Zusammenfassung Band 1 bis Band 3 (Achtung Spoiler)

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  • Was bisher geschah …


    Band 1
    Unter Aufsicht der Ochrana, der russischen Geheimpolizei, nimmt ein rätselhaftes Lazarett seine Arbeit auf. Tausend Soldaten dienen den Quantenmagiern Magister Karelius und Tachyon als Versuchspersonen Aus ihnen soll eine Armee aus Blauen Kriegern entstehen. Einer dieser Soldaten ist Boris. Man amputiert ihm seinen rechten Arm und ersetzt ihn durch einen aus Metall, angetrieben von einer geheimnisvollen blauen Energie, eingeschlossen in einer Ernergiekartusche in Boris künstlichem Arm. Boris ist der einzige Überlebende der tausend Soldaten und ihm gelingt die Flucht erst im Winter 1896, als Olga nichts ahnend im Keller des Lazaretts Schutz vor dem Winter sucht. Sie stiehlt ein paar technisch aussehende Teile und löst dadurch eine Explosion aus. Das Lazarett wird vernichtet, aber Boris und Olga überleben. Olga ist schwer verletzt. Ohne wirklich zu wissen, was er tut, bringt Boris Olga nach Perm, lässt sie dort zurück um sich der Armee wieder anschließen zu können. Wassilisa – Krankenschwester und Widerstandskämpferin – findet Olga und nimmt sie bei sich auf. Doch eines Tages kommt die Ochrana Wassilisa auf die Spur, Olga gelingt zwar die Flucht, doch nun ist sie wieder auf sich allein gestellt.


    Ein knappes Jahr später, mittlerweile ist es das Jahr 1897 und der Winter bricht herein, trifft Olga Boris. Für beide fühlt es sich wie die erste Begegnung an, da keiner von ihnen sich an die Zeit nach der Explosion erinnern kann. Boris wartet auf den Tod. Ein Konstruktionsfehler in seinem künstlichen Arm verdammt ihm bei strengem Frost zur Bewegungsunfähigkeit. Seine Einheit hat ihn zurückgelassen, sie müssen um ihr Leben rennen, denn das osmanische Heer. Sie haben es auf einen Gefangenen abgesehen, den Boris Kameraden bewachen. Nur wenige wissen, dass es sich bei dem Gefangenen um Zar Nikolaus II. handelt und noch weniger haben eine Ahnung davon, dass Zar Nikolaus II. doppelt vorhanden ist.


    Nach einigen Anfangsproblemen setzen Boris und Olga ihre Reise gemeinsam fort und bekommen dabei Gesellschaft, von Nikolaus II. der nach Perm gebracht werden möchte, und von dem Schriftsteller Graf Lew Tolstoi und dem Maler Ilja Repin. Außerdem haben sie Yegor bei sich. Ein Soldat aus Boris‘ Einheit. Er entkam den Osmanen, doch er verlor ein Bein und, nachdem ihn der Hunger dazu getrieben hatte, von verstrahlten Pflanzen zu essen, geht eine unheimliche Wandlung mit ihm vor: Yegors Haut wird blau und er wird immer leichter, bis er gar kein Gewicht mehr zu haben scheint.


    Kurz vor Perm werden die kleine Gruppe in einen Kampf verwickelt. Als der Zar auf ihre Angreifer schießt, trifft er versehentlich Boris. Alle halten ihn für tot und wandern ohne ihn weiter. In Perm werden sie von Major Rysakow gefangen genommen, einem Agenten der Ochrana, dem Boris auch schon in dem geheimen Versuchslabor begegnet ist. Durch ihm erfahren sie, dass es mehr als nur einen Zaren gibt und Rysakow nennt dieses Phänomen »Zeitzwilling«. Außerdem klärt er sie darüber auf, dass Boris nicht tot sein kann. Boris trägt ein winziges Implantat im Nacken – von Rysakow selbst eingesetzt – dass die Selbstzerstörung von Boris‘ Energiekartusche ausgelöst hätte, wären Boris‘ Lebenszeichen erloschen.


