06 - Kapitel 17 bis Ende (Seite 330 bis Ende)

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  • Wow - Der letzte Abschnitt ist zwar nicht lang, aber hat es doch in sich!


    Die Praktikantin Sasha hat sich offensichtlich sehr gefreut, als Claire wieder im Büro war. Claire erzählt ihr ihre ganze Geschichte, auch die Sache mit Sebastian Hellwig. Davon, daß Claire jetzt kündigen will, um nach Frankreich zurückzugehen, ist sie nicht begeistert, was ich gut verstehen kann.


    Sebastian Hellwig seinerseits setzt alles daran, daß Claire ihre Kündigung nicht loswerden kann. Was für ein gewiefter Hund! Er verweist auf die im September geplante Programmkonferenz!


    Der allerbeste Satz: "Über Sackgassen schimpfen nur Leute, die keinen Rückwärtsgang haben, hatte Valerie einmal gesagt" Das ist eine sehr gute Sichtweise!


    Daß ihre Mutter nicht will, daß Claire für sie nach Frankreich zurückkehrt, habe ich mir von vornherein gedacht! Sie weiß, was Claire in Berlin geschafft hat und wünscht daß sie dort weitermacht!


    Über Sasha und den abfotografierten Terminplan von Sebastian Hellwig findet Claire doch noch zu Sebastian. Und zu ihrem Glück! Mit Hilfe von Frau Guillaume und ihren Beziehungen kann sie ihr Diplom nachholen. Sebastian hat von Anfang an ein Auge auf Claire geworfen und hat sich in Frankreich über die private Claire informiert. Er will sie nicht mehr hergeben. Gut so!


    Und die Mutter, Yvonne, findet auch ihr privates Glück, mit Docteur Bernard Leroux.
    Aus Maelys wird eine richtige Künstlerin. Zwar spät, aber nicht zu spät!


    Mir hat diese Geschichte wunderbar gefallen, so daß ich auch unbedingt die anderen Bücher von Claudia lesen muß!

  • Happy End in allen Bereichen! :)


    Aber das haben wir ja alle erwartet, oder?


    Sebastian, der trotz aller Lügen und Heimlichkeiten Gwenaelles Kündigung nicht annimmt und Gwenaelle, die eigentlich gewillt ist, wieder zurück in die Bretagne zu ziehen.


    Berührend ist jedoch das Telefongespräch von Mutter und Tochter. Großartig, dass die Mutter auch ihre "Fehler" sieht und die beiden endlich einmal offen miteinander reden können! Und auch diesmal weiß die Mutter genau, was ihre Tochter eigentlich will - nämlich in Berlin bleiben.


    Im Endeffekt löst sich alles in Wohlgefallen auf: Job und Liebe und Familie - alles passt zusammen! Wie schon vermutet, hat Yvonne im Hintergrund die Fäden gezogen und durch ihren Krankenhausaufenthalt die beiden Schwestern einander wieder näher gebracht. Und auch sie hat wieder eine Liebe getroffen - alles für alle perfekt!


    Ich konnte dieses Buch bis zum Schluss nicht als märchenhaft-bezaubernde Geschichte lesen und somit hatte ich die ganze Zeit so meine Schwierigkeiten damit. Das falsche Buch zur falschen Zeit für die falsche Person :horac:


    Aber ich werde sicher noch das eine oder andere Rezept versuchen ;)


  • Der allerbeste Satz: "Über Sackgassen schimpfen nur Leute, die keinen Rückwärtsgang haben, hatte Valerie einmal gesagt" Das ist eine sehr gute Sichtweise!


    Den Satz habe ich mir abgeschrieben und an den Kühlschrank geklebt. Einfach nur genial!

    Zitat


    Mir hat diese Geschichte wunderbar gefallen, so daß ich auch unbedingt die anderen Bücher von Claudia lesen muß!


    Ich auch!

