04 - Seite 263 bis 352 (einschließlich Kapitel 42)

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  • Das könnte gut sein, aber vielleicht wird dadurch die Wunde nur noch größer, die Bilder noch realer. Ich finde das ist schwierig für einen Außenstehenden zu beurteilen. Da sollte man sich besser vom eigenen Gefühl leiten lassen und ich glaube das macht Manolis auch.


    Ich denke auch, dass man im Fall von Manolis seinem Bauchgefühl folgen sollte. Klar gibt es Argumente für eine solche Reise - aber es gibt auch welche dagegen.
    Vorstellen könnte ich mir, dass es heilsam für ihn sein könnte, wenn er die Gedenkstätte besucht. Wenn er gute Erinnerungen an das Dorf seines Vaters entwickeln könnte, indem er dort Menschen begegnet, sich mit ihnen austauscht und die Trauer zulassen kann. Im Grunde braucht er - wie er bei Elena richtig erkannt hat - eine positive Verbindung, mit der er an seinen Vater und die Toten aus seiner Familie denken kann.