04 - Anfang Kapitel 2 (S. 161 - 204 "... ein weiter Weg.")

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  • Was deutet darauf hin?


    Eigentlich nichts Konkretes, allerdings kommen mir seit spätestens Band 3 auch meine Zweifel, inwieweit sie ihr eigenes Spiel treibt und dass sie damit sicherlich nicht alleine sein könnte. Und da passt für mich einfach der Namenlose, weil er noch der große Unbekannte ist, ganz gut hinein. Cellyna ist interessiert am Wissen, der Namenlose an diverse Artefakte, die ihm gefährlich sein könnten. Das ist doch eine gute Kombination Aber natürlich könnte ich völlig auf dem falschen Weg sein und ist auch eigentlich nur so ins Blaue hineininterpretiert.


    Wenn die Auflösung mit Zidaine noch in diesem Band erfolgt, werde ich mich natürlich gedulden. Das ist ja doch viel spannender.



    Mhhh schade, irgendwie fühle ich mich gerade als Kenner der Abenteuer etwas ausgeschlossen von den Diskussionen, weil ich meine, auf viele der Fragen bereits die Antworten zu kennen ( wie steht Pardona zu vielem, was sind ihre Beweggründe, wer sind die Attentäter im Bootshaus) und will dann hier auch nicht spoilern mit meinen Vermutungen.


    Man bräuchte schon fast 2 Threads zu jedem Leseabschnitt, einen in dem man mit dem Wissen der Kampagne im Rücken spekulieren kann und einen für die ausschließlichen Leser des Buches.


    Was ein Vorteil sein kann, ist natürlich hier in der Leserunde auch ein Nachteil. Ich glaube allerdings, dass von uns gar nicht so viele das Rollenspiel kennen. Interessant wäre irgendwann zu erfahren, ob Du mit Deinen Vermutungen Recht hattest.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Ah, Du vermutest, dass sie sozusagen zum "Organisationskommitee" der Wettfahrt gehört und passend zur dritten Aufgabe die Seuche ausgeschickt hat?


    So ähnlich ;D Angenommen, es handelt sich tatsächlich in erster Linie um diesen von Pardona angesprochenen Kampf zwischen den Zwölfgöttern und dem Namenlosen, dann kann der Namenlose sich doch sicherlich denken, was es mit der Wettfahrt auf sich hat und mit welchen Waffen seine Gegner ihn evtl. schlagen wollen. Daher kann er bzw. Pardona sich schon denken, was an Aufgaben auf sie warten. Wobei es eher fraglich ist, ob die Zwölfgötter sich soweit in die Karten schauen lassen, dass der Namenlose und Pardona von der Seuche wissen konnte - hier hinkt meine Theorie ;D Noch wissen wir nicht, von wem die Traviageweihten ihre Aufgaben erhalten. Und war es nicht auch so, dass wir uns im letzten Band gar nicht sicher waren, ob die dritte Aufgabe, welche Phileasson mit seiner Otta bewältigt hat, überhaupt eine reguläre Wettkampfaufgabe war?
    Angenommen, an meiner Theorie mit dem Kampf zwischen den Zwölfgöttern und dem Namenlosen wäre etwas dran, dann würde der Namenlose Beorns Otta "missbrauchen", um seine Ziele zu erreichen. Bedeutet das dann, dass Phileasson mit seinen Leuten für die Zwölfgötter "spielt"?



    Noch nicht. >:D


    Jaja >:( :D


  • Daher kann er bzw. Pardona sich schon denken, was an Aufgaben auf sie warten. Wobei es eher fraglich ist, ob die Zwölfgötter sich soweit in die Karten schauen lassen, dass der Namenlose und Pardona von der Seuche wissen konnte - hier hinkt meine Theorie


    Pardona - beziehungsweise ihre Nachtalben - haben über die Dämonen die Seuche bei den Nivesen gesät, die sie über das Blut, das Crottet im Himmelsturm verloren hat, aufspüren konnten ... Sie wusste nicht nur von der Seuche, sie hat sie verursacht. >:D


