01 - Prolog (S. 5 - 60)

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  • Aus meiner Sicht ist der Prolog rundum gelungen.


    :freu:



    Vor allem gefiel mir, dass sie eben nicht mit der üblichen Klischee-Kneipenschlägerei endete (solche Szenen habe ich schon oft genug gelesen).



    Dann die Kneipenszene. Auch mir hat der Ausgang sehr gut gefallen. Das war wieder Bernd typisch. Den Leser überraschen, indem man vom Klischee weggeht. Toll gemacht.


    Das freut mich, weil ich beim Schreiben dieser Szene tatsächlich auch ein wenig gerungen habe, um diesen Dreh zu finden. Ich habe mir vorher das Setting überlegt und mir Gedanken zu den Beteiligten gemacht, außerdem war schon aus dem Szenenplan klar, welche Informationen vermittelt werden sollten, um die Geschichte an dieser Stelle vorwärts zu bringen. Das wäre auch mit der üblichen Auflösung über eine Schlägerei möglich gewesen, die Lailath dann als fähige Kämpferin gezeigt hätte, die gegen mehrere Gegner besteht. Während des Schreibens habe ich dann sozusagen "in Lailath hineingehorcht" oder mich in die Figur eingefühlt - und ich glaube, die jetzige Lösung zeigt einen noch wichtigeren Aspekt ihrer Persönlichkeit.



    Seine Fähigkeiten im Schwertkampf sind fast ohne Beispiel (spannend wäre es, ihn mal gegen Phileasson antreten zu lassen - wird aber zeitlich schwierig, es sei denn, jemand hat ihn "konserviert" o.ä. :) ).


    Phileasson kann sicher mit einem Schwert umgehen - aber der beste Schwertkämpfer in den beiden Ottajaskos ist derzeit Galayne. ;)



    - Wo ist das Schwert jetzt? Und: ist das Schwert die gesuchte "Silberflamme"? Das wäre fast zu naheliegend
    - Was wurde aus Erm Sen? War am Ende ein anderer Elf erfolgreich? Oder suchen sie immer noch das Schwert?
    - In welcher Beziehung stehen Erm Sen und Lailath zu den Hauptfiguren? Gerade bei Erm Sen könnte ich mir vorstellen, dass er ein Vorfahr von Nirka und/oder Crottet ist. Vielleicht ist Nirka die Erbin des Schwertes - und plötzlich kommen lauter Elfen vorbei und fordern sie zum Duell heraus? Vielleicht trifft das ja einen anderen Charakter aus der Ottajasko?


    Das sind valide Fragen - was meint die Lese-Ottajasko?



    Mir war schnell klar, wer den Prolog geschrieben hat, nicht nur durch die Verneigung vor Frank Herbert, sondern auch durch die Erwähnung der Elemente "Stein, Erz, Eisen, Stahl" in der Reihenfolge wie seine vier Romane.


    Da hast Du mich ertappt. :D



    Aber ich frage mich, warum dann nicht noch einen Kämpfer mitschicken? Warum soll immer nur einer gehen? Dann werden die Elfen, besser gesagt ihre Führerin, für mich total unlogisch.


    Da ist etwas dran ... oder? ;)



    Warum nicht beide über Land gehen? Die Zange hat doch nur Zweck, wenn ich weiß wo der Nagelsteckt und gleichzeitig zuschnappe.


    Na ja, sie wollen eben unbedingt verhindern, dass er ihnen in den Weiten des unbekannten Nordens verloren geht - und mit ihm das Schwert.



    Sie weiß schon lange, dass Silber die Menschen gierig macht und sie deswegen töten, trotzdem legt sie leichtfertig sogar noch das zweite Silberstück auf den Tresen.


    Das stimmt, aber sie denkt anders. Sie fühlt sich nicht in die Gier der Menschen ein, sondern überlegt eher, dass es ihr gefallen würde, wenn ihr jemand eine Freude machen würde.



    aber in Gareth müßtee sie Jahre verbracht haben um in all den Gruppierungen gewesen zu sein (in Banden wird man nicht so leicht aufgenommen, oder) und sie müßte längst knapp an Silber sein, oder sie schleppt einen Rucksack davon mit rum und den wäre sie im Milieu längst los.


    Auf Seite 41 ist ein Elf namens Ellinar Sterntreu genannt. Es ist im Roman nicht ausgeführt, daher kann man damit wenig anfangen, aber er ist sehr gut vernetzt in Gareth. Einerseits kümmert er sich um die Elfen (weswegen Lailath schnell Anschluss findet), andererseits hat er sehr starkes Interesse an den Menschen (er möchte sie vom elfischen Denken überzeugen; nebenbei ist er knapp 500 Jahre alt und war auch mal Berater am menschlichen Kaiserhof). Daher ist er für Lailath eine Brücke in die Menschenwelt.



