05 - Seite 307 bis Seite 384 (Kapitel 34 - 43)

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Hier könnt Ihr zum Inhalt von Seite 307 bis Seite 384 schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Ich möchte gern weiter lesen und warte nun schon eine Weile.


    Also Luna ist selbst das Kind, das das Bild gemalt hat und sie warnt die Kinder aus eigener Erfahrung heraus. Arme Luna.
    Aber auch der Wächter ist nicht böse. Er hat verstanden worum es geht und würde gern anders handeln, kann aber (noch?) nicht. Aus seiner Sicht heraus muss er die Kinder nun wirklich fern halten, aber ich glaube nicht, dass er an die Gefahr von der anderen Welt her glaubt, sondern ich denke er kennt seine Leute und weiß, dass die die Kinder auf keinen Fall erwischen dürfen. Schade, dass er noch kein Verbündeter sein will oder kann. Als er fee nicht verraten hat, dachte ich er würde sich gleich auf ihre Seite stellen.
    Interessant, wie die Vorurteile auf beiden Seiten wirken. Das zeigt wieder einmal, wie unsinnig Kriege sind und miteinander reden würde beidenSeiten helfen. Schließlich sind es nicht alle, sondern nur einzelne, die der Nacht wegen angreifen. ( obwohl wir noch nicht wissen, ob die auf eigene Faust arbeiten oder im Auftrag irgendeiner Staatssicherheit. Es klang aber bisher so, als würden sie fürbsich arbeiten. Allerdings müssten sie dann viel älter sein, oder?
    Realistisch wäre wohl eher, dass mehrere Geheimdienste sich um die Möglichkeit der macht streiten.


    Junis Geschichte ist ja traurig. Hat er sie nun auf das Märchen abgestimmt oder gehören die Geschichten zusammen und er hilft ungewollt auch sich selbst?


    Ich hoffe die Mutter wird wieder. Sobradikal kann man einen Traum nur aufgeben, wenn man Angst hat ihn nicht aufgeben zu können, denke ich.

  • Nun wird ja einiges aufgeklärt. Ich fand besonders Lunas Geschichte spannend und es erklärt einiges. Auch den Hausmeister/Wächter kann ich nun besser verstehen. Er wollte eigentlich nur die Kinder beschützen, auch wenn das wohl nicht der richtige Weg war.
    Als er dann Fee nicht verrät, hat er mich endgültig überzeugt. In Wahrheit ist er ein guter Mensch und er will die Kinder und auch Fee nur beschützen. Auch wenn ich gehofft hätte, dass er ihr mehr hilft.


    Ich finde es so traurig, wie die Vorurteile ganze Freundschaften zerstört haben und das die Wesen aus Fayras Welt und Fees Welt mal Freunde waren und das nun nicht mehr möglich ist. Ich hoffe ja, dass die Kinder dieses Problem lösen werden und irgendwann wieder ein friedliches Miteinander möglich ist.


    In diesem Abschnitt fand ich es auch ganz toll, wie Fee in Fayras Welt auf Fayras Familie trifft und nicht aufgibt, obwohl ihre Mutter wirklich furchteinflößend ist. So schafft sie es diese zu überzeugen und es besteht wirklich eine Chance Fayra zu retten.


    Junis Geschichte und wie er sie erzählt finde ich traurig. Er hat wirklich schon einiges durchgemacht und gerade deshalb finde ich es so toll, dass er den Menschen hilft. Ich hoffe, dass er irgendwann seinen Vater wiederfinden wird.


    Interessant finde ich, wie Fee nun die "Flucht" ermöglicht wird.

  • Diesen fünften Abschnitt empfand ich als besonders schön, zumal sich für mich das, was mir im vorhergehenden Abschnitt so verwirrend vorkam, geklärt hat und ich jetzt nicht mehr das Gefühl habe, der Geschichte hinterherzuhinken, sondern im Gegenteil mitten drin zu sein und den Zauber zu spüren, der von ihr ausgeht.


