02 - Anfang Kapitel 1 (S. 61 - 105 "... ob er es selbst glauben sollte.")

  • Hier könnt Ihr von Seite 61 bis Seite 105 ("... ob er es selbst glauben sollte.") schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Hmm...da habe ich den Prolog mit den Elfen durch und mit wem es geht weiter? Naaa? Mit Salarin und Galandel! Das macht ihr doch mit Absicht! :P
    Nein, alles gut! Umso erfrischender fand ich, dass mal so ein ganz anderer Elf zur Gruppe stößt. Hallo Lieblingself! :flirt:


    Ach Tjorne, die gute Lenya war noch mit die freundlichste Seele an Bord von Beorns Ottajasko? :totlach: Ach Tjorne, wenn du wüsstest...und da gibt man ihm den Rat, die Statuen in Ruhe zu lassen und was macht er? Was, wenn es das nächste Mal heißt "Spring nicht von der Mauer"... ::)
    Vallusa in der Dunkelheit konnte ich mir sehr gut vorstellen. Irgendwie hatte ich damit gerechnet, dass Tjorne mit irgendwem zusammenstößt. Egal. Wie er sich dort so ganz allein im Stillen an die Mauer gedrückt einen Moment der Schwäche erlaubt, da könnte er einem fast Leid tun, aber nur fast. Zidaine musste es deutlich länger und schmerzhafter alleine aushalten. Davon wird er von mir auch nicht durch seine Nahtoderfahrung freigesprochen.


    Beorn kommt noch genau so rüber wie im Totenmoor in "Die Wölfin". Wenn Pardona nur nicht Pardona wäre und er könnte wie er wollte...jetzt, da sie keine eigene Aufgabe für seine Ottajasko hat, wird er aber wohl doch etwas mehr frei bestimmen dürfen. Bin nur gespannt, ob und wann jmd aus der Mannschaft Pardona auf die Schliche kommt. Am Tor deutete es sich ja schon wieder an.
    In Gedanken erwische ich mich dabei, mich zu fragen, wie wohl Phileassons Team in Vallusa starten würde.


    Phileasson ist immer noch schrecklich ungeduldig. Dass sie kein Schiff in Festum nehmen konnten, das muss für ihn echt schlimm gewesen sein. Auf die Reise bin ich aber schon sehr gespannt.
    Zidaine und Tylstyr haben immer noch ihre Probleme miteinander, wenn auch um einen gewissen Schwierigkeitsgrad erhöht. Im letzten Band mochte ich die Zicke Zidaine nicht besonders, hatte aber auch die anderen Bücher noch nicht gelesen. Tatsächlich hat sich aber verhätnismäßig wenig an meiner Einstellung zu ihr geändert. Ich finde sie nach wie vor anstrengend.
    Das Lied von Ohm Follker ist passend von der Atmosphäre und Länge her und dass man die bisherigen Abenteuer Revue passieren lassen konnte, hat mir auch gefallen. Dafür ist Ohm ideal.

  • Dieser Leseabschnitt führt uns also nun zu den Helden der Geschichte zurück. Ich fand hier ganz gut, dass wir direkt wieder auf beide Gruppen stossen. Immerhin war nach dem Ende des letzten Bandes ja die Spannung groß, wie es mit den beiden Gruppen so weiter geht.


    Die Übermittlung der neuen Aufgabe zu Beginn des Buches holt den Leser gleich wieder rein und und setzt die Richtung für diesen Band fest. Gleichzeitig fehlt dem Leser hier die Spannung der Deutung und die anschließende Entschlüsselung. Am Spieltisch machten dies die Spieler, also man selber, hier übernehmen dies natürlich die Figuren des Buches.


    Ein Teil der Spannung bleibt für dem abenteuerunkundigen Leser mit dem Rätsel um die Silberflamme natürlich bestehen.


    Mir hat in diesem Abschnitt besonders gut gefallen zu lesen, wie Tjorne aus der neuen Gruppe ausgegrenzt wird und welche Schlüsse er für sich daraus zieht. Ich denke aber die werden sich noch zusammen raufen. Ich fand hier besonders schön welche Gedanken er zur Empfehlung der Geweihten/Pardona hat, ins Bordell zu gehen. Das war ein sehr schönes Gespür für die Spielwelt.


    Bei Philly mochte ich den Part rund um Zidaine und Tylstyr. Ich bin echt gespannt wie sich das weiter entwickelt. Ich traue dem verdorbenen Teil von Zidaine nicht.


    Das neue Lied Ohm Volkers war wirklich toll und lang und hat spass gemacht sich gesungen vorzustellen. Ich kann mir als Laie jetzt nur vorstellen, dass es auch für einen Autor schwierig ist, sich ständig tolle Reime zu überlegen und trotzdem in den Liedern einen Inhalt zu vermitteln. Gleichzeitig ist Ohm ja der große Skalde der etwas besonderes schafft mit seiner Saga. Ihm die Krücke der Übersetzung ins Garethi in die Hand zu geben fand ich deswegen sehr gelungen, falls ein einzelner Reim mal nicht so dolle sein sollte. Hierzu muss ich sagen das ich natürlich nicht mit dem Anspruch eines Germanisten an die Reime rangehe und dies auch gar nicht bewerten kann. Für mich als Leser waren alle Reime gut!


    Falnokul der freundliche elfische Fremdenführer hat himmelblaue Augen und seine schwarze Lederrüstung knirschte beim aufstehen, das ist beides interessant!

  • Hurra, da sind sie wieder, unsere Gefährten der beiden Ottajaskos.


    Ich habe mir vorher nochmal den letzten Abschnitt aus „Die Wölfin“ durchgelesen. Sehr erfreut hat mich, dass es tatsächlich nahtlos weitergeht. Und für die Vergesslichen unter uns (ICH ;)) wurde nochmal das eine oder andere wiederholt. Für mich ist das übrigens Gold wert, für die Anderen mit Elefantengedächtnis ist das vielleicht eher langweilig.


    Die silberne Flamme ist nun der Schlüssel zu Orima. Was immer das bedeuten mag. Natürlich denke ich da direkt wieder an das Schwert, auch wenn man auf die Idee kommen könnte, dass das Feuer des Leuchtturmes etwas damit zu tun haben könnte. Aber das ist alles viel zu offensichtlich. Das wird bestimmt etwas ganz anderes sein.