    Ich habe ja noch verstanden, dass die Elfen ihm nicht sagen, was diese Waffe für sie ist, weil es ein Elfendings ist. Aber in der Situation, wo es um das Überleben des Stammes geht, könnte man es doch probieren.


    Neben der Langlebigkeit und der geringen Fruchtbarkeit teilen viele der Elfen Aventuriens mit ihren spitzohrigen Verwandten anderer Fantasywelten eine weitere Eigenschaft: Stolz bis zur Arroganz. Der steht ihnen manchmal im Wege ...



    Überhaupt dachte ich immer, dass die Elfen sehr gute Kämpfer sind, ...


    Sie haben generell ein sehr gutes Körpergefühl und scharfe Sinne, was auch im Kampf von Vorteil ist. Andererseits sind sie in der Regel nicht gerade kräftig, was ein Nachteil sein kann. Wenn ein Elf etwas lernen soll, was kein anderer Elf ihm im Salasandra vermitteln kann, dauert das sehr lange (er wird immer probieren, passende Melodien zu erlauschen). Deswegen tun sie sich oft schwer mit vergleichsweise modernen Waffen wie Armbrüsten. Und letztlich gibt es bei Elfen wie bei Menschen solche, die sich für das Kämpfen interessieren, während andere eher Sänger oder Fischer sind oder einer ganz anderen Profession nachgehen.
    Im Rollenspiel kann man einen Elfen praktisch beliebig ausgestalten - als hervorragenden Kämpfer ebenso wie als eine Figur, die ein Schwert nicht aus der Scheide bekommt.

  • Mein Mann hat inzwischen den Prolog auch gelesen und meint:
    Das ist doch genau Bernd! Die sind blöde, also sterben sie aus....


    ER fand die Geschichte schon gut, denn er spielt einen Firnelfen und er versteht die Menschen auch nicht. Egal wielange er schon unter ihnen lebt ist er in der Beziehung erfahrungsresistent. Deshalb kann er die Elfen hier auch gut verstehen, sie haben immer nur in der Wüste gelebt und hatten und wollten keinen Kontakt zu den Rosenohren. Nun sind sie nicht mehr in der Lage, sich flexibel zu verhalten und gehen stur nach ihren Regeln und Ritualen. So geht eine Gesellschaft unter und schreibt es dann irgendeiner göttlichen Fügung zu.


  • Mein Mann hat inzwischen den Prolog auch gelesen und meint:
    Das ist doch genau Bernd! Die sind blöde, also sterben sie aus....


    :totlach: :totlach: :totlach:



    Und: Herzlich Willkommen Robert Corvus ;)

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Mir war schnell klar, wer den Prolog geschrieben hat, nicht nur durch die Verneigung vor Frank Herbert, sondern auch durch die Erwähnung der Elemente "Stein, Erz, Eisen, Stahl" in der Reihenfolge wie seine vier Romane. Eigentlich war ich enttäuscht, dass Bernd den Prolog geschrieben hat, denn seine Elfen gefallen mir nicht.


    Also sehe ich eine gute Chance, wenn Lailath endlich nicht mehr hirnrissig auf ihn zu stürmt. Sich aufzuregen, weil er die Waffe küßt und loszustürmen - ne, ich denke sie ist eine erfahrene Kämpferin, die weiß, dass man seine Gefühle nicht im Kampf freilassen darf. Überhaupt dachte ich immer, dass die Elfen sehr gute Kämpfer sind, aber sie kann ihn nur durch einen Trick leicht verwunden. Muss mal meinen Sohn fragen, der immer Elfen spielt, wie er das sieht. Ich bin von den Elfen hier enttäuscht.
    Zur Frage der Wolfbegleiter, die Geschichten habe ich als Kind schon von Wolf Durian und Jack London gelesen, da waren es Wölfe oder Wolfshunde, natürlich keine Werwölfe. Aber die Freundschaft zwischen einsamem Menschen und einsamem Wolf ist schon ziemlich alt.


    Hmm...also ich kann Deine Eindrücke bzgl. des Prologs nicht teilen. Elfen mögen ja sehr gute Kämpfer sein, aber das schließt ja nicht unbedingt aus, dass im Angesicht einer Provokation (wie in diesem Fall das Küssen des Schwertes) sich auch mal die Wut Bahn bricht. Es sind ja keine Söldner ;)
    Ich muss sagen, dass mich gerade die Prologe von Bernd (Robert Corvus) immer besonders catchen. Vielleicht war dieser nicht ganz so "spektakulär", als andere, aber allein die Beziehung des Geschwisterpaars fand ich wirklich sehr gelungen ausgearbeitet. Auch die Sorgen des Elfenvolkes, die nur noch wenige Kinder bekommen und ein schwindendes Volk sind...das fand ich alle sehr berührend ausgeführt. Für mich sind Elfen als Kämpfer auch immer "anders" als z. Bsp. Zwerge, Orks usw. Sie sind sicherlich geschickte, elegante und ausdauernde Kämpfer....aber Elfen stehen für mich immer auch für ein Volk der Emotionen im Bezug auf die Umwelt usw. Also gestehe ich ihnen auch einen Gefühlsausbruch zu wenn ein heiliges Artefakt von einem Ungläubigen abgeleckt wird, was einen ziemlichen Frevel darstellen muss! Aber mal sehen, was wir über dieses Schwert noch erfahren.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.