  • Sebastian ist einfach ein toller Typ!! Wie er sich nach seiner überstürzten Abreise verhalten hat - einfach klasse!! Erst die Kündigung ins Diktiergerät gesprochen. Aber die Wut dauerte nur fünf Minuten. Vielleicht nur viereinhalb. Herrlich! Danach kostet er noch das Dorfleben aus und erfährt in Gesprächen mit den Dorfbewohnern, wer Claire / Gwenaelle wirklich ist. Toll, dass er Gwens ehemalige Arbeitgeberin aufsucht und mit ihren Connections in die Wege leitet, dass Claire ihren Abschluss nachholen kann. Das Wort „idiosynkratrisch“ musste ich erst mal googeln. ;D
    Und dann der Kuchen! :herz: Das war ja eine geniale Idee. Auch wenn der Kuchen nicht ganz so gut gelungen ist (Pflasterstein aus Mehl und Salzbutter :totlach: ), die Geste zählt....
    Für Sebastian ist Claire mehr als 20 Töne blau. Und sie flucht ein „sacre bleu“, was ja heiliges blau bedeutet. Fand ich irgendwie witzig. ;D


    Yvonne hat eine neue Liebe gefunden, das hat sie auch verdient! Im Epilog gefällt sie mir wesentlich besser als in den Kapiteln davor. Ist es so, dass Yvonne den Unfall und die Verletzung nur vorgetäuscht hat?? „....weshalb er es manchmal für angebracht hielt, jemandem einen Gips anzulegen, obwohl es kein gebrochenes Bein, sondern lediglich ein gebrochenes Herz zu verarzten galt - wie in Yvonne Durants Fall.“ Haben die beiden den Krankenhausaufenthalt nur eingefädelt, um ihre Familie zurückzuholen? Wenn man bedenkt, dass Yvonne Valéries Schwester ist, könnte das durchaus sein.


    Herzhaft lachen musste ich über die SMS von Valérie! „Ich verwette meinen mageren Hintern, dass du eine Strumpfhose mit Naht trägst.“ :totlach:


    Vorher hat Yvonne dem Leuchtturmwächter das Bild für einen Wucherpreis abgekauft. Jetzt ist auch sein merkwürdiges Verhalten zu erklären. Yvonne hat es wirklich geschafft, ihre Familie zurückzuholen.



    Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen! Ein „Wohlfühlroman“, aber nicht kitschig und oberflächlich, sondern unterhaltsam und humorvoll geschrieben in einer wundervoll bildhaften Sprache. Und durchaus mit Tiefgang. Und Realtiätsnähe erwartet man hier nun wirklich nicht.

  • Wie im Märchen fügen sich all die Schwindeleien und die Verwicklungen, die Claire/Gwenaelle mit deren Aufdeckung heraufbeschworen hat, zu einem guten Ende!
    Ich freue mich, dass nicht allzu dick aufgetragen wurde, wobei die Möglichkeit, die Claire geboten wird, nämlich auf für deutsche Verhältnisse bemerkenswert unkonventionelle Art und unter Zudrücken beider Augen ihren Studienabschluss doch noch in sehr kurzer Zeit nachzuholen, haarscharf an der Grenze war.


    Es hätte gewiss eine pragmatischere und weit realistischere Lösung geben können: Claire schreibt sich ganz ordnungsgemäß an der Universität ein, studiert ihre Kunstgeschichte wie die anderen Studenten auch und macht dann ihren Abschluss.
    Oder berufsbegleitend hätte sie auch ein Fernstudium machen können, das für Leute wie sie schließlich konzipiert wurde ( und in dem nach meinem Dafürhalten junge Leute, die gerade das Gymnasium absolviert haben, nichts zu suchen haben, was aber für diese Zielgruppe, wie ich zu meinem Erstaunen beobachte, immer attraktiver wird...)
    Doch gut - es ist ein Märchen! Und die Lösung, die sich Marguerite, Madeleine und der gute Sebastian haben einfallen lassen, passt da natürlich viel besser als der herkömmliche, beschwerlichere und entschieden langweiligere Weg...


    Ansonsten gab es wieder eine Reihe herrlicher, skurril anmutender Szenen, die mir viel Vergnügen beschert haben, wie die Kündigung, die einfach nicht an ihre Bestimmung geraten wollte oder Claires Entschluss, nachdem es ihr gelungen war, ihr Schreiben Sebastian doch noch in die Hand zu drücken, es sich wieder zurückzuholen. Alles konnte ich mir bildlich und in den buntesten Farben vorstellen, und so hatte ich dann meinen Spaß daran!


