01 - Anfang bis Seite 82 (einschließlich Kapitel 3)

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  • Nochmal: können wir das Thema Schrifttyp nun bitte mal ruhen lassen? Das Buch ist so spannend und interessant, dass ich mich freuen würde, wenn wir uns über den Inhalt austauschen.


    Danke für Euer Verständnis!


    Viele Grüße
    Tabea


  • Liebe Lerchie, du würdest bei einem Zweitexemplar natürlich auch nicht leer ausgehen - das gilt für ALLE Mitglieder dieser Leserunde .. alles Liebe von Teresa :)


    Oh, das ist aber sehr nett. Vielen Dank!

    Liebe Grüße

    Lerchie

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    Nur wer aufgibt hat schon verloren

  • Zu Johannas Alter - was habe ich für aufmerksame Leserinnen! Ich habe mich verschrieben - natürlich ist Johanna 2016 73 Jahre - sorry! Ich wandle im Moment so intensiv zwischen den Zeiten umher, dass ich ab und zu selbst durcheinanderkomme ...
    alles Liebe von Teresa :-[

  • bis auf Tante Fee - sie hat eindeutig eine andere Meinung zu den Nationalsozialisten...


    Tante Fee ist einfach klasse, sie wirkt so modern und emanzipiert und erweckt genau damit oft den Unmut von Delia. Ihr ganzes Verhalten muss für Sophie`s Mutter wie eine einzige Provokation wirken, z.B. bei der Sache mit dem Abendkleid.
    Die Familie (Vater, Mutter, Bruder ) ist schwierig und belastend, das Leben in dieser feudalen Villa ist für Sophie fast wie eine Art Gefängnis. Wie gut, dass sie Fee hat und auch die liebe Käthe als Zuflucht. Ein wenig Sorgen mache ich mir aber trotzdem um sie, besonders was ihre heimliche Liebe zu Hannes angeht.

  • Ich kann mir vorstellen,das es das oft gibt.Das Verhältnis zur Mutter ist durch die vielleicht strenge Erziehung etwas schwierig und mit so unkonventionellen Tante kommt man irgendwie besser zurecht....
    Also Tante Fee muss man einfach auch mögen..


    :winken:


  • Ich kann mir vorstellen,das es das oft gibt.Das Verhältnis zur Mutter ist durch die vielleicht strenge Erziehung etwas schwierig und mit so unkonventionellen Tante kommt man irgendwie besser zurecht....
    Also Tante Fee muss man einfach auch mögen..


    :winken:


    Ich finde sie auch absolut klasse - und das mit den Konventionen ist so eine Sache: Davon kommt noch einiges mehr.... Im Grunde hat sich das gesellschaftliche Denken und die früheren Konventionen auch nicht ganz verabschiedet, finde ich; gerade in der gesellschaftlichen Schere heute, die immer mehr aufgeht... Auch wenn es kein "oben und unten" wie bei Kaffeebaronen mehr gibt, gibt es dafür andere "Werteskalen" - Andererseits finde ich es faszinierend, in solch eine Familie wie die Terhovens hineinblicken zu können - mit Teresas Hilfe :lesen:

    "Bücher sind meine Leuchttürme"(Dorothy E. Stevenson)

  • Ich habe da nur bei den Tagebucheinträgen meine Probleme. Viel zu blass und dünn. Gerade abends kann ich das fast nicht lesen ::)


    ja genau die meine ich ja... das hatte ich auch in dem Anfangspost geschrieben ;)


  • wow das ist ja toll.. herzlichen Dank :bussi:

  • bis auf Tante Fee - sie hat eindeutig eine andere Meinung zu den Nationalsozialisten...


    Tante Fee ist mir sehr sympatisch. Sie gibt Sophie den wichtigen Halt den sie braucht und von Ihren Eltern nicht bekommt, weil deren Interessen einfach mehr in den gesellschaftlichen Werten und Ansehen stehen.


    Ich bin jetzt auch wieder dabei ich war das Wochenende unterwegs und arbeite mich jetzt erstmal durch alle Kommentare. 8)

  • Mir gefällt besonders die emotionale Herzenswärme und der Stil von Teresa: Man kann sich die Personen gut vorstellen, als ob sie einem gegenüberstünden, sei es Jule, Sophie, Hannes, Malte oder Johanna und ihre ehrlichen Gedanken zum Alter bzw. älter werden....
    Ich glaube, es wird noch ganz schön dramatisch!


    Da geht es mir genau wie Dir... Teresas Stil ist toll und ich bin jetzt schon ganz verliebt in das Buch. Es ist alles sehr authentisch dargestellt.

  • Sieht sehr gut aus. Und ich freue mich für Dich für die dritte Auflage!!

    Liebe Grüße

    Lerchie

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    Nur wer aufgibt hat schon verloren

  • Ja und wie der Roman einen packt...trotz ganz leichter Anfangsschwierigkeiten
    Nach ganz kurzer Zeit habe ich mich besonders mit Sophie soo verbunden gefühlt und auch die Chaotin Jule ist mir sehr ans Herz gewachsen.Man muss ein gutes Buch nicht nur einfach lesen sondern man muss es auch spüren


    Danke,Teresa,für die Reise in diese wunderbare Geschichte

  • So, nachdem meine mörderischen Kopfschmerzen so langsam mal wieder verschwinden, kann ich auch endlich etwas zum ersten Abschnitt schreiben bzw. endlich auch mal wieder weiterlesen. Drei Wochen kranksein macht einfach keinen Spaß :-(.


    Aber nun zum Buch:


    Jule und ihr Strandperlchen sind mir sehr sympathisch. Ich mag es, wenn etwas mit Herzblut gemacht wird und daher gefällt mir die Idee, wie Jule ihr Strandperlchen ins Leben gerufen hat, die Idee dahinter und auch diese besondere Ecke mit dem Laptop sehr gut.


    Dann der Sprung zurück zu Sophie, die eine kleine Liebesbeziehung zu Hannes unterhält, welche aber eigentlich nicht sein darf. Auch hier wieder schöne Hintergrundinfos, auch durch den Bruder von Sophie, bei dem doch eine gewisse braune Begeisterung durchschwappt.


    Und dann der dritte Schauplatz mit Johanna, die ein altes Tagebuch findet, welches sich als das von Sophie herausstellt. Da stellt sich doch gleich die Frage, wie kommt Johanna an das Tagebuch und gibt es da eine familäre Beziehung zu ihr und wie hängt Jule da noch drin?


    Zu dem Schrifttyp der Tagebucheinträge sage ich jetzt nichts mehr, außer, dass ich die Geschichte an dieser Stelle abends nicht lesen kann und wohl tags drauf nachlesen muss. Aber das wird schon ;)