  • Sehe ich ganz genauso. Auf jeden Fall drin lassen. Ich persönlich habe bisher weder Verbindung zum Wüstenplanet (auch einer meiner Lieblingsbücher) als auch zu George R.R. Martin gezogen, weil das für mich einfach eine ganz andere Welt und Geschichte ist.


    Ich verstehe den Ansatz, aber letztlich geht es natürlich (auch) darum, originelle Geschichten zu erzählen, der Leserschaft etwas Neues zu bieten. Dabei ist nicht so relevant, wer welche Idee zuerst hatte. Entscheidend ist, ob man es bereits gelesen hat - und derzeit müssen wir natürlich davon ausgehen, dass die überwiegende Mehrzahl der Fantasy-Fans "Das Lied von Eis und Feuer" verfolgt.



    Die Geschwister scheinen aber zu ahnen, dass sie der Schlüssel dazu sind und es vermutlich ihre Lebensaufgabe wird, das Schwert zurückzuholen , als Geist oder als was auch immer.


    Die Thematik "Lebensaufgabe bei Elfen" ist bereits in der Saga angeklungen - und wird in Silberflamme ebenfalls eine Rolle spielen.



    Der Prolog hat mich direkt wieder eingenommen: ich habe bis zum Schluss mitgebangt und gehofft, dass Lailath es schafft, Erm Sen Selflanatil abzunehmen,


    :freu:



    Spannend fand ich die Beschreibungen, wie die Wüstenelfen die hektische Betriebsamkeit in menschlichen Ansiedlungen empfinden - ich gebe zu, ich konnte hier Lailaths Seite sogar besser verstehen, ich würde die Ruhe auch eher dem Lärm und der Hektik vorziehen.


    Auf einer Pilgerreise war ich drei Tage in der Natur unterwegs, bis ich wieder in eine Stadt kam (Nancy, glaube ich). Nach der großen Stille der Natur habe ich bewusst wahrgenommen, wie laut eine Stadt ist. Diese Erfahrung ist in die Beschreibungen eingeflossen.



    Könnte Selflanatil die Kinderlosigkeit der Shiannafeya tatsächlich beenden? Ich habe es so verstanden, dass die Kinderlosigkeit schon länger anhielt, nicht erst, seit die Waffe verschwunden ist.


    Das stimmt - es gab noch ein weiteres Artefakt, das verloren gegangen ist ... ;)



    An einer Stelle wird er als Diener von Pyr'Dakon bezeichnet, das hat mich direkt aufhorchen und an Pardona denken lassen, die doch dem gleichen Gott mehr oder weniger dient, wenn ich mich recht entsinne.


    Früher, gaaaaanz früher stand Pardona in seinen Diensten, aber dann hat sie sich, äh, umorientiert ... >:D



    ..., er kann sich doch sicherlich denken, dass es mit dem Schwert zusammenhängt, schließlich hat er es einer Elfe abgenommen.


    Das stimmt, aber die Elfe befand sich in einem (menschlichen) Nomadenlager. Eventuell ist er ihr nicht direkt/bewusst begegnet.



    Als Lailath bemerkt, dass Erm Sen gealtert ist, habe ich mich ja gefragt, warum die Elfen nicht einfach warten, bis Erm Sen stirbt; im elfischen Zeitempfinden würde das ja nicht ewig dauern und sie könnten danach das Schwert an sich bringen.


    Das ist ein valider Ansatz, bietet aber eigene Risiken. Zunächst einmal könnte das Schwert schlicht verloren gehen (Erm Sen fährt mit einem Schiff, das in einem Sturm versinkt ...). Dann könnte es an einen unzugänglichen Ort gelangen (in die Schatzkammer des Kaisers ...). Oder die kurzfristig denkenden Menschen könnten gar auf die Idee kommen, sie zu zerlegen und die Einzelteile, wie etwa die Edelsteine, zu verkaufen.



    Ich denke, das ist eine gute Idee. Ich glaube, technisch wäre es unsern Admins auch möglich, deinen bisherigen Benutzernamen zu ändern, ohne einen neuen Account anlegen zu müssen.


    Ich habe jetzt einen neuen Account. Lasst den alten bitte bestehen, sonst könnte es Verwirrung im Archiv mit den alten Beiträgen geben (wenn sich jemand darauf bezieht, was "Bernard" geschrieben hat, es aber gar keinen "Bernard" mehr gibt). ;)



    Und: Herzlich Willkommen Robert Corvus ;)


    Danke. :)


  • Das sind valide Fragen - was meint die Lese-Ottajasko?.