  • Pardona - beziehungsweise ihre Nachtalben - haben über die Dämonen die Seuche bei den Nivesen gesät, die sie über das Blut, das Crottet im Himmelsturm verloren hat, aufspüren konnten ... Sie wusste nicht nur von der Seuche, sie hat sie verursacht. >:D


    Eben, dann wäre es entweder keine Aufgabe der Wettkampf gewesen - worüber wir uns ja eh nicht so sicher waren - oder aber der Kampf zwischen den Zwölfgöttern und dem Namenlosen ähnelt einem Schachspiel: abwechselnd kommt jeder Gegner zum Zug und so entstehen dann die Aufgaben :D

  • Das Flüchtlingslager ist ja wirklich ein trauriger Ort. Soviel Elend, Dreck und ausgehungerte und ausgemergelte Menschen. Schrecklich. Die Menschen dort tun mir leid. Wer da einmal gelandet ist kommt aus dem Elend wohl nicht mehr raus. Kein Wunder, dass Pardona mit ihrem Silber leichtes Spiel hat. Die Methode, wie sie den Bettler über seine Schuldgefühle und letztendlich auch mit Gold dazu bringt, die Ottajasko zu begleiten war sehr effektiv und typisch Pardona. Auch dass sie das Aussehen des Bettlers mit ihren Experimenten vergleicht war irgendwie gruselig.


    Das gastfreundliche Wirtshaus im heimeligen Ort Ratheln mit seiner vollbusigen Wirtin mit den außerordentlichen Kochkünsten, in das Philleasson und seine Recken einkehren ist bestimmt ein Ort, an dem jeder Reisende gern einkehrt. :D Ich möchte gern mal wissen, was das für Typen sind, die da einfach so Leute entführen. Und die Wirtin steckt auch noch mit denen unter einer Decke. >:( Wenn sich das herumspricht kann sie ihr Wirtshaus bald zumachen. Das Spiel mit dem Becher hat mir gut gefallen.
    Zidaine hat also tatsächlich einen Pakt mit irgendeinem Dämon. Dessen Namen sie ja trägt. Das hatten wir in der Leserunde zu der Wölfin ja auch schon. Ich weiß nur nicht mehr, welcher es war. Ich kann mich aber noch erinnern, dass es ein Anagramm war. :-[ Zidaine scheint wirklich etwas an Tylstyr zu liegen. Sie will ihn aus ihrem Pakt raushaben und ist dafür bereit zwei andere Leben zu opfern. Ob das jetzt gut oder schlecht ist .... Ein Leben retten, aber dafür zwei andere opfern. Irgendwie ist das auch nicht der richtige Weg. Ich würde es besser finden, wenn da eine andere Lösung möglich wäre. Und ob Tylstyr das gut findet wage ich zu bezweifeln.


    Von dem Gespräch zwischen Pardona und dem Schattenmann war enttäuscht. Da habe ich mehr erwartet. Wir wissen überhaupt nicht, was die zwei gesagt haben. Und ob Nantiangel jetzt freiwillig den Platz geräumt hat glaube ich ehrlich gesagt nicht. Und dass Pardona da fast alles Wichtige verschweigt in ja mal klar. Allerdings bin ich jetzt ganz sicher, dass Selflanatil die Silberflamme ist. Und logischerweise will Pardona dieses Schwert in ihren Besitz bringen, da es eine Waffe ist, die ihr gefährlich werden kann. Ein Schwert dass gegen die Diener des Namenlosen geführt werden kann. Hoffentlich bekommt sie es nicht!


    Alles in allem mal wieder ein unterhaltsames und spannendes Kapitel.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Diese Szene geht auf Kindheitserinnerungen zurück. Ich bin in einer Gaststätte aufgewachsen. Unsere Wohnung lag im ersten Stock, die Wirtschaftsräume im Erdgeschoss. Ab und zu hatte ich auch Thekendienst. Neben dem Knobeln in verschiedenen Varianten und dem Doppelkopf ist dieses Spiel etwas, das mir im Gedächtnis geblieben ist. Wir haben es mit einem Glas im Spülbecken gespielt, aus dem im Roman ein Becher im Eimer wurde.


