06 - Seite 385 bis Seite 460 (ab Kapitel 44)

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  • Hier könnt Ihr zum letzten Abschnitt - ab Seite 385 - schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Was für ein Showdown!!
    Ich wußte doch, dass die Rollenspieler geniale Ideen haben werden und bei der Rettung beteiligt sind. Schade, dass dies durch den getarnten Jäger kaputt gemacht wurde. Warum hat er eigentlich solange gewartet? Er hätte doch viel eher zuschlagen können? Oder meinte er, der große Jäger muss die zwei Mädchen erst isolieren und bei der Phönia warten, bis sie ihre Kräfte verliert.
    Es war jedenfalls eine abenteuerliche und spannende Auflösung bis zuletzt, als dann noch die Rettungsaktion für Junis anstand. Ich freue mich, dass ich Danes richtig eingeschätzt habe. Er war mir von Anfang an sympathisch. Auch Luna war zunächst sympathisch, aber da hatte die Autorin ja wirklich gemeine Tricks drauf, um sie zu diffamieren.
    Nun ist es wirklich möglich wieder beide Welten zu vereinen. Es geht sogar, dass die Führerin des Clans diesmal nicht gehorcht. Ich staune. Auch die Eheschließung findet nicht statt, die doch nur unterbrochen war. Geht das? Da sieht man doch wie stark der Einfluss unserer Welt ist. Da wird gleich emanzipiert und mit Traditionen gebrochen. Oje, wenn das mal gut geht.


    Schön, dass auch die Mutter ihre Freundin wieder sehen kann. Hat sie nun von der Welt gewußt und es vergessen, verleugnet solange bis sie sich selbst geglaubt hat?


    Ein schöner Schluss dieses Märchens. Mir fehlt noch irgendwie die Auflösung mit den Steinfiguren. Es schien mir so, dass Danes einen sehr persönlichen Kontakt zu ihr/'Ihnen hatte. Werden die wieder repariert? :(

  • Dieser letzte Abschnitt hat mir richtig gut gefallen und ich fand das Buch ziemlich genial. Vor allem hatte ich zu keiner Zeit Tarom in Verdacht, sondern irgendwie immer nur den anderen von Izzys Truppe (ich komme gerade nicht auf den Namen). Diese Wendung fand ich gelungen und als er sich erst zeigt, als Fayra quasi da ist, wo er sie haben ist, ist spannend.


    Sowieso fand ich das Finale spannend und wie Izzy und ihre Freunde dabei helfen, aber auch Danes. Und vor allem wie Danes ganz zum Schluss Junis hilft, fand ich so genial und toll. Ich hatte so auf ein gutes Ende für ihn gehofft und nun ist es wirklich so gekommen.


    Und auch als die beiden Welten sich wieder annähern und Fayra und Junis wieder aufeinander treffen, musste ich grinsen. Damit hatte ich nicht gerechnet, weil Fayra ja sehr traditionell gedacht hatte und auch ihre Mutter so schwierig dachte. Da habe ich mich zwar gefragt, wie sie die Hochzeit doch ablasen konnten, aber ich finde es schön, ebenso wie die Begegnung der zwei Mütter.
    Also alles in allem war das Buch für mich ein Highlight voller schöner Ideen und einem tollen Finale.


  • Mir fehlt noch irgendwie die Auflösung mit den Steinfiguren. Es schien mir so, dass Danes einen sehr persönlichen Kontakt zu ihr/'Ihnen hatte. Werden die wieder repariert? :(


    Gute Frage, das ist mir beim Lesen gar nicht so bewusst gewesen. Aber ich erinner mich an eine Szene die zu dem passt, was du schreibst. Dabei hatte der Jäger doch nur den Figuren Leben eingehaucht oder?

  • Es wird noch einmal nervenzerreißend spannend, bevor diese zauberhafte Geschichte ihrem guten Ende entgegengehen kann!
    Und alle Beteiligten leisten ihren Beitrag dazu, allen voran natürlich Fee, die unglaublichen Mut beweist und die von nun an wirklich ein Löwenherz ist.


    Endlich klärt sich auch das Rätsel um ihre Brandnarben, die Phönixnarben sind und dank derer Fee eine Verbindung zur Anderwelt hat, in die sie so unerklärlicherweise hinüberwechseln kann.