    Ja, das Schwert wäre naheliegend, aber es ist ein Artefakt der Elfen. Wenn seine Bedeutung über dieses Wüstenvolk hinaus bekannt wäre hieße das, dass Lailath mit Erm gesprochen hat und sie sich einigten. Diese Geschichte würde sicher weiter getragen. Warum aber sollten die Kapitäne der Thorwaler sich um ein Elfenartefakt dieser Art bemühen? Wobei - geht es am Ende um die Elfen? Immer wieder kommen wir zur GEschichte der Elfen. Bei der ersten Aufgabe trafen sie eine alte Elfin und sie vollendete ihre Aufgabe durch die Fremden, die sie in ihrer relativen Ruhe aufgestöbert haben, im Himmelsturm trafen sie auch auf ein Problem elfischer Geschichte, dessen Rätsel bisher nicht gelöst war. Im dritten Band geht es bei Beorn um elfische Geschichte.
    Sammeln wir am Ende die Reste der Elfenvölker?
    Ich glaube allerdings nicht, dass Crottet oder Nirka mit Erm Sens verwandt sind, denn ihr Schicksal war ja schon Gegenstand eines Prologs und ich hoffe mal nicht, dass es zweimal die gleichen trifft, dazu gibt es zu viele Charaktere, deren Geschichte wir kennenlernen wollen.
    Vielleicht ist Salarin der letzte Überlebende seines Volkes und auf der Suche nach den Spuren der Geschwister. Die Spurensuche ist sicher dabei, denn sonst hätte uns Bernd verraten, welches Zeichen Lailath auf der Skulptur hinterlassen hat.




    Na ja, sie wollen eben unbedingt verhindern, dass er ihnen in den Weiten des unbekannten Nordens verloren geht - und mit ihm das Schwert..


    Aber das ist keine Begründung. Der Bruder hätte Erm folgen können und Hinweise für seine Schwester hinterlassen und warten, bis sie auch da ist. Durch sein Handeln geben sie genau das auf, weswegen sie sich als auserwählt angesehen haben.


    Das stimmt, aber sie denkt anders. Sie fühlt sich nicht in die Gier der Menschen ein, sondern überlegt eher, dass es ihr gefallen würde, wenn ihr jemand eine Freude machen würde..


    Aber sie versteckt den Armreif.. und sie erkennt die Verlegenheit des Jungen. Sie sollte nun schon wissen in welches Dilemma sie ihn bringt mit einer solchen Überzahlung.



    Sie haben generell ein sehr gutes Körpergefühl und scharfe Sinne, was
    Im Rollenspiel kann man einen Elfen praktisch beliebig ausgestalten - als hervorragenden Kämpfer ebenso wie als eine Figur, die ein Schwert nicht aus der Scheide bekommt.


    Ohja und deshalb liebe ich, wenn ich Meister bin auch am meisten die "Baumkuschler" wie ihr sie nennt. Die können einen arroganten Ritter schon zum Wahnsinn treiben ;D

  • Hmm...also ich kann Deine Eindrücke bzgl. des Prologs nicht teilen. Elfen mögen ja sehr gute Kämpfer sein, aber das schließt ja nicht unbedingt aus, dass im Angesicht einer Provokation (wie in diesem Fall das Küssen des Schwertes) sich auch mal die Wut Bahn bricht. Es sind ja keine Söldner ;)
    Ich muss sagen, dass mich gerade die Prologe von Bernd (Robert Corvus) immer besonders catchen. Vielleicht war dieser nicht ganz so "spektakulär", als andere, aber allein die Beziehung des Geschwisterpaars fand ich wirklich sehr gelungen ausgearbeitet. Auch die Sorgen des Elfenvolkes, die nur noch wenige Kinder bekommen und ein schwindendes Volk sind...das fand ich alle sehr berührend ausgeführt. Für mich sind Elfen als Kämpfer auch immer "anders" als z. Bsp. Zwerge, Orks usw. Sie sind sicherlich geschickte, elegante und ausdauernde Kämpfer....aber Elfen stehen für mich immer auch für ein Volk der Emotionen im Bezug auf die Umwelt usw. Also gestehe ich ihnen auch einen Gefühlsausbruch zu wenn ein heiliges Artefakt von einem Ungläubigen abgeleckt wird, was einen ziemlichen Frevel darstellen muss! Aber mal sehen, was wir über dieses Schwert noch erfahren.


    Also gerade ein solcher Gefühlsausbruch ist es, den ich Elfen nicht zutraue. Sie sind für mich weise, ruhig, besonnen und ja, arrogant. Aber emotionale Ausbrüche dieser Art, finde ich in der Situation ziemlich daneben.


  • Das ist ein valider Ansatz, bietet aber eigene Risiken. Zunächst einmal könnte das Schwert schlicht verloren gehen (Erm Sen fährt mit einem Schiff, das in einem Sturm versinkt ...). Dann könnte es an einen unzugänglichen Ort gelangen (in die Schatzkammer des Kaisers ...). Oder die kurzfristig denkenden Menschen könnten gar auf die Idee kommen, sie zu zerlegen und die Einzelteile, wie etwa die Edelsteine, zu verkaufen.