    Das finde ich interessant. Wie eigene Erlebnisse und Erfahrungen dann in die Romane der Autoren einfließen.
    Und dass ihr in der Leserunden diese Dinge mit uns teilt finde ich toll. :bussi: Darum mag ich die Leserunden immer so sehr.



    Die Zidaine-Thematik ist diejenige, die am stärksten von den Leserunden beeinflusst ist. Wir hatten eine andere Entwicklung für ihren Handlungsstrang vorgesehen. Aber einige Ideen und Gedankenspiele in den Leserunde gefielen uns so gut, dass wir überprüft haben, ob wir das noch in eine andere Richtung biegen können. So, wie wir es nun ausgestaltet haben, ist es keine genaue Umsetzung von Überlegungen aus der Leserunde - ein bisschen müssen wir uns ja auch noch selbst ausdenken. ;) Aber ohne die Leserunden wäre ihre Geschichte ganz sicher anders verlaufen.


    Das ist klasse ;D 8)



    Sie hat menschliche Sinne, aber sie ist als Jägerin in der Wildnis aufgewachsen. Von daher hat sie sicher feinere Sinne als ein Stadtmensch.


    Aber wenn sie doch feinere Sinne hat, wieso konnte sie dann so schnell besiegt werden? Hatte Nirka von dem Essen schon was gegessen? Kann mich grad nicht so genau erinnern ... :-[

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Noch nicht. >:D


    :angst:



    In meinem ersten Korrekturgang hatte ich ein wenig Bedenken, dass einige meiner Szenen eventuell zu humorvoll geraten sein könnten. Dann kam Bernhard mit seiner Hier-kommt-Eilif-die-Wuchtbrumme-Szene, und sämtliche Bedenken waren ausgeräumt. ;D


    :totlach:
    Ich finde die humorvollen Szenen immer wieder toll. Eine willkommene Abwechslung.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Auch ist Pardona nicht plötzlich nett, wenn sie den Geist erlöst.
    Diese, vielleicht entscheidende Spur, wird es für Phileasson nicht mehr geben, wenn er es irgendwann mal bis zu den steinernen Wölfen schafft.


    Ich habe so den leisen Verdacht, dass Phileasson dafür auf Lailath bzw. ihren Geist oder so treffen wird. Und so werden sie dann wieder auf den gleichen Wissenstand kommen. Nur wer wird am Ende diese Aufgabe gewinnen? Das ist die große Frage. Bisher sieht es für Phileasson eher schlecht aus. Leider :(



    Pardona, spiel aus ihrer eigenen Sicht, weit unter ihren Möglichkeiten. Auch wenn sie noch keine Göttin ist, ist sie normalen Sterblichen doch unendlich überlegen. Es ist so, als hätte sich ein Porsche unter eine Gruppe Dreiräder gemischt und würde krampfhaft versuchen nicht aufzufallen, während man das nächste Rennen zum Kindergartentor vorbereitet.


    Diesen Vergleich finde ich super :totlach:

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Das Flüchtlingslager ist ja wirklich ein trauriger Ort. Soviel Elend, Dreck und ausgehungerte und ausgemergelte Menschen. Schrecklich. Die Menschen dort tun mir leid. Wer da einmal gelandet ist kommt aus dem Elend wohl nicht mehr raus. Kein Wunder, dass Pardona mit ihrem Silber leichtes Spiel hat. Die Methode, wie sie den Bettler über seine Schuldgefühle und letztendlich auch mit Gold dazu bringt, die Ottajasko zu begleiten war sehr effektiv und typisch Pardona. Auch dass sie das Aussehen des Bettlers mit ihren Experimenten vergleicht war irgendwie gruselig.


    Ja man konnte die Beklemmung in diesem Lager förmlich spüren. Ich fand das auch sehr bezeichnend, WIE Pardona dem Bettler auf den Grund seiner Seele gedrungen ist und seine Ängste in ihre Pläne verwoben hat, so dass sie am Ende natürlich wieder ziehlführend sind! Es zeigt Pardonas "Kunst" in vollem Umfang.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.


  • Dass mehr als der Titel „König der Meere“ bei dieser Wettfahrt dahintersteckt, ist ja mittlerweile offensichtlich.