    Doch der Clou war dann das letzte Kapitel, dessen Anfang ich zweimal lesen musste, um wahrhaftig zu erfassen, was da hinter den Kulissen vorgegangen war. Unglaublich!
    An eine glückliche Fügung hatte ich bei dem Fahrradunfall geglaubt, den Claires Mutter mit beiden Händen ergriffen hatte, um sich ihre Familie zurückzuholen. Doch stimmte nur letzteres - den Fahrradunfall gab es gar nicht, das gebrochene Bein ebensowenig, wenn ich das, was das Schlusskapitel da offenbart, richtig verstanden habe!?
    Demnach hatte Yvonne einen vorgefassten Plan, und Doktor Leroux hat dabei mitgespielt. Wobei mir keineswegs klar ist, wie genau sich dieses Komplott abgespielt hat. Doch das ist auch gar nicht so wichtig.
    Entscheidend ist, dass Yvonnes Rechnung aufgegangen ist und sie nicht nur ihre beiden Töchter versöhnt und der Jüngeren den Weg in eine ihr bestimmte Zukunft ermöglicht hat, sondern darüber hinaus auch ein persönliches Glück mit einem überaus sympathischen Mann gefunden hat. Zwanzig Jahre der Trauer, in der auch Yvonne ihren Teil dazu beigetragen hat, dass Gwenaelle nicht mehr zurückgefunden hat, sind nun endlich vorüber und das Leben beginnt neu für die sicher nicht mehr junge Frau. Das ist ein schönes und hoffnungsvolles Ende auch für sie, nicht nur für ihre beiden Töchter.


    Auch das Rätsel, wie "Die Wolkenfischerin" nach Paris gelangt ist, wird aufgelöst: da hat Yvonne doch tatsächlich ihre gesamten Ersparnisse dem schlitzohrig-sturen Leuchtturmwärter in den Rachen geworfen, um ein Geschenk ihrer Tochter zurückzukaufen! Sie muss ja sehr überzeugt von Maelys' Talent gewesen sein, und zudem sehr entschlossen, dass ihre Tochter etwas aus sich macht.
    Obwohl wir nur eine Ahnung davon haben, welche Rolle Valerie bei dem Komplott zum Zwecke der Familienzusammenführung gespielt hat, vermute ich, dass sie doch zumindest bei dem zu verschickenden Gemälde die Hände im Spiel gehabt hat, denn wer hat mehr Ahnung als sie, wohin man sich damit zu wenden hat?
    Aber so genau weiß man's nicht - und damit kann ich auch sehr gut leben, denn so lässt der wirklich bezaubernde Roman, den ich, ich betone das auch im allerletzten Abschnitt noch mal, mit großem Vergnügen gelesen habe, noch Spielraum zum Weiterdenken und damit die Möglichkeit, noch länger bei der Wolkenfischerin und all den übrigen so liebenswerten Akteuren zu verweilen!


  • ( ... ) Toll, dass er Gwens ehemalige Arbeitgeberin aufsucht und mit ihren Connections in die Wege leitet, dass Claire ihren Abschluss nachholen kann.


    Diese Art, einen Studienabschluss zu erhalten, ist so ziemlich das einzige, womit ich ein wenig hadere, denn den hätte sie auch auf dem ganz normalen Weg nachholen können!



    Ist es so, dass Yvonne den Unfall und die Verletzung nur vorgetäuscht hat?? ( ... ) Haben die beiden den Krankenhausaufenthalt nur eingefädelt, um ihre Familie zurückzuholen?


    Davon gehe ich mal aus! Wobei Freund Zufall auch eine Rolle gespielt haben mag. Ich stelle mir das in etwa so vor, dass Yvonne zwar einen Fahrradunfall hatte, dass sie sich dabei aber weiter nichts getan hatte. Sie geriet an Doktor Leroux, der sehr bald schon merkte, dass Yvonnes Probleme auf einem anderen Gebiet lagen. Na - und dann nahmen die Dinge ihren Lauf....



    Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen! Ein „Wohlfühlroman“, aber nicht kitschig und oberflächlich, sondern unterhaltsam und humorvoll geschrieben in einer wundervoll bildhaften Sprache. Und durchaus mit Tiefgang. Und Realtiätsnähe erwartet man hier nun wirklich nicht.