    Die Befürchtungen werden im Buch ja sogar von den Elfen thematisiert.


  • Auf einer Pilgerreise war ich drei Tage in der Natur unterwegs, bis ich wieder in eine Stadt kam (Nancy, glaube ich). Nach der großen Stille der Natur habe ich bewusst wahrgenommen, wie laut eine Stadt ist. Diese Erfahrung ist in die Beschreibungen eingeflossen.


    Die Beschreibungen sind dir auch richtig gut gelungen.



    Früher, gaaaaanz früher stand Pardona in seinen Diensten, aber dann hat sie sich, äh, umorientiert ... >:D


    War es aber nicht noch im "Himmelsturm", dass Pardona sich heimlich Abdul als Gefangenen geleistet hat, obwohl sie eigentlich die Order (von Pyr'Dakona?) hatte, ihn umzubringen? Da hatte ich das Gefühl, dass die Verbindung noch nicht ganz abgerissen war, trotz ihrer "Eigenmächtigkeiten", wie ich es mal nennen will ;D



    Das stimmt, aber die Elfe befand sich in einem (menschlichen) Nomadenlager. Eventuell ist er ihr nicht direkt/bewusst begegnet.


    Ich denke beinahe, dass es tatsächlich so gewesen sein könnte. Aber so wenig wie die Elfen mit Erm reden, fragt er auch nicht nach, warum die Elfen ihm überhaupt ans Leder wollen.



    Das ist ein valider Ansatz, bietet aber eigene Risiken. Zunächst einmal könnte das Schwert schlicht verloren gehen (Erm Sen fährt mit einem Schiff, das in einem Sturm versinkt ...). Dann könnte es an einen unzugänglichen Ort gelangen (in die Schatzkammer des Kaisers ...). Oder die kurzfristig denkenden Menschen könnten gar auf die Idee kommen, sie zu zerlegen und die Einzelteile, wie etwa die Edelsteine, zu verkaufen.


    Daher müsste er in jedem Fall unter Beobachtung der Elfen bleiben. Aber stimmt, falls Erm in einem Sturm auf einem Schiff versinken sollte, dann bringt das alles nichts, das habe ich nicht bedacht.



    Lasst den alten bitte bestehen, sonst könnte es Verwirrung im Archiv mit den alten Beiträgen geben (wenn sich jemand darauf bezieht, was "Bernard" geschrieben hat, es aber gar keinen "Bernard" mehr gibt). ;)


    Kein Problem - wenn es für dich so in Ordnung ist mit zwei Accounts, dann lassen wir das so.


    Achja, ich wusste zwar, dass Robert den Prolog geschrieben hat, aber ich muss gestehen, hätte ich es nicht gewusst, hätte ich auf Bernhard getippt; einfach, weil die Elfen und ihre Umgebung so "sphärisch" beschrieben waren, nicht so brachial düster ;D


  • War es aber nicht noch im "Himmelsturm", dass Pardona sich heimlich Abdul als Gefangenen geleistet hat, obwohl sie eigentlich die Order (von Pyr'Dakona?) hatte, ihn umzubringen? Da hatte ich das Gefühl, dass die Verbindung noch nicht ganz abgerissen war, trotz ihrer "Eigenmächtigkeiten", wie ich es mal nennen will ;D


    Schauen wir mal ... ;)
    [quote author=Himmelsturm Seite 79]
    Mein Gebieter wollte einfach nur deinen Tod. Aber ich habe dich beobachtet, Abdul. Du bist interessant. Wir werden noch viele Stunden gemeinsam verbringen.[/quote]
    ...
    [quote author=Himmelsturm Seite 307]
    Der Südländer kicherte wie ein Kind, das einem Erwachsenen einen Streich spielte. »Sie ist keine Göttin. Das glaubt sie bloß. Oder sie lässt es andere glauben. Aber in Wirklichkeit ist sie keine Göttin. Auf keinen Fall.« Heftig schüttelte er den Kopf. »Sie dient einem Gott. Aber der ist ein grausamer Herr.« Plötzlich starrte Abdul Phileasson an. »Er hat keinen Namen.«[/quote]
    Unter "Namenloser" findet Ihr einen Eintrag im Glossar ... ;)



    ..., hätte ich auf Bernhard getippt; einfach, weil die Elfen und ihre Umgebung so "sphärisch" beschrieben waren, nicht so brachial düster ;D


    :o Was? Wieso das denn? Poor Little Me und düster schreiben? Was wird mir hier schon wieder unterstellt? Ich werde ohnmächtig! :ohnmacht:


  • [quote author=Himmelsturm Seite 79]
    Mein Gebieter wollte einfach nur deinen Tod. Aber ich habe dich beobachtet, Abdul. Du bist interessant. Wir werden noch viele Stunden gemeinsam verbringen.


