06 - Seite 417 bis Ende (Kapitel 32 bis Ende)

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  • "Historischer Roman mit kriminalistischen Elementen" ist auch eine gute Formulieren, Lerchie. Wobei ich "historischer Roman" und "Krimi" nicht als zwei sich ausschließende Genres sehe. (Siehe auch: ganze Buchserien über historische Detektive. Steven Saylor und C.J. Sansom gehören da zu meinen Lieblingsautoren.) Ich würde allerdings bei mir zwischen einem Roman wie "Manduchai" (hat zwar zwischendurch auch eine "wer war's?" Handlung, als Manduchais erstes Kind umgebracht wird, aber das ist eben nur eine Nebenhandlung, nicht der rote Faden durch den Roman, und wird lange vor dem Ende aufgeklärt) und "Im Schatten der Königin" (mein anderer um einen Todesfall gebauter historischer Roman) oder eben "Grimms Morde" unterscheiden. Die beiden letzteren sind für mich historischer Krimis, "Manduchai" dagegen nicht, weil "Wie starb Amy Robsart?" und "Wer ist der Märchenmörder?" Handlungsgerüste sind. Natürlich geht es in beiden Romanen auch um sehr viele andere Dinge, und "Was genau geschah in Bökendorf?" ist bei "Grimms Morde" der zweite rote Faden, aber das Krimielement ist sozusagen die Grundmauer, auf der das Romanhaus steht. :)

  • Ich schließe mich der Einschätzung an, den Roman als historischen Krimi zu sehen, denn so sieht es der Verlag, ich selbst und auch Tanja. Insofern passt das auch :)


    Ich stimme dir zu, Tanja, historischer Roman und Krimi würde ich auch nicht trennen wollen und bei mir hat sich die Genrebezeichnung "historischer Krimi" fest etabliert.


    Zum Thema Empfehlungen in dem Bereich: Paul Harding - Tödliches Rätsel fand ich sehr gut, das ist auch aus einer sehr langen Reihe über John Cranston und Bruder Athelstan (also eine weltliche und eine geistliche Person zusammen), spielt im London des Mittelalters und ist, soweit ich mich erinnere, ein schöner Mix aus historischem Roman, Krimi und Humor. Frank Schätzings Debütroman "Tod und Teufel" fand ich auch gut und Wolf Sernos historische Krimis sind auch empfehlenswert, vor allem "Der Puppenkönig" :)


  • Ich schließe mich der Einschätzung an, den Roman als historischen Krimi zu sehen, denn so sieht es der Verlag, ich selbst und auch Tanja. Insofern passt das auch :)


    Ich stimme dir zu, Tanja, historischer Roman und Krimi würde ich auch nicht trennen wollen und bei mir hat sich die Genrebezeichnung "historischer Krimi" fest etabliert.


    Ich habe es nur 'mit kriminalistischen Elementen' genannt, weil der Mord ab und zu eben doch in den Hintergrund gerückt ist.
    Aber historische Krimis habe ich schon viele gelesen u.A. die Adelina-Reihe von Petra Schier.

    Liebe Grüße

    Lerchie

    ____________________________________________

    Nur wer aufgibt hat schon verloren

  • Mir hat das Ende sehr gut gefallen. Baron von Kern hatte ich sehr spät, aber noch vor der Auflösung, im Visier und mich umso mehr gefreut, dass ich mit meiner Vermutung richtig lag.


    Die Stärken des Romans lagen in meinen Augen in der gelungenen Charakterisierung der handelnden Personen und ihrer Interaktion. Die Protagonisten wirkten echt und ihre Entwicklung realistisch. Der nur auf seinen Bruder fixierte Einzelgänger Jakob ist beispielsweise durch die Begegnung mit Annette beispielsweise eine Spur zugänglicher geworden. Annette wiederum überwindet ihr Trauma von Bökendorf.