    Fayra ist nach einem würdigen Showdown wieder in ihrer Welt, aber sie bleibt, so wie es aussieht, durch ihre Liebe zu Junis auch der diesseitigen Welt verhaftet. Toll, wie sie sich ihrer Mutter entgegenstellt, zwar ihre Pflichten nicht vergisst, aber auch ihren Freund nicht.
    Toll auch, wie sie ihre wahre Gestalt wieder angenommen hat und den Jäger besiegt. Wer will sich ihr, der Rächerin, in ihrem imposanten und von Farben nur so sprühenden Zorn entgegenstellen!?
    Ja, eindrucksvolle Bilder zaubert die Autorin da aufs Papier....


    Das Ende dieses Abschnitts war zweifellos der Höhepunkt. Aber es gibt noch andere sehr beeindruckende Szenen, die nicht unbedingt spektakulär sind, aber viel aussagen über die Protagonisten!


    Nelly, ganz von dieser Welt und ihrer Zeit, beharrt darauf, der hilfreichen Izzy und ihren Freunden die Wahrheit zu sagen und sie als Verbündete zu gewinnen. Und wie richtig sie damit lag, zeigt der Fortgang der Ereignisse.
    Janis möchte lieber Einzelkämpfer bleiben, es fällt ihm nicht leicht, anderen Menschen zu vertrauen. Doch fügt er sich, Fayra zuliebe. Und bei dem Kampf im Hochhaus steht er ganz seinen Mann und rettet Danes, der furchtlos seinen eigenen Kampf kämpft, den Kampf um die Rettung der Parallelwelt, das Leben.


    Nur wenige Fragen bleiben für mich vor der Handvoll Seiten des letzten Abschnitts offen, zum Beispiel die nach der Art der Verbindung, die Fees Mutter tatsächlich zur Parallelwelt hatte und auch, was Luna wirklich damit zu tun hatte oder noch hat.
    Und natürlich interessiert mich, wie es jetzt wohl weitergeht, nachdem die Bösen offensichtlich geschlagen wurden, wobei der entscheidende Schlag von der nicht mehr wiederzuerkennenden Phönixtochter ausgeführt wurde, die allerdings nur dank ihrer Freunde noch am Leben ist.


    Die Bewohner der Anderwelt müssen nun lernen, wieder Vertrauen zu den Menschen zu haben, denen sie von nun an hoffentlich in der Zwischenwelt begegnen werden. Das wird Zeit brauchen, wenn es überhaupt möglich ist, aber ich vertraue zum einen auf die Freundschaft, die zwischen der Phönixtochter und den Kindern und Heranwachsenden in der Realwelt besteht, - und zum anderen natürlich darauf, im letzten Abschnitt einen Ausblick auf die Zukunft zu bekommen!

  • Also, jetzt bin ich ganz verwirrt! Waren da nicht ursprünglich sieben Leseabschnitte!? ???


    Wie auch immer - jetzt widme ich den letzten paar Seiten eben eine Sonderbetrachtung!


    Ein Ende, wie es schöner nicht sein kann habe ich gerade schnell noch gelesen!
    Vier Monate sind nach Fayras Rettung und ihrem erfolgreichen Kampf gegen die Jäger vergangen - und nun sollen die Anderwelt und die reale Welt erstmals wieder zusammentreffen, aber diesmal zum Feiern ihrer neuen Beziehungen, die, wenn es Danes und der Firma und natürlich all unseren Protagonisten nachgeht, von nun an friedlicher Natur sein sollen.


    Es versteht sich von selbst, dass die jungen Leute voller Spannung sind, denn wird sich die alte Vertrautheit zu der Phönixtochter wieder einstellen?
    Aber da hätte man Fayra vertrauen sollen! Sie hat die Hilfe ihrer Freunde nicht vergessen und keinerlei Distanz aufgebaut.


    Und - hurra! Fees Mutter sieht ihre alte Freundin Alice wieder und ist dabei so unbekümmert fröhlich und glücklich, dass sich auch Fayras Mutter allmählich entspannt.
    Die Frage jedoch, ob Silke jemals einen Blick in die Anderwelt geworfen hat, bleibt offen - und ist im Grunde auch überhaupt nicht wichtig - denn jetzt tut sie diesen Blick, der sicher nicht der letzte gewesen ist...


    Wunderschön erzählt ist das Zusammentreffen im lichterfunkelnden Ballsaal, der mit dem glitzernden Frühlingsgarten aus der Parallelwelt verschmilzt - so wie beide Welten für die Dauer des Festes miteinander verschmelzen! Und damit halten Magie und schillernd bunte Träume Einzug in die nüchterne Menschenwelt!