    Was das angeht sind wir uns wohl alle einig. Es steckt viel mehr dahinter.



    Ich bin schon sehr gespannt, was es sein wird. Vermutlich tippen wir alle völlig im Dunkeln.


    Das stimmt mit Sicherheit.



    Hat das eigentlich jemand verfolgt, wieviele Rätsel es noch zu lösen gibt oder aufgeschrieben?


    Also ich hab da die Übersicht verloren. ???



    ....Ich glaube eher nicht, dass sie von Beorn oder sogar von Pardona geschickt worden sind. Da gibt es sicherlich noch eine andere Geschichte.


    Ich denke auch nicht, dass Pardona damit etwas zu tun hat.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Ich weiß nur nicht mehr, welcher es war. Ich kann mich aber noch erinnern, dass es ein Anagramm war. :-[


    Daran meine ich mich auch noch erinnern zu können, dass sich der Name des Dämons aus Zidaines Nachname ergeben hat.



    Allerdings bin ich jetzt ganz sicher, dass Selflanatil die Silberflamme ist.


    Ich tendiere auch weiterhin stark zu Selflanatil als Silberflamme.


  • Mhhh schade, irgendwie fühle ich mich gerade als Kenner der Abenteuer etwas ausgeschlossen von den Diskussionen, weil ich meine, auf viele der Fragen bereits die Antworten zu kennen ( wie steht Pardona zu vielem, was sind ihre Beweggründe, wer sind die Attentäter im Bootshaus) und will dann hier auch nicht spoilern mit meinen Vermutungen.


    Ah, dann bin ich ja nicht alleine - zum Glück ist die Kampagne bei mir schon ein bisschen her, vieles habe ich daher einfach schon vergessen... :-)


    Zitat


    Kommen wir nun aber zu den Dingen die ich ansprechen möchte in diesem Leseabschnitt. Der Zidaine Teil hat mich sehr gefesselt. Ich will unbedingt wissen wie es weiter geht mit ihrem Rachefeldzug. Die Anrufung von Tyakra'man finde ich super gelungen und trifft zu 100% meinen Geschmack. Dämonen dürfen in den Augen der Paktierer keine sabbernden Ungeheuer sein, sondern sollten augenscheinlich freundlich und als Problemlöser auftreten. Deswegen fand ich es gut das Zidaine nach einem Mann in der Grotte gesucht hat. Die Paktänderung, 2 Seelen gegen die versprochene, ist spannend. Ich glaube ja, dass unser Praiot sowie Shaya auf der Abschussliste steht. 2 Geweihte als Preis für den versprochenen Tylstyr >:D


    Stimme absolut zu, was die Beschreibung im Roman angeht. Allerdings würde ich persönlich hoffen, dass der "Herr der Rache" nicht darauf eingeht. Dieses Feilschen scheint mir eher dem Phex angemessen zu sein. Rache zurückzunehmen wäre etwas, dass ich Tyakra'man nicht erwarten würde (das würde ja etwas wie Verzeihen/Vergeben voraussetzen und das ist für mich klar Praios-gefällig). Insofern denke/hoffe ich, dass der Herr der Rache ev. zusätzliche Opfer akzeptiert, dafür aber Zidaine ebenfalls hintergeht.


  • Zidaine hat also tatsächlich einen Pakt mit irgendeinem Dämon. Dessen Namen sie ja trägt. Das hatten wir in der Leserunde zu der Wölfin ja auch schon.


    Wenn Ihr neugierig auf den Namen seid, könnt Ihr im Glossar suchen - oder Euch noch ein paar Leseabschnitte gedulden. ;)
    Könnt Ihr aus dieser Szene bereits herauslesen, wie sich der Dämon verhält und was er will?



    Aber wenn sie doch feinere Sinne hat, wieso konnte sie dann so schnell besiegt werden? Hatte Nirka von dem Essen schon was gegessen?