  • Auch ich habe das Buch bereits beendet und muss sagen, dass mir das Ende gut gefallen hat. Ehrlich gesagt, habe ich bei den letzten Abschnitten weniger auf die Auflösung des Mordes geschaut, sondern eher auf die zwischenmenschlichen Beziehungen der Protagonisten untereinander, weil ich es höchstspannend fand, wie sie miteinander agieren. Das hat mir einfach sagenhaft gut gefallen.


    Sowohl Jakob als auch Anette finden jeder auf ihre eigene Weise die Lösung und den dazugehörigen Mörder. Dass Kern der Täter war nach Anettes Profiling logisch und nachvollziehbar. Anette hat wirklich viel Mumm und Stärke bewiesen, indem sie sich Kern “vorgenommen” hat und er die Tat endlich gestand. Wir hätten alle viel eher darauf kommen können… ;) August selbst war zwar Zeuge, aber er führte wie früher nichts Gutes im Schilde und so kann man am Ende nur froh sein, dass Anette nichts passiert ist.
    Auch der Selbstmord von Wegner wird noch einmal Thema und macht die ganze Sache nun rund.


    Alles in allem war es ein sehr intensives und spannendes Leseerlebnis für mich und ich bedanke mich bei allen Mitlesern und vor allem bei der Autorin für diese schöne Reise in die Vergangenheit und die spannenden Interaktionen der beiden Geschwisterpaare.
    Meine Rezi kommt so schnell wie möglich!


  • Da hat sich Kern doch tatsächlich die verschwundenen Bilder unter den Nagel gerissen. Und deswegen den Mord an der Freiin begangen. Das hätte ich eigentlich nicht gedacht.


    Ehrlich gesagt habe auch ich nicht mehr viel über den Mord nachgedacht und auf Kern selbst bin ich auch nicht selber gestoßen, sondern durch die analytischen Fähigkeiten von Anette. Die hatte am Ende ja recht mit ihrer Sicht auf den Täter.


  • Annette, die Wagemutige, nimmt also Jakob das Heft aus der Hand und entlockt Kern tatsächlich ein umfassendes Geständnis. Dass ausgerechnet ihr Onkel August ihr Zeuge und ihr "Retter" wird, war wirklich eine überraschende Wendung und ganz kurz wollte ich August schon dafür danken. Aber die Erkenntnis, dass er eigentlich gekommen ist, um seine Nichte wegen Unzucht über den Haufen zu schießen... Na das ist ja dann doch das Allerletzte. Also nichts mit Dank. Der soll froh sein, dass er nicht hinter Gitter muss für Kerns Tod, sondern alles als Duell dargestellt wird.


    Mir ging es wie Dir. Ich hatte regelrecht erwartet, dass Anette den Fall löst, denn sie ist so eine tolle Frau, intelligent und mit Fähigkeiten ausgestattet, die natürlich gerade vielen Männern Angst eingeflößt hat. Ganz zu schweigen von der Missgunst, die ihr entgegen geschlagen ist. August ist und bleibt ein Mistkerl. Schrecklich, dass sie mit solch einer Verwandtschaft geschlagen ist! Schade eigentlich, dass er nicht dafür büßen muss, das hätte ich mir eigentlich gewünscht.... :P


  • Wichtig, und wie immer sehr erhellend, war mir auch das Nachwort, in dem erklärt wird, was erfunden ist und was die von der Autorin aufgearbeitete "Realität". Es ist ja toll, dass es zu dieser Zeit oft lebhafte und regelmäßige Briefwechsel gab, die wichtige Anhaltspunkte über die Geschehnisse und die Beziehungen der Menschen untereinander geben. Dennoch ist es die Kunst der Autorin, daraus eine gute Geschichte zu schreiben, die dem Ganzen einen logischen Sinn und Leben einhaucht. Das ist dir wirklich hervorragend gelungen, liebe Tanja. Die beiden Geschwisterpaare und ihre komplizierte Freundschaft werden von allen Seiten ausgelotet und auch wenn der Mordfall erfunden ist, so muss die vier doch einiges verbunden haben.


