06 - Seite 434 bis 508 (ab Kapitel 54)

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  • Hier könnt Ihr zum sechsten und letzten Abschnitt - ab Kapitel 54 - schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Das war nun der letzte Abschnitt.Ich versuche mal langsam das zusammenzufassen,bevor ich morgen die ausführliche Rezension schreibe.


    Ja,irgendwie haben am Ende alle ihren Frieden gefunden.Kathrin wird wohl nicht mehr lange leben,ob Vera ihr am Ende alles erzählt wird für mich nicht klar.Ich werde wohl auch nie ganz verstehen wie Kathrin die ganzen Jahre mit diesem Mann ein Verhältnis gehabt hat


    Manolis schliesst mit der Geschichte seiner Familie nun ab.Und sorgt für seine Gerechtigkeit im Fall Landmann.Auch wenn er damit wieder ein Mörder ist,kann ich ihn gut verstehen.Es ist eine unfassbare Frechheit das er wegen Demenz nicht verhandlungstauglich ist.Genial ist da die Reaktion seiner Söhne.Sorry,aber er war und ist ein Mörder und ein Dreckschwein


    Zu Vera kann man noch sagen,das sie eine tolle Frau ist und ziemlich schlau,ihren Ex Tom nicht wieder zurück zu nehmen,der kommt doch tatsächlich nach Scheitern seiner neuen Liebe bei ihr an.


    Vielleicht wird ja aus Vera und Manolis ein Paar,nun treffen die sich ja auch endlich richtig


    Ich lasse das Buch jetzt nachwirken,bin gespannt was ihr darüber denkt wenn ihr durch seid,wird bestimmt eine rege Diskussion


    :winken:

  • Vera gelingt ihre Story und sie bekommt ihren Traumjob. Das freut mich sehr für sie. Und vielleicht bekommt sie ja auch noch ihren Traummann. Das wird nur angedeutet aber diese Romanze könnte mir gefallen. Sie würde damit ja ein wenig in die Fußstapfen ihrer Tante treten. Aber nur ein wenig, denn Manolis möchte mit seinen Taten ja Gerechtigkeit herbeiführen. Aber wie gesagt ist das eine zweischneidige Geschichte.


    Die hier angeschnittene Thematik, dass unsere Gerichtsbarkeit nicht immer ganz so gerecht ist, wie sie sein sollte, ist interessant und ich glaube dieser Meinung würden sich wohl viele Menschen anschließen. Auch ich denke, dass es in unserem Land zu viele „weichgespülte“ Juristen und auch Richter gibt, die in ihren Urteilen, so sie denn überhaupt gefällt werden, nicht hart genug durchgreifen. Aber das zieht sich auch ein wenig durch unsere ganze Gesellschaft. Kaum einer ist noch bereit einfach zu handeln und dafür auch Verantwortung zu übernehmen. Alles wird viel zu sehr durchdiskutiert und von allen Seiten beleuchtet. So aber kommt man nicht voran und setzt auch kein Zeichen.
    Aber ich halte insgesamt dennoch nichts davon das Gesetz dann selbst in die Hand zu nehmen.


    In dieser Geschichte habe ich mit Manolis sympathisiert. Ich kann auch seine Beweggründe nachvollziehen, aber wirklich gutheißen kann ich sie nicht. Für ihn hoffe ich, dass er wirklich seinen Frieden gemacht hat. Nur wie wird er sich von Köster lösen können und wie mit eventuellen neuen Aufträgen umgehen. Das wird nicht leicht.


    Liebe Inge,
    dieses Buch war einfach nur toll. Es war sehr spannend mit großer Sogwirkung. Und es hat so viel Tiefe. Ich hoffe es erreicht viele Leser und rüttelt wach für Dinge, die in der Vergangenheit liegen und auch für solche, die die Zukunft bestimmen könnten aber nicht sollen.