    [/quote]


    Genau diesen Satz hatte ich im Kopf, als ich meinen Beitrag geschrieben habe ;D



    [quote author=Himmelsturm Seite 307]
    Der Südländer kicherte wie ein Kind, das einem Erwachsenen einen Streich spielte. »Sie ist keine Göttin. Das glaubt sie bloß. Oder sie lässt es andere glauben. Aber in Wirklichkeit ist sie keine Göttin. Auf keinen Fall.« Heftig schüttelte er den Kopf. »Sie dient einem Gott. Aber der ist ein grausamer Herr.« Plötzlich starrte Abdul Phileasson an. »Er hat keinen Namen.«


    Unter "Namenloser" findet Ihr einen Eintrag im Glossar ... ;)
    [/quote]


    Diesen Abschnitt hatte ich dagegen verdrängt, stimmt, da war ja noch was mit dem Namenlosen ...



    :o Was? Wieso das denn? Poor Little Me und düster schreiben? Was wird mir hier schon wieder unterstellt? Ich werde ohnmächtig! :ohnmacht:


    Riechsalz rüberreich :D

  • Hallo Ihr Lieben,


    jetzt bin ich dank ebook auch da und habe den Prolog beendet. War dieser etwas länger als in den vorherigen Bänden? Zumindest kam es mir so vor.


    Wüstenelfen, bis jetzt hatte ich Elfen eher mit grünen Wäldern in Verbindung gebracht. Jemand hat hier den Begriff "Baumkuschler" verwendet, dass war auch so eher mein Gedanke.


    Die Geschwister verbünden sich im Kampf gegen den letzten Konkurrenten. Irgendwie empfand ich das als nicht fair, genauso wie das Werfen von Sand, um den Sieg davonzutragen. Aber eine solche List scheint ja allgemein akzeptiert zu sein, sonst wären Lailath und ihr Bruder nicht ausgesandt worden.


    Die Kneipenszene hat mir gut gefallen. Typisch Elfe habe ich gedacht, als Lailath so cool reagiert und sich auf die Provokation nicht einlässt. Etwas erstaunt war ich über das grosse Interesse der Rosenohren an einer Elfe. Sie waren geradezu fasziniert von Lailath.


    Dumm, sich zu trennen. Die Geschwister hätten gemeinsam gegen Erm Sen vorgehen müssen. Von zwei Seiten positionieren und dann zeitgleich zuschlagen wäre wohl die bessere Variante gewesen.
    Während des Kampfes war Erm Sen Lailath immer einen kleinen Schritt voraus und hat Ihre Attacken vorhergesehen. War das wirklich nur der geübte Kämpfer oder war da möglicherweise Magie im Spiel?


    Ich hoffe, dass Lailath den Kampf überlebt hat, obwohl ich nicht wirklich daran glaube.

  • Stimmt, vielleicht haben die Elfen nach dem Verlust des Kelches schon entsprechende Erfahrungen gesammelt, die sie eher nicht zu diplomatischen Lösungsansätzen greifen lassen.


    Das denke ich auch, der Kampf wird sicherlich nicht der erste Versuch gewesen sein, das Artefakt zurückzubekommen.


    Nivesen und Wölfe - jetzt ist bei mir der Groschen gefallen und ich habe mich wieder erinnert, dass Nivesen ja ein besonderes Verhältnis zu Wölfen haben. Daher habe ich bis eben nicht daran gedacht, ob der Wolf wirklich ein reiner Wolf ist :-[


    Ein Gestaltwandler... das könnte möglich sein.



    Aus meiner Sicht ist der Prolog rundum gelungen.


    Mir hat der Prolog auch richtig gut gefallen.



    Also gerade ein solcher Gefühlsausbruch ist es, den ich Elfen nicht zutraue. Sie sind für mich weise, ruhig, besonnen und ja, arrogant. Aber emotionale Ausbrüche dieser Art, finde ich in der Situation ziemlich daneben.


    Dieser Emotionsausbruch war für mich auch ziemlich "unelfisch".


  • Dumm, sich zu trennen. Die Geschwister hätten gemeinsam gegen Erm Sen vorgehen müssen. Von zwei Seiten positionieren und dann zeitgleich zuschlagen wäre wohl die bessere Variante gewesen.
    Während des Kampfes war Erm Sen Lailath immer einen kleinen Schritt voraus und hat Ihre Attacken vorhergesehen. War das wirklich nur der geübte Kämpfer oder war da möglicherweise Magie im Spiel?


    Ich denke auch, zu zweit hätten die Geschwister eine deutlich höhere Chance gehabt, Erm Sen zu besiegen. Es mag vielleicht nicht ehrenvoll sein, zu zweit gegen einen Gegner anzutreten, aber wie Niantangel in der Oase schon bemerkt hat: bei diesem Kampf gelten eh keine Regeln.

