die anderen zu befreien war vorhersehbar. Nun ist der Wolf wohl endgültig aus dem Sack. Das wird sich in der Otta jetzt nicht mehr verheimlichen lassen. Die Gedankenwelt von Nirka bei bzw. nach ihrer Verwandlung fand ich gut erzählt. Auch die Art, wie der Verstand über die Wolfsinstinkte die Kontrolle erlangt war interessant.
    Die Rettung des Defins war rührend. Und nun sind sie auf diese Weise ans große Gewässer gekommen. Nun müssen sie doch auch bald mal in Vallusa eintreffen.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • .... wenn sie in dem Tempo weiterkommen, dann bleiben die Kopfgeldjäger eh arbeitslos, weil die Otta einfach nicht in Vallusa ankommt.


    Da ist was dran :totlach: :totlach: :totlach:

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • [


    Diese "Mitgliedschaft" von Orkengriff möchte ich später in der Saga nochmals aufgreifen. :D


    Die Stelle fand ich auch lustig. Und ich bin gespannt, was da noch kommt. Eigentlich bin ich ja absolut kein Spinnenfreund. (Muss mich in Gegenwart meiner Tochter immer sehr zusammenreißen nicht schreiend wegzurennen, wenn ich eine Spinne sehe. Will ihr ja nicht meine Ängste anerziehen ;D) Aber wer weiß, vielleicht schließe ich Orkengriff ja noch in mein Herz ... ;D

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Offene Frage: wie kommt Phileasson jetzt auf die Spur des Tales, nachdem der Geist weg ist?


    Ich habe die Vermutung, dass da Lailath oder ihr Geist noch eine Rolle spielen wird.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Eine weitere Frage: Folgt Pardona überhaupt der Spur der Silberflamme - oder ihren eigenen Interessen, sodass das Tal mit der Prophezeiung vielleicht gar nichts zu tun hat? ;)


    Ich denke schon, dass sie in diesem Fall noch der Aufgabe und der Spur der Silberflamme folgt.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Aber dass es keine Molochen sein konnten war mir auch klar. Denn bei der Entführung wurde ja erwähnt, dass sie Nujuka - Nirkas Muttersprache- gesprochen haben.


    Gut aufgepasst. ;)



    Und was wird das noch mit ihm und Nirka? Entwickelt sich da wohl was?


    :flirt: :herz:



    Dass Nirka sich verwandelt um die anderen zu befreien war vorhersehbar. Nun ist der Wolf wohl endgültig aus dem Sack. Das wird sich in der Otta jetzt nicht mehr verheimlichen lassen.


    Das war er eigentlich schon in Niamhs Zauberwald ... Dennoch spricht Hern'Sen ungern darüber.


  • Eine weitere Frage: Folgt Pardona überhaupt der Spur der Silberflamme - oder ihren eigenen Interessen, sodass das Tal mit der Prophezeiung vielleicht gar nichts zu tun hat? ;)


    Ich tendiere momentan dazu, dass die Suche nach der Silberflamme und Pardonas eigenen Interessen identisch sind, dass sie diese Waffe, die gegen ihren Meister verwendet werden könnte, den Gegnern vorenthalten kann. Hm, wenn sie die Waffe berühren könnte, würde ich ihr glatt zutrauen, dass sie versucht, sich gegen ihren Meister aufzulehnen, aber da müsste ihr schon was einfallen, wie sie die Waffe verwenden (lassen) kann.


  • Aber dass es keine Molochen sein konnten war mir auch klar. Denn bei der Entführung wurde ja erwähnt, dass sie Nujuka - Nirkas Muttersprache- gesprochen haben. Wieso sollten also die Sumpfbewohner diese Sprache sprechen?


    Und ich Dödel dachte, was für ein Zufall, dass die Molochen Nujuka sprechen :D

  • Ich habe die Vermutung, dass da Lailath oder ihr Geist noch eine Rolle spielen wird.


    Genau die Idee kam mir auch schon, auch wenn ich nicht genau weiß, wie und wann. Ihr Geist müsste rein theoretisch ja an dem Ort sein, wo Erm Sen sie eventuell getötet hat, falls er das hat. Genau wissen wir das ja noch nicht.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Es arbeitet sich so durch die Sümpfe und ich bin weit abgeschlagen.


    Ich fand den Abschnitt spannend. So leicht war es ja für den Wolf nicht, sich aus den Fesseln zu befreien und das auch noch so schnell, dass es nicht bemerkt wird. Erstaunliche Beherrschung und kluge Voraussicht von Nirka.