    Rysakow lässt Boris zu Magister Karelius bringen, der jetzt in Perm unter dem Namen Karel künstliche Menschen baut, sogenannte Homunkel. Boris gelingt die Flucht, er findet Olga in Perm und bricht mit ihr nach Sibirien auf. Sein Traum ist es, ein Haus zu bauen und von der Welt vergessen zu werden.


    Band 2
    Bevor Boris und Olga ihr Ziel erreichen, erscheinen seltsame Zeichen, tief im Baumrinden geritzt und scheinbar vor langer Zeit. Die Botschaften richten sich direkt an Boris und Olga und prophezeien eine schreckliche Zukunft. Als dann noch der Zar auftaucht, um ihnen zu sagen, sie müssen eine Zeitmaschine vernichten, bleibt ihnen keine andere Wahl. Widerwillig brechen sie nach Cöln auf, wo sich ein Lord Magnus aufhalten soll, der im Besitz von Plänen ist, auf die die halbe Welt Jagd macht: die Pläne einer Zeitmaschine.


    Unterwegs schließen sich ihnen zwei Widerstandskämpfer an, die sich Katorgin und Sense nennen. Zwei Kampfnamen, um der Verfolgung durch die Ochrana zu entgehen. Olga merkt schnell, dass Katorgin der lange verschollene Ehemann von Wassilisa ist, die unter den Anarchisten den Namen Eisenrad hatte. Auch Boris kennt Wassilisa. Sie war Krankenschwester im Versuchslazarett gewesen. Sie war freundlich zu ihm gewesen und sie hatten eine Nacht zusammen verbracht. Doch da Katorgin sie nur Eisenrad nennt, weiß Boris nicht, dass es von Wassilisa redet.
    Sie bringen den Luftschiffkapitän Erik dazu, sie mit seiner Himmelstänzerin nach Cöln zu fahren. Allerdings muss das Luftschiff hinter dem Ural notlanden. Genau dort, wo einst das Versuchslazarett gestanden hatte. Die Explosion ließ einen riesigen blauen Krater zurück, von dem noch immer eine gefährliche Strahlung ausgeht. Der Verbrecher Johann und seine Bande von Aasgeiern sperren Menschen in diesen Krater, damit sie blaukrank werden. Eine heimtückische Krankheit, an der seit dem großen Unfall auf den britischen Inseln im Jahre 1858 viele Menschen zugrunde gegangen sind. Sie lässt blaue Kristalle in den Lungen wachsen. Diese Kristalle, auch Blausteine oder Ambrosia genannt sind ein illegales, aber wertvolles Handelsobjekt.
    Beim Krater geraten sie in einen Hinterhalt. Der Anarchist Sense entpuppt sich als Mitglied der gefährlichen Krakengesellschaft. Zwar kann die Gruppe um Boris und Olga den Angriff abwehren, doch Erik und Katorgin werden schwer verletzt. Sense gelingt die Flucht.


    In Cöln kümmert sich Evgenij, der 1. Offizier des Luftschiffs, darum, dass Erik und Katorgin medizinisch versorgt werden. Zu diesem Zeitpunkt ahnt noch niemand, dass auch Evgenij zur Krakengesellschaft gehört.
    Während Boris und Olga ihre beiden verletzten Weggefährten in Sicherheit wähnen, machen sie sich auf die Suche nach der Zeitmaschine. Zunächst haben sie damit keinen Erfolg. Dafür scheinen viele in der Stadt sie zu kennen und in bester Erinnerung zu haben. Boris und Olga können nicht wissen, dass sie bald in der Vergangenheit landen und in Cöln Dinge tun werden, für die ihnen viele Menschen dankbar sein werden. Besonders dankbar ist ihnen Nathalia, die Besitzerin des Salons, das exklusivste Bordell der Stadt. Boris rettete ihre Tochter vor Menschenhändlern. Aber auch Adele, eine der Prostituierten aus dem Salon, freut sich Boris zu sehen.
    Boris und Olga beiziehen zwei Dachkammern im Salon und durchforschen von dort aus die ganze Stadt. Doch das bleibt weiterhin erfolglos. Auch in Cölns Unterwelt, einer Stadt unter der Stadt werden sie nicht fündig. Erst als sie eine weitere Ebene finden, noch unterhalb der Unterstadt, scheinen sie dem Ziel näherzukommen. Sie finden Katorgin und befreien ihn aus den Händen der Krakengesellschaft. Bevor sie Katorgin nach oben in Sicherheit bringen können, stoßen Boris und Olga auf die Zeitmaschine, genau in dem Moment, als Magnus sie in Betrieb nimmt. Allerdings arbeitet die Zeitmaschine in der Nähe von Boris‘ Energiekartusche nicht wie geplant. Ohne es zu wissen, landen Boris und Olga im Jahr 1896, das Jahr in dem das Versuchslazarett explodiert ist. Nichts ahnend platzen sie in Neu-London in ein geheimes Projekt des britischen Empires. Auch hier wird die Zeit manipuliert. Man versucht den gegenwärtigen Zaren Nikolaus II. durch einen Zeitzwilling einer anderen Zeitlinie auszutauschen, in der Hoffnung, diesen lenken zu können. Wiederum löst die Energie von Boris‘ Kartusche eine Fehlfunktion aus. Anstatt einem Austausch der beiden Zare gibt es plötzlich zwei in dieser Zeitlinie. Es sind Zeitzwillinge. Man vereinbart, dass ein Zar gemeinsam mit seiner Frau nach Petersburg reist, während Boris den anderen heimlich nach Russland bringen soll. Unter der Bedingung, vorher in Cöln Katorgin und Erik zu suchen, erklärt sich Boris dazu bereit und bricht mit Olga und einem Zeitzwilling auf.


    Da sie noch immer anderthalb Jahre in der Vergangenheit sind, haben sie natürlich keine Chance zu finden. Dafür rettet Boris Nathalias Tochter vor einer Versteigerung, und aus einem Gefängnis, in dem Johann Blaukranke einsperrte, um an die Blausteine zu kommen, befreit er Eriks Tochter. Er bringt sie zu Strix, einer Nonne und Heilerin mit außergewöhnlichen Fähigkeiten.
    Inzwischen ist der andere Zar in Petersburg eingetroffen und er beauftragt Major Rysakow damit Boris und seinen Zeitzwilling nach Petersburg zu bringen. Rysakow gelingt es Boris zu deaktivieren und lässt ihn auf ein Luftschiff verfrachten. Olga, die das beobachtet hat, folgt ihnen und schafft es an Bord zu kommen.
    Das Luftschiff gerät in einen ungewöhnlichen Sturm und es wird auf die Britischen Inseln zugezogen. Seit Maxwells Experiment vor 40 Jahren sind sie verstrahlt und unbewohnbar. Der Zar erkennt, es liegt an Boris‘ Energiekartusche, dass sie unausweichlich in die tödliche Strahlung gezogen werden und versucht den ausgeschalteten Boris über Bord zu werfen. Stattdessen wird er selbst hinausgerissen.
    Olga gelingt es Boris wieder zu aktivieren und ein zweites Mal schleudert es die beiden durch die Zeit. Sie landen exakt dort, wo es sie aus der Gegenwart gerissen hat, bei Magnus, der die Zeitmaschine anschaltet. Boris schafft es nicht die Maschine zu zerstören, doch dafür finden er und Olga Katorgin. Natürlich genau dort, wo sie ihn zurückgelassen hatten. Sie bringen ihnen zu Strix. Zu ihrem Erstaunen treffen sie dort Erik an. Der Kapitän ist glückselig, dass seine Tochter noch lebt, und dankt Boris überschwänglich. Strix drängt darauf, dass Boris und Olga Cöln so schnell wie möglich verlassen und so überlassen sie Katorgin Strix‘ Obhut und brechen zusammen mit Erik nach Russland auf.


    Band 3
    Noch auf dem Weg nach Russland stellen sie fest, dass Evgenij zwei Spione in Eriks Mannschaft eingeschleust hat. Sie weigern sich zu reden und werden über Bord geworfen. Nach der Landung in Jekaterinburg bricht Boris ohne Olga ins umkämpfte Perm auf, um Wassilisa zu finden. Anstatt Wasssilisa trifft er auf Iwan Pawlow, der vom 2. Zaren in Petersburg ausgeschickt wurde, seinen Zeitzwilling aufzuspüren. Gemeinsam durchsuchen sie das Krankenhaus. Im Keller halten sich ein paar Patienten versteckt, denen die Flucht nicht gelungen ist. Unter ihnen ist Nikola Tesla, der weder den Osmanen noch den zaristischen Truppen in die Hände fallen möchte.
    Während Boris in Perm nach Wassilisa sucht, ist sie in Jekaterinburg, denn sie will für ihre Rebellengruppe eine Lieferung von Kapitän Erik abholen. Erik berichtet ihr von seinen Problemen eine neue Mannschaft anzuheuern und sie verspricht ihm zu helfen. Sie verlässt Jekaterinburg, um die Mannschaft, die sie im Sinn hat, zu holen. Lauter Frauen und sie weiß, dass Erik nicht begeistert sein wird. In der Zwischenzeit macht sich Boris unverrichteter Dinge auf den Rückweg. Pawlow und Nikola Tesla schließen sich ihm an. Im Wald treffen sie beiden Gruppen aufeinander und legen den Rest des Weges gemeinsam zurück.


    Wassilisa muss zuerst die Lieferung zu ihrem geheimen Lager bringen, bevor sie nach Cöln kann, um ihren Mann abzuholen. Boris möchte zwar nach Sibirien, aber er will auch Wassilisa nicht so schnell wieder aus seinem Leben lassen. Er lässt sich überreden, Wassilsa zum Rebellenlager zu begleiten. Auf dem Weg dorthin kommen die beiden sich näher. Im Lager treffen sie Ilja Repin, Lew Tolstoi, Radik und Yegor wieder, der für die Widerstandskämpfer die „Luftaufklärung“ übernehmen muss. Wassilisas Genossen sind nicht begeistert, dass sie einen (ehemaligen) Soldaten des Zaren ins Lager gebracht hat und auf Geheiß ihres Wissenschaftlers Nathan wird er gefangengenommen. Als sie entdecken, dass einer der Knöpfe von Olgas Mantel ein technisches Innenleben verbirgt, sehen sie sich bestätigt: Boris und Olga sind Spione. Selbst Wassilisa fängt an, an Boris zu zweifeln. Sie weiß nicht, dass der Mantel einem von Evgenijs Spionen gehört hatte. Nur Yegor hält zu ihnen und verhilft Olga zur Flucht. Sie verirren sich in den Stollen des Bergwerks. Yegor sucht nach einem Ausgang, bevor er einen findet wird Olga verschüttet. Zum Glück kann der Zeitzwillingzar sie retten. Währenddessen findet Boris heraus, dass es sich bei Nathan um den Verräter Sense handelt. Sense plant von Boris Zeitzwillinge herzustellen, durch Homunkeltechnologie zum Gehorsam gezwungen, um seine eigene unbesiegbare Armee aufzustellen. Außerdem hat er mit Boris noch eine persönliche rechnung offen, denn er hat sich bei Uljana mit Syphilis angesteckt und gibt Boris die Schuld dafür. Er vergewaltigt Wassilisa bevor er sie an die Maschine anschließt, um es an ihr zu testen, bevor er es an Boris ausprobiert. Aber wie immer, wenn Boris in der Nähe ist, reagieren Quantenmagische Maschinen vollkommen unerwartet. Boris erlebt eine Vision, in der Wassilisa ein Kind bekommt. Als es selbst an die Maschine angeschlossen wird, gelingt es ihm, sie zu sabotieren. Eine Explosion bring die Stollen zum Einbruch und Sense gelingt die Flucht.


    Auch Boris, Olga, Wassilisa und der Zar können aus dem Stollen entkommen. Im verlassenen Lager finden sie Lew, Ilja und Yegor. Später schließen ihnen sich noch Pawlow, Radik und Wassilisas Schwiegermutter an. Boris hat inzwischen erkannt, dass Gregory sein Bruder ist und somit Wassilisas Schwiegermutter, eine boshafte, alte Frau, seine Mutter. Er hat nicht vor, dieses Wissen mit irgendjemandem zu teilen.
    Die Gruppe versucht sich nach Jekaterinburg durchzuschlagen. Radik reitet auf Brauner voraus, um Pferde und Lebensmittel zu besorgen. Allerdings ist Radik krank vor Eifersucht, für ihn ist Wassilisa eine Ersatzmutter und er sieht sich durch Olga bedroht. Er verrät sie an Major Rysakow und die Ochrana, die der Gruppe ein Tarnluftschiff entgegenschickt. Es kommt zum Kampf, die Ochrana kann besiegt und das Luftschiff erbeutet werden, Radik wird gefangengenommen. Es gelingt ihm, Olga als Geisel zu nehmen. Ilja liefert sich Radik im Austausch gegen Olga aus. Radik entkommt mit dem Tarnluftschiff, mit Ilja als Gefangenem. Kurz darauf fällt ihm auch Yegor in die Hände. Der Rest der Gruppe beschließt dem Luftschiff zu folgen, um ihre Freunde zu befreien. Sehr zum Unmut von Nikola. Seinen Berechnungen nach steht die Welt kurz davor, sich aufgrund der fortwährenden Manipulierungen aufzulösen. Er ist überzeugt, nur Boris könne die Raum-Zeit retten. Die Welt weißt tatsächlich immer heftigere Anzeichen der Auflösung auf. Doch Nikola wird überstimmt. Der Zar reist alleine nach Jekaterinburg weiter, in der Hoffnung, Erik zu finden. Wassilisa gibt ihm ein Codewort, damit die Frauen in Eriks neuer Mannschaft wissen, dass er von ihr geschickt wurde: „Genosse Zar“.


    Boris, Olga, Wassilisa und Nikola verfolgen Radik bis zum Krater des Blausteinlagers. Die Auslöschung der Existenz ist bereits im vollen Gange und das Zentrum ist das Blausteinlager. Sense, Ilja, der Zar und Radik, der von den gelichen Samen gegessen hat, die Yegor blau und gewichtslos werden ließen, werden in die Sphäre aus Äther und Zeit gezogen. Boris nimmt Absched von Olga und Wassilisa, um sich dem Schicksal zu stellen. Er ist sicher, es nicht zu überleben. In der Äther-Sphäre erlebt er wieder verschiedene Visionen. Er landet in seiner eigenen Vergangenheit, genau an dem Tag, als der Supergau die Welt erschütterte, der Tag an dem er, damals noch ein Kind, aus der Armee hätte freikommen können. Um Olga zu retten opfert es sich selbst, vernichtet seine Entlassungspapiere und verurteilt sich damit, im Versuchslazarett zum Blauen Krieger umgebaut zu werden. In einer zweiten Vision sieht er wieder die hochschwangere Wassilisa. Er steht ihr bei der Geburt bei. Kaum hat er dies getan, erlebt er seine letzte Vision. Er steht – 40 Jahre in der Vergangenheit – in Maxwells Labor, als dieser gerade dabei ist die Maschine einzuschalten, die die Katastrope auslöste.


    Inzwischen erreicht auch Erik das Blausteinlager. Olga geling es, Wassilisa zu entkommen und rennt Boris hinterher. Auch sie erlebt im Äther seltsame Dinge. Sie findet ein neugeborenes Baby. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als das Neugeborene einer Leibeigenen zu überlassen, in der Olga verwundet ihre Mutter erkennt. Die Vision verblasst und sie ist wieder mit Boris vereint. Beide sind sie in der Vergangenheit und werden Zeuge, wie Maxwell ich anschickt unwissend die Existenz auszulöschen. Boris zögert, doch dann schaltet er die Maschine aus, bevor noch Schlimmeres geschehen kann. Die Auflösung bricht in sich zusammen und Boris und Olga sind zurück im Blausteinlager. Beide wider erwarten am Leben, Olga ist wohlauf, doch Boris leidet unter den Nachwirkungen der Strahlung. Er ist so geschwächt, dass er weder laufen noch stehen kann. Nicht die Besten Voraussetzungen, um sich auch den weiten Weg nach Sibirien zu machen.


    Für Erik ist es an der Zeit, sein Versprechen einzulösen und Wassilisa nach Cöln zu ihrem Mann und Boris Bruder zu fahren. Boris lässt sich überreden, mit nach Cöln zu kommen und erst danach nach Sibirien aufzubrechen.

  • Suse

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