    Junis ist, wie sich schon abzeichnete, eine herausragende Figur, jemand, der sich trotz seines schweren Schicksals den Glauben an Wunder, die Hoffnung, dass, wie im Märchen, ein gutes Ende möglich ist, bewahrt hat. Und er ist es auch, der Fee klarmacht, dass sie keineswegs das Hasenherz ist, für das sie sich immer gehalten hat, dass sie im Gegenteil ein Löwenherz ist.
    Und er hat recht damit: es gehört eine ganz besondere Art von Mut dazu, die eigenen Ängste zu überwinden! Das tut Fee, obwohl ihr das Herz in die Kniekehlen rutschte da in der Welt der Phönia, in der sie, wie befürchtet, in höchste Lebensgefahr geriet - und dennoch nicht verzagte. Das tat sie nicht etwa für sich, oder nicht nur, vielmehr ging es ihr um Fayras Rettung. Sie musste die furchterregende Mutter davon überzeugen, dass ihre Tochter noch am Leben ist und gerettet werden kann!
    Es ist ihr gelungen - ein enormer Sieg! Und ein Sieg auch über die Furcht, die sie zu überwältigen drohte.


    Fayras Mutter, die sich, was kaum eine Überraschung mehr war, als Silkes Freundin Alice herausstellte, ist so voller Hass und Misstrauen, dass ich mich frage, was denn geschehen ist seit dem letzten Mal, als sie Silke in der anderen Wirklichkeit begegnete.
    Es herrscht Krieg - aber wohl nicht zwischen den Clans, sondern zwischen den Phönia und allen anderen Bewohnern der Parallelwelt und den Menschen. Spezifisch denjenigen, die Macht über die Anderwelt bekommen wollen, indem sie sich der Phönixherzen bemächtigen.


    Es ist zu vermuten, dass diese Feinde der Kreaturen aus Fayras Welt die Firma selber ist - und zwei ganz besonders, die wir schon kennengelernt haben: Cassandra und Claudius.
    Wobei ich mir überlege, dass die Firma den Phönia nicht per se feindlich gesinnt ist oder es wenigstens nicht immer war. Soviel ich verstanden habe, hat sie an den Schnittstellen der beiden Welten Wächter, wie Danes, aufgestellt, um die Durchgänge zu bewachen oder zu kontrollieren. Womöglich gab es so etwas wie diplomatische Beziehungen!?
    Aber an irgendeinem Punkt muss etwas geschehen sein, das die Wesen der Anderwelt veranlasste, die Menschen als Feinde anzusehen, die ihnen Böses wollen.


    Danes, da hat sich mein Gefühl bestätigt, gehört nicht zu den Feinden der Parallelwelt. Er hat sie nicht nur stets geschützt, so gut er es vermochte, sondern hatte gleichzeitig Kontakt zu dieser Welt, die auch ihn für immer gefangen genommen hat. Er wusste um ihre fatale Anziehungskraft für die Menschen, die sich in ihr verlieren konnten - und musste daher dafür sorgen, dass möglichst kein Kontakt stattfand. Nur deshalb hat er die Kinder verscheucht und sich zum Buhmann gemacht!
    Wie ich glaubt auch er nicht daran, dass Luna Laverne zu den Feinden der Parallelwelt gehört, obwohl sie den Goblin, den Wandler besitzt. Aber Wandler sind doch nicht zwangsläufig böse, wenn ich das richtig interpretiere!?
    Schließlich hat Goblin Fee da unten im Brunnen gerettet - und auch Fayras jüngerer Bruder ist ein Wandler! Er ist voll und ganz auf Fees Seite, so wie's ausschaut, und bemüht, seine Schwester zu retten....


    Noch einmal zu Danes: er hat mich am Ende dieses Abschnitts in nicht geringes Erstaunen versetzt, als er zu Fees Eltern marschierte und ihnen aufgetragen hat, ihre Tochter unter keinen Umständen aus der Wohnung gehen zu lassen!
    Als er Fee da unter dem Schreibtisch hocken gesehen hat, hat er, so befürchte ich, genau die falschen Schlüsse aus ihrer Präsenz gezogen. Möglicherweise wollte er sie vor der Parallelwelt retten, weil er nicht ahnte, dass die Parallelwelt selbst es ist, die gerettet werden muss - und dass Fee dabei eine tragende Rolle spielte? Oder er sah Fee als Gefahr für diese Welt an, zu der er so starke emotionale Bindungen hat?