    Und dann ist da auch der Steppenwolf, ob damit Erm Sen vielleicht gemeint sein könnte?


    Salarin war früher bestimmt einer der Wüstenelfen, er singt zumindest genauso intensiv und irgendeine Verbindung zu Orima hat er ja nun auch. Das zeigte ja das Gespräch mit Niamh schon. Außerdem taucht auch bei ihm der „König“ auf, für den er im Himmelsturm so gekämpft hat. Da ist eine tiefe Verbindung. Auch das Sternenmal ist ein Hinweis darauf. Ich bin schon sehr auf die Auflösung gespannt.


    Den Anti-Elf Falnokul finde ich einfach nur klasse 8). Das könnte glatt ein Niederrheiner sein. Den hat bestimmt Bernhard erfunden und ähnelt seinem Nachbarn oder so…. Hoffentlich bleibt der. Wir brauchen dringend einen Gegenpol zum singenden Salarin.


    Mit Tjorne werde ich immer noch nicht warm. Das gibt wohl auch nichts mehr. Die hellste Kerze auf der Torte scheint er ja nun wirklich nicht zu sein. Wie dumm muss man sein zu glauben, dass man als Verräter mit offenen Armen aufgenommen wird. Und dann kommt er zu diesem unheimlichen Tempel und wird von einem Bettler vor dem Schattenmann (Nantiangel?????) gewarnt und dass er auf keinen Fall die Figuren berühren soll. Und was macht dieser Idiot? Also ehrlich…. >:( Das gibt kein gutes Ende mit ihm.


    Die Beziehung zwischen Zidaine und Tylstyr erweist sich als schwierig. Wen wundert’s. Allerdings habe ich das Gefühl, dass Zidaine durchaus die Beziehung verbessern möchte. Anscheinend liegt ihr doch etwas an Tylstyr. Mal sehen, wie sich das entwickelt.


    Tja, und dann dämmert es Tylstyr so langsam, dass das alles ein abgekartetes Spiel sein könnte. Ich denke auch, dass Cellyana ihre eigenen Ziele verfolgt und ihr die Menschen und Elfen, die dabei eventuell draufgehen, für ihre Macht oder Wissen ziemlich egal sind.



    Falnokul der freundliche elfische Fremdenführer hat himmelblaue Augen und seine schwarze Lederrüstung knirschte beim aufstehen, das ist beides interessant!


    Diese himmelblauen Augen haben bei mir auch irgendetwas ausgelöst, aber ich weiß einfach nicht mehr was (Da ist es wieder, das Gedächtnis wie Sieb).
    Ich hoffe allerdings, dass es eher zum Positiven wird.



    Ach Tjorne, die gute Lenya war noch mit die freundlichste Seele an Bord von Beorns Ottajasko? :totlach: Ach Tjorne, wenn du wüsstest...


    Das fand ich auch extrem amüsant. Aber wer weiß, Pardona hat sicherlich auch ihre guten Seiten.... :totlach:

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

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  • Beorn ist auf dem Schiff im Sturm wieder in seinem Element und ganz er selbst! Er reflektiert seine Liaison mit Pardona. Er ist sich sehr wohl darüber bewusst, wie schwach er im Bezug auf ihre "Kunstfertigkeit im Liebesspiel" ist und dass er für Pardona nichts als eine Schachfigur ist, die sie nach Belieben über das Brett rücken kann.
    Ihm wird klar, dass es so nicht weitergehen kann und dass er wieder ein "Leuchtfeuer" in seinem Leben braucht. Er wird sich seiner Verantwortung (wieder) bewusst und die Erwartungen seiner Ottajasko, die daran geknüpft sind. ER weiß, er muss Pardona (in Gestalt Lenyas) unbedingt loswerden.....ich bin gespannt, wie er das anstellen will!
    Wobei sie sicher noch einiges an Potenzial mitbringt, dass er vielleicht gebrauchen kann, da er ja mit seiner Ottajasko Phileasson hinterherhängt.


    Die Szenen in der Schenke mit Ohm Follker....was habe ich gelacht :totlach: Ich muss gestehen, ich glaube ich bin die Einzige die Ohm wirklich etwas doof findet :D (Verzeiht mir :unschuldig: ) :wegrenn: :wegrenn:und genau in dem Moment, in dem ich denke.....och neeee jetzt singt der Barde wieder :D taucht FALNOKUL auf! 8) Welch ein Elf! Yeah! Und er spricht aus, was ich denke: Ohm ist ein röhrender Hirsch! :totlach: :totlach: :totlach: So genial! Ich mag Falnokul :flirt: endlich einmal ein kerniger Elf, weitab eines Salasandras. :D


    Uhhh und da ist ja auch wieder Ursa (die Schreckliche)....Tjorne legt sich nicht wirklich mit ihr an. Hat er Zuviel Angst vor ihr? Mir kam es etwas so vor! Da haut er lieber den Spruch raus, "........die Nacht bei Frauen zu verbringen, denen es nicht leidtut, dass ihnen kein Schwanz zwischen den Schenkeln wächst." :totlach: Aber Recht hat er (wage ich jetzt mal zu behaupten! ;D )


    Pardonas Autorität wird auch in Lenyas Erscheinung durchaus zur Kenntnis genommen. D.h irgendwann wird sich Pardona sicherlich verraten.


    Und dann passiert es: Ich empfinde Mitleid für Tjorne!!! (Bitte wie macht ihr das? Ich und Mitleid für Tjorne, den Vergewaltiger! ::) )
    Seine Einsamkeit berührt mich irgendwie, ob ich will oder nicht. Wie er durch die Straßen streift, ziellos....sich nicht überwinden kann in das Bordell zu gehen, sich gar angeekelt fühlt von dem Türklopfer....er trauert der Freundschaft mit Tylstyr hinterher, den Kindheitstagen.
    Er ist verletzt, schalt sich ein Narren, tadelt sich selbst, dass er es viel früher hätte bemerken müssen, dass Tylstyr anders war, als er und die anderen Jungen in Steinakr. Vielelicht, weil Tjorne tief in seinem Herzen weiß, dass Tylstyr ein "besserer" Mensch ist, als er es je sein könnte.
    Tylsytr spiegelt all das Verächtliche Tjornes sozusagen wider.
    Und was geschieht mit Menschen, die derart verwundet sind und hoffnungslos auf sich selbst blicken? Sie entwickeln Hass und eine unbändige Wut....und Tjorne schürt seinen Hass auf Zidaine und auch auf Tylstyr, weil er mit ihr zusammen ist!