    Mir hat das Nachwort auch sehr gefallen, denn es klärt vieles auf, was man selbst so gar nicht wusste. Das wechselseitige "Spiel" der Geschwisterpaare war für mich ehrlich gesagt viel spannender als die eigentliche Auflösung der Morde. Es hat viele Facetten gezeigt der einzelnen Charaktere und wie gut sie sich doch oftmals auch ergänzt haben. Einen Nachgeschmack hatte leider die Geschichte, in die Wilhelm ja mit verwickelt war und die die Stimmung etwas getrübt hat. Doch im Großen und Ganzen war es einfach toll, die vier zu beobachten.


  • "Historischer Roman mit kriminalistischen Elementen" ist auch eine gute Formulieren, Lerchie. Wobei ich "historischer Roman" und "Krimi" nicht als zwei sich ausschließende Genres sehe.


    Das sehe ich ebenfalls so. Im Grunde muss ich gestehen, dass für mich die Schublade "Historischer Roman" oft eh viel zu weit gefasst ist. Während bei allgemeiner Belletristik oder Spannungsliteratur viel mehr Untergenres funktionieren, habe ich bei historischen Romanen häufig den Eindruck, dass sie alle in einen Topf geworfen werden.
    Vielleicht liegt das noch an meinen Jahren als aktive Buchhändlerin - historische Romane hatten stets ihre eigene Ecke und die Tische schauten immer arg nach historischen Umhängen aus... Dabei haben viele verkannt, dass es auch in diesem Genre wirklich gute Literatur gibt.
    Hier ist es für mich klar: ein anspruchsvoller historischer Roman mit Krimi-Elementen. :)

  • Mir hat das Nachwort auch sehr gefallen, denn es klärt vieles auf, was man selbst so gar nicht wusste. Das wechselseitige "Spiel" der Geschwisterpaare war für mich ehrlich gesagt viel spannender als die eigentliche Auflösung der Morde. Es hat viele Facetten gezeigt der einzelnen Charaktere und wie gut sie sich doch oftmals auch ergänzt haben.


    Da kann ich mich nur anschließen: das Nachwort war toll, um einiges besser einordnen zu können. Für mich stand bei der Lektüre auch mehr das Verhältnis der Hauptfiguren und die politische und gesellschaftliche Situation in Hessen im Fokus, auch wenn ich nicht sagen kann, dass mich die Auflösung der Morde nicht interessiert hätte. Letzteres war wie das Salz in der Suppe, aber weniger Salz schadet halt auch nicht. ;)
    Annette von Droste-Hülshoff hat mir besonders imponiert und ich habe nach Beendigung der Lektüre das Gefühl, dass ich dringend mal wieder was von ihr lesen sollte. Das letzte und einzige Mal war zu Schulzeiten. :-[

  • Dubdh, in Annette von Droste-Hülshoffs Gedichten zu blättern, hat den Vorzug, daß man es auch als vielgestreßter Mensch zwischendurch tun, und trotzdem ein tolles Lesererlebnis haben kann. Es sei denn, Poesie liegt dir nicht so, dann würde ich mit der "Judenbuche" beginnen.

  • Da kann ich mich nur anschließen: das Nachwort war toll, um einiges besser einordnen zu können. Für mich stand bei der Lektüre auch mehr das Verhältnis der Hauptfiguren und die politische und gesellschaftliche Situation in Hessen im Fokus, auch wenn ich nicht sagen kann, dass mich die Auflösung der Morde nicht interessiert hätte. Letzteres war wie das Salz in der Suppe, aber weniger Salz schadet halt auch nicht. ;)
    Annette von Droste-Hülshoff hat mir besonders imponiert und ich habe nach Beendigung der Lektüre das Gefühl, dass ich dringend mal wieder was von ihr lesen sollte. Das letzte und einzige Mal war zu Schulzeiten. :-[


    Ich bin sehr für Nachworte in historischen Romanen. Doch gibt es auch Autoren, die sowas nicht für wichtig erachten und einem dann im Regen stehen lassen. Der Leser kann ja selbst nachschauen.... Das ist etwas, was ich gar nicht mag.
    Weswegen ich von solchen Autoren oft dann nichts mehr lese.... Oder erst nachschaue, ob es inzwischen ein Nachwort gibt...