    Nein, von dem Essen hat sie nicht gekostet.
    Aber wenn es nicht gerade ein Kinderbuch ist, finde ich wichtig, dass auch Leute, die etwas sehr gut können, mal damit scheitern. Und Leute, die etwas nicht besonders gut können, können ab und zu über sich hinauswachsen. Tylstyr beherrscht eigentlich den Ignifaxius Flammenstrahl - aber beim Kampf gegen die Räuber auf dem Eis setzt er sich damit selbst in Brand. Irulla ist mit dem Speer eigentlich sehr zielsicher - aber als es in Die Wölfin gegen die Goblins geht, trifft sie nur den Arm, nicht das Herz. Ebenso ist Nirka schwieriger zu überraschen als jemand mit weniger feinen Sinnen - aber wenn der Angreifer weiß, was er tut, ist es nicht unmöglich. ;)

  • Tja, leider schon das Kapitel versehentlich zu Ende gelesen. Also wieder aus der Deckung.


    Zitat von Tippende Tastatur


    Pardona spielt gekonnt mit den Ängsten von "Assel". Hier zeigt sich einmal mehr ihre abgrundtiefe Niedertracht, ihre Fähigkeit Menschen zu "lesen" und es für sich zu nutzen. Sie weidet ihre Seelen aus und was zum Vorschein kommt hält sie ihnen auch noch triumphierend vor die Nase! In diesem Moment schwelt mein Wutfeuer, ob ich will oder nicht.


    Also ich fand es raffiniert und dabei überraschend human. Immerhin gibt sie dem armen Kerl eine gewisse Hoffnung seine Freund zu erlösen und seine Schuld zumindest etwas zu sühnen. Das hätten ein paar raubeinige Thorwaler vermutlich weniger zimperlich gemacht.


    Zitat von Janesway

    Seitdem Falnokul die Augen schmal gemacht hatte und dann auf einmal auf die Idee kam, diesen Zwischenstopp einzulegen, hatte ich ein ungutes Gefühl. Zumal wir ja wissen, dass Beorn schon in Vallusa ist und sich gewiss nicht an den Bohlen zu schaffen gemacht hat. Ob man Falnokul noch trauen kann?


    Trau niemals einem Elf in Rüstung.


    Das Essen

    Zitat von Janesway

    Shaya ahnt als erste, das irgendwas mit der Suppe nicht stimmt.


    Travias Gebote umfassen es auch sich als guter Gast zu zeigen. Das Essen in die Ecke zu spucken und dem Gastgeber finstere Machenschaften vorzuwerfen gehört wohl nicht dazu. Zumal Shaya vermutlich die letzte ist, die derart schändliches Verhalten unter dem Deckmantel der Gastfreundschaft vermuten würde.


    Der Pakt am Mörderstein

    Zitat von Robert Corvus

    Die Zidaine-Thematik ist diejenige, die am stärksten von den Leserunden beeinflusst ist. Wir hatten eine andere Entwicklung für ihren Handlungsstrang vorgesehen.


    Ich finde die hier dargestellte Entwicklung grundsätzlich positiv. Es zeigt, dass Zidaine sich noch einen Rest Menschlichkeit bewahrt hat und den Kampf aufgenommen hat. Damit werden die Andeutungen, die sie in den Zelten der Sairan-Hokke gemacht hat nun zu Taten. Es könnte wahrlich langweiliger sein.


    Pardona und das Artefakt

    Zitat von odenwaldcollies

    Pardona braucht Beorn nur deswegen, damit er ihr Artefakte besorgt, welche sie nicht berühren oder alleine erlangen kann, wie das schon bei den Armreifen aus dem letzten Band der Fall war.


    Die Armreife kann sie ja zumindest berühren. Die waren auch keine Waffe gegen den Namenlosen. Ganz das gleiche ist es damit wohl nicht.

    Zitat von odenwaldcollies

    Lt. Assel liegt der Schatz, bei dem es sich ja wohl um das Schwert handelt, in einem Tal und wird von sehr wehrhaften Wächtern bewacht? Handelt es sich dabei vllt. um Wölfe, Assel hat sie damals nicht erkannt?


    Also ich musste zumindest gleich an Wölfe denken. Immerhin war er auf der Spur eines Ritters/Fechtlehrers, der einen Wolf im Wappen führt. Und da ist doch auch von Wächtern die Rede.