  • Ja,irgendwie haben am Ende alle ihren Frieden gefunden.Kathrin wird wohl nicht mehr lange leben,ob Vera ihr am Ende alles erzählt wird für mich nicht klar.Ich werde wohl auch nie ganz verstehen wie Kathrin die ganzen Jahre mit diesem Mann ein Verhältnis gehabt hat.


    Für mich ist das eine Mischung aus Liebe und Angst gewesen. Kathrin war ihm auf eine gewisse Art und Weise verfallen. Vielleicht wäre das anders gewesen, wenn sie ihre große Liebe im Leben gefunden hätte, einen anderen Mann mit dem sie glücklich gewesen wäre.


    Manolis schliesst mit der Geschichte seiner Familie nun ab.Und sorgt für seine Gerechtigkeit im Fall Landmann.Auch wenn er damit wieder ein Mörder ist,kann ich ihn gut verstehen.Es ist eine unfassbare Frechheit das er wegen Demenz nicht verhandlungstauglich ist.Genial ist da die Reaktion seiner Söhne.Sorry,aber er war und ist ein Mörder und ein Dreckschwein.


    Die Aktion der Söhne hat mir auch gefallen. Nur fürchte ich, dass Landmann auch dafür noch eine Lösung eingefallen wäre.

  • Ich hoffe es erreicht viele Leser und rüttelt wach für Dinge, die in der Vergangenheit liegen und auch für solche, die die Zukunft bestimmen könnten aber nicht sollen.


    Ich bin mir ganz sicher das dieses Buch viele Leser erreicht.
    Ich persönlich mag gerne Bücher lesen,die solch einen Hintergrund haben und ich weiss das bei mir etwas von diesem Buch hängenbleibt.Ich hoffe einfach das es so etwas in der Zukunft nicht mehr geben wird,dafür gibt es ja viele andere furchtbare Dinge


    Hiermit schliesse ich dieses Buch für mich und freue mich auf weitere spannende Bücher,vielleicht auch von dir liebe Inge.Irgendwann lesen wir uns dann in einer Leserunde wieder


    Dankeschön !!

  • Nun hat alles ein Ende gefunden, leider, ich hätte noch gerne mehr von Manolis und Vera gelesen.


    Vera hatte nun den Beweis, die Gesichtserkennung, die DNA, alles stimmt überein. Durch Mani sein eingreifen in der Tiefgarage konnte Vera ihre gesammelten Fakten abliefern und ihren Artikel schreiben. Damit hat sie eine Welle des Entsetzen ausgelöst und es gab einen richtigen Hype um die ganze Sache. Dieser Artikel hat ihr die Tür zu MZ geöffnet,sie ist sogar Stellvertreterin von Bracht geworden.


    Ich habe mir schon gedacht das Landmann versuchen wird, dem Prozess zu entkommen. Letztendlich hat es ihm nichts gebracht, denn Mani hat auf seine Weise das Problem gelöst. Landmann hat einen schönen grausamen Tod bekommen. Erst habe ich mich gewundert was Mani mit den ganzen Lebensmitteln und dem Champagner vor hat.


    Tom hat noch einmal bei Vera einen Versuch gestartet, also wenn Vera zurück zu ihm gegangen wäre, hätte mich das enttäuscht.
    Das Ende war vielversprechend, Vera hat sich mit Mani verabredet. Das alleine ist schon eine Fortsetzung wert :) , ich würde ja gerne mehr von den beiden lesen. Das habe ich ja schon geschrieben.


    Kathrin ist zwar wieder bei Bewusstsein, doch möchte sie nicht mehr Weiterleben. Auch als Vera sich mit ihr unterhält schweift sie mit ihren Gedanken an. So als wenn sie in der Vergangenheit lebt, alles ist ihr zu viel.


    Erstaunlich fand ich wie man es schaffen kann das Gericht zu täuschen. Es muss doch klar gewesen sein , daß Landmann und seine Lakaien alles versuchen werden ihm den Prozess zu ersparen. Ebenfalls hätte ich vom Gericht erwartet, zu erfahren welche Gesinnung der Anwalt hatte. Aber nun ja, das zeigt einmal mehr, wie es um Deutschland gestellt ist.


