04 - Seite 244 bis Seite 336 (Kapitel 19 bis einschl. Kapitel 26)

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  • Irgendwie frage ich mich da auch, warum August so hasserfüllt auf Anette ist. Schließlich trägt er eine Mitschuld und wenn Arnswaldt aus seiner Sicht die bessere Partie abgegeben hätte, warum hat er dann nicht in die Richtung gearbeitet, sondern war nur verärgert, dass Anette auf die "Prüfung" eingeht? Da kann man nur den Kopf schütteln... >:(


    Ich stelle mir vor, dass es August nicht gepasst hat, dass Annette zu allem ihren Senf dazugegeben hat. Das Brillieren wie er es nennt, war ihm zuwider. Und wenn sie dann vielleicht auch noch recht hatte? Eine Frau und recht haben, das ging doch damals nicht. Angeblich hatten Frauen doch damals keinen Verstand, wie konnte eine dann recht haben. Ich vermute, dass er ihr deshalb eine Lektion erteilen wollte. Es passte ihm sicher nicht, wenn jemand schlauer war als er....

    Liebe Grüße

    Lerchie

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    Nur wer aufgibt hat schon verloren


  • Es passte ihm sicher nicht, wenn jemand schlauer war als er....


    Genau das ist auch mein Empfinden. Eine Frau darf nicht schlauer sein als er. Noch dazu eine, die jünger ist als er und in der Familienhierarchie unter ihm. Annette soll einen Denkzettel bekommen, damit sie in Zukunft den Mund hält. Ihm hat sicher gefallen, dass sie monatelang gelitten hat und in sich gekehrt war. So hätte er sie gerne. Als kleines Hascherl, dass nur Ja, Onkel...aber gerne, Onkel zu ihm sagt.

  • Ich hoffe nur, sie hat sich auch in Zukunft nicht unterkriegen lassen. Ich kenne diese Biographien nicht, bin auch nicht unbedingt ein Freund von Biographien. Es musst mich eine Person schon wirklich sehr interessieren, wenn ich mal eine lese...

    Liebe Grüße

    Lerchie

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    Nur wer aufgibt hat schon verloren

  • Genau das ist auch mein Empfinden. Eine Frau darf nicht schlauer sein als er. Noch dazu eine, die jünger ist als er und in der Familienhierarchie unter ihm. Annette soll einen Denkzettel bekommen, damit sie in Zukunft den Mund hält. Ihm hat sicher gefallen, dass sie monatelang gelitten hat und in sich gekehrt war. So hätte er sie gerne. Als kleines Hascherl, dass nur Ja, Onkel...aber gerne, Onkel zu ihm sagt.


    Annette selbst rätselt ja auch, warum August sie so sehr hasst. Ihre Mutmaßung ist, es sei vielleicht wirklich wegen ihres Talentes und seiner eigenen Talentlosigkeit ( S.311 ). Ich halte diesen Neid jedenfalls für einen der Hauptgründe seiner tiefen Abneigung.


  • Ich hoffe nur, sie hat sich auch in Zukunft nicht unterkriegen lassen.



    Was das spätere Verhältnis zwischen Annette und August betrifft: es blieb noch sehr lange kühl - ich zitierte ja schon aus dem Brief von 1828, in dem Annette schreibt: „ meines Onkels Werner kleines Töchterchen soll ein wahrer kleiner Engel sein, ich kenne es noch nicht, da ich seit acht Jahren nicht in Bökendorf gewesen bin, um das Zusammensein mit meinem Onkel August Haxthausen zu vermeiden, dem ich, aus hinlänglichen Gründen, nicht eben gar zu hold bin, und dem es zu sehr an Takt gebricht, um, bei einem gespannten Verhältnisse, sich einigermaßen anständig zu benehmen. Ich habe Proben davon!


    Aber als sie daran ging, ihre Novelle „Die Judenbuche“ zu schreiben, wurde es etwas besser, und er gab ihr die einschlägigen Dokumente ohne weiteres. (Hintergrund: August hatte bereits 1820 aufgrund von alten Haxthausen-Papieren über den Fall, der Annette zur „Judenbuche“ inspirierte, einen kurzen Aufsatz in der Zeitschrift „Die Wünschelrute“ geschrieben. Das Gespräch zwischen ihm und Annette auf dem Weg nach Kassel erwähnt das kurz. Die Geschichte ließ Annette offenbar nicht los, denn sie nahm sie viele Jahre später als Grundlage für ihr bekanntestes Prosa-Werk.)


    August überlebte Annette, und wurde auf diese Weise noch Zeuge, wie sie zu Deutschlands bekanntester Dichterin wurde, während seine eigenen gelegentlichen Beiträge zur Literatur in völlige Vergessenheit gefallen waren.

  • Vielen Dank für diese Info liebe Tanja. Schade, dass sie nicht August überlebt hat. Allerdings hätte er dann nie erfahren, dass sie eben doch besser war als er!


    Leider bin ich kein Leser von Biographien, sonst wäre ich durchaus versucht, Annettes zu lesen.

    Liebe Grüße

    Lerchie

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  • August überlebte Annette, und wurde auf diese Weise noch Zeuge, wie sie zu Deutschlands bekanntester Dichterin wurde, während seine eigenen gelegentlichen Beiträge zur Literatur in völlige Vergessenheit gefallen waren.


    Ich muss zugeben, dass mich das nicht wenig erfreut! Das hat etwas von irdischer Gerechtigkeit.... ;)


  • Tanja, ist das wirklich nachweisbar, dass die Grimms aufgrund von Kritik die Schwiegermütter zu den bösen Figuren der Märchen machten, so wie es beschrieben ist?


    Schwiegermütter oder Stiefmütter als böse Märchenfiguren? Es rächt sich, wenn ich im Nachtdienst lese :(


    Jetzt ist auch klar, was Annettes Jugendkatastrophe war! Wie entsetzlich intrigant! Eine Lektion erteilen, sie prüfen - grausam. Es wundert mich nicht, wie traumatisch dieses Erlebnis für Annette war. Sie hat ja nicht einmal Jenny davon erzählt! Wie grausam, einem Menschen so eine Falle zu stellen und das dann als "Lektion" zu betiteln!



    August überlebte Annette, und wurde auf diese Weise noch Zeuge, wie sie zu Deutschlands bekanntester Dichterin wurde, während seine eigenen gelegentlichen Beiträge zur Literatur in völlige Vergessenheit gefallen waren.


    Glücklicherweise konnte Annette ihnen noch beweisen, dass sie eine kluge Frau war, eine begabte Schriftstellerin war- im Gegensatz zu ihrem bösartigen Onkel!


    Was mich bei diesem Roman besonders beeindruckt, ist die gelungene Mischung aus
    Fakten und Fiktion! Abgesehen von dieser Straube-Arnswaldt-Affäre sind ja noch sehr viele andere geschichtlichen Details, die ich wirklich interessant finde. Zum Beispiel die Lesegesellschaften - ich wußte nicht, dass es damals so etwas gab (obwohl es eigentlich logisch ist!). Und wie war das mit Jenny, die auf ein Leben als Gutsherrin vorbereitet wurde - sie musste in der Lage sein, Erste-Hilfe zu leisten? Oder der Hinweis, dass Jenny, weil sie angemessen gekleidet sein wollte, absatzlose Schuhe aus Seide trug. Es sind diese Nebensächlichkeiten, die mich fast genauso fesseln, wie die mörderische Geschichte!


    Wie war das eigentlich mit dem Auftrag, Bilder und Bücher von den Franzosen wieder zurückzuholen? War Jakob Grimm tatsächlich damit beschäftigt?


    :winken:

  • Und was die Morde und die Ermittlungen angeht - ich kann fast nicht glauben, dass der Unfall mit der Kutsche tatsächlich ein Unfall war. Wer hat es da auf Annette, Jenny und Straube abgesehen? Und vor allem warum? Denn der Kreise jener, die über diesen Ausflug Bescheid wussten, ist eigentlich überschaubar!
    Oder seh ich überall schon Mörder lauern?


    Die Gräfin von Hessenstein hat die Schenkungen schriftlich bestätigt? So wie sie hier dargestellt wurde, fällt es mir fast schwer, das zu glauben! Und wohin ist diese Bestätigung jetzt verschwunden?


    Jakob Grimm wird immer wieder verfolgt und er glaubt, dass es sich dabei um Helfer von Blauberg handelt. Anscheinend hat er sich diesbezüglich allerdings getäuscht - er wird ja zusammengeschlagen! Da wäre ein Aufpasser von Blauberg praktisch gewesen...


    Jakobs Verhalten erscheint tatsächlich oft recht herzlos, manchmal schon fast pathologisch vernünftig. Und auch wenn es mich hier manchmal amüsiert, so denke ich mir doch, dass er kein einfacher Zeitgenosse war. Zwischendurch beweist er dann allerdings, dass er sehr viel Herz hat - vor allem was seinen Bruder betrifft!
    :lesen:

  • Eine Frage habe ich noch: wie hat sich August später dann über Annettes Erfolg geäußert? Und der andere August bzw Anna?


    Glg! Ysa

    Liebe Grüße!;)
    Miriam

    Einmal editiert, zuletzt von ysa ()

  • Wie war das eigentlich mit dem Auftrag, Bilder und Bücher von den Franzosen wieder zurückzuholen? War Jakob Grimm tatsächlich damit beschäftigt?