    Ich hatte auch kein Problem mit dem netten Entführer. Warum sollte er nicht bedauern, ein Mädchen, das ihm gefällt fesseln zu müssen. Warum sollen Kopfgeldjäger brutal sein? Es ist ihr Job und er hat seine Ehre. Das zeigt sich auch dann, als er sich den Auftrag nicht abkaufen lässt. Sven ist ein kluger und bedachter Führer. Die Lösung mit dem Angeln fand ich wirklich toll. Ich dachte erst, es wird ein Wettbewerb, wer zuerst oder wer den größten Fisch fängt. Aber eigentlich ist es nur eine andere Art zu sagen: lass uns mal in aller Ruhe unter vier Augen reden.
    Es zeugt von Selbstvertrauen und Ehrgefühl und Menschenkenntnis.
    (Irgendwie hatte ich in diesem Abschnitt öfter den GEdanken, wer da wohl schlecht gewürfelt hat :))


    Der Elf, ich glaube irgendwie nicht, dass es schon vorbei ist und ich bin gespannt, was ihn dazu getrieben hat, bei der Bande mitzumachen. Er ist irgendwie frustriert von seiner Art. Vermutlich, weil sie sich so wegdrängen lassen aus dieser Welt? Ich hoffe wir sehen ihn wieder. So ganz abwegig ist es ja nicht, denn es ist ja nur ein Waffenstillstand, also wird der Kampf noch geführt. Mal sehen wo und wann und mit welchem Erfolg. Beide Führer sind klug.


    Der Delphin. Es wäre ein schlechtes Omen gewesen, wenn der Delphin gestorben wäre, oder? Bei der Gläubigkeit, die auch die Thorwaler haben, würde ich denken, dass sie sich das auf keinen Fall leisten würden. Ich fand es aber auch eine schöne Szene wie da zusammengearbeitet wird.


    Irulla und ihre Spinne. Wer kann dem Widerstehen, sich vorzustellen wie diese Spinne ihre Fliege abgibt. Es ist ein köstliches Bild. Ich würde in der Realität sehr weit wegrennen, aber hier kann ich es mir vorstellen und schmunzeln. Ja, ich mag Irulla und ihre Spinne auch.


    Die Verwandlung kam mir irgendwie seltsam vor. Es war so, als würde bei der Beibehaltung der Menschlichkeit jemand von außen helfen. Kann H'ern Sens Gedanken beeinflussen? Ist er mehr als er scheint? Mit diesem Namen? Oder klang es nur für mich so.
    Gewundert habe ich mich über Zidaine. Diese Beherrschung. Ich habe den Entführer schon tot gesehen. Nun ist er nur ein wenig angetrampelt.

  • Zugegeben, bei Beorn war bisher mehr los - jedenfalls kommt er vorwärts :D


    Vielleicht ist es einfach die Bordellgeschichte, die war nun mal was ganz anderes, als vergiftet zu werden und überwältigt, was ja bei vielen Räubergeschichten passiert. Aber dafür kommt Beorn nur durch Zufall vorwärts und mit Hilfe Pardonas.
    Ja, für mich zum Erzählen wäre die Kombination aus Humor und Grusel schon ganz nett, passt aber nicht überall. Dagegen sind auf Phileassons Otta viele Helden und wenn ich die Geschichte mit dem Delphin erzähle, so auf dem Markt, wo die Frauen zuhören, da wird's in der Kasse klingeln, das wohl!

  • Ich tendiere momentan dazu, dass die Suche nach der Silberflamme und Pardonas eigenen Interessen identisch sind, dass sie diese Waffe, die gegen ihren Meister verwendet werden könnte, den Gegnern vorenthalten kann. Hm, wenn sie die Waffe berühren könnte, würde ich ihr glatt zutrauen, dass sie versucht, sich gegen ihren Meister aufzulehnen, aber da müsste ihr schon was einfallen, wie sie die Waffe verwenden (lassen) kann.


    Ich denke mal, sie muss vor allem verhindern, dass das Schwert in die für sie falschen Hände gerät, da es ja gegen die Diener des Namenlosen geschmiedet wurde (also auch gegen sie selbst? Sicher kann sie es deshalb nicht berühren).


  • Ich fand den Abschnitt spannend.


    :freu:



    Der Elf, ich glaube irgendwie nicht, dass es schon vorbei ist und ich bin gespannt, was ihn dazu getrieben hat, bei der Bande mitzumachen. Er ist irgendwie frustriert von seiner Art. Vermutlich, weil sie sich so wegdrängen lassen aus dieser Welt?


    In diesem Zusammenhang ist vielleicht interessant, dass die Waldelfen (Falnokuls Volk) das "zivilisationsscheueste" Elfenvolk Aventuriens sind. Ihre Lebensweise gilt als am ursprünglichsten. Das Gegenteil davon sind die Auelfen (Salarins Volk), die vergleichsweise häufige Kontakte zu Menschen pflegen.



    Es wäre ein schlechtes Omen gewesen, wenn der Delphin gestorben wäre, oder?


    Ohm hätte es auf jeden Fall so gesehen ...