    Mani ist mir mit seinen Aktionen und Taten noch einmal mehr sympathischer geworden. Ich habe wirklich geglaubt, das er sich entscheidet mit nach Griechenland zu reisen. Die Situation auf dem Friedhof fand ich sehr berührend, nun kann er vielleicht endlich mit allem einen Abschluss finden.


    Dieses Buch hat einen großen Nachklang in mir ausgelöst und ich brauche bestimmt noch einige Zeit um alles zu verarbeiten.

  • Ich gebe zu, der vorletzte Abschnitt war so spannend, dass ich unbedingt meine weibliche Neugier befriedigen und weiterlesen musste.


    Als Vera ihr altes Handy ins Handschuhfach legt, habe ich mir schon gedacht, dass das nicht gut sein kann. Boah, und da steht plötzlich dieser Schlägertyp in der Tiefgarage vor ihr. Da hatte ich echt Angst um sie.
    Toll finde ich, dass sie sofort eine neue Stelle gefunden hat, bei der sie sich auch rundum wohlfühlt. Aber sie soll sich bitte nicht nur auf die braunen Themen beschränken. Es gibt so vieles in unserer Gesellschaft, was schief läuft, bei deren Themen sie sich richtig austoben könnte.
    Vielleicht schaffen Tom und sie es ja gute Freunde zu werden bzw. zu bleiben.
    Und mit Manolis essen gehen klingt auch sehr gut, finde ich.


    Die Nachricht, dass der Prozess nun doch nicht stattfindet hat mich sehr schockiert. Aber hätte es wirklich irgendetwas gebracht, wenn man den 98-jährigen Mann vor Gericht gezerrt hätte? Ihn zu verurteilen hätte bestimmt nichts bewirkt. Vielleicht hätte man ihn zu solch hohen Geldstrafen verurteilen und mit dem Geld dann soziale Vorhaben voran treiben können.
    Etwas versöhnt hat mich dann die Reaktion seiner beiden Söhne. Na klar, dass sie sich von ihm distanzieren und ihn entmündigen würden. Damit hatte Landmann natürlich nicht gerechnet und sich ins eigene Fleisch geschnitten. Das Manolis das Recht selbst in die Hand nehmen könnte konnte er natürlich auch nicht ahnen. Aber auch das ist für mich ein zweischneidiges Schwert. Einerseits bin ich froh, dass dieses Sch... endlich von der Bildfläche verschwunden ist. Andererseits sollte man das Recht nicht in die eigenen Hände nehmen. Aber in unserer Gesellschaft ist es leider derzeit mal so, dass Vieles tot geredet oder tot geschwiegen wird. Recht und Gerechtigkeit klaffen oft weit auseinander.


    Ich denke es ist gut, dass Kathrin von all diesen Verwicklungen nichts mitbekommen hat. Mir scheint, sie will einfach ihre Ruhe haben und ihren Frieden finden.


    Ich habe den Eindruck, dass sich auch Manolis endlich mit seiner Vergangenheit arrangiert und abgeschlossen hat. Vielleicht wäre es gut, wenn er, wie seine Schwester mit Familie, nach Griechenland gehen und sich dort endgültig von seinem Vater verabschieden würde.


    Liebe Inge, vielen Dank für ein Buch, das einiges an Erinnerungen in mir wachgerüttelt hat, was ich in hinterste Schubladen verschoben hatte. Ich werde wohl noch einige Tage brauchen, bis ich das alles verdaut habe. Ich hoffe, dass dieses Buch noch sehr viele Leser erreicht.


  • Ich werde wohl auch nie ganz verstehen wie Kathrin die ganzen Jahre mit diesem Mann ein Verhältnis gehabt hat.