    Die Szene mit dem Bettler hat mich sehr berührt. Die Stelle hat eine einzigartige Atmosphäre und bringt eine eigenartige, melancholische Stimmung mit sich. Gleichsam einer inneren Stimme, raunt er Tjorne zu, zu fliehen, solange er noch kann. Tjornes Gedanken kreisen um Gold, Kopfgeld und Rache.
    Der Bettler hatte Recht....nun ist es zu spät für den JUngen aus Steinakr. Ich fürchte er wird ein elendiges Ende finden....vielleicht schon bald. Ich hätte ihm gewünscht, dass er seinen Hass ablegen kann....doch Enttäuschung, Wut und Ohnmacht sind keine Gefühle, die man mal eben so ablegt, wie einen alten Hut. Wir werden sehen!


    Tylstyr und Zidaine....das bleibt eine komplizierte Kiste....ich weiß nicht, ob Tylstyr ihr gewachsen ist. Er ist so unerfahren und unverdorben....und sie, so hart und gebeutelt von einem Leben, das sie sich nicht wirklich aussuchen konnte! Ich bin mir nicht sicher, ob und wie die Beiden einen gemeinsamen Weg finden können. So gut Tylstyr es immer meinen wird, so wird er doch nie ungeschehen machen können, was hinter ihnen liegt....und es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die hören nie auf...so sehr man es sich auch wünscht und so oft man es auch versucht.
    Was man an Erfahrungen mit sich bringt, trägt man herum, wie ein Bündel auf dem Rücken...einigen wenigen gelingt es, es eines Tages abzulegen und ein neues Päckchen zu schnüren, doch die meisten scheitern an dieser Aufgabe und bleiben so immer das Kind ihrer Erfahrungen, handeln, fühlen und bleiben so, wie sie geformt wurden.
    Und wenngleich sie um die zerstörerische Kraft ihrer "Päckchens" wissen, fehlt ihnen die Kraft oder der Mut es zurückzulassen. Ich fürchte Tylstyr wird Zidaine nicht zu einer anderen Frau machen (können)....sie hat viel erlebt seit jenen Tagen in Steinakr....die vielen Jahre fokussiert auf Rache, all das verblasst auch im Angesicht einer jungen Liebe nicht, auch wenn es anfangs so scheint. Mal sehen, wie es den beiden weiterhin ergeht!


    Schön fand ich auch immer die kleinen Rückblenden, die einem kurz etwas Wichtiges ins Gedächtnis zurückrufen. Das ist wunderbar eingebaut, weder zu ausschweifend noch zu knapp. Genau richtig! :danke:

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

    Einmal editiert, zuletzt von TippendeTastatur ()

  • Zitat


    Den Anti-Elf Falnokul finde ich einfach nur klasse 8). Das könnte glatt ein Niederrheiner sein. Den hat bestimmt Bernhard erfunden und ähnelt seinem Nachbarn oder so…. Hoffentlich bleibt der. Wir brauchen dringend einen Gegenpol zum singenden Salarin.


    Anti-Elf ist gut!!! :totlach: Ich finde ihn auch genial!!!


    (Toll, ich bin doch echt zu doof, für diese Zitierfunktion!!! :-[ )


    Zitat repariert (odenwaldcollies)

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

    Einmal editiert, zuletzt von odenwaldcollies ()


  • Mir hat in diesem Abschnitt besonders gut gefallen zu lesen, wie Tjorne aus der neuen Gruppe ausgegrenzt wird und welche Schlüsse er für sich daraus zieht. Ich denke aber die werden sich noch zusammen raufen. Ich fand hier besonders schön welche Gedanken er zur Empfehlung der Geweihten/Pardona hat, ins Bordell zu gehen. Das war ein sehr schönes Gespür für die Spielwelt.


    Bei Philly mochte ich den Part rund um Zidaine und Tylstyr. Ich bin echt gespannt wie sich das weiter entwickelt. Ich traue dem verdorbenen Teil von Zidaine nicht.


    Falnokul der freundliche elfische Fremdenführer hat himmelblaue Augen und seine schwarze Lederrüstung knirschte beim aufstehen, das ist beides interessant!


    Mir hat die Stelle mit Tjorne auch besonders gut gefallen, wie er mit sich und der Gemeinschaft hadert. Ebenso Zidaine/Tylstyr....da entsteht wirklich sehr viel Spannung...ich zweifle da ebenso wie du!
    Und Falnokul wird hier noch der Lieblingself! :totlach: bis jetzt kommt er ja gut weg! Mal sehen, was die anderen noch dazu meinen!

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Nach dem starken Prolog geht es mit gleicher Qualität weiter. Endlich haben wir die beiden Ottajaskos wieder (ich musste ja seit dem Ende der "Wölfin" ein paar Monate warten). Die Göttin Orima, die schon einmal eine Rolle spielte, kommt gleich vor, und auch die "silberne Flamme", ohne dass gesagt wird, um was es sich handelt (das Schwert?).
    Ohm Follkers Lied finde ich großartig ;D . Die Verse holpern ein wenig, aber der Refrain passt, das wohl! :D


    Danach kam ein wirklich cooler Anti-Elf: Falnokul. Ich rätlse gerade, ob der Name ein Akronym sein soll, und die Beschreibung mit den strahlenden blauen Augen kommt mir auch vertraut vor - ich weiss allerdings nicht, woher. Ich bin aber sicher, das wird sich finden.


    Pardona, die in Lenya steckt, fällt auch langsam auf. Wann merkt Beorns Ottajasko etwas davon? Ich habe den Eindruck, die ersten haben schon einen Verdacht, dass mit Lenya etwas nicht stimmen könnte.


    Tjorne wird nun ausgegrenzt und ich hatte fast Mitleid mit ihm. Allerdings begeht er dann einen Riesenfehler, sich doch im Tempeleingang mit den vier Hundestatuen auszuruhen. Und ich sach noch: Tjorne! Aber Tjorne hört nich (frei nach "Werner") :D Das wird kein gutes Ende nehmen, fürchte ich ...


    Danach ist der Konflikt Zidaine - Tylstyr gut dargestellt. Wie sich das Verhältnis der beiden wohl weiterentwickelt.


    Das Brisanteste aber findet Tylstyr zum Schluss des Abschnitts: Woher wusste Garhelt bei Beginn der Fahrt schon von der Seuche der Nachtalben? Kann Cellyana so weit in die Zukunft sehen? Wenn sie es kann: welche Willensfreiheit hatte dann Phileasson? Sind Beorn und er am Ende nur Schachfiguren in einem undurchsichtigen Spiel? Und wer spielt es? Ist Pardona eine der Spieler*innen? Das wirft einige sehr grundlegende Fragen auf - die u.U. im vorliegenden Buch noch gar nicht vollständig beantwortet werden können. Jedenfalls hoffe ich darauf, dass Tylstyr und auch andere darauf ab sofort ein Auge haben - und hoffentlich wird Phileasson davon in Kenntnis gesetzt.

    Fantastic! Allons-y! Geronimo! Oh, brilliant!

  • Salarin war früher bestimmt einer der Wüstenelfen, er singt zumindest genauso intensiv und irgendeine Verbindung zu Orima hat er ja nun auch. Das zeigte ja das Gespräch mit Niamh schon. Außerdem taucht auch bei ihm der „König“ auf, für den er im Himmelsturm so gekämpft hat. Da ist eine tiefe Verbindung. Auch das Sternenmal ist ein Hinweis darauf. Ich bin schon sehr auf die Auflösung gespannt.


    Das ist eine gute Idee. Einen ähnlichen Verdacht hatte ich auch schon.



    Den Anti-Elf Falnokul finde ich einfach nur klasse 8). Das könnte glatt ein Niederrheiner sein. Den hat bestimmt Bernhard erfunden und ähnelt seinem Nachbarn oder so…. Hoffentlich bleibt der. Wir brauchen dringend einen Gegenpol zum singenden Salarin.


    Hihi, ein Elf vom Niederrhein ;D Aber auch ich finde Falnokul cool 8)



    Mit Tjorne werde ich immer noch nicht warm. Das gibt wohl auch nichts mehr. Die hellste Kerze auf der Torte scheint er ja nun wirklich nicht zu sein. Wie dumm muss man sein zu glauben, dass man als Verräter mit offenen Armen aufgenommen wird. Und dann kommt er zu diesem unheimlichen Tempel und wird von einem Bettler vor dem Schattenmann (Nantiangel?????) gewarnt und dass er auf keinen Fall die Figuren berühren soll. Und was macht dieser Idiot? Also ehrlich…. >:( Das gibt kein gutes Ende mit ihm.


    Da gebe ich dir recht, allzu helle ist der nicht. Ein weiterer Grund für ein böses Ende.



    Tja, und dann dämmert es Tylstyr so langsam, dass das alles ein abgekartetes Spiel sein könnte. Ich denke auch, dass Cellyana ihre eigenen Ziele verfolgt und ihr die Menschen und Elfen, die dabei eventuell draufgehen, für ihre Macht oder Wissen ziemlich egal sind.


    Ist Cellyana eine der Spieler*innen? Ich vermute, dass sie es auf jeden Fall nicht alleine spielt. Doch wer sind die anderen?

    Fantastic! Allons-y! Geronimo! Oh, brilliant!


  • Hmm...da habe ich den Prolog mit den Elfen durch und mit wem es geht weiter? Naaa? Mit Salarin und Galandel! Das macht ihr doch mit Absicht!


    :D



    In Gedanken erwische ich mich dabei, mich zu fragen, wie wohl Phileassons Team in Vallusa starten würde.


    Abwarten ... ;)



    Das Lied von Ohm Follker ist passend von der Atmosphäre und Länge her und dass man die bisherigen Abenteuer Revue passieren lassen konnte, hat mir auch gefallen. Dafür ist Ohm ideal.


    Wenn die Reihe schon Die Phileasson-Saga heißt, brauchen wir auch einen Skalden, der ab und zu an den Versen dazu drechselt. ;)



    Die Übermittlung der neuen Aufgabe zu Beginn des Buches holt den Leser gleich wieder rein und und setzt die Richtung für diesen Band fest. Gleichzeitig fehlt dem Leser hier die Spannung der Deutung und die anschließende Entschlüsselung. Am Spieltisch machten dies die Spieler, also man selber, hier übernehmen dies natürlich die Figuren des Buches.


    Da hast Du völlig recht und sprichst dabei den Medienbruch an. Ein Roman funktioniert anders als ein Rollenspiel oder ein Film. Deswegen können manche Dinge in einem Roman gut funktionieren, die im Rollenspiel eher schwach sind, und umgekehrt. Zum Beispiel die Seuche in Die Wölfin - das ist für einen Roman ein viel dankbareres Thema.



    Bei Philly mochte ich den Part rund um Zidaine und Tylstyr.



    Ebenso Zidaine/Tylstyr....da entsteht wirklich sehr viel Spannung...ich zweifle da ebenso wie du!



    Danach ist der Konflikt Zidaine - Tylstyr gut dargestellt. Wie sich das Verhältnis der beiden wohl weiterentwickelt.


    Das ist eine der letzten Szenen, die ins Manuskript gekommen sind, und zwar - Trommelwirbel - wegen der Leserunde zu Die Wölfin. ;) Ich bin die Diskussion noch einmal durchgegangen, und dabei wurde deutlich, dass sich viele von Euch eine Aussprache zwischen Tylstyr und Zidaine gewünscht haben, in der sich klärt, wie die beiden nun zueinander stehen.



    Das neue Lied Ohm Volkers war wirklich toll und lang und hat spass gemacht sich gesungen vorzustellen.