    Genau diesen Eindruck hatte ich auch, vom ersten Kapitel an. Ich bin wirklich froh, diesen Roman gelesen zu haben, gerade in dieser dunklen Zeit, in der sich, zumindest da, wo ich wohne, die Sonne einfach nicht blicken lassen wollte. Sowas kann einem schon aufs Gemüt gehen - da war der Roman hier genau die richtige Medizin! :)


  • Demnach hatte Yvonne einen vorgefassten Plan, und Doktor Leroux hat dabei mitgespielt. Wobei mir keineswegs klar ist, wie genau sich dieses Komplott abgespielt hat. Doch das ist auch gar nicht so wichtig.


    Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass der Fahrradunfall gar nicht stattgefunden hat. Vielleicht hast Yvonne ihren Doktor „privat“ kennengelernt und die beiden haben den Plan ausgeheckt. Aber wie auch immer - die Idee war gut, Ziel erreicht!

  • Dankeschön für eurer Feedback, ich freue mich sehr, dass der Roman (Ysa weghören, bitte ;-)) gefallen hat. <3 Aber auch Ysa lieben Dank für deine Meinung, ich kann mir vorstellen, dass es nicht leicht ist, eine schlechte Rezension zu schreiben.
    Liebe Grüße
    Claudia

  • Das war noch mal spannend am Ende und bei all meinen Überlegungen hat zumindest gestimmt, dass die Mutter ihre Finger bei der Einsendung von Maelys Bild im Spiel hatte. Dass sie es erst abkaufen musste, damit hatte ich aber nicht gerechnet, da habe ich den Leuchtturmwächter doch "netter" gemacht, als er war. ;D


    Und dass die Mutter auf keinen Fall zulassen wird, dass Claire bei ihr im Dorf versauert, das war auch richtig. Überhaupt: die Mutter, die anfangs so weinerlich und zerbrochen wirkte und dann im Krankenhaus so wenig verständnisvoll auf Claire reagierte, war für mich die ganze Zeit so eher im Hintergrund und nicht präsent. Ich dachte mir zwar auch, dass sie die Gelegenheit beim Schopf packen und die beiden Schwestern wieder zusammenbringen will, aber dass sie so gerissen und ausgefuchst das Ganze in Gang gebracht hat und hinter den Kulissen die Fäden zog, hat mich echt überrascht. Wieviel Unterstützung sie dabei von Valérie hatte, erfährt man nicht, aber ich glaube fast, Valérie hatte damit gar nichts oder kaum etwas zu tun, denn sie sagte ja zu Yvonne etwas in der Art, dass diese doch ein ganz schön ausgebufftes Frauenzimmer sei (ich weiß den Wortlaut nicht mehr, aber so was in der Art). Das klingt für mich eher so, als wäre sie nicht eingeweiht gewesen. Mit der Versendung des Bildes scheint sie ja auch nichts zu tun gehabt zu haben, sonst hätte sie ja vom Museum aus nicht so überrascht Claire angerufen und von etwas erzählt, worüber "sie ihren Augen nicht trauen konnte" (es sein denn, das gehörte schon zum Plan, dies Claire zu erzählen. Aber wer weiß das schon und im Grunde ist es auch egal, denn Valerie und Yvonne haben mit ihren Handlungen so oder so endlich den Fluch entfernt, der schwer auf Claire, Maelys und Yvonne lag und sie so trennte)



    Ansonsten gab es wieder eine Reihe herrlicher, skurril anmutender Szenen, die mir viel Vergnügen beschert haben, wie die Kündigung, die einfach nicht an ihre Bestimmung geraten wollte oder Claires Entschluss, nachdem es ihr gelungen war, ihr Schreiben Sebastian doch noch in die Hand zu drücken, es sich wieder zurückzuholen. Alles konnte ich mir bildlich und in den buntesten Farben vorstellen, und so hatte ich dann meinen Spaß daran!


    Ja, der Humor war echt toll, ich sah diese Szene auch wie einen lustigen Film vor meinen Augen ablaufen. Das war wirklich amüsant zu lesen. Und auch die gefühlvollen Szenen haben mir sehr gefallen, z. B. die Szene mit dem harten Kuchen, das war so süß und romantisch von Sebastian. :herz: Überhaupt finde ich, konnte man die Emotionen der Figuren sehr gut spüren, ich zumindest hatte das Gefühl, besonders Sebastians Anspannung fast greifen zu können, so als müsste ich selbst die Luft anhalten vor lauter emotionalem Druck, als Claire ihm z. B. die Kündigung hinterhertrug und dann auch am Tisch im Restaurant.


    Mir hat das Ende, das ganze Buch, sehr gut gefallen. Ob jetzt alles realistisch war oder nicht, stört mich nicht besonders. Ja, vielleicht hätte Claire einfach ihr Studium neben der Arbeit regulär beenden sollen, anstatt dass irgendwas gemauschelt wurde, aber andererseits ist mir das nicht wichtig genug, um mich daran zu stören, denn mir bleiben die vielen anderen humorvollen, emotionalen und spannenden Szenen im Kopf, die mir sehr viel Spaß gemacht haben. Die Lebendigkeit der Figuren, besonders auch Maelys, aber auch Valérie und sogar die turbulente Sasha... dazu die stimmungsvollen Gegend und die skurrile Dorfgemeinschaft..... Doch, das Buch hat mir sehr viel Spaß gemacht :)


  • Wieviel Unterstützung sie dabei von Valérie hatte, erfährt man nicht, aber ich glaube fast, Valérie hatte damit gar nichts oder kaum etwas zu tun, denn sie sagte ja zu Yvonne etwas in der Art, dass diese doch ein ganz schön ausgebufftes Frauenzimmer sei (ich weiß den Wortlaut nicht mehr, aber so was in der Art). Das klingt für mich eher so, als wäre sie nicht eingeweiht gewesen. Mit der Versendung des Bildes scheint sie ja auch nichts zu tun gehabt zu haben, sonst hätte sie ja vom Museum aus nicht so überrascht Claire angerufen und von etwas erzählt, worüber "sie ihren Augen nicht trauen konnte"


    Darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht! Aber ich denke auch, dass Valérie nichts davon gewusst hat, sonst wäre sie ja kaum überrascht gewesen. Und als sie mit Claire telefonieret hat, war sie ja in Polizeigewahrsam, oder? Da hätte die kaum die Nerven gehabt, Claire irgendwas vorzumachen.

    Zitat


    Und auch die gefühlvollen Szenen haben mir sehr gefallen, z. B. die Szene mit dem harten Kuchen, das war so süß und romantisch von Sebastian. :herz:


    Das fand ich auch sooo klasse! Es kommt überhaupt nicht darauf an, wie der Kuchen aussieht und schmeckt, die Geste zählt! Maelys hätte sich die vielen Versuche sparen können..... :totlach:

    Zitat


    Überhaupt finde ich, konnte man die Emotionen der Figuren sehr gut spüren, ich zumindest hatte das Gefühl, besonders Sebastians Anspannung fast greifen zu können, so als müsste ich selbst die Luft anhalten vor lauter emotionalem Druck, als Claire ihm z. B. die Kündigung hinterhertrug und dann auch am Tisch im Restaurant.


    Das stimmt! Und das war in vielen Szenen so. Ich fühlte mich oft, als wäre ich dabei und wäre nicht nur Zuschauer.

    Zitat


    Mir hat das Ende, das ganze Buch, sehr gut gefallen. Ob jetzt alles realistisch war oder nicht, stört mich nicht besonders. Ja, vielleicht hätte Claire einfach ihr Studium neben der Arbeit regulär beenden sollen, anstatt dass irgendwas gemauschelt wurde, aber andererseits ist mir das nicht wichtig genug, um mich daran zu stören, denn mir bleiben die vielen anderen humorvollen, emotionalen und spannenden Szenen im Kopf, die mir sehr viel Spaß gemacht haben. Die Lebendigkeit der Figuren, besonders auch Maelys, aber auch Valérie und sogar die turbulente Sasha... dazu die stimmungsvollen Gegend und die skurrile Dorfgemeinschaft..... Doch, das Buch hat mir sehr viel Spaß gemacht :)


    Das kann ich so unterschreiben!