    Ich glaube es gibt genug ernste Themen. Da darf es ruhig auch mal humorig werden. Zumal der Humor hier ja nicht zum Klamauk verkommt, sondern sinnstiftend inszeniert wird.
    Darüber hinaus hoffe ich doch, dass ihr die Quote von mindestens einem Ausfall pro Band und Team durchhalten werdet. ;D
    Nennen wir es nach einem bekannten Buchautor Martinesken? :verlegen:

  • Paktbrecher

    Zitat von Xeledorn

    Die Paktänderung, 2 Seelen gegen die versprochene, ist spannend. Ich glaube ja, dass unser Praiot sowie Shaya auf der Abschussliste steht. 2 Geweihte als Preis für den versprochenen Tylstyr


    Vielleicht sollten wir doch mal drüber nachdenken, um wessen Seele es hier geht. Jemanden umzubringen kostet ihn nicht seine Seele. Ich vermute mal, dass Zidaine über die "Nebenbedingungen" ihres Paktes auch nicht so genau Bescheid weiß. Dies bietet zumindest noch mal interessantes Potential für eine weitere Entwicklung. Ich fühle mich gar nicht mehr ganz so angenervt. Kompliment an den Herrn Autor.


    Zitat von Anschu74

    Von dem Gespräch zwischen Pardona und dem Schattenmann war enttäuscht. Da habe ich mehr erwartet. Wir wissen überhaupt nicht, was die zwei gesagt haben. Und ob Nantiangel jetzt freiwillig den Platz geräumt hat glaube ich ehrlich gesagt nicht. Und dass Pardona da fast alles Wichtige verschweigt in ja mal klar.


    Tja, da steht und vermutlich auch noch eine Überraschung bevor. Pardona wird schon ihre Gründe haben. Ich war einen Augenblick enttäuscht, habe das aber als Kniff der Autoren gesehen noch nicht zu viel zu verraten.


    Zitat von odenwaldcollies

    So ähnlich ;D Angenommen, es handelt sich tatsächlich in erster Linie um diesen von Pardona angesprochenen Kampf zwischen den Zwölfgöttern und dem Namenlosen, dann kann der Namenlose sich doch sicherlich denken, was es mit der Wettfahrt auf sich hat und mit welchen Waffen seine Gegner ihn evtl. schlagen wollen.


    Äh, ich bin raus. Wie war noch mal deine Theorie?


    Zitat von Murkxsi am 05. Oktober 2017


    Hat das eigentlich jemand verfolgt, wieviele Rätsel es noch zu lösen gibt oder aufgeschrieben?


    Das ist recht einfach. Zwölf Aufgaben in zwölf Bänden. Spannender ist da eher die vermutete Punktzahl. Danach liegt der Foggwulf möglicherweise mit 3:2 vorne. Zumindest wenn das Bergen von Pardonas Armreifen nicht als Erfolg gewertet würde, die Seuchenbekämpfung dagegen schon.


  • Daran meine ich mich auch noch erinnern zu können, dass sich der Name des Dämons aus Zidaines Nachname ergeben hat.


    Wie der Name lautet ist letztlich auch egal. Interessant ist vielleicht, dass er die Beinamen Schwarzer Mann und Herr der Rache trägt. Und man sollte wissen, dass die Erzdämonen einen wahrhaft teuflischen Preis verlangen. Dafür aber auch Dinge gewähren, die manch einen über die Fähigkeiten gewöhnliche Sterblicher hinaus wachsen lassen. Vor diesem Hintergrund lesen sich einige Andeutungen bzgl. Zidaines vielleicht noch mal etwas anders. ;)


    Zitat von graubart

    Insofern denke/hoffe ich, dass der Herr der Rache ev. zusätzliche Opfer akzeptiert, dafür aber Zidaine ebenfalls hintergeht.


    Das wäre ja wohl das Mindeste.