    Sie hat sich irgendwie immer wieder an den Spruch ihrer Oma erinnert. Ich weiß ihn nicht mehr genau, aber da geht es doch darum, egal wie er aussieht, egal wie er ist, hauptsache man hat einen Mann. Und da sie sich selbst nie als hübsch empfunden hat, Landmann sie "wollte", hat sie eben ja gesagt. Ihre Hörigkeit hat sie nie vergessen. Und der Sex schien für sie ausserordentlich wichtig und befriedigend zu sein. Sie musste sich entscheiden. Und sie hat es getan, wenn auch für uns Leser für die falsche Seite.


  • Die hier angeschnittene Thematik, dass unsere Gerichtsbarkeit nicht immer ganz so gerecht ist, wie sie sein sollte, ist interessant und ich glaube dieser Meinung würden sich wohl viele Menschen anschließen. Auch ich denke, dass es in unserem Land zu viele „weichgespülte“ Juristen und auch Richter gibt, die in ihren Urteilen, so sie denn überhaupt gefällt werden, nicht hart genug durchgreifen. Aber das zieht sich auch ein wenig durch unsere ganze Gesellschaft. Kaum einer ist noch bereit einfach zu handeln und dafür auch Verantwortung zu übernehmen. Alles wird viel zu sehr durchdiskutiert und von allen Seiten beleuchtet. So aber kommt man nicht voran und setzt auch kein Zeichen.
    Aber ich halte insgesamt dennoch nichts davon das Gesetz dann selbst in die Hand zu nehmen.


    Da hast Du absolut recht. Auch ich schließe mich der Meinung an, dass zwischen Recht und Gerechtigkeit ab und zu ein himmelweiter Unterschied herrscht. Und solange unser Rechtssystem so lasch gehandhabt wird, wird sich daran auch nichts ändern.
    Trotzdem sollte man nicht das Recht in die eigenen Hände nehmen.


  • Ja,irgendwie haben am Ende alle ihren Frieden gefunden.Kathrin wird wohl nicht mehr lange leben,ob Vera ihr am Ende alles erzählt wird für mich nicht klar.Ich werde wohl auch nie ganz verstehen wie Kathrin die ganzen Jahre mit diesem Mann ein Verhältnis gehabt hat


    Kathrin vereint zwei diametrale Erkenntnisse in sich: auf der einen Seite erkennt sie die rabenschwarze Seele von Landmann, auf der anderen Seite sehnt sie sich nach einer Liebe und erkennt, dass Landmann diese für sie ist. Wie geht das nur zusammen? Wie kann diese Affäre, die die beiden teilen, all das Wissen aus Winkelberg überlagern?
    Kathrin muss eine einsame Frau sein, dass sie sich auf diesen Widerling einlässt - dabei war sie so nahe daran, das Richtige zu tun. Sie hat Landmann bei einer Ermordung zugesehen und lässt ihn Jahrzehnte später nicht nur in ihr Bett, sondern in Kontakt mit ihrer Nichte treten? Das finde ich mehr als gruselig...


    War das mit Matthias Cramer eigentlich wirklich ein Unfall? Oder hat da einer dieser ekelhaften Kerle, die Handlanger von Landmanns Kamerad, nachgeholfen?


    Zitat

    Es ist eine unfassbare Frechheit das er wegen Demenz nicht verhandlungstauglich ist.Genial ist da die Reaktion seiner Söhne.Sorry,aber er war und ist ein Mörder und ein Dreckschwein


    Es ist extrem schockierend, wie viele Gleichgesinnte es zu jeder Zeit gab - auch nach 45. Die Justiz war ja nun wahrlich besonders hartnäckig, aber dass es Leute gibt, die solche Typen wie Landmann unterstützen und schulen, damit sie ihrer gerechten Strafe entgehen, ist schon extrem widerwärtig.
    Nicht nur in diesem Zusammenhang kann ich den Film "Im Labyrinth des Schweigens" empfehlen. Er handelt von den Frankfurter Auschwitzprozessen und dem Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, einer der wenigen, die unnachgiebig die Täter zur Rechenschaft ziehen wollten und den nationalsozialistischen Staat ganz deutlich als Unrechtsstaat definiert haben.