    Liebe Grüße

    Lerchie

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    Nur wer aufgibt hat schon verloren

  • Ich kenne auch eine Autorin, die Nachworte in ihren Histos vehement ablehnt. Kann ich aber nicht nachvollziehen, denn mir gibt ein informatives Nachwort durchaus etwas. Da ein historischer Roman ja kein Geschichtsbuch ist finde ich es schön, wenn die tatsächlichen Fakten nochmal reflektiert werden. Gute Nachworte, wie bei Tanja, Rebecca Gable oder Sabine Weigand z.B., gehören für mich unabdingbar zu einem guten Histo-Roman dazu. Also ein Roman, in dem tatsächliche geschichtliche Fakten und notwendige Fiktion zu einem Buch verwoben werden.

  • Um die Nachtwort-scheuen Kollegen zu verteidigen: bei meinem dritten Roman, "Die Puppenspieler", der gleichzeitig auch mein erster Festeinband war ("Wahnsinn, der das Herz zerfrißt" und "Die Löwin von Aquitanien" sind als Taschenbuch-Erstausgaben erschienen), wollte der Verlag seinerzeit absolut kein Nachwort haben, und als doch eins erschien, mußte ich es auf das Mindestmaß zusammenkürzen. Der Grund: damals hatten wohl Umfragen ergeben, daß sich Leser im Vorfeld von Nachworten "abgeschreckt" fühlten, weil ihnen der Roman dadurch beim Durchblättern zu akademisch-trocken und zu wenig genießbar erschien. Periodisch taucht diese Behauptung in der Branche immer mal wieder auf, weswegen Verlage dann oft versuchen, die Autoren vom Verfassen von Nachworten abzuhalten. (Mir selbst ist das allerdings nicht mehr passiert.) Gerade jüngere, unbekanntere Autoren hören natürlich auf ihre Verlage, was das Marketing betrifft.

  • Also wenn in einem historischen Roman historische "reale" Personen die Hauptrollen spielen, finde ich ein Nachwort ein absolutes MUSS. Über die Länge und Ausführlichkeit kann man freilich diskutieren.
    Bei Romanen die vor historischem Hintergrund spielen aber geschichtliche Personen nur streifen denke ich, dass ein Nachwort nicht unbedingt von Nöten ist.


    Dass es Verlage gibt, die den Lesern "unterstellen", dass ein NACHWORT sie vom Kauf und Lesen des Buches tatsächlich abhalten würde, finde ich traurig. Diese Debatte erinnert mich an ähnliche Diskussionen, ob das schlechte Fernsehprogramm deshalb schlecht wäre, weil der Zuschauer es so wolle oder weil die Sender den Zuschauern kein Hirn zutrauen.


    Ich vertrete prinzipiell die Meinung, man sollte durchaus etwas Anspruch und Information anbieten und den Zuschauer - und auch den Leser - auf sanfte unaufdringliche Weise "bilden".
    Mal ehrlich ein Nachwort kann ich lesen - aber ich MUSS es ja nicht lesen, wenn es mir zu viel Info ist.


  • Da bin ich ganz mit Dir einer Meinung, liebe gagamaus. Wer die Nachworte nicht mag, braucht sie ja nicht zu lesen.

    Liebe Grüße

    Lerchie

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    Nur wer aufgibt hat schon verloren

  • Der letzte Abschnitt wurde nochmal richtig spannend. Mir hat er sehr gut gefallen. Und irgendwie kam mir in den Sinn, dass Annette und Jakob sicherlich ein cooles Pärchen gewesen wären.


    Ehrlich gesagt habe auch ich nicht mehr viel über den Mord nachgedacht und auf Kern selbst bin ich auch nicht selber gestoßen, sondern durch die analytischen Fähigkeiten von Anette. Die hatte am Ende ja recht mit ihrer Sicht auf den Täter.