    :winken:


    Ja, das war er. Die Zahlen sowohl der entwendeten wie auch der nie nach Hessen zurückgekehrten Kunstwerke stammen aus Steffen Martus’ Biographie.


  • Es gibt von Anna einen Brief an Straube, in den sie ihn davor warnt, Annette zu verzeihen, oder ihr nach dem Bruch auch nur zurückzuschreiben, der in seiner Selbstgerechtigkeit und Grausamkeit ungeheuer erzürnend ist. Da Anna in dem Roman nicht auftritt, hier eine Kostprobe:


    Lieber Straube, nein, ich glaube nicht, dass es gut ist, wenn Nette Ihnen schreibt. Wär‘ sie schon fest in ihrer Besserung, ja dann würde es mich selbst erfreuen. Aber sie ist noch ein zartes Pflänzchen, das wir pflegen müssen, und so fürchte ich, dass es nicht gut wäre, wenn sie glauben könnte, sich mit Ihnen versöhnt zu haben [getilgt: die große Schuld, die sie gegen Sie hat]. Nette muss zu ihrer Buße noch oft den Vorwurf in sich fühlen, wie schlecht sie gegen Sie gehandelt hat – glaubt sie aber sich gegen Sie gerechtfertigt, oder auch nur ganz Verzeihung, dann möchte sie am Ende auch glauben, gegen den Himmel nichts mehr verbrochen zu haben und wie kann sie das?“
    20. Dezember 1820


    Also ehrlich gesagt, finde ich das mehr als unverschämt. So wie wir gelesen haben, hatte Annette an Straube doch geschrieben? Und durch diesen Brief von Anna an ihn, hat er ihr nie geantwortet?

    Liebe Grüße

    Lerchie

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    Nur wer aufgibt hat schon verloren


  • Also ehrlich gesagt, finde ich das mehr als unverschämt. So wie wir gelesen haben, hatte Annette an Straube doch geschrieben? Und durch diesen Brief von Anna an ihn, hat er ihr nie geantwortet?


    Ich glaube nicht, dass dieser Brief von Anna alleine ausschlaggebend war - aber er hat sicher viel dazu beigetragen, dass Straube nicht geantwortet hat.


    Ich finde diese ganze "Lektion" grausam und verwerflich - von allen, die da mitgemacht haben um Annette bloßzustellen! Straube inklusive! Denn er hätte sich ja auch dagegen aussprechen können, oder Annette vorwarnen!
    Auch wenn ich das Verhalten aller Beteiligten selbstgerecht und schäbig finde, dass Anna hier mitgemacht hat und auch später noch intrigiert hat, ist für mich persönlich die Spitze der Grausamkeit!


    Tanja, ich vermute, Annette hätte sich über Dein Buch gefreut! ;)

  • Lerchie und Ysa, ja, Straube hat nie geantwortet. Annette hatte zuerst nicht geschrieben, weil sie für unwürdig, auch nur das zu tun, erklärt worden war, und daher Anna ihr Herz ausgeschüttet und um ihre Vermittlung gebeten, merkte jedoch durch Annas Reaktion schließlich, daß diese nicht nur nicht sympathisierte, sondern im Gegenteil von Anfang an beteiligt gewesen war. Dann unternahm Annette wohl noch einige schriftliche Erklärungsversuche bei Straube selbst, aber hörte nie wieder von ihm. Ich muß zugeben, daß ich mir mit dem Roman natürlich auch den Wunsch erfüllte, es zu einer Aussprache kommen und Annette erkennen zu lassen, daß er um die “Prüfung” gewußt hatte.

  • Ich glaube nicht, dass dieser Brief von Anna alleine ausschlaggebend war - aber er hat sicher viel dazu beigetragen, dass Straube nicht geantwortet hat.


    Ich finde diese ganze "Lektion" grausam und verwerflich - von allen, die da mitgemacht haben um Annette bloßzustellen! Straube inklusive! Denn er hätte sich ja auch dagegen aussprechen können, oder Annette vorwarnen!
    Auch wenn ich das Verhalten aller Beteiligten selbstgerecht und schäbig finde, dass Anna hier mitgemacht hat und auch später noch intrigiert hat, ist für mich persönlich die Spitze der Grausamkeit!


    Tanja, ich vermute, Annette hätte sich über Dein Buch gefreut! ;)


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Straube Annette wirklich geliebt hat. Denn dann hätte er bei so einem - ich weiß gar nicht wie ich das nennen soll - nicht mitgemacht. Oh ja, jetzt weiß ich es, es war ganz einfach bösartig. Bösartig und grausam.

    Liebe Grüße

    Lerchie

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  • Man kann ja um Straubes Beweggründe nur spekulieren, warum er Annette nicht geantwortet hat. Vielleicht hat er sich ob seiner unrühmlichen Rolle in der Affäre geschämt? Vielleicht hat er die Briefe aber nie gelesen, weil er zu verletzt war? Wie schon gesagt, man kann nur spekulieren.