    Nun, zum Glück gibt es die erfindungsreiche Nelly und den zuverlässigen Junis! Und scheinbar ist auch auf Izzy und ihre interessanten Freunde Verlass, wie man am Schluss lesen konnte....


  • Ich finde es so traurig, wie die Vorurteile ganze Freundschaften zerstört haben und das die Wesen aus Fayras Welt und Fees Welt mal Freunde waren und das nun nicht mehr möglich ist. Ich hoffe ja, dass die Kinder dieses Problem lösen werden und irgendwann wieder ein friedliches Miteinander möglich ist.


    Ich denke doch, dass die Vorurteile eine reale Ursache haben! Irgendwann müssen sich gewisse Bewohner der Realwelt als Feinde der Anderwelt gezeigt und die Phönia bekriegt haben. Wie viele Phönixherzen sie wohl schon geraubt haben!? Und jetzt ist auch noch Fayra in höchster Gefahr. So gesehen verstehe ich ihre Mutter, stellvertretend für den gesamten Clan, sehr gut.



    In diesem Abschnitt fand ich es auch ganz toll, wie Fee in Fayras Welt auf Fayras Familie trifft und nicht aufgibt, obwohl ihre Mutter wirklich furchteinflößend ist. So schafft sie es diese zu überzeugen und es besteht wirklich eine Chance Fayra zu retten.


    Ja, Fee gibt nicht auf, was viel über ihren Charakter aussagt! Aber welche Kraft sie das gekostet hat! Denn die Phönia wollte sie tatsächlich beseitigen lassen von diesen Wesen mit den Schlangenkörpern!

  • Ich denke doch, dass die Vorurteile eine reale Ursache haben! Irgendwann müssen sich gewisse Bewohner der Realwelt als Feinde der Anderwelt gezeigt und die Phönia bekriegt haben. Wie viele Phönixherzen sie wohl schon geraubt haben!? Und jetzt ist auch noch Fayra in höchster Gefahr. So gesehen verstehe ich ihre Mutter, stellvertretend für den gesamten Clan, sehr gut.


    Vorurteile sind nie gut. Und ich finde es toll, dass es hier angesprochen wird. Die Vorurteile auf beiden Seiten verhindern die Beseitigung von Missverständnissen. Es sind nicht DIE Menschen, DIE Ausländer Oder wie hier DIE Phantasiewesen. Es sind immer konkrete Personen. Ich kann nicht eine Familie, eine Nation oder die Menschheit verantwortlich machen für etwas, was einzelne Mitglieder der jeweiligen Gesellschaft tun oder getan haben. Das ist in der Phantasiewelt nicht anders als in der Realität


  • Vorurteile sind nie gut. Und ich finde es toll, dass es hier angesprochen wird. Die Vorurteile auf beiden Seiten verhindern die Beseitigung von Missverständnissen. Es sind nicht DIE Menschen, DIE Ausländer Oder wie hier DIE Phantasiewesen. Es sind immer konkrete Personen. Ich kann nicht eine Familie, eine Nation oder die Menschheit verantwortlich machen für etwas, was einzelne Mitglieder der jeweiligen Gesellschaft tun oder getan haben. Das ist in der Phantasiewelt nicht anders als in der Realität


    Ich habe mich keineswegs für Vorurteile ausgesprochen, sondern vielmehr versucht zu verstehen, woher diese kommen, denn einfach so aus dem Nichts entstehen sie nicht.
    Und nur wenn ich um die Ursachen für meine Vorurteile weiß ( die ich genauso wie die allermeisten Menschen auch besitze ), kann ich versuchen, dagegen anzugehen. Mit dem Verstand, die Emotionen ganz außen vor lassend.
    Und in unserem Falle gehören sogar, was die Sache erschwert, zwei Parteien dazu, Vorurteile abzubauen. Und da dürften die Kinder tatsächlich hilfreich sein.