    Zitat von Robert Corvus

    Aber wenn es nicht gerade ein Kinderbuch ist, finde ich wichtig, dass auch Leute, die etwas sehr gut können, mal damit scheitern. Und Leute, die etwas nicht besonders gut können, können ab und zu über sich hinauswachsen. Tylstyr beherrscht eigentlich den Ignifaxius Flammenstrahl - aber beim Kampf gegen die Räuber auf dem Eis setzt er sich damit selbst in Brand. Irulla ist mit dem Speer eigentlich sehr zielsicher - aber als es in Die Wölfin gegen die Goblins geht, trifft sie nur den Arm, nicht das Herz. Ebenso ist Nirka schwieriger zu überraschen als jemand mit weniger feinen Sinnen - aber wenn der Angreifer weiß, was er tut, ist es nicht unmöglich


    Nein Robert, das hast du ganz falsch verstanden. Bitte einmal prüfen, welche Figuren die Helden dieser Geschichte sind und dann diese bitte niemals wieder bei irgendetwas scheitern lassen. Das ist beim Schwarzen Auge nicht vorgesehen. :wegrenn:


  • Die Armreife kann sie ja zumindest berühren. Die waren auch keine Waffe gegen den Namenlosen. Ganz das gleiche ist es damit wohl nicht.


    Gut beobachtet - das ist ein wesentlicher Unterschied. ;)



    Darüber hinaus hoffe ich doch, dass ihr die Quote von mindestens einem Ausfall pro Band und Team durchhalten werdet. ;D


    Sagen wir mal so: Abenteuer sind gefährlich. ;D



    Das ist recht einfach. Zwölf Aufgaben in zwölf Bänden. Spannender ist da eher die vermutete Punktzahl.


    Das sind die Aufgaben der Wettfahrt. Möglicherweise bezieht sich die Frage aber auf offene Punkte aus der Handlung, also fragen wie: "Welchen Pakt hat Zidaine geschlossen?" oder "Welche Absicht verfolgt Cellyana mit dem Buch, das sie Tylstyr mitgegeben hat?" oder "Wie hat Vascal den Finger verloren?" - Das wären dann schon ein paar mehr als zwölf "Rätsel" ... ;)


  • Die Armreife kann sie ja zumindest berühren. Die waren auch keine Waffe gegen den Namenlosen. Ganz das gleiche ist es damit wohl nicht.


    Stimmt, du hast recht - die Armreife kann sie berühren, sie konnte sie selber nur nicht bergen, da gab es eine Art "Firewall", die sie nicht durchqueren konnte. Danke für die Auffrischung, da sieht man mal, wie die Erinnerung einem einen Streich spielen kann :-[


  • Äh, ich bin raus. Wie war noch mal deine Theorie?


    Das war eigentlich nur so ein Rumgespinne von mir, welches eigentlich keine echte Grundlage hat ;D So nach der Art, dass die Zwölfgötter und der Namenlose an einem Schachspiel sitzen und jeder sein Züge machen darf, sie also alle wissen, welche Züge möglich sind (und damit, welche Waffen in Rennen sind bzw. sein können), während Beorn und Phileasson mit ihrer Ottajasko jeweils die ahnungslosen Figuren sind ;D Ich bin gerade etwas Scheibenwelt-geschädigt ;D


  • Nein, von dem Essen hat sie nicht gekostet.
    Aber wenn es nicht gerade ein Kinderbuch ist, finde ich wichtig, dass auch Leute, die etwas sehr gut können, mal damit scheitern. Und Leute, die etwas nicht besonders gut können, können ab und zu über sich hinauswachsen. Tylstyr beherrscht eigentlich den Ignifaxius Flammenstrahl - aber beim Kampf gegen die Räuber auf dem Eis setzt er sich damit selbst in Brand. Irulla ist mit dem Speer eigentlich sehr zielsicher - aber als es in Die Wölfin gegen die Goblins geht, trifft sie nur den Arm, nicht das Herz. Ebenso ist Nirka schwieriger zu überraschen als jemand mit weniger feinen Sinnen - aber wenn der Angreifer weiß, was er tut, ist es nicht unmöglich. ;)


    Okay. Das ist nachvollziehbar. Es verleiht den Figuren mehr Menschlichkeit und bringt sie auch näher an die Realität. Auch wenn man etwas gut beherrscht kann es trotzdem passieren, daß es mal nicht bzw. nicht so gut gelingt.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)