    Ein Happy-End also für alle Beteiligten: Fee und ihre Eltern ziehen zurück in das gar nicht mehr düstere Herrenhaus! Der Sternenwunsch hatte Bestand!
    Danes ist, so wie ich ihn sehe, nicht nur Torwächter, sondern vor allem Botschafter zwischen den Welten. Wer könnte besser dafür geeignet sein!?
    Auch Lunas lebenslange Sehnsucht nach der Anderwelt wird endlich gestillt! Wie schön, dass sie eine der "Guten" ist, wie ich es mir auch gar nicht anders hatte vorstellen können.
    Und Junis! Er, der Märchen braucht, um die Hoffnung nicht zu verlieren, durfte eine wunderbare Wendung in seinem Leben erfahren: er arbeitet inzwischen nicht nur für die Firma, sondern hat, dank Danes tatkräftiger Hilfe, seinen Vater bald wieder - und bekommt die Prinzessin aus dem Märchen noch obendrein!


    Und auch ich klappe befriedigt das Buch zu ( vielmehr den Ebook-Reader ), das mich in eine Märchenwelt entführt hat, die mir einige schöne, spannende, verzauberte Stunden beschert hat....

  • Ein schönes Finale, das eigentlich keine Fragen mehr offen lässt. Spannend und heimelig, magisch schön zu gleich!
    Zwischenzeitlich war ich sehr verwirrt und wusste nicht genau, wo vorne und hinten ist und hätte niemals gedacht, dass sich alles so schön auflöst und auf alles nochmal eingegangen wird. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen. :)



    Schade, dass dies durch den getarnten Jäger kaputt gemacht wurde. Warum hat er eigentlich solange gewartet? Er hätte doch viel eher zuschlagen können? Oder meinte er, der große Jäger muss die zwei Mädchen erst isolieren und bei der Phönia warten, bis sie ihre Kräfte verliert.


    Ich habe es so verstanden, dass es für ihn ein Spiel war und den Spaßfaktor erhöht hat. Klar, er hätte früher zu schlagen können, aber wo bleibt der Spaß? Außerdem hatte er sich überlegt, dass er Fees Gestalt annimmt und an dem Tor Fayras Mutter hinein bittet und ihr Herz auch noch klaut. Für diesen Plan brauchte er eine erschöpfte Fayra und eine hilflose Fee ohne Freunde, die sein falsches Spiel nicht aufdecken konnten.



    Nur wenige Fragen bleiben für mich vor der Handvoll Seiten des letzten Abschnitts offen, zum Beispiel die nach der Art der Verbindung, die Fees Mutter tatsächlich zur Parallelwelt hatte und auch, was Luna wirklich damit zu tun hatte oder noch hat.


    Beide hatten die Verbindung, die Kinder bis zu einem Alter von sechs (oder acht?) Jahren möglich ist. Danach verliert man diese Gabe, bzw. bei Silke ist Fayras Mutter einfach früher gegangen. Danach öffnete sich die Parallelwelt nicht mehr, aber deren Zauber hat beide ihr lebenlang begleitet.

  • Beide hatten die Verbindung, die Kinder bis zu einem Alter von sechs (oder acht?) Jahren möglich ist. Danach verliert man diese Gabe, bzw. bei Silke ist Fayras Mutter einfach früher gegangen. Danach öffnete sich die Parallelwelt nicht mehr, aber deren Zauber hat beide ihr lebenlang begleitet.


    Aber bei Luna war es anders als bei Silke, Luna wußte, dass sie in einer Parallelwelt war und sie wollte dort auch bleiben oder zumindest hat sie Danes erfolgreich verjagt, was sie zu dem Bild animiert hat. Silke dachte es sei nur ihre Phantasie gewesen, die diese Welt erschaffen hat und glaubte an Kinderträume.


  • Aber bei Luna war es anders als bei Silke, Luna wußte, dass sie in einer Parallelwelt war und sie wollte dort auch bleiben oder zumindest hat sie Danes erfolgreich verjagt, was sie zu dem Bild animiert hat. Silke dachte es sei nur ihre Phantasie gewesen, die diese Welt erschaffen hat und glaubte an Kinderträume.


    Aber war es nicht so, dass Luna lange an ihrem Verstand gezweifelt hat und fast soweit war zu glauben, sie hätte sich alles nur eingebildet beziehungsweise geträumt - bis sie über Goblin stolperte, der für sie dann der Beweis war, dass die Parallelwelt real war?
    Aber da stellt sich eine weitere Frage: warum ist sie nicht mit Goblin, dem Wandler, der das konnte, immer mal in die andere, sie so faszinierende Welt gegangen? Offensichtlich war sie nicht dort bis zum großen Fest...