    Zitat

    Zu Vera kann man noch sagen,das sie eine tolle Frau ist und ziemlich schlau,ihren Ex Tom nicht wieder zurück zu nehmen,der kommt doch tatsächlich nach Scheitern seiner neuen Liebe bei ihr an.


    Ja, Vera stellt damit irgendwie auch einen deutlichen Kontrast zu Vera her. Obwohl Tom nichts annähernd so Schlimmes getan hat wie Landmann, ist Vera so klar, dass sie sich nicht nur einer Beziehung halber wieder mit Tom einlässt. Auch Vera hat kein Glück mit Männern, aber im Gegensatz zu Kathrin hat sie kein solches Problem damit, dass sie ihre Selbstachtung über Bord wirft.
    Kathrin hingegen war die Affäre mit einem überzeugten Nazi und Mörder wichtiger. :'(


    Zitat

    Vielleicht wird ja aus Vera und Manolis ein Paar,nun treffen die sich ja auch endlich richtig


    In meinen Augen würden die beiden gut zusammen passen. Sie sind beide tough und eigenständig. Ich traue beiden zu, dass sie dem anderen ausreichend Freiraum lassen.


  • Die hier angeschnittene Thematik, dass unsere Gerichtsbarkeit nicht immer ganz so gerecht ist, wie sie sein sollte, ist interessant und ich glaube dieser Meinung würden sich wohl viele Menschen anschließen. Auch ich denke, dass es in unserem Land zu viele „weichgespülte“ Juristen und auch Richter gibt, die in ihren Urteilen, so sie denn überhaupt gefällt werden, nicht hart genug durchgreifen.


    Das empfinde ich nicht so. Das Gesetz gibt bestimmte Maßstäbe vor und hier sollte an einigen Schrauben gedreht werden. Zum Beispiel finde ich es schlimm, dass Eigentumsdelikte härter bestraft werden als sexuelle Übergriffe... Aber nun gut, das liegt am Gesetzbuch und nicht an Richtern.
    Die angesprochene große Ungerechtigkeit empfinde ich im Zusammenhang mit der Verfolgung von NS-Verbrechen und den teilweise nicht vorhandenen justiziablen Schuldeingeständnissen der BRD.
    Die Tatsache, dass die Justiz in den Nachkriegsjahren einen direkten Tatnachweis für einen Mord forderte, führte zwangsläufig dazu, dass zum Beispiel kaum einer der SS-Männer, die in Auschwitz tätig waren, zur Verantwortung gezogen wurden.
    Leider hat es Jahrzehnte gedauert, bis sich durchgesetzt hat, dass in einem Vernichtungslager kein direktes Tötungsdelikt mehr nachgewiesen werden muss, denn alleine die Mittäterschaft hat dem reibungslosen Maschinerie des Mordens gedient. Nur dieser Veränderung verdanken wir heute Prozesse wie dem gegen Oskar Gröning in Lüneburg kürzlich.


    Zitat

    In dieser Geschichte habe ich mit Manolis sympathisiert. Ich kann auch seine Beweggründe nachvollziehen, aber wirklich gutheißen kann ich sie nicht.


    Da bin ich ganz bei Dir. Selbstjustiz ist keine Lösung - aber ich muss gestehen, dass ich Manolis in diesem Fall ebenfalls nicht böse sein kann. Überhaupt kann ich das bei Racheaktionen im Zusammenhang mit nationalsozialistischen Mördern nicht. Diese Überzeugungstäter haben ein unmenschliches System unterstützt und somit möglich gemacht, das Millionen Tote zur Folge gehabt hat. Eigentlich kann es für kein Rädchen in diesem Getriebe eine gerechte Strafe geben...


    Zitat

    Nur wie wird er sich von Köster lösen können und wie mit eventuellen neuen Aufträgen umgehen. Das wird nicht leicht.


    Aber mit über 40 kann man sich auch mal langsam von seinem Ziehvater abnabeln, oder? Und die Tatsache, dass Manolis drei Akten nicht übergibt, ist schon ein erster Schritt. Und bei weiteren unterstützt ihn vielleicht Vera. ;)