  • Hier zeigt sich wirklich sehr gut, dass komplexere Sachen vorgefallen sind, in denen verschiedene Akteure dran beteiligt sind. So ist mir persönlich immer noch nicht ganz klar, wer die Herzenjäger sind. Für die Elementarwesen sind es konkret die Menschen, ich dachte mal, es wäre die Firma. Aber so einfach ist es nicht. Danes gehört ja zB auch dazu und er steckt nicht dahinter. Mit Pauschalisierungen kommt man hier wirklich nicht weiter und das ist toll. Allerdings ist bisher so viel böses Blut geflossen, dass viel Hass gestreut werden konnte. Durch die verschiedenen Ebenen ist auch eine Aussprache sehr schwierig. Aber wer weiß, vielleicht können Fayras Mutter und Silke nochmal miteinander sprechen oder sich ein Zeichen geben.


    Fayras Bruder war für mich die tollste Randperson. Wenn Fee und Lir nicht in verschiedenen Welten leben würden, könnte das bestimmt eine herzzerreißende Freundschaft werden. So niedlich, wie sie sich gegen seine Mutter behauptet haben - mit rasendem Herzen und zitternden Knien. :herz: Ich bin mir sicher, er hätte Fee auch ohne die Haarsträhne geglaubt.


    Die Reaktion von der Mutter im letzten Kapitel fand ich sehr schade. Bisher war das Verhältnis zu ihren Eltern vertrauens- und verständnisvoll. Nun lässt die Mutter sich von einer Geschichte von Mr. Danes einlullen und fragt Fee noch nicht mal nach ihrer Version. Selbst wenn Fee sie anlügen würde, finde ich schon, dass man Kinder erstmal nach ihrer eigenen Geschichte befragen sollte, bevor man voreilige Schlüsse zieht. Ich hatte sogar das Gefühl, dass Fee fast bereit gewesen wäre, die richtige Wahrheit zu erzählen. Was ich mich frage, müsste Fees Mutter Mr. Danes nicht auch aus ihrer Kindheit kennen, wenn er schon immer das Tor bewacht hat und auch Luna ihn kennt? Er müsste ihre Mutter doch auch mal aus dem Park vertrieben haben, oder war das erst später und Luna ist altermäßig zwischen Fee und ihrer Mutter und Danes kam erst danach?


  • ( ... ) So ist mir persönlich immer noch nicht ganz klar, wer die Herzenjäger sind. Für die Elementarwesen sind es konkret die Menschen, ich dachte mal, es wäre die Firma. Aber so einfach ist es nicht. Danes gehört ja zB auch dazu und er steckt nicht dahinter.


    Auch ich dachte eine ganze Weile, dass die Firma in ihrer Gesamtheit als die Feinde der Phönia zu betrachten sind. Inzwischen glaube ich eher, dass es einzelne Mitglieder dieses undurchsichtigen Vereins sind, sprich Cassandra und Claudius. Sie sitzen ja an der Nahtstelle zwischen den beiden Welten - und dürften so Zugang zu der Anderwelt haben. Vielleicht kommen sie auch aus der Parallelwelt, gehören dort einem feindlichen Clan an, der die Macht über alle Elementarwesen an sich reisen möchte!?

  • Ich habe mich keineswegs für Vorurteile ausgesprochen, sondern vielmehr versucht zu verstehen, woher diese kommen, denn einfach so aus dem Nichts entstehen sie nicht.
    Und nur wenn ich um die Ursachen für meine Vorurteile weiß ( die ich genauso wie die allermeisten Menschen auch besitze ), kann ich versuchen, dagegen anzugehen. Mit dem Verstand, die Emotionen ganz außen vor lassend.
    Und in unserem Falle gehören sogar, was die Sache erschwert, zwei Parteien dazu, Vorurteile abzubauen. Und da dürften die Kinder tatsächlich hilfreich sein.