  • Die Geschwister verbünden sich im Kampf gegen den letzten Konkurrenten. Irgendwie empfand ich das als nicht fair, genauso wie das Werfen von Sand, um den Sieg davonzutragen. Aber eine solche List scheint ja allgemein akzeptiert zu sein, sonst wären Lailath und ihr Bruder nicht ausgesandt worden.


    Elfen sind unehrenhafte Geschöpfe. Das zeigt sich immer wieder. Schusswaffen, Kampfmagie, endloses Leben und ohne Glauben an die Götter. Eine Gruppe Bannstrahler (so ne Art radikale Inquisition) würde in so einer Elfensiedlung schon für Ordnung sorgen. Aber mich fragt ja keiner :kommmalherfreundchen:


  • jetzt bin ich dank ebook auch da und habe den Prolog beendet. War dieser etwas länger als in den vorherigen Bänden? Zumindest kam es mir so vor.


    Willkommen an Bord! :winken:
    Der Prolog von Nordwärts endet auf Seite 83, der von Himmelsturm auf Seite 80. Bei Die Wölfin ist es Seite 44 (aber darüber kann man diskutieren - das "Vorspiel" bei den Nivesen zieht sich noch ins erste Kapitel, findet aber gleichzeitig mit Beorns Abenteuern im Himmelsturm statt). Bei Silberflamme endet er auf Seite 60. Damit ist es von den Seiten her ein vergleichsweise kurzer Prolog für die Reihe, aber vom erzählten Zeitraum her - mehrere Jahre - gehört er zusammen mit dem aus Die Wölfin zu den längeren. ;)



    Wüstenelfen, bis jetzt hatte ich Elfen eher mit grünen Wäldern in Verbindung gebracht.


    Na ja, die Elfen des Himmelsturms haben auch nicht unbedingt im Grünen gelebt ... ;) Trotzdem ist das auch in Aventurien das gängige Bild, das Menschen von Elfen haben.



    Etwas erstaunt war ich über das grosse Interesse der Rosenohren an einer Elfe. Sie waren geradezu fasziniert von Lailath.


    Das ist nicht ganz unwichtig; die meisten Menschen in Aventurien werden niemals einem Elfen begegnen. Diese Beobachtung wird auch in einem der nächsten Leseabschnitte innerhalb von Phileassons Ottajasko eine Rolle spielen ... ;)


  • Elfen sind unehrenhafte Geschöpfe. Das zeigt sich immer wieder. Schusswaffen, Kampfmagie, endloses Leben und ohne Glauben an die Götter. Eine Gruppe Bannstrahler (so ne Art radikale Inquisition) würde in so einer Elfensiedlung schon für Ordnung sorgen. Aber mich fragt ja keiner :kommmalherfreundchen:


    ;D

  • Pfuh, nachdem die Karawane weiterzieht werde ich wohl auch mal weiterlesen. Da ich sonst Gefahr laufe völlig durcheinander zu kommen, versuche ich mich noch mal an einem Abschluss und greife ein paar der offenen Fäden auf.


    Ich fand den Prolog wie bereits erwähnt insgesamt sehr gelungen. Die Länge war für mich angenehm und die Perspektive rückblickend gut gewählt. Die Shiannafeya sind insgesamt sehr gelungen beschrieben und auch mit ihren diversen Eigenarten, die sie womöglich auch von anderen Elfen unterscheiden gut charakterisiert. Mit diesem Hintergrund macht es sicher Spaß die äh kommenden Geschehnisse zu verfolgen.


    Elfen
    Interessant, welche Ansichten über Elfen hier alles kursieren. Vielleicht sei dazu an dieser Stelle nur noch der Hinweis gegeben, dass die Elfen des Schwarzen Auges ja als spielbare Rasse konzipiert wurden. Wenn sie also alles immer nur besser, schneller, schöner könnten als alle anderen, dann wäre das für ein Rollenspiel ein ziemliches Problem. Auch von Gefühltskälte kann man bei den aventurischen Elfen glaube ich nicht sprechen. Über die konkrete Motivation für Taktiken, Trennung, Schwertsuchergestus und dergleichen kann man sicher noch viel spekulieren, aber das führt vermutlich nicht wirklich weiter.


    Kneipenszene
    Danke an Robert Corvus für die Aufklärung. Die Hinweise bezüglich der "Erzählzeit" und der "erzählten Zeit" fand ich sehr interessant. Tatsächlich ist das ja etwas was innerhalb der gemeinsamen Erzählung eines Rollenspiels ebenfalls ein Thema ist. Und mit den Reisen ist das ja in DSA so eine ganz spezielle Sache. Spätestens seit ein paar Gardisten flüchtige Diebe "von Notmark bis nach H'Rabaal verfolgten, dann aber aufgaben".
    Ich fürchte allerdings, dass die weiteren Andeutungen, die dort eingebaut wurden wieder ein Fall für: "Na das hatten wir doch schon mal irgendwo" ??? sind. Und ob sich daran dann im Zweifel noch jemand erinnert? Naja vielleicht beim zweiten Lesen. Vermerken wir es mal unter "Wiederlesewert".


    Anleihen
    Ich habe mich bisher standhaft geweigert irgendwas über Eis und Feuer zu lesen und habe allein schon aus Zeitknappheit nicht vor das in Zukunft nachzuholen. Dieses ständige "höhö, das gab es auch in GoT" ist mir aber an verschiedenen Stellen (außerhalb dieses Forums) sehr lästig gewesen. Vielleicht ist es für Bernhard eine gewisse Genugtuung zu wissen, dass die Phileasson-Saga global vermutlich das am meisten referenzierte Einzelwerk in der Welt des schwarzen Auges ist. Ob man die Welt jetzt zu einem besseren Ort gemacht hat, wenn erwachsene Menschen von der "Büchse der Pardona" sprechen, sei mal dahingestellt, aber die Wirkung dieses Werks innerhalb des Schwarzen Auges lässt sich kaum überschätzen.


    Zitat von Rhea


    Aber ich frage mich, warum dann nicht noch einen Kämpfer mitschicken? Warum soll immer nur einer gehen? Dann werden die Elfen, besser gesagt ihre Führerin, für mich total unlogisch. Da kommen zwei zurück, die es zum ersten Mal geschafft haben, die Klinge zu finden und Wissen mit zubringen und am Leben zu bleiben. Dann kommt dieses idiotische, wenn ihr nicht tot seid und ohne Klinge kommt, dann seid ihr die Falschen. So was traue ich dummen Herrschern zu, die genug "Menschenmaterial" haben, aber sind denn Elfen auch so blöd?


    Es ist womöglich Tolkien zu verdanken, dass wir Menschen in Fantasy-Welten immer für blöd und Elfen für total rational und besser informiert und sowieso die besseren Menschen halten. Ich hatte ja oben schon angedeutet, dass das für die Elfen dieser Spielwelt nicht so uneingeschränkt gelten kann. Und dann kommt bei diesen konkreten Elfen noch etwas hinzu, das Menschen auch schon angetrieben hat, viele Dinge zu tun, die "rationale" Menschen nicht tun würden. Wenn man sich mal mit der Frage beschäftigt, warum sie nach dem Schwert suchen (und nach noch etwas anderem gesucht haben). Oder sich die Frage stellt warum die Elfen so extreme Gefühle beim Anblick des legendären Schwertmeisters haben. "Was er hat das Schwert geküsst? Der Schuft! Rübe ab!"Auch die Hinweise auf die unterschiedlichen Jenseitsvorstellungen der Shiannafeya und anderer Elfen lassen hier Raum für gute Erklärungen.


    Zitat von Murkxsi


    Zitat von: Krassling am 01. Oktober 2017, 00:40:49
    Hat sich eigentlich schon mal einer der Leser mit der Frage beschäftigt, was die Eigennamen der Wüstenelfen zu bedeuten haben?
    Ehrlich gesagt nicht so genau. Mir ist wohl aufgefallen, dass sie einen ähnlichen Laut haben, aber was genau die Bedeutung ist, kann ich mir nicht vorstellen. Wäre aber mal interessant zu erfahren.


    Ich entschuldige mich erneut für meine unpräzise Ausdrucksweise. Ich meinte die Gesamtheit der Wüstenelfen und nicht die beiden Individuen.


    Zitat von Janesway


    Er war auch derjenige, der seine Schwester davor bewahrte, über das Meer zu fahren, weil sie sich davor fürchtete. Er wusste, dass sie davor Angst hatte, zu Staub zu zerfallen. Wahrscheinlich hat er es nur deshalb getan.


    Und er ist auch derjenige, der erst seine Schwester überredete sich zu trennen und dann ohne sie in den gefährlichen Kampf geht. Vermutlich hat er auch dafür Gründe.


    Zitat von Murkxsi


    Finde ich gut. Spannend ist das für Dich bestimmt zu lesen, wie wir hier eventuell im Dunkeln tappen und mit was wir hier so alles herum spekulieren.


    In der Tat. Ich hatte ursprünglich angenommen, dass sich in erster Linie DSA-Spieler für diese Saga begeistern werden. Allerdings habe ich da wohl die Beliebtheit von Bernhard und Robert unterschätzt. Spannend sind neben den Rätseln bezüglich der Zukunft insbesondere auch die Diskussionen, die sich um aktuelle Geschehnisse und Bewertungen drehen. Darf ein Elf das überhaupt? Ist Erm Sen ein Zauberer? Wer schickt da eigentlich komische Lichtstrahlen vom Himmel? Die Diskussionen der DSA-Spieler würden sicher einen völlig anderen (und manchmal sehr unguten) Weg nehmen. Von daher empfinde ich diese Perspektiven immer wieder als sehr erfrischend und bereichernd.