  • Hm, das stimmt. Aber Luna hatte auch keinen direkten Kontakt zu einem Elementarwesen, oder? Bei ihr war es wirklich der Zauber der anderen Welt, während bei Silke noch der Kontakt zu Alice dazu kam.

  • Aber war es nicht so, dass Luna lange an ihrem Verstand gezweifelt hat und fast soweit war zu glauben, sie hätte sich alles nur eingebildet beziehungsweise geträumt - bis sie über Goblin stolperte, der für sie dann der Beweis war, dass die Parallelwelt real war?
    Aber da stellt sich eine weitere Frage: warum ist sie nicht mit Goblin, dem Wandler, der das konnte, immer mal in die andere, sie so faszinierende Welt gegangen? Offensichtlich war sie nicht dort bis zum großen Fest...


    Sie wollte ja, aber das Tor, das einzige, das sie kannte würde streng bewacht und mir ist nicht bewusst, dass der wandler ohne Tor wechseln kann, das können ja nicht mal elementarwesen

  • Hmmm....ich druckse etwas herum. Ich komme nicht wirklich gut klar mit der Geschichte. Irgendwie hat sie sich nicht so entwickelt, wie ich es mir erhofft hatte. Diese Firma Portolion...das ist alles irgendwie komisch. Ich kann gar nicht nachvollziehen, wie jemand mit 12 Jahren mit dieser -für mich- überfrachteten Geschichte klarkommen soll. Ich möchte nicht falsch verstanden werden...ich mag Nina Blazons poetische Sprache sehr und auch ihr Gespür für das Magische und Geheimnisvolle aber irgendwie ist das hier leider nicht meine Geschichte. Die eingebauten LARP Spieler sind ganz nett und erweisen sich ja auch noch als nützlich, aber...ich weiß auch nicht. Irgendwie war es nicht meins. ::) Es war einfach Zuviel des Guten. Vieles erinnerte mich an diverse TV-Serien.....Vielleicht hatte ich einfach etwas anderes erwartet. "Der Winter der schwarzen Rosen" hatte mich voll und ganz erwischt.....aber mit "Fayra" hadere ich. So, jetzt isses raus. :-[

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • So ist das halt manchmal bei Büchern! :winken:
    Ich kann dich da ein wenig insofern verstehen, dass ich auch eher mit einer Geschichte gerechnet habe, die mehr in einer anderen (magischen) Welt spielt. Die Szenen da waren aber relativ wenig, so dass man als Fantasyleser vielleicht ein wenig zu kurz kam. ;)


  • So ist das halt manchmal bei Büchern! :winken:
    Ich kann dich da ein wenig insofern verstehen, dass ich auch eher mit einer Geschichte gerechnet habe, die mehr in einer anderen (magischen) Welt spielt. Die Szenen da waren aber relativ wenig, so dass man als Fantasyleser vielleicht ein wenig zu kurz kam. ;)


    Danke! :bussi: für Dein Verständnis. Es passiert mir wirklich selten, dass ich nicht so recht "warm" werde mit einer Geschichte. Nun hat es mich eben mal erwischt. Es kann eben nicht immer jedem alles gefallen! Ich habe viele Bücher von Nina Blazon im Regal stehen und es wird auch nicht das Letzte sein, das ich von ihr lesen werde! ;) Vielleicht ist es wirklich ein Problem, wenn man mit einer falschen Erwartung da herangeht!

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Dieser Abschnitt war sehr spannend. Wie jeder eigentlich :)
    Ich wäre nie darauf gekommen das Tarom der Jäger ist! Ich habe wirklich bis zum Ende mit gefiebert ob Fayra in ihre Welt zurück kann oder es überhaupt überlebt :o Zum Glück hat sie es geschafft und kann wieder nach Hause.
    Das Fayra und Junis verliebt sind hat mich zugegeben total überrascht ;) Nach wie vor finde ich Fees Mut erstaunlich! Aber für eine Zwölfjährige? Ich glaube das ist doch etwas übertrieben, oder? Das Ende war wirklich sehr spannend aber irgendwie bin ich nicht mehr so richtig mitgekommen weil so viel auf einmal passiert ist! :-[
    Insgesamt ist es ein sehr schönes Buch und ich kann es nur empfehlen :D

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Suse

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