    Ich hatte sogar zunächst vor, diese Szene auf den ersten Lesungen aus Silberflamme vorzutragen - da hätte ich die Passagen dann auch gesungen. Letztlich ist für eine Lesung dann aber vielleicht doch zu wenig Action in der Szene, und diejenigen, die die vorherigen Bände nicht kennen, wissen vielleicht wenig damit anzufangen.



    Ich kann mir als Laie jetzt nur vorstellen, dass es auch für einen Autor schwierig ist, sich ständig tolle Reime zu überlegen und trotzdem in den Liedern einen Inhalt zu vermitteln.


    Ich könnte jetzt behaupten: Das schaffen nur die Besten! :D



    Die silberne Flamme ist nun der Schlüssel zu Orima. Was immer das bedeuten mag. Natürlich denke ich da direkt wieder an das Schwert, auch wenn man auf die Idee kommen könnte, dass das Feuer des Leuchtturmes etwas damit zu tun haben könnte.


    Also, bis jetzt haben wir als "Kandidaten" für die Silberflamme ...
    ... das geraubte Schwert
    ... Erm Sens Silberwolf
    ... das Feuer des Leuchtturms
    Gibt es weitere Gebote?



    Salarin war früher bestimmt einer der Wüstenelfen, er singt zumindest genauso intensiv und irgendeine Verbindung zu Orima hat er ja nun auch.


    Wenn man vermutet, dass er ein früheres Leben hatte, könnte das zutreffen. In seinem jetzigen Leben ist er als Auelf in Almada aufgewachsen - gar nicht so weit von dem Ort, an dem die Geschwister erstmals Erm Sen stellten, aber in sehr fruchtbarem Land.



    Den Anti-Elf Falnokul finde ich einfach nur klasse 8). Das könnte glatt ein Niederrheiner sein.


    :totlach:



    Ich mag Falnokul


    Hm, wer von Euch ist denn in Team blauäugiger Falnokul :flirt: und wer im Team röhrender Ohm :elch:?



    Und dann passiert es: Ich empfinde Mitleid für Tjorne!!!


    Ich muss auch gestehen - obwohl ich die Figur (nach dem Prolog von Band I, in dem Bernhard ihn ja hatte) drei Romane lang "bespielt" habe, hat er selbst für mich durch Bernhards Schilderungen noch erheblich an Tiefe und Facettenreichtum gewonnen. Da kommen auch noch einige interessante Szenen ...



    Nach dem starken Prolog geht es mit gleicher Qualität weiter.


    :freu:



    Das Brisanteste aber findet Tylstyr zum Schluss des Abschnitts: Woher wusste Garhelt bei Beginn der Fahrt schon von der Seuche der Nachtalben? Kann Cellyana so weit in die Zukunft sehen? ... Jedenfalls hoffe ich darauf, dass Tylstyr und auch andere darauf ab sofort ein Auge haben - und hoffentlich wird Phileasson davon in Kenntnis gesetzt.


    Vielleicht erinnert Ihr Euch, dass wir das bereits bei Die Wölfin diskutiert haben: Woher kann Garhelt von der Seuche wissen, die es zu bekämpfen gilt?
    Auch auf Basis der Diskussion in der Leserunde waren wir der Meinung, dass es nun auch in den Romanen so weit ist, dass diese Thematik zur Sprache gebracht werden kann ... Wir hatten den Eindruck, die Leserschaft sei nun "bereit" dafür.

  • Da sind unsere Helden wieder, mir gefällt, dass sich Salarin über die Rosenohren so seine Gedanken macht, die sich der Melodie der Welt nicht bewusst sind . Hier wird der Unterschied zwischen Elfen und den anderen ziemlich gut dargestellt. Aber es wird auch deutlich, dass er sich schon gut auf die Gruppe eingestellt hat, indem er in Diskussionen schneller auf den Punkt kommt und nicht alles bis zum Ende überdenkt.


    In der Aufgabe wird nun die Silberflamme, wie erwartet, eine Rolle spielen. Wer wohl der Steppenwolf ist Erm Sen? sollen die Gefährten auf seinen Spuren, die nicht verwischt sind, folgen und dann am Ende die Silberflamme zu finden. Das würde ja wieder für das legendäre Schwert sprechen.
    Der Ort der eine Rolle spielt, ist ja ziemlich schnell gefunden, was mich etwas gestört hat, ist die Ungeduld von Phileasson mit Firutin und seinem Bericht, dafür sollte doch Zeit da sein.


    Salarins eigene Suche scheint ja auch noch eine Rolle zu spielen, er diente einst einem König :o. Nach dem Vorfall im Himmelsturm sieht es so aus, dass er vielleicht nicht Götter sucht (auch wenn hier die Schicksalgöttin eine Rolle spielt) sondern eine Aufgabe noch erfüllen muss, die er einst nicht vollenden konnte. Er sagt ja selbst, dass er die Melodie noch nicht erkennt. Aber das es seltsam ist wohin sie die Reise bis jetzt geführt hat.


    Ja und dann Falnokul, mal ein handfester Elf. Da kann ich mich den Anderen nur anschließen, das wird bestimmt ein Spaß. Ich vermute, er ist nicht von Elfen erzogen worden und bei Menschen aufgewachsen. Bin gespannt wie er sich noch entwickelt. Die Elfen vermehren sich ja ziemlich rasant in der Geschichte, wie auch Ohm bemerkt, was das wohl zu bedeuten hat. ;D


    Das mit dem Lied, gehört einfach zur Stimmung der Geschichte, ich denke dann immer an Lieder von der "Waterkant". :)


    Beorn ist wieder in seinem Element und sein Problem mit Pandona wird ihn wohl noch ziemlich lange beschäftigen. Auch als er entdeckt, dass seine Männlichkeit bei anderen Frauen auf der Strecke bleibt, da keine noch so schöne Frau einer Göttin das Wasser reichen kann. Wenn das so bleibt, wird sich seine Laune wohl nicht sehr bessern. Mal sehen wie er das Problem löst, sie ist ja mehr eine Belastung als eine Bereicherung der Truppe. Ich frage mich ob, die anderen in seiner Ottajasko es im Verlauf der Geschichte herausbekommen, wer sie da begleitet.