    Ich hatte es auch nicht so verstanden, dass du dich für Vorurteile ausgesprochen hast. In Deinem Post war mir aber zu einseitig die Menschenwelt als Feind angesprochen. sicher nur eine Verkürzung.

  • Ich denke doch, dass die Vorurteile eine reale Ursache haben! Irgendwann müssen sich gewisse Bewohner der Realwelt als Feinde der Anderwelt gezeigt und die Phönia bekriegt haben. Wie viele Phönixherzen sie wohl schon geraubt haben!? Und jetzt ist auch noch Fayra in höchster Gefahr. So gesehen verstehe ich ihre Mutter, stellvertretend für den gesamten Clan, sehr gut.


    Ja, du hast schon recht, aber da sieht man wieder, wie einige wenige Menschen alles zerstören können. Denn es gab ja auch wirkliche Freundschaften zwischen den zwei Welten, nur die Jäger haben alles kaputt gemacht.

  • Auch ich dachte eine ganze Weile, dass die Firma in ihrer Gesamtheit als die Feinde der Phönia zu betrachten sind. Inzwischen glaube ich eher, dass es einzelne Mitglieder dieses undurchsichtigen Vereins sind, sprich Cassandra und Claudius. Sie sitzen ja an der Nahtstelle zwischen den beiden Welten - und dürften so Zugang zu der Anderwelt haben. Vielleicht kommen sie auch aus der Parallelwelt, gehören dort einem feindlichen Clan an, der die Macht über alle Elementarwesen an sich reisen möchte!?


    Genau so habe ich es verstanden. Es ist nicht der ganze Konzern, sondern die Jäger verstecken sich da um an der Quelle zu sein. Viele von den Firmenmitgliedern wissen bestimmt gar nichts von den Jägern.

  • Aaaaah, es ist so spannend! Und Fee wird immer mutiger, das freut mich einerseits für sie, andererseits kommt sie deshalb in allerhand knifflige und gefährliche Situationen.


    Ich frage mich gerade, was Danes damit bezwecken möchte, dass er Fee an ihre Mutter verrät. Ich habe fast den Verdacht, dass er glaubt Fee damit zu beschützen, damit sie nicht von Cassandra und Claudius geschnappt wird. Dass er damit allerdings Fayra gefährdet, kann er natürlich nicht wissen. Hoffentlich wird Danes noch erfahren, wer hier die wirklich Schuldigen sind und wer das Harpyenherz hat. Aber es war ja fast klar, dass Nelly und die anderen schon längst einen Plan haben, Fee da rauszuholen. Ich geh fest davon aus, dass es klappt. Was aber passiert, wenn Fee noch mal ausbüchst? Ihre Mutter wird sicher noch viel enttäuschter sein als jetzt schon und ihr Vater, der ja noch zu ihr steht, wahrscheinlich auch. Es verwirrt mich sowieso, dass Silke so verdammt kritisch geworden ist. Vielleicht erinnert es sie aber auch an ihre eigene Kindheit dort und sie macht sich Sorgen, weil ihr deshalb klar ist, wie gefährlich es werden kann?


    Fayras Bruder ist also zugleich ein Phönia und ein Wandler? Kein Wunder, dass er sich lieber verstecken will, wenn Wandlern in dieser Gesellschaft so feindselig begegnet wird. Ich habe die ganze Zeit fest daran geglaubt, dass gerade er Fee Glauben schenken wird. Und so hat er mit geholfen, dass auch Fayras und seine Mutter Fee glaubt.


    Junis scheint also wirklich aus Syrien geflohen zu sein. Ich finde es nach wie vor wunderschön, dass seine Geschichte wie selbstverständlich im Roman ist. Das ist eine tolle politische Botschaft, die da einfach so ist. <3



    Ich hatte sogar das Gefühl, dass Fee fast bereit gewesen wäre, die richtige Wahrheit zu erzählen. Was ich mich frage, müsste Fees Mutter Mr. Danes nicht auch aus ihrer Kindheit kennen, wenn er schon immer das Tor bewacht hat und auch Luna ihn kennt? Er müsste ihre Mutter doch auch mal aus dem Park vertrieben haben, oder war das erst später und Luna ist altermäßig zwischen Fee und ihrer Mutter und Danes kam erst danach?