    Zu August, dem Onkel: Ich denke, Annette hat sein Weltbild massiv bedroht. Eine selbstbewusste Frau mit Talent, die weiß, was sie will und die offensichtlich Männern intellektuell nicht nur ebenbürdig sondern bei vielen auch überlegen ist. Deswegen lässt er quasi einen biedermeierlichen "Shitstorm" über sie herniederbrechen.


  • Man kann ja um Straubes Beweggründe nur spekulieren, warum er Annette nicht geantwortet hat. Vielleicht hat er sich ob seiner unrühmlichen Rolle in der Affäre geschämt? Vielleicht hat er die Briefe aber nie gelesen, weil er zu verletzt war? Wie schon gesagt, man kann nur spekulieren.


    Zu August, dem Onkel: Ich denke, Annette hat sein Weltbild massiv bedroht. Eine selbstbewusste Frau mit Talent, die weiß, was sie will und die offensichtlich Männern intellektuell nicht nur ebenbürdig sondern bei vielen auch überlegen ist. Deswegen lässt er quasi einen biedermeierlichen "Shitstorm" über sie herniederbrechen.



    Was Ersteres betrifft: Da magst Du recht haben. Und man kann wirklich nur spekulieren.


    Zu Zweiterem sehe ich das eigentlich auch so. Er kann es nicht abhaben, dass Annette eben schlauer ist als er. Und er will so dafür sorgen, dass sie in Zukunft den Mund hält. Aber ich vermute mal, dass er das nicht wirklich erreicht hat.

    Liebe Grüße

    Lerchie

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  • Ich finde diese ganze "Lektion" grausam und verwerflich - von allen, die da mitgemacht haben um Annette bloßzustellen! Straube inklusive! Denn er hätte sich ja auch dagegen aussprechen können, oder Annette vorwarnen!


    Er hätte, tat es aber nicht! Meine Theorie ist, dass Straube sich zwar bewusst war, dass seine Mitwirkung wie überhaupt das ganze Unterfangen verwerflich war, dass er aber niemals geglaubt hatte, nicht ernsthaft wenigstens, dass Annette tatsächlich hätte schwachwerden können! Hätte er recht gehabt, wäre die Lektion im Sande verlaufen - und Straubes Mitwisserschaft nie bekannt geworden!
    Womöglich stand für ihn "seine" Annette haushoch über all dem, was man ihr an Üblem nachsagen und nachweisen wollte!?

  • Für meine Verspätung bitte ich um Entschuldigung, ich war diese Woche 3 Tage zur Beobachtung im Krankenhaus und konnte dort leider nicht posten. So habe ich Nachholbedarf und werde augenblicklich loslegen:


    Die ganze Zeit frage ich mich, ob der Fahrer der Kutsche Anette absichtlich überfahren wollte. Er hat sie doch direkt gesehen, aber keine Anstalten zum Abbremsen gemacht. Allerdings laufe ich selbst auch oftmals mit offenen Augen durch die Welt, während ich innerlich noch im Tiefschlaf bin, somit wäre auch möglich, dass er mit seinen Gedanken woanders war und nicht mehr rechtzeitig reagieren konnte. Trotzdem, nach all den Dingen, die in ihrem Umfeld passiert sind, vermute ich wirklich einen „Anschlag“ auf Anette. Wer hat ein Interesse daran, sie zu töten? Ob sie schon zu nah dran ist, das Rätsel um die Morde zu lösen?


    Die Rettung erfolgt ausgerechnet mit Straube, der dabei nicht so glimpflich davon kommt. Aber nun endlich erfahren wir, was damals wirklich in Bökendorf geschehen ist. Die Sache ist wirklich scheußlich und keiner hat sich da mit Ruhm bekleckert. Davon nehme ich auch Straube nicht aus, denn er hat ja mitgemacht. Was mich am meisten stört ist die Tatsache, dass er anscheinend immer noch kein Einsehen gewonnen hat. Und Wilhelm ist seitdem auch auf den niedrigsten Rank bei mir gesunken.


    Dagegen gefällt es mir sehr gut, wie Anette und Jakob Hand in Hand arbeiten. Beide haben eine gute Kombinationsgabe und einen analytischen Verstand, so ergeben sie ein gutes Team. Außerdem finde ich es sehr anständig von Jakob, dass er Wegeners Begräbnis bezahlt. Wegeners letztes Manuskript scheint vielleicht doch noch eine Veröffentlichung zu bekommen (nur so ein Gedanke). Und dann wird ausgerechnet beim Grab seiner Mutter Jakob niedergeschlagen. Was jetzt wohl mit ihm geschieht? Ist er der nächste, der ermordet wird?