Kapitel 16 & 17

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  • Vor der Nachtschicht noch Zeit zum lesen..


    Dieser Abschnitt spaltet mich in zwei Teile.Was Drakatia sagt,hört sich absolut sinnvoll an.Es passt alles zusammen und ich bin erleichtert,das keiner geopfert werden soll.


    Und dann fange ich doch wieder an zu zweifeln,ob Haric von Drakatia nicht doch eingelullt oder sogar verhext würde...My vertraut ihr offenbar kein Stück und flieht..was nun?


  • Vor der Nachtschicht noch Zeit zum lesen..


    Dieser Abschnitt spaltet mich in zwei Teile.Was Drakatia sagt,hört sich absolut sinnvoll an.Es passt alles zusammen und ich bin erleichtert,das keiner geopfert werden soll.


    Und dann fange ich doch wieder an zu zweifeln,ob Haric von Drakatia nicht doch eingelullt oder sogar verhext würde...My vertraut ihr offenbar kein Stück und flieht..was nun?


    Genau... was nun. Ach Drakatia... du prägst meine kleine Geschichte so sehr...herrlich.

  • Irgendwie ist es klar und deutlich was Drakatia sagt und es hört sich auch sinnvoll an aber ich traue der Sache nicht. Ich scheine da echt so zu sein wie Myrael. Misstrauen zu der Schamanin. Aber nun flieht noch My .... hmmm

  • Wie gesagt, wie und warum Haric in den Keller geht fand ich irgendwie nicht schlüssig. Andererseits gefällt mir das Kapitel mit Drakatia. Warum Haric von ihr Zorn erwartet weiß ich nicht. Wenn man nichts zu verbergen hat, braucht man auch nicht wütend zu werden. Eigentlich entsprechen die Reaktionen Drakatias dem was ich in der Situation erwarten würde. Enttäuschung, dass jemand, dem ich geholfen habe, mir nicht vertraut und meine Privatsphäre nicht respektiert. Dieses Kapitel fand ich also schlüssig.
    Im Kapitel Wirrungen (dieser Titel trifft hier auch auf mich voll zu) verändert sich die Sicht auf Myriel. War sie vorher eine junge Frau, die froh war, jemanden gefunden zu haben, der sie so akzeptiert wie sie ist und sie nicht aus Aberglauben vertreiben will, so ist sie plötzlich eine, die dort weg will, die "leben" will. Also was nun? Sind diese Augen etwas, was die Menschen abergläubische Furcht einflößt und ist es für sie mit ihrer Gabe gefährlich draußen zu leben? Ist sie eine junge Frau ganz allein, ohne Beschützer in einer Zeit des Krieges und der Frauen schändenden Banden? Mir fehlt jedes Verständnis für diese Myriel.
    Dann hat sie davon nie vorher gesprochen, immer wirkte sie so, als sei sie glücklich hier. Hat sie die ganze Zeit Haric belogen?
    Komischerweise zieht er das aber nicht in Betracht.
    Dann gibt es immer wieder die Versuche, die wörtliche Rede anders einzuleiten. als "sagte" sie. Zumindest macht es diesen Eindruck wenn dann gehaucht wird oder wie hier gezischt. Aber dieses "zischte sie" ändert ihren Charakter. Sie wirkt bösartig.
    Sie erzählt aber wieder nicht, warum sie so panische Angst hat. Sie nervt mich in dieser Szene extrem.


  • Tatsächlich bist du nicht die einzige, die My bisweilen nervig empfindet. Ich denke ein wenig an Cassandra, die auf Basis ihrer Visionen auch nicht mehr wirklich klar war...

  • In diesen beiden Kapiteln bin ich etwas hin- und hergerissen. Haric erscheint mir etwas naiv....leichtgläubig und gibt sich (zu) schnell mit Drakatias Erklärungen zufrieden. Myrael hat eine große Angst in sich und während Haric versucht, sie irgendwie zu beruhigen, gerät die junge Frau nur noch mehr in Panik. Ich kaufe Drakatia ihr Wohlwollen der Welt gegenüber nicht ab. Ich denke sie verfolgt durchaus ein sehr persönliches Ziel! Und das hat gewiss mit Macht zu tun. Ich denke sie gibt nur so viel Preis, wie sie muss, damit Haric Ruhe gibt und ihr wieder aus der Hand frisst. Ob sie ihn, wie Myrael meint, wirklich verhext hat? Gut möglich!


    Gestoßen habe ich mich etwas an dem Satz: "Ihr Duft betörte ihn und sein Herz hüpfte freudig auf" Wenn ein Duft betört, dann ist das ja eine sehr sinnliche Sache bzw. Ausdrucksweise, die irgendwie sofort wieder abgeschwächt wird durch "Herz hüpfte freudig auf".....Da hätte ich mir eine andere Formulierung gewünscht. z.B "Ihr Duft betörte ihn und er spürte, wie sein Herz schneller schlug" Bislang waren es nur absolute Kleinigkeiten, die mir mal aufgefallen sind.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.


  • In diesen beiden Kapiteln bin ich etwas hin- und hergerissen. Haric erscheint mir etwas naiv....leichtgläubig und gibt sich (zu) schnell mit Drakatias Erklärungen zufrieden. Myrael hat eine große Angst in sich und während Haric versucht, sie irgendwie zu beruhigen, gerät die junge Frau nur noch mehr in Panik. Ich kaufe Drakatia ihr Wohlwollen der Welt gegenüber nicht ab. Ich denke sie verfolgt durchaus ein sehr persönliches Ziel! Und das hat gewiss mit Macht zu tun. Ich denke sie gibt nur so viel Preis, wie sie muss, damit Haric Ruhe gibt und ihr wieder aus der Hand frisst. Ob sie ihn, wie Myrael meint, wirklich verhext hat? Gut möglich!


    Gestoßen habe ich mich etwas an dem Satz: "Ihr Duft betörte ihn und sein Herz hüpfte freudig auf" Wenn ein Duft betört, dann ist das ja eine sehr sinnliche Sache bzw. Ausdrucksweise, die irgendwie sofort wieder abgeschwächt wird durch "Herz hüpfte freudig auf".....Da hätte ich mir eine andere Formulierung gewünscht. z.B "Ihr Duft betörte ihn und er spürte, wie sein Herz schneller schlug" Bislang waren es nur absolute Kleinigkeiten, die mir mal aufgefallen sind.


    Aber genau diese Kleinigkeiten sind es auch, warum wir das Buch nochmals lektorieren, mit der gleichen (hoffentlich), die Madrak in den Fingern hatte.

  • Mich stört schon so was wie "betörte" das ist so eine kitschige Ausdrucksweise für mich. ;D Ich hätte mir wohl eine originellere Ausdrucksform gewünscht. Ich finde es natürlich gut, wenn man gleich einen Gegenvorschlag hat. Ich habe ihn eigentlich nicht, aber wenn ich mir das Bild vorstelle, dann passt so was wie betören eigentlich nicht. Ist "erregen" schon zu sexuell?