    Ich bin mir nicht komplett sicher, aber haben Fee und ihre Mutter nicht mal über Danes gesprochen? Dass er schon immer so griesgrämig gegenüber Kindern war? Oder waren das doch nur Fee und Luna?
    Ich dachte auch, dass Fee ganz kurz davor war, von Fayras Mutter/Alice zu erzählen, doch sie wurde ja sofort von Silke abgewürgt. Die wollte offenbar nur die Bestätigung hören, dass Fee wirklich in der Nacht im Haus war, und damit war die Geschichte für sie komplett. Nun gibt es ja noch einen Abschnitt und ich hoffe sehr auf eine Begegnung zwischen Sinta und Alice. :)


  • Ich bin mir nicht komplett sicher, aber haben Fee und ihre Mutter nicht mal über Danes gesprochen? Dass er schon immer so griesgrämig gegenüber Kindern war? Oder waren das doch nur Fee und Luna?


    Für mich ist es klar, dass Fees Mutter Danes von früher kennt und ich erinnere mich auch, dass das ein Thema zwischen den beiden war.
    Doch was Luna anbelangt - sie ist älter als Fees Mutter, zwar jünger als es ihr auf alt getrimmtes Äußeres suggerieren möchte, aber doch die Ältere von beiden. Und Danes ist ja offensichtlich schon seit Urzeiten Hüter des Herrenhauses - und wird gar viele Kinder vertrieben haben...

  • Sorry, dass ich hinterhertrudele. Meine Tochter (noch 9) war leider etwas überfordert und ich werde das Buch wohl jetzt alleine zu Ende lesen. Es ist doch noch etwas viel!
    Ich glaube auch, dass Danes Fee irgendwie beschützen will, da er mehr weiß. Ich fand auch schade wie Fees Mutter reagiert hat. Irgendwie traurig. Ich halte mich jetzt nicht lange auf und versuche weiterzukommen. Leider bin ich auch noch krank ::)

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Ach je, dann gute Besserung dir! Und mach dir keine Sorgen wegen dem Hinterherhinken. Ich denke, es war allen klar, dass diese Leserunde ein wenig anders wird und wir alle Rücksicht auf die jungen Leser nehmen werden. :bussi:

  • Wow. Fee ist echt mutig. Ich hätte mich nicht mal getraut mitten in der Nacht überhaupt raus zu gehen! Aber sie ist auch echt eine gute Freundin. Für Fayra, eine Fremde setzt sie ihr Leben aufs Spiel :boah:


    Also Fayra tut mir mit ihrer Mutter ein bisschen leid. Sie ist so streng und es schien erst so als würde sie ihre Kinder gar nicht lieben. Es hat mich ein bisschen überrascht als sie dann doch nett wurde, aber das sie dann auch noch ein Tor öffnet hätte ich nicht gedacht! Naja aber es heißt ja auch harte Schale weicher Kern ;D
    Lir ist auch total nett und sympatisch! Er kennt Fee nun wirklich so gut wie gar nicht und dann hilft er ihr einfach so!


    Wieso wollen Cassandra und Claudius Danes loswerden? Schmieden sie vielleicht einen bösen Plan? Sie wollen ja schon die Tore zerstören!
    Danes ist aber auch ein ungelöstes Rätsel. Mal scheint es als würde er auf Fees Seite zu sein und im nächsten Moment verpetzt er sie an ihre Mutter?! Aber Fee soll bitte alles ihren Eltern erzählen! Irgendwann vertrauen sie ihr doch überhaupt nicht mehr. Ja Fee hat Fayra versprochen es niemanden zu sagen aber immer nur zu lügen geht doch auch nicht :(


    Naja... Ich freue mich schon sehr weiter zu lesen :lesen:

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)