    Tjorne wird es bei seinen neuen Gefährten wohl nicht leicht haben und so kommt er auf dem Platz vor dem Tempel, die er als Hunde- und Wolfsfiguren beschreibt, um zu übernachten. Schön schaurig geschildert wie der Schatten auf ihn zukommt, da ist der Bruder von Lailaht wieder, dachte ich, aber das wäre ja etwas zu einfach gewesen.


    Sie sagt ja auch im Prolog, die beiden Wolfsfiguren blicken in die Richtung, in die Erm Sen gezogen ist. Hatte sie nicht an einer der beiden Figuren eine Botschaft hinterlassen? Und auch der Schattenmann von dem dann der Bettler berichtet ist uns ja schon begegnet. Mal sehen, ob Tjorne mit seiner Neugier etwas zur Lösung der neuen Aufgabe beiträgt und in welches Dilemma er sich nun wieder bringt.


    Ist die Botschaft von Lailaht, die in der Aufgabe genannte Spur, oder bin ich da total auf dem Holzweg? ???


    Der Schluss als Tylstyr auf die Idee kommt, dass sie vielleicht nicht so frei in ihren Handlungen sind wie sie dachten und mehr Figuren in einem Spiel sind, ist eine interessante These. Mal sehen ob und wie sich das weiter entwickelt. So wie es aussieht ist die Wettfahrt ein Vorwand, den Eindruck hatte ich schon in den ersten drei Büchern.


  • Der Schluss als Tylstyr auf die Idee kommt, dass sie vielleicht nicht so frei in ihren Handlungen sind wie sie dachten und mehr Figuren in einem Spiel sind, ist eine interessante These. Mal sehen ob und wie sich das weiter entwickelt. So wie es aussieht ist die Wettfahrt ein Vorwand, den Eindruck hatte ich schon in den ersten drei Büchern.


    Den Denkansatz finde ich immer ganz niedlich. Beim Computerspiel "Discworld I" gibt es auch so Momente, in denen Rincewind, den man durch das Spiel lenkt, sich fremdgesteuert fühlt. :> Hier ist es wohl eher tatsächlich auf das Wirken der Götter und den wirklichen Grund für die Wettfahrt bezogen, dennoch liest es sich für mich ähnlich.

  • Nun sind wir wieder bei der Wettfahrt und erfahren direkt durch Shaya von der vierten Prophezeiung: und wieder geht es um ein Elfending, nämlich um die Silberflamme. Ich würde mal sagen, unsere Rosenohren begegnen nicht nur ziemlich vielen Elfen, sondern auch ihre Aufgaben haben auffallend viel mit den Elfen zu tun.


    Und dann noch das Geburtsmal, welches Orima, Niamh und Salarin verbindet - was es damit auf sich hat, bin ich sehr gespannt.


    Gut gefällt es mir übrigens, dass das Buch mit wechselnden Perspektiven zwischen Beorn und Phileasson beginnt. Wie war das denn für euch zu schreiben, Bernd und Bernhard? Und ihr habt ja auch Figuren ausgetauscht: Zidaine und Tjorne, die von der einen Ottajasko zur anderen gewechselt sind.


    Ob die Ottajasko von Phileasson mit Vallusa richtig liegt oder nicht, kann ich nicht sagen, aber Beorn ist ebenfalls auf dem Weg dorthin. Und damals in Vallusa verlor Nantiangel sein Leben. Ob er immer noch dort umgeht? Wenn ja, könnte Salarin ihn dann evtl. "sehen"?


    Beorn hadert weiterhin damit, dass er Pardona verfallen ist und will sie eigentlich loswerden, aber ich befürchte, er wird damit wenig Erfolg haben. Bisher scheint seine Mannschaft noch keinen Verdacht wegen der falschen Lenya geschöpft zu haben.
    Tjorne ist alles andere als willkommen bei den Mitgliedern von Beorns Ottajasko, da frage ich mich wirklich, warum er sich das überhaupt antut und sich nicht einfach absetzt. Aber von seinem Mitleid für das Mädchen, das Zidaine einmal war, der er und seine Kumpane so schreckliche Dinge angetan haben, ist nicht mehr viel übrig: er will den Spieß umdrehen und Jagd auf sie machen.


    Tylstyr dagegen kann sich nach wie vor nicht entscheiden, was er nun eigentlich will bzw. empfinden soll: einerseits ist da die Angst, dass Zidaine ihn ebenfalls den Krebsen zum Fraß vorwirft. Dann die Enttäuschung darüber, was sie mit Tjorne getan hat und schlussendlich seine Verliebtheit - ganz schön kompliziert. Und ob es wirklich Bedauern ist, das er in ihrer Stimme zu bemerken scheint, ist fraglich, das könnte auch lediglich Wunschdenken von ihm sein.


    Mit Falnokul betritt ja mal ein weiterer spannender Elf die Bühne: das könnte noch interessant werden mit ihm und Salarin und Galandel. Warum hält er so gar nichts von den Riten seines Volkes, er scheint sie regelrecht zu verachten. Hoffentlich kann man ihm trauen.


    Der Bettler, der Tjorne davor warnt, auf dem Platz mit den Statuen zu übernachten, die Szene war sehr seltsam, unheimlich und rätselhaft. Bei den Hunde- und Wolfsstatuen dachte ich zuerst an die Figuren von damals, auf denen Lailath vllt. eine Nachricht hinterlassen hat, aber da war ja zusätzlich Erm Sen als Statue aufgestellt. Und wenn ich richtig dran bin, war das in Vallusa.
    Ist der Bettler ein wenig durchgeknallt oder ist was dran an seinen Warnungen? Ich würde mir wahrscheinlich eher einen anderen Ort zum Schlafen suchen.


    Ha, die Fragen, die Vascal Tylstyr stellt, haben wir hier doch in den letzten Leserunden auch schon gestellt: nämlich, wieviel Garhelt und Cunia schon vom Ablauf der Wettfahrt im Voraus wussten? Dass die Wettkämpfer wirklich nur Figuren in einem Spiel sein könnten. Falls es so wäre, wer aber bestimmt dann die Regeln dieses Spiels? Und warum muss dieses Spiel überhaupt gespielt werden? Zu den Fragen kommen wir auch immer wieder zurück und ich bin gespannt, in welche Richtungen sich unsere Überlegungen in Band 4 bewegen werden.


    In jedem Fall ist das schon ein Abschnitt, der sehr neugierig auf die folgenden Abenteuer macht.


  • Ach Tjorne, die gute Lenya war noch mit die freundlichste Seele an Bord von Beorns Ottajasko? :totlach: Ach Tjorne, wenn du wüsstest...


    Das dachte ich auch ;D



    In Gedanken erwische ich mich dabei, mich zu fragen, wie wohl Phileassons Team in Vallusa starten würde.


    Ich hoffe nur, dass Phileasson bald in Vallusa eintrifft, nicht, dass Beorn zu viel Vorsprung bekommt.



    Das Lied von Ohm Follker ist passend von der Atmosphäre und Länge her und dass man die bisherigen Abenteuer Revue passieren lassen konnte, hat mir auch gefallen. Dafür ist Ohm ideal.


    Das fand ich auch sehr praktisch zur Auffrischung der bisherigen Abenteuer.


  • Und dann ist da auch der Steppenwolf, ob damit Erm Sen vielleicht gemeint sein könnte?


    Das habe ich mich ebenfalls gefragt - oder ist das der Wolf, der Erm Sen begleitet hat?



    Diese himmelblauen Augen haben bei mir auch irgendetwas ausgelöst, aber ich weiß einfach nicht mehr was (Da ist es wieder, das Gedächtnis wie Sieb).


    So ging es mir auch, dass ich dachte, es klingelt was bei mir im Hinterkopf.
    Ah, ich habe eben mal nachgesehen: die Elfen der Khom haben blaue Augen, gerade bei den Geschwistern Nantiangel und Lailath wurden die blauen Augen öfters erwähnt. Wenn der Elf zum Volk der Wüstenelfen gehört, dann könnte das noch ziemlich spannend werden, denn ihre Suche nach dem Schwert werden sie sicherlich nie aufgegeben haben. Und dann ist es womöglich kein Zufall, dass Phileasson von Falnokul angesprochen wird.


  • Sie sagt ja auch im Prolog, die beiden Wolfsfiguren blicken in die Richtung, in die Erm Sen gezogen ist. Hatte sie nicht an einer der beiden Figuren eine Botschaft hinterlassen? Und auch der Schattenmann von dem dann der Bettler berichtet ist uns ja schon begegnet. Mal sehen, ob Tjorne mit seiner Neugier etwas zur Lösung der neuen Aufgabe beiträgt und in welches Dilemma er sich nun wieder bringt.


    Ich habe gerade gemerkt, dass ich beim Schreiben meines ersten Beitrags in diesem Abschnitt etwas verpeilt war und die momentanen Aufenthaltsorte von Phileasson und Beorn durcheinander gebracht habe. Beorn und seine Truppe sind ja sehr wohl in Vallusa und daher handelt es sich bestimmt um die Statuen von damals, auf denen Lailath evtl. eine Nachricht hinterlassen hat.


    Dass der Bettler Niantangel sein könnte, daran habe ich auch gedacht, aber warum sollte er so grausig aussehen? Als Geist kann man ihn doch nicht so zurichten. Ich denke auch eher, dass Niantangel derjenige ist, der weiterhin dort umgeht und dafür sorgt, dass sich nachts niemand mehr auf dem Platz aufhält.


    Cadeen, stimmt, du hast recht: im Prolog wurde erwähnt, dass die Statuen in die Richtung sehen, in die Erm Sen weitergezogen ist.

  • Tjorne ist zwar wirklich leichtsinnig, weil er genau das Gegenteil von dem tut, was der Bettler ihm geraten hat, aber womöglich entdeckt ausgerechnet er nachher Lailaths Botschaft (wenn es denn eine war) und sorgt damit, dass Beorn im Vorteil sein wird.


  • Gut gefällt es mir übrigens, dass das Buch mit wechselnden Perspektiven zwischen Beorn und Phileasson beginnt. Wie war das denn für euch zu schreiben, Bernd und Bernhard? Und ihr habt ja auch Figuren ausgetauscht: Zidaine und Tjorne, die von der einen Ottajasko zur anderen gewechselt sind.


    Die wechselnden Figuren bekommen ein hübsches Schleifchen mit auf den Weg und gehören dann ganz dem Kollgen. ;)
    Wir machen am Anfang der Arbeit an einem Roman einen Szenenplan, in dem wir festlegen, welche Passage aus wessen Sicht geschrieben wird. In diesem Fall: Phileassons Reise beginnt in den Misa-Sümpfen, Beorns in Vallusa. Wir notieren die wesentlichen Informationen, die unsere Leserschaft in den jeweiligen Abschnitten bekommen soll. Dann schreiben wir jeder für sich und schicken uns die Entwürfe zu.
    Diesmal war der Phileasson-Strang zuerst fertig. Ich konnte ihn komplett an Bernhard schicken. Bei meiner Arbeit daran habe ich auch Notizen zu Einzelheiten gemacht, die im Beorn-Strang passieren sollten, weil ich sie im Phileasson-Strang referenziere.
    Bernhard hat zunächst den Phileasson-Strang gelesen und mit Anmerkungen versehen und danach den Beorn-Strang geschrieben, den ich dann wiederum bearbeitet habe.


    Der Bettler, der Tjorne davor warnt, auf dem Platz mit den Statuen zu übernachten, die Szene war sehr seltsam, unheimlich und rätselhaft. Bei den Hunde- und Wolfsstatuen dachte ich zuerst an die Figuren von damals, auf denen Lailath vllt. eine Nachricht hinterlassen hat, aber da war ja zusätzlich Erm Sen als Statue aufgestellt.


    Im Prolog waren es zwei Wolfsstatuen (jetzt sind es vier Statuen). Eine Statue, die den Krieger Erm Sen abgebildet hätte, gab es nicht - die beiden Wolfsstatuen standen symbolisch für ihn:
    [quote author=Seite 53]
    Sie überwand ihre Abscheu gegenüber dem Räuber und ging zu den beiden Statuen, die ein dankbarer Fechtschüler zu Ehren Erm Sens aufgestellt hatte. Sie zeigten zwei kauernde Wölfe, die nach Westen schauten, wohin der Schwertmeister gezogen war. Ein Silberwolf war sein Begleiter, und ein Wolfskopf schmückte sein Wappen. Das machte das Motiv für die Statuen zu einer naheliegenden Wahl.[/quote]


  • Wir machen am Anfang der Arbeit an einem Roman einen Szenenplan, in dem wir festlegen, welche Passage aus wessen Sicht geschrieben wird. In diesem Fall: Phileassons Reise beginnt in den Misa-Sümpfen, Beorns in Vallusa. Wir notieren die wesentlichen Informationen, die unsere Leserschaft in den jeweiligen Abschnitten bekommen soll. Dann schreiben wir jeder für sich und schicken uns die Entwürfe zu.
    Diesmal war der Phileasson-Strang zuerst fertig. Ich konnte ihn komplett an Bernhard schicken. Bei meiner Arbeit daran habe ich auch Notizen zu Einzelheiten gemacht, die im Beorn-Strang passieren sollten, weil ich sie im Phileasson-Strang referenziere.
    Bernhard hat zunächst den Phileasson-Strang gelesen und mit Anmerkungen versehen und danach den Beorn-Strang geschrieben, den ich dann wiederum bearbeitet habe.


    Das liest sich richtig gut eingespielt - inzwischen seid ihr ja auch echt geübt ;D



    Im Prolog waren es zwei Wolfsstatuen (jetzt sind es vier Statuen). Eine Statue, die den Krieger Erm Sen abgebildet hätte, gab es nicht - die beiden Wolfsstatuen standen symbolisch für ihn:
    [quote author=Seite 53]
    Sie überwand ihre Abscheu gegenüber dem Räuber und ging zu den beiden Statuen, die ein dankbarer Fechtschüler zu Ehren Erm Sens aufgestellt hatte. Sie zeigten zwei kauernde Wölfe, die nach Westen schauten, wohin der Schwertmeister gezogen war. Ein Silberwolf war sein Begleiter, und ein Wolfskopf schmückte sein Wappen. Das machte das Motiv für die Statuen zu einer naheliegenden Wahl.


    [/quote]


    Stimmt, wieso habe ich Erm Sen auch noch als Statue dazugestellt :-[ Ja, die jetzigen vier Statuen statt der im Prolog erwähnten Zwei haben mich verwirrt. Nachdem ich inzwischen den dritten Abschnitt gelesen habe, hat sich die Verwirrung aufgelöst ;D

  • Jetzt sind wir also wieder bei unseren eigentlichen Helden der Wettfahrt. Wie schön gleich von beiden etwas zu erfahren. Es geht spannend los und ich habe schon nach diesem Abschnitt jede Menge Fragen. ???


    Die Geschichte geht gleich da weiter, wo Die Wölfin aufgehört hat. Das gefällt mir. Salarin, der in dem Sturm keine Gefahr wahrnimmt, sondern erkennt, dass er eine Einladung ist. Und dann Shaya, die kleine Shaya, mit wehenden Zöpfen inmitten des Sturms, das konnte ich mir sehr gut vorstellen. Die Verkündung der nächsten Aufgabe und das ihre Worte trotz des Sturms laut und deutlich zu verstehen waren. Diese ganze Szene hat mir gut gefallen.
    Salarin gibt mir weiter Rätsel auf. Was genau ist mit ihm? Woher kommen diese Erinnerungen, für die er doch eigentlich zu jung ist. Da bin ich sehr gespannt, was da noch kommt und wie dieses Rätsel am Ende gelöst wird. Und Galandel fängt an zu altern :o Ich hoffe, dass sie noch eine neue Lebensaufgabe findet und uns noch länger erhalten bleibt.
    Die Szene in der Schenke, wo Ohm auf einem Weinfass steht und die Erlebnisse ihrer bisherigen Reise besingt war toll. Aber der Anti-Elf Falnokul ist der Hammer. Ich war doch sehr überrascht und amüsiert über sein Verhalten. Und ganz klar: Ich mag ihn und bin sehr gespannt, was da noch so kommt. Das wird bestimmt eine interessante Reise.


    Tjorne wurde nun von Beorn in seine Ottajasko aufgenommen. Aber er ist trotzdem ein Außenseiter. Das ist das Los des Verräters. Die sind nirgendwo beliebt. Schließlich kann man ja nie wissen, wen er als nächstes verrät. Der Einblick in Tjornes Seelenleben und -qualen nach dem Mordversuch von Zidaine war sehr gut dargestellt. Da konnte man fast Mitleid mit ihm haben. Die Begegnung mit dem Bettler war seltsam, schaurig und verwirrend. Was genau meint der Bettler? Ist der Schattenmann vielleicht Nantiangel. Sind diese beiden Hunde/Wolfsstatuen die, wo Nantiangel getötet wurde? Ist die verschlungene Inschrift das, was Lailath dort hinterlassen hat? Und trotz der Warnungen des Bettlers macht Tjorne natürlich genau das, was er besser lassen sollte. Das ist wie in den Gruselfilmen, wo das Opfer immer genau das macht, was am Ende zu seinem Tod führt. Ganz nach dem Motto: "wie das Lamm zur Schlachtbank" Ich bin gespannt, was das noch für Folgen hat. Irgendeine Wirkung ist ja schon eingetreten, denn Tjorne kann ja plötzlich an nichts anderes mehr denken als an Reichtum und Ruhm.


    Tylstyr und Zidaine, ein zwiespältiges und kompliziertes Verhältnis. Wie nicht anders zu erwarten. Ich bin auf die weitere Entwicklung gespannt.
    Schön fand ich die kurze Szene zwischen Zidaine und Leomara, die nicht ins Bett möchte. Wie Zidaine Leomara auf ganz hinreißende Art dazu bringt freiwillig ins Zimmer zu gehen - das fand ich klasse. Da zeigen sich mal wieder die Gegensätze, die in Zidaine wohnen.


    Die Fragen, die sich Tylstyr und Vascal zum Ende diese Abschnitts stellen fand ich super. Und sie kamen mir aus unserer letzten Leserunde sehr vertraut vor. ;) Schön, dass diese Fragen jetzt Einzug in die Geschichte gefunden haben. Das sich die Figuren nun die gleichen Fragen wie der Leser stellen find ich äußerst spannend.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

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