    Auf Kern wäre ich jetzt auch nicht gekommen. Das war sehr klug inszeniert. Ich tappte auch bis zuletzt im Dunkeln.




    Ich kenne auch eine Autorin, die Nachworte in ihren Histos vehement ablehnt. Kann ich aber nicht nachvollziehen, denn mir gibt ein informatives Nachwort durchaus etwas. Da ein historischer Roman ja kein Geschichtsbuch ist finde ich es schön, wenn die tatsächlichen Fakten nochmal reflektiert werden. Gute Nachworte, wie bei Tanja, Rebecca Gable oder Sabine Weigand z.B., gehören für mich unabdingbar zu einem guten Histo-Roman dazu. Also ein Roman, in dem tatsächliche geschichtliche Fakten und notwendige Fiktion zu einem Buch verwoben werden.


    Das sehe ich genauso. Ich bin immer sehr dankbar über Nachworte und lese sie auch immer mit großem Interesse.
    Und wem das nicht interessiert, der braucht sie ja nicht zu lesen. Da bin ich gleicher Meinung wie gagamaus.


    Mir ging es wie Dir. Ich hatte regelrecht erwartet, dass Anette den Fall löst, denn sie ist so eine tolle Frau, intelligent und mit Fähigkeiten ausgestattet, die natürlich gerade vielen Männern Angst eingeflößt hat. Ganz zu schweigen von der Missgunst, die ihr entgegen geschlagen ist. August ist und bleibt ein Mistkerl. Schrecklich, dass sie mit solch einer Verwandtschaft geschlagen ist! Schade eigentlich, dass er nicht dafür büßen muss, das hätte ich mir eigentlich gewünscht.... :P


    Annette gefiel mir hier auch sehr gut. Und sie hätte wirklich mehr Respekt verdient. Mich hat auch sehr geärgert, dass August einfach so davonkommt.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Murkxsi, bei August konnte ich leider nichts machen, den beschützt die historische Realität, aber wie ich andernortens schon erwähnte: er wurde alt genug, um noch zu erleben, daß Annette als die größte Dichterin deutscher Sprache angesehen wurde, und er nur als der Kerl, der irgendwie mit ihr verwandt war.


    Jacob und Annette: okay, ich gebe zu, wenn ich die beiden erfunden hätte, dann wäre ich vielleicht der Versuchung erlegen. Aber nicht nur machte mir auch da die Realität einen Strich durch die Rechnung, es ist auch so, daß ich argwöhne, wenn sie miteinander hätten leben müssen, sie wären so oft aneinandergeraten, daß einer von beiden einen Nervenzusammenbruch erlitten hätte. :) Nicht zu vergessen: wer auch immer einen Grimm-Bruder heiratete, nahm den zweiten gleich mit, was hieß, Annette hätte auch mit Wilhelm leben müssen. ??? Aber solchen schnöden Betrachtungen zum Trotz muß ich sagen: Szenen für diese beiden zu schreiben, war immer ein Schaffenshighlight für mich, und wenn ich Fernsehautorin statt Romanautorin wäre, dann würde ich diesen Fall nur den ersten von einer ganzen Reihe von Fällen sein lassen, die sie als Ermittlerteam gemeinsam lösen....

  • Stimmt, bei seinem großen Ego war das schon Strafe genug. Wer ist August? Ah, ein Verwandter von der großen Dichterin Annette von Droste-Hülshoff :D :D :D


    Ach ja..... Jakob und Annette gäben wirklich ein gutes Ermittlerduo ab. Das hätte Potenzial. Gibt es überhaupt eine Krimiserie mit einem schlagfertigen Ermittlerduo aus dieser Zeit?

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Murkxsi: Der Kollege Dieckmann schreibt eine Buchserie mit Christian August Vulpius als Ermittler, aber die habe ich noch nicht gelesen (plane es jedoch), und kann daher noch nicht sagen, ob Vulpius solo ermittelt oder mit jemandem zusammen.

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen