03: Kapitell 17 - einschl. Kapitel 23

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  • Auch dem dritten Abschnitt hat es nicht an Action und Spannung gefehlt.


    Im dritten Bild treffen sie auf Tarik, dessen Onkel das Bild besitzt. Ich denke, es war nicht ganz einfach, Tarik die ganze Geschichte plausibel zu machen. Und Colin und Annika war natürlich klar, dass die Ashura auf dem Weg waren. Ich frage mich allerdings, wie die beiden glauben konnten, dass sie diese Bande abgehängt hätten.


    Aber nun war das dritte Teilstück des Schlüssels an der Reihe gefunden zu werden.
    Es war sehr interessant zu lesen, was jeder mit der Macht, die er als Hüter besitzen würde, anfangen würde. Ob Colin wirklich dafür sorgen würde, dass seine Mutter in den Garten kommt? Schlimm stelle ich mir das vor, was Annika gesehen hatte. Doch hier ist sie vernünftig geworden und hat den Schlüssel weggeworfen, genau wie Colin.


    Aha Tarik ist also der neue Hüter. Er war es zumindest für kurze Zeit. Doch leider hat nun Ashmore den zusammengesetzten Schlüssel. Er wird ihn zu Vandenberg bringen, doch die Ashura geben ja auch nicht auf. Ob sie es schaffen, ihm den Schlüssel vorher abzunehmen?


    Und was macht Manjusri mit Annika und Colin? Auf jeden Fall ist sie am Ende des Abschnitts mit den beiden verschwunden. Und wer wird jetzt nach Tariks Tod der neue Hüter?


    Es bleibt spannend...

    Liebe Grüße

    Lerchie

    ____________________________________________

    Nur wer aufgibt hat schon verloren

  • Tarik aus Instanbul taucht als neue Figur im dritten Abschnitt auf. Womöglich ist er der Besitzer des Bildes, in das der Professor und seine Studentin hineinfallen. Im Moment ist das nur eine Mutmaßung, da ich erst das 17. Kapitel gelesen habe, das Tariks Albtraum schildert, mit dem "der Wahnsinn" angefangen hat.


    Eben dieser Albtraum ist es allemal wert, ihm einen gesonderten, einer Gesamtbetrachtung vorausgeschickten Beitrag zu widmen, zumal ich glaube, hier Ahmads Nachfolger kennengelernt zu haben! Warum sonst sollten ihm diese verwirrenden und düsteren Bilder geschickt worden sein, warum sonst sollte ihm, dem jungen Architekten, der Beginn der Feindschaft zwischen den Ashuras und den Devas offenbart werden!?
    Als nächster Hüter muss er die gesamte Geschichte kennen, die Ahmad von seinem Vorgänger, so nehme ich an, berichtet wurde. Er selber konnte sie ja dann nicht mehr weitergeben....


    Der Garten Dilmun verlor seine Unschuld auf vergleichbare Weise wie der Garten Eden, wie das biblische Paradies. Mit einem Mord hat nach der Vertreibung der Menschen aus dem Paradies das Unheil begonnen, sich in der Welt auszubreiten, - mit dem mörderischen Aufstand der Ashuras, nachdem ihnen gesagt wurde, dass sie Dilmun zu verlassen hatten, kam das Böse in die Welt des Buches, die genauso unsere Welt ist.


    Und auch hier hat der Autor ganze Arbeit geleistet und einen Schwall von den gewaltigsten Bildern gezeichnet, denen die eindrucksvolle Sprache in nichts nachsteht!
    Das Böse gebiert Böses, vom Anbeginn der Menschheit, es pflanzt sich fort in den wenigen Szenen, denen Tarik im Traum beiwohnt, bis heute. Denn es hat uns nie verlassen.
    Dagegen blitzt die Schönheit des Gartens, das Gute, das ihm innewohnt, immer nur wieder kurz auf, pflanzt sich nicht fort, sorgt aber immerhin dafür, dass die Menschen nicht ganz verzweifeln. Es ist wie Kitt, der sei dennoch zusammenhält und davor bewahrt, in Blut, Kampf und Tod unterzugehen.


    Und deshalb ist es für die Devas so wichtig, dass die Ashuris um keinen Preis den Garten betreten dürfen, denn sie würden die Schönheit, den Frieden, die Hoffnung aus ihm herausziehen, ihn vernichten. Und das wäre dann die Apokalypse oder Ragnarök oder Armageddon oder das Jüngste Gericht - wenn ich mir mal diesen Vergleich gestatte.


    Und nun lese ich mit weiter wachsender Spannung weiter....

  • Liebe Ulrike,


    danke für deine schöne Zusammenfassung dieses Abschnitts! Es freut mich sehr, dass er dir gefallen hat! :)


    Viele Grüße aus Norwegen
    Bernhard (Robin)

    In the fire of images gladly I put my hand. (George Mackay Brown)

  • O.k., bei Bernhard kann man nie sicher sein, welche Figuren er über die Klinge springen lässt ;D


    Bei Tarik war ich mir ziemlich sicher, dass er als nächster Hüter des Gartens überleben wird, aber das sieht nun ja gar nicht danach aus :'( Oder gibt es hier doch noch ein Wunder? Ein wenig habe ich die ganze Zeit darauf gehofft, dass der Garten vielleicht irgendwie Tariks Tod verhindern könnte, aber Morlot hat ja schon erwähnt, dass man zwar ein langes Leben erhält, aber dennoch getötet werden kann.


    Wenn Tarik als neuer Hüter ausfällt, wer soll es dann werden? Doch Colin und/oder Annika? Hier hatte ich aber eigentlich das Gefühl, dass sie nicht vom Schicksal ausgewählt sind und ich bin mir nicht sicher, ob sie nun als 2. Wahl nachrücken können/wollen/dürfen.


    Tariks Cousin wird sich wundern, wenn er in sein verschlossen geglaubtes Geschäft zurückkehren wird. Tarik wird für seine Familie doch dann sicherlich für immer spurlos verschwunden sein, oder nicht?


    Morlot hat gegenüber Colin und Annika zugegeben, dass die Deva die Suche nach einem neuen Hüter dem Zufall überlassen. Andererseits schien Tarik aber gezielt ausgesucht worden zu sein, denn bis dahin hatte er ja überhaupt nichts mit den Deva oder den versteckten Schlüssel zu tun. Die einzige Verbindung ist sein Onkel, der das Bild seinerzeit von Artemjew erstanden hat. Man könnte beinahe glauben, dass der Onkel das Bild in Berlin sehen und kaufen musste, damit es in Tariks Nähe kommt. Wenn er wirklich gezielt ausgesucht worden ist, dann war jetzt alles umsonst - oder doch nicht?


    Als Tarik von diesen Albträumen und Visionen am hellen Tag heimgesucht wurde, hatte ich schon die Vermutung, dass er der nächste Hüter sein könnte. Und war daher ziemlich gespannt, wie und wann er auf Colin und Annika stoßen würde. Erstaunlich fand ich, dass selbst Manjusri verwundert darüber war, dass Tarik in seinen Träumen immer wieder den ersten Kampf zwischen den Deva miterlebt hat.


    Spannend fand ich auch, was letztendlich tatsächlich zur Verbannung der Ashuras aus dem Garten geführt hat.



    Vandenberg ist nicht frei von Skrupel und in den Momenten seiner Zweifel hoffe ich immer wieder, er würde doch nochmal sein Tun überdenken und damit aufhören. Aber die Opfer, die bereits auf sein Konto gehen, kann er sowieso nicht mehr lebendig machen. Aber noch hat er nicht von Ashmore den Schlüssel bekommen, die Ashuras werden es ihm alles andere als leicht machen. Evtl. ist das die Chance für Colin und Annika, den Schlüssel wieder an sich zu bringen, wenn Vandenberg und seine Leute mit den Ashuras beschäftigt sind.


    Ich dachte jedenfalls auch, dass Vandenberg besser seine Zeit mit seiner Tochter nutzen sollte.


    Ziemlich unheimlich fand ich den Aufenthalt von Colin, Annika und Tarik in dem Spiegellabyrinth, als ihr Deva-Gegenüber ihnen im wahrsten Sinne des Wortes den Spiegel vorhält. Ich fand das auch deswegen spannend, weil wir so noch ein wenig mehr über den Dozenten und seine Studentin erfahren haben.


    Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie Ashmore es geschafft hat, die Drei zu bespitzeln und zu wissen, dass sie in den Basar gefahren sind. Ich habe an Wanzen o.ä. gedacht, aber nicht daran, dass es sich bei Aysel um Sunda handeln könnte :o Ich hatte zwar erwartet, dass die Katze noch eine Rolle spielen würde, weil sie so oft erwähnt wurde, aber ich dache eher an so was, dass sie vllt. im richtigen Moment den richtigen Leuten das Gesicht zerkratzt oder ähnliches. Mit der Wendung hast du mich, lieber Bernhard, eiskalt erwischt.


    So, nun bin ich sehr gespannt, wie das Buch ausgehen wird, ob es überhaupt einen neuen Hüter des Gartens geben und wer es sein wird. Und was mit Vandenberg geschehen wird.

  • Noch vergessen: bei den Beschreibungen zu dem Bild des verlassenen Jahrmarktes hatte ich totales Kopfkino, das war so toll beschrieben mit seiner etwas unheimlichen Atmosphäre. Ja, es stimmt, man bringt Jahrmärkte mit vielen Menschen und entsprechender Geräuschkulisse in Verbindung, so dass ein solch einsames Foto ziemlich melancholisch wirkt.


  • Doch hier ist sie vernünftig geworden und hat den Schlüssel weggeworfen, genau wie Colin.


    Was wäre geschehen, wenn die beiden nicht den Schlüssel zurückgewiesen hätten? Tarik selbst musste diese Probe gar nicht über sich ergehen lassen, irgendwie hatte ich den Eindruck, dass als neuer Hüter feststand. Hätte er überhaupt ablehnen können?

  • Außer den Bildern, die Tarik in seinem immer wiederkehrenden Albtraum sieht, der ihn zu der Befürchtung veranlasst, langsam den Verstand zu verlieren, hat dieser Abschnitt noch eine weitere großartige Szene, nämlich die im Spiegelkabinett auf dem verlassenen Rummelplatz!


    Die Impressionen, die sowohl Annika als auch Colin schonungslos brutal ihr wahres Selbst und ihre eigentlichen Intentionen hinter dem Wunsch, der nächste Hüter des Gartens zu sein, vor Augen führen, haben mir Gänsehaut beschert!
    Nein, keiner von ihnen kann ein würdiger Nachfolger des verblichenen Morlot/Ahmad sein! Ihre selbstsüchtigen Motive überwiegen, wie ihnen auf eindrucksvolle und zugleich schmerzhafte Weise klar wurde! Es konnte nur Tarik sein, der kein Hüter sein möchte, der keine egoistischen Ziele verfolgt, der einfach nur in Ruhe gelassen werden und in sein altes Leben zurückkehren möchte.
    Und doch ist genau er es, der offen für das Gewaltige, das um jeden Preis Schützens- und Bewahrenswerte ist, das der Garten Dilmun darstellt!


    Und jetzt kommt die schönste Szene überhaupt, nämlich die, in der er und Manjusri aufeinander zugehen, sich umarmen und in der Unvorstellbares mit ihnen, das heißt mit Tarik durch Manjusri, geschieht: er verändert sich, wird zum Baum, schlägt Wurzeln, gehalten von der Erde unten, dem Himmel oben - und von Manjusri. Und er wird Teil des Gartens, wird zum Garten. Dann endlich versteht er alles, in ihm verknüpft sich die Vergangenheit von Anbeginn mit dem Heute.
    Und das ist auf eine Weise ge- und beschrieben, die mich zutiefst berührt, alle meine Sinne anspricht und mich ganz versinken lässt in diese Welt, die Bernhard zu Papier gebracht hat.
    Was für ein Buch, auf das ich hier bei meinem Ausflug in die Fantasyliteratur gestoßen bin!


    Doch der Zauber zerbricht! Das Böse ist nicht totzukriegen - und scheint letztendlich doch zu obsiegen!
    Zu meinem großen Schrecken wird der gerade gefundene Nachfolger Ahmads von dem fürchterlichen, intriganten, mit allen schmutzigen Wassern gewaschenen Sunda getötet. Das kann doch nicht sein, dachte ich mir! Dabei muss es sich um irgendeinen Trick handeln. Doch ich fürchte, dass Tarik, nach Manjusris schockierender, fassungsloser Reaktion zu urteilen, nicht mehr "auferstehen" wird, - es sei denn, sein Verschmelzen mit Dilmun hat ihn zu einem anderen Wesen gemacht, das mit den Waffen der Menschen nicht zu töten ist. Aber dafür gibt es keine Anzeichen.
    Allerdings wurde er mit Ahmads Schwert Colada getötet - was möglicherweise ( ich gebe die Hoffnung nicht auf! ) etwas bedeuten könnte!? Kann er mit seinem eigenen Schwert überhaupt getötet werden?
    Nun, darüber werden wir im letzten Abschnitt bestimmt mehr erfahren.


    Im Moment ( der vielleicht ein endgültiger ist ) haben die Ashura gesiegt - und mit ihnen Vandenbergs Männer. Ein schrecklicher Gedanke, dass nun nicht nur das Böse in den Garten einziehen wird, sondern gleichzeitig auch alle seine dunkel-schillernden Facetten: die Gier nach Macht, nach Weltherrschaft, Reichtum...
    Was bedeutet das für die Menschheit? Tatsächlich die Apokalypse? Es kann nicht anders sein, denn das Gute wird nicht überlebensfähig sein, es wird sich nicht verbreiten, nicht einmal mehr gelegentlich hoffnungsvoll aufblitzen können. Wenn nicht so etwas wie ein Wunder geschieht und Vernunft einkehrt.
    Aber dieser Möglichkeit gebe ich momentan nur eine klitzekleine Chance - und diese winzige Hoffnung ruht auf dem schwerkranken Auftraggeber der rücksichtslosen Suche nach dem Schlüssel, dessen Liebe zu seiner Tochter ihn vielleicht, vielleicht zum Umdenken bewegen könnte.
    Camille, die Tochter, scheint mir eine Art Schlüsselfigur zu sein - über die das Herz des Vaters erreicht werden könnte, wie sie da hingebungsvoll ihre Blumen auf den unwirtlichen Inseln pflegt und zum Blühen bringen möchte. Erhalten, pflegen, beschützen - sie verkörpert das Gute!


  • Nein, niemals Colin und Annika! Keiner von beiden erfüllt die Kriterien, die der Garten an seinen Hüter stellt. Sie waren nur Mittel zum Zweck.
    Da aber Tarik der Auserwählte des Gartens ist und mit diesem in dieser wunderschönen Szene mit Manjusri gleichsam verschmolzen ist, muss es ihn noch geben! Vielleicht nicht in Fleisch und Blut, - doch je länger ich darüber nachdenke, umso wahrscheinlicher ist es für mich, dass Tarik noch "da" ist. Vielleicht ist er unsterblich wie der Garten selbst!?
    Ich halte es für gut möglich, dass von allen Hütern bisher Tarik der einzige war, dem sich der Garten auf diese Weise offenbart hat. Das muss etwas bedeuten...



    Ziemlich unheimlich fand ich den Aufenthalt von Colin, Annika und Tarik in dem Spiegellabyrinth, als ihr Deva-Gegenüber ihnen im wahrsten Sinne des Wortes den Spiegel vorhält. Ich fand das auch deswegen spannend, weil wir so noch ein wenig mehr über den Dozenten und seine Studentin erfahren haben.


    Was mir leider Annika, von einer wenig sympathischen Seite gezeigt hat. Ihr Idealismus, den ich an ihr mochte, hat sich als Fanatismus herausgestellt - und dem stehe ich nicht nur mit großer Skepsis, sondern auch mit Angst gegenüber.
    Der Professor jedoch hat sich mir auf eine Art und Weise erschlossen, die ihn mir näher gebracht hat....

  • Was wäre geschehen, wenn die beiden nicht den Schlüssel zurückgewiesen hätten? Tarik selbst musste diese Probe gar nicht über sich ergehen lassen, irgendwie hatte ich den Eindruck, dass als neuer Hüter feststand. Hätte er überhaupt ablehnen können?


    Er war der Richtige, der Auserwählte! Ein scheinbar durchschnittlicher Mensch, in dem aber all das angelegt war, das ihn unter Milliarden von Menschen dem Garten genehm erschien....


  • Außer den Bildern, die Tarik in seinem immer wiederkehrenden Albtraum sieht, der ihn zu der Befürchtung veranlasst, langsam den Verstand zu verlieren, hat dieser Abschnitt noch eine weitere großartige Szene, nämlich die im Spiegelkabinett auf dem verlassenen Rummelplatz!


    Ja, die Szene in dem Spiegelkabinett war wirklich ganz großes Kino.



    Und jetzt kommt die schönste Szene überhaupt, nämlich die, in der er und Manjusri aufeinander zugehen, sich umarmen und in der Unvorstellbares mit ihnen, das heißt mit Tarik durch Manjusri, geschieht: er verändert sich, wird zum Baum, schlägt Wurzeln, gehalten von der Erde unten, dem Himmel oben - und von Manjusri. Und er wird Teil des Gartens, wird zum Garten. Dann endlich versteht er alles, in ihm verknüpft sich die Vergangenheit von Anbeginn mit dem Heute.



    Da aber Tarik der Auserwählte des Gartens ist und mit diesem in dieser wunderschönen Szene mit Manjusri gleichsam verschmolzen ist, muss es ihn noch geben! Vielleicht nicht in Fleisch und Blut, - doch je länger ich darüber nachdenke, umso wahrscheinlicher ist es für mich, dass Tarik noch "da" ist. Vielleicht ist er unsterblich wie der Garten selbst!?
    Ich halte es für gut möglich, dass von allen Hütern bisher Tarik der einzige war, dem sich der Garten auf diese Weise offenbart hat. Das muss etwas bedeuten...


    Ich war so geschockt von Tariks Tod, dass ich die Verschmelzung zwischen ihm und Dilmun, ja, dass er vielleicht zu Dilmun selbst wurde, ganz vernachlässigt habe :-[ Dabei hast du recht und das könnte ziemlich wichtig sein und bedeuten, dass Tarik vllt. doch noch lebt, zwar nicht in seiner körperlichen Hülle, aber in oder als Dilmun. Danke für diesen wichtigen Gedankenanstoß.



    Allerdings wurde er mit Ahmads Schwert Colada getötet - was möglicherweise ( ich gebe die Hoffnung nicht auf! ) etwas bedeuten könnte!? Kann er mit seinem eigenen Schwert überhaupt getötet werden?


    Dass er ausgerechnet mit Colada getötet wurde, hat mich auch zum Grübeln gebracht, mir geht es hier wie dir, vielleicht hat das noch eine Bedeutung, die wir noch nicht kennen.



    Aber dieser Möglichkeit gebe ich momentan nur eine klitzekleine Chance - und diese winzige Hoffnung ruht auf dem schwerkranken Auftraggeber der rücksichtslosen Suche nach dem Schlüssel, dessen Liebe zu seiner Tochter ihn vielleicht, vielleicht zum Umdenken bewegen könnte.
    Camille, die Tochter, scheint mir eine Art Schlüsselfigur zu sein - über die das Herz des Vaters erreicht werden könnte, wie sie da hingebungsvoll ihre Blumen auf den unwirtlichen Inseln pflegt und zum Blühen bringen möchte. Erhalten, pflegen, beschützen - sie verkörpert das Gute!


    Ich setze ebenfalls meine Hoffnungen darauf, dass Vandenbergs Zweifel doch noch die Oberhand gewinnen und ja, ich könnte mir ebenfalls vorstellen, dass Camille noch eine wichtige Rolle spielen könnte.


  • Nein, niemals Colin und Annika! Keiner von beiden erfüllt die Kriterien, die der Garten an seinen Hüter stellt. Sie waren nur Mittel zum Zweck.


    Ich kann mir eigentlich auch nicht vorstellen, dass die beiden oder einer der beiden nachrücken wird.



    Ich halte es für gut möglich, dass von allen Hütern bisher Tarik der einzige war, dem sich der Garten auf diese Weise offenbart hat. Das muss etwas bedeuten...


    Nun zitiere ich nochmal deinen Satz ;D Könnte es dann auch möglich sein, dass der Garten evtl. gar keinen Hüter mehr benötigt, weil nun ein Mensch quasi Bestandteil von Dilmun ist?



    Was mir leider Annika, von einer wenig sympathischen Seite gezeigt hat. Ihr Idealismus, den ich an ihr mochte, hat sich als Fanatismus herausgestellt - und dem stehe ich nicht nur mit großer Skepsis, sondern auch mit Angst gegenüber.
    Der Professor jedoch hat sich mir auf eine Art und Weise erschlossen, die ihn mir näher gebracht hat....


    Das ging mir genauso: Annikas Fanatismus fand ich ebenfalls beängstigend, während ich Colins Gefühle deutlich besser nachvollziehen konnte.

  • Ich war zuerst irritiert hier auf eine neue Figur zu treffen und wusste auch nicht, was ich von Tarik halten sollte, aber je mehr ich über ihn erfuhr, desto spannender fand ich seine Geschichte. Als er auf der Bildfläche aufgetaucht ist, habe ich gleich vermutet, dass er der neue Hüter sein könnte.
    Seinen Alptraum fand ich unglaublich atmosphärisch und spannend.


    Colin und Annika sind manchmal doch etwas naiv. Sie wusste, das sie verfolgt werden, hatten aber anscheinend wirklich gedacht, dass sie die Ashura abgehängt haben.


    Und nun hat Ashmore den Schlüssel und bringt ihn zu Vandenberg, aber irgendwie glaube ich nicht, dass er damit ankommt.


    Ich bin gespannt, was nun mit Colin und Annika geschieht. Und so langsam verstehe ich die Devas auch immer besser.

  • Nun zitiere ich nochmal deinen Satz ;D Könnte es dann auch möglich sein, dass der Garten evtl. gar keinen Hüter mehr benötigt, weil nun ein Mensch quasi Bestandteil von Dilmun ist?


    Aber ja! Eine bestechende, logische Idee, die durchaus zutreffend sein könnte! Und das würde dann auch bedeuten, dass der Garten weiterhin geschützt ist, nicht mehr durch den Schlüssel - der dann nutzlos wäre! -, sondern durch den Garten selbst, die Präsenz des Hüters in allem, was ihn ausmacht. Und der Roman würde nicht im Weltuntergang enden.... :)

  • Was wäre geschehen, wenn die beiden nicht den Schlüssel zurückgewiesen hätten? Tarik selbst musste diese Probe gar nicht über sich ergehen lassen, irgendwie hatte ich den Eindruck, dass als neuer Hüter feststand. Hätte er überhaupt ablehnen können?


    Das frage ich mich auch. Zumal er ursprünglich ja gar nicht wollte...

    Liebe Grüße

    Lerchie

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    Nur wer aufgibt hat schon verloren

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